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DE1683545B1 - Kamin aus aufeinandergesetzten Formsteinen - Google Patents

Kamin aus aufeinandergesetzten Formsteinen

Info

Publication number
DE1683545B1
DE1683545B1 DE19661683545D DE1683545DA DE1683545B1 DE 1683545 B1 DE1683545 B1 DE 1683545B1 DE 19661683545 D DE19661683545 D DE 19661683545D DE 1683545D A DE1683545D A DE 1683545DA DE 1683545 B1 DE1683545 B1 DE 1683545B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaped
stone
chimney
platform
drum
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661683545D
Other languages
English (en)
Inventor
Joseph Schwend
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schwend & Cie Joseph
Original Assignee
Schwend & Cie Joseph
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schwend & Cie Joseph filed Critical Schwend & Cie Joseph
Publication of DE1683545B1 publication Critical patent/DE1683545B1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J13/00Fittings for chimneys or flues 
    • F23J13/04Joints; Connections

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Working Measures On Existing Buildindgs (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Kamin aus aufeinandergesetzten Formsteinen, die bis zu einer Geschoßhöhe bemessen sind und Verzahnungen od. dgl. an den Lagerfugen aufweisen, welche mit Mörtel ausgefüllt sind.
  • Aus derartigen Formsteinen gebildete Kamine sind einfach, rationell und narrensicher aufzubauen. Die Konstruktion der Formsteine beugt außerdem weitgehend einer Versottung derartiger Kamine vor, so daß sie in immer stärkerem Maße eingesetzt werden. Gerade wögen der Vetsottung, jedoch auch wegen mechänischdr AngAd wird die über deit Dachraumfußboden und insbesondere die über das Dach hiüausrägehdd Xämlüinündüng Üblicherweise noch mit einem Wärmeschutä, lidstehend aus einer Ummauerung aus Schwemmsteinen öder Mäüerklinkern (Hartbrandziegel) od. dgl:, versehem Diese zusätzliche Ummauerung benötigt eine Aufsetzfläche, die, um den Wärmedehnungen des Kamins folgen zu können, innig mit dem Kamin verbunden sein muß. Als zweckmäßig hat sich das Einsetzen einer Podesttrommel erwiesen, wobei als Podesttrommel ein verbreiterter Formstein dient, dessen Höhe dem zu erwartenden Auflagedruck entsprechend bemessen ist.
  • Bei Verwendung solcher Podesttrommeln besteht jedoch eine Kippgefahr des oberhalb der Aufsatzfläche der Podesttrommel befindlichen Kaminteils, da dieser Teil infolge der Ummantelung wesentlich schwerer ist als der darunterliegende Kaminteil und außerdem an der Podesttrommel auskragt. Stürzt, beispielgweise bei eitiein Btäiiid, der Dachstuhl ein und wird weiterhin der Kamin durch Aufprallen von Löschwasserstrahlen angekippt, so kann dieser obere Kaminteil durch Aufreißen der Aufsetzfuge der Podesttrommel umgestürzt werden.
  • Ein Kippen eines derartigen Kamins muß auch dann befürchtet werden, wenn geschoßhohe Formsteine zur Verwendung kommen und diese geschoßhohen Formsteine ebenfalls, beispielsweise bei einem Brand, durch seitlichen Druck angekippt werden. In diesem Falle bewirkt du üittdr Uthständeü giöße Hebelarm, der durch die Geschoßhöhe der Formsteine bedingt ist, ein Aufreißen der Aufsetzfuge und damit ein Umstürzen des über der Fuge liegenden Kaminteils.
  • Durch das deutsche Gebrauchsmuster 1941080 ist ein Kamin mit geschoßhohen Formsteinen bekanntgeworden, die jeweils an einem Ende als Muffe ausgebildet sind, in welche der darauffolgende Formstein gesteckt wird, worauf diese Muffenverbindung mit Mörtel abgedichtet werden kann. Diese bekannte Muffenverbindung verhindert zwar auch in gewissem Maß ein Kippen der Kaminformsteine. Doch ist lief dieser Aüsführuiig dot Abstütteffekt infolge der geringen Stützfläche gering.
  • Durch die französische Patentschrift 1131066 ist es bekannt, die Enden der aufeinanderzusetzenden Formsteine mit V-förmigen Ausnehmungen bzw. Vorsprüngen auszustatten, um eine bessere Verbindung der Formstücke untereinander zu gewährleisten. Beim Durchtritt dieses Kamins durch die Decken bzw. Böden sind diese mit einem Ringsegment versehen, das die temperaturabhängige Dehnung des Kamins unabhängig von den ihn umgebenden Gebäudeteilen zuläßt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Kamin der eingangs genannten Art das Kippen des Kamins mit dem daraus, resultierenden Aufreißen vier hägedugd mit grüßdfer Sicherheit als bisher zu verliinüdih, Die bisher verwendeten Kaminformsteine sollen dabei keine Ändeiüüg erfahren.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemüß dadurch gelöst, daß die Lagerfugen außen von einem Mantelstein nach Art einer überschiebmuffe umgeben sind,, die mit den Formsteinen fest verbunden wird.
  • Durch die Anbringung eines derartigen a15 UbersdliA-bfriüffe vhfkdhden Mantelsteines läßt' sieh die Kippstelle, also die unter Umständen aufreißende Lagerfuge, in hohem Maße versteifen, derätt, daß ein Kippen von Kaminteilen also erst nach Zerstörung der Formsteine bzw, des umgebenden Mantelsteines erfolgen kann.
  • Zum innigen Verbinden des Mantelsteines mit den Außenflächen der Formsteine wird zweckmäßig reiner, feinkörniger Zementmörtel verwendet.
