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DE1274989B - Vorrichtung zum Transport und zur Aufstellung eines Silos am Einsatzort - Google Patents

Vorrichtung zum Transport und zur Aufstellung eines Silos am Einsatzort

Info

Publication number
DE1274989B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
silo
vehicle
feet
pair
cable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER40617A
Other languages
English (en)
Inventor
Claude Vivier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Richier SA
Original Assignee
Richier SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Richier SA filed Critical Richier SA
Publication of DE1274989B publication Critical patent/DE1274989B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
    • B65D88/26Hoppers, i.e. containers having funnel-shaped discharge sections
    • B65D88/30Hoppers, i.e. containers having funnel-shaped discharge sections specially adapted to facilitate transportation from one utilisation site to another

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Transport und zur Aufstellung eines Silos am Einsatzort Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Transport und zur Aufstellung eines Silos am Einsatzort, der zu seiner Abstützung auf dem Boden des Einsatzortes mit vier Füßen versehen und in liegender Stellung auf einem Fahrzeug, beispielsweise einem Anhänger, transportierbar ist, auf welchem er mittels einer Hubeinrichtung, zu welcher eine am Einsatzort betätigbare Einrichtung zur Erzeugung einer Zugkraft gehört, durch aufeinanderfolgende Schwenkbewegungen in mehreren Schwenklagern aufrichtbar und in aufgerichteter Stellung auf seine Füße stellbar ist.
  • Vorrichtungen dieser Art sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt, wobei die erste Phase zur Aufstellung des Silos am Einsatzort darin besteht, daß unter Einwirkung der Einrichtung zur Erzeugung einer Zugkraft, beispielsweise einer Seilwinde, der Silo eine Schwenkbewegung ausführt, bei welcher sein Schwerpunkt einen nach oben ansteigenden Bogen beschreibt. Diese Bewegung dauert so lange, bis zwei von den vier Füßen des Silos sich am Boden abstützen. Von diesem Augenblick an dienen diese beiden Füße als Schwenkachse für die zweite Phase des Aufrichtens bis in eine Lage, wo auch die beiden anderen Füße auf den Boden gelangen. Während dieser zweiten Phase, und zwar von dem Augenblick an, wo der Schwerpunkt des Silos durch die Vertikalebene der beiden bereits abgestützten Füße hindurchgeht, verläuft der Weg des Schwerpunktes auf einem abfallenden Bogen. Der Silo hat daher von diesem Augenblick an die Tendenz, sich unter Wirkung der Schwerkraft selbst vollständig aufzurichten. Natürlich muß diese Bewegung langsam, also verzögert, erfolgen, was eine Umkehrung der Richtung der Zugkraft erforderlich macht. Bei üblichen bekannten Vorrichtungen wird die Zugkraft über ein gespanntes Kabel ausgeübt. Es ist daher unerläßlich, die Kabelführung zu verlegen, um durch Zugwirkung während der zweiten Phase des Aufrichtens einen Widerstand entgegen der Schwerkraftwirkung zu erhalten. Dies bedingt natürlich wiederum eine kompliziertere Ausführung der Einrichtung zum Erzeugen der Zugkraft und gerade am Einsatzort besondere Maßnahmen zum Ändern der Kabelführung, deren Durchführung um so kritischer ist, als sie genau in dem Augenblick erfolgen müssen, wo der Silo sich in einer mehr oder weniger instabilen Lage befindet. Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Vorrichtungen ist darin zu sehen, daß während der ersten Phase der Aufrichtung des Silos dessen Schwerpunkt bis auf eine Höhe angehoben werden muß, die oberhalb derjenigen liegt, welche der Schwerpunkt endgültig einnimmt, wenn der Silo sich in seiner Arbeitsstellung auf dem Boden befindet. Infolgedessen besteht der weitere Nachteil, daß die zum Aufrichten erforderliche Energie größer ist als die, welche dann erforderlich wäre, wenn der Siloschwerpunkt sich nur gleichmäßig nach oben bewegen würde.
  • Bei einer anderen bekannten Ausführungsform ist die Seilwinde durch einen doppeltwirkenden hydraulischen Zylinder ersetzt. Der Übergang von der ersten, aktiven Phase zur zweiten Phase, wo der Schwerkraft entgegengewirkt werden muß, erfordert dabei lediglich die Betätigung eines Ventils, und auch die Stabilität des Silos ist praktisch während des ganzen Vorganges gewährleistet, also auch in dem Augenblick, wo er unter der Wirkung lediglich seiner Schwerkraft eine instabile Lage einnehmen müßte.
