DE1685314C3 - Verfahren zum Vorformen eines flachen Schuhschaft-Zuschnittes aus Leder - Google Patents
Verfahren zum Vorformen eines flachen Schuhschaft-Zuschnittes aus LederInfo
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-
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- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B9/00—Footwear characterised by the assembling of the individual parts
-
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Vorformen eines flachen Schuhschaft-Zuschnittes aus Leder, nach
welchem diesem im vorderen Bereich durch Bearbeitung der unteren Randkante eine gewölbte Form gegeben
wird. Der nach dem Verfahren vorgeformte Schaft eignet sich besonders zur Herstellung von flexiblem
Schuhwerk, insbesondere von Kleinstkinderschuhen, sogenannten Stramplern.
Bei den bekannten Verfahren dieser Art erfolgt die Vorformung des Schaftblattes mit Hilfe komplizierter
Maschinen, in denen der Schaftrand durch Stauchen unter Anwendung von Druck und Hitze bzw. durch
Einziehen eines Fadens in den vorderen bzw. unteren Bereich des Schaftblattes verkürzt wird, wodurch eine
Wölbung des Schaftblattes bewirkt wird. Außerdem gibt es noch andere Verfahren, bei denen durch Kräuselung
oder in anderer Weise der Umfang des Schaftes der Form der Sohle angepaßt wird. Diese bekannten
Verfahren sind sehr aufwendig, da für ihre Durchführung teuere Vorrichtungen erforderlich sind.
Es ist auch seit langem bekannt, das sogenannte Umbuggen
eines bandförmigen Werkstückes aus Leder an seiner Randkante mittels einer offenen Flamme durchzuführen.
Dabei tritt jedoch das der Erfindung zugrunde liegende Problem nicht auf. Dieses besteht vielmehr
darin, ein neues Verfahren zu schaffen, nach welchem einem flachen Schuhschaftzuschnitt aus Leder im Vergleich
zu den bekannten Verfahren in wesentlich einfacherer Weise eine gewölbt £ Form gegeben werden
kann.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung darin, daß das Vorformen des Schaftblattes durch
Schrumpfen des Leders erfolgt, indem der vordere bzw. untere Schaftrand in einer offenen Flamme, vorzugsweise
einem Bunsenbrenner, solange hin- und hergeführt wird, bis der Umfang der Schaftblattkante der
Rundung einer zur Schuhherstellung vorgesehenen Brandsohle in deren vorderm Bereich angepaßt ist
Das erfip.dungsgemäße Verfahren zeichnet sich
durch besondere Einfachheit aus. Es ist ohne die Bereitstellung teurer komplizierter und daher störanfälliger
Maschinen durchführbar. Ein auf diese Weise geschrumpfter Schaft ist an seinem Rande völlig glatt und
frei von Falten. Er bedarf daher keiner Nacharbeit, um ihm ein gutes Aussehen zu verleihen und läßt sich mühelos
mit der Brandsohle vernähen.
Das Verfahren wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel
an Hand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht des Schaftes in der Ausgangsform,
F i g. 2 eine Seitenansicht des Schaftes mit geschrumpfter vorderer Biattkante, teilweise weggebrochen,
F i g. 3 eine Seitenansicht des Schaftes mit angenähter Brandsohle.
Bei dem auf die Sohlenkante modellierten Schaft 1 des Schuhes wird der Zuschnitt der Blattpartie 2 mittels
einer kleinen Flamme oder eines Glühkörpers an der vorderen und zum Teil unteren Kante 3 geschrumpft
und dabei gewölbt. Auf diese einfache Weise entsteht ein Volumenschaft, dessen äußerer Umfang dem der
Brandsohle 4 entspricht Dadurch ist ein müheloses Zusammennähen von Schaft 1, 2 und Brandsohle 4 gegeben.
Das Zusammennähen von Schaft 1, 2 und Brandsohle 4 erfolgt rechts, die Naht 5 liegt außen. Das bisherige
zeitraubende Wenden kommt in Wegfall, der Schuh ist innen sofort sauber. Als Materialien für die
Brandsohle 4 eignen sich Oberleder, Oberlederspalte, Schuhfutterstoffe.
Bei der Herstellung von Schuhwerk mit dem nach dem erfindungsgemäßen Verfahren vorgeformten
Schaft wird als Laufsohle vorzugsweise eine vorgefertigte Schalensohle, z. B. aus Kunststoff, verwendet; dieses
Schuhwerk läßt sich in bekannter Weise auch mit einem leichten Futter ausrüsten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zum Vorformen eines flachen Schuhscliaft-ZuschniUes aus Leder, nach welchem diesem im vorderen Bereich durch Bearbeitung der unteren Randkante eine gewölbte Form gegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorformen des Schaftblattes durch Schrumpfen des Leders erfolgt indem der vordere bzw. untere Schaftrand in einer offenen Ramme, vorzugsweise einem Bunsenbrenner, solange hin- und hergeführt wird, bis der Umfang der Schaftblattkante der Rundung einer zur Schuhherstellung vorgesehenen Brandsohle in deren vorderem Bereich angepaßt isL
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH0065320 | 1968-02-15 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1685314A1 DE1685314A1 (de) | 1971-07-01 |
| DE1685314B2 DE1685314B2 (de) | 1975-05-28 |
| DE1685314C3 true DE1685314C3 (de) | 1976-01-08 |
Family
ID=7163103
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681685314 Expired DE1685314C3 (de) | 1968-02-15 | 1968-02-15 | Verfahren zum Vorformen eines flachen Schuhschaft-Zuschnittes aus Leder |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1685314C3 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2599227B1 (fr) * | 1986-06-03 | 1988-08-12 | Minibel Sa Scop | Article chaussant notamment pour enfants en bas age. |
-
1968
- 1968-02-15 DE DE19681685314 patent/DE1685314C3/de not_active Expired
Also Published As
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|---|---|
| DE1685314B2 (de) | 1975-05-28 |
| DE1685314A1 (de) | 1971-07-01 |
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