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Erfindungsgebiet
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Die vorliegende Erfindung betrifft
eine Nickelelektrode für
eine Alkali-Speicherbatterie, bei der ein aktives Material, das
hauptsächlich
Nickelhydroxid enthält,
auf ein porös
gesintertes Nickelsubstrat aufgebracht ist, ein Verfahren zum Herstellen
der Nickelelektrode für
die Alkali-Speicherbatterie und eine Alkali-Speicherbatterie, die
die Nickelelektrode als positive Elektrode verwendet. Die Erfindung
ist gekennzeichnet durch die Verbesserung der Nickelelektrode für eine Alkali-Speicherbatterie
zum Unterdrücken
der Selbstladung für
einen Fall, bei dem die Alkali-Speicherbatterie in einem geladenen
Zustand bei hoher Temperatur gelagert wird, um die Speichercharakteristika
der Batterie unter hohen Temperaturbedingungen zu verbessern und
um die Sauerstoffentwicklung in den frühen Stadien für den Fall,
bei dem die Alkali-Speicherbatterie unter hohen Temperaturbedingungen
geladen ist, ausreichend zu unterdrücken um die Ladungscharakteristika
der Batterie unter hohen Temperaturbedingungen zu verbessern.
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Hintergrund
der Erfindung
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Eine Alkali-Speicherbatterie, wie
beispielsweise eine Nickel-Metallhydrid-Batterie oder eine Nickel-Cadmium-Batterie,
hat herkömmlicherweise
eine gesinterte Nickelelektrode oder eine nicht gesinterte Nickelelektrode
als die positive Elektrode verwendet.
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Die nicht gesinterte Nickelelektrode
wird durch direktes Aufbringen einer Paste aus aktivem Material, die
hauptsächlich
Nickelhydroxid enthält,
auf einen leitfähigen
porösen
Körper,
wie beispielsweise geschäumtes
Nickel, hergestellt. Obwohl sie leicht hergestellt werden kann,
besteht ein Nachteil, dass sie bei hohem Strom eine schwache Ladungs-Entladungs-Charakteristik
hat.
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Andererseits verwendet die gesinterte
Nickelelektrode ein poröses,
gesintertes Nickelsubstrat, das durch Sintern erhalten worden ist,
und wird durch chemisches Imprägnieren
des porösen,
gesinterten Nickelsubstrats mit einem Salz des aktiven Materials
hergestellt. Das gesinterte Nickelsubstrat liefert eine höhere Leitfähigkeit.
Zusätzlich
hat die Elektrode wegen gute Haftung des aktiven Materials an dem
porösen,
gesinterten Nickelsubstrat ausgezeichnete Lade-Entlade-Charakteristika
bei hohem Strom. In dieser Hinsicht ist eine Alkali-Speicherbatterie,
bei der die gesinterte Nickelelektrode verwendet worden ist, bevorzugt
in einem Starkstromwerkzeug verwendet worden, welches eine hohe
Stromentladung erfordert.
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Unglücklicherweise hat jedoch die
gesinterte Nickelelektrode ein niedrigeres Auftragverhältnis des
aktiven Materials als die nicht gesinterte Nickelelektrode und daher
muss sie bei der Verwendung des aktiven Materials verbessert werden.
Zusätzlich
wird in einer Alkali-Speicherbatterie, die die gesinterte Nickelelektrode verwendet,
dieses gesinterte Nickelsubstrat infolge des wiederholten Ladens
und Entladens der Batterie schwach. Dies führt zu geringen Lade-/Entladezyklus-Charakteristika
der Batterie.
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In dieser Hinsicht ist herkömmlicherweise
eine gesinterte Nickelelektrode vorgeschlagen worden, bei der eine
Schicht, bestehend aus Kobalthydroxid, auf einer Oberfläche eines
aktiven Materials ausgebildet ist, das auf ein poröses gesintertes
Nickelsubstrat aufgebracht worden ist, wonach die Schicht bei Anwesenheit von
Sauerstoff und einer Alkalilösung
wärmebehandelt
wird, so dass das Kobalthydroxid oxidiert wird, um die Leitfähigkeit
des aktiven Materials zu verbessern, wodurch die Verwendung desselben
verbessert wird, wie dies in der JP 1-200555, A, offenbart worden
ist. Es ist auch eine gesinterte Nickelelektrode vorgeschlagen worden,
bei der auf einer Oberfläche
eines porösen,
gesinterten Nickelsubstrats eine Schicht, bestehend aus Kobalthydroxid
ausgebildet wird, wonach die Schicht bei Anwesenheit von Sauerstoff
und einer Alkalilösung wärmebehandelt
wird, und ein aktives Material, welches hauptsächlich Nickelhydroxid enthält, dann
auf dieses gesinterte Nickelsubstrat aufgebracht wird, um die Korrosion
des gesinterten Nickelsubstrats während des Aufbringens des aktiven
Materials zu unterbinden, so dass die Ladungs-/Entladungszyklus-Charakteristika
der Batterie verbessert werden, wie dies in der JP 63-216286, A,
offenbart ist.
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Selbst für den Fall, bei dem die gesinterte
Nickelelektrode, die auf die Art und Weise wie in dieser JP 1-200555,
A, offenbart, hergestellt ist, als positive Elektrode einer Alkali-Speicherbatterie
verwendet wird, leidet unglücklicherweise
jedoch die Alkali-Speicherbatterie immer noch an dem Auftreten von
Selbstentladung infolge der Sauerstoffentwicklung in der gesinterten
Nickelelektrode, wenn die Batterie in einem geladenen Zustand bei
einer hohen Temperatur von ungefähr
50°C für lange
Zeit gelagert wird. Somit ist die Alkali-Speicherbatterie in ihrer
Kapazität
verringert.
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Selbst in einem Fall, bei dem die
gesinterte Nickelelektrode, die auf die Art und Weise, wie sie in
der vorstehenden JP 63-216268, A (JP 5-50099, B) offenbart, hergestellt
worden ist, als positive Elektrode einer Alkali-Speicherbatterie
verwendet worden ist, tritt die Sauerstoffentwicklung in der Alkali-Speicherbatterie,
welche bei hoher Temperatur von ungefähr 50°C geladen wird, auf, bevor die
positive Elektrode vollständig
geladen ist. Als ein Ergebnis wird die Ladungseffizienz vermindert.
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Ferner ist eine gesinterte Nickelelektrode
vorgeschlagen worden, bei der ein aktives Material für die positive
Elektrode Yttriumhydroxid enthält,
um die Verwendung derselben unter hohen Temperaturbedingungen zu
verbessern, wie dies in der JP 48-50233, A, offenbart ist, und eine
gesinterte Nickelelektrode vorgeschlagen worden, bei der ein Bestandteil,
wie beispielsweise Yttrium, Indium, Antimon oder dergleichen, dem aktiven
Material hinzugefügt
ist, welches hauptsächlich
Nickelhydroxid enthält,
um die Verwendung desselben unter hohen Temperaturbedingungen zu
verbessern, wie dies in der JP 5-28992, A, offenbart ist.
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In jeder der gesinterten Nickelelektroden,
die in diesen offiziellen Schriften offenbart sind, wird die Verbindung,
wie beispielsweise Yttrium, jedoch einfach dem aktiven Material
zugefügt.
Daher sind das aktive Material und das gesinterte Nickelsubstrat
nicht ausreichend mit dem Bestandteil, wie beispielsweise Yttrium,
abgedeckt. Dies ermöglicht
nachteiligerweise, dass Elektrolytlösungen mit dem aktiven Material
und/oder dem gesinterten Nickelsubstrat in Berührung gelangen. Demgemäß tritt
in der gesinterten Nickelelektrode unter hohen Temperaturbedingungen
immer noch eine Sauerstoffentwicklung auf und eine ausreichende
Erhöhung
bei der Verwendung der aktiven Materialien kann somit nicht erzielt
werden.
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Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung
ist es, in einer Alkali-Speicherbatterie, die als ihre positive Elektrode
eine gesinterte Nickelelektrode verwendet, die ein poröses, gesintertes
Nickelsubstrat aufweist, auf welchem ein aktives Material, welches
hauptsächlich
Nickelhydroxid enthält,
aufgebracht ist, die Alkali-Speicherbatterie mit ausgezeichneten
Speichercharakteristika unter hohen Temperaturbedingungen zu schaffen,
indem die Selbstentladung infolge der Sauerstoffgasentwicklung in
der vorstehenden Nickelelektrode selbst dann unterdrückt wird,
wenn die Batterie in einem geladenen Zustand für eine lange Zeitdauer bei einer
hohen Temperatur gelagert wird.
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Eine weitere Aufgabe der Erfindung
ist es, in einer Alkali-Speicherbatterie, die als ihre positive
Elektrode eine gesinterte Nickelelektrode verwendet, bestehend aus
einem porösen
gesinterten Nickelsubstrat, auf welchem ein aktives Material, das
hauptsächlich
Nickelhydroxid enthält,
aufgebracht ist, die Alkali-Speicherbatterie mit einer ausreichenden
Batteriekapazität
unter hohen Temperaturbedingungen zu schaffen, indem die Sauerstoffentwicklung
unterdrückt
wird, bevor die vorstehend genannte Nickelelektrode vollständig geladen
wird, wenn die Batterie unter hohen Temperaturbedingungen geladen
wird.
