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Vorrichtung zum Transport und zur Aufstellung eines Silos am Einsatzort
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Transport und zur Aufstellung eines
Silos am Einsatzort, der zu seiner Abstützung auf dem Boden des Einsatzortes mit
vier Füßen versehen und in liegender Stellung auf einem Fahrzeug, beispielsweise
einem Anhänger, transportierbar ist, auf welchem er mittels einer Hubeinrichtung,
zu welcher eine am Einsatzort betätigbare Einrichtung zur Erzeugung einer Zugkraft
gehört, durch aufeinanderfolgende Schwenkbewegungen in mehreren Schwenklagern aufrichtbar
und in aufgerichteter Stellung auf seine Füße stellbar ist.
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Vorrichtungen dieser Art sind in verschiedenen Ausführungsformen
bekannt, wobei die erste Phase zur Aufstellung des Silos am Einsatzort darin besteht,
daß unter Einwirkung der Einrichtung zur Erzeugung einer Zugkraft, beispielsweise
einer Seilwinde, der Silo eine Schwenkbewegung ausführt, bei welcher sein Schwerpunkt
einen nach oben ansteigenden Bogen beschreibt. Diese Bewegung dauert so lange, bis
zwei von den vier Füßen des Silos sich am Boden abstützen. Von diesem Augenblick
an dienen diese beiden Füße als Schwenkachse für die zweite Phase des Aufrichtens
bis in eine Lage, wo auch die beiden anderen Füße auf den Boden gelangen. Während
dieser zweiten Phase, und zwar von dem Augenblick an, wo der Schwerpunkt des Silos
durch die Vertikalebene der beiden bereits abgestützten Füße hindurchgeht, verläuft
der Weg des Schwerpunktes auf einem abfallenden Bogen. Der Silo hat daher von diesem
Augenblick an die Tendenz, sich unter Wirkung der Schwerkraft selbst vollständig
aufzurichten. Natürlich muß diese Bewegung langsam, also verzögert, erfolgen, was
eine Umkehrung der Richtung der Zugkraft erforderlich macht. Bei üblichen bekannten
Vorrichtungen wird die Zugkraft über ein gespanntes Kabel ausgeübt. Es ist daher
unerläßlich, die Kabelführung zu verlegen, um durch Zugwirkung während der zweiten
Phase des Aufrichtens einen Widerstand entgegen der Schwerkraftwirkung zu erhalten.
Dies bedingt natürlich wiederum eine kompliziertere Ausführung der Einrichtung zum
Erzeugen der Zugkraft und gerade am Einsatzort besondere Maßnahmen zum Ändern der
Kabelführung, deren Durchführung um so kritischer ist, als sie genau in dem Augenblick
erfolgen müssen, wo der Silo sich in einer mehr oder weniger instabilen Lage befindet.
Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Vorrichtungen ist darin zu sehen, daß während
der ersten Phase der Aufrichtung des Silos dessen Schwerpunkt bis auf eine Höhe
angehoben werden muß, die oberhalb derjenigen liegt, welche der Schwerpunkt endgültig
einnimmt,
wenn der Silo sich in seiner Arbeitsstellung auf dem Boden befindet. Infolgedessen
besteht der weitere Nachteil, daß die zum Aufrichten erforderliche Energie größer
ist als die, welche dann erforderlich wäre, wenn der Siloschwerpunkt sich nur gleichmäßig
nach oben bewegen würde.
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Bei einer anderen bekannten Ausführungsform ist die Seilwinde durch
einen doppeltwirkenden hydraulischen Zylinder ersetzt. Der Übergang von der ersten,
aktiven Phase zur zweiten Phase, wo der Schwerkraft entgegengewirkt werden muß,
erfordert dabei lediglich die Betätigung eines Ventils, und auch die Stabilität
des Silos ist praktisch während des ganzen Vorganges gewährleistet, also auch in
dem Augenblick, wo er unter der Wirkung lediglich seiner Schwerkraft eine instabile
Lage einnehmen müßte.
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Eine solche hydraulische Vorrichtung ist jedoch verhältnismäßig kompliziert
und entsprechend teuer, weil neben einer Druckmittelquelle auch Leitungen erforderlich
sind, und all dies lediglich für Arbeitsvorgänge, die verhältnismäßig selten und
nur kurzfristig auftreten, nämlich beim Aufrichten und Abbauen des Silos am Einsatzort.
