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DE1267739B - Leitungskanal fuer elektrische Leitungen und Kabel - Google Patents

Leitungskanal fuer elektrische Leitungen und Kabel

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Publication number
DE1267739B
DE1267739B DE19621267739 DE1267739A DE1267739B DE 1267739 B DE1267739 B DE 1267739B DE 19621267739 DE19621267739 DE 19621267739 DE 1267739 A DE1267739 A DE 1267739A DE 1267739 B DE1267739 B DE 1267739B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
channel
profile rail
cover strip
conduit
another
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19621267739
Other languages
English (en)
Inventor
Oskar Woertz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1267739B publication Critical patent/DE1267739B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/28Installations of cables, lines, or separate protective tubing therefor in conduits or ducts pre-established in walls, ceilings or floors
    • H02G3/283Installations of cables, lines, or separate protective tubing therefor in conduits or ducts pre-established in walls, ceilings or floors in floors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Details Of Indoor Wiring (AREA)

Description

  • Leitungskanal für elektrische Leitungen und Kabel Die Erfindung betrifft einen Leitungskanal für elektrische Leitungen und Kabel zur unsichtbaren Montage im Fußboden mit einer im Querschnitt U-förmigen, oben offenen Rinne aus Metallblech, einem auf der Rinne angeordneten Abdeckstreifen aus polymerem Kunststoff und einer am Boden der Rinne befestigten Profilschiene, die den Leitungskanal in zwei nebeneinander verlaufende Räume trennt und eine Stütze für den Mittelteil des Abdeckstreifens bildet.
  • Solche Leitungskanäle gewinnen mit der ständig zunehmenden Elektrifizierung in Geschäfts-, Verwaltungs- und Fabrikgebäuden bzw. -hallen immer mehr an Bedeutung, da sie die Möglichkeit bieten, die elektischen Leitungen in den Fußböden unter dem Bodenbelag zu verlegen, ohne daß diese Leitungen in den Räumen irgendwie hinderlich in Erscheinung treten. Dabei wird dann allerdings eine möglichst große Anpassungsfähigkeit der Installationen an die jeweiligen Verhältnisse gewünscht, und zwar so, daß mehrere Leitungsstränge in einem oder mehreren Kanälen verlegt und in diese ganz nach Bedarf auch noch nachträglich eingezogen werden können, wobei aber auch die Möglichkeit gegeben sein soll, die erforderlichen Anschlußstellen für Stark- und Schwachstromverbraucher an denjenigen Stellen im Fußboden anzubringen, die die günstigste Lage zu dem jeweiligen Stromverbraucher haben, ohne daß dabei der Fußboden, in dem die Leitungskanäle verlegt sind, in nennenswertem Umfang beschädigt werden muß. Dabei ist es dann auch wesentlich, daß die verwendeten Anschlußköpfe eine gute Abstützung an der Kanalkonstruktion finden, damit die Kabelanschlüsse nicht durch unnötige mechanische Beanspruchung in ihrer Funktionsfähigkeit beeinträchtigt werden.
