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DE825870C - Schornsteinaufsatz - Google Patents

Schornsteinaufsatz

Info

Publication number
DE825870C
DE825870C DEL3466A DEL0003466A DE825870C DE 825870 C DE825870 C DE 825870C DE L3466 A DEL3466 A DE L3466A DE L0003466 A DEL0003466 A DE L0003466A DE 825870 C DE825870 C DE 825870C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chimney
outlet openings
smoke
attachment
section
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL3466A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Linne
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEL3466A priority Critical patent/DE825870C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE825870C publication Critical patent/DE825870C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L17/00Inducing draught; Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues
    • F23L17/02Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Duct Arrangements (AREA)

Description

  • Schornsteinaufsatz Gegenstand der Erfindung ist ein Schornsteinaufsatz mit einer abnehmbaren Abdeckplatte und mit parallel und im Abstande vor den seitlichen Rauchaustrittsöffnungen angeordneten Vorsatzplatten zur unbehinderten und beschleunigten Rauchabführung bei jeder Windrichtung und Schornsteinlage.
  • Bei den bisher bekanntgewordenen, den Zug und die Rauchabführung verbessernden Schornsteinaufsätzen sind im wesentlichen zwei Grundarten bekannt. Die eine Art ist dadurch gekennzeichnet, daß man die auf den Schornstein stoßenden Luftzüge nach oben leitet und sie saugend wirken läßt. Bei diesen Aufsätzen ist durchweg eine Verengung des Abzugsquerschnitts vorhanden. Sie tritt dadurch ein, daß von der Seite nach oben gerichtete Zuglöcher o. dgl. vorhanden sind, durch die die Außenluft in den Schornstein eintritt, nach oben geleitet wird und dadurch saugend wirkt. Die Saugwirkung tritt aber nur bei lebhaftem seitlichem Luftzug ein, wenn die Geschwindigkeit der Luft größer ist als die des Rauches im Steigrohr. Ist dagegen die Geschwindigkeit der Luft gleich oder geringer als die des Rauches, dann wird der Austrittsquerschnitt für den Rauch beengt und, da eine Saugwirkung nicht besteht, der Rauchabzug behindert.
  • Meist sind diese Schornsteinaufsätze oben offen und wirken, wenn sie auf der First ausmünden, bei lebhaften Winden und, wenn höherliegende Gebäude, Gebäudeteile, Bäume oder Geländehöhen nicht vorhanden sind, ganz gut. Sind aber letztere vorhanden, so wird ihre Wirkung infolge der von oben in den Schornstein stoßenden Luftzüge oft ganz aufgehoben.
  • Die andere Art von bekannten Schornsteinaufsätzen ist dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Schornstein stoßenden Luftzüge seitlich abgeleitet werden. Es geschieht dies durch Plattengruppen, die um die Rauchaustrittsöffnungen gestellt, gerade oder nach dieser oder jener Richtung gebogen sind. 'Die bekanntgewordenen Aufsätze dieser Art entbehren, wenn die Rauchaustritts-Öffnungen in stärkeren Wänden oder Platten liegen, eines Schutzes gegen die sich in den Leibungen bildenden Wirbelwinde, die beim Durchstreichen des Windes zwischen Austrittsöffnung und Vorsatzplatten entstehen und den Rauchaustritt erheblich stören. Bestehen die Wände der Rauchaustrittsöffnungen aus dünnen Platten, dann werden die zwischen der Austrittsöffnung und der Vorsatzplatte durchstreichenden Winde an den scharfen Kanten der Platten gespalten und gelangen teilweise in den Schornstein. Um dieses zu vermeiden, sind hei verschiedenen Ausführungen die Platten nach dieser oder jener Art gebogen oder auch mehrreihig angeordnet. Dieses führt dann dazu, daß bei schnell wechselnden Winden infolge der komplizierten Austrittswege der Rauch am Austritt gehindert wird. Der Wind stößt wohl nicht in den Schornstein, der Rauch kann aber auch nicht heraustreten, so daß in dem Abzug eine Stockung eintritt. Diese führt dazu, daß der Rauch durch die angeschlossenen Heizstellen in den Räumen der oberen Stockwerke austritt.
  • Der Schornsteinaufsatz nach der Erfindung stellt eine wesentliche Verbesserung der zuletzt beschriebenen Aufsatzart dar. Er vermeidet die Nachteile derselben sowie auch die der ersten Art und ist dadurch gekennzeichnet, daß in den Rauchaustrittsöffnungen schräg aufwärts gerichtete Windleitplatten angeordnet sind.
