DE1680837B - Vorrichtung zum Waschen von Fahrzeugen beliebiger Länge, insbesondere Kraftfahrzeugen - Google Patents
Vorrichtung zum Waschen von Fahrzeugen beliebiger Länge, insbesondere KraftfahrzeugenInfo
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Description
680 837
Ii u. h eine schcmalische Seitenansicht der in
F ι a. 5 veranschaulichten Vorrichtung,
F i g. 7 die se he ma ti sehe Vorderansicht einer dritten
Ausl'ührimgsfnrm einer Vorrichtung nach der Frfindiing
und
F i g. K eine schemaiische Seitenansicht der Vorrichtung
gemäß F i g. 7.
Inter Bezugnahme au!" die in den F i ü. i bis 4
gezeigte Au· führungsform weist die Vorrichtung einen Strahldüsenträger 1 fur die Lagerung der Rohrleitungen
2 für das Reinigungswasser, die Seifenlösungen oder Detergentien sowie die Druckluft auf.
Dieser Strahldiisenträger 1 ist mit Gegen- oder Ausgleichsgewichten 3 ausgerüstet und auf Hohlachsen
12 gelagert, die frei in mit den Naben der Räder des Fahrgestelles 4 fest verbundenen Buchsen laufen
können.
Die Hohlachse!! 12 sind auf der einen Seile mit den Rohrleitungen 2 und auf der anderen Seite über
drehbare Mehrfachanschlüsse 5 mit jenen Schlauchleitungen 6 verbunden, die dazu dienen, den Rohrleitungen
2 das Reinigungswasser, die seifenhaltigen Substanzen oder Detergentien und die Druckluft zuzuführen.
Der Strahldiisenträger 1 ist darüber hinaus mit Übertragungsmitteln 7 versehen, mit deren Hilfe es
möglich ist. den Träger selbst mit den Rädern des Fahrgestelles 4 zu arretieren. Außerdem befinden
sich am oberen Teil des Strahldüsenträgers 1 selbsttätige Steuerventile 8. die durch einen Kontakt des
Trägers mit dem Boden im Bereich der Endposition der Schwenkbewegung ausgelöst werden können. Mit
Hilfe dieser Steuerventile 8 ist es möglich, die Versorgung der Düsen mit Wasser od. dgl. in Übereinstimmung
mit der Bewegungsrichtung des Strahldüsenträgers zu variieren.
Wenn Fahrzeuge kleinerer Abmessungen gewaschen werden sollen, dann wird gemäß F i g. 2 der
Strahldüsenträger 1 dadurch in Arbeitsstellung gebracht, daß man ihn auf den Fahrgestellrädem 4 entsprechend
fortbewegt. Nachdem sich der Träger 1 in Arbeitsstellunr. befindet und nachdem die Anschlüsse
/wischen den Schlauchleitungen 6 und den Anschlüssen 5 hergestellt sind, werden die Fahrgestellräder
4 durch entsprechende Rasten. Klinken oder ähnliche Sperrcinrichtungen 9 in ihrer Position fixiert.
Dann kann der Rcinigungsprozeß beginnen. Infolge der Rückstoßkräfte ,'er Wasserstrahlen (zu diesem
Zweck sind die Strahldüsen besonders zueinander gekehrt)
oiler infolge des Antriebsmechanismus wird nun bewirkt, daß der Träger 1 um die Hohlachsen 12
eine Drehbewegung vollführt. Im Rahmen dieser Bewegung wird ein Kreisbogen beschrieben, der groß
genug ist. um sicherzustellen, daß das gesamte Fahrzeug von den Wasserstrahlen erfaßt wird und auch
die F.ndpunkte der Bewegung erreicht werden, die in F-' i g. 2 gestrichelt gezeichnet sind. Nach Abschluß
einer jeden Drehbewegung stoßen die Steuerventile 8 gegen den Boden und verändern dadurch die Versorgung
der Düsen mit Wasser, so daß eine maximale Ausnutzung der Wasserstrahlen während des nachfolgenden
Bewegiingsbereichs einerseits und — sofern die Bewegung des Trägers 1 durch einen Rcaktionscflekt
bewerkstelligt wird — die Umkehrung der Bewegungsrichtung andererseits gewährleistet ist.
