DE1674154U - Feststehender schornsteinaufsatz. - Google Patents
Feststehender schornsteinaufsatz.Info
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Description
ΡΑ.080502*-Ι2.54
Hamburg d 6.2.54
In das Deutsche Patentamt; ( 13b )
München 26 , Museumsinsel
Betrifft Gebrauchsmusteranmeldeng für einen
feststehenden Schornsteinaufsatzjin der
Bundesrepublik Deutschland
Die Erfindung betrifft Aufsätze .,. fülr Luftkanäle,
Gasschornsteine oder Schornsteine indenen Abgase ins
Freie geleitet- werden, deren Feuerungsanlagen mit festen
oder flüssigen Brennstoffen beheizt werden,., insbesondere
dort, wo durch äsn. Wind erzeugte Wirbelwinde das Austreten
der Bauchgase,Euft usw. behindert wird,sodaß die Abgase
nicht ins Freie gelangen könaan. Durch den in den Abbildungen
erfindungsgemäß gekennzeichneten Aufsatz- ist ein Abzug
der Abgase bzw Luft möglich, ohne vom Wind zurückgedrückt
zu. werden*
Schornsteinaufsätze in den verschiedenen Formen für den obenbenannten Zweck sind bekanntes ie bestehen meistens
aus, in der Fabrikation komplizierten und daher teuren
Formen von drehbareÄ. oder festen aufsetzbaren Gebilde.
Diese nicht billigen Aufsätze besitzen und bieten nicht
unbedingt die Gewähr die Abzug3gase ohne Windbeeinflußung
. ins Freie gelangen zu lassen. Bei aen drehbaren Aufsätzen
ist noch eine instandhaltung notwendig, und *£* geben
außerdem bei Winden unangenehme Geräusche ab. Hinzu kommt
noch das diese Aufsatz sich nach kürzerer Zeit nicht mehr
drehen und damit auch die Wirkung verfehlt, sodaß der Wind
die Abgase wieder in den Schornstein zurück stößt und ein
beheizen der Feuerstelle unmöglich macht. Soweit man ein= febaute Aufsätze verwandt hat verringern diese in den meisten
allen den Schornsteinquersohnitt und wirkt sich gleichfalls
nachteilig aus, sofern man nicht beim Bau das Schornsteins
diese Tatsaahe Bechnung trägt- und den Schornsteinguerschnitt
unnötig erweitert.
ITm die Nachteile zu vermeiden, die an. den bisher gebauten
Schomstei naufsgtgen anhafteft, soll erfindungsgemäß ein
Schornsteinaufsatz aus verzinktem Blech so ausgebildet werden, daß er durch, ein Spitzdach nach zwei Seiten auslaufend,, an
zwei glatten:,vollständig abgeschlossenen Außenwänden stehend,
d.&n Winddruck in das Schornsteininnere unmöglich macht»
Dabei können, die Bauchgaae^die ohne Querschnitts veränderung
aus dem Schornstein in den Schornsteinaufsati^ gelangen «utö
unter dem Spitsdach au. zwei Seiten ins Freie tretender
AustrittscLuerschnitt zvl beiden Seiten ist erfindungsgemäß
so gehalten, daß er siah mit dent Schornsteinquerschnit-fc ausg£«4*5ji
gleicht.Die Abgase haben unter dem Spitzdach genügend5
Claims (1)
- »0503*42.54Baum um sich ohne Stauungen nach beiden an zwei Seiten liegenden Austrittsöffnungen verteilen zu. können.Die etwa an den "beiden l&uchaustrittsseiten auftretende Winde die. den Rauchgas ab zug verhindern wollen, werden erfindungs= gemäß durch 4*» an den beiden Rauchaustrittsseiten ange= brachten Windgleit oder Windschutzbleche abgefangen, sodas die Abzugsgase ungehindert ins Freie entweichen können. ErfindungsgemäB soll ein Schornsteinaufsatz so ausgebildet 3ein, daß ** ein fegen oder reinigen des Schornsteins ungehindert möglich *fc* ist. Dieses wird durch aufklappen des Spitzdaches auf einfachste Weise erreicht.Die beiliegende Abbildung zeigt ein Ausführungsbeia spiel dieser Erfindung:Abb. 1 zeigt den Schnitt A-B von Abb.4 Abb. 2 den Schnitt G-D von Abb 4Abb. 3 den Schnitt Ef-F von Abb 4 mit dem schematisch dargestellten geöffnete« Spitzdach.Abb. 4 den Schitt G-H von Abb. 2 Abb. 5 dine schematische Darstellung auf einenSchornstein.Mit 1 ist das Spitzdach bezeichnet des Schornsteiauf=* satzes und 2 die beiden glatten von der Spitze auf den Schornsteinkopf durchgehende Außenseiten des Schornstein= auf satzes. Mit 3 der den Schornstelngjierschnitt angepaßte und in den Schornstein auslaufende Schornsteinaufsatz= rauchkanal.Der erfindungsgemäß so entwickelte Schornstein= aufsatz erhält daait den festen halt» der eine geräusch=: bringende Bewegung oder ein Sntfemen durch den Wind unmöglich macht. Mit 4 sind die an den beiden Rauchaustrittsseiten angebrachten Windschutzbleche bezeichnet ,,die einen halben Schornsteinquerschnitt, abstand von den Schornsteinaufsatz= rauchkanal entfernt angebracht sind. Mit 5 ist der Klapp= haken zun festhaken der Dachklappen bezeichnet, und mit 6 die Schornsteinmauern»Der Schornsteinaufsatz ist erfindungsgemäß sehr einfach, ist billig und ohne komplizierte Maschienen herzustellen. Der Schornsteinquerschnitt wird nur verringert durch die Blechstärke des Schornsteinaufsatzrauchkanals. Die Uneben= heiten zwischen Mauerwerk und Schornsteinaufsatzrauchkanal werden zur Verhinderung von Fallschluft mit Zementmörtel beim aufsetzen des S chomsteinauf satzes verstrichen, so daß ein störungsfreier "bergang vom Schornstein, in den Sehora= steiaaufsat»gewährleistet ist. Die Brauchbarkeit des Schornsteinaufsatzes hat sich bei äußerst ungünstigen Schornsteinbedingungen,bei Sturmwinden ,als brauchbar erwiesen, wo eine Benutzung der Feuerstelle bei Windanfall, mit den verschiedensten Formen von Schornsteinaufsätzen vorher ausgeschlossen war.S chutzansprüche.1« Aufsata fur Luftkanäle ,G as schornsteine oder Schornsteine für mit festen und flüssigen Brennstoffen beheizte Feuerungsanlagen dadurch gekennzeichnet, daß er in seiner äußeren Form ein Spitzdach auf1 der längsten Schorn= steinwandseite aufweist.(Abb. 4 und 5) 2» Aufsatz nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet,daßdas Spitzdach "frei (|uadratischen Schornsteinen , audT zwei sieh gegenüberliegende Seiten liegt*3· Aufsatz, nach. Anspruch. 1 und 2 dadurch, gekennzeichnet, daß das Spitzdach, auf den beiden ,auf der kürzesten Schornsteinwendseite stehenden,glatten ^geschlossenen Siebelwände liegt* C -Abk» 5 )Α- Aufsatz nach Anspruch. 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß der an den (xiebelwänden bef stigte Schornsteinaufsatz= Tauchkanal, in den Schornstein eingebracht- wird, und seine Hohe ca einen halben Schornsteinlängsguerschnitt höher liegt als die Windgleitbleche ( Abb 5 und Z)5· Aufsatz nach Anspruch 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen ü.en beiden an den Außenseiten der G-iebel= wände angebrachten ¥indgleitbleche nach unten ca einen halben Sc horns teinlängsq.u.erschnitt nach oben frei vom Mauerwerk beginnen und über der unteren. Spitzdachkante nach oben endend angebracht sind· C Abb 2 und 5 )6· Aufsatz nach Anspruch i bis 5 dadurch gekennzeichnet, daß die Spitzdachunt erkannte zu beiden Seiten einem dem Schornsteinlängs(iuerschnitt angepassten breiten öffnung im Abstand nach außen gehend von den Windgleitblechen endet ( Abk S und 5 )7. AafeatÄ nach Anspruch 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, daß die an den G-iebelwänden, nach den unteren Spitzdach= ecken auslaufende Spitzen geschlossen sind»(Abb 3 und 5 )8» Aufsatz nach Anspruch i bis Ψ dadurch gekennzeichnet, daS das Spitzdach, an den unteren Enden* an Drehpunkten befestigt und nach beiden Seiten aufklappbar ist *( iitib 3 )9. Aufsatz nach Anspruch 1 bis 8 dadurch gekennzeichnet, daS die unteren Ende der Oiebelwände an zwei Seiten» zu= sanmen mit den SchornsteinaufsatzrauchTreiial an den beiden anderen Seiten einen glatten, festen und dichten Abdeckkranz bilden·
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH13869U DE1674154U (de) | 1954-02-08 | 1954-02-08 | Feststehender schornsteinaufsatz. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH13869U DE1674154U (de) | 1954-02-08 | 1954-02-08 | Feststehender schornsteinaufsatz. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1674154U true DE1674154U (de) | 1954-03-25 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEH13869U Expired DE1674154U (de) | 1954-02-08 | 1954-02-08 | Feststehender schornsteinaufsatz. |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE1674154U (de) |
-
1954
- 1954-02-08 DE DEH13869U patent/DE1674154U/de not_active Expired
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