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Offenbarung
der Erfindung
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Eine erste Nickelelektrode für eine Alkali-Speicherbatterie
gemäß der vorliegenden
Erfindung ist eine Nickelelektrode für eine Alkali-Speicherbatterie
mit einem porösen,
gesinterten Nickelsubstrat, auf welches ein aktives Material, das
hauptsächlich
Nickelhydroxid enthält,
aufgebracht ist, wobei auf einer Oberfläche des aktiven Materials,
das so auf das poröse,
gesinterte Nickelsubstrat aufgebracht worden ist, eine Beschichtungsschicht
ausgebildet ist, die wenigstens ein Hydroxid eines Elementes enthält, das
ausgewählt
ist aus der Gruppe, die besteht aus Strontium Sr, Scandium Sc, Yttrium
Y, Lanthanoid und Wismut Bi.
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Beim Herstellen dieser Nickelelektrode
für eine
Alkali-Speicherbatterie wird das aktive Material, welches hauptsächlich Nickelhydroxid
enthält,
auf das poröse,
gesinterte Nickelsubstrat aufgebracht, wonach die Beschichtungsschicht,
die wenigstens ein Hydroxid eines Elementes, gewählt aus einer Gruppe bestehend aus
Strontium Sr, Scandium Sc, Yttrium Y, Lanthanoid und Wismut Bi enthält, auf
dem aktiven Material, das so auf das poröse, gesinterte Nickelsubstrat
aufgebracht worden ist, ausgebildet wird.
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Wenn eine Alkali-Speicherbatterie
unter Verwendung dieser ersten Nickelelektrode für eine Alkali-Speicherbatterie
als deren positive Elektrode hergestellt wird, dient diese Beschichtungsschicht,
die auf der Oberfläche
des aktiven Materials ausgebildet wird, welches auf das poröse, gesinterte
Nickelsubstrat aufgebracht worden ist, dazu, zu verhindern, dass
das aktive Material und/oder das gesinterte Nickelsubstrat mit einer
Elektrolytlösung
in Kontakt gelangen. Selbst in einem Fall, bei dem die Alkali-Speicherbatterie
in einem geladenen Zustand bei hoher Temperatur gelagert wird, unterdrückt daher
diese Beschichtungsschicht die Sauerstoffgasentwicklung, die bei
Reaktion der Elektrolytlösung
mit dem aktiven Material und dergleichen induziert wird, wodurch
die Speichercharakteristika der Batterie unter hohen Temperaturbedingungen
verbessert sind.
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Beispiele eines Hydroxids von Lanthanoid,
das in dieser Beschichtungsschicht verwendet wird, umfassen ein
Hydroxid von wenigstens einem Element, das aus der Gruppe ausgewählt ist,
die besteht aus Lanthan La, Cer Ce, Praseodym Pr, Neodym Nd, Europium
Eu und Ytterbium Yb.
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Ferner ist es bei der vorstehenden
ersten Nickelelektrode für
eine Alkali-Speicherbatterie vorzuziehen, dass in diesen Hydroxiden
in der Beschichtungsschicht Kobalt enthalten ist. Wenn eine Alkali-Speicherbatterie die
Nickelelektrode verwendet, in welcher Kobalt in diesen Hydroxiden
in der Beschichtungsschicht enthalten ist, wird das Kobalt oxidiert,
um die Leitfähigkeit
der Nickelelektrode zu verbessern, wodurch die Alkali-Speicherbatterie
in den Batteriecharakteristika verbessert ist.
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Beim Ausbilden der Beschichtungsschicht,
die somit Kobalt enthält,
wird, wenn die Beschichtungsschicht bei Anwesenheit von Alkali und
Sauerstoff wärmebehandelt
wird, dieses Kobalt durch die Wärmebehandlung
geeigneterweise oxidiert, um die Leitfähigkeit der Nickelelektrode
für eine
Alkali-Speicherbatterie weiter zu verbessern. Ferner ist anders
als im Fall, in welchem Kobalt bei dem ersten Mal des Ladens elektrochemisch
oxidiert wird, wenn die Nickelelektrode in einer Alkali-Speicherbatterie
verwendet wird, die Batteriekapazität nicht vermindert. Da weiterhin
das so oxidierte Kobalt verhindert, dass das aktive Material während der
Lagerung bei hoher Temperatur zersetzt wird, wodurch die Alkali-Speicherbatterie
in ihren Lagercharakteristika unter hohen Temperaturbedingungen
weiter verbessert ist. Beim Durchführen der Wärmebehandlung können, wenn
die Temperatur zu niedrig ist, die Wirkungen, wie vorstehend beschrieben,
nicht ausreichend erzielt werden. Wenn andererseits die Temperatur
zu hoch ist, wird das aktive Material, welches auf das gesinterte
Nickelsubstrat aufgebracht ist, zersetzt und das gesinterte Nickelsubstrat
korrodiert. Daher ist die Temperatur der Wärmebehandlung vorzugsweise
im Bereich von 60°C
bis 100°C
zu setzen.
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Beim Ausbilden der Beschichtungsschicht
unter Verwendung der vorstehend genannten Hydroxide kann ferner,
wenn die Menge des vorstehend genannten Hydroxids oder der Hydroxide
zu klein ist, die Reaktion zwischen der Elektrolytlösung und
dem aktiven Material und dergleichen nicht ausreichend genug unterdrückt werden.
Wenn andererseits die Menge des vorstehend genannten Hydroxids oder
der Hydroxide zu groß ist, wird
ein Verhältnis
des aktiven Materials, welches auf die Nickelelektrode für eine Alkali-Speicherbatterie
aufgebracht worden ist, gering, wodurch die Batterie nicht eine
ausreichende Batteriekapazität
erzielen kann. Daher ist die Menge des vorstehend genannten Hydroxids
oder der Hydroxide vorzugsweise im Bereich von 0,5 bis 5 Gew.-%,
bezogen auf die Gesamtmenge aller angewandten Materialien, die das
aktive Material, welches hauptsächlich
Nickelhydroxid enthält,
enthält,
bemessen.
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Bei dieser ersten Nickelelektrode
für eine
Alkali-Speicherbatterie ist es vorzuziehen, dass Zink, Cadmium,
Magnesium, Kobalt, Mangan oder dergleichen in das aktive Material,
welches hauptsächlich
Nickelhydroxid enthält,
als feste Lösung
inkorporiert wird, um die Ausdehnung der Nickelelektrode während der
Lade-/Entladevorgänge
der Batterie zu verhindern.
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Eine zweite Nickelelektrode für eine Alkali-Speicherbatterie
gemäß der vorliegenden
Erfindung ist eine Nickelelektrode für eine Alkali-Speicherbatterie,
bestehend aus einem porösen,
gesinterten Nickelsubstrat, auf welches ein aktives Material, das
hauptsächlich
Nickelhydroxid enthält,
aufgebracht worden ist, wobei zwischen dem porösen, gesinterten Nickelsubstrat
und dem aktiven Material eine Zwischenschicht ausgebildet ist, die
wenigstens ein Hydroxid eines Elementes enthält, das aus der Gruppe ausgewählt ist,
die besteht aus Calcium Ca, Strontium Sr, Scandium Sc, Yttrium Y,
Lanthanoid und Wismut Bi.
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Beim Herstellen dieser Nickelelektrode
für eine
Alkali-Speicherbatterie ist die Zwischenschicht, die wenigstens
ein Hydroxid eines Elementes, ausgewählt aus einer Gruppe, bestehend
aus Calcium Ca, Strontium Sr, Scandium Sc, Yttrium Y, Lanthanoid
und Wismut Bi, enthält,
auf dem porösen,
gesinterten Nickelsubstrat ausgebildet, wonach das aktive Material,
welches hauptsächlich
Nickelhydroxid enthält,
auf das poröse,
gesinterte Nickelsubstrat aufgebracht wird, auf welchem die Zwischenschicht
so ausgebildet worden ist.
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Wenn eine Alkali-Speicherbatterie
diese zweite Nickelelektrode als ihre positive Elektrode verwendet, dient
die Zwischenschicht, welche das vorstehend genannte Hydroxid oder
die Hydroxide enthält,
dazu, zu verhindern, dass ein Sauerstoffgasentwicklungspotential
zusammen mit dem Anstieg der Temperatur niedriger wird. Demgemäß wird,
wenn die Alkali-Speicherbatterie unter hohen Temperaturbedingungen
geladen wird, verhindert, dass Sauerstoffgas von der Nickelelektrode
für eine
Alkali-Speicherbatterie erzeugt wird, woraus eine verbesserte Ladungseffizienz
der Batterie unter hohen Temperaturbedingungen resultiert.
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Beispiele eines Hydroxids von Lanthanoid,
welches in dieser Zwischenschicht verwendet wird, umfassen ein Hydroxid
von wenigstens einem Element, ausgewählt aus der Gruppe, die besteht
aus Lanthan La, Cer Ce, Praseodym Pr, Neodym Nd, Europium Eu und
Ytterbium Yb.
