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DE1680301C - Steuereinrichtung zur Unterbindung einer Niveauregelung wahrend der Beschleu nigung oder Verzögerung eines Fahrzeuges - Google Patents

Steuereinrichtung zur Unterbindung einer Niveauregelung wahrend der Beschleu nigung oder Verzögerung eines Fahrzeuges

Info

Publication number
DE1680301C
DE1680301C DE1680301C DE 1680301 C DE1680301 C DE 1680301C DE 1680301 C DE1680301 C DE 1680301C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control device
level control
vehicle
container
partition
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Original Assignee
Automobiles Peugeot, Paris Regie Nationale des Usines Renault, Billan court, (Frankreich)
Publication date

Links

Description

Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung zur Unterbindung einer Niveauregelung während «Jer Beschleunigung oder Verzögerung eines Fahrzeuges, dessen Federung mit einer hydraulischen und/oder pneumatischen Niveauregeleinrichtung ausgestattet ist, mit einem Trägheitsorgan, das eine in Fahrzeuglängsrichtung bewegliche, auf Trägheitskräfte ansprechende Masse aufweist, die bei einer Bewegung aus ihrer Mittellage Signale auslöst, welche die Niveauregeleinrichtung beeinflussen.
Es ist bekannt, Fahrzeuge mit sehr weicher Federung mit einer Niveauregelung auszustatten, da eine Beschleunigung oder Verzögerung eine zusätzliche Belastung auf den Bug bzw. das Heck des Fahrzeuges mit sich bringt und somit dessen Straßenlage verändert. Die Veränderung ist um so spürbarer, je weicher die Federung ist. Damit die Niveauregelung nicht auf Stoßbelastungen auf Grund von Fahrbahnunebenheiten anspricht, kann man die Niveauregelung mit einer Verzögerungseinrichtung ausrüsten, wie z. B. aus der USA.-Patentscl.iift 3 026125 bekannt ist. Hat man jedoch z.B. eine längere Bremsdauer, als der Verzögerungszeit dieser Verzögerungseinrichtung entspricht, und beschleunigt danach wieder das Fahrzeug, was häufig vorkommen wird, wenn ein Fahrzeug vor einer Ampel abbremst und bei Grünlicht wieder beschleunigt wird, bevor das Fahrzeug zum Stillstand gekommen ist, so ergeben sich folgende Veränderungen in der Straßenlage des Fahrzeuges:
a) Während der Bremsdauer erfährt der Bug des Fahrzeuges eine zusätzliche Belastung, wodurch sich der Bug absenkt und das Heck sich anhebt;
b) nach Wirksamwerden der Niveauregelung wird der Bug auf hydraulischem oder pneumatischem
3 f 4
Wege angehoben bzw. das Heck abgesenkt, bis zur Unterbindung einer Niveauregelung während der der Fahrzeugaufbau wieder eine horizontale Beschleunigung oder Verzögeruag eines Fahrzeuges Lage einnimmt; ist, daß das Pendelgewicht bei raschen Beschleuni-
c) beim Wiederbeschleunigen des Fahrzeuges gungs- bzw. Verzögerungsänderungen Schwingungs- »bäumt« sich dieses vorn auf, da nunmehr auf 5 bewegungen ausführen wird, wodurch unrichtige Grund der Trägheitskräfte nicht mehr der Bug, Niveaukorrekturen ausgeführt werden und auch das sondern das Heck eine zusätzliche Belastung Ausgleichsventil erhöhter Abnutzung unterliegt,
erfährt. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Steuereinrichtung der eingangs genannten Bauart
In umgekehrter Weise »geht das Fahrzeug in die io derart weiterzubilden, daß diese weitgehend schwin-Knie«, wenn einer längeren Beschleunigung ein gungsfrei arbeitet.
Abbremsen folgt. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch
Aus der USA.-Patentschrift 3 026 125 ist außer- gelöst, daß das Trägheitsorgan einen durch eine dem bekannt, der Niveauregelung einen Fliehkraft- bewegliche Zwischenwand in zwei Kammern unterschalter sowie ein Halterelais zuzuordnen, die bei 15 teilten Behälter aufweist, der mit einer Flüssigkeit Kurvenfahrten die Verzögerungseinrichtung außer gefüllt ist, die durch in Fahrzeugiängsrichtung wirk-Betrieb setzen, um eine rasche Korrektur der Straßen- same Trägheitskräfte gegen -sie bewegliche Zwischenlage zu erhalten und um die oben geschilderten wand gedrückt wird, wodurch iiese aus ihrer Mittel-Phänomene des sich »Aufbäumens« bzw. »in die lage bewegt wird und eine Einrichtung zur Erzeu-Knie gehen« in seitlicher Richtung zu vermeiden, ao gung der die Niveauregelung beeinflussenden Signale Der Fliehkraftschalter besteht aus einem aufgeboge- betätigt.
nen Glasröhrchen, in dessen aufgebogenen Enden Vorteilhaft weist die bewegliche Zwischenwand
Elektrodenpaare eingeschmolzen sind. Ein Queck- eine geeichte Drosselöffrrmg zur Verbindung der silbertropfen in dem Glasröhrchen bewegt sich unter beiden Kammern auf.
der Einwirkung von Fliehkräften gegen das eine as Ausführungsbeispiele der Erfindung werden in der oder andere Elektrodenpaar, wodurch ein Stromkreis nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den zum Außerbetriebsetzen der Verzögerungseinrich- Zeichnungen erläutert.
tung geschlossen wird. F i g. 1 zeigt schematisch im Schnitt eine Aus-
Aus der deutschen Patentschrift 591 669 ist eine führungsform eines Trägheitsorgans nach der Erfin-Niveauregelung zur Korrektur der Straßenlage eines 30 dung;
Fahrzeugs bei Kurvenfahrten bekannt. Als Steuer- F i g. 2 zeigt das Trägheitsorgan gemäß der Erfin-
organ dient ein wie oben beschriebener Fliehkraft- dung in Verbindung mit einer Steuereinrichtung zum schalter. Dieser Fliehkraftschalter ist in den Strom- Ausschalten einer durch Unterdruck betätigten kreis der Erregerspule eines Elektroventils einge- Niveauregeleinrichtung;
schaltet, das seinerseits die Verbindungswege zu den 35 F i g. 3 zeigt eine weitere mögliche Ausführungshydraulischen bzw. pneumatischen Radaufhängungs- form des erfindungssemäßen Trägheitsorgans.
Organen steuert. Zur Dämpfung des Quecksilber- Das in Fig. 1 gezeigte Trägheitsorgan umfaßt
tropfens in dem Fliehkraftschalter ist das Glasröhr- einen rechteckigen Behälter 1 mit öl H, der durch chen mit einem mehr oder weniger zähflüssigen öl eine bewegliche Zwischenwand 2 in zwei Kammern gefüllt. Eine Steuereinrichtung zur Unterbindung ',o unterteilt ist, und zwar eine Untere Kammer A und einer Niveauregelung während der Beschleunigung eine vordere Kammer B, die bei einem Fahren des oder Verzögerung des Fahrzeuges ist nicht vor- Fahrzeuges mit gleichbleibender Geschwindigkeit gesehen. gleich große Volumina haben. Die Zwischenwand 2
Eine Steuereinrichtung zur Unterbindung einer kann um eine an dem Behälter angeordnete Dreh-Niveauregelung während der Beschleunigung oder 45 achse 3 Schwenkbewegungen ausführen, ist mit einer Verzögerung eines Fahrzeuges der eingangs genann- Verlängerung 4 über die Drehachse 3 hinaus verlänten Bauart ist aus der deutschen Patentschrift gert und tritt aus dem durch einen Deckel 5 ver-1192 935 bekannt. Bei dieser bekannten Steuer schlossenen Behälter 1 heraus. Der mittlere Teil eines einrichtung ist die auf Trägheitskräfte ansprechende Bodens 6 des Behälters ist