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DE1679047B - Briefkasten - Google Patents

Briefkasten

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Publication number
DE1679047B
DE1679047B DE1679047B DE 1679047 B DE1679047 B DE 1679047B DE 1679047 B DE1679047 B DE 1679047B
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DE
Germany
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box
frame
mailbox
legs
bolt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
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English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Briefkasten oder ähnlichen verschlossenen Behälter mit einer offenen Seite, der um eine zu seiner offenen Seite parallele Achse in einem Rahmen schwenkbar gelagert ist und eine durch einen Anschlag bestimmte erste Stellung einzunehmen vermag, in der er mit einem schmalen Abschnitt der offenen Seite über einen diese Seite zumindest teilweise abdeckenden Rahmenteil hinausragt.
Es ist ein solcher Briefkasten bekannt, bei dem der zum Einwerfen von Postsachen aus einem Rahmen herausschwenkbare Behälter an seiner Vorderseite mit einer Tür versehen ist, die das Entnehmen der Post erlaubt. Das Anbringen einer solchen Tür verursacht erhebliche Kosten, insbesondere bei Briefkästen, die für das Aufstellen im Freien bestimmt sind, so daß deren Scharniere und Schlösser der Witterung voll ausgesetzt sind und daher aus einem korrosionsbeständigen Material hergestellt sein müssen.
Außerdem ist von Nachteil, daß die Tür notwendig kleiner sein muß als die Seitenfläche des Briefkastens, so daß große Poststücke, die zwar in den oben über seine ganze Breite offenen Kasten leicht eingeworfen werden können, bei der Entnahme durch
ίο die kleinere Tür gezwängt werden müssen und dabei Beschädigungen erleiden können. Endlich ist auch noch nachteilig, daß bei dem bekannten Briefkasten an der von der Tür gebildeten Vorderseite ein Knauf zum Verschwenken des Briefkastens vorgesehen ist, der bei unachtsamer Handhabung erheblichen Belastungen ausgesetzt sein kann, die leicht zu einem Verbiegen der Tür und Beschädigungen an dem Scharnier und/oder dem Schloß für die Tür führen können, wenn alle diese Teile nicht außerordentlich stark ausgebildet sind, was andererseits die Kosten für einen solchen Briefkasten weiter erhöht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den eingangs dargelegten Briefkasten so auszubilden, daß bei einfachster Konstruktion eine Entnahme der Post über die gesamte Größe einer Seitenfläche des Kastens möglich ist.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß ein Riegel vorgesehen ist, nach dessen Lösen der Kasten aus dem Rahmen heraus in eine zweite Stellung schwenkbar ist, in der seine offene Seite gänzlich freiliegt.
Bei dem erfindungsgemäßen Briefkasten, kann also auf eine Tür gänzlich verzichtet werden, weil die offene Seite des Kastens zur Entnahme der Post freilegbar ist, und es ermöglicht die freiliegende offene Seite des Kastens eine sehr einfache Entnahme der Post, ohne daß selbst große Poststücke der Gefahr einer Beschädigung ausgesetzt sind. Das Fehlen einer Tür bei dem erfindungsgemäßen Briefkasten macht es weiterhin möglich, den Briefkasten als einfachen Blechkasten, beispielsweise aus feuerverzinktem Eisenblech, sehr billig herzustellen. Dieser Kasten kann dann mit Hilfe von zwei seitlich angebrachten Zapfen in dem Rahmen gelagert sein. Ein zum Betätigen des Riegels srforderliches Schloß kann ohne weiteres so angeordnet werden, daß es Witterungseinflüssen weitgehend entzogen ist.