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Weiterhin ist es bei der zweiten
Nickelelektrode für
eine Alkali-Speicherbatterie vorzuziehen, dass Kobalt zusammen mit
dem vorstehend genannten Hydroxid oder den Hydroxiden in der Zwischenschicht
enthalten ist oder dass eine zweite Zwischenschicht, bestehend aus
Kobalthydroxid auf der Zwischenschicht ausgebildet wird. Wenn Kobalt
in der Zwischenschicht enthalten ist oder die zweite Zwischenschicht,
bestehend aus Kobalthydroxid, auf der Zwischenschicht ausgebildet
worden ist, wie diese vorstehend beschrieben worden ist, ist verhindert,
dass das gesinterte Nickelsubstrat während des Aufbringens des aktiven
Materials korrodiert, um oxidiert zu werden. Wenn darüber hinaus
die Nickelelektrode für
eine Alkali-Speicherbatterie in einer Alkali-Speicherbatterie verwendet
wird, wird das Kobalt, welches in der Zwischenschicht enthalten
ist, oder das Kobalthydroxid in der zweiten Zwischenschicht oxidiert,
um die Leitfähigkeit
der Nickelelektrode zu verbessern, woraus verbesserte Batteriecharakteristika
resultieren. Insbesondere werden für einen Fall größere Effekte
erzielt, bei dem die zweite Zwischenschicht auf der Zwischenschicht
ausgebildet ist.
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Beim Ausbilden der Zwischenschicht,
die Kobalt enthält,
oder beim Ausbilden der zweiten Zwischenschicht, bestehend aus Kobalthydroxid,
auf der Zwischenschicht, wie dies jeweils vorstehend beschrieben
worden ist, wird, wenn die Zwischenschicht oder die zweite Zwischenschicht
bei Anwesenheit von Alkali und Sauerstoff wärmebehandelt wird, das Kobalt,
welches in der Zwischenschicht enthalten ist, oder das Kobalthydroxid
in der zweiten Zwischenschicht geeigneterweise durch die Wärmebehandlung
oxidiert, um die Leitfähigkeit der
Nickelelektrode für
eine Alkali-Speicherbatterie weiter zu verbessern. Im Gegensatz
zu einem Fall, bei dem bei der Nickelelektrode für eine Alkali-Speicherbatterie,
die in der Alkali-Speicherbatterie verwendet wird, bei der das Kobalt,
welches in der Zwischenschicht oder das Kobalthydroxid in der zweiten
Zwischenschicht bei dem ersten Mal Laden elektrochemisch oxidiert
wird, wird die Batteriekapazität
nicht gesenkt. Beim Ausführen der
Wärmebehandlung
können,
wenn die Temperatur zu niedrig ist, die Effekte, wie vorstehend
beschrieben, nicht ausreichend erzielt werden. Andererseits korrodiert
das gesinterte Nickelsubstrat, wenn die Temperatur zu hoch ist.
Daher ist die Temperatur der Wärmebehandlung
vorzugsweise im Bereich von 60°C
bis 100°C
zu setzen.
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Bei der zweiten Nickelelektrode für eine Alkali-Speicherbatterie
ist es weiterhin vorzuziehen, dass Zink, Cadmium, Magnesium, Kobalt,
Mangan oder dergleichen in das aktive Material, welches hauptsächlich Nickelhydroxid
enthält,
als feste Lösung
eingebaut ist, um die Ausdehnung der Nickelelektrode während der Lade-/Entladevorgänge der
Batterie zu verhindern.
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Kurze Beschreibung
der Figuren
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1 ist
eine schematische Darstellung im Schritt eines Zustandes, bei dem
eine Beschichtungsschicht, bestehend aus verschiedenen Hydroxiden,
auf dem aktiven Material ausgebildet ist, welches auf ein poröses, gesintertes
Nickelsubstrat aufgebracht ist, gemäß den vorliegenden Beispielen;
und
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2 ist
eine schematische Ansicht im Schnitt eines Zustandes, bei dem eine
Zwischenschicht, bestehend aus verschiedenen Hydroxiden, auf einem
porösen,
gesinterten Nickelsubstrat ausgebildet ist und aktives Material
dann auf das gesin terte Nickelsubstrat mit der darauf ausgebildeten
Zwischenschicht aufgebracht ist, gemäß den vorliegenden Beispielen.
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Beste Art für die Durchführung der
Erfindung
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Eine Nickelelektrode für eine Alkali-Speicherbatterie,
ein Verfahren zum Herstellen der Nickelelektrode für eine Alkali-Speicherbatterie
und eine Alkali-Speicherbatterie gemäß den Beispielen der vorliegenden
Erfindung werden im Einzelnen beschrieben und die ausgezeichneten
Merkmale derselben werden durch Vergleich mit Vergleichsbeispielen
klargestellt. Die Nickelelektrode für eine Alkali-Speicherbatterie,
das Verfahren zum Herstellen der Nickelelektrode für eine Alkali-Speicherbatterie
und die Alkali-Speicherbatterie
gemäß der vorliegenden
Erfindung sind nicht besonders auf diese in den folgenden Beispielen
beschriebene begrenzt und können
durch geeignete Änderungen
innerhalb eines Bereiches, in welchem der Kern nicht geändert ist,
verkörpert
sein.
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(Beispiel A1 bis A11)
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Bei den vorliegenden Beispielen wurde
ein poröses,
gesintertes Nickelsubstrat, das auf die folgende Art und Weise hergestellt
worden war, verwendet, um jede Nickelelektrode für eine Alkali-Speicherbatterie
herzustellen.
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Bei der Herstellung des porösen, gesinterten
Nickelsubstrats wurden ein Carbonyl-Nickel-Pulver und ein Bindemittel
verknetet, um einen Nickelschlamm zu erzeugen, und der Nickelschlamm
wurde auf ein Perforiermetall mit einer Dicke von 50 μm aufgebracht.
Der Schlamm auf dem Perforiermetall wurde getrocknet und dann unter
reduzierender Atmosphäre
gesintert, um das poröse,
gesinterte Nickelsubstrat zu erhalten. Das so erhaltene poröse, gesinterte
Nickelsubstrat hatte eine Porosität von ungefähr 85% und eine Dicke von 0,65 mm.
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Als Nächstes wurde das poröse, gesinterte
Nickelsubstrat in ein Lösungsgemisch
aus Nickelnitrat und Kobaltnitrat (spezifisches Gewicht: 1,75, Atomverhältnis zwischen Nickel
und Kobalt: 10 : 1) getaucht, so dass das poröse, gesinterte Nickelsubstrat
mit dem Lösungsgemisch
imprägniert
wurde, wonach das gesinterte Nickelsubstrat in eine 25%ige wässrige Lösung von
KOH eingetaucht wurde, so dass Hydroxide von Nickel und Kobalt auf
dem gesinterten Nickelsubstrat abgeschieden wurden. Dieser vorstehend
genannte Vorgang wurde 6-mal wiederholt, um ein aktives Material,
welches hauptsächlich
Nickelhydroxid enthält,
auf diesem gesinterten Nickelsubstrat aufzubringen.
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Darauf folgend wurde jede Beschichtungsschicht 3,
bestehend aus einem entsprechenden Hydroxid, wie in der folgenden
Tabelle 1 gezeigt, auf dem aktiven Material 2, das hauptsächlich Nickelhydroxid
enthielt, welches auf das gesinterte Nickelsubstrat 1 aufgebracht
worden war, wie in der 1 gezeigt,
ausgebildet.
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Es wurden wässrige Lösungen von 3 Gew.-% Nitraten
jeweils unter Verwendung von Calciumnitrat beim Beispiel A1; Strontiumnitrat
beim Beispiel A2; Scandiumnitrat beim Beispiel A3; Yttriumnitrat
beim Beispiel A4; Lanthannitrat bei Beispiel A5; Cernitrat beim
Beispiel A6; Praseodymnitrat bei Beispiel A7; Neodymnitrat beim
Beispiel A8; Europiumnitrat beim Beispiel A9; Ytterbiumnitrat beim
Beispiel A10; und Wismutnitrat beim Beispiel A11 hergestellt.
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Jedes der gesinterten Nickelsubstrate
mit dem darauf aufgebrachten aktiven Material, das hauptsächlich Nickelhydroxid
enthielt, wurde in die vorstehend genannten entsprechenden wässrigen
Nitratlösungen
eingetaucht und dann in eine 25%ige wässrige Lösung von NaOH bei 80°C eingetaucht,
um jeweils eine Beschichtungsschicht, bestehend aus dem Hydroxid
des vorstehend genannten entsprechenden Elementes auf dem aktiven
Material auszubilden, welches auf das gesinterte Nickelsubstrat
aufgebracht worden war. Jede der Nickelelektrode für die Alkali-Speicherbatterien
war somit hergestellt. Jede Beschichtungsschicht jedes Hydroxids,
welches auf dem aktiven Material auf die vorstehend beschriebene
Art und Weise ausgebildet worden war, hatte ein konstantes Gewicht
pro Einheitsfläche
von 5 bis 6 mg/cm2. Ferner betrugt die Menge
des Hydroxids in jeder Beschichtungsschicht ungefähr 3 Gew.-%,
basierend auf der Gesamtmenge aller aufgebrachten Materialien, die
das aktive Material enthalten.
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Wenn ferner jedes der aktiven Materialien,
welches die Beschichtungsschichten bildete, wie dies vorstehend
beschrieben worden war, durch ein röntgenstrahl-spektografisches
Verfahren analysiert worden war, wurde eine Spitze des Hydroxids
des vorstehend genannten jeweiligen Elementes zusätzlich zu
einer Spitze des Nickelhydroxids beobachtet. Es wurde somit bestätigt, dass
die Beschichtungsschicht, bestehend aus dem Hydroxid des vorstehend
genannten jeweiligen Elements, auf dem aktiven Material ausgebildet
worden war.