zylindrisch mit einem Masse ein Pendelgewicht, das bei Nickbewegungen 50 Krümmungsradius gewölbt, der gleich groß ist mit des Fahrzeuges auf Grund von Trägheitskräften eine der Länge der Zwischenwand 2 zwischen der Dreh-Verdrehung der Steuerwelle eines Ausgleichsventils achse 3 und dem Boden 6. An dem Deckel 5 bein umgekehrter Richtung zu bewirken versucht, wie festigte Federn 7 spannen die Zwischenwand 2 in ein an die Radaufhängung des Fahrzeuges ange- ihrem oberen Teil zwischen sich ein und halten sie schlossener Verstellarm. Bei Nickbewegungen des 55 in einer mittleren Stellung. An der Verlängerung 4 Fahrzeuges auf Grund von Trägheitskräften, z. B. der Zwischenwand 2 sind Gegengewichte 8 befestigt, beim Beschleunigen oder Abbremsen des Fahrzeuges, die die Zwischenwand im statischen und dynamischen bleibt deshalb die Steuerwelle des Ausgleichsventils Gleichgewicht halten. Feste Anschläge 9 am Boden 6 in ihrer RuheKige, so daß das Ausgleichsventil eine des Behälters 1 begrenzen die Schwenkbewegungen Niveauregelung i-nterbindet. Eine Niveauregelung 60 der Zwischenwand 2 bis zu einer strichpunktiert wird ebenfalls unterbunden, wenn sich das Fahrzeug angedeuteten Stellung 2' oder 2".
auf einer Steigung oder auf einem Gefälle befindet, Gegenüber jedem Gege. gewicht 8 befindet sich ein
da dann das Per.lelgewicht ebenfalls aus seiner Schließkontakt 10, auf dessen Druckknopf 11 das Mittcllage ausschwenkt und somit der Drehung der Gegengewicht bei einer Schwenkbewegung der Zwi-Steuerwelle auf Grund von Belastungsänderungen 65 schenwand 2 ·η der einen oder anderen Richtung am Fahrzeug wegen dessen geneigter Lage entgegen- einwirkt. Diese Schwenkbewegung wird hervorwirken kann. gerufei. durch den Druck, den das öl während der Nachteilig an dieser bekannten Steuereinrichtung Beschleunigungen und Bremsungen infolge seiner
Trägheit auf die Zwischenwand ausübt. Das Schlie- Befindet sich das Fahrzeug auf einem starken
Ben des Schließkontaktes bewirkt die Erzeugung Gefälle, dann drückt das Öl durch Schwerkraft gegen
eines Signals, welches anzeigt, daß das Fahrzeug die Zwischenwand 2 und verhindert somit jede
beschleunigt oder verzögert wird. Niveauregelung. Dank einer geeichten Drossel-
Wie in F i g 2 gezeigt sind die beiden Schließ- 5 öffnung 24 in der Zwischenwand 2 befindet sich das
kontakte 10 parallel geschaltet. Ihre beweglichen Öl jedoch nsch einer gewissen Zeit auf gleicher
Kontaktfahnen 101 sind geerdet, und ihre anderen Höhe beiderseits der Zwischenwand, die dann wieder
Kontaktfahnen 10.2 sind an das Ende einer Spule 12 ihre Mittelstellung einnimmt. Es kann also wieder
eines Dreiwege-Magnetventils 13 angeschlossen. Das eine Niveauregelung erfolgen. Diese Niveauregelung
andere Ende der Spule 12 ist an den Pol einer io wird also nicht dadurch gestört, daß das Fahrzeug
Batterie 14 angeschlossen, deren anderer Pol ge- sich auf einem Gefälle befindet,
erdet ist Wenn das Fahrzeug nach einer langen Fahrt auf
Ein Kern 15 der Spule 12 des Magnetventils ist einem Gefälle abgebremst wird, dann würde die
verbunden mit einer Stange 16 eines Ventils 17, das Vorrichtung eine Niveauregelung nicht mehr untereine Rückstellfeder 18 in der in Fig. 2 gezeigten 15 binden, wenn kein anderes Kontaktsignal an dem
Stellung hält, wenn die Spule nicht erregt ist. Das Bremspedal vorliegen würde.
Ventil 17 sperrt dann die Verbindung zwischen einem Der durch das Bremspedal betatigbare Schheß-