  • Eine solche hydraulische Vorrichtung ist jedoch verhältnismäßig kompliziert und entsprechend teuer, weil neben einer Druckmittelquelle auch Leitungen erforderlich sind, und all dies lediglich für Arbeitsvorgänge, die verhältnismäßig selten und nur kurzfristig auftreten, nämlich beim Aufrichten und Abbauen des Silos am Einsatzort. Zusätzlich besteht auch bei diesen hydraulischen Vorrichtungen der Nachteil eines unnötig großen Energieaufwandes zum Anheben und Absenken des Siloschwerpunktes.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Transport und zur Aufstellung eines Silos zu schaffen, bei dem die Einrichtung zum Erzeugen der Zugkraft jeweils stets im gleichen Sinn wirkt, daß also eine Richtungsumkehr weder beim Aufstellen noch beim Abbauen des Silos am Einsatzort erforderlich wird.
  • Insbesondere liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Schwenklager des Silos gegenüber dem Fahrzeug so vorzusehen, daß während der gesamten Bewegung zum Aufrichten des Silos in die Arbeitsstellung sein Schwerpunkt nur einen ansteigenden Bogen beschreibt.
  • Zu diesem Zweck kennzeichnet sich eine Vorrichtung nach der Erfindung dadurch, daß der in Transportstellung mit seinen Füßen zum Vorderende des Fahrzeuges hin angeordnete Silo mit seinem Körper einerseits hinter seinem Schwerpunkt unmittelbar auf einem nahe dem Hinterende des Fahrzeuges angeordneten Lagerklotz und andererseits unter Zwischenschaltung eines Paares am Silokörper vor dem Schwerpunkt des Silos angeordneter Drehzapfen auf einem Paar offener Lagerböcke aufliegt, die nahe der Mitte des Fahrzeuges angeordnet sind und auf denen der Silo unter der Wirkung der Hubeinrichtung so schwenkbar ist, daß das hintere Teil des Silokörpers über den Lagerklotz angehoben wird, und daß der Silo vor seinem Körper und leicht oberhalb der durch dessen Mittelachse gehenden Horizontalebene ein zweites Paar Lagerzapfen aufweist, die im Verlauf der Betätigung der Hubeinrichtung zur Auflage in einem zweiten Paar offener Lagerböcke kommen, welche nahe dem Vorderende des Fahrzeuges angeordnet sind und dem Silo bis zu seiner Aufrichtung in Vertikalstellung durch die Wirkung der Hub einrichtung als Schwenklager dienen.
  • Der wesentliche technische Fortschritt, der durch eine Vorrichtung nach der Erfindung erreichbar ist, besteht darin, daß sowohl das Aufstellen des Silos am Einsatzort als auch das Wiederaufladen auf das Fahrzeug mit Hilfe eines kontinuierlichen Arbeitsvorganges erfolgt, ohne daß die Richtung der Zugkraft bzw. die Lage und Führung des Kabels verändert zu werden braucht. Ein weiterer Vorteil ist dadurch gegeben, daß der Energieaufwand zum Aufrichten des Silos auf ein Minimum begrenzt werden kann. Schließlich vereinfacht sich auch die Vorrichtung zum Aufrichten, weil weder Umschalteinrichtungen beim Durchgang durch die instabile Lage noch doppelte Kabelführungen erforderlich sind.
  • Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnungen beispielsweise näher erläutert, und zwar zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht eines abgekuppelten Anhängers nach der Erfindung, F i g. 2 eine Seitenansicht des in Transportstellung befindlichen, mit dem Silo beladenen und für Schleppstellung ausgerichteten Anhängers, Fig. 3 eine Draufsicht auf ein Detail in Richtung III-III gemäß F i g. 2, Fig.4 eine Darstellung von Silo und Anhänger am Einsatzort in dem Augenblick, in dem der Silo um sein erstes Paar Tragzapfen geschwenkt wurde, bis er auf seinem zweiten Paar Tragzapfen trägt, F i g. 5 eine Teildarstellung von Silo und Anhänger nach dem Aufrichten des Silos auf dem Anhänger, F i g. 6 eine vollständige Darstellung des am Einsatzort aufgestellten Silos, F i g. 7 eine Darstellung des Beginns des Abtransportes des Silos nach Beendigung seiner Arbeit am Einsatzort, F i g. 8 bis 12 Darstellungen nach Art der F i g. 1, 2 2 und 4 bis 6 für ein zweites Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Anhängers und des Silos, den dieser transportiert, Fig. 13 und 14 jeweils eine den Fig. 9 und 12 entsprechende Darstellung des zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung, bei dem der Silo mit einer archimedischen Schnecke zum Ausfördern des Zementes auf ein gegenüber der Auslaßöffnung des für Austritt unter Schwerkraftwirkung vorgesehenen Auslaßtrichters höheres Niveau versehen ist, und F i g. 15 eine Darstellung des Aufstellvorganges des Silos an seinem Einsatzort und des Vorganges der Ausrichtung der archimedischen Schnecke in Arbeits-oder Förderstellung.
  • Der Anhänger ruht, wie in F i g. 1 in abgekuppelter Stellung gezeigt, vorn mit einem in einem Gabelgelenk3, das gleichzeitig Träger einer Zugstange4 ist, gelagerten Rad 2 und hinten mit einer zweirädrigen Tragachse auf dem Boden. An dem Chassis dieses Anhängers sind von hinten nach vorn ein Lagerklotz 8, ein erstes Paar offener Lagerböcke 6, 6 a, zwei Anschläge 9, 9 a, eine Einrichtung zum Erzeugen einer Zugkraft, beispielsweise Seilwinde 19, welche beispielsweise von der unter dem Namen »Tirfor« handelsüblichen Art sein kann, und ein zweites Paar offener Lagerböcke 7, 7 a angeordnet. Unter dem Chassis sind zwei Paare von Markierungen 10, 10 a und 11, 11 a angeordnet. Eine Hubvorrichtung, beispielsweise eine Schraubenwinde 5, ist vorn am Chassis vorgesehen.
  • Am Silokörper 20 gebräuchlicher Form sind auf seiner in Fig.2 in für den Transport umgelegter Stellung gezeigten Vorderseite zwei obere Füße 34, 34 a und zwei untere Füße 22, 22 a angebracht. Die oberen Füße 34, 34 a sind starre Füße, während die unteren Füße 22, 22a klappbare Füße sind, die ihre Stützstellung erst nach Entfernung der Streben 23, 23 a und nach Befestigung ihrer Enden an Punkten 26, 26a der starren Füße 34, 34 a, wie in Fig. 5 gezeigt, einnehmen. Weiterhin weist der Silo ein erstes Paar Tragzapfen 21, 21 a auf, die am Silokörper angeordnet sind, und ein zweites Paar Lagerzapfen 24, 24 a, die vor dem Silokörper an Schrägstreben 35, 35 a angeordnet sind. Der Silokörper weist ferner an seiner Oberseite Gelenke25,25a auf, in denen jeweils das eine Ende zweier Stangen lösbar gelagert ist, deren anderes Ende jeweils eine Rolle 15 bzw.
  • 15 a trägt, welche auf dem Anhängerchassis rollen kann. Nahe diesen letzteren Enden sind die Stangen 12, 12 a an Kabelrollen 17, 17 a für das Kabel 18 der Seilwinde 19 angekuppelt. Fig.3 zeigt, wie die beiden Stangen 12, 12 a untereinander durch die Traverse 13 verstrebt sind, die die Kabelrollen 17, 17a trägt und die ihrerseits durch Eckversteifungsstäbe 14, 14 a ausgesteift ist.
  • In Transportstellung, wie in F i g. 2 gezeigt, stützt sich der Silo gegenüber dem Anhänger einesteils mittels der Tragzapfen 21, 21 a in den offenen Lagerböcken 6, 6 a und andernteils mittels des Lagerklotzes 8 ab. Die unteren Füße 22, 22a sind hochgeklappt gehalten durch Festlegung der lösbaren Enden der Streben 23, 23 a bei 27, 27 a.
