DE1684052C - Fahrbare Betonbereitungsanlage - Google Patents
Fahrbare BetonbereitungsanlageInfo
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Description
Die Erfindung hctrilTi eine fahrbare Betonbereilungsanlage,
die aus Zugmaschine und Anhänger besteht, wobei sich auf der Zugmaschine in waagerechter
Transportstcllung der Silo mil vier Füßen befindet, denen auf dem Anhänger Verbindungsglieder
zugeordnet sind, die das Aufrichten des Silos mittels einer Hubv lrrichtung gestatten, nachdem der
die übrigen Teile der Betonbereitungsanlage tragende Anhänger auf seine vier Stützbeine abgesetzt ist.
nine derartige Betonbereitungsanlage, die also sämtliche Anlagenteile zur Bereitung des Betons umfaßt,
kann somit direkt an die Baustelle gefahren werden.
Eine Betonbereitungsanlage dieser Art ist in der tslerreichischen Patentschrift 252 083 gezeigt. Dabei
werden beim Aufrichten des Silos die Silofüße mit ihren entsprechenden Befestigungsköpfen an der
Hebevorrichtung des Anhängers verbunden, worauf der Silo über einen Seilzug aufgerichtet wird.
Diese bekannte Betonbereitungsanlage besitzt jedoch den Nachteil, daß die Gefahr besteht, daß der
Silo in der letzten Phase chs Aufrichtvorganges plötzlich in die senkrechte Position fällt, weil der
vorher im Silo waagerecht gelagerte Zement nach unten fällt, so daß die Füße des Silos auf die ihnen
zugeordneten ft<vidbeine des Anhängers aufprallen.
Diese Anlage ist somit nicht ungefährlich. Auch können bei dieser Konstruktion Querkräfte zur Aufrichtebene
über den Seilzug uicht abgefangen werden, so
daß auch in dieser Phase des .vufrichtens bzw. der Demontage die Konstruktion nicht ungefährlich ist.
Eine ähnliche Anlage zeigt die französische Patentschrift 1 370 103, bei der ein Silo ebenfalls über einen
Seilzug in seine Arbeitslage gekurbelt wird.
Des weiteren zeigt die französische Patentschrift I 410 198 einen fahrbaren Anhänger mit einem aus
seiner waagerechten Transportlage in eine senkrechte Arbeitslage schwenkbaren Silo und einer Betonmischvorrichtung
auf diesem Anhänger. Dabei ist ein Hydraulikkolben vorgesehen, der den Silo aus der
Trartsporllage in seine Arbeitslage schwenkt. Hin Beinpaar des Silos, welches in der Transportlage eingeknickt
liegt, wird dabei geradegestreckt. Zuletzt werden die Beine durch Querstreben abgesichert.
Das Aufrichten dieses Silos ist hierbei also nur über den Hydraulikkolbcn möglich. Diese Zusatzeinrichtung
wie auch die ferner vorgesehenen Querstreben machen diese Anlage verhältnismäßig kompliziert
und leuer.
Schließlich zeigt die deutsche Auslegeschrift 1204 900 eine auf einem Tragrahmen fahrbare
Mischanlage für Baustoffe, bei der ein Silo ebenfalls aus einet nahezu waagerechten Transportlage in eine
senkrechte Arbeitstage über ein Hebelgestänge geschwenkt werden kann. ss
Ausgehend von einer Betonbereitungsanlage der eingangs genannten Art liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, diese derart weiterzubilden, daß das Aufrichten des Silos mit konstruktiv möglichst einfachen
Mitteln und für das Bedienungspersonal gcfahrlos geschehen kann.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die der Schwenkachse benachbarten
Stützbeine jeweils einen Schwenkarm aufweisen, der mit dem entsprechenden Fuß des Silos fest verbunden
werden kann, und daß an den gegenüber den Stützbeinen langer ausgebildeten Stützbeinen wenigstens
eine Spindel vorgesehen ist, die mit einer Spindelmutler an wenigstens einem mit den Füßen
des Silos fesi verbundenen Ansatz angreift.
Über diesen Spindeltrieb kann also auf einfache und zugleich sichere Weise das Heranziehen und
Aufrichten und umgekehrt auch das Herablassen des Silos erfolgen
Mit Vorteil weisen die Schwenkarme und die entsprechenden
Füße jeweils zwei einander entsprechende Löcher auf, über die diese Teile lösbar miteinander
verbunder! werden können.