  • Das Einbringen dieses Zementmörtels zwischen die Innenfläche des Mantelsteines und die Außenflächen der Förinsteiiic wird dädtirch erleichtert, daß die Innenfläche der überschiebmuffe sich nach oben trichterförmig erweitert.
  • Da in aller Regel nur die über den Dachraumfußboden hinausragenden Kaminteile gegen Umkippei-t geschützt werden iüÜssdil und da ferner die über das -Dach hinausragendem Außenseiten des Kamins häufig mit einer Ummauerung versehen werden, kann der Mähtdlgtdift nach der Eidung zweckmäßigerweisd als Pcdesttrcmmel ausgebildet sein, die die Ummauerung trägt und gleichzeitig ihre Aufgabe zur Versteifühg erfüllt.
  • Liegen die Podestfläche der Podesttrommel und die Lagerfläche eines derartigen Formsteines in einer Ebene, so ergibt sich ein Mantelstein mit einem nach unter! gerichteten, die Adenfläche des ütiteren Formsteines übergreifenden Rand, dessen minimale Breite durch seine Ttägfähigkeit zum Tragen des aufzusetzenden Mauerwerkes bestimmt ist.
  • Alts wirtschaftlichen Gtätideii und um einen befriedigenden Übergang zwischen Ummauerung und nacktem Kamin zu erzielen, wird die Podestfläche einer derartigen Podesttfdi5nhelbreiter als die der gegenüberliegenden Stirnfläche der Podesttrommel gewählt.
  • Um die Dicke des Mantelsteines bei ausreichender Festigkeit möglichst klein halten zu können, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der Maütelstein eine Bewehrung aufweist.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Kamins nach der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt p' i. g. 1. elften Mttüfelgteiii, det über die Lagerfuge zweier Formsteltie übergeschöbdh ist, und F i g. 2 einen als Podesttrommel ausgebildeten Mantelstein.
  • Kurz über dem Dachraumfußboden 1 ragt nach F i g. 1 ein Formstein 2 heraus, auf den ein weiterer Formstein 3 aufgesetzt ist. Die Lagerfläche 4 der Formsteine 2, 3 sind gegenseitig verzahnt, so daß die gegenseitige Lage der Formsteine 2, 3 eindeutig bestimmt ist. Der Formstein 3 kann bei Einwirken eines seitlichen Druckes um eine Kante der durch die Lagerflächen 4 gebildeten Fuge gekippt werden, insbesondere dann, wenn geschoßhohe Formsteine zur Verwendung kommen und der seitliche Druck am oberen Ende des Formsteines 3 angreift. Dieses Kippen wird durch einen die Formsteine 2. 3 an der LaLerfläche 4 umfassenden Mantelstein 5 verhindert, der -durch Zementmörtel 6 innig mit den Formsteinen 2. 3 verbunden ist. Das Einbringen des Zementmörtels 6 wird durch die trichterförmige Ausbildung der Innenflächen des Mantelsteines 5 erleichtert. Zur Aufnahme der auf den Mantelstein 5 einwirkenden Kräfte ist in dem Mantelstein 5- eine Bewehrun, 7 vorgesehen.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel des Mantelsteines ist in F i -. 2 dargestellt. Auf den ebenfalls kurz über den Dachraumfußboden 1 herausragenden Formstein 2 wird eine Podesttrommel 8 aufgesetzt, die zur Versteifung und als Träger für die Ummauerung 11 dient. Die Podestfläche 9 und die Lagerfläche 4 liegen hierbei auf einer Ebene. Gegenüber der Podestfläche 9 ist ein den Formstein 2 umfassender Rand 10 angebracht. Zwischen die Sitzflächen der Podesttrommel bzw. des Formsteines 2 sowie in die Fuge zwischen den Außenflächen des Formsteines 2 und den Innenflächen der Podesttrommel 8 bzw. deren Rand 10 ist Kalkzementmörtel bzw. Zementmörtel eingefügt, der die beiden Teile innig verbindet. Auf der Podesttrommel 8 sind weitere Formsteine 3 sowie auf deren Podestfläche 9 die Ummauerung 11 aufgesetzt.
  • Die Podesttrommel8 ist ebenso wie der Mantelstein 5 durch eine eingelegte Bewehrung 7 verstärkt.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Kamin aus aufeinandergesetzten Formsteinen. die bis zu einer Geschoßhöhe bemessen sind und Verzahnungen od. dgl. an den Lagerfugen aufweisen, welche mit Mörtel ausgefüllt sind, dadurch gekennzeichnet. daß die Lagerfugen außen von einem Mantelstein (5, 8, 10) nach Art einer überschiebmuffe umgeben sind, die mit den Formsteinen (2, 3) fest verbunden wird.
  2. 2. Kamin nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. daß die Innenflächen des Mantelsteines (5, 8) sich nach oben trichterförmig erweitern.
  3. 3. Kamin nach Anspruch 1, an dessen oberen Teil die Formsteine ummauert sind. dadurch gekennzeichnet, daß der Mantelstein als Podesttrommel (8) ausgebildet ist, die die Ummauerung (11) trägt.
  4. 4. Kamin nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Podestfläche (9) der Podesttrommel (8) und die Lagerfläche (4) eines Formsteines in einer Ebene liegen.
  5. 5. Kamin nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Podestfläche (9) breiter als die gegenüberliegende Stirnfläche der Podesttrommel ist.
  6. 6. Kamin nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantelstein (5, 8) eine Bewehrung (7) aufweist.
DE19661683545D 1966-11-26 1966-11-26 Kamin aus aufeinandergesetzten Formsteinen Pending DE1683545B1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESC039876 1966-11-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1683545B1 true DE1683545B1 (de) 1970-10-08

