DE1685354A1 - Flaechenreissverschluss mit zwei aneinander haftenden Verschlussteilen - Google Patents
Flaechenreissverschluss mit zwei aneinander haftenden VerschlussteilenInfo
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Description
PATENTANWÄLTE " 1 6 8 5 d 5
DFL MOLLER-BORE · DIPL-ING- GRAUfS
DR. MANITZ ■ DR. DEUFEL
β MÖNCHEN 22. ROBERT-KOCH-STR. 1
TELEFON 225t 10
16. September 1969 P 16 85 354*6 WB - J
ManJi I ζ u m i
No. 1, Qyama Nishimachi
Itabashi-ku, Tokyo/Japan.
Flächenreißverschluß mit zwei aneinander haftenden VerscbluAteilen
Priorität:Japan vom 23- August 1960
Nr. 35 862/60
Die Erfindung betrifft einen Flächenreißveeschluß mit
zwei aus flexiblem oder steifen Material bestehenden Verschlußteilen, die mit aus Haken und Schlaufen bestehenden
Vernakunßßelementen besetzt sind»
Es sind bereits Verschlüsse dieser Art bekannt, die aus zwei sich gegenüberliegenden Gewebeteilen beste»
hen, die je mit einer Mehrzahl von Haken versehen sind,
welche sich beim Aufeinanderlegen der Teile ineinander verhaken. Bei der Herstellung derartiger Gewebe wenden
Hilfs-Kettfäden verwendet, die mit einer Mehrzahl
von Schlaufen versehen sind, welche dann durch ürwär-
00981 S/03 18
BAD ORJGiNAL
mung gehärtet und anschließend zu Haken aufgeschnitten werden. Da bei diesen Verschlüssen an beiden Gewebeteilen ausschließlich Haken verwendet werden,
ist die Haftfähigkeit der Teile aneinander nur gering
und die Teile können sehr leicht wieder voneinander getrannt werden.
Es ist daher bereits vorgeschlagen worden, nur einen
der Verschlußteile mit Haken zu versehen und bei dem anderen Teil die Schlaufen nicht aufzuschneiden,
so daß jeweils ein Haken mit einer Schlaufe zusammenwirkt. Dadurch kann die Haftfähigkeit beträchtlich
vergrößert werden, jedoch müssen in diesem Fall die beiden zum Verschluß gehörenden Teile gesondert hergestellt werden und es können nur die beiden verschiedenartigen Teile zusammen verwendet werden, so daß erhebliche Kosten entstehen.
Ziel der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden.
Gemäß der Erfindung befinden sich auf jedem der beiden
Verschlußteile sowohl Haken als auch Schlaufen, die in vermischter und regelmäßiger Anordnung angebracht
sind, wobei die Anordnungen auf den beiden Verschlußteilen
komplementär sind.
öer Nachteil der nur mit Haken arbeitenden Verschlüsse
wird also gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß sowohl Haken als auch Schlaufen vorgesehen sindt
die sich ineinander verhaken, so daß eine gro$e
Haftfähigkeit erzielt wird.
- 2
00981S/03V8
Der Nachteil der verteuerten Herstellung zweier unterschiedlicher Verschlußteile, die entweder nur
Haken öder nur Schlaufen aufweisen, wird dadurch
vermieden, daß jeder Verschlußteil sowohl Haken als auch Schlaufen aufweist, so daß die beiden Verschlußteile
aus dem gleichen Ausgangsmaterial und mit demselben
Herstellungsverfahren hergestellt werden können.
Ein erfindungs^einäßer Verschluß kann so hergestellt
werden, daß ein mit einer Mehrzahl von Schlaufen- H
reihen versehenes Band hergestellt wird und daß
mittels einer Schneidvorrichtung ein Teil dsr Schlaufen
nach einem bestimmten Üuster aufgeschnitten wird, so daß Haken entstehen, worauf dann das auf
diese Weise bearbeitete Band in die zwei Verschluß-« teile zertrennt wird.
Eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
kann eine Trommel, um die das mit den in Achsrichtung
liegenden Schlaufenreihen versehene Bend herumläuft,
und einen mit einer Hehrzahl von Schneiden besetzten
Schneiderin aufweisen, der oberhalb der Tromiaol in -
Höhe der Schlaufen liegt und zur Erzeugung verschie- ™
dener Muster der Verteilung von Haken und Schlaufen
wahlweise in horizontaler und in senkrechter Richtung verschoben werden kann.
Ein Verschluß gemäß der Erfindung hat den Vorteil,
daß ein einziges bandförmiges Teil für beide? Verschlußteile
verwendet werden kann, so daß eine besonders
billige Herstellung gewährleistet ist und auch die Lagerhaltung vereinfacht wird.
