DE1673538C - Druckregeleinrichtung fur einen druckaufgeladenen Raum - Google Patents
Druckregeleinrichtung fur einen druckaufgeladenen RaumInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Druckregeleinrichtung für einen druckaufgeladenen Raum, welcher
eine Strömungsverstärkervorrichtung mit mindestens einer Verstärkerstufe enthält, welche Steuerdüsen
zum Steuern der Strömungsrichtung eines Strömungsmediums von einer Kraftdüse zu Auslaßkanälen aufweist.
Die bekannten Druckregeleinrichtungen dieser Art dienten lediglich zur Steuerung einer einzigen Größe,
und zwar der Maschinengeschwindigkeit. Irgendwelche Hinweise auf die Regelung des Druckes von
druckaufgeladenen Räumen wie beispielsweise Flugzeugkabinen sind aus dieser Anwendung nicht zu entnehmen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in einer einzigen Verstärkerstufe drei wichtige Größen für
druckaufgeladene Räume, insbesondere Flugzeugkabinen,
und zwar die Druckänderungsgeschwindigkeit.
den absoluten Druck und den Differentialdruck zu regeln,
UTi eine direkte Kontrolle zu erreichen, welche keinen Druckschwankungen, nachteiligen Schwingungen
oder Signalverzögerungen unterliegt. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Strömungsverstärkervorrichtung
innerhalb einer einzigen Verstärkerstufe eine Vorrichtung zum Abfühlen von absolutem brück und Erzeugen eines diesen absoluten
Druck darstellenden Signals, eine Vorrichtung zum Abfühler. der Druckänderungsgeschwindigkeit
und Erzeugen eines die Änderungsgeschwindigkeit darstellenden Signals und eine Vorrichtung zum Abfühlen
des Differentialdruckes zwischen Raum und Umgebung aufweist.
Es sind Druckregelungseinrichtungen bekannt, welche einen Absolutdruckfühler, einen Druckänderungsgeschwindigkeitsfühler
und einen Differentialdruckfühler mit einem einzigen einstufigen Verstärker enthalten. Diese Fühler arbeiten aber nicht mit einem
Druckmittel, sondern mit mechanischen Mitteln, welche gegenüber Schwingungen und Schwerkraftbelastungen
empfindlich sind und keine genaue Druckregelung zulassen.
In der einzigen Zeichnung ist schematisch eine Druckregeleinrichtung für eine druckaufgeladene
Flugzeugkabine dargestellt.
Eine Druckquelle, im vorliegenden Fall eine Leitung 10 von einem Flugzeugmotor 11, führt Luft unter
Druck durch eine Anordnung 13 zur Herstellung bestimmter Verhältnisse einer Kabine oder einem abgeteilten
Raum 14 des Flugzeuges zu. Ein Ausströmventil 16 steuert den Auslaß von Luft aus dem 7IaUm 14
zur Umgebung 17 um den Raum herum. Das Auslaßventil 16 besteht aus einem pneumatisch betätigten
Ventil unter der Steuerung einer Strömungsmittelverstärkeranordnang innerhalb des Raumes.
Eine von der Motorleitung 10 abzweigende Leitung 18 führt Luft unter Druck durch einen Filter 19
und ein Reduzierventil 20 zu einem Verteiler 21, welcher eine Strömungsmittelkraftversorgung für die
Verstärkeranordnung bildet. Ein Überströmventil 22 vermeidet übermäßigen Druck innerhalb des Verteilers
21.
In dem Verstärker sind vier voll entlüftete Strahlablenkungs-Strömungsmitic!vcrstärker23,
24, 25 und 26 enthalten, von denen jeder eine Kraftdüse 27, 28 und 29, 30 hat, welche durch Abzweigleitungen von
dem Verteiler über einstellbare Drosselstellen 31, 32, 33 und 34 versorgt werden.
