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DE1680814C - Hydraulisch und mechanisch zu be tätigende Teilbelagscheibenbremse - Google Patents

Hydraulisch und mechanisch zu be tätigende Teilbelagscheibenbremse

Info

Publication number
DE1680814C
DE1680814C DE19661680814 DE1680814A DE1680814C DE 1680814 C DE1680814 C DE 1680814C DE 19661680814 DE19661680814 DE 19661680814 DE 1680814 A DE1680814 A DE 1680814A DE 1680814 C DE1680814 C DE 1680814C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
disc
bracket
lever
actuating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19661680814
Other languages
English (en)
Other versions
DE1680814B2 (de
DE1680814A1 (de
Inventor
Carl 8592 Wunsiedel Press
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Continental Teves AG and Co OHG
Original Assignee
Alfred Teves GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alfred Teves GmbH filed Critical Alfred Teves GmbH
Publication of DE1680814A1 publication Critical patent/DE1680814A1/de
Publication of DE1680814B2 publication Critical patent/DE1680814B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1680814C publication Critical patent/DE1680814C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

55
Die Erfindung bezieht sich auf eine hydraulisch und mechanisch zu betätigende Teilbelagscheibenbremse mit einem die Bremsscheibe übergreifenden Bremsträger, an dessen Schenkeln die beidseitig der Bremsscheibe angeordneten Bremsbacken axial verschiebbar geführt sind, einem die Bremsscheibe übergreifenden Bügel, der bei Beaufschlagung einer Bremsbacke durch eine Betätigungsvorrichtung die Betätigungskraft auf die andere Bremsbacke überträgt, und mit einer selbsttätigen, mechanischen Bremsbacken-Nachstellvorrichtung.
Eine derartige Teilbelagscheibenbremse ist aus der österreichischen Patentschrift 226 561 bekannt. Bei dieser bekannten Bremse ist jedoch die Nachstellvorrichtung zwischen dem am Bremsträger befestigten Zylindergehäuse und dem mechanischen Betätigungshebel angeordnet, so daß bei hydraulischer Betätigung der Bremse keine Nachstellung der Bremsbacken zum Ausgleich von Belagverschleiß erfolgt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Teilbelagscheibenbremse der eingangs bezeichneten Art zu schaffen, bei der sowohl bei hydraulischer als auch bei mechanischer Bremsbetätigung die Nachstellvorrichtung die Bremsbacken nachstellt.
ErfindungsgemäG wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß an der einen Bremsbacke das eine Ende des Betätigungshebels und an dem Betätigungshebel der Bremszylinder schwenkbar angelenkt ist, der sich mit seinem von der Bremsscheibe angekehrten Boden über eine an sich bekannte, aus einer Nachstellschraube mit Zahnscheibe und einer mittels einer Zugfeder in der Sperrverzahnung dieser Zahnscheibe gehaltenen Nachstellklinke bestehende Nachstellvorrichtung an dem Schenkel des Bügels abstützt.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß das an der Bremsbacke angelenkte Ende des Betätigungshebels gegabelt ist und mit seinen Gabelschenkeln den Bremszylinder umgreift. Bei einer bevorzugten Ausführungsform können die Gabelschenkel des Betätigungshebels zur Abstützung der Bremskraft an den Zapfen eines Kreuzkopfes angelenkt sein, in dessen Bohrung der Bremszylinder gehalten ist. Der Nachstellhebel kann ebenfalls auf einem Zapfen des Kreuzkopfes gelagert sein, wodurch eine bauliche Vereinfachung erzielt wird. Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung besteht weiterhin darin, daß die in einem Schenkel des Bügels eingeschraubte Nachstellschraube mit ihrem zylindrischen Kopf in einer Bohrung des Bremszylinderbodens drehbar gelagert ist und sich über die Zahnscheibe am Bremszylinderboden abstützt. Um das Entstehen von Resonanzschwingungen zu vermeiden, ist gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung ein am Schenkel des Bremsträgers befestigter U-förmiger Bügel vorgesehen, an dessen Schenkeln das schwenkbare Ende des Betätigungshebels geführt ist.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Schnittdarstellung einer erfindungsgemäßen Teilbelagscheibenbremse und
Fig. 2 einen Schnitt A-B der Ausführungsform gemäß Fig. 1.
Die Schenkel 3 und 3' des Bremsträgers, der die Bremsscheibe 1 U-förmig umgreift, tragen die Bremsbacken 4 und 4'. Die Bremsscheibe 1 ist am Umfang von einem Bügel 5 umgriffen, dessen eines Ende unmittelbar auf eine Bremsbacke 4 einwirkt. Ein an der anderen Bremsbacke 4' angelenkter Betätigungs hebel 6 umgreift mit seinen Gabelschenkeln 23, 24 einen Kreuzkopf 8, der über Zapfen 7, T am Betätigungshebel 6 angelenkt ist und dessen Bohrung 9 zur Aufnahme eines Radbremszylinders 10 mit einem Betätigungskolben 11 dient. Der Betätigungskolben 11 wirkt unmittelbar auf die Bremsbacke 4' ein. Im Bremszylinderboden 12 ist der zylindrische Kopf einer Nachstellschraube 13 drehbar gelagert. Die Nachstellschraube 13 ist mit einer Zahnscheibe 14 mit einer
