DE1671850B2 - Verfahren zur herstellung einer poroesen negativen zinkamalgamelektrode fuer galvanische elemente - Google Patents
Verfahren zur herstellung einer poroesen negativen zinkamalgamelektrode fuer galvanische elementeInfo
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Description
und Magnesiumsulfat herstellt z.B. aus . 325 einer Mischung aus Ammoniumchlorid
300g Ammomumchlond und 25g Magne- >
und Magnesiumsulfat herstellt, z.B. aus 300g
siumsulfat, i5 Ammoniumchlorid und 25 g Magnesiumsulfat,
b) der Mischung etwa 916 g Zink zusetzt und b) d Mischung etwa 916 g zink zusetzt und dann
dann alle Stoffe miteinander vermischt, > ^ Stoffe mfteinander vermischt,
c) etwa 0,080g einer aliphatischen Flüssigkeit, } QQ8Q m aliphatischen Flüssigkeit,z.B.
z.B. desodoriertes Kerosin, der Mischung ^ > desoäön&rtk Kerosin, der Mischung zugibt,
,, ...^ ' ... .r. ,. ., . . d) 236g Quecksilber(I)chlorid zumischt,
d) 236 g QuecksilberfHchlond zumischt, ( . , ■ -r, ι
\ JΓ /- · u \ ■ -^ * e) das Gemisch unter einem Druck von etwa
e) o™ ?Tlfh UTt Γ6"1 DmCk VOn 900 kg/cm= verdichtet,
900kg/cm2 verdichtet, v b „, . . ^1. „ ,-,,, ..
Λ . ·. , „, . ι . u· ii f) in bekannter Weise auslaugt, bis alle Chlorid-,
f) in bekannter Weise auslaugt, bis alle 25 Magnesium-, Ammonium- und Sulfatanionen-Chlorid-,
Magnesium- Ammonium- und ^n entfernt sind, und
Sulfatanionenspuren entfernt sind, und ^ , „ . . ,.
Sulfatanionenspuren entfernt sind, und ^ , „ . . ,.
. ,. ,. Ut . ,. r>
· · g) die verdichtete Masse, z.B. in einem vorerhitz-
g) die verdichtete Masse, ζ B. in einem vor- « Verwendung von Methanol,
erhitzten Ofen unter Verwendung von :B , 6
Methanol, trocknet. 30 trocKnet.
Der in dem Verfahren der Erfindung angewendete Druck ermöglicht einen innigen Kontakt zwischen den
Teilchen vor und während der chemischen Reaktion,
so daß die zusammengedrückte Masse so lange fest 35 zusammengehalten wird, bis eine ausreichende Amal-
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstel- gambildung erfolgt ist. Wenn dann anschließend die
lung einer porösen negativen Zinkamalgamelektrode überschüssigen Stoffe (z. B. Anionen) ausgelaugt werfür
galvanische Elemente mit einer Porosität von etwa den, bleibt eine stark poröse Zinkamalgamelektrode
77 °/o, bei welchem die Porosität der Elektrode durch mit einer ausreichend hohen mechanischen Festigkeit
Beimischung und spätere Entfernung von Porenbild- 4° und einer gleichmäßig dichten und porösen Struktur
nern sowie durch Anwendung von Druck gesteuert zurück. Da die Brüchigkeit der porösen Elektrode in
wird. direkter Beziehung zu ihrem Quecksilbergehalt steht,
Zinkamalgamelektroden werden in großem Um- ist es zweckmäßig, die Elektrode einer Wärmebehandfang
für die Herstellung von galvanischen Elementen lung bei etwa 55° C zu unterziehen. Da andererseits
verwendet. Sie haben einen großen Einfluß auf deren 45 die Stabilität gegenüber Gasen mit dem Gehalt an
Leistungsfähigkeit und Wirkungsgrad. Aus den USA.- Zinkoxid ansteigt, ist auch der Zinkoxidgehalt kri-Patentschriften
2 526 692, 2 499 239, 2 463 316 und tisch. Andererseits ändert sich die Arbeitsleistung bei
2 458 878 sind bereits galvanische Elemente mit einer tiefer Temperatur umgekehrt zu dem Zinkoxidgehalt,
porösen Zinkelektrode bekannt, die durch über eine d. h. die Stabilität und Arbeitsleistung der nach dem
chemische Reaktion ablaufende Verkittung hergestellt 50 erfindungsgemäßen Verfahren erhaltenen porösen
worden sind. In diesen Patentschriften sind auch Zinkamalgamelektrode hängen von den obengenann-Elektroden
aus amalgamierten Zinkpartikeln bzw. ten Parametern ab.