Bei dem Strömungsmittelverstärker 23 sind vier Steuerdüsen 35, 36, 37 und 38 vorgesehen, aus denen
ein Strömungsmittel herausströmt, welches mit einem aus der Kraftdüse 27 austretenden Strömungsmittel
zusammenwirkt. Die resultierende Wirkung der Strömungsmittel aus den Steuerdüsen besteht darin, das
Strömungsmittel von der Kraftdüse 27 stärker in den einen oder anderen der Auslaßkanäle 39 und 40 des
Verstärkers zu richten, oder zwischen den beiden Auslaßkanälen verteilt zu werden. Jede überschüssige
Luft oder zwischen den Kanälen austretende Luft wird zu der Kabine 14 entlüftet.
Die beiden einander entgegengerichteten Steuerdüsen 35 und 37 in dem Verstärker 23 erzeugen eine
auf absoluten Druck bezogene Wirkung auf die Kraftdüse. Diese Düsen 35 und 37 werden durch einstellbare
Drosselstcllen 41 und 42 von den von derZufüh-
rungsleitung zu der Kraftdüse 27 abgezweigten Leitungen
versorgt. Die Steuerdüseii JS und 37 könnten
durch Drosselstellen unmittelbar von dem Verteiler 21 versorgt werden, aber eine Druckherabsetzung in
/wo Stufen durch die Drosselstelle 31 und dann durch
41 und 42 ist für die erforderlichen, verhältnismäßig niedrige:: Steuerdrücke mehr geeignet. Die Düse 35
wiru durch die einstellbare Drosselstelle 41 versorgt
und v.irkt als eine Vorspannung auf den Kraftstrahl,
wi-hr^nd die Zuleitung der durch die Drosselstelle 42
vei-.Mgten Steuerdüse 37 eine Abzweigleitung enthält.
wckh- die Zuführung des Druckmittels zu derSteuerd'iS'
37 durch Abzapfen durch eine Düse 43 in die Kai-\:vi entsprechend der Lage einer abgedichteten
D'^idose 44 eines Absolutdruckfühlers 83 verände;
Die Druckdose wird durch eine Schraube 45 zur .V ! aiii eines absoluten Druckes eingestellt, der auf
dii Druckdose 44 einwirkende Kabinendruck öffnet
nc! ■ ichließt dann die Düse 43, je ..achdem, ob der
KiV'inendruck über oder unter dem ausgewählten
Dr ick liegt. Der Druck an der Steuerdüse 37 wird somi· im Verhältnis zu dem absoluten Druck in der Kabire
i4 geändert.
Die beiden anderen einander gegenüberliegenden
Stiuerdüsen 36 und 38 in dem Verstärker 23 erzeugen
eine der Kabinendruckänderungsgeschwindigkeit entspiechende Wirkung auf den Kraftstrahl. Die Düsen
36 und 38 werden ähnlich den absoluten Steuerdüsen 35 und 37 durch einstellbare Drosselstellen 46 und 47
vim Leitungen versorgt, welche von der Zuführungs-Ie
iung zu der Kraftdüse 27 abzweigen. In gleicher V :ise wird eine Düse 36 unmittelbar durch die Dross'-:stelle
46 versorgt und wirkt als eine Vorspannung, v, ihrend die Versorgung zu der gegenüberliegenden
S^euerdiise 38 durch die Drosselstelle 47 durch eine
Düse 'il verändert wird, durch welche Luft aus einer
/.bzweigungsleitung entströmen kann. Die Düse 48 ist
auf einer federbelasteten Membran 49 angeordnet, welche eine Wand eines abgedichteten Behälters 50
eines Druckänderungsgeschwindigkeitsfühlers 84 bil-■
let. Der Behälter 50 kann sich in die Kabine 14 durch eine i-eitung 51 entlüften, wobei die Entlüftungsgeschwindigkeit
mittels eine", Ventils 52 einstellbar ist, welches als eine Mengen- oder Geschwindigkeitssteuerung wirkt. Während Änderungen im Kabinen-
druck ändert sich die Einstellung der Düse 48 entsprechend dem Differentialdruck zwischen der Kabine 14
und dem Innenraum des Behälters 50, bis das Entlüften durch das Ventil 52 den Druck innerhalb und
außerhalb des Behälters ausgleicht. Somit ändert sich die Einstellung der Düse 49 und der Druck an der
Steuerdüse 38 während Druckänderungen innerhalb der Kabine und erzeugt eine Wirkung auf den Kraftstrahl
von der Düse 27 entsprechend der Kabinendruckänderungsgeschwindigkeit.