Bei der einfachsten Ausführungsform der Erfindung, die besonders für die Anbringung in Hausfluren geeignet ist, kann die erste Stellung des Kastens, in der ein schmaler Abschnitt der offenen Seite des Kastens als Einwurfschlitz unabgedeckt bleibt, zugleich die Grundstellung des Kastens sein, in der sich der Kasten also ständig befindet. Soll dagegen der Kasten im Freien aufgestellt werden, wo die offene Seite gegen ein Eindringen von Niederschlägen geschützt werden muß, kann der Briefkasten von einem Kraftspeicher in einer Ruhestellung gehalten werden, in der seine offene Seite von dem Rahmen gänzlich abgedeckt ist und aus der er in die erste Stellung gegen die Kraft des Kraftspeichers verschwenkbar ist. Der Kasten ist dann also in seiner Ruhestellung einwandfrei abgeschlossen und kehrt unter der Wirkung des Kraftspeichers selbständig in die Ruhestellung wieder zurück, nachdem er zum Einwerfen von Post aus dieser Ruhestellung ausgelenkt worden ist. Je nach der Anordnung der Schwenkachse muß dann auf den Kasten ein Druck oder Zug ausgeübt werden,
1I 679 047
um ihn aus der Ruhestellung in die erste Stellung zu bringen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Schwenkachse im Bereich einer Seitenfläche des Kastens etwa in deren Mitte angeordnet. In diesem Fall sorgt das Eigengewicht des Kastens diifür, daß der Kasten stets aus der ersten Stellung in die Ruhestellung zurückkippt. Sofern das Kastengcwicht nicht ausreicht, könnte am Boden des Kastens auf der der Schwenkachse gegenüberliegenden Seite eine Metallschiene od. dgl. als Gegengewicht angebracht werden. Außerdem kann bei einer solchen Anordnung des Kastens in Mauerdurchbrüchen der Briefträger mit dem Knie gegen den unteren Teil des Kastens drücken, um ihn aus der Grundstellung in die erste Stellung zu verschwenken, in der der Einwurfschlitz freigegeben ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, die für den Einbau in Mauerdurchbrüche bestimmt ist, ist der Kasten aus einer Ri hestellung in die erste und die zweite Stellung in entgegengesetzten Richtungen schwenkbar. Bei dieser Ausführungsform wird der Riegel zweckmäßig am Briefkasten angebracht und am Rahmen ein Steg vorgesehen, mit dem der Riegel zusammenwirkt. Dabei sind dann weiterhin in vorteilhafter Ausgestaltung die Schwenkachse und der Riegel an zwei einander gegenüberliegenden Seiten des Kastens angeordnet. Dies hat den Vorteil, daß beim Verschwenken des Kastens von der Grundstellung in die erste Stellung der obere Rand der Kastenwand, die der Schwenkachse gegenüberliegt, angehoben wird und daher an dem Steg zur Anlage kommt, der den Anschlag für die erste Stellung bildet, während beim entgegengesetzten Verschwenken des Kastens beim Überführen in die zweite Stellung der obere Rand der Kastenwand, an der die Schwenkachse angeordnet ist, abgesenkt wird und daher an dem genannten Steg vorbeigleitet.
Um ein einfaches Schließen des Kastens zu ermöglichen, wird der Riegel vorteilhaft als Schnäpper ausgebildet, also eine Art Schnappschloß verwendet.
Eine besonders zweckmäßige Bauweise ergibt sich, wenn der Rahmen von einem obsren Querstück mit zwei nach unten ragenden Schenkeln gebildet wird und das Querstück ein den Kasten übergreifendes U-förmiges Profil aufweist. Dieses U-förmige Profil bildet auch einen ausgezeichneten Wetterschutz. In der Mitte des U-förmigen Querstückes kann dann ein weiteres im Querschnitt U-förmiges Teil befestigt sein, von dessen Schenkeln der eine als Anschlag für die erste Stellung in den Kasten hineinragt und der andere das Gegenstück für den am Kasten angebrachten Riegel bildet.
