DE1658938A1 - Anker fuer den Hoch-,Tief- oder Brueckenbau - Google Patents
Anker fuer den Hoch-,Tief- oder BrueckenbauInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B1/00—Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
- E04B1/38—Connections for building structures in general
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- E04B1/4157—Longitudinally-externally threaded elements extending from the concrete or masonry, e.g. anchoring bolt with embedded head
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Description
- Anker für den Hoch-, Tief- oder Brückenbau Die Erfindung betrifft einen Anker für den Hoch-, Tief-oder Brückenbau zur Aufnahme von Längs- und/oder Querkräften, die auf ein bewegliches Bauteil ausgeübt werden, welches auf einem feststehenden Bauteil abgestützt ist. Abgestützte Bauwerkteile sind in der Regel Wärmedehnungen und anderen in einer bzw. in zwei Richtungen wirkenden Verschiebungen ausgesetzt, durch die erhebliche Beschädigungen der unterstützenden Bauwerkteile und auch des abgestützten Baukörpers hervorgerufen werden können. Diese Beschädigungen setzen sich z. B. aus Putzschäden, Mauerwerksbrüchen, statischen Rissen, Fassadenschäden jeder Art, Aufklaffen von Fugen usw. zusammen, d. h. aus Dauerschäden, die fortdauernd Reparaturen erforderlich machen. Sehr häufig sind derartige Erscheinungen bei in Beton vergossenen Decken zu beobachten, die im Bereich ihrer Ecken sich von den unterstützenden Teilen abheben, so daß die Fugen dort unter Umständen erheblich aufklaffen. Man hat zwar versucht, durch eine verstärkte Bewehrung der Ecken solcher Decken eine größere Unempfindlichkeit der Decken . gegen derartige Abhebeerscheinungen zu erreichen; inde4aen sind diene Maßnahmen nicht immer mit Erfolg anwendbar. Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verankerung solcher abgestützten Bauwerkteile zu schaffen, die eine Beweg- lichkeit quer zur Längsachse des Ankers ermöglicht.
- Die Lösung nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Ende des Ankers bei der Aufnahme von Kräften in einer bzw. zwei Richtungen quer zur Ankerachse in zwei -bzw. einer Richtung um ein vorbestimmtes Maß freiverschieblich angeordnet ist.
- Die Länge des freiverschiebbaren Längenabschnitts des Ankers beträgt dabei zweckmäßig ein Mehrfaches des geringsten Ankerquerschnitts. Das bewegliche Ende des Ankers kann, um eine derartige Verschiebung zu ermöglichen, mit einer Gleitschiene oder Gleitführung verbunden sein. Zweckmäßig ist es, den freibeweglichen Längenabschnitt des Ankers mit einem kompressiblen Material zu umhüllen. Dabei kann die Ankerumhüllung aus einem brennbaren und/oder chemisch und/oder mechanisch entfernbaren Material bestehen. Auf diese Weise ist es möglich, den Spielraum für den freibeweglichen Längenabschnitt innerhalb des abstützenden Bauwerkteils, z. B. beim Vergießen von Beton zu schaffen, und das Material zu entfernen, sobald der Beton abgebunden hat.
- Die Umhüllung kann durch Umschichten, Umschäumen, Ausblokken oder Umwickeln des Ankers mit entsprechendem Material hergestellt sein. Gegebenenfalls kann-die Umhüllung auch als selbstklemmendes vorgeformtes Teil ausgebildet sein. Soweit mehrere Anker eng nebeneinanderliegen, ist es möglich, den Zwischenraum der Anker nicht oder nur teilweise mit kompreseibleg Material zu Rillen und/oder die Anker nur inngenant gu u»aülles, da kl:iuere betoneinsohltl#se die Beweglichkeit des fers ohasehin nicht ei»ohränken. In der Zeiehhung ist die Irfiadung an Ausführu»4aheispielen verarisehaulicht. Es zeigen: . Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Anker nach der Erfindung in seinem in einem Bauwerk montierten Zustand in schematischer Darstellung mit Gleitführung des Ankers in einer Richtung, Fig. 2 einen senkrechten Längsschnitt nach Linie II-II in Fig. 1, Pig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III in Fig. 1, Fig. 4 eine Umhüllung des freiverschieblichen Längenabschnitte des Ankere in schematischer Darstellung und Fig. 5, 5a bis 5d in@Ansicht und Draufsicht verschiedene Ausführungeformen der Umhüllung den Ankere.
- In den Fig. ist ein Anker 1 veranschaulicht, dessen äußeres Ende mittels einer Druckplatte 2 und einer Mut- ter 3, die auf das mit Schraubgewinde versehene Ende aufgeschraubt ist, gegenüber einem Bauwerkteil 4 festgelegt ist, das auf einem Bauwerk 5 abgestützt ist. In diesem Bauwerk 5 ist der Anker in Beton 6 eingebunden. Mit 7 ist eine Umhüllung für den Anker bezeichnet, die sich zwischen der Unterseite des abgestützten Bauwerkteils 4 und der Oberseite des abstützenden Bauwerke 5 auf einer Länge erstreckt, die ein Mehrfaches des kleinsten Querschnittmaßes des Ankers beträgt. Die Umhüllung 7 kann aus einem kompreesiblen Material bestehen, das durch Abbrennen und/oder chemisch und/oder mechanisch entfernbar ist, sobald das abgestützte Bauwerkteil 4 in Beton vergossen ist-und der Beton abgebunden hat. Die Umhüllung kann durch Umschichten, Umschäumen, Ausblocken oder Umwickelndes Ankers mit entsprechendem Material hergestellt werden.. Gegebenenfalls können auch vorgeformte Schaumstöffteile öder@Feststoffteile zur Herstellung der-Umhüllung verwandt werden. Besteht die Umhüllung aus. mehreren Teilen, können diese durch Klebbänder und/oder selbstklebend am Anker befestigt werden. Schließlich kann die-Umhüllung-auch als selbstklemmendes vorgeförmtes Teil ausgebildet sein:. -Mit-12 ist eine Inspektions- bzw. Arbeitsöffnung bezeichnet, durch die hindurch die Umhüllung um den Anker angebracht und/oder später entfernt werden kann.
