DE1673709B1 - Wasserdichte uhrenkrone - Google Patents
Wasserdichte uhrenkroneInfo
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Description
I 673 709
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Die Erfindung betrifft eine wasserdichte Uhren- spricht, jedoch wurde auch dann kein Leck festge-
krone mit einem Kronenkörper, der eine innere, ring- stellt. Im Gegensatz hierzu ergaben andere Uhren
artige Höhlung aufweist, in der mittig am Kronen- einen Leckfluß bei der Verwendung in großer Tiefe,
körper ein Schaft fest angeordnet ist, mit dem die während ein solcher Leckfluß in niedrigem Wasser
Stellwelle fest verbunden ist, mit einer in die Höh- 5 nicht auftrat.
lung eingreifenden, den Schaft umgebenden und am Die Erfordernis der Wasserdichtheit ist bei einer
Gehäuseoberteil fest angebrachten Kronenhülse und Krone für eine wasserdichte Uhr von ausschlag-
mit zwei im Raum zwischen Innenumfang der Höh- gebender Bedeutung, wenn diese unter Wasser ver-
lung und Außenumfang der Kronenhülse hinterein- wendet werden soll. Andererseits muß die Krone
ander berührend angeordneten, zum Abdichten die- io jedoch auch die sonstigen allgemeinen Anforderun-
nenden Ringen unterschiedlicher Verformbarkeit, gen für eine Qualitätskrone erfüllen, nämlich daß sie
von denen der härtere gegen die beiden vorgenann- nicht den Kronenhals oder die Kronenhülse abnützt,
ten Umfangsflächen anliegt und die durch ein am wenn sie gedreht wird. Ferner muß sie relativ leicht
Ende der Höhlung befestigtes Halteglied gehalten gedreht werden können, und außerdem darf die
sind. 15 Krone selbst nicht ohne weiteres durch Drehen auf
Bei Uhren mit einer Uhrenkrone ist es bekannt, ihrer Kronenhülse abgenutzt werden. Die Krone muß
den üblicherweise von einer Stellwelle getragenen ferner ohne weiteres auf ihrer Stellwelle ohne Ver-Kronenkörper
gegen das Uhrgehäuse abzudichten. Wendung besonderer Werkzeuge ersetzt werden kön-Dies
geschieht dabei meist so, daß am Uhrgehäuse nen. Ferner sollte die Krone vorzugsweise verhältniseine
Kronenhülse fest und dicht angebracht ist, die 20 mäßig billig, ihr Material nicht teuer und sie selbst
in einen Ringraum der Uhrenkrone hineinragt. In so einfach sein, daß alle Teile mit hoher Genauigkeit
den Raum zwischen der Innenfläche des Ringraums rasch und wirtschaftlich erzeugt werden können,
und der Kronenhülse wird dann ein Dichtring ange- Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, bracht, der durch einen Haltering gehalten und gege- eine wasserdichte Kronenkonstruktion zu schaffen, benenfalls gegen die abzudichtenden Flächen ange- 25 bei der der Eintritt von Wasser in die Uhr verhinpreßt wird (französische Patentschrift 1186 414). dert wird, wenn die Uhr in niedrigem oder tiefem
und der Kronenhülse wird dann ein Dichtring ange- Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, bracht, der durch einen Haltering gehalten und gege- eine wasserdichte Kronenkonstruktion zu schaffen, benenfalls gegen die abzudichtenden Flächen ange- 25 bei der der Eintritt von Wasser in die Uhr verhinpreßt wird (französische Patentschrift 1186 414). dert wird, wenn die Uhr in niedrigem oder tiefem
Um die Abdichtung zu verbessern, ist es ferner Wasser getragen wird, wobei die Konstruktion verbekannt,
zwei elastisch verformbare Abdichtringe, hältnismäßig billig und die Krone leicht auf ihrer
nämlich einen relativ jeweils zum anderen härteren Stellwelle ersetzbar sein soll. Diese Aufgabe wird bei
bzw. weicheren Abdichtring, hintereinander in dem 30 der eingangs erwähnten Uhrenkrone dadurch gelöst,
Raum zwischen der Kronenhülse und die Innenfläche daß der eine harte, aus selbstschmierendem Matedes
Kronenkörpers anzuordnen. Der weiche Ab- rial bestehende Ring zum Verhüten seitlicher Bewedichtring
liegt dabei innen und der härtere Abdicht- gungen der Krone unter Druck eingepreßt ist und
ring außen. Der letztere liegt nun genau passend der andere Ring ein gegen beide Umfangsflächen angegen
die Kronenhülse an und wird durch den äuße- 35 liegender, elastischer Dichtring ist. Der elastische
ren Haltering so gehalten und gegen den inneren wei- Abdichtring, vorzugsweise aus Gummi, ist dabei fest
teren Abdichtring angepreßt, daß dieser sich gegen zwischen die Krone und die Kronenhülse eingedie
Innenfläche und die Bodenfläche des Kronen- klemmt, um so an sich eine Abdichtung bei ruhenkörpers
anlegt (französische Patentschrift 1 092 189). der Uhr zu erhalten.