Zur Lagerung des Kastens sind bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung in den Schenkeln Längsschlitze für an den gegenüberstehenden Seitenteilen des Kastens in der Schwenkachse angebrachte Lagerzapfen angeordnet, die langer sind als der Abstand der Oberkante des Kastens von dem oberen Querstück des Rahmens und die an ihren oberen Enden in Querschlitze übergehen, die in einem Rand der seitlichen Rahmenteile münden. Es ist dann möglich, die an dem Kasten angebrachten Zapfen in die Schlitze des Rahmens einzuführen, wenn er etwa in eine seiner zweiten Stellung entsprechende Lage gebracht wird, während er in seiner Grundstellung oder in der ersten Stellung nicht aus den Schlitzen herausgehoben werden kann, weil er oben an dem Querstück des Rahmens· anstößt. Zum Befestigen des Rahmens können übliche Steinschrauben mit Ankerplatten dienen, an denen dann der Quersteg des Rahmens angeschraubt wird. Diese
Schrauben sind dann nur bei ausgeschwenktem oder herausgenommenem Kasten zugänglich, so daß un· befugte Eingriffe ohne eine Zerstörung des Kastens nicht möglich sind.
Die Erfindung wird an Hand der in der Zeichnung
ίο dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben und erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf einen in einen Mauerdurchbruch eingebauten Briefkasten nach der Erfindung,
F i g. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II durch die Anordnung nach F i g. 1 und
F i g. 3 einen Querschnitt ähnlich F i g. 2 durch eine weitere Ausführungsform nach der Erfindung.
In den F i g. 1 und 2 ist .'.n Abschnitt einer
so Mauer 1 dargestellt, die mit einem Durchbruch 2 für den Briefkasten versehen ist. Der Durchbrach 2 ist auf beiden Seiten der Mauer 1 von einer Fase 3 begrenzt, die auch ein in F i g. 1 rechts neben dem Durchbruch 2 liegendes Feld 4 umgibt, auf dem ein
s5 Namensschild 5 und eine Klingel 6 angebracht sind. In dem Durchbruch 2 ist ein Rahmen 7, 8 befestigt, der aus einem Querstück 7 mit U-förmigem Querschnitt und zwei an dessen Enden angebrachten Schenkeln 8 besteht, die von je einem Stück Flach-
eisen gebildet werden. Die Schenkel 8 sind mit geringem Abstand von den Seitenwänden des Durchbruches 2 angeordnet und erstrecken sich parallel zu diesen Wänden bis etwa in die Mitte des Durchbruches 2. Zur Befestigung des Rahmens 7, 8 dient eine
in die Mauer 1 eingelassene Ankerplatte 9, die mit Hilfe einer angeschweißten, V-förmigen Stehschraube
10 in der Mauer 1 verankert ist. An dieser Ankerplatte 9 ist der Quersteg 7 mit Hilfe von Schrauben
11 befestigt.
In den Rahmen 7, 8 ist ein als Briefkasten dienender, im wesentlichen rechteckiger Kasten 12 aus Blech eingehängt, der an seiner Oberseite offen ist. Zu diesem Zweck weist der Kasten 12 an seinen beiden, den Seitenwänden des Mauerdurchbruches 2 zugewandten Schmalseiten zwei zapfenförmige Schwenk?!- hsen
13 auf, die in entsprechende Längsschlitze 14 in den Schenkeln 8 des Rahmens 7, 8 eingreifen. Die Schlitze
14 erstrecken sich nahe einem Rand der Schenkel 8 in Vertikalrichtung und gehen an ihrem oberen Ende
in "inen horizontalen Querschlitz 15 über, der in der in F i g. 2 linken Seitenkante der Schenkel 8 mündet. Die Schwenkachsen 13 sind nahe einer Seitenwand des Kastens 12 etwa in halber Höhe des Kastens 12 angeordnet. Die Anordnung der Schlitze 14 ist so ge-
troffen, daß der Kasten 12 in vertikaler Stellung symmetrisch zum Rahmen 7, 8 angeordnet ist und seine Oberkante dicht unterhalb der Ebene liegt, die durch die Enden der Schenkel 16 des U-förmigeri Querstükkes 7 des Rahmens 7, 8 definiert wird. Weiterhin ist die Ausdehnung des Kastens 12 in Richtung quer zur Mauer 1 geringe:· als die Breite des U-förmigen Querstückes 7, so daß die beiden Schenkel 16 des Querstückes 7 über die Seitenflächen des Kastens 12 hinausstehen, wie es F i g. 2 deutlich zeigt. Weiterhin
ist die Länge der Schlitze 14, die die Schwenkachsen 13 des Kastens 12 aufnehmen, größer als die Länge der Schenkel 16 des Querstückes 7, so daß der Kasten
12 nicht nach oben aus den Schlitzen 14 herausgeho-
ben werden kann, wenn er die in F i g. 1 und in der Errichtung der Mauer 1 mit eingegossen werden.
