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DE2741464C3 - Mehrteiliger, nachgiebiger Abbaustreckenausbau für den Streb-/Strecken-übergang - Google Patents

Mehrteiliger, nachgiebiger Abbaustreckenausbau für den Streb-/Strecken-übergang

Info

Publication number
DE2741464C3
DE2741464C3 DE19772741464 DE2741464A DE2741464C3 DE 2741464 C3 DE2741464 C3 DE 2741464C3 DE 19772741464 DE19772741464 DE 19772741464 DE 2741464 A DE2741464 A DE 2741464A DE 2741464 C3 DE2741464 C3 DE 2741464C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ridge
segment
cheeks
support shoe
support
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19772741464
Other languages
English (en)
Other versions
DE2741464A1 (de
DE2741464B2 (de
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fried Krupp AG Hoesch Krupp
Original Assignee
Bergbaustahl & Co 5800 Hagen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bergbaustahl & Co 5800 Hagen GmbH filed Critical Bergbaustahl & Co 5800 Hagen GmbH
Priority to DE19772741464 priority Critical patent/DE2741464C3/de
Publication of DE2741464A1 publication Critical patent/DE2741464A1/de
Publication of DE2741464B2 publication Critical patent/DE2741464B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2741464C3 publication Critical patent/DE2741464C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/14Lining predominantly with metal
    • E21D11/18Arch members ; Network made of arch members ; Ring elements; Polygon elements; Polygon elements inside arches
    • E21D11/183Supporting means for arch members, not provided for in E21D11/22