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Obwohl 1 als
eine schematische Schnittansicht der vorliegenden Beispiele präsentiert
worden ist, ist anzumerken, dass das aktive Material 2,
welches hauptsächlich
Nickelhydroxid enthält,
und die Beschichtungsschicht 3, die aus dem Hydroxid zusammengesetzt
ist, teilweise unterbrochen sein können oder nicht als vollständig unabhängige Schicht
beobachtet werden können.
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(Vergleichsbeispiel a1)
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Bei dem Vergleichsbeispiel a1 wurde
ein gesintertes Nickelsubstrat mit einem darauf aufgebrachten aktiven
Material, welches hauptsächlich
Nickelhydroxid enthielt, als eine Nickelelektrode für eine Alkali-Speicherbatterie
wie bei den vorstehend beschriebenen Beispielen A1 bis A11 verwendet
und auf dem auf das gesinterte Nickelsubstrat aufgebrachten aktiven
Material wurde keine Beschichtungsschicht ausgebildet.
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(Vergleichsbeispiel a2)
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Bei dem Vergleichsbeispiel a2 wurde
ein aktives Material, welches hauptsächlich Nickelhydroxid enthielt,
auf die gleiche Art und Weise wie bei den vorstehend genannten Beispielen
A1 bis A11 auf das poröse, gesinterte
Nickelsubstrat aufgebracht. Darauf folgend wurde das gesinterte
Nickelsubstrat in eine wässrige
Lösung
aus 3 Gew.-% Kobaltnitrat eingetaucht und dann in eine wässrige NaOH-Lösung eingetaucht,
so dass Kobalthydroxid auf dem aktiven Material, welches auf das
gesinterte Nickelsubstrat aufgebracht worden war, abgeschieden wurde.
Danach wurde das mit der wässrigen
NaOH-Lösung
benässte,
gesinterte Nickelsubstrat in der Atmosphäre, das heißt bei Anwesenheit von Sauerstoff,
bei einer Temperatur von 80°C
wärmebehandelt,
so dass das Kobalthydroxid oxidiert wurde. Auf diese Art und Weise
wurde eine Nickelelektrode für
eine Alkali-Speicherbatterie hergestellt, bei der eine Schicht,
bestehend aus Kobalthydroxid auf dem aktiven Material ausgebildet
worden war. Anzumerken ist, dass die Nickelelektrode für eine so
hergestellte Alkali-Speicherbatterie äquivalent der Nickelelektrode
für eine
Alkali-Speicherbatterie, wie sie in der vorstehend genannten
JP 1-200555 , A, offenbart ist, ist.
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(Vergleichsbeispiel a3)
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Bei dem Vergleichsbeispiel a3 wurde
beim Aufbringen eines aktiven Materials auf ein poröses, gesintertes
Nickelsubstrat, welches auf die gleiche Art und Weise wie bei den
vorstehend genannten Beispielen A1 bis A11 erhalten worden war,
eine gemischte wässrige
Lösung
von Nickelnitrat, Kobaltnitrat und Yttriumnitrat (spezifisches Gewicht
1,75, Atomverhältnis
zwischen Nickel, Kobalt und Yttrium: 10 : 1 : 0,81) verwendet und das
gesinterte Nickelsubstrat wurde in die gemischte wässrige Lösung eingetaucht,
so dass das poröse,
gesinterte Nickelsubstrat mit der gemischten Lösung imprägniert wurde. Ein aktives Material,
das hauptsächlich Nickelhydroxid
und zusätzlich
Kobalthydroxid und Yttriumhydroxid enthielt, wurde dann auf das
gesinterte Nickelsubstrat auf die gleiche Art und Weise wie bei
den vorstehend genannten Beispielen A1 bis A11 aufgebracht, um die
Nickelelektrode für
eine Alkali-Speicherbatterie zu erzeugen. Auf dem aktiven Material,
welches auf das gesinterte Nickelsubstrat aufgebracht worden war,
wurde keine Beschichtungsschicht ausgebildet. Hierbei ist anzumerken,
dass die so hergestellte Nickelelektrode für eine Alkali-Speicherbatterie äquivalent
der Nickelelektrode für
eine Alkali-Speicherbatterie ist, wie sie in der vorstehend genannten
JP 48-50233 , A, offenbart ist.
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Als Nächstes wurde jede der Nickelelektroden
für Alkali-Speicherbatterien
gemäß der vorstehenden Beispiele
A1 bis A11 und der Vergleichsbeispiele a1 bis a3, die auf die vorstehend
beschriebene Art und Weise hergestellt worden waren, als eine positive
Elektrode verwendet, eine Elektrode aus Wasserstoff absorbierender
Legierung wurde als eine negative Elektrode verwendet und als eine
Elektrolytlösung
wurde eine wässrige Lösung von
Kaliumhydroxid mit einer Konzentration 6 verwendet, um
jede Alkali-Speicherbatterie
mit einer Batteriekapazität
von 1,0 Ah zu erzeugen.
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Jede dieser Alkali-Speicherbatterien
wurde mit einem Ladestrom von 100 mA für 16 Stunden geladen und dann
mit einem Entladestrom von 200 mA auf eine Batteriespannung von
1,0 V entladen. Das vorstehend genannte Laden und Entladen wurde
als ein Zyklus betrachtet. Es wurden Zyklen Laden und Entladen bei
Zimmertemperatur durchgeführt.
Nachdem der elfte Zyklus Laden durchgeführt worden war, wurde jede
dieser Alkali-Speicherbatterien einer zweiwöchigen Lagerung bei einer Temperatur
von 50°C
ausgesetzt und danach an einen Ort bei Zimmertemperatur zurückgebracht.
Jede dieser Alkali-Speicherbatterien wurde auf eine Batteriespannung
von 1,0 V entladen, um eine Entladekapazität Q11 zum
elften Zykluszeitpunkt zu finden. Die Entladekapazität Q11 zum Zeitpunkt des elften Zyklus wurde
mit einer Entladekapazität
Q10 zum Zeitpunkt des zehnten Zyklus verglichen,
der vor der Lagerung liegt, und die Ladungscharakteristika unter
hohen Temperaturbedingungen wurden auf der Basis der folgenden Gleichung
berechnet. Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle 1 gezeigt.
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Speichercharakteristika (%) = (Q11/Q10) × 100
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Wie aus den Ergebnissen zu ersehen
ist, sind die Alkali-Speicherbatterien der Beispiele A1 bis A11, bei
denen die Nickelelektrode für
Alkali-Speicherbatterien verwendet sind, in welchen Beschichtungsschichten jeweils
bestehend aus Hydroxiden von Ca, Sr, Sc, Y, La, Ce, Pr, Nd, Eu,
Yb und Bi auf den aktiven Materialien ausgebildet worden waren,
die hauptsächlich
Nickelhydroxide enthielten, welche auf die gesinterten Nickelsubstrate
aufgebracht waren, bezüglich
ihrer Speichercharakteristika unter hohen Temperaturbedingungen
signifikant verbessert, verglichen mit der Alkali-Speicherbatterie
in dem Vergleichsbeispiel a1, bei dem die Nickelelektrode für eine Alkali-Speicherbatterie
verwendet ist, wobei keine Beschichtungsschicht ausgebildet worden
war, der Alkali-Speicherbatterie
gemäß dem Vergleichsbeispiel
a2, bei der die Nickelelektrode für eine Alkali-Speicherbatterie
verwendet worden war, bei der die Beschichtungsschicht, bestehend
aus dem wärmebehandelten
Kobalthydroxid, ausgebildet worden war, und verglichen mit der Alkali-Speicherbatterie
in dem Vergleichsbeispiel a3, bei dem die Nickelelektrode für eine Alkali-Speicherbatterie
verwendet worden war, bei der in dem aktiven Material, welches hauptsächlich Nickelhydroxid
enthielt, Kobalthydroxid und Yttriumhydroxid enthalten waren.
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(Beispiele A4.1 bis A4.9)
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In jedem der Beispiele A4.1 bis A4.9
wurde ein aktives Material, welches hauptsächlich Nickelhydroxid enthielt,
auf ein gesintertes Nickelsubstrat auf die gleiche Art und Weise
wie bei den vorstehenden Beispielen A1 bis A11 aufgebracht. Darauf
folgend wurde beim Ausbilden einer Beschichtungsschicht auf dem
so auf das gesinterte Nickelsubstrat aufgebrachten aktiven Material
eine wässrige
Nitratlösung
von Yttrium verwendet, um eine Beschichtungsschicht aus Yttriumhydroxid
Y(OH)3 wie bei dem vorstehenden Beispiel
A4 auszubilden.
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Bei den Beispielen A4.1 bis A4.9
wurden die wässrigen
Nitratlösungen
von Yttrium in der Konzentration (W1) des Yttriumnitrats innerhalb
eines Bereiches von 0,1 bis 7 Gew.-% variiert, wie dies in der folgenden Tabelle
2 gezeigt ist. Die Beschichtungsschichten wurden unter Verwendung
derartiger wässriger
Nitratlösungen
von Yttrium ausgebildet, um jede Nickelelektrode für eine Alkali-Speicherbatterie
zu erzeugen, die Yttriumhydroxid in Gewichtsprozent (W2) von 0,1
bis 7 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtmenge des Yttriumhydroxids,
und des aktiven Materials, wie dies in derselben Tabelle gezeigt
ist.