Die Wirkung der Mengen- und Geschwindigkeitssteuerdüsen 36 und 38 ist gegenüber der Wirkung der
absoluten Steuerdüsen 35 und 37 vorherrschend und. übersteuert ihre Wirkung endgültig auf das Ausströmventil
Ki. Dieses Ergebnis wird sowohl durch Einstellung der Drosselstellen zur Erzeugung einer größeren
Kapazität an den Mengen- oder Geschwindigkeitssteuerdüsen 36 und 38 zum Rückwirken auf den
Kraftstrahl von ihr Düse 27 hinter den absoluten Steuerdüsen 35 und 37 erreicht.
Die resultierende Wirkung der absoluten und Geschwindigkeitssteiierdüsen
37 und 38 und ihrer zugeordneten Vorspanndüsen 35 und 36 besteht darin,
den Kraftstrahl von der Düse 27 mehr oder weniger stark in den einen oder anderen der Auslaßkanäle 39
und 40 zu richten. Die Düse 40 ist zur Kabine entlüftet, die Düse 39 aber versorgt eine Steuerdüse 53 in
dem Steuerverstärker 25. Die das Signal von dem Auslaßkanal 39 zu der Steuerdiise 53 führende Leitung
hat eine Abzweigung zu einer Düse 54, welche bei niedrigen Differentialdriicken geschlossen ist.
Wenn aber das Differential einen Maximalwert überschreitet, welcher durch die Werte der einschlägigen
Komponenten ausgewählt ist. öffnet sich das Ventil 54 und ermöglicht es, daß Luft aus der die Steuerdüse
53 versorgenden Leitung ausströmt.
Die Düse 54 wird durch Bewegungen einer federbelasteten Membran 55 eines Differentialdruckfühlers
85 betätigt, auf welcher sie angeordnet ist. Die Membran 55 umschließt ■ 'ne Wand eines Behälters
56, welcher durch eine statische Leitung 57 mit der Umgebungsluft 17 um den abgeschlossenen Raum 14
verbunden ist, um das Innere des Behälters 56 auf Umgebungsdruck zu halten. Wenn somit der Kabinendruck
den durch die Federbelastung und durch die Umgebung ausgeübten Druck übersteigt, wird die
Membran 55 niedergedrückt und das Ventil 54 öffnet sich und ermöglicht es, daß sich das Signal von dem
Verstärker 23 in die Kabine 14 entlüftet. Die Differentialsteuerung ist demgemäß gegenüber dem absoluten
und Mengen- oder Geschwindigkeitssignalen vorherrschend und übersteuert ihre Wirkung an dem
Ausströmventil 16.
Die Steuerdüse 53 wendet alle drei innerhalb einer einzigen Stufe der Anordnung, d. h. in dem Verstärker
23 entwickelten Signale, das absolute Signal, das Geschwindigkeits- oder Mengensignal und das Differentialsignal
an, um den Kraftstrahl aus der Düse 29 in dem Steuerverslärker 25 abzulenken. Der Steuerdüse
53 wirkt eine Vorspannung aus einer Steuerdüse 58 entgegen, weiche durch eine einstellbare Drosselstelle
59 von einer Leitung her ausgeübt wird, welche "on der Zuführung zu der Kraftdüse 29 abzweigt.
Auslaßkanäle 60 und 61 führen den Ausgang von dem Steuerverstärker 25 zu Steuerdüsen 62 und 63
eines nachfolgenden Kraftverstärkers 26, welcher kaskadenförmig
wirkt, und die Steuerdüsen richten den Kraftstrahl von der Düse 30 mehr oder weniger stark
in den eintnoder anderen der Verstärkerauslaßkanäle
64 und 65. Der Auslaßkanal 65 ist zur Kabine 14 entlüftet, der Auslaßkanal 64 aber hat drei Abzweigungen.
