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DE1679047C - Briefkasten - Google Patents

Briefkasten

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Publication number
DE1679047C
DE1679047C DE19671679047 DE1679047A DE1679047C DE 1679047 C DE1679047 C DE 1679047C DE 19671679047 DE19671679047 DE 19671679047 DE 1679047 A DE1679047 A DE 1679047A DE 1679047 C DE1679047 C DE 1679047C
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DE
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Expired
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DE19671679047
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DE1679047A1 (de
Inventor
Der Anmelder Ist
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Individual
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Application granted granted Critical
Publication of DE1679047C publication Critical patent/DE1679047C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Kastens als Einwurfschlitz unabgedeckt bleibt, zugleich die Grundstellung des Kastens sein, in der sich
Die Erfindung bezieht sich auf einen Briefkasten der Kasten also ständig befindet. Soll dagegen der oder ähnlichen verschlossenen Behälter mit einer 55 Kasten im Freien aufgestellt werden, wo die offene offenen Seite, der um eine zu seiner offenen Seite Seite gegen ein Eindringen von Niederschlagen geparallele Achse in einem Rahmen schwenkbar gela- sdiiit/t »veidcn muß, kann der Briefkasten von einem gert ist und eine durch einen Anschlag bestimmte Kraftspeicher in einer Ruhestellung gehalten werden, erste Stellung einzunehmen vermag, in der er mit in der seine offene Seile von dem Rahmen gänzlich einem schmalen Abschnitt der offenen Seite über 60 abgedeckt i;t und aus der er in die erste Stellung geeinen diese Seite zumindest teilweise abdeckenden p;n du· Kidft des Kraftspeicher verschwenkbar ist. Rahmenteil hinausragt. Iici Kanten is! dann also in seiner Ruhestellung ein-
Es ist ein solcher Briefkasten bekannt, bei dem der wjiultKi abgeschlossen und kehrt unter der Wirkung zum Einwerfen von-Postsachen aus einem Rahmen des Kiatispeichers selbständig in die Ruhestellung herausschwenkbare Behälter an seiner Vorderseite 65 wieder zurück, nachdem er zum Einwerfen von Post mit einer Tür versehen ist, die das Entnehmen der aus dieser Ruhestellung ausgelenkt worden ist. Je Post erlaubt. Das Anbringen einer solchen Tür ver- nach der Anordnung der Schwenkachse muß dann ursacht erhebliche Kosten, insbesondere bei Brief- aul den Kasten ein Druck oder Zug ausgeübt werden,
um ihn aus der Ruhestellung in die erste Stellung zu bringen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Schwenkachse im Bereich einer Seitenfläche des Kastens etwa in deren Mitte angeordnet. In diesem Fall sorgt das Eigengewicht des Kastens dafür, daß der Kasten stets aus der ersten Stellung in die Ruhestellung zurückkippt. Sofern das Kastengewicht nicht ausreicht, könnte am Boden des Kastens auf der der Schwenkachse gegenüberliegenden Seite eine Metallschiene od. dgl. als Gegengewicht angebracht werden. Außerdem kann bei einer solchen Anordnung des Kastens in Mauerdurchbrüchen der Briefträger mit dem Knie gegen den unteren Teil des Kastens drücken, um ihn aus der Grundstellung in Jie erste Stellung zu verschwenken, in der der Einwurfschlitz freigegeben ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, die für den Einbau in Mauerdurchbrüche bestimmt ist, ist der Kasten aus einer Ruhestellung in lie erste und die zweite Stellung in entgegengesetzten Richtungen schwenkbar. Bei dieser Ausführungsform wird der Riegel zweckmäßig am Briefkasten angebracht und am Rahmen ein Steg vorgesehen, mit dcfii der Riegel zusammenwirkt. Dabei sind dann weiterhin in vorteilhafter Ausgestaltung die Schwenkachse und der Riegel an zwei einander gegenüberliegenden Seiten des Kastens angeordnet. Dies hat den Vorteil, daß beim Verschwenken des Kastens von der Grundstellung in die erste Stellung der obere Rand der Kastenwand, die der Schwenkachse gegenüberliegt, angehoben wird und daher an dem Steg /ur Anlage kommt, der den Anschlag für die erste Stellung bildet, während beim entgegengesetzten Verschwenken des Kastens beim Überführen in die zweite Stellung der obere Rand der Kastenwand, an der die Schwenkachse angeordnet ist, abgesenkt wird und daher an dem genannten Steg vorbeigleitet.