Zusätzlich besteht auch bei diesen hydraulischen Vorrichtungen der Nachteil eines
unnötig großen Energieaufwandes zum Anheben und Absenken des Siloschwerpunktes.
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Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
zum Transport und zur Aufstellung eines Silos zu schaffen, bei dem die Einrichtung
zum Erzeugen der Zugkraft jeweils stets im gleichen Sinn wirkt, daß also eine Richtungsumkehr
weder beim Aufstellen noch beim Abbauen des Silos am Einsatzort erforderlich wird.
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Insbesondere liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Schwenklager
des Silos gegenüber dem Fahrzeug so vorzusehen, daß während der gesamten Bewegung
zum Aufrichten des Silos in die Arbeitsstellung sein Schwerpunkt nur einen ansteigenden
Bogen beschreibt.
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Zu diesem Zweck kennzeichnet sich eine Vorrichtung nach der Erfindung
dadurch, daß der in Transportstellung mit seinen Füßen zum Vorderende des Fahrzeuges
hin angeordnete Silo mit seinem Körper einerseits hinter seinem Schwerpunkt unmittelbar
auf einem nahe dem Hinterende des Fahrzeuges angeordneten Lagerklotz und andererseits
unter Zwischenschaltung eines Paares am Silokörper vor dem Schwerpunkt des Silos
angeordneter Drehzapfen auf einem Paar offener Lagerböcke aufliegt, die nahe der
Mitte des Fahrzeuges angeordnet sind und auf denen der Silo unter der Wirkung der
Hubeinrichtung so schwenkbar ist, daß das hintere Teil des Silokörpers über den
Lagerklotz angehoben wird, und daß der Silo vor seinem Körper und leicht oberhalb
der durch dessen Mittelachse gehenden Horizontalebene ein zweites Paar Lagerzapfen
aufweist, die im Verlauf der Betätigung der Hubeinrichtung zur Auflage in einem
zweiten Paar offener Lagerböcke kommen, welche nahe dem Vorderende des Fahrzeuges
angeordnet sind und dem Silo bis zu seiner Aufrichtung in Vertikalstellung durch
die Wirkung der Hub einrichtung als Schwenklager dienen.
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Der wesentliche technische Fortschritt, der durch eine Vorrichtung
nach der Erfindung erreichbar ist, besteht darin, daß sowohl das Aufstellen des
Silos am Einsatzort als auch das Wiederaufladen auf das Fahrzeug mit Hilfe eines
kontinuierlichen Arbeitsvorganges erfolgt, ohne daß die Richtung der Zugkraft bzw.
die Lage und Führung des Kabels verändert zu werden braucht. Ein weiterer Vorteil
ist dadurch gegeben, daß der Energieaufwand zum Aufrichten des Silos auf ein Minimum
begrenzt werden kann. Schließlich vereinfacht sich auch die Vorrichtung zum Aufrichten,
weil weder Umschalteinrichtungen beim Durchgang durch die instabile Lage noch doppelte
Kabelführungen erforderlich sind.
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Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnungen beispielsweise
näher erläutert, und zwar zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht eines abgekuppelten
Anhängers nach der Erfindung, F i g. 2 eine Seitenansicht des in Transportstellung
befindlichen, mit dem Silo beladenen und für Schleppstellung ausgerichteten Anhängers,
Fig. 3 eine Draufsicht auf ein Detail in Richtung III-III gemäß F i g. 2, Fig.4
eine Darstellung von Silo und Anhänger am Einsatzort in dem Augenblick, in dem der
Silo um sein erstes Paar Tragzapfen geschwenkt wurde, bis er auf seinem zweiten
Paar Tragzapfen trägt, F i g. 5 eine Teildarstellung von Silo und Anhänger nach
dem Aufrichten des Silos auf dem Anhänger, F i g. 6 eine vollständige Darstellung
des am Einsatzort aufgestellten Silos,
F i g. 7 eine Darstellung des Beginns des
Abtransportes des Silos nach Beendigung seiner Arbeit am Einsatzort, F i g. 8 bis
12 Darstellungen nach Art der F i g. 1, 2 2 und 4 bis 6 für ein zweites Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Anhängers und des Silos, den dieser transportiert, Fig. 13
und 14 jeweils eine den Fig. 9 und 12 entsprechende Darstellung des zweiten Ausführungsbeispiels
der Erfindung, bei dem der Silo mit einer archimedischen Schnecke zum Ausfördern
des Zementes auf ein gegenüber der Auslaßöffnung des für Austritt unter Schwerkraftwirkung
vorgesehenen Auslaßtrichters höheres Niveau versehen ist, und F i g. 15 eine Darstellung
des Aufstellvorganges des Silos an seinem Einsatzort und des Vorganges der Ausrichtung
der archimedischen Schnecke in Arbeits-oder Förderstellung.
