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DE1743693U - Kaminaufsatz. - Google Patents

Kaminaufsatz.

Info

Publication number
DE1743693U
DE1743693U DE1957W0016923 DEW0016923U DE1743693U DE 1743693 U DE1743693 U DE 1743693U DE 1957W0016923 DE1957W0016923 DE 1957W0016923 DE W0016923 U DEW0016923 U DE W0016923U DE 1743693 U DE1743693 U DE 1743693U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chimney
attachment
cover plate
supports
slots
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1957W0016923
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf Wienkoetter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1957W0016923 priority Critical patent/DE1743693U/de
Publication of DE1743693U publication Critical patent/DE1743693U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

  • Kaminaufsatz.
    Um den Zug von Kaminen, an denen viele Feuerungsstätten
    angeschlossen sind, insbesondere von Kaminen von Wohnhäusern zu verbessern, ist bereits vorgeschlagen worden, den Kamin mit einem Aufsatz zu versehen, der in den Seitenwänden durch Jalousien abgedeckte Luftschlitze aufweist und eine oberhalb der Öffnung angeordnete abnehmbare Abdeckplatte besitzt. Die durch die Schlitze des Aufsatzers strömenden Aufwinde verbessern den Zug des Kamines beträchtlich. Demgegenüber heben in den Kamin einfallende Winde den Kaminzug auf, so daß sich die Stromungarichtung
    der Rauchgase umkehren kann und die an den Kamin angeschlossenen
    Öfen anfangen zu rauchen. Durch den verstärkten Zug, wie er mit
    dem bekannten Kaminaufsatz erreicht wird, wird die Gefahr des
    Rauchens bei einfallenden Winden zwar verringert, jedoch nicht
    vermieden. Um auch die in den Kamin einfallenden Winde unschädlich zu machen, sind in den Kamin einzusetzende Einbauten verschiedener Art mit teilweise verwickelter Kanalfuhrung vorgeschlagen worden,
    welche den Nachteil haben, daß sie, abgesehen von dem Kostenauf-
    wand für ihre Herstellung und der Schwierigkeiten des Einbauen,
    den Kaminquerschnitt beeinträchtigen und sich schlecht reinigen
    lassen.
  • Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen insbesondere für die Kamine von Wohnhäusern bestimmten Kaminaufsatz mit in den Seitenwänden vorgesehenen, durch Jalousien abgedeckten Luftschlitze und einer oberhalb der Aufsatzoffnung angeordneten abnehmbaren Abdeckplatte derart zu verbessern, daß er auch das Rauches der Öfen bei einfallenden Winden vermeidet. Diese Ziel wird neuerungsgemäß dadurch erreicht, daß in den Seitenwänden des Aufsatzes zwei mit Abstand übereinander angeordnete Luftschlitze vorgesehen sind und der obere Luftsehlitz eine größere Durchgangsöffnung aufweist als der untere. Durch die erfindunggemäße Gestaltung des Aufsatzes wird erreicht, daß die von oben durch die Aufsatzoffnung einfallenden Winde von der durch die unteren Sehlitze erzeugten aufwärts gerichteten Luftströmung abgelenkt und durch die oberen Schlitze wieder nach, außen geleitet werden. Die sich bisher im Kamin abspielende Wirbelbildung wird auf diese Weise vermieden und der Zug des Kamins bleibt erhalten.
  • Diese Wirkung wird ohne querschnittsverengende Einbauten oder komplizierte Kanalführungen erreicht. Der Aufsatz ist sehr einfach und wohlfeil herstellbar.
  • Vorteilhaft wird das Gehäuse des Aufsatzes aus Metalle vorzugsweise aus Temperguß hergestellt, wobei beiderseits aus dem Gehäuse herausragende durchgehenden Stützen aus Draht od. dgl. vorgesehen sind, an deren freien Enden einerseits der Aufsatz im Kaminkopf verankert und andererseits die Abdeckplatte gehaltert ist. Ein solcher Aufsatz ist verhältnismäßig leicht und kann bequem ohne besondere Gernstbauten auf vorhandene Kamine aufgesetzt werden. Der Aufsatz kann aber auch aus Blech, z. B. aus Zinkblech hergestellt werden.
  • Ein weiteres Merkmal der Neuerung erstreckt sich auf die Halterung der Abdeckplatte auf den Stützen und zwar sind die nach oben aus dem Gehäuse vorragenden freien Enden der Stützen stufenförmig abgebogen und mit einem Knopf versehen, während die Abdeckplatte Öffnungen in Größe dieses Knopfes besitzt an die sich verengende Schlitze anschließen, so daß die Abdeckplatte
    nach überschieben über die Knöpfe der Stützen und durch Ver-
    schieben in waagerechter Ebene gegen ungewolltes Abheben gesichert ist. Soll die Platte dagegen beim Kaminfegen abgenommen werden,. so wird sie nur soweit verschoben bis die größere Öffnung in den Bereich der Knöpfe kommt, worauf sie abgehoben werden kann. Man kann die Anordnung auch so treffen, daß die Platte nur von drei Stützen abnehmbar ist und um die vierte schwenkbar. Durch diese Maßnahme bleibt die Platte stets mit dem Aufsatz verbunden und kann beim Kaminfegen nicht verloren gehen.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Neuerung dargestellt und zwar zeigen : Fig. 1 einen Längsschnitt durch den neuerungegemäßen Kaminaufsatz und Fig. 2 eine Draufsicht.
  • Das Gehäuse 1 ist aus Temperguß oder Blech hergestellt.
  • Es ist unten mit einer ringsum vorstehenden Auflegeplatte 2 versehen, welche in den nicht dargestellten Kaminkopf eingeputzt wird. In den Seitenwänden des Gehäuses 1 sind mit Abstand übereinander angeordnete Luftschlitze 3 und 4 vorgesehen. von denen der obere Luftschlitz 4 eine größere Durchgangsöffnung aufweist als der untere Luftschlitz 3. Beide Luftschlitze sind durch Jalousien in bekannter Weise abgedeckt.
  • An den Ecken der Gehäusewandung sind durchgehende Stürzen aus Draht eingesetzt, z.B eingegossen oder eingelötet, was auf der Zeichnung nicht näher dargestellt ist, die beiderseits aus
    dem Gehäuse 1 herausragen. Die unten herausragenden freien Enden 6
    derStützen dienen zum Voranke= des Aufsatzes im Kaminkopf* Die
    oben herausragenden freien Enden 7 sind dagegen stufenförmig gebogen, wie bei 8 dargestellt, und dienen zur Auflage der Abdeckplatte 9, welche mit Öffnungen 10 über die mit Knöpfen 11 versehenen Enden 7 geschoben wird. In der Platte 9 sind anschließend an die Öffnungen 10 in gleicher Richtung verlaufende Schlitze 12 vorgesehen, welche in ihrer Breite der Stärke der Drahtenden 7 entsprechen. Nachdem die Platte 9 über die Knöpfe 11 geschoben
    worden ist, wird sie in waagerechter Richtung verschoben, Ao daß
    die Enden 7 in die Schlitze 12 eintreten und die Knöpfe 10 ein ungewolltes Abheben der Platte 9 verhindern. Wie aus Fig. 2 erkennbar ist, sind die Öffnungen 10 mit anschließenden Schlitzen 12 nur an drei Stützen 7 vorgesehen, während Eich an der vierten nur ein länglicher Schlitz 13 befindet. Der über diesem Schlitz angeordnete Knopf 10 wird erst nach Aufsetzen der Platte 9 angebracht.
  • Der Schlitz 13 gestattet ein Schwenken der Platte 9, nachdem sie von den übrigen drei Stützen abgehoben worden ist,so daß sie beim Kaminfegen nicht verloren gehen kann.
  • Die durch die Schlitze 3 und in geringer Menge auch durch die Schlitze 4 eintretende Luft strömt in Richtung der Pfeile 14 nach oben, während die durch die Aufsatzöffnung einfallenden Winde in Richtung der Pfeile 15 nach unten strömen. Hierbei
    trifft die nach unten strömende Luft auf die nach oben gehende
    und wird durch die letztere seitlich abgelenkt und in Richtung
    der Pfeile 6 durch die oberen Schlitze 4 wieder ins Freie geleitete so daß sie keine schädliche, den Kaminzug blockierende Wirbelung hervorrufen kann.
  • Wie bereits erwähnte ist die beschriebene und dargestellte Ausführungsform nur ein Beispiel für die Verwirklichung der Neuerung und diese ist nicht darauf beschränkt. Es sind vielmehr noch mancherlei andere Ausführungen möglich. So könnte der Aufsatz auch rund oder mit einer anderen Querschnittsform ausgeführt werden. Auch konnte er aus Beton od. dgl. hergestellt werden.