  • Es sind bereits verschiedene Arten von Leitungskanälen bekanntgeworden, darunter solche mit einer im Querschnitt U-förmigen, oben offenen Rinne aus Metallblech und einem auf der Rinne angeordneten Abdeckstreifen. Bei einer bekannten Ausführungsform eines solchen Leitungskanals ist am Boden der U-förmigen Rinne eine Profilschiene befestigt, die den Leitungskanal in zwei nebeneinander verlaufende Räume trennt und zugleich eine Stütze für den Mittelteil des Abdeckstreifens bildet. Die beiden getrennten Räume können, falls gewünscht, zum getrennten Einlegen von elektrischen Leitungen und Kabeln verschiedener Spannung oder verschiedener Installationssysteme benutzt werden. Es ist auch bekannt, den Abdeckstreifen an Leitungskanälen aus polymerem Kunststoff zu bilden, so daß er bei Bedarf an beliebigen Stellen durch Schneidmittel mit Öffnungen versehen werden kann, um Leitungsdrähte oder Kabel herauszuführen und gegebenenfalls mit Anschlußköpfen für Starkstrom, Schwachstrom und/ oder Telefon verbinden zu können. Solche Anschlußköpfe sind ebenfalls bekannt. Sie werden zweckmäßig über den ausgeschnittenen Öffnungen des Abdeckstreifens auf dem Fußboden befestigt. Bekannt ist in diesem Zusammenhang eine Befestigung der Anschlußköpfe unmittelbar an der oberen Abdeckung des Leitungskanals, was aber insofern nachteilig ist, als dann die Abdeckung äußerst stabil sein muß, um den auftretenden Beanspruchungen standhalten zu können, ohne daß dadurch das oberhalb der Abdeckung vorhandene Fußbodenmaterial in Mitleidenschaft gezogen wird. Ferner ist es bekannt, an Stelle eines nicht benötigten Anschlußkopfes einen Blinddeckel anzubringen, wobei jedoch die Sicherung der Blinddeckel an der oberen Abdeckung des Leitungskanals bisher mit gewissen Schwierigkeiten verbunden war. Teilweise waren zu diesem Zweck gesonderte Befestigungsrahmen an der Kanalabdeckung erforderlich.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine besonders einfache und zweckmäßige Befestigungsmöglichkeit für die Anschlußköpfe oder sonstigen Anschlußteile und Blinddeckel an der Oberseite von Leitungskanälen mit einer im Querschnitt U-förmigen und mit einer oberen Abdeckung versehenen Rinne zu schaffen, wobei die gesamte Anordnung den unterschiedlichsten Anforderungen hinsichtlich Lage der Anschlußköpfe schnell und ohne großen Arbeitsaufwand anpaßbar sein soll. Die Leitungskanäle sollen dabei einfach und billig in ihrer Herstellung sein, trotz hoher Belastbarkeit der gesamten Kanalkonstruktion.
  • Diese Aufgabe findet ihre Lösung, ausgehend von einem Leitungskanal der eingangs erwähnten Art, erfindungsgemäß dadurch, daß die am Boden der Rinne befestigte Profilschiene in an sich bekannter Weise oben flanschartige, einwärts vorstehende Ränder aufweist, auf deren Oberseite der an beliebigen Stellen in an sich bekannter Weise durch einfache Schneidmittel mit Öffnungen nach Bedarf versehbare Abdeckstreifen aufliegt und gegen deren Unterseite an sich bekannte Verankerungsmuttern abstützbar sind, die zur Aufnahme von Schraubenbolzen für die Befestigung der oberhalb der COffnungen anzuordnenden, an sich bekannten Anschlußköpfe für Starkstrom, Schwachstrom und/oder Telefon oder Blinddeckel dienen.
  • Ein derart ausgebildeter Leitungskanal bietet den Vorteil einer äußerst einfachen und dabei sehr stabilen Befestigung der Anschlußköpfe und Blinddeckel an der Kanaloberseite, wobei der Leitungskanal zugleich derart gegen Eindrücken verstärkt wird, daß das für die Rinne und den Abdeckstreifen verwendete Blech bzw. Kunststoffmaterial verhältnismäßig schwach ausgebildet sein kann, was sich auf das Gewicht und die Herstellungskosten solcher Kanäle sehr günstig auswirkt.
  • Profilschienen mit zwei flanschartigen, einwärts vorstehenden Rändern und zugehörige Haltemuttern, die gegen die Unterseite der Ränder anliegen, sind zwar für andere Verwendungszwecke, beispielsweise im Bauwesen für die Befestigung von Bauteilen an U-förmigen Profilträgern, bereits benutzt worden, jedoch nicht für die Befestigung der Anschlußköpfe, Blinddeckel od. dgl. an Leitungskanälen zur Verlegung von Leitungen oder Kabeln unterhalb des Fußbodens mit den damit verbundenen bedeutenden Vorteilen.