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Vorzugsweise wird zur Herstellung der Schlaufen ein
Kunststoffeinzelfaden verwendet, bei dem ein Zerreißen
der Fäden weitgehend vermieden wird.
Erfindung ißt in der beiliegenden Zeichnung beispielsweise dargestellt und wird im folgenden im einzelnen erläutert"·
Fig. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung ein bei
der Herstellung des Verschlusses gemäß der Erfindung anfallendes Zwischenprodukt, dessen
Oberfläche mit einer Mehrzahl von vorstehenden Schlaufen versehen ist.
Fig. 2 ist ein Schnitt durch eine Vorrichtung zum wahl
weisen Aufschneiden bestimmter Schlaufen des Zwischenproduktes nach Fig. 1.
Fig. 3 ist eine Draufsicht auf Pig» 2.
Fig. Ii- zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung.
Fig. 5,1 bis 5·8 zeigen in Draufsichten eine Anzahl
von verschiedenen Mustern der Verteilung von
aufgeschnittenen und nicht aufgeschnittenen Schlaufen.
Fig. 6 ist in vergrößertem Maßstab ein Längsschnitt
durch.ζ fei zusammengehakte Verschlußteile gemäß
der Erfindung.
Fig. 7 zeigt in perspektivischer Ansicht ein Ausführungsbeispiel
eines Verschlusses.
00 9 815/031 θ
In Pig. 1 ist ein Band oder eine Platte 1 zu erkennen,
• die auf ihrer Oberfläche eine Vielzahl von in .Reihen
angeordneten, vorstehenden Schlaufen 2aufweist« Das
Band Λ kann durch ein Gewebe dargestellt werden, das
in üblicher Weise aus Kett- und Schußfäden aus einem
geeigneten Material besteht. Als Schlaufenmaterial kann eine Kunststoffaser, wie beispielsweise Nylon,
Dacron oder ähnliches, als Einzel- oder JMebrfachfaaer
verwendet werden. In gleicher Weise ist auch die Verwendung von plastischen Werkstoffen-"möglich, die
in einem Strangpreß- oder Gießverfahren hergestellt ^
sind oder die einem Flockverfahren (flocking.process) ™
unterworfen wurden. Diese Kunststoff-Fasern können
als Hilfs-Xettfäden eingewebt x^rerden, wobei durch
ein geeignetes Verfahren die vorstehenden Schlaufen ausgebildet werden. Hei Verwendung von Kunststoffplatte)!
als Ausgangsmaterial können die Schlaufen
auch durch das Formverfahren hergestellt werden. Bei
der Verwendung von Kunststoff für die Schlaufen inuß
sich an die Schlaufenbildung' noch eine Härtung des
Kunststoffes, z.B. durch Erwärmung anschließen, um
eiiie genügende ,Elastizität der Schlaufen au erreichen.
Das auf' diese Weise hergestellte, mit Schlaufen ver- ä
sehene Band wird dann auf einer Vorrichtung zuiu Aufschneiden
der Schlaufen9 wie sie in den Fig. 2 bis
dargestellt ist, weiterbearbeitet. Die Vorrichtung
enthält, wie in Fig. 4· zu erkennen ist* eine Trommel 3,
die das Band 1 t dessen Schlaufen 2 in radialer Bichtung
nach außen weisen, in Pfeilrichtung mitnimmt.
00*815/(131 β
In Höhe der Schlaufen ist oberhalb der Trommel 3 ein
Schneidarm 6 vorgesehen, der eine Mehrzahl von im Abstand voneinander liegenden Vorsprüngen 4- aufweist,
auf denen Scaneiden 5 befestigt sind. Der Schneidarm kann mit Hilfe einer nicht dargestellten Vorrichtung
wahlweise in senkrechter Richtung auf und ab und in horizontaler Richtung hin- und herbewegt werden.
Durch die Bewegung der 'Trommel 3 bewegt sich bei zunächst stillstehendem Schneidarm 6 eine Schlaufenreihe 2 auf die Schneiden zu und wird,wie es in
Fig. 2 angedeutet ist, an den Stellen 7 aufgeschnitten.
Nach Durchgang einer Schlaufenreihe kann der Schneidarm vor dem Eintreffen der nächsten Reibe in
eine andere Stellung gebracht werden, so daß in der folgenden Reihe andere Schlaufen als in der voraugegangenen
Reihe aufgeschnitten werden.
