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DE1523432C - Durch Stromungsdruck betätigte Druckregeleinnchtung für einen durch strömten, unter konstant zu haltendem, wahlbarem Druck stehenden Raum - Google Patents

Durch Stromungsdruck betätigte Druckregeleinnchtung für einen durch strömten, unter konstant zu haltendem, wahlbarem Druck stehenden Raum

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Publication number
DE1523432C
DE1523432C DE19661523432 DE1523432A DE1523432C DE 1523432 C DE1523432 C DE 1523432C DE 19661523432 DE19661523432 DE 19661523432 DE 1523432 A DE1523432 A DE 1523432A DE 1523432 C DE1523432 C DE 1523432C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
control
jet
nozzle
control element
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19661523432
Other languages
English (en)
Other versions
DE1523432B2 (de
DE1523432A1 (de
Inventor
Owen Desmond Arthur Charles Yeovil Somerset Furlong (Groß bntannienj
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westland Group PLC
Original Assignee
Westland Aircraft Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from GB4048965A external-priority patent/GB1085925A/en
Application filed by Westland Aircraft Ltd filed Critical Westland Aircraft Ltd
Publication of DE1523432A1 publication Critical patent/DE1523432A1/de
Publication of DE1523432B2 publication Critical patent/DE1523432B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1523432C publication Critical patent/DE1523432C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine durch Strömungsdruck betätigte Druckregeleinrichtung für einen durchströmten, unter konstant zu haltendem, wählbarem Druck stehenden Raum mit einem mit dem Druckraum verbundenen Einlaßventil,' einem mit der Umgebung in Verbindung stehenden Auslaßventil und einer unter dem Luftdruck des Raumes stehenden Druckkapsel.
Druckregeleinrichtungen beispielsweise für Luftfahrzeuge sind im Laufe der Jahre aus mechanischen Einrichtungen, bei welchen der Druck durch von einer Druckkapsel betätigte Einlaß- und Auslaßventile abgetastet und geregelt wird, ferner aus elektromechanischen Systemen, bei welchen der Druck durch eine Druckkapsel abgetastet und die Einlaß- und Auslaßventile elektrisch betätigt werden, und schließlich aus elektronischen und mechanischen Systemen entwickelt worden, bei welchen Druck- und Geschwindigkeitssignale elektronisch vor einer Betätigung der Einlaß- und Auslaßventile erzeugt werden. Alle diese früheren Einrichtungen waren in ihrem Aufbau sehr verwickelt und beanspruchten viel Platz, und tragen auf Grund der notwendigen Verdopplung der Einzelteile als Sicherheitsmaßnahme gegen einen möglichen Ausfall erheblich zu dem Gesamtgewicht des Flugzeuges bei.
i 5.2,5 43 2
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Solche Einrichtungen haben viele bewegliche schnitte A bis D unterteilt worden, um die Beschrei-
Teile, welche auf Grund von Reibung und Abnut- bung-zu vereinfachen. A-A zeigt die Hauptsteuerung
zung, thermischer Ausdehnung und Trägheit oder ' und Abschnitt B-B den Kraftabschnitt. Abschnitt
Gewicht Beschränkungen unterworfen sind. Die C-C sieht eine geregelte Änderungsgeschwindigkeit
Häufigkeit von periodischen Wartungen wird da- 5 von unmittelbar auf den Abschnitt A-A einwirkender
durch erheblich verstärkt. Druckregelung vor, und Abschnitt D-D ist eine Sta-
Eine mechanische Einrichtung der eingangs er- bilisierungseinheit, welche durch Leitungsverzöge-
wähnten Art verwendet ein durch Federdruck und rungsrückkopplung arbeitet. Die Kraftdüsen für jedes
ausdehnbare Faltenbälge betätigtes Kabinenauslaß- Strahlsteuerelement werden bei einem vorbestimmten
ventil zur Druckregelung, ein von einem Winkelhebel io Druck von einer gemeinsamen Verteilerleitung aus
von den ausdehnbaren Faltenbälgen des Auslaßven- versorgt, welche von einer stabilisierten Druckquelle,
tils betätigtes Einlaßventil und ein Lufteinlaßrück- beispielsweise einem Kompressor und Reduzierven-
schlagventil und ein Luftauslaßsicherheitsventil. tilsystem versorgt wird, wie es mit Bezug auf Fig.2
Es ist ferner eine atmosphärisch gesteuerte, me- beschrieben und bei Strömungsmediumlogikeinrich-
chanische Kabinendruckregeleinrichtung bekannt, 15 tungen üblich ist.