  • In einer Ausführungsform des Leitungskanals gemäß der Erfindung kann die Profilschiene mittels Stützbolzen, die im Abstand voneinander angeordnet sind, mit dem Boden der Rinne verbunden sein, wobei ein an den Stützbolzen anliegender Wandstreifen zwischen dem Boden der Rinne und der Profilschiene angeordnet ist, so daß die Trennung des Leitungskanals in zwei Räume auch im Bereich der Stützbolzen in sehr einfacher Weise herbeigeführt ist. Diese Ausbildung erlaubt die Verwendung einer handelsüblichen Profilschiene bestimmter Querschnittabmessungen in Leitungskanälen aus verschieden tiefen Rinnen, wobei lediglich die Höhe der Stützbolzen und des Wandstreifens von Fall zu Fall geändert werden muß.
  • Bei einer anderen, konstruktiv ebenfalls sehr einfachen Ausführungsform, kann die Profilschiene durch zwei im Querschnitt Z-förmige Profilstücke gebildet sein, die mit Abstand parallel zueinander verlaufen und einander spiegelbildlich gegenüberliegend angeordnet sind, wobei die unteren Schenkel der Profilstücke unmittelbar am Boden der Rinne befestigt sind, während die oberen Schenkel einwärts gegeneinanderragen.
  • Schließlich kann der Abdeckstreifen an seiner Oberseite Rippen oder Rillen aufweisen, die an einem aus polymerem Kunststoff bestehenden Abdeckstreifen bei der Herstellung leicht angebracht werden können. Die Rippen oder Rillen verbessern die Haftfähigkeit der nach dem Einlegen des Leitungskanals anzubringenden überbetonschicht.
  • Absführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. In dieser zeigt F i g. 1 einen im Fußboden verlegten Leitungskanal mit einem aufgesetzten Anschlußkopf in senkrechtem Schnitt gemäß Schnittlinie I-I in F i g. 2, F i g. 2 eine Draufsicht auf den in F i g. 1 dargestellten Leitungskanal ohne den Anschlußkopf und das Fußbodenmaterial, F i g. 3 eine Draufsicht auf eine andere Stelle des in F i g. 1 und 2 gezeigten Leitungskanals, F i g. 4 einen senkrechten Schnitt gemäß Schnittlinie IV-IV in F i g. 3, F i g. 5 eine Einzelheit des Leitungskanals in größerem Maßstab und im Querschnitt, F i g. 6 einen F i g. 1 entsprechenden Querschnitt durch den Leitungskanal an noch einer anderen Stelle, F i g. 7 eine Draufsicht auf einige der in F i g. 6 dargestellten Teile und F i g. 8 einen senkrechten Querschnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel des Leitungskanals. Der in den F i g. 1 und 2 gezeigte Leitungskanal für elektrische Leitungen und Kabel weist eine im Querschnitt U-förmige, oben offene Rinne 10 auf, die z. B. aus Metallblech besteht und aus einzelnen Abschnitten von beispielsweise 2 m Länge zusammengesetzt ist. Auf die Rinne 10 ist ein aus polymerem Kunststoff, z. B. Polyvinylchlorid, bestehender Abdeckstreifen 11 aufgelegt, welcher nach unten abgewinkelte, die Schenkel der Rinne 10 außen übergreifende Ränder aufweist, wie insbesondere F i g. 1 zeigt. Der Abdeckstreifen 11 ist ebenfalls aus einzelnen Abschnitten zusammengesetzt, deren Länge vorzugsweise mit jener der Abschnitte der Rinne 10 übereinstimmt. Gemäß F i g. 5 ist die Oberseite des Abdeckstreifens 11 vorzugsweise mit feinen Rippen und Rillen versehen.
  • Am Boden der Rinne 10 ist eine sich über deren ganze Länge erstreckende Verankerungsvorrichtung befestigt, die wie folgt ausgebildet ist: Über der Längsmittellinie des Bodens der Rinne 10 sind in Abständen voneinander senkrecht angeordnete Stützbolzen 12 angenietet oder angeschweißt. Die Stützbolzen 12 tragen eine Profilschiene 13, welche eine nach oben offene Rinne bildet und nach einwärts, d. h. gegeneinander vorstehende Ränder 14 aufweist. Zwischen dem Boden der Rinne 10 und der Profilschiene 13 ist an den Stützbolzen 12 ein Wandstreifen 15 angelegt und befestigt. Wie die Rinne 10 und der Deckstreifen 11 sind auch die Profilschiene 13 und der Wandstreifen 15 in einzelne Abschnitte annähernd gleicher Länge unterteilt. Die beschriebene Verankerungsvorrichtung unterteilt den Leitungskanal in zwei nebeneinander verlaufende Räume, in denen elektrische Leitungen und Kabel für Starkstrom- und Schwachstromanlagen getrennt eingezogen werden können. Mit Vorteil liegen die Oberkanten der Profilschiene 13 und der senkrechten Schenkel der Rinne 10 in der gleichen Horizontalebene.