Weg 19 der an eine mit Unterdruck arbeitende kontakt 22 erlaubt es, diesen Nachteil auszuräumen,
Niveauregeleinrichtung angeschlossen ist, und einem indem er eine Niveauregelung verhindert, solange Weg 20 der an die Umgebungsluft angeschlossen ist. ao man die Bremse betätigt. Die Arbeitsweise der Vor-
Es läßt'jedoch die Verbindung zwischen dem Weg 19 richtung nach der Erfindung beruht auf der Massen-
und einem an eine Unterdruckquelle angeschlossenen trägheit Hes Öles. Daher wird sie auch bei einer
Weg 21 bestehen, so daß die Niveauregeleinrichtung Motorbremsung wirksam.
arbeiten kann Durch die Erregung der Spule 12 Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform wird der Kern 15 in Richtung des Pfeiles »/« ver- a5 ist eine Zwischenwand 25 mit durchgehenden Geschoben so daß der Weg 21 gesperrt wird. lenken 26 ausgestattet und mittels einer Befestigungs-Ein dritter Schließkontakt 22, welcher durch ein vorrichtung 27 mit ihrem unteren tnde am flachen Bremspedal 23 betätigbar ist, ist parallel zu den Boden des Behälters 1 befestigt. Das obere Ende 28 Schließkontakten 10 geschaltet. Seine bewegliche der Zwischenwand ist frei beweglich, und Federn 29 Kontaktfahne 221 ist an die Spule 12 und seine 30 sind bestrebt, sie bei einer normalen Stellung des andere Kontaktfahne 22.2 an Masse angeschlossen. Fahrzeuges senkrecht zu halten.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung gemäß der Das obere Ende 29 der Zwischenwand 25 ist in Erfindung ist folgende: Kontakt mit einem Kolben 30. Wenn die Zwischen-Während einer Beschleunigung nimmt das öl wand 25 sich unter der Einwirkung der Massenträginfolge seiner Massenträgheit in den Kammern A 35 heit des Öles in der in Fig. 3 strichpunktierten Weise und B den in Fig. 1 mit A' bzw. B' gezeigten Spiegel durchbiegt, senkt sich der Kolben30 ab und gibt ein Unter dem Druck des Öles schwenkt die Zwi- einem Steuerhebel 31 eines Unterbrecherkontakt^ 32 schenwand 2 um die Drehachse 3 unter Zusammen- eines elektrischen Kreises frei. Dieser Unterbrecherdrückung einer der Federn 7 zu einer Seite hin, kontakt ist in einem Gehäuse 33 angeordnet, welches kommt dann gegen einen Anschlag 9 zur Anlage und 40 mit einem Deckel 34 des Behälters 1 aus einem Stück schließt einen der Schließkontakte 10. gebildet ist und selbst durch einen Deckel 35 ver-Die Spule 12 des Dreiwege-Magnetventils 13 wird schlossen ist. Durch diesen Deckel 35 treten Leilunalso erregt, und das Ventil 17 sperrt die Verbindung gen 36, welche den Unterbrecherkontakt 32 an das zwischen dem Weg 19 und dem an die Unterdruck- Dreiwege-Magnetventil anschließen, quelle angeschlossenen Weg 21. Gleichzeitig wird 45 Die Arbeitsweise der Vorrichtung gemäß der in aber der Weg 19 an den Weg20 angeschlossen, so Fig. 3 dargestellten Ausführungsform ist identisch daß der Steuerkreis für die mit Unterdruck betätigte mit der der zuerst beschriebenen Ausführungsform. Niveauregeleinrichtung an die freie Umgebungsluft Die Übertragung des Signals bei den oben beangeschlossen wird. Unter diesen Bedingungen ist schriebenen Ausführungsbeispielen geschieht elekalso keine Niveauregelung möglich. Wenn dann das 50 trisch. Es könnte jedoch auch eine pneumatische, Fahrzeug nicht mehr beschleunigt wird, kehrt es hydraulische oder gar mechanische Übertragung vorin seine normale Straßenlage zurück. gesehen sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (12)

