DE1673571A1 - Druckmittelbettaetigtes Programmsteuergeraet - Google Patents
Druckmittelbettaetigtes ProgrammsteuergeraetInfo
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Description
DIPL.-ING. A. GRClNECKeR 8000 MÖNCHEN 22
Maximilianstraße 43 . Η. KINKELDEY
Telefon2971 00/2W44
D R.-ING. W. STOGKM Al R, Ae. E. (cauf.jnst, oftechn.) TelegrammeMonapatMünchen
PATENTANWÄLTE . . - . Telex 05-28380
General Gas Light Company
Kalamazoo, 'Michigan, USA P 1868-27/Hä
Druckmittelb etätigtes Programmsteuergerät
Die vorliegende Erfindung bezieht sich, auf ein druckmittelbetätigtes
Programmsteuergerät, insbesondere Zählgerät zum Zählen einer vorbestimmten Anzahl von Signalen während einer
Betriebsperiode, z.B. durch Abgeben "jeweils eines einzigen
Ausgangssignals bei Beaufschlagung mit einer Anzahl von Eingangssignalen.
Während das Prinzip der Erfindung in einem weiten Bereich von
Systemen und Verwendungen gebraucht werden kann, ging es aus
dem Bedürfnis nach einem Gerät hervor, das eine beliebige, sehr kleine oder auch sehr große Anzahl von Signalen aufnehmen bzw. zählen und bei Beaufschlagung mit einer Anzahl von
Eingangssignalen ein einziges Ausgangssignal abgeben kann.
Das erfindungsgemäße Gerät ist vor allem zur Verwendung für
pneumatische Programmsteuersysteme geeignet, äie bei automatischen
Werkzeugmaschinen eingesetzt werden. Es kann beispielsweise bei einer selbsttätig gesteuerten Bohrmaschine
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Bankkonten; K Authäuser, München 173533 · Deutsche Bank,München 16/25078 · Postscheckkonto München 44212
benutzt werden, mit der eine Anzahl gleichartiger Bohrarbeiten
an einem einzigen Werkstück auszuführen ist. Wenn der Reihe nach sechs Bohrvorgänge an dem Werkstück durchgeführt
werden sollen, werden dem Gerät sechs Eingangssignale zugeführt, je eines für jeden Bohrvorgang. Bei Zuführen
des sechsten Signals wird das Gerät auch ein Ausgangssignal übertragen, das für irgendeinen Zweck Verwendung
finden kann, z.B. zum Einschalten einer Fördereinrichtung für die Weiterbewegung des Werkstücks zur nächsten Bearbeitungsstation.
Das Gerät nach der Erfindung ist jedoch auch für andere Verwendungen geeignet, und das genannte Beispiel
dient nur zur Erläuterung ohne Beschränkung der Erfindung.
Bekannte Zählgeräte, insbesondere solche zur Steuerung von Ventilen, verwenden eine druckmittelbetätigte, hin- und hergehende
Einrichtung mit einer Klinke, die mit einem angetriebenen Sperrad in Antriebsverbindung steht. Letzteres wird in
einer Reihe von seitlich aufeinanderfolgenden Drehschritten bewegt, wenn die druckmittelbetätigte Einrichtung hin und her
geht. Diese rLmmt eine Anzahl von Signalen bzw. Impulsen auf, wodurch das Sperrad um eine Anzahl von Schritten in einer
Richtung vorrückt, bis das Ausgangsventil geöffnet ist. Derartige Vorrichtungen erfordern jedoch im allgemeinen, daß
zwischen dem Sperrad und dem Ausgangsventil eine Zwischenverbindung vorgesehen ist oder daß im Sperrad ein als Ventil
fungierender Kanal bzw. Durchlaß vorhanden ist. Entweder sind solche Systeme daher mechanisch sehr kompliziert oder
sie bereiten große Schwierigkeiten bei der erforderlichen Abdichtung.
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Ein weiteres Problem bei den bekannten Zählgeräten ist der
hohe mechanische Aufwand· Die meisten bekannten Geräte bedienen sich komplizierter mechanischer Systeme, die eine
ausgeklügelte Steuerung erfordern. Diese Geräte sind infolgedessen nicht nur teuer in der Herstellung, sondern
sie bedingen auch eine sorgfältige Wartung, d.h. sie sind unwirtschaftlich und im Betrieb nicht zuverlässig. Überdies
lassen sich die meisten bekannten Geräte nicht bequem auf eine Vielzahl von verschiedenen Zählverhältnissen einstellen,
nämlich auf verschiedene Werte der Anzahl von Eingangssignalen,
die dem druckmittelbetätigten Gerät sechs Abgaben eines Ausgangssignals zugeführt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile der bekannten Ausführungen zu vermeiden und ein wirtschaftlich herstellbares,
einfach aufgebautes, ait geringer Wartung und also zuverlässig arbeitendes Gerät zn schaffenc. Zu den Zielen
der Erfindung gehört es weitirhir»: ein pneumatisches Zählgerät
vorzusehen, das bei Beaufschlagung mit einer vorbestimmten Anzahl von Eingangssignalsn ε :.ae Ausgangseinrichtung
während einer Betriebsparicde is isag setzt oder ein
einziges Ausgangs signal überträgt und dsi3 bequem auf eine
Vielzahl von verschiedenen Verhältnissen zwischen den Eingangs- und Ausgangseinrichtungen einstellbar ist.
Diese Aufgabe wird bei einem Gerät dar eingangs erwähnten Art
erfindungsgemäß gelöst durch eine auf eine Anzahl von zugeführten Signalen ansprechende bewegliche Eingangseinrichtung,
eine Steuereinrichtung zur Auswahl einer vorbestimmten Anzahl von Signalen während jeder Betriebsperiode des Gerätes, eine
mit der Eingangseinrichtung zusammenarbeitende und auf die
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dieser zugeführten Signale ansprechende bewegliche Zähleinrichtung
mit einem in einer Führung hin- und herschwingenden
Zählglied, das in Abhängigkeit von der Zuführung der Signale zur Eingangseinrichtung schrittweise bewegbar ist, eine von
der Zähleinrichtung nach Zuführung der vorbestimmten Anzahl von Signalen betätigte Ausgangseinrichtung und eine Einrichtung
zum Rückführen des Zählgliedes in seine Anfangsstellung.
Nach der Erfindung wird die Eingangseinrichtung aufgrund einer
Anzahl von Eingangssignalen hin- und herschwingend bewegt, wodurch ein Zählglied, beispielsweise ein angetriebenes Sperrrad,
in einer Richtung weitergeschaltet wird, bis es die Ausgangseinrichtung
beruht und betätigt, worauf das Zählglied und die Ausgangseinrichtung in ihre Anfangsstellungen zurückgeführt
werden. Bei Betätigung der Ausgangseinrichtung können
auch das Zählglied und die Eingangs einrichtung in ihre Anfangsstellungen zurückgebracht werden, so daß das Gerät für den
nächsten Vorgang betriebsbereit ist.
Die Erfindung sieht vor, daß eine Eingangseinrichtung bei jedem zugeführten Eingangssignal um ein vorbestimmtes Stück
weiterbewegt wird und mit seiner Bewegung ein Zählglied, beispielsweise ein Sperrad antreibt, das nach einer vorbestimmten
Anzahl von Eingangssignalen mit einer Steuereinrichtung in Eingriff gelangt, welche die Ausgangseinrichtung betätigt,
die ihrerseits zur Rückstellung des Gerätes die Rückführung der Steuereinrichtung, des Zählgliedes und der Eingangseinrichtung
in ihre Anfangsstellungen betätigt und automatisch steuert.
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Das erfindungsgemäße Gerät ist dazu geeignet, in Verbindung
mit anderen gleichartigen Geräten Addier- oder Multipliziervorgänge auszuführen.
Im folgenden wird der Aufbau eines erfindungsgemäßen Geräts nach einer beispielsweisen Ausführung beschrieben. Diese umfaßt
ein Gehäuse mit einem hin und her schwingenden Eingangsglied, ein bewegliches Zählglied, ein drehbares Wählglied und
ein hin und her schwingendes Steuerglied. Dem Eingangsglied wird ein Druckmittel-Eingangssignal bzw. -Impuls zugeführt,
wodurch das Eingangsglied hin und her schwingt. Es steht in Antriebsverbindung mit dem Zählglied, das aufgrund des Eingangssignals
in einer ersten Sichtung schrittweise weiterbewegt wird. Auf dem Zählglied ist ein Anschlag angebracht, der
nach einer vorbestimmten Anzahl von Schritten an dem Steuerglied zur Anlage kommt und dieses in einer ersten Richtung
einsinnig weiterbewegt. Infolge dieser Bewegung kommt das Steuerglied mit einem Steuerventil in Berührung, das in eine
Öffnungsstellung bewegt wird, so daß das Eingangssignal übertragen und einem äußeren Verbraucher als Ausgangssignal aufgeprägt
wird. Die Druckentlastung nach dem Druckmittel-Eingangssignal ermöglicht die Rückführung von Eingangsglied,
Zählglied, Steuerventil und Steuerglied in ihre Anfangsstellungen. Die Rückkehr des Zählgliedes in die Anfangsstellung
gestattet es auch dem Steuerglied, in seine Anfangsstellung zurückzukehren, so daß sich das Steuerventil schließen1 kann
und das System mit der Niederdruckseite der Druckanlage verbunden, d.h. z.B. auf Atmosphärendruck entlüftet wird, wodurch
das Gerät für die Ingangsetzung einer neuen Betriebsperiode bereit ist. Das Wählglied ist durch Verdrehung ein-
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stellbar und legt die Anfangsstellung des Zählgliedes fest,
so daß das Verhältnis zwischen der Anzahl von Eingangssignalen zu dem erzeugten einzigen Ausgangssignal bequem
einstellbar ist.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen
anhand der Zeichnung· Darin zeigen:
Fig· 1 eine ScEmittansicht eines erfindungsgemäßen druckmittelbetätigten
Programmsteuergerätes mit Schnitt entlang der Linie I-I aus Fig. 2,
Fig. 2 eine Schnittansicht längs der Linie II-II aus Fig.1,
Fig. 3 eine vergrößerte Schnittansicht entlang der Linie
III-III aus Fig. 1 ,
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Vorderseite des Gerätes mit Wählknopf,
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Vorderseite des Gerätes mit Wählknopf,
Fig. 5 eine vergrößerte Schnittansicht eines Ausgangsventils,
Fig. 6 ein Schema de» Druckmittel-Steuerkreises des Gerätes, Fig. ? eine Schnittansicht eines abgewandelten Programmsteuergerätes
nach der Erfindung mit Schnitt entlang der Linie VII-VII aus Fig. 8,
Fig. 8 eine Stirnansicht des Gerätes nach i"ig. 7 mit Wählknopf,
Fig. 9 ein Schema des Steuerkreises für das Gerät,
Fig. 10 ein Schema mit Verwendung zweier erfindungsgemäßer Programmsteuergeräte zum Addieren,
Fig.11 ein Schema mit Verwendung zweier Programmsteuergeräte
nach der Erfindung zur Multiplikation, und Fig.12 eine vergrößerte Schnittansicht eines bei einem
erfindungsgemäßen Gerät verwendeten typischen Ventils.