Wenn Fahrzeuge mit größeren Längenabniessungen gewaschen werden sollen, also in solchen Fällen,
wo beispielsweise die Länge der Fahrzeuge größer ist als das Doppelte der lichten I lohe des Trägers 1,
wird der Strahldüsen!rager I gemäß l·" i g. 3 auf Cileiil'ührungen
10 gestellt, die parallel zu l1l.mii beirellenden
Fahrzeug angeordnet sind, der Strahldiisenträger 1 mit Jen Fahrgestellrädem 4 durch eine Betätigung
der Übertragungsmittel 7 fixier! und dann der Wasch- und Reinigungspro/.eß gestartet. Die
Schwenkbewegung des Trägers 1 auf der bekannten Grundlage des RüekstoßelTektes der Wasserstrahlen
ίο oder eines anderen Antriebsmechanismus bestimmt
somit auch die Rollbewegung der Räder djs Fahrgestelles 4. wobei der Träger 1 während tier Schwenkbewegung
einen zyklometrisehen Kreis beschreibt, durch den das gesamte Fahrzeug von den Wasserstrahlen
erfaßt wird, und zwar auch. dann, wenn der Träger 1 in seiner Höhenabmessung verhältnismäßig
begrenzt ist.
In jenen Fällen schließlich, in denen Fahrzeuge von außergewöhnlicher Längenabmessung zu waschen
sind, wird der Träger 1 gemär Fig. 4 auf den Führungen
13 mittels Antriebsmechanismen in die erforderliche Ausgangsstellung gebracht. Diese Antriebsmechanismen
sind auf einem kleinen Fahrgestell 4 angeordnet, das mit Rädern II ausgestattet
ist. die in den Führungen 13 hin und her laufen, wobei das Fahrgestell 4 sich soweit fortbewegt, daß
die gewünschte Verschiebung des Trägers 1 gewährleistet ist. Nach Abschluß dieser Vcrstellbewegung
wird bewirkt, daß der Träger 1 in freier Rotationsbewegung sich um die Hohlachsen 12 derart dreht,
daß er den gewünschten Kreisbogen beschreibt. Oder der Träger wird auf dem Wege über die Übertragungsmittel
7 mit dem Fahrgestell 4 fixiert und Tetzteres wiederum derart in Bewegung gesetzt, daß
es dem Träger 1 den gewünschten zykloiden Bogen beschreiben läßt.
Heiße oder kalte Luft, die zum Trocknen benötigt
wird und aus mit dem Träger 1 fest verbundenen Kanälen stammt, kann mittels Ventilatoren erzeugt werden
(nicht dargestellt), die auf dem Träger 1 in Höhe der Gegen- oder Ausgleichsgewichte 3 angeordnet
sind.
Unter Bezugnahme auf F i g. 5 und 6 ist ein portalförmiger
Strahldiisenträger 14. 17 auf einem Falir-
gestell 15 montiert: letzteres ist auf Laufrädern 16 beweglich angeordnet.
Der bewegbare Strahldiisenträger 14. 17 besteht aus zwei verschiedenen und nebeneinander angeordneten
Leitungen 18. 18'. die einen Bogen bilden.
dessen Weite etwas kleiner als die lichte WVite des portalförmigen Trägers 14 ist. Die beiden Leitungen
M, 18'werden durch Gegengewichte 19 ausbalanciert.
Die Gegengewichte 19 ihrerseits sind mit Wellen 20 verbunden, die ihrerseits wiederum in den Fahrgestcllen
15 gelagert sind. Auf jeder Welle 20 sind /. B. drei oder mehrere Kettenräder 21 stationär angeordnet.