Die erste Abzweigung führt zu einer Druckdose 66, die zweite entlüftet einen Teil des Ausganges von
dem Kanal 64 durch eine Drosselstelle 67, um das Arbeiten des Auslasses in ein abgeschlossenes Ende zu
verhindern, und die dritte Abzweigung führt einen Teil des Verstärkerabganges zu einem Leitungsverzögerungs-
oder Nacheilungskreis, welcher einen Stabilisierungsverstärker 24 versorgt, um eine Stabilitätskontrolle für das System vorzusehen. Die Druckdose
66 dehnt sich bei einer Erhöhung in dem Druck aus, schließt eine Düse 68 und reduziert die Entlüftung
von einer Leitung, welche Luft durch eine Drosselstelle 69 von dem Verteiler 21 zu einer Membrankammer
70 führt. In der Membrankammer drückt eine Druckerhöhung eine Membran 71 entgegen einer
Federbelastung nieder und betätigt ein Hebelgestänge 72 zum öffnen eines Drosselklappenventils 73 in dem
Ausströmventil 16.
Der Rückkupplungs- und Rückströmteil des Signals
t.us dem Auslaß 64 in dem Kraftverstärker 26
hiil Abzweigungen zur Versorgung gegenüberliegender
Slcuerdüscn 74 und 75 in dein Slabilisicrungsverstärker
24. Die Düse 75 wird durch eine Drosselstcllc 76 uud die andere Düse 74 durch einen Kondensator
77, welcher einen kleinen in die Diisenzuführungsleiluiig
cingeschallelcn Behaltet enthält, und eine Dros-.selslellc
78 versorgt. Signale oder Druckiinderungcn werden verhältnismäßig schnell der Sleucrdüse 75
übemiillell, aber duieh den Kondensalor 77 verzögert.
In dem Falle eines steigenden Druckes übersteigt der Druck an der Düse 75 den Druck an der Düse 74
und lenkt den Kraftstiahl stärker in einen Auslaßkanal
79 ab. Im entgegengesetzten Fall hält während einer Diuckherabsctzung der Kondensatoi den Druck
an clei Düse 74 aufrecht und übersteigt den herabgesetzten
Druck in dei Düse 75, und der Kraflslrahl wird stärker in den Auslaßkanal 80 abgelenkt. Im
!•'alle eines gleichförmigen Ausganges aus dem Kraftverstärker
26 gleicht sich der Ausgang von den beiden Stciicrdüscn 74 und 75 aus, und der Ausgang von den
Kanälen 79 und 80 ist ausgeglichen. Der Ausgang von dem Slabilisicrungsvcrstärkcr 24 wird auf ein Paar
von gegenüberliegenden Düsen 81 und 82 in dein Sleuci verstärker 25 ausgeübt und erzeugt einen
Dämpfungseffckl, welcher die Wirkungen der Phasciidiffcrenzcn
zwischen dem Auslaßventil 16 und den Wahrnehmcrn oder Übertragern herabsetzt, welche
Hehäller und Druckdosen 44, 50 und 56 und Düsen 43, 4» und 54 enthalten.
Im HeIrieb dehnt sich bei einem Druck innerhalb
des Raumes oder der Kabine 14, der niedriger als der durch die Einstellung der Einstellschraube 45 an der
absoluten Druckdüse 44 erforderliche ist, die Druckdose 44 aus und will die Düse 43 schließen, weiche
den Druck an dem Steuerstrahl 37 in dem Verstärker 23 mit Hczugauf den Druck des Vorspannstcuerstrahlcs
35 erhöht und lenkt den Kinflsirom stärker in
Richtung auf den Auslaß 39 ab.