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Lining And Supports For Tunnels (AREA)
  • Devices Affording Protection Of Roads Or Walls For Sound Insulation (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eitlen mehrteiligen nachgiebig gen Grubenausbau für AbbaiislreGken, vorzugsweise aus Rinnenprofilen, dessen einzelne Ausbaurahmen ein einstückiges oder aus mehreren Segmenten zusammengesetztes Firstsegment und sich auf dem Liegenden abstützende, einstückige oder geteilte Stoßsegmente aufweisen, von denen · im Zuge fortschreitenden Abbaues mindestens eines oder der untere Teil eines geteilten Stoßsegmentes jedes Ausbaurahmens im jeweiligen Strebmündungsbereich vorübergehend entfernbar ist und bei dem das einstückige od»r aus mehreren Segmenten bestehende Firstsegment bzw. das Oberteil eines geteilten Stoßsegmentes stattdessen mittels eines lösbar an diesem angebrachten, nach außen zum Streb hin vorkragenden Slützschuhes auf einen in Streckenrichtung verlegten Unterzug abstützbar ist, welcher durch gegenüber dem Stützschuh in Streckenrichtung versetzt angeordnete HilfsStempel gehalten ist, wobei der Stützschuh an seinem unteren, sohlenseiiigen Ende ein klauenartig geformtes Auflager für den Unterzug aufweist und sein firstseitiges oberes Ende ein mit dem Firstsegment zusammenwirkendes Widerlager darstellt.
Ein derartiger mehrteiliger nachgiebiger Grubenausbau ist bekannt durch die DE-AS 21 59 288 sowie DE-AS 22 35 794. Gegenstand dieser Veröffentlichungen ist insbesondere ein Stützschuh, welcher zwei rechtwinklig zueinander verlaufende Arme aufweist, wobei der das untere Stirnende des Firstsegments untergreifende Arm des Stützschuhs mit dem Firstsegment durch eine leicht lösbare Steckverbindung gekuppelt ist. während der andere Arm des Stützschuhs den unteren Endabscnnitt des Firstsegments auslegeartig umgreift und sich mit seinem freien Ende lose gegen dessen Außenseite abstützt, wobei die Unterseite des Stützauslegers selbst das nach außen vorkragende und in bekannter Weise klauenartig geformte Auflager für den Unterzug bildet.
Diese bekannte Ausführung erweist sich insoweit als nachteilig, als der Stützschuh vergleichsweise aufwendig hinsichtlich seiner Herstellung und seines Materialbedarfes ist. Außerdem ergeben sich durch die Auslegerkonstruktion und die Anbringung an der Stirnseite des Firstsegmentes große Momente, welche bei der Konzeption bereits durch erhöhten Materialeinsatz und dergleichen Berücksichtigung finden müssen. Des weiteren erweist sie h die Handhabung als schwierig, da bei den beengten Platzverhältnissen Untertage das Einsetzen und Herausnehmen eines relativ schweren Stützschuhs nicht ohne weiteres durchführbar ist. zumal ein vorspringender Zapfen in die Ausnehmung einer besonders gestalteten Lochplatte eingeführt bzw. aus dieser herausgenommen werden muß. Der Schuh bzw. mehrere Schuhe muß bzw. müssen solange gehalten werden, bis der Unterzug gesetzt ist.
Von diesem Stand der Technik ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Grubenausbau der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welchem unter Vermeidung vorerwähnter Nachteile eine einfache Ausgestaltung und Handhabung des Stützschuhs möglich ist, wobei eine einwandfreie Kraftübertragung gewährleistet ist.
Gemäß def Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß der Stützschuh aus zwei plattenförmigen, seitlichen Wangen gebildet ist, die durch querverlaufende Streben miteinander verbunden urtd in einem derartigen Abstand voneinander gehalten sind, daß sie mit ihren Innenseiten an den Außenseiten der Flansche des Firstsegmentes anliegen, und daß die sohlseitigen Enden der Wangen des Stützschuhes je eine Ausnehmung
aufweisen, mit denen sie auf an den Flanschen des Firstsegmentes angebrachte Anschläge aufsteckbar und derart schwenkbar sind, daß die als Widerlager ausgebildeten firstseitigen Enden der Wangen mit den Unterseiten von Anschlägen zur Anlage bringbar sind, die firstseitig des Stützschuhs an den Flanschen des Firstsegmentes vorgesehen sind. Durch diese Ausgestaltung wird nicht nur ein gegenüber der bekannten Ausführung wesentlich leichterer Stützschuh geschaffen, mit dem Vorteil eines erheblich geringeren Materialeinsatzes, sondern auch eine starke Reduzierung der auftretenden Momente erreicht, weil der Abstand zwischen der Krafteinleitung vom Firstsegment auf den Stützschuh und von diesem auf den Unterzug kleiner ist als bei der bekannten Anordnung. Außerdem ergibt sich eine einfache Handhabung, da der Stützschuh lediglich durch Schwenken in seine Wirklage gebracht wird bzw. durch Schwenken im umgekehrten Sinne vom Firstsegment gelöst werden kann.
Die Wangen sind im wesentlichen dreieckförmig ausgebildet, was auch zu einer Verringerung des erforderlichen Materialeinsatzes führt.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die oberen, als Widerlager ausgebildeten Enden der Wangen als Abplattungen ausgeführt, so daß diese in ihrer Wirkstellung flächig an den Unterseiten der oberen Anschläge des Firstsegmentes anliegen. Die Ausnehmungen od. dgl. der Wangen sind hakenförmig gestaltet, so daß sich eine einwandfreie Festlegung des Stützschuhs am Firstsegment ergibt.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung erstreckt sich mindestens eine der die Wangen eines Stützschuhs verbindenden Streben od. dgl. mit einem Ansatz od. dgl. bis mindestens zwischen die Innenseiten der Flanschen des Firstsegmentes, so daß eine weitere Sicherung gegen seitliches Verschieben erreicht ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist an Hand der Zeichnung näher erläutert, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Ansicht des Überlappungsbereiches von First- und StoRsegment mit eingesetztem Stützschuh, F i g. 2 eine Vorderansicht des Stützschuhs,