  • Um die einzelnen Abschnitte der Rinne 10 geradlinig oder annähernd geradlinig miteinander verbinden zu können, sind an den senkrechten Schenkeln und in einigem Abstand von den Enden jedes Abschnittes der Rinne 10 seitlich abstehende Lappen 16 vorhanden, die ein Loch zum Durchstecken eines Schraubenbolzens 17 aufweisen.
  • In modernen Häusern bestehen die Fußböden in der Regel aus einem tragenden, armierten Rohbetonboden 20 und einer darauf angeordneten Schicht 21 aus feinerem Überbeton, auf die schließlich ein isolierender Bodenbelag 22 aufgelegt ist, wie F i g. 1 erkennen läßt. Die Rinne 10 wird auf den Rohbetonboden 20 aufgelegt und mit diesem durch Haltebügel 23 verbunden, bevor die Überbetonschicht 21 aufgebracht wird. Die in Abständen voneinander und beiderseits der Rinne 10 angeordneten Haltebügel 23 übergreifen den auf die Rinne 10 aufgelegten Abdeckstreifen 11, damit auch dieser festgehalten ist. Die Befestigung der Haltebügel 23 am Rohbetonboden 20 erfolgt mit Hilfe von Schrauben 24.
  • An jeder Stelle, wo elektrische Anschlüsse für Starkstrom, Schwachstrom oder Telefon benötigt werden, wird im Abdeckstreifen 11 eine Öffnung 25 ausgeschnitten, was mit Hilfe eines Messers ohne Schwierigkeiten bewerkstelligt werden kann, da der Abdeckstreifen aus polymerem Kunststoff besteht. Zweckmäßig wird die Öffnung 25 kreisförmig ausgeschnitten, wozu ein von Hand zu betätigender Kreisschneider bekannter Ausführung verwendet werden kann. Sofern der Fußboden bereits fertiggestellt ist, muß vor dem Ausschneiden der Öffnung 25 selbstverständlich der Bodenbelag 22 entsprechend ausgeschnitten und die überbetonschicht bis zum Abdeckstreifen 11 sorgfältig herausgebrochen werden.
  • Über der ausgeschnittenen Öffnung 25 wird eine Befestigungsschraube 27 angebracht, die einen den Bodenbelag 22 übergreifenden Flansch 28 und zwei Durchbrechungen 29 aufweist, von denen jeder über einem der beiden durch die Verankerungsvorrichtung 12, 13, 14, 15 voneinander getrennten Räume des Leitungskanals zu liegen kommt. Die Scheibe 27 wird an der Verankerungsvorrichtung 12, 13, 14, 15 mit Hilfe zweier Schrauben 30 und zweier die Ränder 14' der Profilschiene 13 untergreifender Verankerungsmuttern 31 befestigt. Die Schrauben 30 gehen durch zwei passende Bohrungen der Scheibe 27 hindurch und sind je in eine der Verankerungsmuttern 31 eingeschraubt. Die letzteren sind verschiebbar und herausnehmbar in die Profilschiene 13 eingesetzt und an ihrer Unterseite je mit einer Schraubendruckfeder 32 versehen, die zwischen der Verankerungsmutter 31 und dem Steg der Profilschiene 13 liegt und die Verankerungsmutter 31 von unten an die Ränder 14 der Profilschiene 13 drückt. Dadurch wird erreicht, daß die Verankerungsmuttern auch bei herausgenommenen Schrauben 30 in Bereitschaftslage bleiben.