welche für eine Höhe und Geschwindigkeit von In dem Abschnitt A-A führt eine Kraftdüse 1 Hand eingestellt werden kann und Druckkapseln, ständig einem Strahlsteuerelement 2, vorzugsweise Membranen und gegeneinander wirkende Feder- einem Analogelement von der Art der Leitstrahldrücke auf einen schwenkbar angeordneten Hebel ent- ablenkung Luft durch Strahldüsenwechselwirkung zu, hält, wobei beide Einrichtungen einer Abnutzung, 20 obgleich eine gegenseitige Druckbeeinflussung oder Reibung, thermischen Ausdehnung, mechanischem andere Arten verwendet werden können. Steuer-Ausfall und einem verhältnismäßig langsamen An- ströme werden von dem die Kraftdüse 1 versorgensprechen auf Druckunterschiede unterworfen sind. den Luftstrom in Zuführungsleitungen 9 und 9 A ab-Es sind Strahlsteuerelemente als strömungsme- gezweigt und fließen durch Drosselstellen 3 und 4 zu chanische Verstärker oder strömungsmechanische 25 Steuerdüsen 10 und 11 weiter. In Verbindung mit Logikvorrichtungen bekannt. Diese haben eine kleine der Zuführungsleitung 9 A arbeitet ein Kabinenhö-Größe, sind von robuster Ausführung, reagieren henwähler, welcher eine absolute Druckkapsel 6 und schnell und erfordern nur eine geringe Wartung. ^ ein Pufferventil 7 enthält. Dieses ist durch eine^
Diese Elemente oder Verstärker wurden tiisher Schraube 5 einstellbar angeordnet, durch welche· ein aber lediglich als Strömungsservovorrichtungen zum 30 Druck in der Kabine 33 ausgewählt werden kann. Regulieren der richtigen Luftgeschwindigkeit eines Wenn der Kabinendruck die Einstellung an dem Flugzeuges, zur Geschwindigkeitskontrolle von Fahr- Druck- oder Kabinenhöhenwähler 5 überschreitet, zeugen, strömungsbetätigten, akustischen Vorrich- zieht sich die Druckkapsel 6 zusammen. Dadurch ertungen oder zum Regeln eines Kraftstoffzuflusses zu gibt sich ein Spalt zwischen dem Ventil 7 und einer einer Gasturbine verwendet. 35 Abzweigung von der Zuführungsleitung 9 A, wo-Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein durch Luft durch eine Drosselstelle 8 in die Kabine System von Strahlsteuerelementen bzw. Logikvor- 33 entweichen kann. Der Luftdruck in der Zuführichtungen zu verwenden, welche keine beweglichen rungsleitung 9 A verringert sich und damit der Ein-Teile haben, die Druckaufladung eines geschlossenen fluß, welchen eine Steuerdüse 10 auf den Kraftstrahl Raumes selbsttätig regeln, das Gewicht und die phy- 40 von der Kraftdüse 1 ausübt. Wenn jedoch der Steuersikalischen Abmessungen der Ausrüstung herabset- strom durch die die Düse 11 steuernde Leitung 9 unzen, die Sicherheit und Ansprechgeschwindigkeit der beeinflußt bleibt, lenkt der Unterschied zwischen den gesamten Einrichtung und damit ganz allgemein die Drücken in den Düsen 10 und 11 den Kraftstrahl in Zuverlässigkeit verbessern und die Wartungskosten Richtung auf die Auslaßöffnung 12 in eine Steuerleiherabsetzen, wodurch die Wartungszeit z. B. für ein 45 tung 14 zu einer Steuerdüse 16 in einem Strahlsteuer-Flugzeug ganz erheblich herabgesetzt werden kann. element 19 ab. Die Steuerdüse 16 lenkt den Kraft-Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, strahl von einer Kraftdüse 18 in Richtung auf eine daß ein an sich bekanntes Strahlsteuerelement mit Äuslaßöffnung 20 und von dort durch eine Steuerleizwei einander entgegengerichteten, auf einen aus tung 21 zu einer Steuerdüse_ 22 in einem Strahlsteuereiner Kraftdüse austretenden Kraftstrahl wirkende 50 element 24 in dem Abschnitt B-B ab.