Um ein einfaches Schließen des Kastens zu ermöglichen, wird der Riegel vorteilhaft als Schnäpper '' :t, also eine Art Schnappschloß verwendet.
Jen mit ^g^^XJfinL Diese Q"^ d(:s /JT™!! bei ausgeschwenktem oder Schrauben ^^^^^gUdi, so daß unherausge«ommenemK«te» ^EJ^ des Kastens befugte Emgnlieonne cu»
nicht J^^™"^ ω Hand der in der Zeichnung
^^ Khrungsbeispiele näher beschnedargestellten Au*™*™£i
be» und «^^^g auf emen in einen Mauer-
Fig. * ^ Drautsus"Briefkasten nach der Erfindurchbrach eingebauten do
dung der U|de n.n durch
Fi8. 2 einen =·"""" ^
^^^g^^ ttnlich F i g.2 durch ~Λ „eitere Ausführangsform nach der Erfindung, eine w^ere Ausiunru g ^ ^ Abschnitf einer
In den> ** »8· * . u d m Durchbruch 2 für ,o Mauer1 ^^^ Der Durchbruch 2 ist
den. Β"^^*^»«« ι von einet Fase 3 be auf beiden be ten aer m neben dem
Feld 4 umgibt, auf dem ein dld ^ ^ , 6 angebracht sind. urchirach 2 ist ein Rahmen 7, 8 befestigt, Ir^-mJ)urc^n U.fönr.igem Qutr-
der aus enem Uuem Enden angebracht n
schniM.und zwa an>a ^m Stück plach_
^ Dfc Schenkel 8 sind mit geraen^ itenwanden des Durchvon den ^ ^
^\^Setwa in die Mitte des Durchbru diesen Wanden Rahmens 7, 8 dient eine
chej2. ^J^^^ Ankeφlatte 9, die mit
%geschweißten, V-förmigen Steinschraube angescn ^ An dieser Ankei.
10 ui ^Μ^^ 7 mit Hilfe von Schrauben
0^1P- i i l Briefkasten dienen-
Blh
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der,
fkasten di sten 12 aus Blech offen ist. Zu die-
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der Mitte des U-förmigen ^rstuckes kann dann ein weiteres im Querschnitt U-formiges Teil befestgt sein, von dessen Schenkeln der eine als Anschlag fur die erste Stellung in den Kasten hmeuuagi: undhte andere das Gegenstück für den am Kasten angebrachten Riegel bildet.
Zur Lagerung des Kastens sind bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung, η den Sehenkein Längsschlitze für an den gegenüberstehenden Seitenteilen des Kastens in der Schwenkachse angebrachte Lagerzapfen angeordnet, die langer sind als der Abstand der Oberkante des Kastens von dem oberen Querstück des Rahmens und die an ihren oberen Enden in Querschlitze übergehen, die in einem Rand der seitlichen Rahmente.le munden Es ist dann möglich, die an dem Kasten angebrachten Zapfen in die Schlitze des Rahmens einzuführen, wenn er etwa in eine seiner zweiten Stellung entsprechende Lage gebracht wird, wahrend er in seiner η Ver^ata*tm«u
50 m einen n°"zont^J
ihrem oberen Ende ^ ^ .^ der in der
der Schenkel 8 mündet.
^^^SuSd nahe einer Seitenwand Du, ^wenRacnsen ^ ^^ ^^ ^ ^^ u
angeordnet Die Anordnung der Schlitze 14 ist so ge- ^™^ d? Kasten 12 in vertikaler Stellung sym-55 ^^^^^7,8 angeordnet ist und seme metr sd^ ^um ^anm ha b dtT b Ebenc Hegt, die durch ObeAmte ^cht 6 des O.{ÖTmig&n Qucrstuk-
die Enden aer ^c wjrd wdterhin IS,
kcs 7 ^JJJ"en Fastens 12 in Richtung quer zur 60 ^^s^^°g die Breite des U-förmigen QuerJJauer 1 gennger a Schenkei 16 des Quers uckes 7, so^aa achen des Kastens 12 hinStuckes T'über me Weiterhin ausseh«^«^^.^ die die Schwenkachsen 65 ist dieLange α ds ^ Lange
des o^erstückes 7, so daß der Kasten
oben aus den schIitzen 14 herausß
ben werden kann, wenn er die in F i g. 1 und in F i g. 2 ausgezogen dargestellte Stellung einnimmt.