Family

ID=7435384

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19661683545D Pending DE1683545B1 (de) 1966-11-26 1966-11-26 Kamin aus aufeinandergesetzten Formsteinen

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AT (1) AT282891B (de)
DE (1) DE1683545B1 (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1133066A (fr) * 1955-10-07 1957-03-20 Conduit de fumée ou de ventilation perfectionné
DE1768358U (de) * 1958-03-21 1958-06-12 Schwend & Cie Joseph Podest-kammformstein.
DE1941080A1 (de) * 1969-08-12 1971-02-25 Knorr Bremse Gmbh Druckmittelbeaufschlagbarer Bremszylinder,insbesondere fuer hydraulisch betaetigte Klotz- oder Scheibenbremsen von Schienenfahrzeugen

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1133066A (fr) * 1955-10-07 1957-03-20 Conduit de fumée ou de ventilation perfectionné
DE1768358U (de) * 1958-03-21 1958-06-12 Schwend & Cie Joseph Podest-kammformstein.
DE1941080A1 (de) * 1969-08-12 1971-02-25 Knorr Bremse Gmbh Druckmittelbeaufschlagbarer Bremszylinder,insbesondere fuer hydraulisch betaetigte Klotz- oder Scheibenbremsen von Schienenfahrzeugen

Also Published As

Publication number Publication date
AT282891B (de) 1970-07-10

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