Steuerdüsen verwendet wird, welche mit gleich stark Durch die Steuerdüse 22 wirkender Druck lenkt gedrosselten Zuführungsleitungen verbunden sind, den Kraftstrahl von einer Kraftdüse 23 in Richtung und einen an die eine Steuerdüse angeschlossenen auf eine Auslaßöffnung 25 und in eine Steuerleitung Leitungszweig aufweisen, an der eine von der Druck- 27 ab. Durch eine kleine Entlüftungsöffnung 76 kann kapsel gesteuerte Austrittsleitung angeschlossen ist, 55 Luft aus der Steuerleitung entweichen, um ein Ein- und ferner durch die Verbindung einer Auslaßöff- führen des Strahlsteuerelementes in einen geschlossenung des Strahlsteuerelementes mit einer das Auslaß- nen Leitungskreis zu vermeiden. Ein Druckanstieg in ventil des Raumes steuernden Druckkammer. der Zuführungsleitung 27 wirkt in einer Druckkamin den Zeichnungen ist die Erfindung an zwei mer 28 auf eine Membran 29 einer Betätigungsvor-Beispielen dargestellt. 60 richtung für ein Auslaßventil und drückt eine Feder F i g. 1 zeigt die Ausführungsform einer Druckre- 30 zusammen. Ein an der Membran 29 befestigtes geleinrichtung nach der Erfindung zur Verwendung Hebelgestänge 31 öffnet eine Drosselklappe 32 und bei einem Passagierflugzeug in einem Leitungs- ermöglicht das Entweichen von Luft aus der Kabine schema einer Kabinenaufladeregeleinrichtung; 33 zur Atmosphäre 33 Λ. Der Druck in der Kabine
F i g. 2 zeigt eine andere Ausführungsform der 65 wird damit reduziert.
Erfindung zur Verwendung bei einem nicht für Pas- Wenn der Käbinendruck in Richtung auf die Einsagiere bestimmten Flugzeug, stellung an dem Höhenwähler fällt, dehnt sich die Das Leitungsschema nach Fig. 1 ist in vier Ab- Druckkapsel6 aus und sperrt das Entweichen von
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Luft durch das Pufferventil 7 aus der Zuführungsleitung 9 A ab. Die Drücke in den Zuführungsleitungen gleichen sich aus, so daß die resultierende Wirkung der Steuerdüsen 10 und 11 darin besteht, eine gleichmäßigere Verteilung des Kraftstrahles zwischen den Auslaßöffnungen 12 und 13 herbeizuführen. Ein Fluß durch die Zuführungslcitungen 14 und 15 zu den Steuerdüsen 16 und 17 in dem Strahlsteuerelement 19 unterteilt den Kraftstrahl von der Düse 18 gleichmäßiger zwischen den Ausflußöffnungen 20 und 58. In gleicher Weise hat der Fluß von den Auslaßöffnungen 20 und 58 in den Zuführungsleitungen 21 und 59 in das Strahlsteuerelement 24 zur Folge, daß die Steuerdüsen 22 und 60 den Kraftstrahl aus der Düse 23 richten und aufteilen, indem er teilweise durch die Auslaßöffnung 26 in die Kabine 33 einsikkert. Der Druck in der Kammer 28 der Ventilbetätigungsvorrichtung fällt, und die Feder 30, welche gegen den reduzierten Druck auf die Membran 29 wirkt, will über das Hebelgestänge die Drosselklappe 32 schließen und den Druck in der Kabine 33 aufrechterhalten. Ein ungenügender Druck in der Kabine hat eine ähnliche, aber größere Reaktion und ergibt eine weitere Bewegung in Richtung auf ein Schließen der Drosselklappe 32.
Um eine Kontrolle auf die Änderungsges^hwindigkeit des Kabinendruckes zu haben, J^t enr Geschwindigkeitskontrollabschnitt C-C vorgesehen. Wenn beispielsweise das Flugzeug ansteigt, fällt der Kabinendruck entsprechend, bis der durch die Einstellung des DruckkapselhöhenwählersS. gewählte Kabinendruck erreicht ist. Das Abfallen des Kabinendruckes wird durch einen Einlaßfilter in Zuführungsleitungen 35 und 35 A durch Drosselstellen 36 und 37 zur Steuerung von Düsen 40 und 41 eines Strahlsteuerelementes 43 weitergeleitet. In der Leitung 35 ist eine Geschwindigkeitsänderung von Druckkontrolle 39 mit einer Kammer 38 mit einstellbarem Volumen vorhanden. Wegen der besonderen Aufnahmefähigkeit in dem Kanal 35 auf Grund der Kammer 38 erreichen und beeinflussen Druckänderungen durch die Leitung 35 Λ eine Steuerdüse 41 vor der Änderung durch die Leitung 35 und beeinflussen eine Kraftdüse 49. Im Falle eines Ansteigens des Flugzeuges bewirkt die Verringerung an Druck in der Kabine 33 eine Verringerung des Druckes an der Steuerdüse 41 im Vergleich mit dem an der Düse 40 und der Kraftstrahl von der Kraftdüse 42 wird in Richtung auf die Auslaßöffnung 45 in die Zuführungsleitung 47 abgelenkt. Der Fluß wird in einem Strahlsteuerelement 51 verstärkt, wo die Erhöhung des Druckes an der Steuerdüse 49 den Hauptkraft-. strahl von der Düse 50 in Richtung auf eine Auslaßöffnung 53 und Zuführungsleitung 54 ablenkt. Die Geschwindigkeitswirkung wird dann durch eine Steuerdüse 56 der Wirkung der Steuerdüse 10 in dem Strahlsteuerelement 2 hinzugefügt und zeigt eine Vergrößerung der Kraft gegenüber der Steuerdüse 11. Die resultierende Wirkung besteht darin, daß der Hauptkraftstrahl von der Düse 1 in Richtung auf die Auslaßöffnung 13 abgelenkt wird, wodurch bei einem weiteren Verlauf durch die verschiedenen Strahlstcuerstufcn in dem System in der beschriebenen Weise das Auslaßventil 32 in einem ausreichenden Ausmaß geschlossen und das Maß an Druckreduktion auf ein annehmbares Maximum reduziert wird. Im Falle einer Druckerhöhung wird die Geschwindigkeitswirkung umgekehrt mit dem Ziel, das Ventil 32 zu öffnen-und das Maß an Erhöhung zu begrenzen.
Um die Stabilität des Systems zu verbessern, führt ein weiterer Abschnitt D-D eine Leitungsverzögerungswirkung auf das Strahlsteuerelement 19 ein. Um die Wirkung einzuleiten, beliefern Abzapfungen von den Zuführungsleitungen 59 und 21 Steuerdüsen 61 und 62 eines Strahlsteuerelementes 64 mit Bezug auf die Signale von den Strahlsteuerelementen 2 und 19. Wenn beispielsweise der Hauptkraftstrahl in dem Strahlsteuerelement 19 in Richtung auf die Auslaßöffnung 20 und in die Leitung 21 auf Grund eines hohen Kabinendruckes oder eines schnellen Anwachsens des Kabinendruckes abgelenkt wird, erhöht sich der Druck an der Steuerdüse 62 gegenüber dem an der Düse 61, und der Kraftstrahl von der Kraftdüse 63 wird in Richtung auf die Auslaßöffnung 65 abgelenkt. Der Strahl fließt durch eine Leitung 67, eine Fluidkapazität 69 und eine ihn verzögernde Drosselstelle 72 zu einer Steuerdüse 74 in dem Strahlsteuerelement 19, wo die Wirkung durch Komponentwerte der Fluidkapazität 69 und der Drosselstelle 72 zum Dämpfen einer Instabilität eingestellt wird. In gleicher Weise erzeugt der Ausfluß aus der öffnung 58 des Strahlsteuerelementes 19 durch die Leitung 59 zu der Steuerdüse 61 eine Rückleitung durch, die.. öffnung 66, Leitung 68, Fluidkapazität 70 und. Drosselstelle 71, um das Strahlsteuerelemeni: 19-in der entgegengesetzten Phase zu beeinflussen.
In F i g. 2 ist eine vereinfachte Druckregeleinrichtung dargestellt, welche ein absolutes System mit einer Leitungsverzögerungsrückkopplung zu einer Stabilität und eine übersteuernde Differentialdrucksteuerung aber ohne eine Geschwindigkeitsänderungskontrolle enthält.
Bei dieser Einrichtung führt der Kompressor eines Flugzeugmotors 100 Luft unter Druck durch einen Wärmeaustauscher und ein Druckreduziersystem 101 der Kabine 102 des Flugzeuges zu. Zusätzlich versorgt der Kompressor 100 eine Verteilerleitung 103 eines Drucksteuersystems durch einen Filter 104 und ein Reduzierventil 105. Das Reduzierventil steuert den Druck bei einem Überdruck im Verhältnis zu dem Kabinendruck anstatt gegenüber einem absoluten Druck oder Umgebungsdruck um die Kabine 106 herum. Übermäßiger Druck in der Verteilerleitung wird durch ein Druckbegrenzungsventil 107 vermieden. Das Steuersystem betätigt paarweise angeordnete Ausfluß- oder Druckventile 108, welche es ermöglichen, daß Luft aus der Kabine 102 zur Atmosphäre 106 entweichen kann und die Kabine auf einem ausgewählten Druck gehalten wird.
Die Verteilerleitung 103 versorgt eine Kraftdüse 109 eines Strahlsfeuerelementes 110 durch eine Drossclstelle 111 und Leitung 112. Zusätzlich versorgt die Verteilerleitung 103 durch eine Drosselstelle 114 eine Leitung 113, welche sich verzweigt, wobei eine Abzweigung 115 eine Steuerdüse 116 des Strahlsteuerelementes 110 durch eine Drosselstelle 117 und die andere Abzweigung 118 eine gegenüberliegende Steuerdüse 119 durch eine weitere Drosselstelle 120 versorgt. Die Abzweigung 118 hat eine Anzapfung 121 zu einem von einer Druckkapsel gesteuerten Pufferventil 122, welches es ermöglicht, daß Luft aus der Leitung 118 in Beziehung auf den Kabinendruck entweichen kann, welcher sich auf die Druckkapsel 123 auswirkt. Veränderungen in dem Kabinendruck haben Veränderungen in dem auf die
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Stcucrdüsc 119 wirkenden Druck zur Folge und ver- daß der Kabinendifferentialdruck bei einem annehmändern die Richtung des Kraftstrahles stärker in baren Maximum aufrechterhalten wird. Richtung auf die eine oder andere der Auslaßöff- Der Ausfluß von den Strahlsteuerelementen in nungcn 124 und 125 des Sirahlsteuerelementes 110. der Leitung 138 wird durch eine Rückkopplungslei-Änderungcn in der Unterteilung des Kraflstrahles 5' tung 153 angezapft, um eine Stabilisierungs- oder zwischen den Auslaßöffnungen 124 und 125 werden Dämpfungswirkung durch ein Strahlsteuerelement durch Zuführungsleitungen 126 und 127 zum Steu- 159 auszuüben. Eine Hinstell-Drosselstellc 154 regelt ern von Düsen 128 und 129 in einem Strahlsteuerele- den Einfluß der Rückkopklung auf das System. Abmcnt 130 weitergeführt und wirken auf einen Kraft- zweigungen der Leitung 153 versorgen zwei Steuerstrahl von einer Kraftdüse 131 ein, welcher von der io leitungen 155 und 156, von denen jede eine. Aus-Vcrleilcrlcitung 103 durch eine Drosselstelle 132 und gleichsdrosselslellc 160 und 161 enthält und gegeneine Leitung 133 versorgt wird. Der Kraftstrahl wird überliegcnde Steuerdüsen 157 und 158 des Strahldurch die Steuerdüsen 128 und 129 gerichtet und Steuerelementes 159 versorgt.' Eine der Leitungen zwischen den Auslaßöffnungen 134 und 135 unter- 155 enthält eine Fluid-Kapazitäl 162, welche eine teilt. Die Auslaßöffnung 134 wird zur Kabine entlüf- 15 Phasendifferenz zwischen den Sleuerdüscn 157 und tct, während die öffnung 135 eine Kammer 136 158 verursacht, und eine Ableitung des Kraftstrahles eines mcmbranbetütiglen Pufferventils 137 durch des Strahlsteuerelemenles von der Kraftdüse 159 a eine Leitung 138 versorgt. Die Membran 139 ist zwi- phasenverschieden von der anfänglichen Druckändeschcn gegenüberliegenden Federn 140 und 141 abge- rung in der Leitung 138 erzeugt. Das Ausmaß der stützt und ermöglicht eine zwangläufige Einstellung 20 Phasenänderung hängt von den anteiligen Werten mittels einer Einstellschraube 142. Das Pufferventil der Drosselstellen und Fluid-Kapazitäten in dem Lei-137 ermöglicht es, Luft aus der Leitung 143 zu ent- tungskrcis und davon ab, ob die Fluid-Kapazität 162 nehmen, weiche eine Abzapfung von der Verteilerlei- in der Leitung 155 oder 156 angeordnet ist. Der tung 103 durch eine Drosselstelle 144 zu Membran- Hauptkraftfluß wird von der Verteilerleitung 103 kammern 145 verbindet,- welche die Auslaßventile 25 durch eine Drosselstelle 163 und Leitung 164 zuge-108 betätigen. Eine Vergrößerung in der Ablenkung führt und durch die Wirkung der Steuerdüsen 157 des Kraflstrahles aus der Düse 131 in die Auslaßöff- und 158 in Richtung auf die entsprechende Auslaß^^. nung 135 will das Pufferventil 137 schließe^ die"* öffnung 165 oder 166 abgelenkt. Der Ausfluß-speist Entnahme aus der Leitung 143 verringern, den durch Leitungen 167 und 168 zusätzliches<intgegen-Druck in den Kammern 145 vergrößern und die Aus- 30 gesetzt angeordnete Steuerdüsen 169 ,utfd 170 in dem Iaßventile 108 öffnen. Eine Reduktion in dem Kabi- Strahlsteucrelement 110, wo sich die Rückkoppnendruck auf die Druckkapsel 123 bewirkt ein Ab- lungsleitungsverzögerungswirkung mit der Steuerwirlenkcn der Kraftstrahlen in Richtung auf die anderen kung von den Düsen 116 und 119 summiert.
Auslaßöffnungen und hat ein Schließen der Auslaß- Das durch das gesamte oder einen Teil des Syvcntile in einem geeigneten Ausmaß zur Folge. 35 stems fließende Strömungsmedium kann aus Gas Zusätzlich zur Veränderung der Ableitung aus oder einer Flüssigkeit je nach der erforderlichen der Leitung 118 zu der Steuerdüse 119 des Strahl- Druckaufladung bestehen. Zusätzliche Stufen von Steuerelementes 110 durch das Pufferventil 122 im Strahlsteuerungen können zwischengeschaltet oder es Verhältnis zu dem Kabinendruck versorgt eine Ab- kann eine zusätzliche Leitungsverzögerung aus Stabizweiglcitung 146 ein Pufferventil 147 und sieht eine 40 litätsgründen vorgesehen werden. Es können zusätz-Ableitung für eine übersteuernde Differentialkon- liehe Fluid-Kapazitäten und Drosselstellen je nach trolle vor. Das Pufferventil 147 wird durch eine den Erfordernissen zugefügt werden. Die Drosselstelfederbelastetc Membran 148 unterstützt, welche eine len können einstellbar, wie beispielsweise Nadelven-Wand cinei Kammer 149 bildet, welche bei Umge- tildrosselstellen, oder unverstellbar, wie beispielsbungsdruck durch eine statische Leitung 150 zu der 45 weise öffnungen oder Kapillaren, sein. Es können Umgebung 106 gehalten wird. Die Belastung der Servosysteme mit vorgesehen werden, wenn die Strö-Mcmbran 148 wird durch eine Schraube 151 einge- mungsmcdiumdrücke zur Entwicklung der notwendistellt, welche auf die Feder 152 einwirkt. Die Feder gen Kraft unzureichend sind.
152 hält das Ventil geschlossen, bis die Differenz Obgleich nur eine Art -von Sirahlsteuerelement zwischen dem Kabinendruck und dem Umgebungs- 50 dargestellt und beschrieben worden ist, kann dieses druck um die Kabine herum einen maximalen Wert abgeändert und verschiedene Arten zusammen oder überschreitet. Bei diesem Wert öffnet der Differen- einzeln verwendet werden. Es können entlüftete lialdiuck auf die Membran 148 das Ventil 147 und Strahlstcucrclemente zur Vereinfachung der Anordhat eine Verringerung des Druckes in der Leitung nung genommen werden, so daß das gesamte in 118 und an der Düse 119 zur Folge. Der Kraftstrahl 55 einem Strahlsteucrelement verwendete Strömungsmevon der Kiaftdüse 109 lenkt sich dann in Richtung dium nicht von nachfolgenden Elementen aufgcnomauf die Auslaßöffnung 124 ab. Der sich ergebende men zu werden braucht, sondern in den Raum enterhöhle Druck in der Steuerdüse 128 lenkt den lüftet werden kann.
Kraftstrahl von der Düse 131 in Richtung auf die Die Diuckregelcinrichtung nach der Erfindung Auslaßöffnung 135 in dem Strahlstciierelemcnt 130 60 kann in jedem stehenden oder beweglichen, abgeal) und hai eine Druckerhöhung in der Kammer 136 schlosscncn Raum wie beispielsweise einer FIugzeugy.111 Folge, welche das Piiffeiventil 137 schließt. kabine, einer hy pci barometrischen Kammer, einem Durch die Druckerhöhung in der Kammer 145 wer- Weltraumschiff oder einer Unterwasser einrichtung den die Auslaßventile in einem Ausmaß geöffnet, angewendet werden.
Hicizu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Durch Strömungsdruck betätigte Druckregeleinrichtung für einen durchströmten, unter konstant zu haltendem, wählbarem Druck stehenden Raum mit einem mit dem Druckraum verbundenen Einlaßventil, einem mit der Umgebung in Verbindung stehenden Auslaßventil und einer unter dem Luftdruck des Raumes stehenden Druckkapsel, gekennzeichnet durch ein an sich' bekanntes Strahlsteuerelement (2, 110) mit zwei einander entgegengerichteten, auf einen aus einer Kraftdüse (1,109) austretenden Kraftstrahl wirkende Steuerdüsen (10, 11; 116, 119), welche mit gleich stark gedrosselten Zuführungsleitungen (9, 9 A, 115, 118) verbunden sind, und einen an die eine Steuerdüse (10, 119) angeschlossenen Leitungszweig (9 A, 118), an der eine von der Druckkapsel (6, 123) gesteuerte Austrittsleitung angeschlossen ist, und durch die Verbindung einer Auslaßöffnung (12, 13; 124, 125) des Sfrahlsleuerelementes (2, 110) mit einer das Auslaßventil (32, 108) des Raumes steuern- as deni Druckkammer (28,145).
2. Druckregeleinrichtung nach Anspruch fpdadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil eines Kraftstrahles (63, 131) eines Strahlsteuerelementes (64, 130) eine Zuleitung zu einem Strahlsteuerelement (19, 159) versorgt, welche mindestens eine Fluid-Kapazität (70, 162) und eine Drosselstelle (71, 161) zur Erzeugung eines Ausgangsflusses aus der Zuleitung aufweist, welcher bei Anlegen an mindestens eine Steuerdüse (73, 157) des Strahlsteuerelementes (19, 159) die Druckregeleinrichtung beim Stabilisieren unterstützt.
3. Druckregeleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des aus dem Strahlsteuerelementv (130) austretenden Kraftstrahles (131) über eine Zuleitung (155) an eine Steuerdüse (157) eines Strahlsteuerelementes (159) angeschlossen ist, die eine größere Zeitkonstante als eine Zuleitung (156) des anderen Teiles hat, welche an eine weitere, der SteuerdUse (157) mit Bezug auf den Kraftstrahl (159 a) des Strahlsteuerelementes (159) gegenüberliegende Steuerdüse (158) angeschlossen ist.
4. Druckregeleinrichtung nach einem der vor- 5«» hergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Paar von an den unter Druck stehenden Raum (33) angeschlossenen Steuerdüsen (40, 41) von entgegengesetzter Wirkung auf den Kraftstrahl eines Strahlsteuerelementes (43), von denen die Zuleitung (35) zu der einen Steuerdüse (40) eine größere Zeitverzögerung (38) als die Zuleitung (3SA) zu der anderen Steuerdüse (41) hat, wobei das Düsenpaar auf das Regelsystem eine Wirkung entsprechend der Druckänderungsgeschwindigkeit innerhalb des Raumes ausübt und die Wirkung der Änderungsgeschwindigkeit zum Herabsetzen der Druckänderungsgeschwindigkeit verwendet wird.
5. Druckregeleinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine durch den Druck in dem Raum (102) und die umgebende Atmosphäre (106) unterschiedlich beaufschlagte Differentialsteuereinrichtung (149), weiche eine Vorrichtung steuert, die den Druck an einer Steuerdüse (116) eines Strahlsteuerelementes (HO) verändert und den Kraftfluß in dem Strahlsteuerelement (110) zur Betätigung einer Vorrichtung ablenkt, welche den Differentialdruck zwischen dem Raum- und Umgebungsdruck bei einer bestimmten, maximalen Höhe aufrechterhält.
6. Druckregeleinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Differentialsteuereinrichtung (149) innerhalb des Raumes (102) angeordnet ist, und der Innenraum der Steuereinrichtung (149) auf einem Druck entsprechend der umgebenden Atmosphäre um den Raum herum gehalten wird, und die Ablenkung des Kraftstrahles auf das Ansprechen der Differentialsteuereinrichtung (149) das Auslaßventil (108) im Sinne eines öffnens und Reduzierens des Differentialdruckes auf die vorbestimmte, maximale Höhe betätigt.
7. Druckregeleinrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Differentialsteuereinrichtung (149) zur Veränderung der vorbestimmten, maximalen Höhe einstellbarist, bei welcher der Differentialdruck 'geregelt wird. ^.-v -"
8. Druckregeleinrichtung nacrr-einem der vorhergehenden Ansprüche, daxfurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Strahlsteuerelemente aus einem durch Wechselwirkung von Strahlablenkungsdüsen betätigten Element besteht.
DE19661523432 1965-09-22 1966-08-30 Durch Stromungsdruck betätigte Druckregeleinnchtung für einen durch strömten, unter konstant zu haltendem, wahlbarem Druck stehenden Raum Expired DE1523432C (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB4048965A GB1085925A (en) 1965-09-22 1965-09-22 Improvements in or relating to pressure control systems
GB4048965 1965-09-22
DEW0042307 1966-08-30

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1523432A1 DE1523432A1 (de) 1969-02-20
DE1523432B2 DE1523432B2 (de) 1972-11-23
DE1523432C true DE1523432C (de) 1973-06-14

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