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Jede der Nickelelektroden für die Alkali-Speicherbatterien
der Beispiele A4.1 bis A4.9, die auf die vorstehend beschriebene
Art und Weise erzeugt worden waren, wurden als eine positive Elektrode
verwendet, um jede Alkali-Speicherbatterie mit einer Batteriekapazität von 1,0
Ah auf die gleiche Art und Weise wie bei den vorstehenden Beispielen
A1 bis A11 herzustellen. Die Entladekapazitäten Q10 zum
Zeitpunkt des zehnten Zyklus und Q11 zum
Zeitpunkt des elften Zyklus wurden gemessen, um die Speichercharakteristika
unter hohen Temperaturbedingungen herauszufinden. Die Ergebnisse
sind zusammen mit denjenigen des vorstehend genannten Beispiels
A4 in der folgenden Tabelle 2 gezeigt.
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Wie aus den Ergebnissen zu ersehen
ist, war die Batterie in ihren Speichercharakteristika unter hohen Temperaturbedingungen
verbessert und erzielte eine hohe Entladekapazität, wenn beim Ausbilden der
Beschichtungsschicht, bestehend aus Yttriumhydroxid auf dem aktiven
Material, welches auf das gesinterte Nickelsubstrat aufgebracht war,
das Yttriumhydroxid mit einem Gewichtsprozentsatz von 0,5 bis 5
Gew.-% basierend auf der Gesamtmenge von Yttriumhydroxid und aktivem
Material enthalten war. Obwohl die vorstehenden Beispiele A4.1 bis
A4.9 einen Fall präsentieren,
bei dem eine Beschichtungsschicht, bestehend aus Yttriumhydroxid
auf dem aktiven Material, welches auf das gesinterte Nickelsubstrat
aufgebracht worden war, ausgebildet worden ist, werden im Wesentlichen
die gleichen Ergebnisse erhalten, wenn eine Beschichtungsschicht
aus einem Hydroxid eines Elementes besteht, das ausgewählt ist
aus der Gruppe, die besteht aus Calcium, Strontium, Scandium, Lanthanoid
und Wismut.
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(Beispiele B1 bis B4)
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In jedem der Beispiele B1 bis B4
wurde ein aktives Material, welches hauptsächlich Nickelhydroxid enthielt,
auf ein gesintertes Nickelsubstrat auf die gleiche Art und Weise
wie bei den vorstehenden Beispielen A1 bis A11 aufgebracht.
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Beim Ausbilden der Beschichtungsschichten
auf den aktiven Materialien, die so auf die gesinterten Nickelsubstrate
aufgebracht worden sind, wurden wässrige Lösungen von 3 Gew.-% Nitrat
verwendet, die durch Vermischen von Calciumnitrat und Strontiumnitrat
im Gewichtsverhältnis
von 1 : 1 beim Beispiel B1; Calciumnitrat und Kobaltnitrat im Gewichtsverhältnis von
1 : 1 beim Beispiel B2; Yttriumnitrat und Kobaltnitrat im Gewichtsverhältnis von
1 : 1 beim Beispiel B3; und Wismutnitrat und Kobaltnitrat im Gewichtsverhältnis von
1 : 1 beim Beispiel B4 erhalten worden waren.
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Die Beschichtungsschicht wurde auf
den aktiven Materialien auf die gleiche Art und Weise wie bei den vorstehenden
Beispielen A1 bis A11 ausgebildet. Wie in der folgenden Tabelle
3 gezeigt, wurden Beschichtungsschichten gebildet, die jeweils aus
einem Gemisch aus Ca(OH)2 und Sr(OH)2 beim Beispiel B1; einem Gemisch aus Ca(OH)2 und Co(OH)2 beim
Beispiel B2; einem Gemisch aus Y(OH)3 und
Co(OH)2 beim Beispiel B3; und einem Gemisch
aus Bi(OH)3 und Co(OH)2 beim
Beispiel B4 zusammengesetzt waren, um Nickelelektroden für Alkali-Speicherbatterien
zu erhalten.
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Jede der Nickelelektroden für die Alkali-Speicherbatterien
der Beispiele B1 bis B4, die auf die vorstehend beschriebene Art
und Weise hergestellt worden waren, wurde als eine positive Elektrode
verwendet, um eine Alkali-Speicherbatterie mit einer Batteriekapazität von 1,0
Ah auf dieselbe Art und Weise wie bei den vorstehenden Beispielen
A1 bis A11 herzustellen. Die Entladekapazitäten Q10 zum
Zeitpunkt des zehnten Zyklus und Q11 zum
Zeitpunkt des elften Zyklus wurden gemessen, um die Speichercharakteristika
unter hohen Temperaturbedingungen herauszufinden. Die Ergebnisse
sind zusammen mit den der vorstehenden Beispiele A1, A4 und A11
in der folgenden Tabelle 3 gezeigt.
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Wie aus den Ergebnissen zu ersehen
ist, wurden beim Ausbilden der Beschichtungsschicht auf dem aktiven
Material, welches auf das gesinterte Nickelsubstrat aufgebracht
worden war, verglichen mit den Alkali-Speicherbatterien der Beispiele
A1, A4 und A11, bei denen Nickelelektroden für Alkali-Speicherbatterien
verwendet worden waren, bei denen die Beschichtungsschichten jeweils
bestehend aus Hydroxid von Calcium, Yttrium und Wismut ausgebildet
worden waren, bei jeder der Alkali-Speicherbatterien der Beispiele
B1 und B4 die Speichercharakteristika unter hohen Temperaturbedingungen
verbessert, bei denen die Nickelelektrode für eine Alkali-Speicherbatterie
verwendet worden war, bei der die Beschichtungsschicht aus einem
Gemisch aus zwei Arten von Hydroxiden ausgebildet worden war.
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Insbesondere hatte jede der Alkali-Speicherbatterien
der Beispiele B2 und B4, die die Nickelelektrode für eine Alkali-Speicherbatterie
verwendeten, bei der die Beschichtungsschicht mit einer Beimischung
von Kobalthydroxid ausgebildet worden war, weiter verbesserte Speichercharakteristika
unter hohen Temperaturbedingungen. Obwohl die Beispiele B1 bis B4
einen Fall präsentieren,
bei dem zwei Arten von Hydroxiden vermischt waren, um eine Beschichtungsschicht
zu bilden, ist anzumerken, dass auch mehr als zwei Arten von Hydroxiden
vermischt werden können,
um eine Beschichtungsschicht zu bilden.
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(Beispiel C1 bis C6)
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In jedem der Beispiele C1 bis C6
wurde ein aktives Material, welches hauptsächlich Nickelhydroxid enthielt,
auf ein gesintertes Nickelsubstrat auf die gleiche Art und Weise
wie bei den vorstehenden Beispielen A1 bis A11 aufgebracht. Darauf
folgend wurden beim Ausbilden von Beschichtungsschichten auf den
aktiven Materialien, die so auf die gesinterten Nickelsubstrate
aufgebracht worden waren, Beschichtungsschichten ausgebildet, die
aus einem Gemisch aus Ca(OH)2 und Co(OH)2 beim Beispiel C1 wie beim vorstehenden
Beispiel B2 bestanden; aus Y(OH)3 und Co(OH)2 beim Beispiel C2 wie bei dem vorstehenden
Beispiel B3 bestanden; aus Bi(OH)3 und Co(OH)2 beim Beispiel C3 wie bei dem vorstehenden
Beispiel B4 bestanden; aus Sc(OH)3 und Co(OH)2 beim Beispiel C4 auf ähnliche Art und Weise wie bei
den vorstehenden Beispielen B1 bis B4 bestanden; aus La(OH)3 und Co(OH)2 beim
Beispiel C5; und Yb(OH)3 und Co(OH)2 beim Beispiel C6 bestanden.
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Bei den Beispielen C1 bis C6 wurde
beim Ausbilden jeder Beschichtungsschicht, wie vorstehend beschrieben,
jedes der gesinterten Nickelsubstrate mit den darauf aufgebrachten
aktiven Materialien in die vorstehend genannte entsprechende wässrige Nitratlösung und
dann in eine wässrige
NaOH-Lösung
eingetaucht, so dass jedes Hydroxid auf dem aktiven Material, welches
auf das gesinterte Nickelsubstrat aufgebracht worden war, abgeschieden
wurde. Darauf folgend wurde jedes der gesinterten Nickelsubstrate
mit den wässrigen
NaOH-Lösungen
benetzt und wurde in Atmosphäre,
das heißt
bei Anwesenheit von Sauerstoff, bei einer Temperatur von 80°C wärmebehandelt,
so dass das Kobalthydroxid in jedem vorstehend genannten Hydroxid
oxidiert wurde, um jede Beschichtungsschicht zu bilden.
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Jede der Nickelelektroden für Alkali-Speicherbatterien
der Beispiele C1 bis C6, die auf die vorstehend beschriebene Art
und Weise hergestellt worden war, wurde als eine positive Elektrode
zum Herstellen einer Alkali-Speicherbatterie mit einer Speicherkapazität von 1,0
Ah auf die gleiche Art und Weise wie bei den vorstehenden Beispielen
A1 bis A11 verwendet. Die Entladekapazitäten Q10 zum
Zeitpunkt des zehnten Zyklus und Q11 zum
Zeitpunkt des elften Zyklus wurden gemessen, um die Speichercharakteristika
unter hohen Temperaturbedingungen herauszufinden. Die Ergebnisse
sind zusammen mit denen der vorstehenden Beispiele B2 bis B4 in
der folgenden Tabelle 4 gezeigt.
