[go: up one dir, main page]

DE1683470C - Kanal zur Aufnahme von Installationsleitungen in Gebäuden - Google Patents

Kanal zur Aufnahme von Installationsleitungen in Gebäuden

Info

Publication number
DE1683470C
DE1683470C DE1683470C DE 1683470 C DE1683470 C DE 1683470C DE 1683470 C DE1683470 C DE 1683470C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trough
channel according
channel
cover
webs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Roger; Salvisberg Erwin; Genf Brugger (Schweiz)
Original Assignee
Salvisberg, Erwin, Genf (Schweiz)
Publication date

Links

Description

Die Erfindung betrifft einen Kanal zur Aufnahme von Installationsleitungen in Gebäuden, insbesondere Leitungen für Elektrizität, Gas, Wasser od. dgl., der einen trogartigen Querschnitt aufweist und bei dem die olfene Seite des Trogs von mindestens einem lösbar mit dem Trog verbundenen Deekel verschlossen ist.
Kanäle der vorstehenden Art werden vorzugsweise in die Wände, Fußböden oder Decken von Gebäuden eingelassen und erleichtern das Auffinden von Defekten in den Leitungen und die Änderung bzw. Erweiterung von Leitungssystemen.
Es ist bereits ein Kanal vorgeschlagen worden, der zur Aufnahme von Rohrleitungen in Gebäuden, insbesondere von Warm- und Kaltwasserleitungen sowie Heizungsrohren, dient, welche innerhalb des Gebäudes in raumabschließenden, flächigen Bauteilen mit rinnenartigen Aussparungen verlegt sind, die nach außen von als Putzträger ausgebildeten Platten abgedeckt sind und bei dem in die Ausspalungen vorgefertigte Schalen aus parallel zu ihrer Längsachse durchschnittenen, röhrenförmigen Hohlkörpern gelegt sind und die Platten die Abmessungen der offenen Seite der Schale aufweisen und mit ilen äußeren Rändern der Schnittfläche der Schalen lösbar verbunden sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kanal der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, der sich leicht öffi.en und schließen läßt.
Diese Aufgabe wird eiTindunf^gemäß dadurch gelöst, daß am Trog und am Deckel jeweils ein Teil einer magnetischen Kupplung ange >rdnet ist.
Der erfindungsgemäße Kanal bictet den Vorteil, tlaß die magnetische Kupplung ein bequemes öffnen und Schließen des Kanals zuläßt und daß gleichwohl ein sicherer Abschluß gewährleistet ist.
Zweckmäßige weitere Ausbildungen des Kanals nach der Erfindung sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 9.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand zweier in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbcispiclc erläutert. Fts zeigt
F·' i g. I einen Querschnitt durch einen in Beton eingegossenen Kanal,
Hg. 2 einen Schnitt durch ein in ein Profil eingebettetes magnetisches Band und
F;ig. 3 einen Schnitt durch einen weiteren Kanal.
Gemäß F7 i g. I bedeckt eine Betonlage I eine Unterlage 2, /.. B. einen Belag, dessen Oberfläche unregelmäßig ist. In die Betonlage I ist ein Trog 3 ein-Hebeltet, der in zwei voneinander durch einen Steg 6 getrennte, parallele Kanalabschnittc 4, 5 unterteilt ist, wobei der Steg 6 in seinem oberen Bereich zwei Flansche 7 und 8 bildet, die Muttern aufnehmen können, mit denen mittels Schrauben relativ schwere Teile, wie auf Isolatoren verlegte Leitungen, festgehalten werden können.
Der Trog 3 weist vier parallele Halterungen mit T-förmigem Querschnitt auf. Diese mit 9 bis 12 bezeichneten Halterungen tragen Profile 13, in die magnetische Bänder 14 aus plastischem Material eingebettet sind.
Fig. 2 zeigt in größcrem Maßstab den Querschnitt eines Profils 13, in das ein Band 14 eingelassen ist. Das Profil 13 wird durch Strangpressen um das Band 14 gelegt.
Der Abschluß der Kanalabschnitte 4 und 5 erfüliM durch Eiscndeckel IS, die mit einem Bodenbelag 16, z. B. aus plastischem Material, überzogen sind. Die Beläge 16 befinden sich auf gleicher Höhe wie die Bodenbeläge 17 auf der angrenzenden Beton 111 ge 1.
Die Deckel 15 werden durch die magnetischen Bänder 14 magnetisch mit dem Trog 3 gekuppelt. Sie können leicht mit Hilfe eines kräftigen Permanent- oder Elektromagneten abgehoben werden, dessen Kraft durch den Bodenbelag 16 hindurch die Anziehungskraft der Bänder 14 überwindet.