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In der folgenden Beschreibung wird eine gewisse Bezeichnungsweise
benutzt, die nur zur Erläuterung dienen soll und keinen einschränkenden Sinn haben soll. Die Wörter "aufwärts", "abwärts",
"nach rechts" und "nach links" beziehen sich auf Richtungen in den betreffenden Figuren der Zeichnung. Das Wort
"vorwärts" bezieht sich auf die Bewegungsrichtung des Zählgliedes bzw. Sperrades innerhalb des Gerätes bei Beaufschlagung
mit EingangsSignalen, und das Wort "rückwärts" bezeichnet die entgegengesetzte Richtung. Die Angaben "einwärts"
und "auswärts" beziehen sich auf die Richtungen zum und vom geometrischen Mittelpunkt der Vorrichtung bzw.- ihrer Teile.
Die erwähnte spezielle Bezeichnungsweise umfaßt nicht nur
die genannten Wörter, sondern auch Ableitungen davon und Wörter ähnlicher Bedeutung.
Das Gerät nach den Fig. 1 und 2 weist ein Gehäuse 11 auf, das aus einer zweckmäßigen Anzahl von Teilentestehen kann. Bei der
gezeichneten Ausführung umfaßt das Gehäuse 11 einen Hauptteil 12 mit einer Abschlußplatte 13» die damit durch geeignete
Mittel, beispielsweise Schrauben 16, verbunden ist. Im Bedarfsfalle
kann eine geeignete Dichtung zwischen der Abschlußplatte 13 und dem Hauptt-eil 12 vorgesehen sein.
In den Hauptteil 12 des Gehäuses 11 ist eine zylindrische öffnung 17 eingearbeitet, deren Ende durch eine Stirnwand 18
abgeschlossen ist, die einen Teil des Gehäuses 11 bildet.Das andere Ende der zylindrischen öffnung 17 ist rundum mit einer
großen Ausnehmung 19 versehen, deren unterer Teil eine Schulter 21 bildet. Innerhalb der Ausnehmung 19 befindet sich eine
scheibenförmige Abschlußkappe 22 mit einem vergrößerten Mittelteil.
Die Abschlußkappe 22 ist durch geeignete Mittel, beispielsweise einen Sperring 23 gegen die Schulter 21 gehalten.
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Im Inneren der zylindrischen öffnung 17 ist eine allgemein
mit 26 bezeichnete Wähleinrichtung (Fig. 2) angeordnet. Die Wähleinrichtung 26 umfaßt ein Zählglied 27» das als Schaltbzw.
Sperrad ausgebildet ist, welches auf einer zylindrischen Wählachse 28 drehbar gelagert ist. Die Wählachse 28 ist innerhalb
des Gehäuses 11 drehbar gelagert, indem ein Ende der Achse von einer Aussparung 29 in der Abschlußkappe 22 aufgenommen
ist, während das andere Ende der Achse in einer kreisförmigen öffnung in der Stirnwand 18 gelagert ist und
diese durchsetzt. Ein Wählknopf 32 ist auf dem hervorragenden
Ende der Wählachse 28 angebracht und daran mittels eines Querstiftes 33 befestigt. Die Innenfläche des Wählknopfes
ist mit einer Anzahl von im Winkel versetzten Sacklöchern 36 versehen, deren Abmessungen ausreichen, um einen Stift
aufzunehmen, der an der Stirnwand 18 starr befestigt ist und von ihr absteht.
Der innerhalb der zylindrischen Öffnung 17 befindliche Mittelteil der Wählachse 28 ist mit einem starr befestigten Radialbolzen
38 versehen, dessen Enden den Umfang der Wählachse überragen, wobei ein Ende 39 soweit vorsteht, daß es als
fester Anschlag dienen kann. Eine Druckfeder 41 umgibt die Wählachse 28 und ist zwischen dem Radialbolzen 38 und der
Stirnwand 18 angeordnet. Ein Ende der Druckfeder 41 liegt
an der Stirnwand 18 an, während das andere Ende an einer Druckscheibe liegt, die ihrerseits an den vorstehenden Enden
des Radialbolzens 38 anliegt. Die Druckfeder 41 spannt
daher die Wählachse einwärts in die zylindrische Öffnung 17 vor (in Fig. 2 nach links), so daß der Stift 37 von einem
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der Sacklöcher 36 aufgenommen wird. Wie jedoch in Fig. 2
deutlich gezeigt ist, ist zwischen dem Anschlag 39 und der Stirnwand 18 beträchtliches Axialspiel vorhanden, so daß
die ganze Wähleinrichtung entgegen der Vorspannung der
Feder 41 axial nach außen bewegt werden kann (in Fig. 2 nach rechts), bis der Stift 37 aus dem Sackloch 36 heraus
gelangt, worauf der Wählknopf 32 in eine gewünschte Stellungverdreht
werden kann. In dieser ist ein gewünschtes Sackloch 38 mit dem festen Stift 37 ausgerichtet, so daß die Druckfeder
41 die Wähleinrichtung 26 wieder einwärts bewegt und der Stift 37 innerhalb des ausgewählten Sackloches 36 aufgenommen
wird.
Das Zählglied 27 ist mit einer damit einstückigen Nabe 47
versehen, die auf der Wählachse 28 frei drehbar gelagert ist. Eine Axialbewegung der Nabe 47 des Zählgliedes 27 wird durch
Anliegen ihrer gegenüberliegenden Enden an dem Badialbolzen 38 bzw. an der Abschlußkappe 22 verhindert. Das Zählglied
weist ferner einen Bolzen 43 auf, der daran starr befestigt ist und axial über die Fläche des Zählgliedes 47 hinausreicht,
so daß er im wesentlichen in der gleichen Querebene wie der Radialbolzen 39 liegt. Der am Zählglied 27 befestigte Bolzen
43 dient so als beweglicher Anschlag. Eine Torsionsbzw. Spiralfeder 46 umgibt die Nabe 47 und ist mit einem
Ende an der Nabe, mit dem anderen Ende am Gehäuse 11 fest angebracht, so daß sie das Zählglied 27 in einer Rückholeinrichtung
vorspannt (in Fig. 1 im Gegenzeigersinn), um das Zählglied 27 in seine Anfangsstellung zurückzuführen. Das
Zählglied 27 ist ferner mit einem Druckstift 48 versehen, der sich an dem gezahnten Umfang befindet und diesen zu
einem weiter unten erläuterten Zweck quer durchsetzt.
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Die Bewegung der Wähleinrichtung 26 wird durch eine daneben befindliche, allgemein mit 49 bezeichnete Schalteinrichtung
gesteuert (Fig. 1 und 3)· Die Schalteinrichtung 49 umfaßt einen Kolben 51» der im Inneren eines Zylinders 52 gleitend
gelagert ist. Dieser ist in den Hauptteil 12 des Gehäuses 11 eingearbeitet, wobei der Zylinder durch die Abschlußplatte
13 geschlossen ist und wobei sich ein Dichtungsring 53 vorzugsweise zwischen dem Hauptteil 12 und der AbscJ&ußplatte
befindet. In der Mitte des Kolbens 51 ist rundherum eine Dichtung 56 angeordnet, die zügig gleitend an der Innenwand
des Zylinders 52 anliegt, so daß die Dichtungen 53 und 56
zusammen eine Druckkammer 57 für das Druckmittel zwischen sich einschließen. Das Side des Kolbens, welches sich innerhalb
der Druckkammer 37 befindet (linkes Ende in Fig.1 und 3)»
ist mit einer Druckfläche 58 versehen, die bei Füllung der
Druckkammer 57 mit dem Druckmittel durch dieses beaufschlagt
wird. Die Druckfläche 58 enthält ein kleines, davon abstehendes
Anschlagstück 73» welches an der Abschlußplatte 13 anliegt, wenn der Kolben 51 -wie in Fig. 1 dargestellt- sich
in der zurückgezogenen Stellung befindet. Das Anschlagstück verhindert auf diese Weise, daß die Druckfläche 58 an der
Abschlußplatte 13 zur Anlage kommt.
Das andere Ende des Kolbens 51 (rechtes Ende in Fig. 1) ist
als Schaft 59 mit verringertem Durchmesser ausgebildet und von einer Druckfeder 61 umgeben, die mit einem Bade an einem
Bund 62 aus dem Kolben 51 und mit dem anderen Ende an einem Ansatz 63 innerhalb des Gehäuses 11 anliegt. Durch die Druckfeder
61 wird also der Kolben 51 in seiner zurückgezogenen Stellung vorgespannt (nach links in Fig. 1).