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Wie aus den Ergebnissen zu ersehen
ist, hatten beim Ausbilden der Beschichtungsschicht auf dem aktiven
Material, welches auf das gesinterte Nickelsubstrat aufgebracht
worden war, die Alkali-Speicherbatterien der Beispiele C1 bis C6,
die die Nickelelektroden für
Alkali-Speicherbatterien verwendeten, bei denen die Beschichtungsschichten
jeweils aus Calciumhydroxid, Yttriumhydroxid, Wismuthydroxid und
dergleichen, gemischt mit Kobalthydroxiden, bestehend auf den aktiven
Materialien, welche auf die gesinterten Nickelsubstrate aufgebracht
worden waren, mittels Wärmebehandlung
bei Anwesenheit von Alkali und Sauerstoff ausgebildet worden waren,
weiter verbesserte Speichercharakteristika unter hohen Temperaturbedingungen,
verglichen mit den Alkali-Speicherbatterien der Beispiele B2 bis
B4, die Nickelelektroden für
Alkali-Speicherbatterien verwendeten, bei denen die Beschichtungsschicht
ohne Durchführung
von Wärmebehandlungen
ausgebildet worden waren.
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(Beispiel D1 bis D11)
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In den Beispielen D1 bis D11 wurden
poröse
gesinterte Nickelsubstrate auf die gleiche Art und Weise, wie bei
den vorstehenden Beispielen A1 bis A11 hergestellt, verwendet.
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In den Beispielen D1 bis D11 wurde
jede Zwischenschicht 4, bestehend aus einem entsprechenden Hydroxid,
das in der folgenden Tabelle 5 gezeigt ist, auf diesem gesinterten
Nickelsubstrat 1 ausgebildet und ein aktives Material 3,
welches hauptsächlich
Nickelhydroxid enthielt, wurde dann auf das gesinterte Nickelsubstrat 1,
auf welchem so die Zwischenschicht 4 ausgebildet worden
war, aufgebracht, wie dies in der 2 gezeigt
ist.
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Beim Ausbilden jeder Zwischenschicht 4,
bestehend aus dem entsprechenden Hydroxid, wie in der folgenden
Tabelle 5 gezeigt, wurden wässrige
Lösungen
von 10 Gew.-% Nitraten jeweils unter Verwendung von Calciumnitrat
beim Beispiel D1; Strontiumnitrat beim Beispiel D2; Scandiumnitrat
beim Beispiel D3; Yttriumnitrat beim Beispiel D4; Lanthannitrat
beim Beispiel D5; Cernitrat beim Beispiel D6; Praseodymnitrat beim
Beispiel D7; Neodymnitrat beim Beispiel D8; Europiumnitrat beim
Beispiel D9; Ytterbiumnitrat beim Beispiel D10; und Wismutnitrat
beim Beispiel D11 hergestellt.
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Dann wurde jedes der vorstehend genannten
gesinterten Nickelsubstrate in diese entsprechende wässrige Nitratlösung eingetaucht
und dann in eine 25%ige wässrige
NaOH-Lösung
bei 80°C
eingetaucht, um auf dem Substrat jede Zwischenschicht, bestehend
aus dem entsprechenden Hydroxid, wie in der folgenden Tabelle 5
gezeigt, auszubilden. Die Anwesenheit der vorstehend beschriebenen
Zwischenschicht wurde durch Röntgenstrahl-Spektralanalyse
bestätigt.
Jede Zwischenschicht aus diesem entsprechenden Hydroxid, die auf dem
gesinterten Nickelsubstrat auf die vorstehend beschriebene Art und
Weise ausgebildet worden war, hatte ein konstantes Gewicht pro Einheitsfläche von
8 bis 10 mg/cm2.
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Als Nächstes wurde beim Aufbringen
des aktiven Materials, welches hauptsächlich Nickelhydroxid enthielt,
auf jedes gesinterte Nickelsubstrat, auf welchem die Zwischenschicht
derart ausgebildet worden war, jedes gesinterte Nickelsubstrat in
ein Lösungsgemisch
aus Nickelnitrat und Kobaltnitrat (spezifisches Gewicht: 1,75, Atomverhältnis zwischen
Nickel und Kobalt: 10 : 1) eingetaucht, so dass das poröse, gesinterte
Nickelsubstrat mit dem Lösungsgemisch
imprägniert
wurde, wonach das gesinterte Nickelsubstrat in eine 25%ige wässrige NaOH-Lösung eingetaucht
wurde, so dass die Hydroxide von Nickel und Kobalt auf dem gesinterten Nickelsubstrat
abgeschieden wurden. Der gleiche Vorgang wurde 6-mal wiederholt,
um das aktive Material, welches hauptsächlich Nickelhydroxid enthielt,
auf dem vorstehenden, gesinterten Nickelsubstrat aufzubringen. Jede
der Nickelelektroden für
Alkali-Speicherbatterien wurde so hergestellt. Die Menge des Hydroxids
in jeder Zwischenschicht betrug ungefähr 5 Gew.-%, bezogen auf die
Gesamtmenge aller aufgebrachten Materialien, die das aktive Material
enthält.
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Obwohl 2 als
eine schematische Schnittansicht der vorliegenden Beispiele präsentiert
ist, ist anzumerken, dass die Zwischenschicht 4, bestehend
aus dem Hydroxid, und das aktive Material 3, welches hauptsächlich Nickelhydroxid
enthält,
teilweise unterbrochen sein können
oder nicht als eine vollständig
unabhängige
Schicht betrachtet werden können.
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(Vergleichsbeispiel d1)
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In dem Vergleichsbeispiel d1 wurde
ein gesintertes Nickelsubstrat mit einem darauf aufgebrachten aktiven
Material, welches hauptsächlich
Nickelhydroxid enthielt, als eine Nickelelektrode für eine Alkali-Speicherbatterie
wie bei dem vorstehend genannten Vergleichsbeispiel a1 verwendet
und auf dem gesinterten Nickelsubstrat war keine Zwischenschicht
ausgebildet.
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(Vergleichsbeispiel d2)
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Bei dem Vergleichsbeispiel d2 wurde
ein poröses,
gesintertes Nickelsubstrat, das auf die gleiche Art und Weise, wie
bei den vorstehenden Beispielen A1 bis A11 hergestellt worden war,
verwendet. Das gesinterte Nickelsubstrat wurde dann in eine wässrige Lösung von
3 Gew.-% Kobaltnitrat und dann in eine wässrige NaOH-Lösung eingetaucht,
so dass Kobalthydroxid auf dem gesinterten Nickelsubstrat abgeschieden
wurde. Darauf folgend wurde das mit der wässrigen NaOH-Lösung benetzte,
gesinterte Nickelsubstrat in Atmosphäre, das heißt bei Anwesenheit von Sauerstoff,
bei einer Temperatur von 80°C
wärmebehandelt,
so dass das Kobalthydroxid des vorstehenden Kobalthydroxids oxidiert
wurde, um eine Zwischenschicht zu bilden. Danach wurde auf das gesinterte
Nickelsubstrat mit der darauf ausgebildeten Zwischenschicht ein
aktives Material, welches hauptsächlich
Nickelhydroxid enthielt, ausgebildet, um eine Nickelelektrode für eine Alkali-Speicherbatterie
wie bei den vorstehenden Beispielen D1 bis D11 herzustellen. Anzumerken
ist, dass die für
eine Alkali-Speicherbatterie so hergestellte Nickelelektrode ein Äquivalent
zu der Nickelelektrode für
eine Alkali-Speicherbatterie ist, wie sie in der vorstehend genannten
JP 63-216268, A (JP 5-50099, C) offenbart ist.
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Als Nächstes wurde jede der Nickelelektroden
für Alkali-Speicherbatterien
der vorstehenden Beispiele D1 bis D11 und der Vergleichsbeispiele
d1 und d2, die auf die vorstehend beschriebene Art und Weise hergestellt
worden waren, als eine positive Elektrode verwendet, als negative
Elektrode wurde eine Wasserstoff absorbierende Legierungselektrode
verwendet und eine wässrige
Lösung
von Kaliumhydroxid mit einer Konzentration von 6 wurde als eine
Elektrolytlösung
verwendet, um jeweils eine Alkali-Speicherbatterie mit einer Batteriekapazität von 1,0
Ah herzustellen.
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Jede der vorstehenden Alkali-Speicherbatterien
wurde mit einem Ladungsstrom von 100 mA für 16 Stunden geladen und dann
mit einem Entladestrom von 200 mA auf eine Batteriespannung von
1,0 V entladen. Das vorstehende Laden und Entladen wurde als ein
Zyklus betrachtet. Es wurden bei Zimmertemperatur 10 Zyklen
Laden und Entladen durchgeführt,
wonach der elfte Zyklus Laden bei hoher Temperatur von 50°C durchge führt wurde.
Darauf folgend wurde jede dieser Alkali-Speicherbatterien an einen
Ort bei Zimmertemperatur zurückgebracht,
so dass jede dieser Alkali-Speicherbatterien auf eine Batteriespannung
von 1,0 V entladen wurde. Eine Entladekapazität q10 zum
Zeitpunkt des zehnten Zyklus wurde mit einer Entladekapazität q11 zum Zeitpunkt des elften Zyklus verglichen
und die Ladungscharakteristika unter hohen Temperaturbedingungen
wurden auf der Basis der folgenden Gleichung berechnet. Die Ergebnisse
sind in der folgenden Tabelle 5 gezeigt.