  • Zur Aufstellung des Silos an seinem Einsatzort bringt man ihn zusammen mit dem Anhänger dadurch in die vorgesehene Stellung, daß die Markierungen 10, 10 a und 11, via mit der Achse der für die Verankerung des Silos vorgesehenen Verankerungsklötze ausgerichtet werden. Danach lüftet man das Vorderteil des Anhängers mittels der Hubvorrichtung 5 so weit, bis die Längsholme genau horizontal liegen. Dann betätigt man das Kabel 18 mittels der Seilwinde 19, und der Silo schwenkt in den Lagerböcken 6, 6 a um seine Tragzapfen 21, 21 a, bis der Tragzapfen 24, 24 a in den Lagerböcken 7, 7 a aufliegen. Die Fortsetzung des Betriebes der Seilwinde 19 bewirkt, daß der Silo um seine Tragzapfen 24, 24 a bis in die in F i g. 5 dargestellte Lage schwenkt.
  • Der Silo ist somit in vertikaler Stellung, und die Rollen 15, 15 a haben Kontakt mit den Anschlägen 9, 9 a, wodurch der weitere Betrieb der Seilwinde unterbrochen wird. Danach bringt man die Füße 22, 22 a in Arbeitsstellung und versteift sie dadurch, daß die Streben 23, 23 a bei 26, 26 a angelenkt werden. Nun senkt man den Anhänger mittels der Hubvorrichtung 5, und der Silo ruht auf seinen Verankerungsklötzen.
  • Es genügt demnach, wie in F i g. 6 gezeigt, die Stangen 12, 12a bei 16, 16a zu lösen und sie auf am Anhänger vorgesehenen Lagerstellen abzulegen. Ein weiteres Absenken des Anhängers führt dazu, daß dieser auf seinem vorderen Rad 2 ruht. Man kann somit den Anhänger frei machen und den Silo auf seinen Verankerungsklötzen befestigen.
  • Um den in der in F i g. 6 gezeigten Arbeitsstellung befindlichen Silo von seinem Einsatzort wegzuschaffen, bringt man den Anhänger so unter den Silo, daß sich die Lagerböcke 7, 7a senkrecht unter den Tragzapfen 24, 24 a befinden, wie in F i g. 7 gezeigt, und löst die den Silo auf seinen Verankerungsklötzen haltenden Muttern. Wie in F i g. 5 gezeigt, hebt man danach den Anhänger mittels der Hubvorrichtung 5 an, bis die Lagerböcke 7, 7 a in Kontakt mit den Tragzapfen 24, 24 a sind, ohne daß der Silo dabei gehoben wird. Darauf befestigt man die Einrichtung zum Aufrichten bei 16, 16 a und stellt sicher, daß das Kabel 18 gespannt ist. Durch weiteres Anheben des Anhängers mittels der Hubvorrichtung 5 entfernt man den Silo von den sich unter seinen wegklappbaren Füßen 22, 22 a befindlichen Verankerungsklötzen. Man legt nun die klappbaren Füße in Transportstellung um und legt sie fest, indem man die Streben 23, 23 a bei 27, 27 a befestigt. Anschließend wird das Kabel 18 durch die Seilwinde 19 ausgefiert, und der Silo schwenkt durch sein eigenes Gewicht und kommt in der in F i g. 2 gezeigten Stellung auf dem Anhänger zur Ruhe.
  • Bei dem in den Fig. 8 bis 12 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung weist der Anhänger die gleichen Einzelteile auf, die bei dem vorher beschriebenen Ausführungsbeispiel mit 1 bis 4 beziffert sind. Die Hubvorrichtung 5 ist ersetzt durch zwei Hubvorrichtungen 5, 5 a. Der Lagerklotz 8 ist in Fortfall gekommen und durch ein am Silokörper fest angeordnetes Tragstück ersetzt. Der wesentliche Unterschied besteht in der Anordnung der Seilwinde 19 und vor allem ihres Kabels 18 sowie in der Art des Angriffs dieses Kabels am Silo. Die Seilwinde 19 ist hier am unteren Ende eines zweifüßigen Mastbaumes 36 befestigt, welcher am vorderen Ende des Anhängerchassis angeordnet ist und dessen Spitze eine Umlenkrolle 37 trägt, über die das Kabel 18 läuft, das nach Umlaufen eines nach Art eines Drehhakens befestigten Kabelblockes 17a mit seinem Ende an einem am Mastbaum 36 wenig unterhalb der Umlenkrolle 37 angeordneten Ring 38 festgelegt ist.
  • Der Mastbaum 36 weist in Richtung nach hinten eine Erweiterung 39 auf, die in einem Anschlagstück 40 endet.