Diese Kelten räder stehen über Ketten 22 mit einer zweiten Gruppe von Kettenrädern 23 in
Verbindung, deren Durchmesser im umgekehrten Verhältnis zu den Durchmessern der Kettenräder 21
stehen. Die Kettenräder 22 sind auf einer Achse der Transporträder 16 stationär angeordnet, um einen
Wechsel der Übersetzungsverhältnisse zu ermöglichen, und können sich im Freilauf bewegen, um die
Bewegung des Rades 16 auf das entsprechende Kettenrad 21 dann nicht zu übertragen, wenn die
Vorrichtung derart beeinfluß werden soll, daß sie bei stationär verankerten Fahrgestellen 15 eine Bewegung
in I (Min ernes Krcishoticns vollführt. F-int.· Schaltvorrichtung
(nicht dargestellt) wird das \ orgew. ählte
I !icisei/uiiüsvei hiillnis bestimmen.
In ilcr vv ei lc run Ausfuhrunijsform gemäß I·i g. 7
und .S M der bewegliche Sirahldiisentriiger 17 aus
einem k'McΜ Kein 17 Ivu. aus einer gleichartigen
konstruktion i:ebildci. Darauf sjml die beiden Leitungen
IS und IH' angeordnet. Das- Rohr 17' oder
eine andere .·■) 111 \ .ilenie konstruktion dient zur Ver-'niiiluiü.'
I1HiCi starren Verbindung /wischen dem
I aliiucsiell 15 und den Leitungen 18 und 18'.
\iicli in diesem lall ist der Strahldüsenlräger 17
inn Wellen 20 (in F i g. 7 und S nicht gezeigt) verbunden,
die in den Fahrgestellen 15 gelagert sind, und mi ι IeK Gegengewichten 19 ausbalanciert, die in den
I ndcn des Rohres 17' angeordnet sind.
l-latterventile regeln die Verteilung der Seifenlösung,
der Reinigungsmittel od. dgl., wenn diese unmittelbar mittels der Leitungen 18 und 18' zur
Verteilung gelangen sollen.
Wenn beispielsweise ein Fahrzeug gewaschen werden soll, dessen Gesamtlänge kleiner ist als die
doppelte lichte Höhe ties bewegbaren Strahldüsenträgers
14. 17 bzw. 17'. 17. genügt es. wenn man das betreffende Fahrzeug unter den Bereich des Strahldüsenträgers
führt, um das Fahrzeug zunächst mit einer Seifenlösung zu besprühen und dann den eigentlichen
Wasch- und Reinigungsprozeß in die Wege zu leiten.
Von der Rohrverbindung oder Anschlußstelle läuft das Reinigungswasser durch eine Verteilcrgruppe und
gelangt in das Leitungssystem 18. in dem die Strahldüsen angebracht sind, die den jeweiligen Frfordernissen
entsprechend angeordnet sind und aus denen das Wasser dann unter Druck herausschießt. Auf
Grund des Riickstoßeffekts beginnt der Strahldüsenträger 17. 14 bzw. 17. 17' sich in Pfeilrichtung F
(s. F ig. S) hin und her zu bewegen. In diesem Augenblick wird der .Strahldüsenträger aus seiner
Fixierung mit dem Rad 16 des Fahrgestells 15 herausgelöst, wobei die Kette 22 im Leerlauf mitgeht.
Der Strahkliisenträcer beschreibt dann eine Schwenkbewegung
in Form eines Kreisbogens, der groß genug ist. daß das ganze Fahrzeug erfaßt werden kann. Sobald
der Strahldüsentriigcr eine Schwenkposition erreicht
hat. die in der Fig. 6 gestrichelt gezeichnet ist. stößt ein Organ auf das feste Widerlager an einem
Jer Fahrgestelle 15 und bestimmt die Umkehrline
der Verieilerrruppc· deran. daß das Reinigung?·»«, asser
in die zweite Leitung IS' transportiert ν ird. Dies ha;
/ur Folge, daß die Bewegungsrichtung des Strahl
diisenträgers 17. 14 bzw. 17. 17' umgekehrt wird (ir
Richtung des Pfeils /·"). Diese Aufeinanderfolge clei
einzelnen Arbeitsabschnitte wiederholt sich ständig. bis der Wasch- und Reinigungsprozeß des Fahrzeug?
beendet ist. Danach wird in die Leitungen 18 und 18' Druckluft eingeblasen, um das Fahrzeug zu trocknen.
Das Trocknungsv erfahren kann selbstverständlich auch auf eine andere Art und Weise durchgeführt
ίο werden.