F i g. 2 ausgezogen dargestellte Stellung einnimmt. Danach braucht nur noch der Rahmen 7, 8 ange-
Der Kasten 12 wird in seiner Vertikalstellung von schraubt und der Kasten 12 in der in F i g. 2 stricheinem Riegel 17 eines Schlosses 18 gehalten, der an punktiert dargestellten Stellung mit seinen Schwenkder Innenseite eines Schenkels 19 eines U-förmigen 5 achsen 13 in die Schlitze 14,15 eingehängt zu wer-Anschlagstückes 20 anliegt. Das Schloß 18 ist an der den. Wird dann der Kasten 12 nach oben in seine Innenseite der Wand des Kastens 12 befestigt, die Grundstellung geschwenkt, so gleitet der als Schnäpder Wand gegenüberliegt, in deren Bereich die per ausgebildete Riegel 17 des Schlosses 18 hinter Schwenkachsen 13 angebracht sind. Das Schloß 18 den Schenkel 19, so daß der Kasten 12 danach in ist etwa in der Mitte dieser Wand derart angeordnet, n» seiner Grundstillung gehalten wird, in dieser Grunddaß der Riegel 17 über den oberen Rand dieser Wand Stellung ist der Kasten 12 nicht mehr aus dem Rahhinausragt. Das als VerriegelungsstUck dienende An- men 7. 8 entfernbar, weil der Kasten 12 nicht weit schlagstück 20 wird von einem kurzen Abschnitt genug angehoben werden kann, um die Schwenkeines U-Profils gebildet, das an der Innenseite des achsen 13 auf den Schlitzen 14 herauszuheben. Wei-U-förmigen Querstückes 7 des Rahmens 7,8, der- is terhin ist ersichtlich, daß beim Verschwenken des art befestigt ist, daß die Innenseite seines Sehen- Kastens 12 in seine erste Stellung, in der das Schloß kels 19 im wesentlichen mit der Innenseite der 18 an dem Steg 21 des Anschlagstückes 20 anliegt Kastenwand fluchtet, an der das Schloß 18 be- der Einwurfschlitz 22 frei wird, der sich über die festigt ist. Wegen der einseitigen Anordnung der ganze Breite des Kastens 12 erstreckt und außerdem Schwenkachsen 13 ist der Kasten 12 bestrebt in ao das Einwerfen großer und steifer Poststücke ermög-F i g. 2 im Uhrzeigersinne zu kippen, so daß licht, ohne daß diese Stücke gebogen oder geknickt der Riegel 17 an der Innenseite des von dem zu werden brauchen, weil sie an der ebenen Wand Schenkel 19 gebildeten Anschlages mit einer Kraft des Kastens 12 entlanggierten können. Ebenso ist anliegt, die durch das Drehmoment bestimmt wird, nach Zurückziehen des Riegels 17 und Verschwenken den der Kasten 12 infolge seiner zu