  • Der Silokörper 20 a trägt nach hinten zu einen Lagerklotz 8 a, der in der liegenden Transportstellung gemäß Fig. 9 auf dem Hinterteil des Anhängerchassis ruht. Weiter vorn, und zwar immer noch an dem sich verjüngenden Teil der Wandung, weist der Silokörper ein Paar Tragzapfen 21, 21 a auf, die mit denen identisch sind, die in dem vorher beschriebenen Ausführungsbeispiel der Erfindung mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet sind und die gleiche Rolle spielen. An der Oberkante seiner Wandung weist der Silokörper 20a einen Ring 13 a auf, der geeignet ist, dem Haken des Kabelblockes 17 a einen Angriffspunkt zu bieten. Der Silokörper 20a weist ebenso wie der Silokörper des vorher beschriebenen Ausführungsbeispiels der Erfindung nach vorn zu zwei obere Füße 34 a, 34b und zwei untere Füße 22, 22 a auf. Auch hier sind die oberen Füße 34 a, 34b starre Füße, während die unteren Füße 22, 22 a klappbar sind. Jeder der klappbaren Füße, beispielsweise der Fuß 22 a, kann in seiner geklappten Stellung, wie in F i g. 9 und 10 gezeigt, durch Befestigung in einem Punkt 41 der Unterstützungsplatte des Tragzapfens 24 bzw. in einem Punkt 41 a der Unterstützungsplatte des Tragzapfens 24 a gehalten sein und kann in seine Arbeits- oder Gebrauchsstellung, die in Fig. 11 und 12 gezeigt ist, dadurch gebracht werden, daß er von diesem Punkt 41 bzw. 41 a gelöst, von diesem entfernt und durch Umklappen der Strebe 23 bzw. 23 a, die jeweils schwenkbar in einem Punkt 42 bzw. 42 a der Unterstützungsplatte des Tragzapfens 24 bzw. 24 a gelagert ist, und durch Befestigung deren anderen Endes an dem Fuß 22 bzw. 22 a fixiert wird.
  • In Transportstellung, wie beispielsweise in F i g. 9 gezeigt, sind Silo und Anhänger so angeordnet, wie es bereits für das vorherige Ausführungsbeispiel der Anordnung beschrieben wurde, wobei jedoch der Silo mit seinem Hinterteil nicht mehr auf einem Lagerklotz aufliegt, sondern mit seiner an diesem Hinterteil angeordneten Lagerklotz 8 a unmittelbar auf dem hinteren Teil des Chassis aufliegt.
  • Um den Silo am Einsatzort aufzustellen, geht man genauso vor, wie es für das vorherige Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben ist, indem man nämlich Silo und Anhänger dadurch in die gewünschte Stellung bringt, daß die Markierungen 10, 10a mit den Achsen der Verankerungsklötze ausgerichtet sind, und das Chassis durch Betätigung der Hubvorrichtungen 5, 5 a so lange angehoben wird, bis es eine genaue horizontale Lage einnimmt, wie in Fig.9 gezeigt. Danach zieht man am Kabel 18 mittels der Seilwinde 19. Der Silo dreht sich um seine Tragzapfen 21, 21 a in den Lagerböcken 6, 6 a, bis die Tragzapfen 24,24 a in den Lagerböcken 7, 7 a zur Anlage kommen. Bei weiterer Betätigung der Seilwinde dreht sich der Silo um die Tragzapfen 24, 24 a bis in die in F i g. 11 dargestellte Stellung, in der der Silokörper 20 a zum Anschlag an dem Anschlagstück 40 des Mastbaumes 36 gekommen ist.
  • Nachdem der Silo so in seine vertikale Lage gebracht ist, schwenkt man die Füße 22, 22 a in ihre Arbeitsstellung aus, in der man sie dadurch hält, daß an ihnen die schwenkbaren Streben 23, 23 a befestigt werden. Durch Absenken des Anhängers mittels der Hubvorrichtungen 5, 5 a gelangen die Füße des Silos auf den Verankerungsklötzen zur Ruhe.