Der Kasten 12 wird in seiner Vertikalstellung von einem Riegel 17 eines Schlosses 18 gehalten, der an der Innenseite eines "Schenkels 19 eines U-förmigen Anschlagstückes 20 anliegt. Das Schloß 18 ist an der Innenseite der Wand des Kastens 12 befestigt, die der Wand gegenüberliegt, in deren Bereich die Schwenkachsen 13 angebracht sind. Das Schloß 18 ist etwa in der Mitte dieser Wand derart angeordnet, daß der Riegel 17 über den oberen Rand dieser Wand hinausragt. Das als Verriegelungsstück dienende Anschlagstück 20 wird von einem kurzen Abschnitt eines U-Profils gebildet, das an der Innenseite des U-förmigen Querstückes 7 des Rahmens 7, 8, derart befestigt ist, daß die Innenseite seines Schenkels 19 im wesentlichen mit der Innenseite der Kastenwand fluchtet, an der das Schloß 18 befestigt ist. Wegen der einseitigen Anordnung der Schwenkachsen 13 ist der Kasten 12 bestrebt, in F i g. 2 im Uhrzeigersinne zu kippen, so daß der Riegel 17 an der Innenseite des von dem Schenkel 19 gebildeten Anschlages mit einer Kraft anliegt, die durch das Drehmoment bestimmt wird, den der Kasten 12 infolge seiner zu den Schwenkachsen 13 unsymmetrischen Gewichtsverteilung in bezug auf diese Achsen aufweist. Der Kasten 12 bildet infolgedessen einen Kraftspeicher in Form eines Gegengewichtes, dessen Kraft bestrebt ist, den Kasten 12 in der vertikalen Ruhestellung zu halten, in der der Riegel 17 an dem Schenkel 19 anliegt und von dem U-förmigen Quersteg 7 des Rahmens 7, 8 gänzlich überdeckt ist.
Der zweite Steg 21 des U-förmigen Anschlagstükkes 20 befindet sich etwas jenseits der Mitte des sich in seiner Ruhestellung befindenden Kastens 12, so daß er in den Kasten 12 eingreift, wenn der Kasten 12 in F i g. 2 entgegen dem Uhrzeigersinne verschwenkt wird. Infolgedessen kann der Kasten 12 in F i g. 2 entgegen dem Uhrzeigersinne nur so weit verschwenkt werden, bis das an der Innenseite des Kastens 12 befestigte Schloß 18 an der Innenseite des Steges 21 anschlägt, wie es in F i g. 2 gestrichelt angedeutet ist. In dieser Stellung ragt der obere Rand der in F i g. 2 linken Wand über den entsprechenden Schenkel 16 des Querstückes 7 hinaus, so daß ein Einwurfschlitz 22 frei wird. Der Kasten 12 kann in diese Stellung beispielsweise dadurch gebracht werden, daß mit dem Knie gegen den unterhalb der Schwenkachsen 13 liegenden Abschnitt des Behälters gedrückt wird. Nach Freigabe des Behälters schwenkt er infolge seines Drehmomentes aus dieser ersten Stellung in seine Ruhestellung zurück, in der der Riegel 17 an dem Schenkel 19 des Anschlagstückes 20 anliegt. Zum Entleeren kann mit Hilfe eines Schlüssels der Riegel 17 zurückgezogen werden, so daß der Kasten 12 in F i g. 2 im Uhrzeigersinne bis in die strichpunktiert angedeutete Lage verschwenkt, in der der Inhalt leicht aus dem Behälter entnommen werden kann. In dieser Stellung ist es auch möglich, bei Bedarf den Kasten 12 anzuheben und dadurch die Schwenkachsen 13 aus den Schlitzen 14,15 herauszuheben.