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Der Kolben 51 weist ferner einen Längsschlitz 66 auf
(Fig. 3)» der sich über die länge des Schaftes 59 erstreckt
und darüber hinaus noch etwas in den Hauptteil des Kolbens 51 ragt. In dem Schlitz 66 befindet sich eine Schaltklinke
67, die mit dem Kolben 51 mittels eines Stiftes 68 verbunden ist, der den Schaft 59 sowie die Schaltklinke 67 durchsetzt,
so daß letztere in Bezug auf den Kolben 51 Winkelbewegungen
ausführen kann. Die Schaltklinke 67 ist mit einem Vorsprung 69 versehen, dessen vordere Fläche an der Druckfeder
61 anliegt, so daß die Schaltklinke in eine Anfangsstellung vorgespannt ist (Fig. 1), in welcher die Rückfläche
des Vorsprunges 69 an der unteren Fläche 70 des Längsschlitzes
66 aufliegt. Die Schaltklinke 67 ist ferner mit einer Nase
71 versehen, die so geformt ist, daß sie mit den Zähnen zum Eingriff gelangen kann und deren Form entspricht, die auf dem
Umfang des Schaltrades 27 angebracht sind. Ein Führungsstift
72 ist am Gehäuse 11 starr befestigt und ragt in den Längsschlitz 66, wodurch eine Drehbewegung des Kolbens 51 **^cL der
zugeordneten Schaltklinke 67 verhindert wird, so daß der Führungsstift 72 die Schaltklinke 67 in der gleichen Ebene
wie das Zählglied hält.
Die beschriebene Schalteinrichtung 49 wird jedesmal betätigt,
wenn Druckmittel in die Druckkammer 57 gelangt, so daß der Kolben 51 linear vorwärts bewegt wird (in Fig. 1 nach rechts)
und die Nase 71 der Schaltklinke 67 mit dem Schaltrad 27 zum
Eingriff kommt. Letzteres wird dadurch in einer ersten Richtung verdreht (in Fig. 1 im Uhrzeigersinn). Nach Druckentlastung
der Druckkammer 57 bewirkt die Feder 61 die Rückkehr des Kolbens 51 in seine Anfangsstellung, d.h. außer Eingriff
mit dem Schaltrad 27.
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Um jedoch zu verhindern, daß das Schaltrad bzw. Zählglied 27 unter der Wirkung der Spiralfeder 46 in seine Anfangsstellung zurückkehrt, ist eine Verriegelung 76 vorgesehen,
die das Schaltrad 27 in seiner Stellung hält oder verriegelt.
Die Verriegelung 76 umfaßt einen Kolben 77» der in einem Zylinder 78 im Gehäuse 12 gleitend gelagert ist· Der Kolben
77 hat einen Hauptteil mit einem Paar von Flanschen 79 bzw. 81, zwischen denen sich ein Dichtungsring 82 befindet, der
an der Innenwand des Zylinders 78 zügig gleitend anliegt. Das eine Ende des Kolbens 77 bildet ferner einen Kopf,
dessen Durchmesser kleiner ist als der des Zylinders 78,
so daß er von einer Ringkammer 86 umgeben ist. Das eine Ende der Ringkammer 86 wird von einem festen Dichtungsring
88 gebildet, der innerhalb des Hauptteils 12 des Gehäuses angeordnet ist und gleitend am Umfang des Kopfes 83 anliegt,
während das andere Ende der Ringkammer 86 von einem Bund gebildet ist, der zwischen dem Kopf 83 und dem Flansch 79
vorhanden ist.
Das andere Ende des Kolbens 77 trägt einen Schaft 89, der in einem im Gehäuse 11 ausgebildeten Zylinder 91 von kleinerem
Durchmesser gleitend gelagert ist. Der Durchmesser des Schaftes 89 ist kleiner als derjenige des Kopfes 83 am anderen
Kolbenende, so daß eine größere Ringkammer 92 zwischen
dem Umfang des Schaftes 89 und der Innenwand des Zylinders besteht. Die Ringkammer 92 ist abgeschlossen durch einen im
Gehäuse 11 gebildeten Absatz 93 und einen Bund bzw. eine Druckfläche 96, die sich zwischen dem Schaft 89 und dem
Flansch 81 befindet. Da der Schaft 89 im Durchmesser kleiner
ist als der Kopf 83, ist die Druckfläche 96 wesentlich größer als die entsprechende Fläche des in der Ringkammer 86
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befindlichen Bundes 87· Der Schaft 89 weist ferner einen Zahn 97 an einem Ende auf, der mit den am Umfang des
Schaltrades 27 befindlichen Zähnen zum Eingriff gebracht werden kann, so daß der Kolben 77 praktisch als Sperrklinke
wirkt, welche die Rückbewegung des Schaltrades 27 verhindert. Das Ende des Schaftes 89 ist außerdem mit einem Ausschnitt
98 versehen, damit ein fester Führungsstift 99 hindurchgreifen kann. Dadurch wird eine Drehbewegung des Kolbens 77 gegenüber
dem Gehäuse 11 verhindert, während der Kolben 77 im
Gehäuse 11 eine hin- und hergehende Bewegung ausführen kann, so daß der Zahn 97 mit den Zähnen am Schaltrad 27 zum Eingriff
gebracht werden kann.
Nahe bei dem Schaltrad 27 ist im Gehäuse 11 eine Steuerungs einrichtung
101 angeordnet, die ein zylindrisches Gleitstück 102 umfaßt, das innerhalb einer Bohrung 103 am Hauptteil 12
gleitend gelagert ist. Das Gleitstück 102 ist mit einem Längsschlitz
106 versehen, dessen Breite ausreicht, um die Kante des Schaltrades -27 darin aufzunehmen, wie in Fig. 2 deutlich
dargestellt ist. Außerdem weist das Gleitstück 102 einen Querschlitz 107 auf, der durch Seitenflächen 108, 109 begrenzt ist, die quer zur Längsachse des Gleitstückes 102
verlaufen. Der Querschlitz 107 gewährleistet während des Betriebs des Gerätes das notwendige Bewegungsspiel für den
Druckstift 48, der am Umfang des Schaltrades 27 angebracht ist. Das Gleitstück 102 ist mit einem Endstück 110 versehen,
das einen Ansatz 111 von verringertem Durchmesser aufweist, welcher in einer im Gehäuse 11 ausgebildeten Bohrung 112
(Fig. 5)gleitend geführt ist. Der Ansatz 111 arbeitet mit einer im folgenden beschriebenen Ventilanordnung 113 zusammen.
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Wi e den Fig. 1 und 5 entnommen werden kann, ist koaxial
ausgerichtet mit dem Gleitstück 102 ein durch dieses betätigbares Austrittsventil 113 angeordnet. Es befindet
sich innerhalb einer Bohrung 116 im Hauptteil 12 des Gehäuses 11, wobei das Ende der Bohrung 116 durch die Abschlußplatte
13 abgeschlossen ist, die zwischen sich und dem Hauptteil 12 einen geeigneten Dichtungsring 117 enthält,
In der Bohrung 116 ist außerdem eine feste Ventilbuchse angeordnet, die in ihrer Längsmitte einen koaxialen Kanal
119 aufweist, an dessen Enden sich entgegengesetzt gerichtete konische Ventilsitze 121, 122 befinden. Die neben den
Ventilsitzen 121, 122 befindlichen Enden der Ventilbuchse 118 sind als Kammern 123 bzw. 126 ausgebildet. In der
festen Ventilbuchse 118 ist ein bewegliches Ventilstück
127 gelagert, das eine Ventilspindel 128 mit elastischen Ventilelementen 129, 131 an gegenüberliegenden Enden aufweist.
Auf den Ventilelementen 129, 131 sind konische Ventilflächen 132 bzw. 133 so ausgebildet, daß sie abdichtend
auf den Ventilsitzen 121 bzw. 122 anliegen können.
Das Ventilstück 127 besitzt einen Schaftstummel 136, der von dem einen Ende absteht und von einer Druckfeder 137
umgeben ist, deren Enden einerseits am beweglichen Ventilstück 127 und andererseits an der Abschlußplatte 13 anliegen,
so daß das bewegliche Ventilstück 127 in seiner Anfangsstellung
vorgespannt ist (in Fig.1 nach rechts). Das elastische Ventilelement 129 mit der konischen Ventilfläche
132 liegt daher normalerweise an dem festen Ventilsitz an. Am anderen Ende des beweglichen Ventilstückes 127 ist
ein damit einstückiger Kolben 138 vorgesehen, der ein Paar
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Flansche 139» 14-1 hat, die an der Kammer 126 gleitend anliegen,
deren äußeres Ende durch einen Dichtungsring 142 zwischen den Flanschen wirksam abgeschlossen bzw. abgedichtet
ist· Ein Ende der Kammer 126 ist daher durch eine bewegliche Druckfläche 146 auf dem Flansch 139 wirksam abgeschlossen.
Der andere Flansch 141 weist eine Stirnfläche 147 auf, die an dem Ansatz 111 des Endstückes 110 zur Anlage
kommen kann.
Der Schalteinrichtung 49, der Verriegelung 76 und der Ventileinrichtung
113 kann Druckmittel durch eine Anzahl von Kanälen und Durchlässen zugeführt werden, die im Hauptteil 12
des Gehäuses 11 ausgebildet sind. Dieses hat im einzelnen einen Einlaß 148, der mit der Bohrung 116 in Verbindung steht,
welche ihrerseits mittels eines Kanals 149 mit der Ringkammer 86 verbunden ist. Ein ähnlicher Kanal 151 verbindet die Ringkamrner
86 mit der Druckkammer 57» die den Betätigungskolben 51 umgibt. Nach Anschluß des Einlasses 148 an eine geeignete
Druckmittelquelle sind die Bohrung 116 neben dem beweglichen Ventilstück 127» die den Verriegelungskolben 77 umgebende
Ringkammer 86 und die den Betätigungskolben 51 umgebende Druckkammer 57 stets in Verbindung mit dem von der
Quelle ausgehenden Druckmittel und unter seinem Druck.