  • Der Silo hat somit die in F i g. 12 gezeigte Stellung eingenommen und steht bis auf das noch erforderliche Loslösen vom Anhänger fest. Zu diesem Zweck wird das Kabel 18 mittels der Seilwinde 19 ausgefahren oder gefiert. Danach wird der Kabelblock 17 a aus dem Ring 13 a ausgehakt. Nunmehr wird der Anhänger weiter so lange abgesenkt, bis er mit dem Rad 2 auf dem Boden aufsetzt. Schließlich wird der Anhänger weggeschafft, indem er nach vorn gezogen wird, und die Füße des Silos auf den Verankerungsklötzen befestigt.
  • Um den gemäß F i g. 12 in Arbeitsstellung befindlichen Silo wieder vom Einsatzort wegzuschaffen, bringt man den Anhänger so unter den Silo, daß die Lagerböcke 7, 7 a senkrecht zu den Tragzapfen 24, 24 a stehen. Dann löst man die die Füße des Silos an den Verankerungsklötzen festhaltenden Muttern.
  • Danach hebt man den Anhänger mittels der Hubvorrichtungen 5, 5 a an und bringt dabei die Lagerböcke 7, 7 a in Kontakt mit den Tragzapfen 24, 24 a, ohne dabei den Silo selbst anzuheben. Nun wird der Kabelblock 17a in den Ringl3a eingehakt. Durch Anziehen des Kabels 18 mittels der Seilwinde 19 wird der Silo zum Anschlag an dem Anschlagstück 40 gebracht. Durch weiteres Anheben des Anhängers mittels der Hubvorrichtung 5, 5 a wird der Silo von den Verankerungsklötzen, die sich unter den schwenkbaren Füßen 22, 22 a befinden, abgehoben.
  • Nun werden die Streben 23, 23 a entfernt und die schwenkbaren Füße 22, 22a umgeklappt. Durch Fieren des Kabels 18 mittels der Seilwinde wird die unter Schwerkraftwirkung erfolgende Schwenkbewegung des Silos gesteuert, welcher in seiner in F i g. 9 gezeigten Transportstellung auf dem Anhänger zur Ruhe kommt. Nunmehr braucht nur noch eine Zugmaschine an der Zug- oder Kupplungsstange4 angekuppelt zu werden, um die Silo-Anhänger-Einheit vom Einsatzort wegzuschaffen.
  • Der Silo kann weiterhin mit einer archimedischen Schnecke ausgerüstet sein, um den Zement von der unteren Austrittsöffnung des Silos, aus der er unter Schwerkraftwirkung austritt, hochzufördern. Bei diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung, so wie es im folgenden beschrieben ist, ist die archimedische Schnecke in der Beladungsstellung des Anhängers gemäß Fig. 13 längs der Oberkante der Wandung des Silokörpers 20a angeordnet und in dieser Lage durch je zwei Streben 42, 42a und 43, 43 a gehalten, die am Silokörper und an dieser archimedischen Schnecke angelenkt sind. Die beiden Streben 42, 42 a sind durch einen Halbreifen 44 zu einer Einheit zusammengefaßt, der durch ein bei 46 mit ihm lösbar verbundenes Verbindungsglied 45 festgelegt ist.
  • Weiterhin weist die Schnecke 41 eine beispielsweise als Haken oder aber auch als Ring ausgebildete Befestigungseinrichtung 47 auf, und das Chassis des Anhängers ist an seinem hinteren Ende mit einem Paar drehbarer Anschläge 48, 48 a versehen.
  • Um den Silo am Einsatzort aufzustellen, geht man genauso vor, wie es oben in Verbindung mit den F i g. 9 bis 12 für einen nicht mit einer archimedischen Förderschnecke versehenen Silo erklärt ist.
  • Silo und Anhänger nehmen somit die Stellung gemäß Fig. 14 ein, und man bringt, um von dieser in die in Fig. 15 gezeigte Stellung zu kommen, den Anhänger in die dieser letzten Figur entsprechenden Stellung, in der er mit seinen schwenkbaren Anschlägen 48, 48 a in deren Arbeitsstellung an den Füßen 22, 22 a des Silos anliegt. Nun verbindet man den Kabelblock 17a mit der Befestigungseinrichtung 47 der Förderschnecke 41 beispielsweise durch Einhaken, zieht am Kabel 18 und löst das Verbindungsglied 45 bei 46 vom Halbreifen 44. Nunmehr steuert man über die Seilwinde 19 die Abwärtsbewegung der Förderschnecke 41 bis zu ihrer strichpunktiert dargestellten Arbeitsstellung. Jetzt kann der Anhänger gelöst werden.