Wenn Fahrzeuge gewaschen werden sollen, deren Länge größer ist als die doppelte lichte Höhe des
Strahldüsenträgers 17. 14 bzw. 17 17'. ist es erforderlich,
daß der Strahldüsenträger einen rollkurvenförmigen Kreis beschreibt, wobei die Größe dieses
Kreisbogens von der Länge des zu waschenden Fahrzeugs abhängt. Aus diesem Grunde wählt man das
entsprechende übersetzungsverhältnis im Übersetzungsgetriebe 21. 22. 23 und leitet, nachdem man
die Seifenlösung auf dem Fahrzeug versprüht hat. den Wasch- und Reinigungsprozeß nach Maßgabe
der obigen Beschreibung in die Wege. Durch die Kreisbewegung des Rogens als Folge des Riickstoßeffekts
des Wassers wird die l'mlaufbevvemmg des
Strahldiiseiufägers oder der einzelnen Fahrgestelle 15.
wenn es sich um die in den F i g. 7 und 8 dargestellte Ausführungsform handelt, auf Grund der Kettenverbindung
bestimmt. Dadurch wiri bewirkt, daß der Bogen eine Strecke durchläuft, die die Form eines
rollkurvenartigcn Bogens aufweist, dessen Größe und Umfang abhängig ist von dem gewählten Verhältnis
zu dem Rad 16 und dem Kettenrad 21. Sobald det Strahldüsenträger in einer Richtung eine vollständige
Rollkurvenbewegung durchgeführt hat. erfolgt deich-
zeitig durch Umkehrung der Verleilergruppc auch die Verteilung des Wassers in die andere Leitung.
Wenn es sich um besonders schwere Anlagen handelt, dann kann vorgesehen werden, die Anlage
mit einem Motor auszurüsten, der die Beweeungsfunktionen
des Fahrgestells 15 steuert. Fn diesem Fall addiert sich die Arbeitskraft des Motors zu der
Rückstoßkraft, die zur Umkehrung der Verteiler gruppe führt. In diesem speziellen Fall wird auch ein
Schalter in Tätigkeit gesetzt, der eine Umkehrung der Drehrichtung des Motorgetriebes bewirkt. Dies hat
zur Folge, daß zu gleicher Zeit sich auch die Fahrgestelle
15 in umgekehrter Richtung bewegen, während auf der anderen Sehe die Wasserzufuhr η ich:
mehr über die Leitung 18. sondern nunmehr über die
5" Leitung 18' erfolgr und umgekehrt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. \ oniehiiing ztim Waschen wir. Fahrzeugen dafür getroffen werden, daß diese Aledien stets mn
beliebiger Länge, insbesondere Kraftfahrzeugen. 5 derselben Stärke und Heftigkeit auf die verschiedenen
bestehend aus einem portalförmigen Strahldüsen- Karosserieteile auftrelTen.
iräger. der um mit seinen freien Enden verbundene Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
und in einem beweglichen Fahrgestell gelagerte eine Vorrichtung zum Waschen win Fahrzeugen, iiis-Achsen
gegenüber dem Fahraestell schwenkbar. besondere Kraftfahrzeugen, der eingangs genannten
miiiels Gegengewichten ausbalanciert und mit io Art zu schallen, mit der insbesondere solche Fahrdern
Fahrgestell entlang dem zu waschenden zeuiie gewaschen werden können, die mehr als
lahizeiig \erfahrhar ist. dadurch «ekenn- doppelt .so lami wie hoch sind, ohne daß die lichte
zeichnet, daß ein mit dem Strahldüsenträger Höhe des portalförmigen schwenkbaren Strahldüsen-(1
bzw. 14 bzw. 17) einerseits und dem Fahr- trägers wesentlich mehr als die Höhe des zu waschengestell
(4 bzw. 15) andererseits kraftsclilüssig ver- 15 den Fahrzeugs beträgt.