Der Abschluß der Kanalabschnitte 4 und 5 kann durch Deckel 15 erfolgen, die sich über die ganze Länge der Kanäle erstrecken. Es können aber auch aneinandergereihte einzelne Deckel 15 vorgesehen werden. Im letzteren Falle kann nach dem Abheben eines ersten Deckels mit einem Magneten der Rest leicht von Hand entfernt werden.
Ein oder mehrere Deckel 15 können ein Loch 18 für den Durchgang eines Leiters aufweisen, der ein Kabel 19 mit einem Steckeranschluß 20 verbindet, welcher durch eine Schraube 21 gehalten wird, die in einem Loch 22 des Deckels 15 sitzt und mit einer Mutter 23 festgeschraubt ist.
Um die Befestigung der Mutter 23 zu erleichtern, trägt sie eine Fed'jf 24, die sich gegen den Boden des Verankerungsprofils abstützt und die Mutter 23 gegen die Unterseite der nach innen gerichteten Schenkel der Flansche 7, 8 drückt. Die Mutter 23 besteht aus einem quadratischen oder rechteckigen Plättchen, welches ein Schraubengewinde aufweist. Die Oberseite dieses Plättchens weist eine Rippe auf, die zwischen die Schenke! der Flansche 7 und 8 eingeführt wird. Das Plättchen kann schräg in die von den Flanschen 7, 8 gebildete C-Schienc eingeführt werden, indem man vorübergehend die Kraft der Feder 24 überwindet und das Plättchen anschließend wieder losläßt.
Der Kanalabschnitt 5 dient zur Aufnahme von Stromversorgungskabeln. Zusätzlich zum Kabel 19 für die Lichtstromverteilung können noch andere Kabel, wie z. B. das Kabel 25 für die Kraft- oder Heizstromverteilung, untergebracht werden.
Der Kanalabschnitt 4 kann z. B. elektrische Leitungen niedriger Spannung, wie das Telefonieitungskabcl 26, aufnehmen.
Infolge der gewählten Anordnung der beiden Kanalabschnitte 4, 5 kommt man mit einem einzigen Dcckeltyp aus, der jeweils nur ein Loch 18 aufweist, das nach Bedarf über den einen oder anderen Kanalabschnitt 4, 5 gelegt werden kann.
Um eine vollständige Anpassung des Troges 3 an die Oberfläche der Betonlage I zu erhalten, wird der Trog 3 auf seiner ganzen Länge durch eine Reihe von Schrauben 27 gehalten, die in Dübeln 28 sitzen, welche in die Unterlage 2 eingesetzt sind.
Die Schrauben 27 weisen zwei ringförmige Flansche 38 und 38' auf, welche eine Verbindung mit Winkeln 29 ermöglichen, wobei der unlere Arm der Winkel 29 jeweils einen an seinem äußeren Ende mündenden Schlitz 30 aufweist. Jeder Winkel 29 ist am Trog 3 mittels einer Schraube 31, die mit einer Mutter 32 festgeschraubt wird, befestigt. Die Muttern 32 sind in Ausnehmungen 33 der Seitenwände des Troges 3 untergebracht. Wie die Muttern 23 sind sie mit einer Feder 34 versehen, die ihre richtige Lage beim Ginführen der Schraube 31 gewährleistet.
Infolge der Befestigung de» Troges mittels
Schrauben 27 kann dessen Lage leicht reguliert werden, indem die Schrauben 27 mehr oder weniger lest in ihre Dübel 28 eingeschraubt werden. Aul diese Weise ist es einfach, den Trog 3 genau fluchtend mit der Höhe des späteren Fußbodens einzustellen. Nach dem Einstellen kann der Trog 3 endgültig vergossen werden.
Die Ausführungsforin gemäß F i g. 3 unterscheidet sich von der unter F i g. I beschriebenen dadurch, daß der Trog aus mehreren Trogteilen 3«, 3b, 3c besteht. Je zwei nebeneinanderliegende Trogteile, ■/.. B. die Teile 3« und 3b, sind durch einen Steg 39 miteinander verbunden, der aus zwei profilierten Teilen 41, 42 besteht, die mittels Schrauben 43 zusammengezogen werden können und dabei zwischen sich hochgestellte Ränder der Trogteile 1« und 3 h einklemmen.
Die Trogteile 3 b und 3 c sind auf die gleiche Weise durch einen weiteren Steg 39 miteinander verbunden.
Der Steg 39 kann aus Metall oder plastischem Material bestehen. Sein Oberteil bildet wiederum eine Verankerungsschiene, die eine solide Befestigung z. B. eines Steckers erlaubt, der mit in den verschiedenen Teilen des Troges sitzenden Leitungen in Verbindung steht.
Der Steg 39 hat an seinen oberen Enden T-förmige Halterungen 39«. Auch die Trogteile 3« und 3c besitzen T-förmig profilierte Halterungen 35, welche ilen Halterungen 9 und 12 der Ausführungsform nach Fig. 1 entsprechen. Alle diese T-Profile dienen auch hier zur Halterung von Profilen 13 aus plastischem Material mit eingelegten magnetischen Bändern 14 zum Festhalten der Deckel 15, die wie im vorstehend beschriebenen Beispiel au* einer Eisenplatte bestehen und eine den Boden bildende Auflage 16 'icsitzen.