  • Auf den Flansch der Befestigungsscheibe 27 läßt sich ein bereits bekannter Anschlußkopf 35 aufsetzen, an dem z. B. eine Steckdose 36 für Starkstrom und eine Steckdose 37 für Schwachstrom oder Telefon vorhanden sind. Die elektrischen Leitungen oder Kabel werden aus der Rinne 10 durch die Öffnung 25 des Abdeckstreifens 11 und durch die Öffnungen 29 der Befestigungsscheibe 27 hindurch zu den Steckdosen 36 und 37 geführt. Die Verbindung des Anschlußkopfes 35 mit dem Flansch 28 der Befestigungsscheibe 27 erfolgt mit Hilfe mindestens zweier Schrauben 38, die in Gewindebohrungen des Anschlußkopfes 35 sitzen und in kegelförmige Ausnehmungen 39 des Flansches 28 eingreifen. Wenn der Leitungskanal verhältnismäßig lang ist und/oder winklig geführt oder mit Abzweigungen ausgebildet werden muß, sind die in den F i g. 3 und 4 dargestellten Teile zweckmäßig, die jederzeit einen Zutritt zum Innenraum des Leitungskanals ermöglichen und das erstmalige sowie spätere Einziehen der elektrischen Leitungen und Kabel beträchtlich erleichtern.
  • Ein im Grundriß quadratischer, unten und oben offener Rahmen 40 hat eine Höhenabmessung. die größer ist als die Höhenabmessung der Rinne 10 und des Abdeckstreifens 11 zusammen, und Seitenabmessungen, die größer sind als die Breitenabmessung des Abdeckstreifens 11. Ist der Rahmen 40 noch ungebraucht, so weist er an jeder Seitenfläche eingeprägte Konturen 41 (F i g. 4) auf, die ohne Schwierigkeiten das Ausbrechen eines rechteckförmigen, zur unteren Kante des Rahmens offenen Ausschnittes 42 ermöglichen. Wenigstens einer dieser Ausschnitte 42 kann auch von Anfang an schon vollständig ausgestanzt sein. Beim Beispiel nach F i g. 3 und 4 sind zwei rechtwinklig aneinander angrenzende Seitenwände des Rahmens 40 je mit einer Ausnehmung 42 versehen.
  • Oben ist der Rahmen 40 mit einem abnehmbaren Deckel 43 verschlossen, dessen Oberseite in der gleichen Ebene liegt wie die Oberkanten des Rahmens 40. Der Deckel 43 ruht auf Winkelprofilschienen 44, die an der Innenseite der Rahmenwände befestigt sind. In jeder Ecke des Deckels 43 befindet sich eine Senkkopfschraube 45, die in eine passende Gewindebohrung der darunter angeordneten Winkelprofilschiene 44 lösbar eingeschraubt ist, In den unteren Ecken des Rahmens 40 ist je ein Winkelstück 46 befestigt, durch das eine vertikal verlaufende Stellschraube 47 hindurchgeht. Die Stellschrauben 47 dienen zur Abstützung des Rahmens 40 auf dem Rohbetonboden 20 und können bei abgenommenem Deckel 43 betätigt werden zwecks Regulierung der Höhenlage des Rahmen 40, derart, daß die Oberkanten des Rahmens und die Oberseite des Deckels 43 bündig zur Oberseite des Fußbodenbelages 22 zu liegen kommen.
  • Zwei rechtwinklig zueinander verlegte Rinnen 10 ragen mit ihrem einen Ende durch die Ausschnitte 42 in den Innenraum des Rahmens 40 hinein, wie F i g. 3 zeigt. Bei jedem der Ausschnitte 42 ist eine Senkkopfschraube 48 durch eine entsprechende Bohrung 49 der Winkelprofilschienen 44 hindurchgesteckt und in eine Verankerungsmutter 31 eingeschraubt, die sich in der Profilschiene 13 der betreffenden Rinne 10 befindet. Da die Rinnen 10 mit Hilfe von Haltebügeln 23, wie im Zusammenhang mit F i g. 1 und 2 beschrieben, am Rohbetonboden 20 befestigt sind, läßt sich durch Anziehen der Schrauben 48 auch der Rahmen 40 auf den Rohbetonboden 20 niederziehen. Mit Hilfe der an den Rinnen 10 seitlich abstehenden Lappen 16 kann gewünschtenfalls eine zusätzliche Verbindung der Rinnen mit dem Rahmen 40 hergestellt werden.