Zwar ist es bei Armbanduhren durch solche Ab- 40 Der bei Gebrauch auftretende Leckfluß, der durch
dichtkonstruktionen möglich, das Eindringen von ein mangelndes Abdichten der Dichtringe bei Weg-Wasser
kurzzeitig beim üblichen Baden oder Ein- bewegen der Krone von ihrem Sitz durch seitliche
tauchen der Hand des Trägers in Wasser im allge- Drücke verursacht wird, wird durch den selbstmeinen
zu verhüten, doch hat sich gezeigt, daß diese schmierenden harten Ring dadurch vermieden, daß
bekannten Abdichtungen hohen Anforderungen nicht 45 eine seitliche Verschiebung des Kronenkörpers verstandhalten,
wie sie bei Tiefseetauchen auftreten, hindert wird.
und keinesfalls unter allen Bedingungen eine volle Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung erAbdichtung
ergeben. Das Leben eines Tiefseetau- geben sich aus den Ansprüchen im Zusammenhang
chers kann jedoch von der Genauigkeit und dem mit den Ausführungsbeispielen, die an Hand der
Funktionieren einer Uhr abhängen, mit deren Hilfe 50 Zeichnungen beschrieben sind. In der Zeichnung
er die Tauchzeit feststellt. zeigt
Eine umfangreiche Prüfung im Laboratorium und F i g. 1 einen Längsschnitt durch eine erste Aus-
im praktischen Gebrauch hat gezeigt, daß die zur führungsform der Erfindung,
Zeit vorhandenen sogenannten Tiefseeuhren oft F i g. 2 bis 9 Längsschnitte entsprechend F i g. 1
Wasser vom Uhrgetriebe nicht abhalten können. Die- 55 durch andere Ausführungsformen der Erfindung,
ser Fehler liegt nicht am Uhrengehäuse, sondern an Die wasserdichte Kronenkonstruktion gemäß der Krone, auch wenn die Krone in besonderer Art F i g. 1 weist einen Kronenkörper 1 auf. Der Kronenais sogenannte Tiefseekrone ausgebildet ist. körper, der vorzugsweise aus Messing oder rost-
ser Fehler liegt nicht am Uhrengehäuse, sondern an Die wasserdichte Kronenkonstruktion gemäß der Krone, auch wenn die Krone in besonderer Art F i g. 1 weist einen Kronenkörper 1 auf. Der Kronenais sogenannte Tiefseekrone ausgebildet ist. körper, der vorzugsweise aus Messing oder rost-
Die Ursache dieses Versagens war schwierig fest- freiem Stahl hergestellt ist, hat Zähne 2, so daß er
zustellen. Uhren werden unter einem Druck geprüft, 60 mit den Fingern leicht erfaßt und gedreht werden
der dem Wasserdruck bei 183 m entspricht, und arbei- kann. Die Krone wird gedreht, wenn die Zeiger ent-
teten unter dieser Bedingung bis jetzt befriedigend. weder in einer mechanischen oder elektrischen Uhr
Überraschenderweise waren diese Uhren dann nicht verstellt werden und ferner, wenn das Uhrwerk einer
mehr dicht, wenn sie während eines Herumschwim- mechanischen Uhr aufgezogen wird. Der Kronenkör-
mens in einer niedrigen Wasseransammlung und bei 6g per hat eine ringzylindrische Höhlung 3, so daß ein
einer Tiefe von 0,90 bis 1,20 m geprüft wurden. Die Schaft 4 gebildet wird. Der Schaft 4 hat ein Innen-
Uhren wurden dann vom Wasser befreit und erneut gewinde 5, das in das Außengewinde 6 einer Auf-
bei einem Druck geprüft, der 183 m Wasserhöhe ent- ziehwelle 7 eingeschraubt ist. Die Aufziehwelle wirkt,
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in einer mechanischen Uhr in einer Stellung, ge- einem Außendurchmesser von 3,63 mm und einem·
wohnlich in Richtung auf das Gehäuse zu, mit Rä- Innendurchmesser von 2,38 mm (alle Dimensionen
dem zusammen, um die Antriebsfeder aufzuziehen. vor dem Zusammenfügen und Einstecken in die
In einer anderen Stellung, gewöhnlich einer äußeren Höhlung) wurden in die Höhlung der Krone einge-
Stellung durch Herausziehen vom Gehäuse weg, wer- 5 steckt. Eine derartige Uhr ergab keinen Leckfluß
den mit Hilfe der Krone die Zeiger verstellt. In einer unter praktischen Tauchbedingungen und bei einer
elektrischen Uhr wird die Krone üblicherweise vom Prüfung unter einem Druck von 18,77 kg pro Qua-
Gehäuse weggezogen, um die Zeiger zu stellen. dratzentimeter auch keinen Leckfluß unter statischen
Die Höhlung 3 des Kronenkörpers 1 paßt über Bedingungen.
