DE1071930B - - Google Patents
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Classifications
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- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C3/00—Structural elongated elements designed for load-supporting
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- E04C3/29—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces built-up from parts of different material, i.e. composite structures
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
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Description
DEUTSCHES
kl. 37 b 3/01
INTERNAT. KL. £ 04 C
PATENTAMT
Sch 21434 V/37 b
B EKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DEB
Die Erfindungr betrifft stabförmige Hohlicörper, insbesondere rohrförmige Bauteile, mit inneren aneinandergereihten
Verstcifungselementen für die verschiedensten; rAtiwendungszwecke, beispielsweise für
Gerüste, Fensterrahmen oder Türrahmen.
Es ist bereits bekannt, rohrförmige Profile dadurch zu versteifen, daß zwei oder mehr Rohre ineinandergesteckt
werden oder daß im Innern passende Rohrstücke aneinandergereiht werden. Dadurcrrwird aber
eine nur geringe Versteifung gegenüber Rohren mit einer dehr Mehrfachrohr entsprechenden Wandstärke
erzielt. Es ist ferner bekannt, in Rohre zur Versteifung in Abständen Querscheiben einzusetzen. Dabei
wird z. B. so verfahren, daß die Rohrwand in Abständen durch Stauchen mit ringförmigen1 Wülsten
oder Rippen versehen wird und daß dazwischen die Versteifungsscheiben eingeklemmt werden. Das Stauchen
der Rohre und das Einsetzen der Scheiben in den Stäuchungszonen ist umständlich und schwierig.,
und es wird auch nur eine örtliche Versteifung erzielt, weil durch das Stauchen der Rohrwand Zonen großer
Wandstärke mit zusätzlichen Versteifungsscheiben und sehr viel schwächere Zonen geringer Wandstärke
abwechseln.
Gegenüber den bekannten Ausführungen von stabförmigen Hohlkörpern mit inneren Versteifungselementen
besteht die Erfindung darin, daß die Versteifungselemente aus eingeschobenen, einseitig offenen
Näpfen bestehen, deren Böden rechtwinklig zur Längsachse des Hohlkörpers angeordnet sind. Dadurch wird
einerseits die Wand des Außenrohres durch eine, zweite Wand, nämlich diejenige der Näpfe, verstärkt,
und außerdem bilden die Böden der einzelnen Näpfe in regelmäßigen Abständen, die von der beliebig zu
wählenden Länge der Näpfe abhängt, Querscheiben im Rohr, das dadurch eine Wabenstruktur erhält. Es
hat sich gezeigt, daß durch die neue Ausbildung von Hohlprofilen bzw.- rohrförmigen Bauteilen eine bedeutende
Verbesserung der Knick-, Biegungs-, Torsions- und Schwingungsfestigkeit gegenüber den
bisher bekannten Ausführungen erreicht wirci.
Die Näpfe und das Außenrohr sind vorzugsweise mit einem Xunststoffkleber verbunden. Die Näpfe
haben zweckmäßig zur Aufnahme des erforderlichen Kunststoffklebers bzw. zur Aufnahme zusätzlichen
Kunststoffklebers außen längslaufende Rillen. Diese Rillen der aufeinanderfolgenden Näpfchen liegen vorteilhaft
in einer Linie hintereinander, so daß Kunststoffkleber hindurchgepreßt werden kann.
Ein weiterer Vorzug ist die verhältnismäßig einfache und billige Herstellung des neuen »Wabenrohres«.
Die Näpfe sind sehr billig in Massen herstellbar und werden einfach in das Außenrohr eingeschoben.
Vorzugsweise wird so verfahren, daß die
Stabförmiger Hohlkörper, insbesondere rohrförmigen Bauteil, und Verfahren zu seiner Herstellung
Anmelder: Dr.- Ing. Werner Sohlegel, Essen, Haus am Viehofer Tor
Dr.-Ing. Werner Schlegel, Essen, ist als Erfinder genannt worden
Näpfe gezogen, kalibriert und gleichzeitig gerillt, dann mit KnnststofTkIpher versehen und hierauf in
das erhitzte Außenrohr eingeschoben werden, so daß das Außenrohr beim Erkalten auf die Näpfe aufschrumpft.