Sperrverzahnung versehen, deren Durchmesser größer ist als der Durchmesser des Zylinderendes 12. Die Nachstellschraube 13 ist in dem einen Schenkel des Bügels 5 eingeschraubt. Der Bremszylinder 10 besitzt einen Bund 15, der sich auf dem Kreuzkopf 8 in axialer Richtung abstützt, während ein Sicherungsring 22 den Bremszylinder 10 gegen Verschieben im Kreuzkopf 8 sichert. Um einen Zapfen 7 des Kreuzkopfes ist ein doppelarmiger Nachstellhebel drehbar gelagert, dessen achsparallel ausgerichtete Klinke 17 von einer Nachstellfeder 20 gespannt ist und in die Zahnscheibe 14 der Nachstellschraube 13 eingreift. Der andere parallel zur Bremsscheibe ausgerichtete Arm des Nachstellhebels 16 wird sowohl bei einem hydraulisch als auch bei einem mechanisch eingeleiteten Bremsvorgang von einem die beiden Gabelschenkel 23 und 24 des Betätigungshebels 6 verbindenden Bolzen 21 mitgenommen. Mit zunehmendem Belagverschleiß wird die Schwenkung des Nachstellhebels immer größer, bis die Klinke 17 in den nächstfolgenden Zahn der Zahnscheibe 14 springt und beim Lösen der Bremse durch die Kraft der Nachstellfeder 20 die Nachstellschraube 13 um eine Zahnteilung verdreht, wodurch ein Ausgleich des Reibbelagverschleißes erfolgt. Die Bremsrückstellung
ίο erfolgt durch eine im Betätigungshebel 6 angehängte Rückholfeder 18, die am anderen Ende an das Bügelende 19 eingreift. Um ein Rattern der Bremsen durch Resonanzschwingungen zu vermeiden, ist der Betätigungshebel 6 auf einer aus elastischem Material
hergestellten U-förmigen Brücke 25 geführt, die am Schenkel 3' des Bremsträgers befestigt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Hydraulisch und mechanisch zu betätigende Teilbelagscheibenbremse mit einem die Bremsscheibe übergreifenden Bremsträger, an dessen Schenkeln die beidseitig der Bremsscheibe angeordneten Bremsbacken axial verschiebbar geführt sind, einem die Bremsscheibe übergreifenden Bügel, der bei Beaufschlagung einer Bremshacke durch eine Betätigungsvorrichtung die Betätigungskraft auf die andere Bremsbacke überträgt, und mit einer selbsttätigen, mechanischen Brernsbacken-Nachstellvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß an der einen Bremsbacke (4Ί das eine Ende des Betätigungshebels (6) und an dem Betätigungshebel der Bremszylinder (10) schwenkbar angelenkt ist, der sich mit sein?rn von der Bremsscheibe abgekehrten Boden über einu an sich bekannte, aus einer Nachstellschraube (1.ΥΪ mit Zahnscheibe (14) und einer mittels einer Zugfeder (21) in der Sperrverzahnung dieser Zahnscheibe gehaltenen Nachstellklinke (16) bestehende Nachstellvorrichtung an dem Schenkel des Bügels (S) abstützt.
2. Bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das an der Bremsbacke (4') angelenkte Ende des Betätigungshebels (6) gegabelt ist und mit seinen Gabelschenkeln (23, 24) den Bremszylinder (10) umgreift.
3. Bremse nach Ansppich2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabelschenkel (23, 24) des Betätigungshebels (6) an den Zapfen (7, T) eines Kreuzkopfes (8) angelenkt sind, in dessen Bohrung (9) der Bremszylinder (10) gehalUn ist.
4. Bremse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Nachstellhebel (16) auf einem Zapfen (7) des Kreuzkopfes (8) gelagert ist.
5. Bremse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die in einen Sehenkel des Bügels (5) eingeschraubte Nachstellschraube (13) mit ihrem zylindrischen Kopf in einer Bohrung des Bremszylinderbodens drehbar gelagert ist und sich über die Zahnscheibe (14) am Bremszylinderboden abstützt.
6. Bremse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen am Schenkel (3') des Bremsträgers befestigten U-förmigen Bügel (2S), an dessen Schenkeln das schwenkbare Ende des Betätigungshebels (6) geführt ist.
DE19661680814 1966-03-08 1966-03-08 Hydraulisch und mechanisch zu be tätigende Teilbelagscheibenbremse Expired DE1680814C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET0030611 1966-03-08
DET0030611 1966-03-08

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1680814A1 DE1680814A1 (de) 1971-01-21
DE1680814B2 DE1680814B2 (de) 1973-01-18
DE1680814C true DE1680814C (de) 1973-08-02

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