Die Vorrichtung nach der Erfindung ist im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Lastwagens, uuf dem der Silo angeordnet ist und der ilen Anhänger
zieht, der die verschiedenen Geräte trägt,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung gemäß
Fig. 1,
F i g. 3 eine Seitenansicht der betriebsfertig montierten Geräte mit dem auf dem Bock aufgerichteten
Silo, während die beiden Eimerkettenförderer nicht dargestellt sind, und
Fi g. 4 eine Draufsicht zu Fig. 3.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, weist der Silo 1
vier Füße 2, 2' auf und wird auf einer Zugmaschine 3 transportiert, die einen Anhänger 4 zieht, an dem
vorn der viereckige Bock 5 befestigt ist, in dem die Waage mit der Waagschale 6 mit automatischer Entleerung
untergebracht ist. Das Förderband 7 erstreckt sich bis unter die Waage und nach rückwärts zwischen
zwei Eimerkettenförderer 8 mit Fördereimern 9, die auf kontinuierlich umlaufenden Ketten befestigt
sind. Die Eimerkettenförderer 8 sind mit beweglichen Armen 10 und 11 versehen, die bei 12 bzw.
13 schwenkbar an zwei horizontalen Streben 14 und 15 des Bocks 5 befestigt sind. Am hinteren Ende ist
zwischen den beiden Eimerkettenförderern 8 die Betonmischirommcl 16 vorgesehen.
Unter dem Bock 5 ist in der Mitte der Strebe 15 ein Träger 17 angeordnet, der den vorderen Radsatz
18 trägt, während der hintere Radsatz 19 unter der Betonmischtrommel 16 liegt.
Von den vier zum Bock 5 gehörenden Stützbeinen 20, 24 sind die beiden hinteren Stützbeine 20 an dem
Anhänger 4 befestigt. Sie erstrecken sich über die Streben 14 hinaus und enden in einem Lager 21, in
dem eine Spindel 22 drehbar geführt ist, die eine Spindelmutter 23 trägt. Die kürzeren Stützbeine 24
tragen an ihrem oberen Ende heraufklappbare Schwenkarme 25, die mit den Füßen 2' des Silos 1
durch Einführungen von Bolzen in die entsprechenden Löcher 26, 27 verbindbar sind, wenn die Spindel
22, nachdem sie bei der Aufstellung des Silos 1 aufgerichtet wurde, sich mit der Spindelmutter 23 an den
Ansatz 28 anlegt.
Von dem Anhänger 4 werden, nachdem er durch die Zugmaschine 3 zum Bauplatz geschleppt wurde,
die Radsätze 18 und 19 abgenommen (Fig. 1 und 3).
Dann wird der Anhänger 4 auf vorbereitete Fundamente 29, 30 gestellt. Mit vieren dieser Fundamente
29 werden die Stützbeine 20 und die Stützbeine 24 des Blocks 5 verbunden, auf dem der Silo 1 (Fig. 3),
wie oben beschrieben, aufgerichtet wird. Auf die anderen beiden Fundamente 30, die sich an der
Hinterachse befinden, wird eine Stützwindc 31 herabgelassen. Nachdem die beiden in radialer Richtung
schwenkbaren Eimerkettenförderer 8 mit den Fördereimern 9, wie in F i g. 4 dargestellt, in Stellung gc-
i 684
bracht wurden, kiini) das Aufladen der beiden rechts
lind links helindlichen Haufen des Fiirdeimaterials
durch horizontales Schwenken der beiden liinieikeltenförderer
8 beginnen. Die rechts und links befindlichen Haufen des Fördermalerials, die bereits
vorher vorbereitet wurden, sind nicht dargestellt.
Claims (2)
1. Fahrbare Betonbereitungsanlage, die aus Zugmaschine und Anhänger besteht, wobei sich >u
auf der Zugmaschine in waagerechter Transpartlage der Silo mit vier Füßen befindet, denen auf
dem Anhänger Verbindungsglieder zugeordnet sind, die das Aufrichten des Silos mittels einer
Hubvorrichtung gestatten, nachdem der die übrigen Teile der Betonbereitungsanlage tragende
Anhänger auf seine vier Stützbeine abgesetzt ist. dadurch gekennzeichnet, daß die der
Schwenkachse benachbarten äiiitzheinc (24) jeweils
einen Schwenkarm (25) aufweisen, der mit dem entsprechenden FuIJ(Z') des Silos (1) fest
verbunden werden kann, und dall an den gegenüber den Stützbeinen (24) länger ausgebildeten
Stützbeinen (20) wenigstens eine Spindel (22) vorgesehen ist, die beim Schwenken mit einer
Spindelmulter (23) an wenigstens einem mit den Füßen (2) des Silos (1) fest verbundenen Ansät/
(28) angreift.
2. Betonbereitungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkarme (25)
und die entsprechenden Füße (2') jeweils zwei einander entsprechende Löcher (26, 27) aufweisen,
über die diesi Teile (25. 2') lösbar miteinander
verbindbar sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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