Es ist ersichtlich, daß das in den F i g. 1 und 2 dargestellte Ausführungsbeispiel einen Durchwurf-Briefkasten von extrem einfachem Aufbau bildet, der sehr leicht herzustellen und auch zu montieren ist. Die Ankerplatte· 9 mit der Steinschraube 10 kann bei der Errichtung der Mauer 1 mit eingegossen werden. Danach braucht nur noch der Rahmen 7,8 angeschraubt und der Kasten 12 in der in F i g. 2 strichpunktiert dargestellten Stellung mit seinen Schwenkachsen 13 in die Schlitze 14,15 eingehängt zu werden. Wird dann der Kasten 12 nach oben in seine Grundstellung geschwenkt, so gleitet der als Schnäpper ausgebildete Riegel 17 des Schlosses 18 hinter den Schenkel 19, so daß der Kasten 12 danach in
ίο seiner Grundstellung gehalten wird. In dieser Grundstellung ist der Kasten 12 nicht mehr aus dem Rahmen 7,8 entfernbar, weil der, Kasten 12 nicht weit genug angehoben werden kann, um die Schwenkachsen 13 auf den Schlitzen 14 herauszuheben. Wei-
»5 terhin ist ersichtlich, daß beim Verschwenken des Kastens 12 in seine erste Stellung, in der das Schloß 18 an dem Steg 21 des Anschlägstückes 20 anliegt, der Einwurfschlitz 22 frei wird, der sich über die ganze Breite des Kastens 12 erstreckt und außerdem das Einwerfen großer und steifer Poststücke ermöglicht, ohne daß diese Stücke gebogen oder geknickt zu werden brauchen, weil sie an der ebenen Wand des Kastens 12 entlanggleiten können. Ebenso ist nach Zurückziehen des Riegels 17 und Verschwenken
»5 des Kastens 12 in die zweite, in F i g. 2 strichpunktierte Stellung der gesamte Querschnitt des Kastens 12 zur Entnahme der Postsendungen frei. Der Kasten 12 kann dann auch bis über die Horizontale hinaus verschwenkt werden, so daß seine Öffnung nach unten weist und die eingeworfenen Stücke aus dem Kasten 12 herausgleiten. Im übrigen behindert d<.r Steg 21 des Anschlagstückes 20 das Verschwenken des Kastens 12 in die zweite Stellung nicht, weil v«cgen der einseitigen Anordnung der Schwenkachsen
13 diese Seitenwand des Kastens 12 unter dem Sieg 21 vorbeigleitet. Dagegen wird die Wand mit dem Schloß 18 beim Verschwenken des Kastens 12 u; die erste Stellung angehoben, so daß sie mit Sic!"cr!ieit an dem Steg 21 zur Anlage kommt.
Sowohl der Kasten 12 als auch der Rahme:; 7, 8 sind auf sehr einfache Weise und mit geringen Kosten herstellbar und können beispielsweise aus feuerverzinktem Eisen bestehen. Das Innere des Kastens 12 ist gut gegen Regen und sonstige WitterungM-inflüsse
geschützt, und auch das Schloß 18 befindr: sich an einer relativ geschützten Stelle. Daher kann auch hier ein normales und relativ billiges Schloß Vtswendung finden.
Während die F i g. 1 und 2 einen im Freien aufstellbaren Durchwurf-Briefkasten zeigen, veranschaulicht F i g. 3 einen einfachen Briefkasten, der für den Einbau in die Wand eines Hausflures geeignet ist. Da ein solcher im Inneren eines Gebäudes aufgestellter Briefkasten nicht gegen Regenwasser geschützt zu
werden braucht, kann der Einwurfschlitz eines solchen Kastens 31 ständig offen sein. Infolgedessen isi bei dem Briefkasten nach F i g. 3 der Kasten 31, dei wieder von einem oben offenen, im wesentlicher rechteckigen Blechkasten gebildet wird, so angeord·
net, daß seine Vorderfläche 32 über die Vorderflächf einer Mauer 33 vorsteht, in die der Kasten 31 einge baut ist. Die Mauer 33 weist zum Einbau des Brief kastens eine Nische 34 auf, in die ein geschlossene Rahmen 35 eingesetzt ist, der mit der Vorderseite de
Mauer 33 bündig abschließt. Der obere Steg des Rah mens 35 wird von einem U-förmigen Profil 36 gebil det, dessen hinterer Schenkel 37 länger ist als der vor dere Schenkel 38. Die Breite des Profils 36 ist so bc
messen, daß der Kasten 31 mit seiner hinteren Wand 45 an dem Schenkel 37 anschlägt. Der Kasten 31 ist weiterhin in den Seitenteilen des Rahmens 35 mit Hilfe von Bolzen 39 gelagert, die an der Unterseite des Kastens 31 angeschweißt sind. Die Bolzen 39 greifen in ähnliche Schlitze 40 ein, wie sie auch bei dem Ausführungsbeispiel nach den F i g. 1 und 2 vorgesehen sind. Der Kasten 31 wird in der Grundstellung, in der seine Rückseite an dem Steg 37 des oberen Profils 36 anliegt, von einem als Schnäpper ausgebildeten Riegel 41 eines Schlosses 42 gehalten, das zwischen den Schenkeln 37 und 38 des oberen Profils 36 angebracht ist. In dem Raum zwischen diesen beiden Schenkeln 37, 38 kann außer dem Schloß 42 beispielsweise auch noch eine Klingel untergebracht werden. Außerdem kann an dem vorderen Schenkel 38 des Profils 36 ein Namensschild angebracht werden.