  • '" Der erfindungsgemäße Schornsteinaufsatz hat folgende Vorteile: i. Jede Querschnittsveränderung wird vermieden, da jede einzelne der vier Rauchaustrittsöffnungen den gleichen Querschnitt wie das Rauchrohr hat und da der Abstand und die Breite der Vorsatzplatten diesen angepaßt sind, so daß auch dort bei ungünstiger Windrichtung keine Verengung des Querschnitts eintritt. 2. Alle Windstöße werden von den Rauchaustrittsöffnungen abgeleitet und können daher nicht in den Schornstein gelangen. Die Luftwirbel, die sich in den Rauchaustrittsöffnungen bilden, werden durch die schrägen Platten in denselben abgeleitet und dadurch unschädlich gemacht. 3. Mindestens ist die an der dem Winde abgekehrten Seite liegende CSffnung zum ungehinderten Rauchabzug frei. 4. Der Aufsatz ist mit einer, des Reinigens wegen, abnehmbaren Platte abgedeckt, damit keine Windstöße, die infolge höher liegender Gebäude o. dgl. senkrecht oder schräg nach unten gerichtet sind, in den Schornstein gelangen können. 5. Alle Luftzüge und Windstöße, auch Wirbelwinde, wirken saugend. 6. Der Schornsteinaufsatz ist für beliebig viele nebeneinanderliegende Rauchrohre ausgebildet, ohne in der Wirkung geringer zu seht als beim Einzelrohr. Liegen die Rohre in einer Reihe, so wird Aufsatz an Aufsatz gesetzt, liegen sie in zwei Reihen nebeneinander, so «erden je vier Rohre zusammengezogen und erhalten einen gemeinsamen Aufsatz. Auch von dieser Aufsatzart können beliebig viele nebeneinander gesetzt werden.
  • In der Zeichnung ist ein Einzel-, ein Doppel-und ein Gruppenaufsatz und ein Aufsatz für einen runden Schornsteinquerschnitt dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen viereckigen Einzelschornsteinaufsatz in der Ansicht; Abb. 2 zeigt denselben im Querschnitt (Vertikalschnitt) ; Abb. 3 zeigt denselben im Grundriß (Horizontalschnitt) ; Abb.4 zeigt einen Doppelschornsteinaufsatz in der Ansicht; Abb. 5 zeigt denselben im Querschnitt; Abb.6 zeigt denselben im Grundriß; Abb. 7 zeigt einen Gruppenschornsteinaufsatz (vier zusammengezogene Schächte) im Querschnitt; Abb. 8 zeigt denselben im Grundriß: Abb.9 zeigt einen Aufsatz für runden Schornstein im Grundriß.
  • Wie Abb. i bis 3 zeigen, bleibt auch bei ungünstigster Windrichtung stets eine Seitenöffnung, deren Querschnitt der des Schornsteins entspricht, zum unbehinderten Rauchabzug offen. Auch bei den in Abb. 4 bis 9 dargestellten Schornsteinaufsätzen sind die gleichen Voraussetzungen gegeben. Die Schornsteinaufsätze sollen in Beton ausgeführt, können aber auch in anderen Stoffen wie Ton usw. hergestellt werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schornsteinaufsatz mit einer abnehmbaren Abdeckplatte und mit parallel und im Abstande vor den seitlichen Rauchaustrittsöffnungen angeordneten Vorsatzplatten, gekennzeichnet durch die Anordnung von schräg aufwärts gerichteten Windleitplatten in den Rauchaustrittsöffnungen.
  2. 2. Schornsteinaufsatz nach Anspruch i mit mehreren in einer Reihe liegenden Schornsteinschächten, dadurch gekennzeichnet, daß auch die nebeneinanderliegenden Austrittsöffnungen mit Leitplatten versehen sind.
  3. 3. Verwendung eines Schornsteinaufsatzes nach Anspruch i für mehrere nebeneinanderliegende, in Gruppen zusammengezogene Schornsteinschächte, dadurch gekennzeichnet, daß die Schornsteinschächte unterhalb des Aufsatzes zusammengezogen sind.
  4. 4. Schornsteinaufsatz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß er so ausgebildet ist, daß Schornsteine mit kreisförmigem Querschnitt damit ausgerüstet werden können. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 646 602, 647 543; schweizerische Patentschrift Nr. 168657.
DEL3466A 1950-08-29 1950-08-29 Schornsteinaufsatz Expired DE825870C (de)

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DEL3466A DE825870C (de) 1950-08-29 1950-08-29 Schornsteinaufsatz

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DEL3466A DE825870C (de) 1950-08-29 1950-08-29 Schornsteinaufsatz

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE825870C true DE825870C (de) 1951-12-20

Family

ID=7256219

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL3466A Expired DE825870C (de) 1950-08-29 1950-08-29 Schornsteinaufsatz

Country Status (1)

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DE (1) DE825870C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1143958B (de) * 1952-08-11 1963-02-21 Willi Wolff Schornstein- oder Lueftungsaufsatz

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH168657A (de) * 1932-09-28 1934-04-30 Herba A G Aufsatz für Kamine.
DE646602C (de) * 1935-04-05 1937-06-18 Wolf Netter & Jacobi Werke Kom Entlueftungsvorrichtung
DE647543C (de) * 1933-10-23 1937-07-07 Ludwig Petrovitch Schornstein- und Lueftungsaufsatz

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