den Schwenk- as des Kastens 12 in die zweite, in F i g. 2 strichpunkachsen 13 unsymmetrischen Gewichtsverteilung in tierte Stellung der gesamte Querschnitt des Kastens bezug auf diese Achsen aufweist. Der Kasten 12 bil- 12 zur Entnahme der Postsendungen frei. Der Kadet infolgedessen einen Kraftspeicher in Form eines sten 12 kann dann auch bis über die Horizontale hin-Gegengewichtes, dessen Kraft bestrebt ist, den Ka- aus verschwenkt werden, so daß seine Öffnung nach sten 12 in der vertikalen Ruhestellung zu halten, in 30 unten weist und die eingeworfenen Stücke aus dem der der Riegel 17 an dem Schenkel 19 anliegt und Kasten 12 herausgleiten. Im übrigen behindert der von dem U-förmigen Quersteg? des Rahmens7, 8 Steg 21 des Anschlagstückes 20 das Verschwenken gänzlich überdeckt ist. des Kastens 12 in die zweite Stellung nicht, weil we-
Der zweite Steg 21 des U-förmigen Anschlagstük- gen der einseitigen Anordnung der Schwenkachsen
kes 20 befindet sich etwas jenseits der Mitte des sich 35 13 diese Seitenwand des Kastens 12 unter dem Steg
in seiner Ruhestellung befindenden Kastens 12, so 21 vorbeigleitet. Dagegen wird die Wand mit dem
daß er in den Kasten 12 eingreift, wenn der Kasten Schloß 18 beim Verschwenken des Kastens 12 in die
12 in F i g. 2 entgegen dem Uhrzeigersinne ver- erste Stellung angehoben, so daß sie mit Sicherheit
schwenkt wird. Infolgedessen kann der Kasten 12 in an dem Steg 21 zur Anlage kommt.
F i g. 2 entgegen dem Uhrzeigersinne nur so weh ver- 40 Sowohl der Kasten 12 als auch der Rahmen 7,8
schwenkt werden, bis das an der Innenseite des Ka- sind auf sehr einfache Weise und mit geringen Kosten
stens 12 befestigte Schloß 18 an der Innenseite des herstellbar und können beispielsweise aus feuerver-
Steges 21 anschlägt wie es in F i g. 2 gestrichelt an- zinktem Eisen bestehen. Das Innere des Kastens 12
gedeutet ist In dieser Stellung ragt der obere Rand ist gut gegen Regen und sonstige Witterangseinflüsse
der in F i g. 2 linken Wand über den entsprechenden 45 geschützt und auch das Schloß 18 befindet sich an
Schenkel 16 des Querstückes 7 hinaus, so daß ein einer relativ geschützten Stelle. Daher kann auc** hier Einwurfschlitz 22 frei wird. Der Kasten 12 kann in ein normales und relativ billiges Schloß Verwendung
diese Stellung beispielsweise dadurch gebracht wer- finden.