hindhares übertragungsmittel (7 bzw. 21. 22. 23) Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß ein
vorgesehen ist. so daß bei einer Schwenkbewegung mit dem Strahldüsenträger einerseits und dem Fahrdes
Strahldüsenträgers das Fahrgestell entlang gestell andererseits kraftschlüssig verbindbares Überdem
zu vvaschei.den Fahrzeug bewegt wird bzw. tragungsmittel vorgesehen ist. so daß bei einer
bei Bewegung des Fahrgestells der Strahldüsen- 20 Schwenkbewegung des Strahldüsenträgers das Fahrträger
geschwenkt wird. gestell entlang dem zu waschenden Fahrzeug bewegt
2. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch ge- wird bzw. bei Bewegung des Fahrgestells der Strahlkennzeichnet,
daß das Übertragungsmittel in be- düsenträger geschwenkt wird.
kannter Weise aus einem veränderlichen Über- Nach einer bevorzugten Ausfülirungsform besteht
Setzungsgetriebe (21. 22. 23) besuiit. 25 das Übertragungsmittel in bekannter Weise aus einem
3. Vorrichtung nach einem der vorstehenden veränderlichen Übersetzungsgetriebe. Des weiteren
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum kann zum Schwenken des Strahldüsenträgers in be-Schwenken
des Strahldüsenträgers (1 bzw. 14 kannter Weise ein Antriebsmotor vorgesehen sein,
bzw. 17) in bekannter Weise ein Antriebsmotor Nach einer weiteren Ausführungsform kann das
vorgesehen ist. 30 Fahrgestell in bekannter Weise mit einem senkrechten
4. Vorrichtung nach einem c-r vorstehenden portalförmigen Träger verbunden sein.
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Die Vorteile bei der Vorrichtung nach der Erfin-Fahrgcstell (4 bzw. 15)" in bekannter Weise mit dung ergeben sich in erster Linie dadurch, daß beim einem senkrechten portalförmigen Träger 1 bzw. Waschen verhältnismäßig langer Fahrzeuge die lichte 14 bzw. 17) verbunden ist. 35 Höhe des portalförmigen Strahldüsenträgers geringer
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Die Vorteile bei der Vorrichtung nach der Erfin-Fahrgcstell (4 bzw. 15)" in bekannter Weise mit dung ergeben sich in erster Linie dadurch, daß beim einem senkrechten portalförmigen Träger 1 bzw. Waschen verhältnismäßig langer Fahrzeuge die lichte 14 bzw. 17) verbunden ist. 35 Höhe des portalförmigen Strahldüsenträgers geringer
sein kann als bei den bekannten Waschvorrichtungen.
wodurch auch der Abstand der Strahldüsen während
des Waschvorganges zu der zu reinigenden Fahrzeugkarosserie weniger unterschiedlich ist als bei den be-
Ciegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung 4u kannten Vorrichtungen und dadurch ein günstigerer
zum Waschen von Fahrzeugen beliebiger Länge, ins- Reinigungseffekt erzielt wird.
besondere Kraftfahrzeugen, die aus einem portal- Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung hei-
förmigen Strahklüsenträgcr besteht, der um mit spielhaft näher erläutert. Es zeigt
seinen freien Enden verbundene und in einem be- F i g. 1 eine schcmatisch gezeichnete Frontansicht
seinen freien Enden verbundene und in einem be- F i g. 1 eine schcmatisch gezeichnete Frontansicht
weglichen Fahrgestell gelagerte Achsen gegenüber 45 einer vereinfachten Ausfülirungsform der Vorrichtung
dem Fahrgestell schwenkbar, mittels Gegengewichten nach der Erfindung.
ausbalanciert und mit dem Fahrgestell entlang dem F i g. 2 eine schcmatisch gezeichnete Seitenansicht
zu waschenden Fahrzeug verfahrbar ist. der Vorrichtung gemäß Fig. 1. Darin wird der
Die bisher entwickelten Vorrichtungen mit portal- S'.ralildüsenträgcr in einer senkrechten Lage mit
förmigen Strahldüscnträgern. die schwenkbar sind. 50 durchgehenden Linienführungen gezeigt, während die
sind teils ortsfest eingebaut, wie die britische Patent- gestrichelten Linienführungen die Lage und Stellung
schrift 841166 lehrt, oder teils nach dem deutschen des Strahldiisenträgeis in den mgenoinmencn End-Ciebrnuchr.miister
1 808 599 zur Erleichterung des schalterstellungen der Schwcnkl 'cvvegung über einen
Transports von Ort zu Ort des Waschgebäudes auf krcisbogenlörmigen Bereich zeigen.