Patentansprüche:
1. Steuereinrichtung zur Unterbringung einer Niveauregelung während der Beschleunigung oder Verzögerung eines Fahrzeuges, dessen Federung mit einer hydraulischen und/oder pneumatischen Niveauregeleinrichtung ausgestattet ist, mit einem Trägheitsorgan, das eine in Fahrzeuglängsrichtung bewegliche, auf Trägheitskräfte ansprechende Masse aufweist, die bei einer Bewegung aus ihrer Mittellage Signale auslöst, welche die Niveauregeleinrichtung beeinflussen, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägheitsorgan einen durch eine bewegliche Zwischenwand (2 oder 25) in zwei Kammern (A und B) untertrlten Behälter (1) aufweist, der mit einer Flüssigkeit (öl H) gefüllt ist, die durch in Fahrzeuglängsrichtung wirksame Trägheitskräfte gegen die bewegliche Zwischenwand (2 oder 25) gedrückt wird, wodurch diese aus ihrer Mittellage bewegt wird und eine Einrichtung (Schließkontakte 10 oder Unterbrecherkontakt 32) zur Erzeugung der die Niveauregelung beeinflussenden Signale betätigt.
2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Zwischenwand (2) eine geeichte Drosselöffnung (24) zur Verbindung der beiden Kamm rn (A und B) aufweist.
3. Steuereinrichtung nach Ans iruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Zwischenwand (2) um eine zur Fahrzeuglängsrichtung senkrechte Drehachse (3) verschwenkbar isit und mit einer über die Drehachse (3) hinausreichenden Verlängerung (4) aus dem Behälter (1) heraustritt.
4. Steuereinrichtung nach d„ .1 Ansprüchen 1 und 3 oder 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Zwischenwand (2) im Bereich der Drehachse (3) durch zwei entgegengesetzt wirkende Federn (7) in ihrer Mittellage gehalten wird.
i. Steuereinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3 oder 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerung (4) der Zwischenwand (2) auf beiden Seiten Gegengewichte (8) trägt, welche je eine Einrichtung (Schließkontakte 10) zur Erzeugung der die Niveauregelung beeinflussenden Signale betätigen.
6. Steuereinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3 oder 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Boden (6) des Behälters (1) feste Anschläge (9) vorgesehen sind, die die Schwenkbewegung der Zwischenwand (2) begrenzen.
7. Steuereinrichtung nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zur Erzeugung der die Niveauregelung beeinflussenden Signale parallelgeschaltete Schließkontakte (10) im Erregerkreis eines Dreiwege-Magnetventils (13) aufweisen.
8. Steuereinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 7 und einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Dreiwege-Magnetventil (13) bei seiner Erregung einen durch Unterdruck gespeisten Steuerkreis dei Niveauregeleinrichtuug an die Atmosphärenluft anschließt und dadurch wirkungslos macht.
9. Steuereinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 7 und einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß den vom Trägheitsorgan betätigtet Schließkontakten (10) ein von einem Bremspedal (23) betätigbarer Schließkontakt (22) parallel geschaltet ist.
10. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung der die Niveauregelung beeinflussenden Signale pneumatisch, hydraulisch oder mechanisch erfolgt.
11. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Zwischenwand (25) durchgehende Gelenke (26) aufweist, an einem Ende durch eine Befestigungsvorrichtung (27) am Boden de« Behälters (1) befestigt ist, sich bei einer Bewegung aus ihrer Mittel! age durchbiegt und dabei auf einen Unterbrecherkontakt (32) zur Erzeugung der die Niveauregelung beeinflussenden Signale einwirkt.
12. Steuereinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterbrecherkontakt (32) in einem Deckel (34) des Behälters (1) ar geordnet ist und mit einem Kolben (30) zusammenwirkt, der über dem freien Ende (28) der Zwischenwand (25), das sich bei deren Durchbiegung absenkt, verschiebbar gelagert ist und bei einer Absenkung den Unterbrecherkontakt (32) betätigt.

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4185845A (en) 1977-04-14 1980-01-29 Robert Bosch Gmbh Level regulator for automotive vehicles

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4185845A (en) 1977-04-14 1980-01-29 Robert Bosch Gmbh Level regulator for automotive vehicles

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