Das Gehäuse 11 ist ferner mit einem Steueranschluß 152 versehen,
der mit einem beliebigen Verbraucher bzw. einer Ausgangseinrichtung verbunden werden kann, dem bzw. der ein
Druckimpulssignal zugeführt werden soll. Der Steueranschluß 152 steht mit dem Kanal 119 über einen Radialkanal 153 in
Verbindung, der gleichfalls in der festen Ventilbuchse 118
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angeordnet ist. Diese enthält zusätzlich einen ebenfalls mit dem zentralen Kanal 119 in Verbindung stehenden Radialkanal
156, der seinerseits mit einem Gehäusekanal 157 verbunden ist, welcher in die größere Ringkammer 92 der Verriegelung
mündet.
Das Gehäuse 11 ist ferner mit einem dritten Anschluß versehen, nämlich dem Auslaß 159 ι der in geeigneter Weise an
die Niederdruckseite des Systems angeschlossen ist und bei Bedarf (im Falle von Druckluft als Druckmittel) mit der Atmosphäre
in Verbindung stehen kann. Der Auslaß 159 steht einem Radialkanal 158 in der festen Ventilbuchse 118 gegenüber,
der wiederum mit der darin befindlichen Kammer 126 in Verbindung steht. Die feste Ventilbuchse 118 ist vorzugsweise
mit einer Anzahl von Dichtungsringen 161 bis 163 versehen, die einerseits am Umfang der Ventilbuchse 118 und
andererseits am Gehäuse 11 dichtend anliegen, so daß Undichtigkeiten zwischen den betreffenden Kanälen und Durchlässen
verhindert werden.
Das Schema in Fig. 6 zeigt die verschiedenen Durchlässe, welche im Gehäuse 11 zur Verbindung und Steuerung der Kolben
sowie der Steuerventile angeordnet sind. Bei dem gezeichneten Beispiel ist eine Haupt-Druckleitung 166 von der Druckmittelquelle
S an den Einlaß 146 angeschlossen. Das durch diesen
eintretende Druckmittel gelangt in die Bohrung 116 und belastet das bewegliche Ventilstück 127· In ähnlicher Weise
gelangt Druckmittel von der Quelle S über den Kanal 149 in
die Ringkammer 86, so daß der Verriegelungskolben 77 in den
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Eingriff mit dem Schaltrad 27 gedrückt wird. Weiter gelangt das Druckmittel aus der Ringkammer 86 durch, den Kanal 151
in die Druckkamer 57 zur Betätigung des Schaltkolbens 51·
Der zentrale Kanal 119, welcher im allgemeinen durch das
Steuerventil bzw. Ventilstücki27 geschlossen ist, steht
mit dem Steueranschluß 152 in Verbindung, der seinerseits
an einen äußeren Verbraucher angeschlossen ist. Außerdem ist der Kanal!119 an den Kanal 157 angeschlossen, welcher mit
der größeren Ringkammer 92 in Verbindung steht und die Gegenbewegung
des Verriegelungskolbens 77 steuert. Des weiteren ist der Kanal 119 mit der Kammer 126 verbunden, die an
den Auslaß 159 angeschlossen ist, der zur Niederdruckseite
des Systems führt, beispielsweise der Atmosphäre.
Die Vorwärtsbewegung des hin- und hergehenden GleitStückes
102 (in Fig.1 nach links) bewirkt, daß der Ansatz 111 an dem
beweglichen Ventilstück 127 zur Anlage kommt, das dadurch in seine offene Stellung verschoben wird. Infolgedessen wird
der Druckimpuls von der Einlaßkammer 116 einerseits über das Ventil 127 an den Verbraucher und andererseits an die größere
Ringkammer 92 übertragen, so daß die Halteklinke bzw. der Zahn 97 aus dem Eingriff mit dem Schaltrad 27 gelöst wird.
Die Freigabe des Schaltrades 27 ermöglicht es der Feder 137» das Ventilstück 127 in die normale Schließstellung zurückzuführen,
wodurch die Ringkammer 92 und der Steueranschluß
152 mit dem Auslaß 159 in Verbindung gebracht werden.
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Im folgenden wird die Arbeitsweise der beschriebenen Vorrichtung erläutert. Bei Beginn einer Betriebsperiode des
Gerätes befinden sich der Betätigungskolben 51» das Schaltrad
27 und das bewegliche Ventilstück 127 in ihren Anfangsstellungen. Mittels der Feder 61 wird der Betätigungskolben
51 an die Abschlußplatte 13 angedrückt (Fig. 1). Batsprechend drückt die Sprialfeder 46 das Schaltrad 27 in seine Anfangsstellung (in Fig. 1 im Gegenzeigersinn), so daß der bewegliche
Anschlag 43 an dem festen Anschlag 39 zur Anlage kommt. Das bewegliche Ventilstück 127 wird durch die Feder 157 nach
rechts in die in Fig. 1 gezeigte Stellung gedrückt, in welcher das elastische Ventilelement 129 auf dem Ventilsitz
121 aufliegt, so daß der zentrale Kanal 119 geschlossen ist und keine Verbindung zwischen dem Einlaß 148 und dem
Steueranschluß 152 besteht. Vor Inbetriebnahme zieht die
Bedienungsperson zunächst die Wählachse 28 axial nach außen (in Fig.2 nach rechts), bis der feste Stift 37 ganz aus dem
Sackloch 36 im Wählknopf 32 herausgelangt ist. Sodann wird
der Wählknopf 32 in die gewünschte Winkelstellung gebracht, wodurch das erforderliche Zählverhältnis gewählt wird. Es
sei angenommen, daß die Bedienungsperson den Wählknopf 32 in die Stellung 6 (Fig. 4) gedreht hat, so daß der feste Anschlag
39 entsprechend in eine Stellung verdreht wurde, in welcher das Gerät ein Verhältnis von 6:1 liefert. Nach Einstellung
des Verhältnisses kann die Bedienungsperson den Wählknopf loslassen bzw. lockerlassen, so daß die Druckfeder 41 die Wählachse 28 axial nach innen drückt (in Fig.2
nach links), bis der feste Stift 37 sich im Eingriff mit dem entsprechenden Sackloch 36 des Wählknopfes 32 befindet.
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Während des beschriebenen Einstellvorganges ist der Zahn
des Kolbens 77 nicht im Eingriff mit der Verzahnung des
Schaltrades 27, so daß infolge der Vorspannwirkung der
Spiralfeder 46 der bewegliche Anschlagbolzen 43 stets an dem Wählanschlag 39 anliegt und daher dessen Bewegung in
die gewählte Stellung folgt.
Bei Inbetriebnahme wird ein erster Druckmittel-Impuls bzw. ein Signal über die Haupt-Druckleitung 166 und den Einlaß
148 in die Bohrung 116 und durch den Kanal 149 in die Ringkammer 96 sowie durch den Kanal 151 in die den Betätigungskolben 51 umgebende Druckkammer übertragen. Das Auftreten
des Druckmittelsignals innerhalb der Ringkammer $6 bewirkt,
daß das Druckmittel an die Druckfläche bzw. den Bund 87 gelangt,
so daß der Verriegelungskolben 77 vorwärts bewegt wird (in i"ig.1 nach rechts) und der Zahn 97 mit der Verzahnung
am Umfang des Schaltrades 27 in Eingriff gelangt. Entsprechend bewirkt das Auftreten eines ersten Drucksignals
In der Druckkammer 57 die Einwirkung des Druckmittels auf die Druckfläche 58 des Betätigungskolbens 51« so daß dieser
vorwärts bewegt wird und die Schaltklinke 67 in die Zähne des
angetriebenen Schaltrades 27 eingreift, wodurch dieses in einer ersten Richtung in Umdrehung versetzt wird. Das Schaltrad
27 wird um einen kleinen Winkelbetrag entgegen der Sprialfeder 46 vorbewegt. Während dieser Vorwärtsbewegung schieben
die Zähne des Schaltrades 27 den Haltezahn 97 radial nach außen, so daß wenigstens ein Zahn des Schaltrades 27 daran
vorbeigehen kann. Infolge des Druckes in der Ringkammer wird die Halteklinke bzw. der Zahn 97 einwärts bewegt, so daß
er erneut mit den Zähnen des Schaltrades 27 zum Eingriff
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gelangt und dieses dadurch an der Rückkehr in die vorherige
Stellung hindert.
Während dieses ersten Bewegungsabschnittes bewegt sich der
Anschlag-Bolz en 43 von dem festen Wähl-Anschlag 39 weg, so
daß keine Berührung mehr besteht. Entsprechend erfährt der Druckstift 48 während des ersten Bewegungsabschnittes eine
kleine Winkelversetzung. Bei Druckentlastung nach dem ersten Druckimpuls bewirkt die Feder 61 die Rückkehr des Kolbens
aus dem Eingriff mit dem Schaltrad 27· Die Halteklinke bzw. der Zahn 97 verbleibt jedoch im Eingriff mit dem Schaltrad
27, da hier keine Rückstellkraft wirkt, welche das Element 97 in seine Anfangsstellung zurückführen würde.