Bei dieser zweiten Ausführungsform wird der Trog, wie bei der ersten Ausführungsforrn, an mehreren Stellen von Schrauben 27 und Winkeln 29 getragen.
Besteht ein Kanal aus mehreren Abschnitten, so müssen die Stege 6, 39 nicht unbedingt wie bei den beiden vorstehend erwähnten Ausführungsformen nut Magneten verschen sein. Es genügt, wenn sie zwischen den Kanalabschnitten lediglich Auflagen für die Deckel bilden, je sie können sogar einen Abstand zu diesen einhalten.
An den beschriebenen Kanälen können viele Änderungen vorgenommen werden. Zum Beispiel kann die magnetische Kupplung auch durch eine Vielzahl einzelner Permanentmagnete gebildet werden. Die Einzelmagnete bzw. die magnetischen Bänder 14 können aus metallischen Magneten bestehen und am Deckel anstatt am Trog angebracht sein. Letzlerer muß dann natürlich aus Eisen bestehen. Als Material für den Trog bieten sich im übrigen Aluminium oder synthetische Materialien als besonders vorteilhaft an.
Die dargestellten Kanäle sind in den Boden eingelassen, sie kennen selbstverständlich auch in eine Mauer eingebettet oder an der Decke eines Raums angeordnet werden. Ihre Lage kann sowohl vertikal, horizontal als auch geneigt sein.
Vorteilhaltcrweise besteht die Auflage 16 Itii du Deckel 15 aus dem gleichen Material wie der H.ulu·- belag 17. Bei Anordnung in einer Mauer Lnin du Auflage 16 auch aus Tapetenpapier bestehen.
Die Deckel 15 brauchen nicht aus Eisen /u sein, wenn man sie an den Stellen, die gegenüber dm Bändern 14 liegen, mit Magneten ausstattet.
Die Kanäle müssen nicht notwendigerweise ein^ bettet werden. Sie können durchaus auch auf eine Unterlage gelegt oder aufgehängt werden.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Kanal zur Aufnahme von Installationsleitungen in Gebäuden, insbesondere Leitungen Iu: Elektrizität, Gas, Wasser od. dgl., der einen trogartigen Querschnitt aufweist und bei dem du offene Seite des Troges von mindesten* einem lösbar mit dem Trog verbundenen Deckel \erschlossen ist, dadurch gekennzeichnet daß am Trog (3) und am Deckel (15) jeweils ein Teil einer magnetischen Kupplung angeordnet im
2. Kanal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (15) teilweise aus Eisen besteht und am Trog (3) mindestens ein Permanentmagnet (14) vorgesehen ist.
3. Kanal nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Permanentmagnet, von pkisii schem Material umgeben ist.
4. Kanal nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Permanentmagnet aus einem .magnetischen Band (14) aus plastischem Material besieht, das in ein Profil (13) aus plastischem Material eingebettet ist, welches von Halterungen (9 bis 12) des Troges (3) getragen ist.
5. Kanal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckel (15) mit plastischen Magnetbändern (14) und der Trog (3) mit Eisenkörpern ausgestattet sind
6. Kanal nach einem uer Ansprüche I bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß am Trog (3) Winkel (29) zur Aufnahme von Schrauben (27) vorgesehen sind, mit denen der Trog (3) an seiner Unterlage (2) befestigt und dieser gegenüber eingestellt werden kann.
7. Kanal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der 1.0g (3) durch wenigstens einen parallel zu dessen Längsachse verlaufenden Steg (6, 39) in Kanalabschnitte (3a, 3b, 4, 5) unterteilt ist, wobei ein Teil der magnetischen Kupplung aus magnetischen Bündern (14) an den Stegen (39) gebildet ist.
8. Kanal nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (39) jeweils aus zwei Teilen (41, 42) bestehen, die mittels Schrauben (43) gegeneinandergedrückt werden können und zwischen sich die Ränder der Trogteile (3 a, 3 b) von aneinandergrenzenden Kanalabschnitten einklemmen.
9. Kanal nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (39) Verankerungen für die Befestigung der im Kanal zu verlegenden Leitungen bilden.
Hierzu 1 BIaU Zeichnungen