  • Den für den Abtransport der Silo-Anhänger-Einheit vom Einsatzort erforderlichen Arbeitsabläufen, die oben bereits im Zusammenhang mit den F i g. 9 bis 12 beschrieben sind, müssen Arbeitsabläufe zum Zurückbringen der archimedischen Förderschnecke 41 in ihrer Transportstellung vorausgehen, welche in dem genau umgekehrten Verlauf der in Verbindung mit F i g. 15 beschriebenen Tätigkeiten entsprechen.
  • Im Rahmen der Erfindung kann auch die Silo-Anhänger-Einheit gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel, das in Verbindung mit den Fig. 1 bis 7 beschrieben worden ist, durch eine archimedische Förderschnecke vervollständigt werden.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Transport und zur Aufstellung eines Silos am Einsatzort, der zu seiner Abstützung auf dem Boden des Einsatzortes mit vier Füßen versehen und in liegender Stellung auf einem Fahrzeug, beispielsweise einem Anhänger, transportierbar ist, auf welchem er mittels einer Hubeinrichtung, zu welcher eine am Einsatzort betätigbare Einrichtung zur Erzeugung einer Zugkraft gehört, durch aufeinanderfolgende Schwenkbewegungen in mehreren Schwenklagern aufrichtbar und in aufgerichteter Stellung auf seine Füße stellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der in Transportstellung mit seinen Füßen zum Vorderende des Fahrzeuges hin angeordnete Silo mit seinem Körper (20 bzw. 20a) einerseits hinter seinem Schwerpunkt unmittelbar auf einem nahe dem Hinterende des Fahrzeuges angeordneten Lagerklotz (8) und andererseits unter Zwischenschaltung eines Paares am Silokörper (20 bzw. 20a) vor dem Schwerpunkt des Silos angeordneter Drehzapfen (21, 21 a) auf einem Paar offener Lagerböcke (6, 6a) aufliegt, die nahe der Mitte des Fahrzeuges angeordnet sind und auf denen der Silo unter der Wirkung der Hubeinrichtung (25, 25 a, 15, 15 a, 17, 17 a, 18, 19) so schwenkbar ist, daß das hintere Teil des Silokörpers (20 bzw. 20a) über den Lagerklotz angehoben wird, und daß der Silo vor seinem Körper (20 bzw. 20 a) und leicht oberhalb der durch dessen Mittelachse gehenden Horizontalebene ein zweites Paar Lagerzapfen (24, 24a) aufweist, die im Verlauf der Betätigung der Hubeinrichtung (25, 25 a, 15, 15 a, 17, 17 a, 18, 19) zur Auflage in einem zweiten Paar offener Lagerböcke (7, 7a) kommen, welche nahe dem Vorderende des Fahrzeuges angeordnet sind und dem Silo bis zu seiner Aufrichtung in Vertikalstellung durch die Wirkung der Hub einrichtung als Schwenklager dienen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ermöglichen eines freien Verbringens der unteren Füße (22, 22a) des Silos unterhalb des Fahrzeugs über dem Boden, wenn der Silo mit seinem zweiten Paar Drehzapfen (24, 24a) in dem zweiten Paar Lagerböcke (27, 27a) des Fahrzeuges zur Auflage kommt, die beiden unteren Füße (22, 22 a) unterhalb des Silokörpers (20, 20a) derart schwenkbar gelagert sind, daß ihre Umlegung nach oben in eine Einschwenkstellung (Fig. 2) möglich ist, in der sie durch eine Verriegelung (23, 27 bzw. 23 a, 27 a) in Transportstellung und während des Verlaufs des Aufstellvorgangs des Silos bis zu dessen vollständiger Aufrichtung in seine Vertikalstellung (Fig. 5) haltbar sind, und daß nach deren Erreichen die beiden unteren Füße (22, 22 a) über eine andere Verriegelung (23, 26 bzw.