In ähnlicher Weise werden durch Zuführung aufeinanderfolgender
Impulse an das Gerät der Kolben 51 und die zugehörige Schaltklinke 67 bei jedem Impuls linear vorbewegt, so daß
die Schaltklinke 67 mit demSchaltrad 27 in Eingriff gelangt und dieses um einen Schritt vorbewegt, wobei es in der neuen
Stellung durch die Halteklinke bzw. den Zahn 97 gehalten wird. Am Ende des fünften Impulses hat der Druckstift 48 sich von
seiner Anfangsstellung soweit entfernt, daß er ungefähr an der Endfläche 109 des QuerSchlitzes 107 im Gleitstück 102
anliegt (Fig. 1). Wird nun der sechste Druckimpuls dem Gerät zugeführt, so wird das Schaltrad 27 um einen weiteren Schritt
vorgedreht, wobei die Schaltklinke 67 das Schaltrad 27 in seiner neuen Stellung hält. Während des sechsten Bewegungsabschnittes greift der Druckstift 48 an der Seitenfläche
des Querschlitzes 107 an und bewirkt so eine Verschiebung des
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Gleitstückes 102 im Gehäuse 11 (in Fig. 1 nach links). Infolge der Bewegung des Gleitstückes 102 kommt dessen Ansatz
111 an der Stirnfläche 14-7 des beweglichen Ventilstückes 127
zur Anlage und bewegt dieses entgegen der Wirkung der !feder 137 (in -Fig.1 nach links).Durch die Bewegung des Ventilstückes
127 nach links wird das elastische Ventilelement 129 von dem Ventilsitz^ abgehoben, während gleichzeitig das elastische
Ventilelement 131 abdichtend an dem konischen Ventilsitz 122 zur Anlage kommt.
Die öffnung des Steuerventils bzw. Ventilelements 129 gestattet
es, daß der sechste Druckmittelimpuls auch durch den zentralen Kanal 119, den Radialkanal 153 und den Steueranschluß 152 in
die Verbraucherleitung und von dieser an einen äußeren Verbraucher übertragen wird. Außerdem wird der sechste Druckimpuls
auch durch die Kanäle 156,157 in die größere Eingkammer 92 übertragen. Da die Druckfläche 96 der Druckkammer 92 größer
ist als der Bund 87 in der Ringkammer 86, wird der Kolben 77 nach links bewegt (lig.1), so daß der Zahn 97 bms dem Eingriff
mit der Verzahnung am Umfang des Schaltrades 27 herausgelangt,
während das Schaltrad 27 in seiner neuen Stellung im Verlauf des sechsten Druckimpulses lediglich durch die Schaltklinke
67 gehalten ist. Diese behält ihre Stellung im Eingriff mit dem Schaltrad 27 während der gesamten Dauer des sechsten
Druckimpuls es.
Diese Stellung wird sogar beibehalten, nachdem der sechste Druckimpuls beendet ist, worauf das in der Druckkammer 57
sowie in der Ringkammer 86 befindliche Druckmittel durch den Einlaß 148 zurückströmt. Da das Ventilelement 129 noch in
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der geöffneten Stellung ist, gelangt das Druckmittel aus
der Verbraucherleitung 152 und der größeren Ringkammer 92
ebenfalls durch den Einlaß 148 zurück. Dies setzt sich fort, bis der auf den Kolben 51 wirkende Druck in der Kammer 57
auf einen Betrag absinkt, bei dem die Spannung der Druckfeder 61 ausreicht, den Kolben 51 in seine Anfangsstellung zurückzudrücken
(in Fig. 1 nach links).Bei der Rückkehr des Kolbens 51 in seine Anfangsstellung bewirkt die auf das Schaltrad 27
wirkende Spiralfeder 46 dessen Verdrehung (in Fig. 1 im Gegenzeigersinn) in seine Anfangsstellung, in welcher der
bewegliche Anschlag-Bolzen 4-3 an dem festen Anschlag 39
anliegt.
Die Rückbewegung des Schaltrades 27 in seine Anfangsstellung bewirkt, daß der Druckstift 48 aus dem Eingriff mit der Seitenfläche
109 am Gleitstück 102 gelangt. Hat der Druckstift 48 das Gleitstück 102 freigegeben, so bewirkt die auf das Beide
des beweglichen Ventilstückes 127 wirkende Spannung der Feder 137 die Verschiebung des Ventilstückes 127 und des
Gleitstückes 102 nach rechts in die Anfangsstellung (Fig. 1), so daß das elastische Ventilelement 129 wiederum auf dem konischen
Ventilsitz 121 abdichtend aufliegt. Ih dieser Stellung befindet sich der zentrale Kanal 119 in Verbindung mit der
Kammer 126, die ihrerseits mit dem Auslaß 159 verbunden ist.
Eine weitere Folge besteht darin, daß die größere Ringkammer 92 sowie die Verbraucherleitung mit dem Auslaß 159 in Verbindung stehen, so daß verbleibendes Druckmittel hindurchtreten
kann und zur Niederdruckseite des Systems abgeführt wird. Auf diese Weise wird die Ringkammer 92 druckentlastet, worauf die
Halteklinke bzw. der Zahn 97 nach Zuführung eines neuen. Druckimpulses
wiederum nach rechts in den Eingriff mit dem Schaltrad bewegt werden kann.
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Aus der obigen Beschreibung geht hervor, daß dem Programmsteuergerät
sechs Druckmittelimpulse zugeführt wurden, wobei nur der sechste Impuls an einen äußeren Verbraucher weiter
übertragen wird, gegebenenfalls über nicht dargestellte Verzögerungseinrichtungen.
Am Ende des sechsten Impulses ist das Gerät in seine anfängliche Betriebsstellung zurückgebracht
worden und nunmehr für den Beginn einer neuen Betriebsperiode bereit. Das entsprechende Zählverhältnis kann durch einfache
Einstellung des Wählknopfes durch die Bedienungsperson auf irgendeine der vorgegebenen Positionen gewählt werden, so
daß das Gerät bei Beaufschlagung mit einer vorbestimmten Anzahl
von Eingangsimpulsen jeweils nur einen einzigen Impuls an den Verbraucher überträgt.
Das Programmsteuergerät der vorliegenden Erfindung wird vorzugsweise durch Luftdruck betätigt, da in den meisten
Fertigungs stat ten Druckluft in ausreichendem Maße zur Verfügung
steht. Das Programmsteuergerät ist jedoch auch zur Verwendung mit irgendeinem kompressiblen oder nicht kompressiblen
Druckmittel geeignet.
In den Fig. 7 bis 9 ist ein abgewandeltes Programmsteuergerät nach der Erfindung dargestellt, dessen Gehäuse 211 einen
Hauptteil 212 sowie daran befestigte Abschlußstücke 213» 214-aufweist.
An diese schließen sich hieran befestigte Abschlußplatten 217» 218 über geeignete Dichtungen 216 an.
Die Abschlußplatte 218 ist mit einem Einlaß 219 versehen, der in geeigneter Weise mit irgendeiner Druckmittelquelle verbunden
werden kann. Der Einlaß 218 steht mit einer Bohrung 221 in Verbindung, in welcher als Eingangsglied ein Kolben 222
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mit einem damit einstückigen Schaft 223 gleitend gelagert
ist. Eine Druckfeder 224 umgibt den Schaft 223 und drückt den Kolben 222 in seine zurückgezogene Stellung (in Fig. 7
nach links). Der Schaft 223 erstreckt sich in eine zentrale öffnung 226 und trägt eine daran mittels eines Drehbolzens
228 schwenkbar befestigte Antriebs-Klinke 227. Eine U-förmige Feder 229 drückt die Klinke 227 im Uhrzeigersinn um den
Drehbolzen 228 herum.
Die Antriebs-Klinke 227 trägt eine Nase bzw. einen Zahn 231,
die bzw. der durchjdie Feder 229 in Eingriff mit einer als Schaltstück wirkenden Zahnstange 232 gedrückt wird. Die Zahnstange
232 hat im allgemeinen rechteckigen Querschnitt und ist gleitend in einer öffnung bzw. Ausnehmung 233 gelagert,
die im Hauptteil 212 vorgesehen ist. Die Zahnstange 232 hat an einer Längsfläche eine Vielzahl von Zähnen 236, die mit dem
Zahn 231 der Antriebs-Klinke 227 zusammenwirken. Im Inneren
der Zahnstange 232 befindet sich eine Aussparung 237» die eine Feder 238 enthält, welche die Zahnstange 232 in ihre
Anfangsstellung neben der Wand des Abschlußstückes 214- vorspannt
(in Fig. 7 nach rechts). Außerdem hat die Zahnstange 232 einen von einer Seite abstehenden Stift 2391 dessen Zweck
weiter unten erläutert wird.
Durch die Antriebs-Klinke 227 wird die Zahnstange 232 schrittweise
vorbewegt (in Fig. 7 nach links). TJm zu verhindern, daß die Zahnstange 232 mittels der Feder 238 in ihre Anfangsstellung
zurückgeschoben wird, ist eine Verriegelung 241 vorgesehen. Diese umfaßt einen Kolben 242, der in einer im Gehäuse
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211 angebrachten Bohrung 243 gleitend gelagert ist. Eine Halteklinke 246 ist fest mit dem Kolben 242 verbunden und
mit einem Zahn 247 versehen, der mit den Zähnen 236 der
Zahnstange 232 zusammenwirkt bzw. zum Eingriff gelangt, wobei die Halteklinke 246 normalerweise durch eine Feder 248
im Eingriff mit den Zähnen 236 gehalten ist. Die leder 248 ist nämlich zwischen der Halteklinke 246 und einer festen
Platte 249 entsprechend vorgespannt. Ein fester Führungsstift 251 greift gleitend in einen Schlitz 250 am Ende der
Halteklinke 246 ein und führt diese. Bei Beaufschlagung des Kolbens 242 mit Druckmittel wird die Halteklinke 246 aus dem
Eingriff mit der Zahnstange 232 bewegt (in Fig. 7 nach unten), so daß die Zahnstange 232 freigegeben wird und unter der Wirkung
der Feder 238 in ihre Anfangsstellung zurückkehrt. Wegen der Neigung der Zähne 236 und 247 kann die Zahnstange 232 jedoch
vorbewegt werden (in Fig. 7 nach links), so daß die Halteklinke 246 unter Zusammendrücken der Feder 248 nach unten geschoben
wird und einer der Zähne 236 an dem Zahn 247 vorbeigleiten
kann, der durch die Feder 248 in seine Anfangsstellung zurückgebracht wird und die Zahnstange 232 verriegelt bzw.
hält, nachdem sie um ein Stück vorbewegt wurde, das der Teilung eines Zahnes entspricht.