Wie bereits erwähnt, steht die Vorderfläche 32 des Kastens 31 über die Vorderfläche der Mauer 33 und des Rahmens 35 über, so daß ständig ein Einwurfschlitz 43 frei ist. Der Schlitz 43 erstreckt sich wiederum über die ganze Breite des Kastens 31 und erlaubt mühelos das Einwerfen großflächiger und steifer Sendungen. Andererseits ist der Schlitz zu schmal, um aus dem Briefkasten unbefugt etwas entnehmen zu können. Zum öffnen wird mit Hilfe eines Schlüssels der Riegel 41 des Schlosses 42 nach oben gezogen so daß der Kasten 31 nach vorne abklappbar ist, so daß seine ganze öffnung zur Entnahme des darin enthaltenen Gutes frei wird. Der obere Rand 44 des Kastens 31 ist nach hinten abgeschrägt, damit er beim Abklappen an dem unteren Rand des Sehenkels 38 vorbeigeht. Beim Zurückklappen des Kastens 31 wird der Riegel 41 selbständig nach oben gedruckt und hintergreift dann wieder die hintere Wand des Kastens 31, so daß der Kasten 31 sicher in seiner Normalstellung verriegelt wird. Das Verriegeln wird wiederum dadurch unterstützt, daß die Bolzen 39 aus der Mittelebene des Kastens 31 nach vorne verlagert sind, so daß der Kasten 31 bestrebt ist, unter seinem Eigengewicht nach hinten zu klappen, sobald sein Schwerpunkt die durch die Bolzen 39 gehende Vertikaiebene nach hinten überschritten hat.
Es versteht sich, daß die Erfindung nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt ist, sondern Abweichungen davon möglich sind, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. So ist es beispielsweise möglich, in einen Mauerdurchbruch angeordnete Briefkästen so auszubilden, daß sie nach der gleichen Seite in die zweite Stellung schwenkbar sind, in der der Kasten auch zur Freigabe des Einwurfschlitzes in die erste Stellung verschwenkt wird, ao Weiterhin können auch in eine Mauernische einzubauende Briefkästen so ausgebildet werden, daß in ihrer Grundstellung der Einwurfschlitz abgedeckt ist. Sie könnten dann an ihrer Vorderseite einen Griff aufweisen, mit dem sie aus der Grundstellung in die »5 erste Stellung, in der der Einwurfschlitz freiliegt, gezogen werden können. Weiterhin ist es möglich, Fedem zu verwenden, um den Briefkasten in seiner Grundstellung zu halten, beispielsweise auf den Schwenkachsen angeordnete Schenkelfedern. In diesem Falle könnte dann die Schwenkachse symmetrisch zum Briefkasten angebracht werden. Weiterhin können auch andere Behälter als Briefkästen in der erfindungsgemäßen Weise ausgebildet werden, die ähnliehen Zwecken dienen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

kästen, die für das Aufstellen im Freien bestimmt Patentansprüche: sind, so daß deren Scharniere und Schlösser der Wit terung voll ausgesetzt sind und daher aus einem kor-
1. Briefkasten oder ähnlicher verschlossener rosionsbeständigen Material hergestellt sein müssen. Behälter mit einer offenen Seite, der um eine zu 5 Außerdem ist von Nachteil, daß die Tür notwendig seiner offenen Seite parallele Achse in einem Rah- kleiner sein muß als die Seitenfläche des Briefmen schwenkbar gelagert ist und eine durch einen kastens, so daß große Poststücke, die zwar in den Anschlag bestimmte erste Stellung einzunehmen oben über seine ganze Breite offenen Kasten leicht vermag, in der er mit einem schmalen Abschnitt eingeworfen werden können, bei der Entnahme durch der offenen Seite über einen diese Seite zumindest io die kleinere Tür gezwängt werden müssen und dabei teilweise abdeckenden Rahmenteil hinausragt, Beschädigungen erleiden können. Endlich ist auch dadurch gekennzeichnet, daß ein Rie- noch nachteilig, daß bei dem bekannten Briefkasten gel (17; 41) vorgesehen ist, nach dessen Lösen an der von der Tür gebildeten Vorderseite ein Knauf der Kasten (12; 31) aus dem Rahmen (7,8; 35) zum Verschwenken des Briefkastens vorgesehen ist, heraus in seine zweite Stellung schwenkbar ist, 15 der bei unachtsamer Handhabung erheblichen Bein der seine offene Seite gänzlich freiliegt. lastungen ausgesetzt sein kann, die leicht zu einem
2. Briefkasten nach Anspruch 1, dadurch ge- Verbiegen der Tür und Beschädigungen an dem kennzeichnet, daß die Schwenkachse (13) im Be- Scharnier und/oder dem Schloß für die Tür führen reich einer Seitenfläche des Kastens (12) etwa in können, wenn alle diese Teile nicht außerordentlich deren Mitte angeordnet ist. ao stark ausgebildet sind, was andererseits die Kosten
3. Briefkasten nach Anspruch 2, dadurch ge- für e:nen solchen Briefkasten weiter erhöht,
kennzeichnet, daß der Kasten (12) aus einer Ru- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den hestellung in die erste und die zweite Stellung in eingangs dargelegten Briefkasten so auszubilden, daß entgegengesetzten Richtungen schwenkbar ist. bei einfachster Konstruktion eine Entnahme der Post
4. Briefkasten nach Anspruch 3, dadurch ge- 25 über die gesamte Größe einer Seitenfläche des Kakennzeichnet, daß die Schwenkachse (13) und der stens möglich ist.
Riegel (17) an zwei einander gegenüberliegenden Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch
Seiten des Kastens (12) angeordnet sind. gelöst, daß ein Riegel vorgesehen ist, nach dessen
5. Briefkasten nach einem der vorhergehenden Lösen der Kasten aus dem Rahmen heraus in eine Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rie- 30 zweite Stellung schwenkbar ist, in der seine offene gel (17) als Schnäpper ausgebildet ist. Seite gänzlich freiliegt.
6. Briefkasten nach einem der vorhergehenden Bei dem erfindungsgemäßen Briefkasten kann also Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der auf eine Tür gänzlich verzichtet werden, weil die Rahmen (7, 8) von einem oberen Querstück (7) offene Seite des Kastens zur Entnahme der Post freimit zwei nach unten ragenden Schenkeln (8) ge- 35 legbar ist, und es ermöglicht die freiliegende offene bildet wird und das Querstück (7) ein dein Kasten Seite des Kastens eine sehr einfache Entnahme der (12) übergreifendes U-förmiges Profil aufweist. Post, ohne daß selbst große Poststücke der Gefahr
7. Briefkasten nach einem der vorhergehenden einer Beschädigung ausgesetzt sind. Das Fehlen einer Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in den Tür bei dem erfindungsgemäßen Briefkasten macht Schenkeln (8) Längsscblitze (14) für an den ge- 40 es weiterhin möglich, den Briefkasten als einfachen genüberstehenden Seitenteilen des Kastens (12) Blechkasten, beispielsweise aus feuerverzinktem in der Schwenkachse (13) angebrachte Lagerzap- Eisenblech, sehr billig herzustellen. Dieser Kasten fen angeordnet sind, die langer sind als der Ab- kann dann mit Hilfe von zwei seitlich angebrachten stand der Oberkante des Kastens (12) von dem Zapfen in dem Rahmen gelagert sein. Ein zum Betäoberen Querstück (7) des Rahmens (7, 8) und die 45 tigen des Riegels erforderliches Schloß kann ohne an ihren oberen Enden in Querschlitze (15) über- weiteres so angeordnet werden, daß es Witterungsgehen, die in einem Rande der Schenkel (8) mün- einflüssen weitgehend entzogen ist.
den. Bei der einfachsten Ausführungsform der Erfin
dung, die besonders für die Anbringung in Hausflu-50 ren geeignet ist, kann die erste Stellung des Kastens,
in der ein schmaler Abschnitt der offenen Seite des
DE19671679047 1967-03-08 1967-03-08 Briefkasten Expired DE1679047C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESC040345 1967-03-08
DESC040345 1967-03-08

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1679047A1 DE1679047A1 (de) 1972-02-24
DE1679047C true DE1679047C (de) 1973-03-01

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