den, daß mit dem Knie gegen den unterhalb der Während die F i g. 1 und 2 einen im Freien auf-Schwenkachsen 13 liegenden Abschnitt des Behälters 50 stellbaren Durchwurf-Briefkasten zeigen, veranschaugedrückt wird. Nach Freigabe des Behälters schwenkt licht F i g. 3 einen einfachen Briefkasten, der für den er infolge seines Drehmomentes aus dieser ersten Stel- Einbau in die Wand eines Hausflures geeignet ist Da lung in seine Ruhestellung zurück, in der der Riegel ein solcher im Inneren eines Gebäudes aufgestellter 17 an dem Schenkel 19 des Anschlagstückes 20 an- Briefkasten nicht gegen Regenwasser geschützt zu liegt. Zum Entleeren kann mit Hilfe eines Schlüssels 55 werden braucht kann der Einwurfschütz eines solder Riegel 17 zurückgezogen werden, so daß der Ka- chen Kastens 31 ständig offen sein. Infolgedessen ist sten 12 in F i g. 2 im Uhrzeigersinne bis in die bei dem Briefkasten nach F i g. 3 der Kasten 31, der strichpunktiert angedeutete Lage verschwenkt in der wieder von einem oben offenen, im wesentlichen der Inhalt leicht aus dem Behälter entnommen wer- rechteckigen Blechkasten gebildet wird, so angeordden kann. In dieser Stellung ist es auch möglich, bei 60 net daß seine Vorderfläche 32 über die Vorderfläche Bedarf den Kasten 12 anzuheben und dadurch die einer Mauer 33 vorsteht in die der Kasten 31 einge-Schwenkachsen 13 aus den Schlitzen 14,15 herauszu- baut ist. Die Mauer 33 weist zum Einbau des Briefheben, kastens eine Nische 34 auf, in die ein geschlossener
Es ist ersichtlich, daß das in den F i g. 1 und 2 Rahmen 35 eingesetzt ist der mit der Vorderseite der dargestellte Ausfühnmgsbeispiel einen Durchwurf- 65 Mauer 33 bündig abschliePt. Der obere Steg des Rah-Briefkasten von extrem einfachem Aufbau bildet der mens 35 wird von einem U-förmigen Profil 36 gebilsehr leicht herzustellen und auch zu montieren ist det dessen hinterer Schenkel 37 länger ist als der vor-Die Ankerplatte 9 mit der Stemschraube 10 kann bei dere Schenkel 38. Die Breite des Profils 36 ist so be-
to
messen, daß der Kasten 31 mit seiner hinteren Wand 31 wird der Riegel 41 selbständig nach oben gedrückt 4S an dem Schenkel 37 anschlägt. Der Kasten 31 ist und hintergreift dann wieder die hintere Wand des weiterhin in den Seitenteilen des Rahmens 35 mit Kastens 31, so daß der Kasten 31 sicher in seiner Hilfe von Bolzen 39 gelagert, die an der Unterseite Normalstellung verriegelt wird. Das Verriegeln wird des KtKiens 31 angeschweißt sind. Die Bolzen 39 S wiederum dadurch unterstützt, daß die Bolzen 39 aus greifen in ähnliche Sehlitze 40 ein, wie sie auch bei der Mittelebene des Kastens 31 nach vorne verlagert dem Ausführungsbeispiel nach den F i g. 1 und 2 sind, so daß der Kasten 31 bestrebt ist, unter seinem vorgesehen sind. Der Kasten 31 wird in der Grund- Eigengewicht nach hinten zu klappen, sobald sein stellung, in der seine Rückseite an dem Steg 3? des Schwerpunkt die durch die Bolzen 39 gehende Veroberen Profits 36 anliegt, von einem als Schnäpper to tikalebene nach hinten Überschritten hat
ausgebildeten Riegel 41 eines Schlosses 42 gehalten, Es versteht sich, daß die Erfindung nicht auf die das zwischen den Sehenkeln 37 und 38 des oberen dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt ist, Profils 36 angebracht ist. In dem Raum zwischen sondern Abweichungen davon möglich sind, ohne diesen beiden Schenkeln 37,38 kann außer dem den Rahmen der Erfindung zu verlassen. So ist es Schloß 42 beispielsweise auch noch eine Klingel un- t$ beispielsweise möglich, in einen Mauerdurchbruch tergebracht werden. Außerdem kann an dem vorde- angeordnete Briefkästen so auszubilden, daß sie nach ren Schenkel 38 des Profils 36 ein Namensschild ange- der gleichen Seite in die zweite Stellung schwenkbar bracht werden. sind, in der der Kasten auch zur Freigabe des Bm-Wie bereits erwähnt, steht die Vorderfläche 32 des Wurfschlitzes