Auf der Seite gegenüber dem Eingangsglied bzw. Kolben 222 befindet sich neben der Zahnstange 232 eine Wähleinrichtung
252. Diese umfaßt eine Tragachse 253» welche in Bohrungen 254, 255 axialbeweglich und drehbar gelagert ist. An der Tragachse
253 ist mittels eines Querstiftes 259 ein Schaltstück 258 befestigt, neben dem eine Druckfeder 261 angebracht ist, wel-
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che die Wähleinrichtung 252 in eine Anfangsstellung
vorspannt. Diese Stellung ist begrenzt durch einen Sprengring 262 auf der Tragachse 253» welcher an einer Fläche des Abschlußstückes
214 bei Bewegung der Wähleinrichtung 252 nach rechts anschlägt. In der gezeichneten Ausführungsform ist
das Schaltstück 258 rohrförmig ausgebildet und besitzt an einem Ende eine Anzahl von axialgeführten Längsschlitzen 263·
Diese sind in gleichförmigen Abständen über den Umfang des Eohres verteilt, haben jedoch verschiedene Längen, wobei die
Länge der Schlitze 263 mit fortschreitendem Winkel um den Umfang des Rohres herum zunimmt. Die Länge der Schlitze 263
beträgt vorzugsweise ein Vielfaches der Schrittbewegung, welche die Zahnstange 232 bei Beaufschlagung des Kolbens 222 mit
einem Eingangssignal ausführt und welche im wesentlichen gleich dem Teilungsabstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Zähnen 236 auf der Zahnstange 232 ist. Weist daher das Schaltstück
258 beispielsweise sechs Längsschlitze auf, so haben diese eine Länge, welche von einem Ein-Schritt-Abstand (das
ist der Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Zähnen 236) bis zu einem Sechs-Schritt-Abstand fortschreitend zunimmt.
Am Ende der Tragachse 253 ist ein Wählknopf 266 fest angebracht,
der an seiner Innenseite eine Anzahl von Vertiefungen 265 aufweist, die mit einer in der Abschlußplatte 218 vorgesehenen,
federbelasteten Kugelrast 267 zusammenwirkt. Dadurch wird der Wählknopf 266 und die zugehörige Wähleinrichtung
252 in einer bestimmten Winkelstellung gehalten·
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Der Wählknopf 266 ist auf seiner Außenfläche mit Zahlen
versehen, die den Vertiefungen 265 und daher den Längsschlitzen 263 entsprechen. Bei der gezeichneten Ausführungsform hat der Wählknopf 266 Zahlen von 1 bis 6, die den
sechs Schlitzen 26$ in dem Schaltstück 258 entsprechen.
Die Stellung Nr. 1 entspricht demjenigen Schlitz 263, dessen
Länge gleich einem Ein-Schritt-Abstand ist; die Stellung
Hr. 2 entspricht analog demjenigen Schlitz 263, dessen Länge gleich einem Zwei-Schritt-Abstand ist. Die weiteren
Stellungszahflen bezeichnen analog die Länge des Schlitzes
263» ausgedrückt in der Anzahl der Schrittabstände. Wie in derjZeichnung dargestellt, befindet sich der Wählknopf
266 in der Stellung Nr. 6, wobei der zugehörige Schlitz mit einer Länge gleich einem Sechs-Schritt-Abstand so angeordnet
ist, daß der auf der Zahnstange 232 befindliche, davon
abstehende Stift 239 in diesen Schlitz eingreift. Zu diesem Zweck ist die Breite der Schlitze 263 geringfügig
größer als der Durchmesser des Stiftes 239» so daß letzterer bei der linearen Vorbewegung derZahnstaage 232 (in Fig.7
nach links) frei darin gleiten kann.
In dem Abschlußstück 213 ist in axialer Ausrichtung mit der Wähleinrichtung 252 bzw. dem Schaltstück 258 ein normalerweise
geschlossenes erstes Steuerventil 268 angeordnet, das als Arbeitsventil bzw. Ausgangsglied dient. Das Steuerventil
268 kann von beliebiger Art sein. Es hat einen zentralen Schaft 311, der in einem mechanischen Druckstück 269 endet,
sich mit Bewegungsspiel und vorzugsweise koaxial in einem
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zentralen Kanal 317 befindet und koaxiale Ventilelemente
333, 334 trägt (Fig. 12). Der Schaft 311 und die Ventile befinden sich in einem zylindrischen Gehäuse 312, dessen
Inneres so geformt ist, daß Ventilsitze 313» 314 gebildet
sind. Der Abstand der Ventile ist so gewählt, daß jeweils nur ein Ventil an seinem Sitz anliegen kann.
Eine Druckfeder 271 ist am linken Ende des Schaftes 311 vorgesehen,
um diesen und die Ventile nach rechts vorzuspannen. Wenn keine anderen Kräfte auf den Schaft 311 einwirken,drückt
die Feder 271 das Ventil 234 nach rechts gegen den Sitz 314,
so daß die Kammer 316 von dem zentralen Kanal 317 abgetrennt und das Ventil normalerweise geschlossen gehalten wird. Sobald
der Schaft 311 entgegen der Feder 271 nach links bewegt wird, beispielsweise durch eine auf das Druckstück 269 einwirkende
mechanische Kraft, so wird das Ventilelement 334 von dem Ventilsitz 314 abgehoben, so daß die Einlaßleitung
277 über die Kammer 316 und vorbei am Ventilsitz 314- mit dem
zentralen Kanal 317 und infolgedessen mit der Auslaßleitung
bzw. dem Verbraucherauslaß 278 verbunden wird. Die Rückkehr
der Ventile in die gezeichnete rechte Stellung verbindet den Verbraucherauslaß 278 mit einer Entlüftung.
Ein zweites, axial mit der Zahnstange 232 ausgerichtetes Steuerventil 272 hat gleichen Aufbau und trägt an einem Ende
ein Druckstück 273- Das zweite Steuerventil 272 ist normalerweise
durch eine Druckfeder 274 in der geschlossenen Stellung gehalten, wie in Fig. 7 dargestellt. Die Rückbewegung der
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Zahnstange 232 unter der Wirkung der Feder 238 läßt die
Stirnfläche der Zahnstange 232 auf dem Druckstück 273 zur Anlage kommen, so daß das Ventil 272 entgegen der Feder
274- geöffnet wird.
Das Schema in Fig. 9 stellt die verschiedenen Durchlässe bzw. Kanäle im Gehäuse211 dar, welche die Kolben und Steuerventile
darin verbinden bzw.steuern. Eine Haupt-Druckleitung 276 führt von einer äußeren Druckmittelquelle zum Einlaß 219·
An diesem zweigt die Einlaßleitung 277 ab und führt zu dem
ersten Steuerventil 268, an das hierdurch das Eingangs-Drucksignal übertragen wird. Weil das erste Steuerventil 268 sich
normalerweise in Schließstellung befindet, ist die Einlaßleitung 277 normalerweise geschlossen. Von dem ersten Steuerventil
268 aus verzweigt sich eine Auslaßleitung 278 in eine
Verbraucherleitung 279 und eine Steuerleitung 281. Letztere teilt sich weiter auf in eine Entriegelungsleitung 282 und
eine Entlastungsleitung 283. Die Entriegelungsleitung 282 führt zu dem Kolben 242 und steuert dessen Bewegung. Die Entlastungsleitung
283 führt zu dem zweiten Steuerventil 272, das sich normalerweise in Schließstellung befindet. Eine Entlüftungsleitung
284 von dem zweiten Steuerventil 272 steht mit der Atmosphäre in Verbindung.
Zur Inbetriebnahme wird dem Kolben 222 ein erster Druckimpuls
des Druckmittels zugeführt, wodurch die Zahnstange 232 um ein Stück vorbewegt wird, das etwa gleich einem Zahnabstand
ist. Während dieses ersten Bewegungsschrittes entfernt sich die Zahnstange 232 von dem Kolben bzw. Druckstück 2731
so daß die Druckfeder 274 das zweite Steuerventil 272 schließen
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kann. Es sei angenommen, daß die Wähleinrichtung sich in Stellung sechs befindet. Dann wird durch Zuführung eines
zweiten, dritten, vierten und fünften Druckimpulses an den Kolben 222 die Zahnstange 232 um jeweils einen Schritt weiterbewegt
und in der neuen Stellung durch die Halteklinke 246 gehalten. Am Side des fünften Impulses hat der Stift
239 die Länge des Schlitzes 263 durchlaufen, so daß er ungefähr mit dessen Ende in Berührung steht. Bei Zuführung
des sechsten Druckimpulses an den Kolben 222 wird die Zahnstange 232 einen weiteren Schritt vorbewegt, so daß der am
Ende des Schlitzes 263 angreifende Stift 239 eine Verschiebung der Wähleinrichtung 252 bewirkt, welche an dem Druckstück
269 zur Anlage kommt, wodurch das erste Steuerventil 268 geöffnet wird.
Die Öffnung des ersten Steuerventils 268 gestattet es, daß
der sechste Druckimpuls in die Verbraucher leitung und von dort an einen äußeren Verbraucher übertragen wird. Der sechste
Druckimpuls wird auch auf die Entriegelungsleitung 282 übertragen, so daß die Halteklinke 246 von der Zahnstange
232 abgezogen wird. Das Druckmittel füllt auch die JEkitlastungsleitung
283, doch kann es nicht austreten, da das zweite Steuerventil 272 normalerweise geschlossen ist. Bei Beendigung
des sechsten Impulses bewegen die federn 238 und 261 die Zahnstange 232 sowie die Wähleinrichtung 252 nach rechts,
so daß das erste Steuerventil 268 schließen und innerhalb der Steuerleitung 281 bzw. der Entlastungsleitung 283 Druckmittel
absperren kann, damit die Halteklinke 246 zurückgezogen bleibt.