zwei Untersätzen fahrbar angeordnet. Auf Grund der 55 F i g. 3 in schematischer Form eine Seitenansicht zahlreichen und verschiedenartigen Automatismen. der Vorrichtung gemäß F i g. I. Bei dieser Darstellung die sie enthalten, sind diese Vorrichtungen sehr kost- ist der Stialildüscnträgcr in seiner senkrechten Ausspielig und nicht immer dafür geeignet, den Anforde- richtung mit durchgehenden Linienführungen gerungen kleinerer Kraftfahrzeugwaschanstalten Genüge zeichnet, während die gestrichelten Linienführungen zu leisten. So benötigen diese bekannten Vorrichtun- 60 die Lage und Stellung des Strahldiiseiiträgers in den gen insbesondere einen Strahldüsenträger, der eine angegebenen Endschaltcrstellungen der Schwenkbeträchtliche Höhe aufweisen muß, zumal dieser bewegung über einen rol'kreisförmigen Bereich zeigen. Strahklüsenträgcr bei der Schwenkbewegung in der F i g. 4 in schematischer Form eine Seitenansicht
zwei Untersätzen fahrbar angeordnet. Auf Grund der 55 F i g. 3 in schematischer Form eine Seitenansicht zahlreichen und verschiedenartigen Automatismen. der Vorrichtung gemäß F i g. I. Bei dieser Darstellung die sie enthalten, sind diese Vorrichtungen sehr kost- ist der Stialildüscnträgcr in seiner senkrechten Ausspielig und nicht immer dafür geeignet, den Anforde- richtung mit durchgehenden Linienführungen gerungen kleinerer Kraftfahrzeugwaschanstalten Genüge zeichnet, während die gestrichelten Linienführungen zu leisten. So benötigen diese bekannten Vorrichtun- 60 die Lage und Stellung des Strahldiiseiiträgers in den gen insbesondere einen Strahldüsenträger, der eine angegebenen Endschaltcrstellungen der Schwenkbeträchtliche Höhe aufweisen muß, zumal dieser bewegung über einen rol'kreisförmigen Bereich zeigen. Strahklüsenträgcr bei der Schwenkbewegung in der F i g. 4 in schematischer Form eine Seitenansicht
Lage sein muß, Fahrzeuge sämtlicher Längen- der Vorrichtung, wie sie für das Waschen und Reiniabmessungen
zu umfassen. Diese Tatsache wirft nicht 65 gen besonders langer Fahrzeuge geeignet ist,
nur das Problem des Platzbedarfs auf, sondern macht F i g. 5 die schematised Vorderansicht einer weite-
nur das Problem des Platzbedarfs auf, sondern macht F i g. 5 die schematised Vorderansicht einer weite-
es darüber hinaus erforderlich, die Stärke der Wasser- ren Ausfülirungsform der Vorrichtung nach der Erstrahlen,
den Anteil an Wasch- und Reinigungsmitteln finciimg.
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19725730A1 (de) * | 1997-06-18 | 1998-12-24 | Rainer Pommer | Vorrichtung und Verfahren zum Vorreinigen von Fahrzeugen mittels eines automatischen Auftrags eines Reinigungschemikals sowie Abspritzen mit Hochdruckwasser, bevor dann diese Fahrzeuge durch ein anderes Waschsystem (z. B. Portalwaschanlage) weiterbehandelt werden |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19725730A1 (de) * | 1997-06-18 | 1998-12-24 | Rainer Pommer | Vorrichtung und Verfahren zum Vorreinigen von Fahrzeugen mittels eines automatischen Auftrags eines Reinigungschemikals sowie Abspritzen mit Hochdruckwasser, bevor dann diese Fahrzeuge durch ein anderes Waschsystem (z. B. Portalwaschanlage) weiterbehandelt werden |
| DE19725730C2 (de) * | 1997-06-18 | 2001-01-25 | Rainer Pommer | Vorrichtung und Verfahren zum Reinigen von Fahrzeugen |
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