in die erste Stellung versehwenkt wird. Kastens 31 über die Vorderfläche der Mauer 33 und »o Weiterhin können auch in eine Mauernische einzudes Rahmens 35 aber, so daß ständig ein Einwurf- bauende Briefkästen so ausgebildet werden, daß in schlitz 43 frei ist. Der Schlitz 43 erstreckt sich wie- ihrer Grundstellung der Einwurfschlitz abgedeckt ist derum über die ganze Breite des Kastens 31 und er- Sie könnten dann an ihrer Vorderseite einen Griff auf* laubt mühelos das Einwerfen großflächiger und stei- weisen, mit dem sie aus der Grundstellung in die fer Sendungen. Andererseits ist der Schlitz zu schmal, t$ erste Stellung, in der der Einwurfschlitz freiliegt, geum aus dem Briefkasten unbefugt etwas entnehmen zogen werden können. Weiterhin ist es möglich, Fezu kökaen. Zum öffnen wird mit MiUe eines Schlüs- dem zu verwenden, um den Briefkasten in seiner sels der Riegel 41 des Schlosses 42 nach oben gezo- Grundstellung zu halten, beispielsweise auf den gen, so daß der Kasten 31 nach vorne abklappbar ist, Schwenkachsen angeordnete Schenkelfedern. In dieso daß seine ganze öffnung zur Entnahme des darin 30 sem Falle könnte dann die Schwenkachse symmetrisch enthaltenen Gutes frei wird. Der obere Rand 44 des zum Briefkasten angebracht werden. Weiterhin kön-Kastens 31 ist nach hinten abgeschrägt, damit er nen auch andere Behälter als Briefkästen in der erbeim Abklappen an dem unteren Rand des Sehen- findungsgemäßen Weise ausgebildet werden, die ähnkels 38 vorbeigeht Beim Zurückklappen des Kastens liehen Zwecken dienen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
"M
2462 *:

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Briefkasten oder ähnlicher verschlossener Behälter mit einer offenen Seite, der um eine zu seiner offenen Seite parallele Achse in einem Rahmen schwenkbar gelagert ist und eine durch einen Anschlag bestimmte erste Stellung einzunehmen vermag, in der er mit einem schmalen Abschnitt der offenen Seite über einen diese Seite zumindest teilweise abdeckenden Rahmenteil hinausragt, dadurch gekennzeichnet, daß ein Riegel (17; 41) vorgesehen ist, nach dessen Lösen der Kasten (12; 31) aus dem Rahmen (7, 8; 35) heraus in seine zweite Stellung schwenkbar ist, in der seine offene Seite gänzlich freiliegt.
2. Briefkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (13) im Bereich einer Seitenfläche des Kastens (12) etwa in deren Mitte angeordnet ist.
3. Briefkasten nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kasten (12) aus einer Ruhestellung in die erste und did zweite Stellung in entgegengesetzten Richtungen schwenkbar ist.
4. Briefkasten nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (13) und der Riegel (17) an zwei einander gegenüberliegenden Seiten des Käst, as (12) angeordnet sind.
5. Briefkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (17) als Schnäpper ausgebilde' ist.
6. Briefkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (7, 8) von einem oberen Querstück (7) mit zwei nach unten ragenden Schenkeln (8) gebildet wird und das Querstück (7) ein den Kasten (12) übergreifendes U-förmiges Profil aufweist.
7. Briefkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in den Schenkeln (8) Längsschlitze (14) für an den gegenüberstehenden Seitenteilen des Kastens (12) in der Schwenkachse (13) angebrachte Lagerzapfen angeordnet sind, die langer sind als der Abstand der Oberkante des Kastens (12) von dem oberen Querstück (7) des Rahmens (7, 8) und die an ihren oberen Enden in Querschlitze (15) übergehen, die in einem Rande der Schenkel (8) münden.

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0560094A1 (de) * 1992-03-07 1993-09-15 FRAUENBERGER & CO. MBH Briefkasten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0560094A1 (de) * 1992-03-07 1993-09-15 FRAUENBERGER & CO. MBH Briefkasten

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