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Wenn die Wähleinrichtung 252 ihre äußerste rechte Stellung
erreicht hat, steht sie mit dem Kolben bzw. Druckstück 273 in Berührung und öffnet das zweite Steuerventil 272, so
daß Druckmittel aus den Leitungen 278, 279, 281,282 und 283 abströmen kann, worauf die Halteklinke 246 wieder in
Eingriff mit der Zahnstange 232 gelangt. Zu diesem Zeitpunkt haben alle Teile ihre Anfangsstellung wieder eingenommen
und sind für eine neue Betriebsperiode bereit.
Fig. 10 zeigt schematisch die Anordnung, in der das Programm-Steuergerät
nach der Erfindung zur Durchführung von Addiervorgängen verwendet werden kann. Bei der dargestellten Anordnung
sind ein erster und ein zweiter pneumatischer Zähler untereinander verbunden, so daß die Wählknopf-Einstellung des
zweiten Zählers zu der Einstellung des ersten Zählers addiert wird. Wenn beispielsweise die Zählung 11H" gewünscht ist,
wird der pneumatische Zähler Nr. 1 auf "6" und der pneumatische Zähler Nr. 2 auf "5" mit dem jeweiligen Wählknopf eingestellt.
Im Betrieb wird über eine Eingangsleitung 381 ein pneumatisches Eingangssignal an das druckluftbetätigte, normalerweise
offene Richtungs-Steuerventil 382 übertragen. Dieses leistet das Signal über einen Kanal 383 zu dem ersten pneumatischen
Zähler Nr.1. Bei dem Signal Nr. "6" tritt Luft durch den Zähler Nr. 1 hindurch und gelangt weiter über eine Auslaßleitung
zu einem Absperrventil 386. Anschließend wird Druckluft über einen Kanal 387 an den Einlaß eines Entlüftungsventils 388
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und über einen Kanal 389 an den Steuereingang eines druckluftbetätigten
Schaltventils 391 übertragen. Letzteres wird dadurch geöffnet, so daß Luft aus einem Druckluftanschluß
392 durch einen Kanal 393 hindurchtreten kann. Die das Schaltventil 391 durchfließende Luft wird dann dem Steuereingang
des Richtungs-Steuerventils 382 zugeführt, das dadurch
von einer ersten Offenstellung in eine zweite Stellung
gebracht wird, in welcher die Einlaßleitung 381 mit einem zu dem zweiten pneumatischen Zähler Nr. 2 führenden Kanal
394 in Verbindung steht. Das Steuerventil 382 lenkt nun die
nächsten fünf Eingangssignale an den Zähler Nr. 2. Bei dem Signal Nr. "5" an den zweiten Zählern, d.h. beim insgesamt
elften Signal, gelangt Luft über den Zähler Nr. 2 an den schematisch mit 396 bezeichneten Auslaß, außerdem aber durch
einen Kanal 397 auch an den Steuereingang des Entlüftungsventils 388. Dieses wird dadurch geöffnet, so daß die Kanäle
387 und 389 zur Atmosphäre entlüftet werden und das Schaltventil
391 schließt. Letzteres unterbricht wiederum die Verbindung des Druckluftanschlüsses 392 mit dem System und
gestattet so die Rückkehr des Steuerventils 382 in seine Anfangsstellung, wodurch die Einlaßleitung 3Θ1 wiederum
mit dem ersten pneumatischen Zähler verbunden wird und das
System zur Ingangsetzung einer neuen Betriebsperiode bereit ist.
Das obige Beispiel dient nur zur Erläuterung, ohne Einschränkung der Erfindung. Selbstverständlich könnte eine beliebige
Anzahl von pneumatischen Zählern in geeigneter Weise analog zu Fig. 10 aneinandergeschaltet werden, so daß das System
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eine Addierkapazität für beliebige Zahlen erlangt. Die in Pig. 10 in Form von Blockschaltbildern dargestellten Zähler
umfassen im wesentlichen den gleichen Aufbau und arbeiten im wesentlichen in der gleichen Weise, wie das oben
beschrieben wurde.
Fig. 11 zeigt schematisch eine Anordnung, bei welcher eine Anzahl von Zählern gemäß der Erfindung zur Durchführung von
KuItiplikations-Vorgängen verwendet werden kann. Auch hier
sind die nur im Blockschaltbild dargestellten Zähler im wesentlichen ebenso aufgebaut und haben im wesentlichen die
gleiche Arbeitsweise, wie oben beschrieben. Bei der gezeichneten Ausführungsform ist eine Einlaßleitung 401 mit dem
Einlaß eines ersten Zählers Nr. 1 verbunden, so daß diesem eine Reihe von Druckimpulsen zuführbar ist. Eine Auslaßleitung
402 vom Zähler Nr. 1 ist mit dem Einlaß des Zählers Nr. 2 verbunden. Die Auslaßleitung 406 des Zählers Nr. 2
ist an einen äußeren Verbraucher 407 angeschlossen. Es sei angenommen, daß eine Multiplikation oder Untersetzung mit
dem Faktor "1511 erwünscht ist.Hierzu wird der Wählknopf des
Zählers Nr. 1 auf "5" und der Wählknopf des Zählers Nr. 2 auf "3" eingestellt. Druckimpulse gelangen dann durch die
Einlaßleitung 401 in den Zähler Nr. 2, der in der oben beschriebenen Weise arbeitet. Beim Eingangsignal Nr. "52" gelangt
Luft durch den ^ähler Nr. 1 in die Auslaßleitung 402,
wobei das Ausgangssignal des Zählers Nr. 1 praktisch als
Eingangssignal für den Zähler Nr. 2 wirkt. Nachdem der Zähler Nr. 1 drei vollständige Betriebsperioden durchlaufen hat,
d.h. nachdem ihm fünfzehn Eingangsimpulse zugeführt wurden,
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hat der Zähler Nr. 1 ge einen Ausgangsimpuls für jeweils
fünf zugeführte Eingangs impulse übertragen. Bei fünfzehn
Eingangsimpulsen an den Zähler Nr. 1 werden von diesem also drei Ausgangsimpulse übertragen, die als Eingangsimpulse
auf den Zähler Nr. 2 wirken. Die Zuführung der drei Eingangsimpulse an den Zähler Nr. 2 beendet bei diesem eine
Betriebsperiode und gestattet die Übertragung eines Ausgangsimpulses an den Verbraucher. In dieser Weise hat die
Zuführung von fünfzehn Eingangsimpulsen an den Zähler Nr. zur Übertragung eines Ausgangsimpulses vom Zähler Nr. 2 geführt,
was einer Untersetzung bzw. einem Multiplikationsverhältnis von 15si entspricht,
Wie sich aus dieser Erläuterung ergibt, ist das Programmsteuergerät
nach der Erfindung sowohl einzeln als auch iü Kombination zur Zählung beliebiger, großer oder kleiner Zahlen
verwendbar, so daß die Vorrichtung an eine große Anzahl von verschiedensten Anwendungsmöglichkeiten bequem angepaßt
werden kann. Dabei bedingen Veränderungen der Zählperiode nur ein Minimum an Arbeitsaufwand seitens der Bedienungsperson,
da das Gerät und die Betriebsperiode einfach durch Verdrehung eines äußeren Steuerknopfes einstellbar sind, ohne
daß es dazu irgendeiner Zerlegung oder Veränderung der Programmsteuereinrichtung
bedürfte.
Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Geräts besteht in den niedrigen Herstellungs- und Wartungs- bzw. Instandhaltungskosten.
Der mechanische Aufbau und seine Verbindungen mit dem Druckleitungs-Steuersystem befinden sich in einem
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sehr kompakten Gehäuse. Das Gerät ist daher in der Verwendung und Wartung bzw. Instandhaltung äußerst einfach, so
daß eine hohe Betriebszuverlässigkeit gewährleistet ist·
Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung hervorgehenden Vorteile und Merkmale der Erfindung,
einschließlich konstruktiver Einzelheiten und Verfahrensschritte können auch in beliebiger Kombination erfindungswesentlich
sein.