Die Erhöhung im Druck in dem Auslaßkanal 39 wird auf die Stcucrdiisc 53 im Stcucrverstärker 25
übertragen, vorausgesetzt, daß der Diffcrcnlialdruck nicht übermäßig und die Düse 54 an dem Diffcrentialwahrnchmcr
56 nicht offen ist. Der Druck an derSleuerdiisc
53 ei höhl sieh relativ zu dem an der Vorspannungssleucrdüsc
58, und es wird mehr von dein Kraftstraiil
in den Auslaßkaiial 60 als in den Auslaßkanal 61 abgeleitet. Der relative Druck an der Steuerdüsc 62
erhöht sich mit Bezug auf den an der Steuerdüsc 63 im Kraftverstärker 26, und der Kraftslrahl wird stärker
zum Entlüften durch den Auslaßkanal 65 abgelenkt. De ι Druck in dem Alislaßkanal 64 und in der Druckdose
66 verringert sich, die Düse 68 öffnet sich mehr und läßt I-lift von der Zuführung zu der Membrankamniei
70 entweichen. Der Druck in der Membrankammei 70 verringert sich, die Federbelastung drückt
die Membran 71 nieder und das Hebclgcstängc 72 schließt, das Ventil 73. Somit wird verhindert, daß
Luft aus der Kabine 14 ausströmt, und der Kabnicndruck
erhöht sich auf den durch Einstellung der Schraube 45 ausgewählten Druck.
Wenn sich der Druck schnell erhöht, wird der Druck außerhalb der Gcsehwindigkeits- bzw. Mengenkammer
50 größer als innerhalb, da sich Luft in den Behälter durch das Ventil 52 nicht so schnell ent
lüften kann svic sich der Druck in der Kammer 14 aiii
bauen kann. Infolgedessen öffnet sich das Ventil 41 und der Druck in der Leitung zu der Stcucrdiisc 31
.5 verringert sich. Somit verringert sich der Druck ai dieser Düse bezüglich der Vorspanndüse 36, und dei
Kraftstiahl, welcher die Neigung hat, in Richtung au den Auslaßkaiial 39 durch den absoluten Bedaif fiii
größeren Druck gerichtet zu werden, wird in Richtung
ίο auf den Auslaßkaiial 40 durch das übersteuernde Differential
zwischen den Gcschwindigkeitssteucrdiisen 36 und 38 zurückgeführt.
Somit wird das Signal in der ganzen Anordnung abgeändert, das Ausströmventil 16 schließt sich nicht
in dem durch die absolute Steuerung allein erforderlichen Ausmaß und eine übermäßige Geschwindigkeit
an Druckerhöhung wird vermieden.
Während eines Druckes höher als der durch die Einstellung der absoluten Steuerdose 44 erforderten
ao Einstellung tritt das Umgekehrte von den beschriebenen
Vorgängen mit dem Ergebnis ein, daß sich das Ausströmventil 16 öffnet und Luft ausströmen läßt, bis
der Druck in der Kabine unter den durch die absolute KonlroK't erforderlichen fällt. Die Einstellung und
a5 demgemäß der Fluß durch das Ausströmventil wird
durch die Wirkung der Gcsehwindigkeilskontinllc mittels des Behälters 50 verändert, welcher au( die
Düse 48 einwirkt und der>
absoluten Bedarf /um offnen
des Auslaßventils 16 übeisteuert, wie es gei idc
beschrieben worden ist, was den Druck bei einer < ieschwindigkcil
reduzieren würde, welche eine Beschädigung oder ein Unbehagen verursachen könnte.