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Ladungscharakteristika (%) = (q11/q10) × 100
-
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Wie aus den Ergebnissen zu ersehen
ist, hatten die Alkali-Speicherbatterien der Beispiele D1 und D11, bei
denen die Nickelelektroden für
Alkali-Speicherbatterien verwendet wurden, in welchen das aktive
Material, welches hauptsächlich
Nickelhydroxid enthielt, auf das gesinterte Nickelsubstrat aufgebracht
worden war, welches die Zwischenschichten, jeweils bestehend aus
Hydroxiden von Ca, Sr, Sc, Y, La, Ce, Pr, Nd, Eu, Yb und Bi ausgebildet
hatte, verbesserte Ladungscharakteristika unter hohen Temperaturbedingungen,
verglichen mit der Alkali-Speicherbatterie des Vergleichsbeispie les
d1, bei der die Nickelelektrode für eine Alkali-Speicherbatterie
verwendet worden war, in welcher keine Zwischenschicht ausgebildet
worden war, und verglichen mit der Alkali-Speicherbatterie des Vergleichsbeispiels
d2, bei der die Nickelelektrode für eine Alkali-Speicherbatterie
verwendet worden war, in welcher die Zwischenschicht aus wärmebehandeltem
Kobalthydroxid ausgebildet worden war. Ferner hatten die Batterien
beim Ausbilden der Zwischenschichten, bestehend aus einem Hydroxid
des Elementes, ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus Ca, Sr, Sc, Y, La, Ce, Pr, Nd, Eu,
Yb und Bi auf dem gesinterten Nickelsubstrat, wenn das Gewichtsverhältnis des
Hydroxids zur Gesamtmenge des Hydroxids und des aktiven Materials
im Bereich von 0,5 bis 5 Gew.-%
lag, verbesserte Ladungscharakteristika unter hohen Temperaturbedingungen,
und erzielten große
Entladekapazitäten.
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(Beispiele E1 bis E3)
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Bei den Beispielen E1 bis E3 wurde
beim Ausbilden der Zwischenschichten auf den vorstehenden porösen, gesinterten
Nickelsubstraten beim Beispiel E1 wie beim vorstehenden Beispiel
D1 eine wässrige
Calciumnitratlösung
verwendet; beim Beispiel E2 wie bei dem vorstehenden Beispiel D4
eine wässrige
Yttriumnitratlösung;
und bei dem Beispiel E3 wie bei dem vorstehenden Beispiel D11 eine
wässrige
Wismutnitratlösung verwendet.
-
Bei den Beispielen E1 bis E3 wurden
die gesinterten Nickelsubstrate jeweils in die vorstehend genannten
entsprechenden wässrigen
Nitratlösungen
eingetaucht und dann in 25%ige wässrige
NaOH-Lösung
eingetaucht, wonach die mit der wässrigen NaOH-Lösung benetzten
gesinterten Nickelsubstrate in Atmosphäre, das heißt bei Anwesenheit von Sauerstoff,
bei einer Temperatur von 80°C
für eine
Stunde wärmebehandelt wurden,
um die Zwischenschichten, jeweils bestehend aus Ca(OH)2,
Y(OH)3 und Bi(OH)3 aus
zubilden, wie dies in der folgenden Tabelle 6 gezeigt ist. Danach
wurde jede Nickelelektrode für
eine Alkali-Speicherbatterie auf die gleiche Art und Weise wie bei
den vorstehenden Beispielen D1 bis D11 hergestellt.
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Jede der Nickelelektroden für Alkali-Speicherbatterien
der Beispiele E1 bis E3, die wie vorstehend hergestellt worden waren,
wurde als eine positive Elektrode verwendet, um jeweils eine Alkali-Speicherbatterie mit
einer Batteriekapazität
von 1,0 Ah auf die gleiche Art und Weise wie bei den vorstehenden
Beispielen D1 bis D11 herzustellen. Die Entladekapazitäten q10 zum Zeitpunkt des zehnten Zyklus und q11 zum Zeitpunkt des elften Zyklus wurden
ebenfalls auf die gleiche Art und Weise wie bei den vorstehenden
Beispielen D1 bis D11 gemessen, um die Ladungscharakteristika unter
hohen Temperaturbedingungen herauszufinden. Die Ergebnisse sind
zusammen mit denjenigen der vorstehenden Beispiele D1, D4 und D11
in der folgenden Tabelle 6 gezeigt.
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Wie aus den Ergebnissen zu ersehen
ist, hatten die Alkali-Speicherbatterien der Beispiele E1 bis E3, bei
denen die Nickelelektroden für
Alkali-Speicherbatterien verwendet worden waren, bei denen Wärmebehandlungen
beim Ausbilden der Zwischenschichten durchgeführt worden waren, die jeweils
aus Hydroxiden von Calcium, Yttrium und Wismut bestanden, verbesserte
Ladungscharakteristika unter hohen Temperaturbedin gungen, verglichen
mit den Alkali-Speicherbatterien der entsprechenden Beispiele D1
bis D3, bei denen Nickelelektroden für Alkali-Speicherbatterien
verwendet worden waren, bei denen beim Ausbilden der Zwischenschichten
keine Wärmebehandlungen
durchgeführt
worden waren. Beim Durchführen
der Wärmebehandlung konnte,
wenn die Temperatur zu niedrig war, keine weitere Verbesserung der
Ladungscharakteristika unter hohen Temperaturbedingungen erzielt
werden. Wenn andererseits die Temperatur zu hoch war, korrodierten
die gesinterten Nickelsubstrate, um die Batteriecharakteristika
zu verschlechtern. Daher ist die Temperatur der Wärmebehandlung
vorzugsweise im Bereich von 60°C
bis 100°C
anzugeben.
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(Beispiele F1 bis F7)
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Bei den Beispielen F1 bis F7 wurden
beim Ausbilden der Zwischenschichten an den vorstehenden porösen, gesinterten
Nickelsubstraten jeweils wässrige
Lösungen
von 10 Gew.-% Nitraten verwendet, die beim Beispiel F1 durch Vermischen
von Calciumnitrat und Strontiumnitrat im Gewichtsverhältnis von
1 : 1, beim Beispiel F2 durch Vermischen von Calciumnitrat und Kobaltnitrat
im Gewichtsverhältnis
von 1 : 1, beim Beispiel F3 durch Vermischen von Scandiumnitrat
und Kobaltnitrat im Gewichtsverhältnis
von 1 : 1, beim Beispiel F4 durch Vermischen von Yttriumnitrat und
Kobaltnitrat im Gewichtsverhältnis
von 1 : 1, beim Beispiel F5 durch Vermischen von Lanthannitrat mit
Kobaltnitrat im Gewichtsverhältnis
von 1 : 1, beim Beispiel F6 durch Vermischen von Ytterbiumnitrat
und Kobaltnitrat im Gewichtsverhältnis
von 1 : 1 bzw. beim Beispiel F7 durch Vermischen von Wismutnitrat
und Kobaltnitrat im Gewichtsverhältnis
von 1 : 1 erhalten worden waren.
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Dann wurde, wie bei den vorstehenden
Beispielen E1 bis E3 jedes der gesinterten Nickelsubstrate in die
vorstehend genannte entsprechende wässrige Nitratlösung und
dann in eine 25%ige wässrige
NaOH-Lösung
eingetaucht, wonach das mit der wässrigen NaOH-Lösung benetzte
gesinterte Nickelsubstrat in Atmosphäre bei einer Temperatur von
80°C für eine Stunde
wärmebehandelt
wurde. Wie in der folgenden Tabelle gezeigt, wurden Zwischenschichten
jeweils bestehend aus einem Gemisch Ca(OH)2 und Sr(OH)2 beim Beispiel F1; Ca(OH)2 und
Co(OH)2 beim bei F2; aus Sc(OH)2 und
Co(OH)2 beim Beispiel F3; Y(OH)3 und
Co(OH)2 beim Beispiel F4; La(OH)3 und Co(OH)2 beim
Beispiel F5; Yb(OH)3 und Co(OH)2 beim
Beispiel F6 und aus Bi(OH)3 und Co(OH)2 beim Beispiel F7 ausgebildet. Danach wurde
jede Nickelelektrode für
eine Alkali-Speicherbatterie auf die gleiche Art und Weise wie bei
den vorstehenden Beispielen D1 bis D11 hergestellt.
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Jede der Nickelelektroden für die Alkali-Speicherbatterien
der Beispiele F1 bis F7, die wie vorstehend hergestellt worden war,
wurde als eine positive Elektrode verwendet und es wurde jeweils
eine Alkali-Speicherbatterie mit einer Batteriekapazität von 1,0
Ah auf die gleiche Art und Weise wie bei den vorstehenden Beispielen
D1 bis D11 hergestellt. Die Entladekapazitäten q10 zum
Zeitpunkt des zehnten Zyklus und q11 zum
Zeitpunkt des elften Zyklus wurden gemessen, um die Ladungscharakteristika
unter hohen Temperaturbedingungen herauszufinden. Die Ergebnisse
sind zusammen mit denjenigen der vorstehenden Beispiele E1 bis E3
in der folgenden Tabelle 7 gezeigt.