eine Kronenhülse 8, die einen rohrförmigen Hals hat, to Die Ausführungsformen gemäß Fig. 2 bis 9 sind,
der fest mit einem Teil des Uhrgehäuses, üblicher- was die meisten Teile anbetrifft, ähnlich der Ausweise
einem Abdeckring 30, verbunden ist. Die Höh- führungsform nach Fig. 1, und soweit die Teile mit
lung 3 hat einen erweiterten unteren Raumteil 9, der den gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind, haben
zum Einführen von Kronenteilen geeignet ist, die sie die gleichen Funktionen in den nachfolgend bedazu
dienen, um den Wassereintritt von der Kronen- 15 schriebenen Ausführungsformen,
außenseite her durch den Kronenkörper hindurch in In der Ausführungsform nach F i g. 2 füllt ein
die innere Öffnung der Kronenhülse und damit in die Dichtring 14 den gesamten Raum zwischen der me-Uhr
selbst zu verhindern. Ein harter Selbstschmier- tallischen Ringschulter 13.und dem Selbstschmierring
10 aus Kunststoff, künstlichem Edelstein oder ring 10. In dieser Ausführungsform ist der Dichtring
einem mit Öl imprägnierten porösen Metall, das aus ao 14 ein Ring mit einem im wesentlichen quadratischen
gesintertem Metallpulver hergestellt ist, wird oben im Querschnitt, bevor die Kronenhülse in den Kronen-Raumteil
9 unter Druck eingepreßt. Der Selbst- körper eingeschoben wird. Der Dichtring 14 ist gröschmierring
kann mit großer Genauigkeit durch üb- ßer als der verfügbare Raum zwischen dem Kronenliche
und bekannte Verfahren verhältnismäßig billig körper und der Kronenhülse, so daß er einem Druck
hergestellt werden. Im Fall von Kunststoff ist dieser 25 ausgesetzt wird, wenn die Kronenhülse in den Krovorzugsweise
ein selbstschmierendes Lagermaterial, nenkörper eingesteckt wird.
vorzugsweise ein Acetalkopolymer. Zusätzlich kann In der Ausführungsform nach F i g. 3 ist der
noch ein Molybdän-Disulfid der Kunststoffmischung Dichtring 15 ein Ring, der vorzugsweise aus Gummi
zugegeben werden, um die Schmierfähigkeit zu er- ist und einen D-förmigen Querschnitt vor dem Ein-
höhen und die Abnützung herabzusetzen. Der Selbst- 30 setzen unter Druck hat, wenn dann die Kronenhülse
schmierring hat somit eine beträchtliche Druckfestig- in den Kronenkörper eingesteckt wird,
keit, so daß er eine seitliche Bewegung des Kronen- In F i g. 4 hat der ringförmige Gummidichtring 16,
körpers 1 unter Seitenstößen, wie beispielsweise in ähnlich wie der Dichtring 15 gemäß F i g. 3, einen
Richtung des Pfeiles A (Fig. 1) verhindert. Zusatz- D-förmigen Querschnitt. Jedoch ist das Profil des
lieh wird hierdurch ein seitliches Nachgeben des 35 Dichtringes 16, verglichen zu seiner Höhe, verhält-
Kronenkörpers auch bei solchen Schlägen und Stö- nismäßig lang.