Es kann auch so verfahren werden, daß die Näpfe nach dem Einschieben in das Außenrohr unter
Druck, vorzugsweise unter hydraulischem Druck mit' einem Polster aus Kunststoffkleber, aneinandergepreßt
werden.
Die Wandstärke des Außenrohres und der Näpfe und auch deren Länge, die zugleich die Abstände der.
Zwischenboden im Rohr bestimmt, können natürlich^ je. nach dem Anwendungszweck des Wabenrohrpröfils
sehr verschieden gewählt werden. In manchen Fällen kann es vorteilhaft sein, für Außenrohr und Näpfe
verschiedene Metalle bzw. Legierungen zu verwenden. Es sind dabei die verschiedenartigsten Kombinationen
möglich, wobei z.B. ein düjTnes^Ajjfiejirohr aus -verhältnjgrp.äßig. edlem Metall
mit dickwandigen Näpfen aiis^geringerwertigem MetalLkombiniert wird. Werden
Äu^eniohrje. aus„AlujriuiiumJ._aus_Js.upier oder /deren Legierungen,.aus rostfreiem Stahl od. dgl. mit
(Näpfen aus Stahl kombiniert, ist es ratsam, die Näpfe 'gegen Korrosion zü~phosphatieren. Die Rohre und
Näpfe können ovalen oder eckigen, insbesondere quadratischen Querschnitt haben.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des neuen Kohlstabes schematisch dargestellt. Eszeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt..
Fig. 2 einen Querschnitt des Stabes gemäß Fig. 1, Fig. 3 den Querschnitt eines anderen Hohlstabes.
Der Hohlstab nach Fig. 1 besteht'aus einem Außenrohr 1 und eingeriebenen, einseitig offenen Näpfen 2
909 690/155
Claims (8)
1. Stabförmiger Hohlkörper, insbesondere rohrförmiger Bauteil, mit aneinandergereihten inneren
Versteifungselementen, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifungselemente aus eingeschobenen,
einseitig offenen Näpfen (2) bestehen, deren Böden (2') rechtwinklig zur Längsachse des Hohlkörpers
angeordnet sind.
2. Hohlkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Näpf^i2J„mit^Kjar^sjtgfi kleberim
Hohlkörper befestigt sind.
3.""Hohlkörper nacfPAnspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Näpfe an ihrem Außenmantel
Längsrillen (3) zur Aufnahme des Kunsistoffklebers aufweisen.
4. Hohlkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sein Querschnitt
rund, oval oder eckig, insbesondere quadratisch ist.
5. Hohlkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Außenkörper
(1) und Näpfchen (2) aus verschiedenartigen Stoffen bestehen und verschiedene Wanddicke aufweisen.
6. Hohlkörper nach einem der Ansprüche 1 ίο bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Näpfchen
(2) unterschiedliche Wandlänge aufweisen.
7. Verfahren zum Herstellen von Hohlkörpern nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Näpfe (2) gezogen, kalibriert und gerillt, mit KunststofTkleber versehen
und dann in den erhitzten Hohlkörper eingeschoben werden, so daß dieser beim Erkalten auf die
Näpfe aufschrumpft.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Näpfe (2) nach dem Einschieben
in den Hohlkörper, vorzugsweise hydraulisch mit KunststofTkleber als Polster, aneinandergepreßt
werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 818 185;
britische Patentschrift Nr. 1 413 aus dem Jahre
1903.
britische Patentschrift Nr. 1 413 aus dem Jahre
1903.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1071930B true DE1071930B (de) | 1959-12-24 |
Family
ID=596495
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1071930D Pending DE1071930B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1071930B (de) |
-
0
- DE DENDAT1071930D patent/DE1071930B/de active Pending
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