    23 a, 26a) in Einsatzstellung festlegbar sind, in der sie sich ebenso wie die feststehenden oberen Füße (34, 34 a) wenig oberhalb des Bodens befinden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrzeug, dessen hinterer Teil über eine zweirädrige Achse (1) und dessen vorderer Teil über ein Schwenkrad (22) auf dem Boden ruht, welches durch Verschwenkung der Fahrzeugplattform in die Horizontale in eine über dem Boden befindliche Hubstellung bringbar ist, seitlich von diesem Schwenkrad (2) eine Hydraulikeinrichtung (5) aufweist, mittels der das Schwenkrad (2), wenn die Plattform am Aufstellungsort ausgespannt ist, vom Boden abhebbar ist, wobei die Plattform in die Horizontale gebracht wird (F i g. 4), und der vordere Teil des Fahrzeugs dann, wenn der Silo in seiner Vertikalstellung (F i g. 5) aufgerichtet worden ist, so weit absenkbar ist, bis das Schwenkrad (2) auf dem Boden zum Tragen kommt (Fig.7), wobei das zweite Paar Tragzapfen (7, 7 a) in eine die Wirkverbindend aufhebende Stellung unterhalb des zweiten Paares Lagerböcke (24, 24 a) verbringbar und dadurch der Silo mit seinen vier Füßen (34, 34 a, 22, 22 a) zum Aufsetzen auf dem Boden bringbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Aufrichten des Silos (20, 20a) auf dem Chassis des Fahrzeuges zwei Stangen (12, 12a) aufweist, die jeweils an ihrem oberen Ende (25, 25a) am Silokörper (20 bzw. 20a) angelenkt sind und deren freie Enden jeweils mittels einer Rolle (15 bzw.
    15 a) auf dem Fahrzeug-Chassis ruhen, und daß die am Fahrzeug angeordnete Einrichtung zur Erzeugung der Zugkraft (19) an den beiden Stangen (12, 12 a) mittels eines Kabels (18) über jeweils eine an einer diese verbindenden Traverse (13) angeordnete Kabelrolle (17, 17a) angreift.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrzeug-Chassis zwei Anschläge (9, 9a) aufweist, welche die Vorwärtsbewegung der beiden Rollen (15, 15 a) in dem Augenblick unterbrechen, in dem der Silo (20 bzw. 20a) seine Vertikalstellung erreicht hat.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Aufrichten des Silos (20, 20a) auf dem Fahrzeug-Chassis einen Mastbaum (36) mit zwei am Vorderteil des Chassis angeordneten Füßen aufweist, an dessen oberem Ende eine Umlenkrolle (37) für das Kabel (18) der als Kabelwinde ausgebildeten Einrichtung zur Erzeugung der Zugkraft (19) angeordnet ist, welches einen Kabelblock (17a) umläuft, dessen freies Trum am Mastbaum (36) wenig unterhalb der Umlenkrolle(37) festgelegt ist und dessen Haken mit einem an der Oberkante der Wandung des Silokörpers (20a) angeordneten Ring (13 a) in Wirkverbindung steht.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der zweifüßige Mastbaum (36) an seinem oberen Ende eine nach hinten weisende Erweiterung (39) aufweist, die in einem Anschlagstück (40) endet, durch welches die Aufrichtbewegung des Silos (20a) begrenzbar ist, wenn dieser seine Vertikalstellung erreicht.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine archimedische Schnecke (41) vorgesehen ist, die, solange sich der Silo (20 bzw. 20a) auf dem Fahrzeug befindet, längs der Oberkante des Silos (20 bzw. 20 a) an diesem durch ein erstes und ein zweites Paar Streben (43, 43 a bzw. 42, 42a) festgelegt ist, die jeweils am Silokörper (20 bzw. 20a) und an der archimedischen Schnecke (41) angelenkt sind, wobei die Streben des zweiten Strebenpaares (42, 42 a) durch einen Halbreifen (44) verbunden sind, welcher durch ein Verbindungsstück (45) gegenüber dem Silokörper (20 bzw. 20a) festlegbar ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß vor Aufrichtung des Silos (20 bzw. 20a) am Einsatzort in seine Vertikalstellung und vor dem Anliegen der beiden schwenkbaren Anschläge (48, 48 a) gegen zwei Füße des Silos der Kabelblock (17 a) der Einrichtung zur Erzeugung der Zugkraft (19), mit der das Kabel anziehbar ist, mit einer an der archimedischen Schnecke (41) angeordneten Befestigungseinrichtung (47) in Wirkverbindung bringbar ist, und daß die archimedische Schnecke (41) nach Lösen des Verbindungsstückes (45) durch Betätigung der Einrichtung zur Erzeugung der Zugkraft (19) gesteuert in ihre Arbeitsstellung absenkbar ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1712717; britische Patentschriften Nr. 934 113, 639 027.
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