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Der Anhänger ruht, wie in F i g. 1 in abgekuppelter Stellung gezeigt,
vorn mit einem in einem Gabelgelenk3, das gleichzeitig Träger einer Zugstange4 ist,
gelagerten Rad 2 und hinten mit einer zweirädrigen Tragachse auf dem Boden. An dem
Chassis dieses Anhängers sind von hinten nach vorn ein Lagerklotz 8, ein erstes
Paar offener Lagerböcke 6, 6 a, zwei Anschläge 9, 9 a, eine Einrichtung zum Erzeugen
einer Zugkraft, beispielsweise Seilwinde 19, welche beispielsweise von der unter
dem Namen »Tirfor« handelsüblichen Art sein kann, und ein zweites Paar offener Lagerböcke
7, 7 a angeordnet. Unter dem Chassis sind zwei Paare von Markierungen 10, 10 a und
11, 11 a angeordnet. Eine Hubvorrichtung, beispielsweise eine Schraubenwinde 5,
ist vorn am Chassis vorgesehen.
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Am Silokörper 20 gebräuchlicher Form sind auf seiner in Fig.2 in
für den Transport umgelegter Stellung gezeigten Vorderseite zwei obere Füße 34,
34 a und zwei untere Füße 22, 22 a angebracht. Die oberen Füße 34, 34 a sind starre
Füße, während die unteren Füße 22, 22a klappbare Füße sind, die ihre Stützstellung
erst nach Entfernung der Streben 23, 23 a und nach Befestigung ihrer Enden an Punkten
26, 26a der starren Füße 34, 34 a, wie in Fig. 5 gezeigt, einnehmen. Weiterhin weist
der Silo ein erstes Paar Tragzapfen 21, 21 a auf, die am Silokörper angeordnet sind,
und ein zweites Paar Lagerzapfen 24, 24 a, die vor dem Silokörper an Schrägstreben
35, 35 a angeordnet sind. Der Silokörper weist ferner an seiner Oberseite Gelenke25,25a
auf, in denen jeweils das eine Ende zweier Stangen lösbar gelagert ist, deren anderes
Ende jeweils eine Rolle 15 bzw.
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15 a trägt, welche auf dem Anhängerchassis rollen kann. Nahe diesen
letzteren Enden sind die Stangen 12, 12 a an Kabelrollen 17, 17 a für das Kabel
18 der Seilwinde 19 angekuppelt. Fig.3 zeigt, wie die beiden Stangen 12, 12 a untereinander
durch die Traverse 13 verstrebt sind, die die Kabelrollen 17, 17a trägt und die
ihrerseits durch Eckversteifungsstäbe 14, 14 a ausgesteift ist.
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In Transportstellung, wie in F i g. 2 gezeigt, stützt sich der Silo
gegenüber dem Anhänger einesteils mittels der Tragzapfen 21, 21 a in den offenen
Lagerböcken 6, 6 a und andernteils mittels des Lagerklotzes 8 ab. Die unteren Füße
22, 22a sind hochgeklappt gehalten durch Festlegung der lösbaren Enden der Streben
23, 23 a bei 27, 27 a.
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Zur Aufstellung des Silos an seinem Einsatzort bringt man ihn zusammen
mit dem Anhänger dadurch
in die vorgesehene Stellung, daß die Markierungen
10, 10 a und 11, via mit der Achse der für die Verankerung des Silos vorgesehenen
Verankerungsklötze ausgerichtet werden. Danach lüftet man das Vorderteil des Anhängers
mittels der Hubvorrichtung 5 so weit, bis die Längsholme genau horizontal liegen.
Dann betätigt man das Kabel 18 mittels der Seilwinde 19, und der Silo schwenkt in
den Lagerböcken 6, 6 a um seine Tragzapfen 21, 21 a, bis der Tragzapfen 24, 24 a
in den Lagerböcken 7, 7 a aufliegen. Die Fortsetzung des Betriebes der Seilwinde
19 bewirkt, daß der Silo um seine Tragzapfen 24, 24 a bis in die in F i g. 5 dargestellte
Lage schwenkt.