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1683470B1 (de) Kanal zur Aufnahme von Installationsleitungen in Gebaeuden
DE2347854B2 (de) Trägerkonstruktion zum Aufhängen schwerer Ausrüstungen an der Decke eines Operationssaales o.dgl
DE1216957B (de) Kabelfuehrungskanal
DE3602962C2 (de)
DE3516149A1 (de) Kabelkanalprofil zur verlegung von installationsleitungen od. dgl.
DE2244596A1 (de) Kabelkanal fuer stark- und/oder schwachstrominstallationen
DE1683470C (de) Kanal zur Aufnahme von Installationsleitungen in Gebäuden
DE2432273A1 (de) Boden- oder wandplatte
DE3009004A1 (de) Verstellbarer stuetzfuss fuer ueberhoehte fussboeden
DE69516636T2 (de) Tragkonstruktion für eine demontierbare Abhängedecke und Abhängemittel zur Anwendung im solcher Tragkonstruktion
DE4244424A1 (de) Konstruktionselement zur Verlegung von Kabeln und/oder Rohren
DE69000666T2 (de) Fussbodenstruktur, insbesondere fuer mit einer computer-ausruestung versehene raeume.
DE19838722C2 (de) Ausstellungsbaugerüst
DE2430424A1 (de) Ortsbewegliches fertighaus, insbesondere zur unterbringung von der stromumwandlung dienenden geraeten
CH423919A (de) Unterirdische Kabine für elektrische Verteilanlagen
AT213026B (de) Aufhängevorrichtung für Unterdecken von Gebäuden
DE1640395B2 (de) Verfahren zum verlegen elektrischer leitungen in gebaeuden
DE102009033174B3 (de) Schutzhülle
DE1267739B (de) Leitungskanal fuer elektrische Leitungen und Kabel
DE2408273C3 (de) Auslaß für Unterflurinstallationssysteme
DE2510850C2 (de) Experimentiertisch
DE29510748U1 (de) Säule
EP0300135A2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Estrichhohlbodens
DE3916654C2 (de) Verlegehilfsvorrichtung zur Durchführung von Rohrleitungen durch Decken sowie Verfahren zum Verlegen flexibler Rohrleitungen
CH672563A5 (de)