Claims (4)

  1. Sch ut z ansprü-che : 1.)Kaminaufsatz, insbesondere für Kamine von Wohnhäusern, mit in den Seitenwänden vorgesehenen,'durch Jalousien abgedeckten Luftschlitze und einer oberhalb der Aufaatzöffnung angeordneten abnehmbaren Abdeckplatte, dadurch gekennzeichnete daß in den Seitenwänden zei mit Abstand übereinander angeordnete Luft-
    schlitze £554) vorgesehen sind und der obere Luftsohlitz (4) eine größere Durchgangsöffnung aufweist als der untere (3).
  2. 2.) Kaminaufsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) des Aufsatzes aus Metall, vorzugsweise aus Tomperguß hergestellt ist, wobei beiderseits aus dem Gehäuse herausragende Stützen aus Draht od. dgl. vorgesehen sind, an deren freien Enden (6, 7) einerseits der Aufsatz im Kamin verankert und andererseits die Abdeckplatte (9) gehaltert ist.
  3. 3.) Kaminaufsatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die nach oben aus dem Gehäuse (3) vorragenden freien Enden der Stützen stufenförmig abgebogen und mit einem Knopf (tl) ver- sehen sind, während die Abdeckplatte (9) Öffnungen (10) in Größe
    dieses Knopfes besitzt,. an die sich verengende Schlitze (12) anschließen, so daß die Abdeckplatte (9) nach Überschieben über die Knöpfe (11) der Stützen durch Verschiebung in waagerechter Ebene gegen ungewolltes Abheben gesichert ist.
  4. 4.) Kaminaufsatz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte (9) nur von drei Stützen (7) abnehmbar und um die vierte schwenkbar ist.
DE1957W0016923 1957-02-19 1957-02-19 Kaminaufsatz. Expired DE1743693U (de)

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DE1957W0016923 DE1743693U (de) 1957-02-19 1957-02-19 Kaminaufsatz.

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Publications (1)

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DE1743693U true DE1743693U (de) 1957-04-25

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DE1957W0016923 Expired DE1743693U (de) 1957-02-19 1957-02-19 Kaminaufsatz.

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