In den .Fig. 5.1 bis 5·8 sind verschiedene Köglichkeiten
der Verteilung von aufgeschnittenen und nicht aufgeschnittenen Schlaufen angedeutet. Dabui sollen
die Kreuze die aufgeschnittenen und die Striche die nicht aufgeschnittenen Schlaufen bezeichnen. Beispielsweise wird nach Fig. 5.1 derSchneidario bei jeder zweiten
Schlaufenreihe angehoben, so daß nur jede zweite Reihe aufgeschnitten wird. Es können aber auch, wie
in fig. 5·2 3U erkennen, mehrere Reihen hintereinander aufgeschnitten werden, bevor eine oder mehrere
Seihen durch Anheben des Schneidarms 6 ausgelassen werden.
Nach Fig. 5· 3 wird der 8chneidarm bei jeder folgenden Beihe um einen Scblaufenabstand seitlich vsracno-
0 0 9 815/031Ö
BAD ORIGINAL
ben, so daß die Anzahl der aufgeschnittenen Schlaufen
zunehmend geringer wird, worauf dann dieses Huster
beispielsweise durch Verschiebung des Schneidarms zur anderen Seite fortgesetzt werden kann. Die Herstellung
der weiteren, in Fig. 5 dargestellten Muster
geht in ähnlicher Weise mit der in- Pig. 2 bis 4
dargestellten Vorrichtung vor sich und bedarf keiner
weiteren Erklärung. "JSs ist auch selbstverständlich, daß die Muster ohne Schwierigkeit noch beliebig
variiert werden können.
Aus der vorstehenden Besehreibung geht hervor, daß die beiden, sich später verbindenden Teile des Verschlusses aus demselben Ausgangsmaterial hergestellt ·
und auf derselben Schneidverrichtung bearbeitet wer^
den körnen. Die Verteilung der aufgeschnittenen und
nicht aufgeschnittenen Schlaufen der beiden einander
gegenüberliegenden Verschlußteile wird dann so vorgenommen,
daß sich vorzugsweise stets nicht aufgeschnittene Schlaufen und Haken, also aufgeschnittene Schlaufen,
gegenüberliegen." Beispielsweise können zwei Verßchlußteilo,
die nach Fig. 5.1 hergestellt sind, durch
relative Verschiebung um eine Schlaufenreihe gegen- ■
einander miteinander verhakt vierden, ™
In Fig. 6 ist das gegenseitige Verüakenin einer
starken Vergrößerung dargestellt. Die Verteilung der Schlaufen und Haken entspricht dabei dem tfuster nach
Fig. 5.6. Ein nach diesem Muster hergestelltes Band
wird nur in zwei !Teile zerschnitten und nach Umdrehen des einen Teiles so zusammengelegt, daß sich
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BAD ORIGINAL
jeweils Schlaufen und Haken gegenüberliegen- Dabei greifen die Haken 1af des Teils 1a in die Schlaufen
2b des (Teils 1b ein, während sich die Haken 1bf des
Teils 1b mit den Schlaufen 2a des Teiles 1a verhaken.
Fig. 7 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Verschlusses
gemäß der Erfindung, der in der oben beschriebenen Art hergestellt ist. Er besteht aus zwei
Teilen 1a und 1b, die auf ihren einander gegenüberliegenden
Oberflächen mit einer großen Anzahl von Schlaufen und Haken 2ab versehen sind, welche in geeigneter Weise über die Oberflächen verteilt sind.
Nach der bisherigen Beschreibung werden zunächst die
Schlaufen hergestellt, die dann wahlweise mit Hilfe der Schneidvorrichtung aufgeschnitten werden. Anderer-,
seits können aber auch die Haken und Schlaufen für sich aus einem Kunststoff hergestellt und dann auf
der Oberfläche des Bandes in einer der oben erläuterten
Anordnungen beispielsweise durch ein Flockverfahren (flocking process) angebracht werden»
In jedem Fall werden vorzugsweise Haken und Schlaufen der beiden Verschlußteile symmetrisch zueinander angeordnet,
um eine möglichst große Haftwirkung zu erzielen.
Pat entanspruch
0098 1 5/ 033 1 θ
Claims (1)
- PatentanspruchFlächenreißverschluß mit swei aus flexiblem öder steifem Material bestehenden Verschlußteilen, die mit aus Haken und Schlaufen bestehenden Verhakungselementen besetzt sind, dadurch . g e kennzeichnet, daß auf jedem der beiden Verschlußteile sowohl Haken als auch Schlaufen in vermischter und regelmäßige? Anordnung angebracht sind, wobei die Anordnungen auf den beiden Verschlußteilen komplementär sind.α Unterlagen009815/0318
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