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Der Silo ist somit in vertikaler Stellung, und die Rollen 15, 15
a haben Kontakt mit den Anschlägen 9, 9 a, wodurch der weitere Betrieb der Seilwinde
unterbrochen wird. Danach bringt man die Füße 22, 22 a in Arbeitsstellung und versteift
sie dadurch, daß die Streben 23, 23 a bei 26, 26 a angelenkt werden. Nun senkt man
den Anhänger mittels der Hubvorrichtung 5, und der Silo ruht auf seinen Verankerungsklötzen.
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Es genügt demnach, wie in F i g. 6 gezeigt, die Stangen 12, 12a bei
16, 16a zu lösen und sie auf am Anhänger vorgesehenen Lagerstellen abzulegen. Ein
weiteres Absenken des Anhängers führt dazu, daß dieser auf seinem vorderen Rad 2
ruht. Man kann somit den Anhänger frei machen und den Silo auf seinen Verankerungsklötzen
befestigen.
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Um den in der in F i g. 6 gezeigten Arbeitsstellung befindlichen
Silo von seinem Einsatzort wegzuschaffen, bringt man den Anhänger so unter den Silo,
daß sich die Lagerböcke 7, 7a senkrecht unter den Tragzapfen 24, 24 a befinden,
wie in F i g. 7 gezeigt, und löst die den Silo auf seinen Verankerungsklötzen haltenden
Muttern. Wie in F i g. 5 gezeigt, hebt man danach den Anhänger mittels der Hubvorrichtung
5 an, bis die Lagerböcke 7, 7 a in Kontakt mit den Tragzapfen 24, 24 a sind, ohne
daß der Silo dabei gehoben wird. Darauf befestigt man die Einrichtung zum Aufrichten
bei 16, 16 a und stellt sicher, daß das Kabel 18 gespannt ist. Durch weiteres Anheben
des Anhängers mittels der Hubvorrichtung 5 entfernt man den Silo von den sich unter
seinen wegklappbaren Füßen 22, 22 a befindlichen Verankerungsklötzen. Man legt nun
die klappbaren Füße in Transportstellung um und legt sie fest, indem man die Streben
23, 23 a bei 27, 27 a befestigt. Anschließend wird das Kabel 18 durch die Seilwinde
19 ausgefiert, und der Silo schwenkt durch sein eigenes Gewicht und kommt in der
in F i g. 2 gezeigten Stellung auf dem Anhänger zur Ruhe.
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Bei dem in den Fig. 8 bis 12 dargestellten Ausführungsbeispiel der
Erfindung weist der Anhänger die gleichen Einzelteile auf, die bei dem vorher beschriebenen
Ausführungsbeispiel mit 1 bis 4 beziffert sind. Die Hubvorrichtung 5 ist ersetzt
durch zwei Hubvorrichtungen 5, 5 a. Der Lagerklotz 8 ist in Fortfall gekommen und
durch ein am Silokörper fest angeordnetes Tragstück ersetzt. Der wesentliche Unterschied
besteht in der Anordnung der Seilwinde 19 und vor allem ihres Kabels 18 sowie in
der Art des Angriffs dieses Kabels am Silo. Die Seilwinde 19 ist hier am unteren
Ende eines zweifüßigen Mastbaumes 36 befestigt, welcher am vorderen Ende des Anhängerchassis
angeordnet ist und dessen Spitze eine Umlenkrolle 37 trägt, über die das Kabel 18
läuft,
das nach Umlaufen eines nach Art eines Drehhakens befestigten Kabelblockes 17a mit
seinem Ende an einem am Mastbaum 36 wenig unterhalb der Umlenkrolle 37 angeordneten
Ring 38 festgelegt ist.
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Der Mastbaum 36 weist in Richtung nach hinten eine Erweiterung 39
auf, die in einem Anschlagstück 40 endet.