aus Zinkpulver und Quecksilber beschrieben. Durch die vorliegende Erfindung ist es möglich, ein
aus Zinkpulver und Quecksilber beschrieben. Durch die vorliegende Erfindung ist es möglich, ein
Aus der britischen Patentschrift 1 022 994 ist es galvanisches Element herzustellen, dessen Arbeitsferner
bekannt, daß man die Porosität der Zinkelek- 55 leistung erheblich besser ist als die der bisher betrode
durch Beimischung und spätere Entfernung von kannten galvanischen Elemente, insbesondere bei
Porenbildnern sowie durch Anwendung von Druck tiefen Temperaturen. Diese Erhöhung der Arbeitssteuern kann. leistung ist eine direkte Folge der Anwesenheit einer
Aufgabe der Erfindung ist es nun, eine verbesserte Zinkamalgamelektrode der Erfindung in dem galvaporöse
Zinkamalgamelektrode für galvanische EIe- 60 nischen Element. Durch die hohe Porosität wird die
mente anzugeben, die eine gleichmäßig dichte und Oberfläche der Elektrode und damit auch ihre Wirkporöse
Struktur aufweist, beständiger und leistungs- samkeit stark vergrößert. Da die erfindungsgemäß
fähiger ist als die bisher bekannten Zinkamalgam- hergestellte poröse Zinkamalgamelektrode eine große
elektroden. Porosität und eine große Oberfläche aufweist, besitzt
Es wurde nun gefunden, daß diese Aufgabe da- 65 sie eine verbesserte elektrolytische Leitfähigkeit und
durch gelöst werden kann, daß man zur Herstellung einen geringeren Scheinwiderstand sowie ein größeres
einer porösen Zinkamalgamelektrode bestimmte. Men- Aufnahmevermögen für den Elektrolyten als die bisgen
an Zink, Ammoniumchlorid, Magnesiumsulfat her verwendeten Elektroden.
Eine zur Herstellung der porösen Zlnkamalgameiektrode
der Erfindung bevorzugt verwendete pelletisierte Mischung besteht aus etwa 55,5 °/o Zink,
37,7 % Ammoniumchlorid und 6,9 ',o Quecksilber(I)-chlorid,
der Rest besteht aus einem aliphatischen Lösungsmittel, Die dabei erhaltene Elektrode weist
eine Porosität von etwa 77°/o auf und besteht im wesentlichen aus etwa 90 o/o Zink und 10 Vo Quecksilber.
Nach der Erfindung ist es möglich, Zinkamalgamelektroden für alkalische Zellen herzustellen, die bei
tiefen Temperaturen (—3O0C) betrieben werden
können, wobei sie bis zu 85 °/o ihres Wirkungsgrades bei Normaltemperatur beibehalten. Dies stellt eine
wesentliche Verbesserung gegenüber den bisher bekannten Zinkamalgamelektroden dar, die bei—3O0C
höchstens 20 °/o ihrer Arbeitsleistung bei Raumtemperatur abgeben.
In der Figur der Zeichnung ist ein Querschnitt durch eine alkalische Trockenzelle dargestellt, die
eine nach dem Verfahren der Erfindung hergestellte poröse Zinkamalgamelektrode aufweist.
Darin wird eine zylindrische oder flache alkalische Zelle 10 gezeigt, die aus einer äußeren Hülle oder
Hüllen 11 und 11', einem Depolarisator-Preßling 12 aus einem Metalloxid, wie HgO, MnO2 oder Ag2O,
das 5 bis 25 % Graphit enthält, einem Separatormaterial 13, einem alkalischen Elektrolyten, der einen
Absorptionsraum 14 ausfüllt, und einer erfindungsgemäß hergestellten Zinkamalgamelektrode 15 besteht.