Beim Betrieb dei Diffcreiitialsteuerung öffnet sieh,
wenn der Druck in der Kabine 14 den Umgelnings-
druck in einem übermäßigen Ausmaß überschreitet, wie durch die Federbclastung der Membran 55 in dem
Diffcrcnlialbchällcr 56 vorbcslimmt ist, die Düse 54
und verringert den Druck an der Steuerdüsc 53 im Steuerverstärker 25. Der Druck an der Stcucrdiisc 53
nimmt mit Bezug auf die Vorspannungssteuerdiisc 58 ab, und der Kraftstrahl von der Düse 29 wird stärker
in Richtung auf den Auslaß 61 gerichtet. Der Druck an der Slcuerdüse 63 erhöht sich mit Bezug auf den in
der Sleucidüse 62 in dem Kraftverstärker 26, und der
Kraftstrahl aus der Düse 30 wird stärker in der Auslaßkaiial 64 abgelenkt. Die Druckerhöhung im Kanal
64 hat ein Ausdehnen der Druckdose 66 und ein Schließen der Düse 68 zur Folge. Der Druck in der
Kammer 70 steigt an, die Membran 71 und dasHcbegestänge
öffnet das Drossclklappenvcnlil 7 und reduziert den Diffcrcnlialdruck.
Die Erfindung ist in gleicher Weise auf die Steuerung
von Drücken in Tauchausrüstungen oder in hypobarischen Kammern anwendbar. Das die Ausriistung
betätigende Druckmittel kann gasförmig oder flüssig oder kombiniert gasförmig und flüssig sein. Die
Druckquellc zur Betätigung der Anordnung kann jede Form haben, beispielsweise Druckluftflaschen, Kompressoren
oder Luft von einem Druckgasbehälter. Die
Druckmitlelvcrstärker können von jeder Art sein. Die
Anordnung kann ebenfalls mechanische oder elektrische Vorrichtungen erforderlichenfalls enthalten, obgleich
dadurch gewisse Probleme eingeführt würden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Druckregeleinrichtung für einen druckaufgeladenen
Raum, welcher eine Strömungsverstärkervorrichtung
mit mindestens einer Verstärkerstufe enthält, welche Steuerdüsen zum Steuern der Strömungsrichtung eines Strömungsmediums von einer Kraftdüse zu Auslaßkanälen
aufweist, d a (' rCh ge ke nnze ich ne t, daß to
die Strömungsverstärkervorrichtung innerhalb einer einzigen Verstärkerstufe (23) eine Vorrichtung
(83) zum Abfühlen von absolutem Druck und Erzeugen eines diesen absoluten Druck darstellenden
Signals, eine Vorrichtung (84) zum Abfühlen der Druckänderungsgeschwindigkeit und
Erzeugen eines die Änderungsgeschwindigkeit darstellenden Signals und eine Vorrichtung (85)
zum Abfühlen des Differentialdruckes zwischen Raum und Umgebung aufweist.
2. Druckregeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erzeugte Signal für
den absoluten Druck durch die Druckänderungsgeschwindigkeitsvorrichtung
(84) und das resultierende Signal durch das von der Differentialdruckvorrichtung
(85) erzeugte Signal abgeändert bzw. übersteuert wird.
3. Druckregeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das von der absoluten
Druckvorrichtung (83) und aas von der Druckänderungsgeschwindigkeitsvorrichtung (84) erzeugte
Signal den Kraftstrahl (27) der einzigen Stufe (23) ablenkt und das von der Differentialdruckvorrichtung
(85) erzeugte Signal den Leistungsausgang dieser einzigen Stufe beeinflußt.
4. Druckregeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das von der Druckänderungsgeschwindigkeit
erzeugte Signal von Änderungen in dem Strömungsfluß zu einer Steuerdüse (38) in der Strömungsverstärkervorrichtung
(23) abgeleitet wird und die durch Ventile (16) erzeugten Änderungen, welche durch den
Differentialdruck zwischen dem Druck innerhalb des Raumes (14) und dem Druck innerhalb eines
geschlossenen Behälters (50) betätigt werden, ein Entlüften in den Raum (14) bewirken.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB42232/66A GB1147168A (en) | 1966-09-21 | 1966-09-21 | Improvements in or relating to pressure control systems |
| GB4223266 | 1966-09-21 | ||
| DEW0044574 | 1967-08-17 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1673538A1 DE1673538A1 (de) | 1972-03-23 |
| DE1673538B2 DE1673538B2 (de) | 1972-09-28 |
| DE1673538C true DE1673538C (de) | 1973-04-26 |
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