F i g. 3 eine Seitenansicht der F i g. 2,
F i g. 4 eine Ansicht eines Endes des Firstsegmentes,
F i g. 5 eine Draufsicht der F i g. 4 und
F i g. 6 einen Schnitt quer zur F i g. 4.
Mit 1 ist d?.s Firstsegment und mit 2 las Stoßsegment aus Rinnenprofil bezeichnet, welche in herkömmlicher Weise in ihrem Überlappungsbereich ineinander gelegt und mit den an sich bekannten Spannmitteln 3 nachgiebig miteinander verbunden sind.
Der Stüuschuh 4 ist von zwei etwa plattenförmigen Wangen 5, 6 gebildet, welche durch quer verlaufende Streben 7, 8, 9, 10, 11 miteinander verbunden sind. Die Wangen 5, 6, welche im wesentlichen dreieckförmig ausgebildet sind, sind an ihren oberen, zum Firstsegment 1 weisenden Enden 12 als Widerlager ausgebildet, und zwar in Form von Abplattungen. Ihre unteren, zum Stoßsegment 2 weisenden Enden 13 besitzen klauenartig geformte Auflager 14 für den nicht weiter dargestellten Unterzug, welcher auf HilfsStempeln aufruht. An den unteren Enden 13 sind neben den Auflagern 14 Ausnehmungen 15 vorgesehen, welche hakenförmig gestaltet sind.
Die Strebe 10 zwischen den Wangen 5,6 ist mit einem Ansatz 16 ausgerüstet, welcher frei vorragend ausgeführt ist. Die Streben 7—11 sind so angeordnet, daß sie sich im angelegten Zustand des Stützschuhs 4 oberhalb der Flansche 17 des Firstsegmentes ^finden und die Streben 9 und 11 Formschluß mit a&i Flanschen des Rinnenprofils haben.
Im Überlappungsbereich von Firstsegment 1 und Stoßsegment 2 sind an jedem Flansch 17 des Firstsegmentes 1 mit Abstand zueinander Anschläge 18, 19 angeordnet, und zwar derart, daß die oberen, als Widerlager ausgebildeten Enden 12 der Wangen 5, 6 an den Unterseiten der oberen Anschläge 18 anliegen und die Ausnehmung 15 der Wangen 5, 6 die unteren Anschläge 19 übergreifen.
Auf den Außenseiten der Wangen sind gebogene Rippen 20 vorgesehen, welche der Versteifung, insbesondere des vorragenden Bereiches der Ausnehmung 15, dienen. Die Anschläge 18, 19, Rippen 20 sowie die Streben 7—11 sind durch Schweißung befestigt.
Wie ohne weiteres ersichtlich, läßt sich der Stützschuh 4 durch einfaches Verschwenken um die unteren Anschläge 19 bei entferntem Unterzug aus dem Firstsegment entnehmen und in umgekehrter Weise in dieses einsetzen.
Di»1 Arbeitsweise des sog. fortschreitenden Abbaus ist an sich bekannt und z. B. ausführlich in der DE-AS 21 59 288 beschrieben.
Die Erfindung kann auch bei I-Profilen Anwendung finden. In diesem Falle werden die Anschläge oberhalb der Verbindung angeordnet, die bei Gl-Profilen üblicherweise mit Klammerlaschen ausgeführt ist.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    I. Mehrteiliger nachgiebiger Grubenausbau für Abbaustrecken, vorzugsweise aus Rinnenprofilen, dessen einzelne Ausbaurahmen ein einstückiges oder aus mehreren Segmenten zusammengesetztes Firstsegment und sich auf dem Liegenden abstützende, einstückige oder geteilte Stoßsegmente aufweisen, von denen im Zuge fortschreitenden Abbaues mindestens eines oder der untere Teil eines geteilten Stoßsegmentes jedes Ausbaurahmens im jeweiligen Strebmündungsbereich vorübergehend entfernbar ist und bei dem das einstückige oder aus mehreren Segmenten bestehende Firstsegment bzw. das Oberteil eines geteilten Stoßsegmentes stattdessen mittels eines lösbar an diesem angebrachten, nach außen zum Streb hin vorkragenden Stützschuhes auf einen in Streckenrichtung verlegten Unterzug abstützbar ist, welcher durch gegenüber dem Stützschuh in Streckenrichtung versetzt angeordnete Hilfssiempcl gehalten ist, wobei der Stützschuh an Seinem unteren, sohlenseitigen Ende ein klauenartig geformtes Auflager für den Unterzug aufweist und Sein firstseitiges oberes Ende ein mit dem Firstsegment zusammenwirkendes Widerlager darstellt, dadurch gekennzeichnet, daß der Stütz-Schuh (4) aus zwei plattenförmigen, seitlichen Wangen (5,6) gebildet ist, die durch querverlaufende Streben (7 bis 11) miteinander verbunden und in einem derartigen Abstand voneinander gehalten Sind, daß sie mit ihren Innenseiten an den Außenseiten aer Flansche (17) des Firstsegmentes enliegen. und daß die sohler .eiligen Enden der Wangen (5, 6) des S-.dlxschuhes (4) je eine Ausnehmung (15) aufweisen, mi denen sie auf an den Flanschen (17) des Firstsegmentes (1) angebrachte Anschläge (19) aufsteckbar und derart Schwenkbar sind, daß die als Widerlager ausgebildeten firstseitigen Enden der Wangen (5, 6) mit den Unterseiten von Anschlägen (18) /ur Anlage bringbar sind, die firstseitig des Stützschuhs (4) an Ilen Flanschen des Firstsegmentes (1) vorgesehen Sind.
  2. 2. Mehrteiliger nachgiebiger Grubenausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wangen (5, 6) im wesentlichen dreieckförnug ausgebildet tind.
  3. 3. Mehrteiliger nachgiebiger Grubenausbau nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die oberen, als Widerlager ausgebildeten Enden (12) der Wangen (5,6) als Abplattungen ausgeführt sind.
  4. 4. Mehrteiliger nachgiebiger Grubenausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausiiehmungen (15) od. dgl. der Wangen (5, 6) takenförmig gestaltet sind.
  5. 5. Mehrteiliger nachgiebiger Grubenausbau nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, daß minde-Itens eine der die Wangen (5,6) eines Stützschuhs (4) ♦erbindenden Streben (7— 11) od. dgl. sich mit einem Ansatz (16) od. dgl. bis mindestens zwischen die tnnenseiten der Planschen (17) des Firstsegmentes (1) erstreckt.
DE19772741464 1977-09-15 1977-09-15 Mehrteiliger, nachgiebiger Abbaustreckenausbau für den Streb-/Strecken-übergang Expired DE2741464C3 (de)

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DE2741464B2 DE2741464B2 (de) 1979-10-11
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