Die ausgelaugte amalgamierte Elektrode 15 der Zelle 10, die eine große Porosität besitzt, wird wie
folgt hergestellt:
1. Herstellung und Verkittung
durch chemische Umsetzung:
35
a) 300 g Ammoniumchlorid und 25 g Magnesiumsulfat
werden in einen Mischer gegeben.
b) 916 g Zink werden zugesetzt, worauf vermischt
wird.
c) 0,080 g (ungefähr 50 Tropfen) einer nichtpolaren Substanz mit geringer Flüchtigkeit, z. B.
desodoriertes Kerosin, werden zugegeben. Es wird so lange vermischt, bis die Mischung einheitlich
ist. Das Kerosin dient als Überzug, welcher eine vorzeitige Reaktion der Materialien
verhindert, sowie als Vermischungsmittel, um die Pellets zu überziehen und sie zusammenheftend
zu machen und damit eine Schichtung und Abscheidung zu verhindern. Diese Stufe gewährleistet
eine gleichmäßige Vermischung, so daß die Mischung homogen wird.
d) 236 g Quecksilber(I)chlorid werden zugesetzt, worauf gleichmäßig vermischt wird.
Es ist wichtig, daß das Mischen bei einer Temperatur von maximal 180C und bei einer relativen
Feuchtigkeit von maximal 40 °/o durchgeführt wird.
e) Die Mischung wird anschließend unter einem Druck von ungefähr 900 kg/cm8 pelletisiert.
2. Auslaugen:
a) Die Pellets werden in Waschschüsseln gegeben und in eine gesättigte Ammoniumchloridlösung
eingetaucht. Die Pelleis müssen mindestens 1Ii Stunde lang in der gesättigten Ammoniumchloridlösung
eingeweicht werden.
b) Die Pellets werden anschließend so lange ausgelaugt, bis sie frei von Chloridionen sind. Durch
Verwendung von Silbernitrat, das dem von den gewaschenen Pellets abtropfenden Wasser zugesetzt
wird, wird die Abwesenheit von Chloridionen bestimmt.
3. Trocknen:
a) Mit dem Auslaugen wird dann aufgehört, wenn kein Chlorid mehr in dem Auslaugungswasser
enthalten ist. Die Elektroden werden ungefähr 10 Minuten in eine Methanollösung gegeben.
Das Methanol wird zum Trocknen der Elektroden verwendet
b) Die Elektroden werden aus dem Methanol entfernt und in einen auf 38° C vorerhitzten
Vakuumofen gegeben, bis die Pellets vollständig getrocknet sind.
c) Die Pellets werden anschließend in einer trockenen Atmosphäre in einem Behälter gelagert, der
luftdicht verschlossen ist, wobei in dem Behälter ein Trocknungsmittel enthalten sein kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- und Quecksilberchlorid miteinander vormischt, anPatentanspruch: schließend unter Druck verdichtet, alle überflüssigenAnionenspuren durch Auslaugen daraus entfernt undVerfahren zur Herstellung einer porösen nega- die verdichtete Masse anschließend trocknet,
tiven Zinkamalgamelektrode für galvanische EIe- 5 Gegenstand der Erfindung ist nun ein Verfahren mente mit einer Porosität von etwa 77 Vo, bei zur Herstellung einer porösen negativen Zinkamalwelchem die Porosität der Elektrode durch Bei- gamelektrode für galvanische Elemente mit einer mischung und spätere Entfernung von Porenbild- Porosität von etwa 77 °/o, bei welchem die Porosität nern sowie durch Anwendung von Druck gesteuert der Elektrode durch Beimischung und spätere Entwird, d a d u r c h g e k e η η ζ e i c h η e t, daß man ίο fernung von Porenbildnern sowie durch Anwendungvon Druck gesteuert wird, das dadurch gekennzeich-a) 325 g einer Mischung aus Ammoniumchlorid net ist, daß man
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