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Claims (1)
- Patent ansprüche1. Druckmittelbetätigtes Programmsteuergerät, insbesondere Zählgerät zum Zählen einer vorbestimmten Anzahl von Signalen während einer Betriebsperiode, z.B. durch Abgeben jeweils eines einzigen Ausgangssignals bei Beaufschlagung mit einer Anzahl von Eingangssignalen, gekennzeichnet durch eine auf eine Anzahl von zugeführten Signalen ansprechende bewegliche Eingangseinrichtung, eine Steuereinrichtung zur Auswahl einer vorbestimmten Anzahl von Signalen während jeder Betriebsperiode des Gerätes, eine mit der Eingangseinrichtung zusammenarbeitende und auf die dieser zugeführten Signale ansprechende bewegliche Zähleinrichtung mit einem in einer Führung hin- und herschwingenden Zählglied, das in Abhängigkeit von der Zuführung der Signale zur Eingangseinrichtung schrittweise bewegbar ist, eine von der Zähleinrichtung nach Zuführung der vorbestimmten Anzahl von Signalen betätigbare Ausgangseinrichtung und eine Einrichtung zum Rückführen des Zählgliedes in seine Anfangsstellung.2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Signale in Form'von Druckimpulsen zuführbar sind und daß die Ausgangseinrichtung ein Ventil ist, durch das die vorbestimmte Anzahl von Signalen hindurchleitbar ist.3· Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß das Zählglied als Schaltstück ausgebildet ist, das Zähne aufweist, die mit der Eingangseinrichtung kraftschlüssig in Verbindung stehen bzw. bringbar sind.209819/00594. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltstück durch eine Feder in einer Anfangsstellung vorbelastet ist und mit einer lösbaren Verriegelung kraftschlüssig derart in Verbindung steht bzw. bringbar ist, daß das Schaltstück nach Bewegung durch die Eingangseinrichtung in Abhängigkeit von dieser zugeführten Signalen gehalten ist.5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die lösbare Verriegelung aus einem Riegel und einem damit verbundenen Kolben mit einer Druckfläche besteht, deren Beaufschlagung mit Druckmittel das Ausrücken des Hiegels von dem Schaltstück weg bewirkt, das unter seiner Federbelastung in seine Anfangsstellung zurückkehrt.6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennz eich-n e t , daß der Kolben eine zweite Druckfläche aufweist, die größer als die erste Druckfläche ist und durch deren Beaufschlagung mit Druckmittel der Riegel in Eingriff mit dem Schaltstück bringbar ist, so daß dieses gehalten ist, während Druckmittel-Beaufschlagung der ersten Druckfläche das Ausrücken des Riegels von dem Schaltstück weg bewirkt.7. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltstück als umkehrbar drehbares Schaltrad ausgebildet ist.8. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltstück als linear hin und her gehende Zahnstange ausgebildet ist.209819/00599. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung drehbar angeordnet und durch Verdrehung auf eine gewünschte Anzahl von Signalen je Betriebsperiode einstellbar ist.10. Gerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung ein drehbares zylindrisches Wählelement mit einem ersten Anschlag umfaßt, mit dem ein zweiter Anschlag auf dem Zählglied zur Anlage bringbar ist.11. Gerät nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung ein hin-|und herbewegliches sowie drehbares zylindrisches Teil umfaßt, daß das Wählelement eine Anzahl von axial und am Umfang versetzten Anschlägen aufweist und daß das Zählglied einen Stift trägt, der an einem der Anschläge zur Anlage bringbar ist.12. Gerät nach Anspruch 9» dadurch gekennz eich-n e t , daß die Steuereinrichtung ein drehbares zylindrisches Wählelement mit einem davon abstehenden ersten Anschlagstift umfaßt, daß das Zählglied auf dem Wählelement drehbar angebracht und mit einem von diesem axial abstehenden zweiten Anschlagstift versehen ist, wobei die beiden Anschlagstifte im wesentlichen in derselben Quer ebene angeordnet sind, so daß die Rückholfeder das Zählglied mit seinem Anschlagstift an dem ersten Anschlagstift zur Anlage bringt und dadurch die Anfangsstellung festlegt, und daß das Wählelement in eine gewünschte Anfangsstellung drehbar und in dieser verriegelbar bzw. einrastbar ist.209819/005913· Gerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Wählelement axial beweglich sowie mit einem Einstellknopf versehen ist, der mittels einer Stift-Schlitz-Verbindung gegenüber einer zugehörigen festen Anordnung verriegelbar bzw. einrastbar ist, wodurch das in einer ersten Axialstellung befindliche Wählelement in einer gewünschten Winkelstellung gehalten ist, daß durch Verschiebung des Wählelements von Hand in eine zweite Axialstellung das Wählelement zur Auswahl der Anzahl der dem Gerät während jeder Betriebsperiode zuzuführenden Signale verdrehbar ist und daß das Wählelement mittels einer Feder in der ersten Axialstellung vorbelastet ist, so daß es in der gewünschten Winkelstellung verriegelbar bzw. einrastbar ist.Gerät nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung ein hin-^ undperbewegliches sowie drehbares zylindrisches Wälilelement umfaßt, das eine Anzahl von axial und am Umfang versetzten Anschlägen aufweist, die an einem Anschlag zur Anlage br-IagVar sind.15- Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichn e t , daß die Signale in Form von Druckimpulsen eines Druckmittels zuführbar sind, daß die Aus gangs einrichtung ein Ventil zur Übertragung eines einzigen Ausgangssignals des Druckmittels während jeder Betriebsperiode des Gerätes an einen äußeren Verbraucher aufweist und daß das Ventil die selbsttätige Rückführung der Zähleinrichtung in ihre Anfangsstellung nach Beendigung jeder Betriebsperiode ermöglicht.209819/005916. Gerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangseinrichtung einen Druckkolben umfaßt, der zusammen mit dem Ventil der vorbestimmten Anzahl von Signalen aussetzbar ist, worauf das Ventil jeweils die Übertragung der Ausgangssignale ermöglicht.17· Gerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung weiter eine druckmittelbetätigte Entriegelung zur Rückführung des Zählgliedes in seine Anfangsstellung aufweist.18. Gerät nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Entriegelung einen Riegel sowie einen damit in Antriebsverbindung stehenden Kolben umfaßt, der.zwei Druckflächen aufweist, von denen die zweite wesentlich größer ist als die erste, auf welche die vorbestimmte Anzahl von Signalen zur Vorspannung des Riegels in die Eingriff slage mit dem Zählglied einwirkt, während das Ausgangssignal auf die Entriegelung übertragbar ist und durch Einwirkung auf die zweite Druckfläche zum Ausrücken des Riegels von dem Zählglied weg den Kolben in entgegengesetzter Richtung beaufschlagt.19· Gerät nach Anspruch 1$, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung ein drehbares zylindrisches Wählelement umfaßt, dessen Winkelversteilung die Auswahl der Impulsanzahl je Betriebsperiode ermöglicht, und daß das Wählelement in der gewählten Stellung verriegelbar bzw. einrastbar ist.209819/005920. Gerät nach Anspruch 15 T dadurch gekenn zeich net, daß die Ventileinrichtung ein erstes in Ruhesstellung geschlossenes Ventil umfaßt, daß das Zählglied ein durch die Eingangseinrichtung in einem ersten Drehsinn bewegbares Schaltrad aufweist und nach Zuführung der vorbestimmten Anzahl von Signalen an das erste Ventil an diesem zur Übertragung des Ausgangssignals angreift, daß die Zähleinrichtung eine Verriegelung mit einem Siegel aufweist, der durch Vorspannung in seiner Eingriffslage das Zählglied hält und mit dem ein Kolben zum Ausrücken des Riegels aus der Eingriffslage verbunden ist, und daß der Kolben bei Öffnung des ersten Ventils durch das Ausgangssignal beaufschlagbar ist, so daß das Zählglied in seine Anfangsstellung zurückkehren kann.21. Gerät nach Anspruch 20, dadurch gekennzeich net, daß zur Rückführung des Zählgliedes in seine Anfangsstellung nach Freigabe durch den Riegel eine Rückholfeder vorhanden ist.22. Gerät nach Anspruch 20, dadurch gekennzeich net, daß die Ventileinrichtung ein zweites in seiner Ruhestellung offenes Ventil umfaßt, das gleichzeitig mit der Öffnung des ersten Ventils schließbar und in seine Ruhestellung rückführbar ist, sobald das Zählglied in seine Anfangsstellung zurückkehrt, so daß der Riegelkolben druckentlastbar ist und der Riegel mit dem Zählglied wieder zum Eingriff gelangt.209819/005925· Gerät nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung ein drehbares Wählelement mit einem daran befestigten ersten Anschlagstift umfaßt, wobei die Winkelverstellung des Wählelements die Impulsanzahl je Betriebsperiode des Gerätes festlegt, daß das Wählelement in der gewählten Stellung verriegelbar bzw. einrastbar ist, daß das Zählglied einen davon abstehenden zweiten Anschlagstift aufweist, der mit dem ersten Anschlagstift zur Anlage bringbar ist, und daß das Zählglied samt dem zweiten Anschlagstift mittels der Rückholfeder zur Festlegung der Anfangsstellung an dem ersten Anschlagstift zur Anlage bringbar ist.24·. Gerät nach Anspruch 14, dadurch gekennz eichn e t , daß die Ventil einrichtung ein Arbeitsventil und ein normalerweise geschlossenes Umlauü&entil umfaßt, daß das Zählglied linear bewegbar ist und die Steuereinrichtung ein hin- und herbewegliches sowie drehbares Wählelement aufweist, dessen WinkeIversbllung die Impulsanzahl je Betriebsperiode des Gerätes festlegt und das durch die Zähleinrichtung in einer ersten linearen Richtung antreibbar ist, wodurch das Arbeitsventil betätigbar ist und nach öffnung den Ausgangsimpuls überträgt, daß die Zähleinrichtung ferner eine Verriegelung mit einem federbelasteten Riegel aufweist, der das Zählglied in seiner Eingriffslage hält und mit dem zum Ausrücken des Riegels aus der Eingriffslage mit dem Zählglied ein Freigabekolben verbunden ist, der mit dem Ausgangssignal beaufschlagbar ist, sobald das Arbeitsventil öffnet, so daß das Zählglied in seine Anfangsstellung zurückkehren kann.209819/005925· Gerät nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß zur Rückführung des Wählelements in seine Anfangsstellung nach Freigabe des Zählgliedes durch den Riegel eine Bückholfeder vorhanden ist.26. Gerät nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Zählglied bei seiner Rückkehr in die Anfangsstellung ein Umlaufventil betätigbar ist und nach Öffnung den Freigabekolben druckentlastet, so daß der Riegel wieder in Eingriff mit dem Zählglied gelangen kann.27- Gerät nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß das Wählelement eine Anzahl von winkelversetzten Axialschlitzen verschiedener Länge aufweist und daß das Zählglied einen davon ä»steilenden Stift trägt, der mit einem der Schlitze zur Anlage bringbar ist.28. Gerät nach Anspruch 1 oder 1:?5 dadurch gekennzeichnet , daß die Signale in i'orm von Luftdruckimpulsen zuführbar sind.209819/0059
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|---|---|---|---|
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ID=27088984
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- 1968-03-08 JP JP1521268A patent/JPS5019234B1/ja active Pending
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |