DE1679144C - Steigvorrichtung und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
Steigvorrichtung und Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
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Description
schweißen der Aluminiumteile. Ein Verschweißen
der Stahlteile erfolgt nicht. Auch bei der Herstellung der Steigleiter wird das Innere des Stahlrohres 2 in
der beschriebenen Weise mit einer Schutzschicht 3 versehen. Die Sprossen 19 können mit Trittauflagen
versehen sein.
Die Verankerung der beschriebenen Steigleiter 16 kann durch Einbetonieren im Mauerwerk erfolgen,
wie dies aus den F i g. 3 und 4 ersichtlich ist. Es ist aber auch oft zweckmäßig, die Verankerung lösbar
und einstellbar zu halten. In diesem Falle werden Flanschkonsolen 6 verwendet, die dübelartige Befestigungselemente
zur Bildung einer wegnehmbaten Befestigung besitzen.
In ähnlicher Weise kann die Steigvorrichtung auch als Einholmleiter ausgebildet sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Steigvorrichtung, bestehend aus in einem Die vorgeschlagene Steigvorrichtung läßt sich
Mauerwerk befestigbaren rohrförmigen Teilen 5 nach einem Verfahren vorteilhaft herstellen, bei wel-
und mindestens einem rohrförmigen Verbindungs- ehern erfindungsgemäß das Schutzrohr auf seiner gesteg
zwischen diesen Teilen, bei der alle Teile aus samten Mantelfläche in einer Form festgelegt wird
einem tragenden inneren Stahlrohr und einem die- und dann das Eintreiben des Stahlrohrs in das
ses umgebenden Schutzrohr zusammengesetzt Schutzrohr unter hohem Druck erfolgt.
sind, dadurch gekennzeichnet, daß das io In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des
Schutzrohr (1) aus Reinaluminium besteht und Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
daß das Stahlrohr (2) auf seiner Innenfläche mit F i g. 1 eine als Steigbügel ausgeführte Steigvoreiner Schutzschicht (3) gegen Oxydation ver- richtung in schaubildlicher Darstellung,
sehen und unter hohem Druck in das Schutzrohr Fig. 2 die Steigvorrichtung nach Fig. 1 in peril) eingepreßt ist. 15 spektivischer Schnittdarstellung,
daß das Stahlrohr (2) auf seiner Innenfläche mit F i g. 1 eine als Steigbügel ausgeführte Steigvoreiner Schutzschicht (3) gegen Oxydation ver- richtung in schaubildlicher Darstellung,
sehen und unter hohem Druck in das Schutzrohr Fig. 2 die Steigvorrichtung nach Fig. 1 in peril) eingepreßt ist. 15 spektivischer Schnittdarstellung,
2. Verfahren zum Herstellen einer Steigvorrich- F i g. 3 eine als Steigleiter ausgebildete Steigvorrichtung
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, tung in schaubildlicher Darstellung und
daß das Schutzrohr (1) auf seiner ganzen Mantel- F i g. 4 die Steigvorrichtung nach F i g. 3 in Seitenfläche
in einer Form festgelegt wird und daß ansicht.
dann das Eintreiben des Stahlrohres (2) in das 20 Gemäß der Ausführung nach Fig. 1 und 2 besteht
Schutzrohr (1) unter hohem Druck erfolgt. die Steigvorrichtung aus einer Anzahl U-förmig ge
bogener Steigbügel 5, welche im Mauerwerk verankert sind. Jeder Steigbügel 5 besteht aus einem tragenden
inneren Stahlrohr 2 und einem dieses um-
25 gebenden Schutzrohr 1. welches aus Reinaluminium
besteht, mit nur I bis 2 ° 0 metallischen Beimengungen
wie Eisen und Silizium usw. Ein solches Rohr hat zwar nur geringe Festigkeit, läßt sich aber sehr
Die Erfindung bezieht s;ch auf eine Steigvorrich- gut kalt und warm verformen. An der Luft übertung,
weiche aus in einem Mauer .erk befestigbaren 30 zieht es sich rasch mit einer dichten Oxydhaut, die
rohrförmigen Teilen und mindestens einem rohr- das darunterliegende Metall vor weiterem Angriff
förmigen Verbindungssteg zwischen diesen Teilen be- schützt und ihm eine gute Beständigkeit z. B. gegen
steht, bei der alle Teile aus einem tragenden inneren Witterungseinflüsse verleiht. Das Stahlrohr 2 ist auf
Stahlrohr und einem dieses umgebenden Schutzrohr seiner Innenfläche mit einer yrhutzschicht 3 gegen
zusammengesetzt sind. Ferner betrifft die Erfindung 35 Oxydation versehen und wird unter hohem Druck in
ein Verfahren zum Herstellen der vorgeschlagenen das Schutzrohr 1 eingepreßt. Zu diesem Zweck wird
Steigvorrichtung. das vorerst noch gerade Aluminium-Schutzrohr 1 in
Solche Steigvorrichtungen werden hauptsächlich eine Form gebracht, weiche das Schutzrohr 1 auf
für Kanalisations- oder Installationsschächte oder für seiner gesamten äußeren Mantelfläche abstützt. An
Stauwehre. Kamine, Türme usw. verwendet und 40 schließend wird das Stahlrohr 2 unter hohem Druck
unterliegen demgemäß sehr starken chemischen und in das Schutzrohr 1 eingetrieben, worauf das Innere
mechanischen Einflüssen. Es sind bereits zu diesem des Stahlrohres 2 einen Überzug aus einer Silikon-Zwecke,
z. B. aus der Schweizer Patentschrift oder Molybdänschicht erhält, durch weiche das
370 715. Stahlrohrsteigbügel bekannt, welche mit Stahlrohr 2 gegen Oxydation geschützt wird Das
e.nem Kunststoffüberzug, z. B. aus Polyäthylen, ver- 45 Aufbringen der Silikon- oder Molybdänschicht kann
senen sind. Solche Steigbügel sind schwierig her- im Vakuumverfahren erfolgen. Es ist aber auch möpzustellen
und sind sehr empfindlich, da der Kunst- lieh, die Silikon- oder Molybdänschicht durch Aufstoffüberzug
mechanisch sehr leicht beschädigt wird. nebeln auf die Innenseite des Stahlrohres 2 aufzubnn-Schon
der kleinste Riß im Überzug leitet die Korro- gen, indem eine silikon- oder molybdänhaltige Flüssion
d^s Stahlrohrkernes ein, welcher dann unaufhalt- 50 sigkeit mittels einer Spiraldüse im Innern des Stahlsam
und meistens unbemerkt zerstört wird. rohres2 fein vernebelt wird. Das Schuvrohr 1 mit
Vor allem an den Befestigungsstellen von derarti- der Stahlrohreinlage v.ird anschließend in die gegen
mit Kunststoffüberzug versehenen Stahlrohren eignete U-Form gebracht, so dau der Steigbügel S
im Mauerwerk wird die dünne Kunststoffschicht hau- gebildet wird, worauf die Enden der parallelen
fig beschädigt oder zerstört, so daß dort das Stahlrohr 55 Schenkel 4 entweder flachgedrückt und verbreitert
den chemischen und mechanischen Einflüssen un- und im Mauerwerk verankert werden oder aber diese
geschützt ausgesetzt ist. mittels Flanschkonsolen 6 lösbar am Mauerwerk be-Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine fe-uigt sind. Die Flanschkonsolen 6 sind mit dübel-Steigvorrichtung
der eingangs genannten Art zu artigen Befestigungselementen im Mauerwerk verschaffen,
bei welcher der Stahlrohrkern gegen chemi- 60 ankert, welche in entsprechende Bohrungen 7 einsehe
und mechanische Beschädigungen allseitig gelassen sind.
weitestgehend geschützt ist. In F i g. 3 ist eine als Steigleiter 16 ausgebildete
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungs- Steigvorrichtung dargestellt. Diese besteht aus zwei
gemäß dadurch, daß das Schutzrohr aus Reinalumi- Längsholmen 17 und 18, die wiederum aus einem
nium besteht und daß das Stahlrohr auf seiner Innen- 65 Schutzrohr I aus Aluminium mit Stahlrohreinlage gefläche
mit einer Schutzschicht gegen Oxydation ver- bildet sind, zwischen weichen Sprossen 19 eingesetzt
sei en und unter hohem Druck in das Schutzrohr ein- sind. Die Verbindung der Sprossenenden 21 und 20
gepreßt ist. Hierdurch werden gegenüber den bekann- mit den Längsholmen 17 und 18 erfolgt durch Ver-
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