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Wie aus den Ergebnissen zu ersehen
ist, hatte jede Alkali-Speicherbatterie der Beispiele F1 bis F7, die
die Nickelelektrode für
eine Alkali-Speicherbatterie verwendete, bei der die vorstehend
beschriebenen zwei Arten von Hydroxiden wärmebehandelt worden waren,
um die Zwischenschicht zu bilden, verbesserte Ladungscharakteristika
unter hohen Temperaturbedingungen, verglichen mit jeder Alkali-Speicherbatterie
der Beispiele E1 bis E3, die die Nickelelektrode für eine Alkali-Speicherbatterie
verwendeten, bei der eine Art von Hydroxid eines Elementes, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus Calcium, Yttrium und Wismut, wärmebehandelt
worden war, um die Zwischenschicht zu bilden. Insbesondere hatte
jede der Alkali-Speicherbatterien der Beispiele F2 bis F7, bei denen
die Nickelelektrode für
eine Alkali-Speicherbatterie verwendet worden war, in welcher Hydroxide,
die Hydroxide von Kobalt enthielten, wärmbehandelt worden wa ren, um
die Zwischenschicht zu bilden, weiter verbesserte Ladungscharakteristika
unter hohen Temperaturbedingungen. Ferner war beim Ausbilden der
Zwischenschicht mit Kobalthydroxid zusätzlich zu einem Hydroxid von
Calcium oder dergleichen eine Menge von Kobalthydroxid vorzugsweise
im Bereich von 1 bis 5 Gew.-% bemessen, basierend auf der Gesamtmenge
des Hydroxids und des aktiven Materials.
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(Beispiele G1 bis G6)
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Bei den Beispielen G1 bis G6 wurden
beim Ausbilden der Zwischenschichten auf den vorstehend beschriebenen
porösen,
gesinterten Nickelsubstraten wässrige
Lösungen
von 5 Gew.-% Nitraten jeweils hergestellt, wobei Calciumnitrat beim
Beispiel G1; Scandiumnitrat beim Beispiel G2; Yttriumnitrat beim
Beispiel G3; Lanthan-(La)-Nitrat beim Beispiel G4; Ytterbiumnitrat
beim Beispiel G5 und Wismutnitrat beim Beispiel G6 verwendet wurden.
Dann wurden die gesinterten Nickelsubstrate in diese entsprechenden
wässrigen
Nitratlösungen
und dann in 25%ige wässrige
NaOH-Lösungen
bei 80°C
eingetaucht, um auf den gesinterten Nickelsubstraten die Zwischenschichten
zu bilden, die jeweils aus Ca(OH)2, Sc(OH)3, Y(OH)3, La(OH)3, Yb(OH)3 oder Bi(OH)3 bestanden.
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Darauf folgend wurde jedes gesinterte
Nickelsubstrat mit der darauf ausgebildeten Zwischenschicht in die
wässrige
Lösung
von 5 Gew.-% Kobaltnitrat und dann in eine 25%ige wässrige NaOH-Lösung eingetaucht, wonach
das mit der wässrigen
NaOH-Lösung
benetzte gesinterte Nickelsubstrat in Atmosphäre bei einer Temperatur von
80°C für eine Stunde
wärmebehandelt
wurde, um eine zweite Zwischenschicht, bestehend aus Hydroxid von
Kobalt auf der vorstehend beschriebenen Zwischenschicht auszubilden.
Danach wurde jede Nickelelektrode für eine Alkali-Speicherbatterie
auf die gleiche Art und Weise wie bei den Beispielen D1 bis D11
hergestellt.
-
Jede der Nickelelektroden für Alkali-Speicherbatterien
der Beispiele G1 bis G6, die, wie vorstehend beschrieben, hergestellt
worden waren, wurde als eine positive Elektrode verwendet und jede
Alkali-Speicherbatterie mit einer Batteriekapazität von 1,0
Ah wurde auf die gleiche Art und Weise wie bei den Beispielen D1 bis
D11 hergestellt. Die Entladekapazitäten q10 zum
Zeitpunkt des zehnten Zyklus und q11 zum
Zeitpunkt des elften Zyklus wurden gemessen, um die Ladungscharakteristika
unter hohen Temperaturbedingungen herauszufinden. Die Ergebnisse
sind zusammen mit denjenigen der vorstehenden Beispiele F2 bis F7
in der folgenden Tabelle 8 gezeigt.
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Wie aus den Ergebnissen zu ersehen
ist, hatte jede der Alkali-Speicherbatterien der Beispiele G1 bis G7,
die die Nickelelektrode für
eine Alkali-Speicherbatterie verwendete, bei der die Zwischenschicht
aus dem Hydroxid von Calcium oder dergleichen auf dem gesinterten
Nickelsubstrat und die zweite Zwischenschicht aus dem Hydroxid von
Kobalt auf die Zwischenschicht auflaminiert worden war, weiter verbesserte
Ladungscharakteristika unter hohen Temperaturbedingungen, verglichen
mit jeder Alkali-Speicherbatterie der Beispiele F2 bis F7, die Nickelelektroden
für eine
Alkali-Speicherbatterie verwendeten, bei denen die Zwischenschicht, bestehend
aus dem Gemisch aus Hydroxid von Calcium oder dergleichen, und Hydroxid
von Kobalt ausgebildet worden war.
-
Die vorstehend beschriebenen Beispiele
illustrieren nur einen Fall, bei dem eine Beschichtungsschicht,
die ein Hydroxid von Calcium oder dergleichen enthält, auf
einer Oberfläche
eines aktiven Materials ausgebildet wird, das auf einem porösen, gesinterten
Nickelsubstrat ausgebildet worden ist, und einen Fall, bei dem eine
Zwischenschicht, bestehend aus Hydroxid von Calcium oder dergleichen,
zwischen einem porösen, gesinterten
Nickelsubstrat und einem aktiven Material ausgebildet worden ist.
Es ist jedoch auch möglich,
eine Zwischenschicht, die ein Hydroxid von Calcium oder dergleichen
enthält,
zwischen einem porösen,
gesinterten Nickelsubstrat und einem aktiven Material zusammen mit
dem Ausbilden einer Beschichtungsschicht, die ein Hydroxid von Calcium
oder dergleichen auf der Oberfläche
des aktiven Materials, welches so auf dem gesinterten Nickelsubstrat
ausgebildet worden ist, auszubilden.
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Industrielle
Anwendbarkeit
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Wie im Einzelnen vorstehend beschrieben,
ist bei der ersten Nickelelektrode für eine Alkali-Speicherbatterie
gemäß der vorliegenden
Erfindung eine Beschichtungsschicht, die wenigstens ein Hydroxid
eines Elementes enthält,
das ausgewählt
ist aus einer Gruppe, bestehend aus Calcium Ca, Strontium Sr, Scandium
Sc, Yttrium Y, Lanthanoid und Wismut Bi, auf einer Oberfläche eines
aktiven Materials ausgebildet, welches auf ein poröses, gesintertes
Nickelsubstrat aufgebracht worden ist. Wenn daher eine Alkali-Speicherbatterie
unter Verwendung der ersten Nickelelektrode für eine Alkali-Speicherbatterie
gemäß der vorliegenden
Erfindung als positive Elektrode hergestellt wird, dient die vorstehend
beschriebene Beschichtungsschicht dazu, zu verhindern, dass das
aktive Material und/oder das gesinterte Nickelsubstrat mit einer
Elektrolytlösung
in Berührung gelangt.
Selbst in einem Fall, bei dem die Alkali-Speicherbatterie in einem
geladenen Zustand unter hohen Temperaturbedingungen gelagert wird,
unterbindet demgemäß die vorstehend
beschriebene Beschichtungsschicht die Sauerstoffgasentwicklung,
die durch Reaktion der Elektrolytlösung mit dem aktiven Material
und dergleichen hervorgerufen wird, wodurch die Alkali-Speicherbatterie
mit ausgezeichneten Ladungscharakteristika unter hohen Temperaturbedingungen
erhalten wird.
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Ferner ist bei der zweiten Nickelelektrode
für eine
Alkali-Speicherbatterie gemäß der vorliegenden
Erfindung eine Zwischenschicht, die wenigstens ein Hydroxid eines
Elementes enthält,
das ausgewählt
ist aus einer Gruppe, bestehend aus Calcium Ca, Strontium Sr, Scandium
Sc, Yttrium Y, Lanthanoid und Wismut Bi, zwischen einem porösen, gesinterten
Nickelsubstrat und einem aktiven Material ausgebildet. Wenn daher
eine Alkali-Speicherbatterie unter Verwendung der zweiten Nickelelektrode
für eine
Alkali-Speicherbatterie
gemäß der vorliegenden
Erfindung als positive Elektrode hergestellt wird, dient die Zwischenschicht,
welche das oder die vorstehend genannte(n) Hydroxid(e) enthält, dazu,
zu verhindern, dass ein Sauerstoffgasentwicklungspotential zusammen
mit dem Anstieg der Temperatur niedriger ist. Wenn daher die Alkali-Speicherbatterie
unter hohen Temperaturbedingungen geladen wird, ist verhindert,
dass Sauerstoffgas von der Nickelelektrode für eine Alkali-Speicherbatterie
erzeugt wird, wodurch die Alkali-Speicherbatterie mit ausgezeichneten
Ladungscharakteristika unter hohen Temperaturbedingungen erhalten
ist.