  • Aus F i g. 4 ist ersichtlich, daß der Deckel 45 nicht vom Fußbodenbelag 22 überdeckt wird und daher jederzeit zugänglich ist und ohne Beschädigung des Fußbodens geöffnet werden kann. Bei geöffnetem Deckel 43 können die elektrischen Leitungen und Kabel in den Leitungskanal eingezogen und gewünschtenfalls Abzweigungen erstellt werden.
  • Bei dem in F i g. 3 und 4 gezeigten Ausführungsbeispiel bildet der Rahmen 40 ein Verbindungsstück zwischen zwei rechtwinklig zueinander verlegten Teilstücken des Leitungskanals. Es ist aber auch möglich, den Rahmen 40 in einen geradlinig verlaufenden Leitungskanal einzubauen, wenn zwei einander gegenüberliegende Wände des Rahmens 40 je mit einem Ausschnitt 42 versehen sind. Dabei kann der Rahmen entweder rittlings auf einer durchlaufenden Rinne 10 angeordnet oder als Verbindungsstück zwischen zwei gleichachsig zueinander liegenden Teilstücken des Leitungskanals eingeschaltet sein. Es leuchtet ohne weiteres ein, daß unter Verwendung des Rahmens 40 auch rechtwinklige Abzweigungen und Kreuzungen des Leitungskanals erstellt werden können, wenn an drei bzw. an vier Seitenwänden des Rahmens die Ausschnitte 42 ausgebrochen werden.
  • In der Praxis kommt es immer wieder vor, daß früher erforderliche und erstellte Anschlüsse an die Leitungen und Kabel im Leitungskanal später nicht mehr gebraucht werden oder an andere Stellen verlegt werden müssen. Ein nicht mehr benötigter Anschlußkopf 35 (F i g. 1) wird nach Lösen der Stellschrauben 38 von der Befestigungsscheibe 27 abgenommen. Nachher löst man -auch die Schrauben 30 und hebt die Befestigungsscheibe 27 von der Öffnung im Boden ab. Eine der Verankerungsmuttern 31 kann nachher gewünschtenfalls aus der Profilschiene 13 herausgenommen werden, wenn sie nicht mehr gebraucht wird. Die andere Verankerungsmutter 31 schiebt man in das Zentrum der Öffnung 25 im Abdeckstreifen 11.
  • Anschließend wird die Bodenöffnung durch einen kreisförmigen Blinddeckel verschlossen, der gemäß F i g. 6 aus zwei übereinander angeordneten Scheiben 50 und 51 besteht, deren Durchmesser etwas größer ist als jener der Öffnung 25. Die untere Scheibe 50 wird auf den Umfangsrand der Öffnung 25 aufgelegt. Die obere Scheibe 51 weist mindestens drei, im dargestellten Beispiel nach F i g. 6 und 7 jedoch vier Madenschrauben 52 auf, die in Gewindebohrungen der Scheibe 51 sitzen und mit ihrem unteren Ende auf der unteren Scheibe 50 abgestützt sind. Die Madenschrauben 52 werden so eingestellt, daß die Oberseite der Scheibe 51 in die gleiche Ebene wie die Oberseite der Überbetonschicht 21 zu liegen kommt. Durch eine zentrale Bohrung der beiden Scheiben 51 und 50 wird eine Senkkopfschraube 53 hindurchgesteckt und in die Verankerungsmutter 31 eingeschraubt. Durch Anziehen der Schraube 53 wird der Blinddeckel mit der Verankerungsvorrichtung 12, 13, 14, 15 und dem Abdeckstreifen 11 des Leitungskanals fest verbunden. Schließlich bringt man auf der oberen Scheibe 52 ein passendes Stück des Bodenbelages 22 an, oder es wird ein größeres Stück neuen Bodenbelages über den Blinddeckel verlegt.