ßen verhindert, die seitliche Komponenten entspre- In der in F i g. 5 dargestellten Krone hat der
chend der Richtung des Pfeiles A aufweisen. Dichiring 17 einen trapezförmigen Querschnitt. Die
Unterhalb des Selbstschmierringes 10 ist innerhalb Krone nach F i g. 6 hat einen kreisförmigen Dichtdes
Raumteils 9 der Höhlung 3 ein Dichtring 11 an- 40 ring 18 mit einem Querschnitt von ovaler Form und
geordnet. Dieser Dichtring 11 ist in dem Ausfüh- ähnelt in seinem Querschnitt einem Ei.
rungsbeispiel nach Fig. 1 ein sogenannter O-Ring, Bei der in Fig. 7 dargestellten Krone hat der aus
der vor dem Einstecken der Kronenhülse in die Höh- Gummi bestehende Dichtring 19 die Form einer flalung
3 des Kronenkörpers 1 einen kreisförmigen chen Ringscheibe vor dem Einfügen der Kronen-Querschnitt
hat. Vorzugsweise ist der O-Ring aus 45 hülse in den Kronenkörper. Das innerhalb des Dicht-Gummi.
Die verwendete Gummiart — auch künst- ringes 19 vorhandene Loch ist etwas kleiner als der
licher Gummi — ist vorzugsweise gegen Salzwasser Außendurchmesser der Kronenhülse 8. Wenn die
widerstandsfähig. Der O-Ring ist so groß, daß er zu- Kronenhülse nach oben durch dieses Loch gedrückt
sammengedrückt und in seiner Form verändert wird, wird, so biegt sie den Innenrand des Dichtringes 19
wenn die Krone auf das Kronenrohr gesteckt wird. 50 nach oben in den offenen Ringraum 20 des Selbst-Der
O-Ring verhindert einen Eintritt von Wasser Schmierringes 10' hinein. Der Selbstschmierring 10'
zwischen den Kronenkörper und die Kronenhülse. hat einen Querschnitt in Form eines umgekehrten L.
Ferner ist eine metallische Ringscheibe 12 inner- Der Außenrand des Dichtringes 19 wird zwischen
halb einer Ringschulter 13 des Kronenkörpers 1 dem Boden des Selbstschmierringes 10' und der
durch Stauchen oder durch Kleben gehalten. Die 55 Oberfläche der Ringscheibe 12 festgehalten. Der InRingscheibe
wird verwendet, um den Dichtring 11 nenteil des Dichtringes 18 ist lose innerhalb des Ring-
und den Selbstschmierring 10 innerhalb des Kronen- raumes 20.
körpers zu halten. Es ist nicht möglich, die metal- In der Ausführungsform nach F i g. 8 wird ein
lische Ringscheibe 13 einfach bis zum Kronenrohr zu ringscheibenförmiger Dichtring 21 an seinem einen
vergrößern und dazu zu benützen, um seitliche Stöße 60 Außenumfang zwischen einem einen Querschnitt in
aufzunehmen, weil dann das Kronenrohr sich beim Form eines umgekehrten L aufweisenden Selbst-Drehen
der Krone rasch abnützen würde. schmierring 10' und einer Ringscheibe 12 gehalten.
In einem speziellen Beispiel hat die Krone einen Der Dichtring 21 ist verhältnismäßig dick, verglichen
Innendurchmesser von 3,38 mm an ihrem unteren zum Dichtring 19 der F i g. 7. Das Innenloch des fla-
Raumteil und war gemäß der Erfindung nach F i g. 1 65 chen, aus Gummi bestehenden Dichtringes 21 ist
ausgebildet. Der Selbstschmierring mit einem Innen- kleiner als der Außendurchmesser der Kronenhülse 8,
durchmesser von 2,51 mm und einem Außendurch- so daß der Innenrand nach oben gedrückt und zwi-
messer von 3,42 mm und ein O-Gummiring mit sehen der Kronenhülse 8 und der inneren unteren
Wand 22 des Selbstschmierringes 10' zusammengepreßt ist.
In allen Aüsführungsformen kann als Schmiermaterial, beispielsweise ein geeignetes Schmieröl, auf
die Kronenhülse vor der Verbindung mit dem Kronenkörper gebracht werden, so daß der Dichtring
leichter relativ zur Kronenhülse gedreht werden kann.
Es ist ohne weiteres möglich, die gezeigten Ausführungsbeispiele noch abzuwandeln. Beispielsweise
können der Kronenkörper und die Aufziehwelle ein einstückiges Metallstück oder ein hartes Kunststoffstück
sein.
Ferner können in allen Ausführungsbeispielen nach F i g. 1 bis 6 der Selbstschmierring und der
Dichtring gegeneinander ausgetauscht werden. Ferner kann der Selbstschmierring dicht neben der metallischen
Ringscheibe und der Dichtring oberhalb des Selbstschmierrings angeordnet sein. Dieser Umtausch
ist in Fig. 9 dargestellt, die der Konstruktion so nach Fig. 1 ähnlich ist, jedoch mit dem Unterschied,
daß die Stellungen des Selbstschmierringes und des Dichtringes vertauscht sind und eine Stauchlippe 23
an Stelle der Ringscheibe 12 verwendet ist.
Claims (15)
1. Wasserdichte Uhrenkrone mit einem Kronenkörper, der eine innere ringartige Höhlung
aufweist, in der mittig am Kronenkörper ein Schaft fest angeordnet ist, mit dem die Stellwelle
fest verbunden ist, mit einer in die Höhlung eingreifenden, den Schaft umgebenden und am Gehäuseoberteil
fest angebrachten Kronenhülse und mit zwei im Raum zwischen Innenumfang der Höhlung und Außenumfang der Kronenhülse
hintereinander berührend angeordneten, zum Abdichten dienenden Ringen unterschiedlicher Verformbarkeit,
von denen der härtere gegen die beiden vorgenannten Umfangsflächen anliegt und
die durch ein am Ende der Höhlung befestigtes Halteglied gehalten sind, dadurch gekennzeichnet,
daß der eine harte, aus selbstschmierendem Material bestehende Ring (10) zum Verhüten seitlicher Bewegungen der Krone
unter Druck eingepreßt ist und der andere Ring ein gegen beide Umfangsflächen anliegender, elastischer
Dichtring (11) ist.
2. Uhrenkrone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der harte Ring (10) aus einem
Acetalkopolymerharz ist.
3. Uhrenkrone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der harte Ring (10) aus mit Öl imprägniertem Sintermetall ist.
4. Uhrenkrone nach einem der vorhergehen-
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des harten Rings (10') die Form eines
umgekehrten L hat.
5. Uhrenkrone nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Dichtring (14) vor dem Einpressen einen flachen Querschnitt hat, der nach dem Einpressen vorzugsweise
mindestens teilweise in den Ringraum des im Querschnitt L-förmigen harten Ringes
(10') eingreift.
6. Uhrenkrone nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtring
ein O-Ring (11) ist, dessen Querschnitt vor dem Einpressen kreisförmig ist.
7. Uhrenkrone nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtring
(14) vor dem Einpressen einen im wesentlichen quadratischen Querschnitt hat.
8. Uhrenkrone nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtring
(14) vor dem Einpressen einen im wesentlichen D-förmigen Querschnitt hat (Fig. 3).
9. Uhrenkrone nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
harte Ring (10) in der Höhlung (3) oberhalb des Dichtringes (9) angeordnet ist.
10. Uhrenkrone nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der harte Ring (10) in der Höhlung (3) neben dem Halteglied (23) und der Dichtring (11)
darüber angeordnet sind.
11. Uhrenkrone nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Halteglied (12) fest mit dem Kronenkörper (1), beispielsweise durch Kleben, Einpressen oder
Anstauchen, verbunden ist.
12. Uhrenkrone nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Halteglied (12) mit seinem Außenrand in eine Ringausnehmung des Kronenkörpers (1) eingreift.
13. Uhrenkrone nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Halteglied eine Metallscheibe (12) ist, die die Höhlung (3) nach dem Gehäuseoberteil teilweise
abdeckt.
14. Uhrenkrone nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Halteglied ein Vorsprung (23) ist, der am Kronenkörper (1) angestaucht ist.
15. Uhrenkrone nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Höhlung (3) eine Ringschulter hat, gegen die der harte Ring (10) oder der Dichtring (11) anliegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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