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Der Silokörper 20 a trägt nach hinten zu einen Lagerklotz 8 a, der
in der liegenden Transportstellung gemäß Fig. 9 auf dem Hinterteil des Anhängerchassis
ruht. Weiter vorn, und zwar immer noch an dem sich verjüngenden Teil der Wandung,
weist der Silokörper ein Paar Tragzapfen 21, 21 a auf, die mit denen identisch sind,
die in dem vorher beschriebenen Ausführungsbeispiel der Erfindung mit gleichen Bezugszeichen
gekennzeichnet sind und die gleiche Rolle spielen. An der Oberkante seiner Wandung
weist der Silokörper 20a einen Ring 13 a auf, der geeignet ist, dem Haken des Kabelblockes
17 a einen Angriffspunkt zu bieten. Der Silokörper 20a weist ebenso wie der Silokörper
des vorher beschriebenen Ausführungsbeispiels der Erfindung nach vorn zu zwei obere
Füße 34 a, 34b und zwei untere Füße 22, 22 a auf. Auch hier sind die oberen Füße
34 a, 34b starre Füße, während die unteren Füße 22, 22 a klappbar sind. Jeder der
klappbaren Füße, beispielsweise der Fuß 22 a, kann in seiner geklappten Stellung,
wie in F i g. 9 und 10 gezeigt, durch Befestigung in einem Punkt 41 der Unterstützungsplatte
des Tragzapfens 24 bzw. in einem Punkt 41 a der Unterstützungsplatte des Tragzapfens
24 a gehalten sein und kann in seine Arbeits- oder Gebrauchsstellung, die in Fig.
11 und 12 gezeigt ist, dadurch gebracht werden, daß er von diesem Punkt 41 bzw.
41 a gelöst, von diesem entfernt und durch Umklappen der Strebe 23 bzw. 23 a, die
jeweils schwenkbar in einem Punkt 42 bzw. 42 a der Unterstützungsplatte des Tragzapfens
24 bzw. 24 a gelagert ist, und durch Befestigung deren anderen Endes an dem Fuß
22 bzw. 22 a fixiert wird.
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In Transportstellung, wie beispielsweise in F i g. 9 gezeigt, sind
Silo und Anhänger so angeordnet, wie es bereits für das vorherige Ausführungsbeispiel
der Anordnung beschrieben wurde, wobei jedoch der Silo mit seinem Hinterteil nicht
mehr auf einem Lagerklotz aufliegt, sondern mit seiner an diesem Hinterteil angeordneten
Lagerklotz 8 a unmittelbar auf dem hinteren Teil des Chassis aufliegt.
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Um den Silo am Einsatzort aufzustellen, geht man genauso vor, wie
es für das vorherige Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben ist, indem man
nämlich Silo und Anhänger dadurch in die gewünschte Stellung bringt, daß die Markierungen
10, 10a mit den Achsen der Verankerungsklötze ausgerichtet sind, und das Chassis
durch Betätigung der Hubvorrichtungen 5, 5 a so lange angehoben wird, bis es eine
genaue horizontale Lage einnimmt, wie in Fig.9 gezeigt. Danach zieht man am Kabel
18 mittels der Seilwinde 19. Der Silo dreht sich um seine Tragzapfen 21, 21 a in
den Lagerböcken 6, 6 a, bis die Tragzapfen 24,24 a in den Lagerböcken 7, 7 a zur
Anlage kommen. Bei weiterer Betätigung der Seilwinde dreht sich der Silo um die
Tragzapfen 24, 24 a bis in die in F i g. 11 dargestellte Stellung, in der der Silokörper
20 a zum Anschlag an dem Anschlagstück 40 des Mastbaumes 36 gekommen ist.
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Nachdem der Silo so in seine vertikale Lage gebracht ist, schwenkt
man die Füße 22, 22 a in ihre Arbeitsstellung
aus, in der man sie
dadurch hält, daß an ihnen die schwenkbaren Streben 23, 23 a befestigt werden. Durch
Absenken des Anhängers mittels der Hubvorrichtungen 5, 5 a gelangen die Füße des
Silos auf den Verankerungsklötzen zur Ruhe.
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Der Silo hat somit die in F i g. 12 gezeigte Stellung eingenommen
und steht bis auf das noch erforderliche Loslösen vom Anhänger fest. Zu diesem Zweck
wird das Kabel 18 mittels der Seilwinde 19 ausgefahren oder gefiert. Danach wird
der Kabelblock 17 a aus dem Ring 13 a ausgehakt. Nunmehr wird der Anhänger weiter
so lange abgesenkt, bis er mit dem Rad 2 auf dem Boden aufsetzt. Schließlich wird
der Anhänger weggeschafft, indem er nach vorn gezogen wird, und die Füße des Silos
auf den Verankerungsklötzen befestigt.
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Um den gemäß F i g. 12 in Arbeitsstellung befindlichen Silo wieder
vom Einsatzort wegzuschaffen, bringt man den Anhänger so unter den Silo, daß die
Lagerböcke 7, 7 a senkrecht zu den Tragzapfen 24, 24 a stehen. Dann löst man die
die Füße des Silos an den Verankerungsklötzen festhaltenden Muttern.