  • In F i g. 8 ist ein Leitungskanal mit einer abgeänderten Ausführung der Verankerungsvorrichtung veranschaulicht. Am Boden der Rinne 10 sind zwei im Querschntt Z-förmige Profilstücke 60 mit ihren unteren Schenkeln z. B. durch Punktschweißung befestigt, derart, daß die Profilstücke 60 mit Abstand parallel zueinander verlaufen und einander spiegelbildlich gegenüberliegend angeordnet sind. Die oberen Schenkel 61 der beiden Profilstücke 60 ragen einwärts gegeneinander und erfüllen die gleiche Aufgabe wie die Ränder 14 der Profilschiene 13 der bisherigen Ausführungsbeispiele. Im Raum zwischen den beiden Profilschienen 60 können daher die Verankerungsmuttern 31 (F i g. 1, 4 und 6) verschiebbar und herausnehmbar angeordnet werden, wobei sie die Schenkel 61 Untergreifen. Durch die beiden Profilschienen 60 wird der Leitungskanal in drei nebeneinander verlaufende Räume getrennt, in die z. B. Leitungen für Starkstrom, für Schwachstrom und für Telefonanlagen getrennt eingezogen werden können.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Leitungskanal für elektrische Leitungen und Kabel zur unsichtbaren Montage im Fußboden mit einer im Querschnitt U-förmigen, oben offenen Rinne aus Metallblech, einem auf der Rinne angeordneten Abdeckstreifen aus polymerem Kunststoff und einer am Boden der Rinne befestigten Profilschiene, die den Leitungskanal in zwei nebeneinander verlaufende Räume trennt und eine Stütze für den Mittelteil des Abdeckstreifens bildet, dadurch gekennzeichn e t, daß die am Boden der Rinne (10) befestigte Profilschiene (13, 60) in an sich bekannter Weise oben flanschartige, einwärts vorstehende Ränder (14, 61) aufweist, auf deren Oberseite der an beliebigen Stellen in an sich bekannter Weise durch einfache Schneidmittel mit Öffnungen (25) nach Bedarf versehbare Abdeckstreifen (11) aufliegt und gegen deren Unterseite an sich bekannte Verankerungsmuttern (31) abstützbar sind, die zur Aufnahme von Schraubenbolzen für die Befestigung von oberhalb der Öffnungen (25) anzuordnenden an sich bekannten Anschlußköpfen (35) für Starkstrom, Schwachstrom und/oder Telefon oder Blinddeckeln (50, 51) dienen.
  2. 2. Leitungskanal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilschiene (13) mittels Stützbolzen (12), die im Abstand voneinander angeordnet sind, mit dem Boden der Rinne (10) verbunden ist und daß ein an den Stützbolzen (12) anliegender Wandstreifen (15) zwischen dem Boden der Rinne (10) und der Profilschiene (13) angeordnet ist.
  3. 3. Leitungskanal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilschiene (60) durch zwei im Querschnitt Z-förmige Profilstücke gebildet ist, die mit Abstand parallel zueinander verlaufen und einander spiegelbildlich gegenüberliegend angeordnet sind, wobei die unteren Schenkel der Profilstücke am Boden der Rinne (10) befestigt sind, während die oberen Schenkel (61) einwärts gegeneinanderragen.
  4. 4. Leitungskanal nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abdeckstreifen (11) an seiner Oberseite Rippen oder Rillen aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1018 267; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1835 860, 1856164, 1836 235, 1849 739, 1798 282, 1742 870; USA.-Patentschriften Nr. 2 207 301, 2 767 951; »Der Elektromeister«, Heft 12, 1959, S. 590.
DE19621267739 1962-09-21 1962-10-20 Leitungskanal fuer elektrische Leitungen und Kabel Withdrawn DE1267739B (de)

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CH1117162A CH403905A (de) 1962-09-21 1962-09-21 Leitungskanal zur unsichtbaren Verlegung und Montage von elektrischen Leitungen und Kabeln im Fussboden

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DE19621267739 Withdrawn DE1267739B (de) 1962-09-21 1962-10-20 Leitungskanal fuer elektrische Leitungen und Kabel

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