- Mit 8 und g sind zwei aufeinander senkrecht -stehende Pfeile bezeichnet, die die Bewegungsrichtungen des abgestützten Bauwerkteils 4 quer zur Ankerachse anzeigen: Wird der Anker nur in Längsrichtung belastet, ist es verständ-1ich, daß der freibewegliche Längenabschnitt 1a eine Verschiebung des abgestützten Bauwerkteils 4 in Richtung der Pfeile 8 und 9 ermöglicht: Wird dagegen das Bauwerkteil 4 in zwei =der genannten Richtungen beansprucht, z. B. in Längsrichtung und in Richtung des Pfeiles 8,@.so ist noch eine freie Verschieblichkeit des Bauwerkteils 4 in Richtung 9 infolge der Tatsache gegeben daß der Anker sich auf seinem freibeweglichen Längenabschnitt la gegenüber seinem in dem abstützenden Bauwerk 5 festverankerten Teil bewegen kann und somit eine Verschiebung des abgestüt=,ten Bauwerkteils in dieser Richtung zuläßt,.-Um die leichte Verschiebbarkeit und Kraftübertragungen. vom äußeren Ende des Ankers zum unterstützenden oderabstützenden Teil zu erleichtern, kann der freiverschiebliche Teil -in einer Gleitführung 10 verankert und gefÜhrt sein, die gemäß Fig. 1 und 3 eine freie Verschiebbarkeit des abgestützten Bauwerkteils 4 in Richtung des Pfeiles 9 quer zur Ankerachse zuläßt. Daneben ist es selbstverständlich auch möglich, eine Gleitführung in beliebiger anderer Richtung und/oder Ebene vorzusehen.
- Mit 22 sind die Gleitflächen bezeichnet.
- Mit 11 ist ein die Verankerung abkleidendes Mauerwerk bezeichnet.
- Fig. 4 zeigt eine Umhüllung 7, die aus mehreren Körpern 13 besteht, die durch Bindedraht 14 zusammengehalten sind. Nach Fig. 5, 5a-'besteht die Umhüllung 7 aus zwei Backen 15, 16, die gleichartig ausgebildet und durch Klebebänder 17 an den gegenüberliegenden Nahtstellen, die parallel zur Längsachse des Ankers 1 verlaufen, miteinander verklebt sind. Gegebenenfalls können auch selbstklemmende vorgeformte Teile für die Umhüllung verwandt werden, wobei die Selbstklemmung durch Keilstücke und/oder eine Biegsamkeit des Formstücks und/oder Kontaktklebeflächen 18 auf der Innenwandung des Formstücks ei--reicht wird.
- In Fig. 5b ist eine Wicklung, in Fig. 5c eine Umschichtung und in .Fig, 5d eine selbstklemmende Umhüllung gezeigt.
Claims (5)
- Schutzansprüche (D- Anker für den Hoch--, . Tief- oder- Brückenbau zur Aufnahme von Längs- und/oder Querkräften, die auf ein bewegliches Bauteil oder von diesem ausgeübt werden, welches auf einer! feststehenden Bauteil -abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Ende des Ankers (1) bei der Aufnahme von Kräften in einer bzw. zwei Richtungen quer zur Ankerachse in zwei bzw. einer Richtung (8, 9) um. ein vorbestimmtes Maß freiverschieblich angeordnet ist.
- 2. Anker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des freiverschiebbaren Längenabschnitts (1a) des Ankers (1) ein lrLehrfaches -des geringsten Ankerquerschnitts beträgt.
- 3. Anker nach Anspruch 1 oder@2, dadurch gekennzeichnet, daß sein bewegliches Ende mit einer Gleitschiene oder Gleitführung (10) verbunden ist.
- 4. Anker nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sein freibeweglicher Längenabschnitt mit einem kompressiblen Material (13 bzw. 15, 16) umhüllt ist. .
- 5. Anker nach Anspruch ¢, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerumhüllung (7, 13, 15, 16) aus einem brenn-
baren und/oder chemisch und/oder mechanisch entfernbaren Material besteht. .6. Anker nach Anspruch 4 ƒder 59-dadurch-gekennzeichnet, daß die Umhüllung (7)-durch Umschichten (20),-Um- schäumen (7), Aüsblocken (7) oder Umwickeln-(19) mit entsprechendem Material hergestellt ist: 7.-Anker-nach Anspruch 4 .oder '5, dadurch gekennzeichnet,. daß die Umhüllung als selbstklemmendes vorgeformtes Teil ausgebildet ist. B. Anker nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß-die Umhüllung mittels einer selbstklebenden, Schicht auf ihrer Innenwandung und,/oder auf der Ankeraußenfläche auf dem Anker befestigt ist. 9. Anker nach Anspruch 1 bis 3,. dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitführung mit leicht gleitendem Material (22) ausgestattet ist.
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|---|---|---|---|
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1658938A1 (de) |
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1967
- 1967-09-12 DE DE19671658938 patent/DE1658938A1/de active Pending
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