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Danach hebt man den Anhänger mittels der Hubvorrichtungen 5, 5 a an
und bringt dabei die Lagerböcke 7, 7 a in Kontakt mit den Tragzapfen 24, 24 a, ohne
dabei den Silo selbst anzuheben. Nun wird der Kabelblock 17a in den Ringl3a eingehakt.
Durch Anziehen des Kabels 18 mittels der Seilwinde 19 wird der Silo zum Anschlag
an dem Anschlagstück 40 gebracht. Durch weiteres Anheben des Anhängers mittels der
Hubvorrichtung 5, 5 a wird der Silo von den Verankerungsklötzen, die sich unter
den schwenkbaren Füßen 22, 22 a befinden, abgehoben.
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Nun werden die Streben 23, 23 a entfernt und die schwenkbaren Füße
22, 22a umgeklappt. Durch Fieren des Kabels 18 mittels der Seilwinde wird die unter
Schwerkraftwirkung erfolgende Schwenkbewegung des Silos gesteuert, welcher in seiner
in F i g. 9 gezeigten Transportstellung auf dem Anhänger zur Ruhe kommt. Nunmehr
braucht nur noch eine Zugmaschine an der Zug- oder Kupplungsstange4 angekuppelt
zu werden, um die Silo-Anhänger-Einheit vom Einsatzort wegzuschaffen.
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Der Silo kann weiterhin mit einer archimedischen Schnecke ausgerüstet
sein, um den Zement von der unteren Austrittsöffnung des Silos, aus der er unter
Schwerkraftwirkung austritt, hochzufördern. Bei diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung,
so wie es im folgenden beschrieben ist, ist die archimedische Schnecke in der Beladungsstellung
des Anhängers gemäß Fig. 13 längs der Oberkante der Wandung des Silokörpers 20a
angeordnet und in dieser Lage durch je zwei Streben 42, 42a und 43, 43 a gehalten,
die am Silokörper und an dieser archimedischen Schnecke angelenkt sind. Die beiden
Streben 42, 42 a sind durch einen Halbreifen 44 zu einer Einheit zusammengefaßt,
der durch ein bei 46 mit ihm lösbar verbundenes Verbindungsglied 45 festgelegt ist.
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Weiterhin weist die Schnecke 41 eine beispielsweise als Haken oder
aber auch als Ring ausgebildete Befestigungseinrichtung 47 auf, und das Chassis
des Anhängers ist an seinem hinteren Ende mit einem Paar drehbarer Anschläge 48,
48 a versehen.
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Um den Silo am Einsatzort aufzustellen, geht man genauso vor, wie
es oben in Verbindung mit den F i g. 9 bis 12 für einen nicht mit einer archimedischen
Förderschnecke versehenen Silo erklärt ist.
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Silo und Anhänger nehmen somit die Stellung gemäß
Fig. 14 ein, und
man bringt, um von dieser in die in Fig. 15 gezeigte Stellung zu kommen, den Anhänger
in die dieser letzten Figur entsprechenden Stellung, in der er mit seinen schwenkbaren
Anschlägen 48, 48 a in deren Arbeitsstellung an den Füßen 22, 22 a des Silos anliegt.
Nun verbindet man den Kabelblock 17a mit der Befestigungseinrichtung 47 der Förderschnecke
41 beispielsweise durch Einhaken, zieht am Kabel 18 und löst das Verbindungsglied
45 bei 46 vom Halbreifen 44. Nunmehr steuert man über die Seilwinde 19 die Abwärtsbewegung
der Förderschnecke 41 bis zu ihrer strichpunktiert dargestellten Arbeitsstellung.
Jetzt kann der Anhänger gelöst werden.
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Den für den Abtransport der Silo-Anhänger-Einheit vom Einsatzort
erforderlichen Arbeitsabläufen, die oben bereits im Zusammenhang mit den F i g.
9 bis 12 beschrieben sind, müssen Arbeitsabläufe zum Zurückbringen der archimedischen
Förderschnecke 41 in ihrer Transportstellung vorausgehen, welche in dem genau umgekehrten
Verlauf der in Verbindung mit F i g. 15 beschriebenen Tätigkeiten entsprechen.
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Im Rahmen der Erfindung kann auch die Silo-Anhänger-Einheit gemäß
dem ersten Ausführungsbeispiel, das in Verbindung mit den Fig. 1 bis 7 beschrieben
worden ist, durch eine archimedische Förderschnecke vervollständigt werden.