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DE1671622C3 - Verfahren zur Herstellung eines Ubertragungsmaterials - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Ubertragungsmaterials

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DE1671622C3
DE1671622C3 DE1671622A DE1671622A DE1671622C3 DE 1671622 C3 DE1671622 C3 DE 1671622C3 DE 1671622 A DE1671622 A DE 1671622A DE 1671622 A DE1671622 A DE 1671622A DE 1671622 C3 DE1671622 C3 DE 1671622C3
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DE
Germany
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colorant
wax
filled
transfer
resin
Prior art date
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DE1671622A
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English (en)
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DE1671622B2 (de
DE1671622A1 (de
Inventor
Hugh Thomas Findlay
William Henry Horne
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International Business Machines Corp
Original Assignee
International Business Machines Corp
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Publication date
Application filed by International Business Machines Corp filed Critical International Business Machines Corp
Publication of DE1671622A1 publication Critical patent/DE1671622A1/de
Publication of DE1671622B2 publication Critical patent/DE1671622B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1671622C3 publication Critical patent/DE1671622C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J31/00Ink ribbons; Renovating or testing ink ribbons
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T428/00Stock material or miscellaneous articles
    • Y10T428/26Web or sheet containing structurally defined element or component, the element or component having a specified physical dimension
    • Y10T428/263Coating layer not in excess of 5 mils thick or equivalent
    • Y10T428/264Up to 3 mils
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  • Thermal Transfer Or Thermal Recording In General (AREA)
  • Inks, Pencil-Leads, Or Crayons (AREA)
  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

3 ' 4
Weise mehrmals wieder verwendet werden. Ferner gefülltes Farbmittel ist aus den inneren Bereichen
weisen diese Materialien verbesserte Beständigkeit des Produkts verfügbar. Die Schreibqualitäten zu-
gegenüber Verlust oder Abblättern von Ubertra- mindest bei den ersten beiden Durchgängen des
gungsschichtmaterial auf. Bands waren, wie gefunden wurde, praktisch genauso
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsweise wird 5 gut wie die besten Qualitäten, die mit bekannten
als Harz ein solches mit einem Hauptteil Polyamid Bändern auf der Basis von gefüllten Farbmitteln er-
und als Farbmittel ein solches mit einer beträchtli- zielt wurden,
chen Menge Ruß verwendet. Das hier beschriebene bevorzugt verwendete ge-
Gemäß einer weiterhin bevorzugten Ausführungs- füllte Farbmittel ist den bekannten gefüllten Farbweise wird als Wachs ein hochschmelzendes Wachs io mitteln ähnlich, und gewisse bekannte gefüllte Farbverwendet. mittel können im Zusammenhang mit der vorliegen-
Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren er- den Erfindung ohne Änderung der Zubereitung der
haltenen Übertragungsmaterialien weisen einen harz- festen gefüllten Farbmittel verwendet werden. Die
artigen Trägerbereich auf, auf dem ein Bereich einer schwammartigen Strukturen des Produkts und ge-
etwas willkürlichen Mischung einer Harzphase und 15 wisse Methoden des Verfahrens sind ähnlich wie die
einer Phase aus gefülltem Farbmittel angeordnet ist; in der deutschen Auslegeschrift 1 213 438 beschrie-
der willkürliche Bereich geht in einen äußeren Be- benen. Das erfindungsgemäße Verfahren wird jedoch
reich, der praktisch nur gefülltes Farbmittel enthält, in einer vollkommen neuen Art und Weise auf einem
über und ist von diesem bedeckt. farbmittelfreien Harzfilm durchgeführt. Ein Übertra-
Die folgenden Ausführungen dienen zur weiteren so gungsmaterial ist bekannt, in welchem flüssiges Farb-
Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens und mittel in einem ausgebuchteten Material gehalten
der nach diesem erhaltenen Produkte. wird, um das flüssige Farbmittel, das in einer ähnli-
Eine Harzschicht mit praktisch keinem Übertra- chen schwammartigen Übertragungsschicht enthalten
gungsmaterial wird auf eine vorläufige Unterlage ist, zu ergänzen. Aus der US-Patentschrift 3 037 879
aufgebracht. Diese Schicht kann sehr dünn sein, da »s ist auch ein Verfahren zur Herstellung von
die vorläufige Unterlage die meisten der während des schwammartigen Übertragungsmaterialien mit flüssi-
Verfahrens erzeugten mechanischen Spannungen auf- ger Farbe bekannt, bei welchem auf eine flexible
niicmt. Eine Schicht des gefüllten Farbmittels, dis- Trägerschicht eine Zwischenschicht aufgebracht wird
pergiert in einem Lösungsmittel für das Harz der und auf diese dann ein Gemisch aufgebracht wird,
Harzschicht, wird dann auf die Harzschicht aufge- 30 das das matrixbildende Harz, eine nichtflüchtige, das
bracht und das Lösungsmittel ausgetrieben. Eine Harz nichtlösende Komponente als Träger für das
Vermischung erfolgt, da das Lösungsmittel zu Be- Farbmaterial und ein Lösungsmittel enthält, das den
ginn merkliche Mengen des Harzes löst. Ein Über- Kunststoff der Mittelschicht zumindest teilweise löst,
schuß an gefülltem Farbmittel gegenüber der mit Hierdurch wird die Haftung der Matrixschicht durch
dem gelösten Harz in dem Verfahren vermischten 35 die Zwischenschicht an die Trägerunterlage verbes-
Farbmittelmenge wird vorgesehen, so daß ein be sert. Es handelt sich hierbei jedoch um ein drei-
trächtlicher Anteil an gefülltem Farbmittel an der schichtiges Material mit einer Übertragungsschicht
äußeren Oberfläche zurückgelassen wird. aus einer Kunststoffmatrix, in deren Poren flüssige
Das erhaltene Produkt enthält einen gewissen An- Farbe enthalten ist.
teil des gefüllten Farbmittels in Hohlräumen des 40 Die Wiederverwendbarkeit einer Übertragungs-Harzes in der Art eines schwammartigen Übertia- schicht mit gefülltem Farbmittel war ein bisher ungegungsmateria.ls ähnlich dem in der deutschen Ausle- iöstes Problem mit der unerheblichen Ausnahme der geschäft 1 213 438 beschriebenen. Die Charakteristi- üblichen Kohlepapiere, bei denen die Übertragungsken der hier beschriebenen Produkte, die eine Harz- eigenschaften der gefüllten Farbmittel sehr schlecht phase aufweisen, welche eine Farbmittelphase in der 45 sind.
Art einesSchwamms trägt, tragen beträchtlich zu den Im folgenden soll eine bevorzugte Ausführungs-Wiederverwendungseigenschaften des erfindungsge- form der Erfindung eingehender beschrieben werden, maß erhaltenen Produkts bei, da das gefüllte Färb- Es wird zunächst die folgende flüssige Farbmittelmittel aus der Masse des Materials unter dem mischung hergestellt.
Schreibdruck herauskommt oder aus diesem exsu- 5°
dieJ}: .. „ ,_. ... , , , , . Flüssiges Farbmittelgemisch
Die äußere Oberfläche des Harzes hat auch eine
etwas schartige oder in sonstiger Weise unregelmä- Oewichtsteile
ßige Beschaffenheit. Dies führt zu der Tendenz, das R"ß mit Farbstoffpräzipitat (Channel
gefüllte Farbmittel zu umspannen oder zu erfassen. 55 Black- getönt mit Farbstoffgemisch aus
Auf diese Weise wird die Übertragungsschicht wäh- Viktoriablau, Methylviolett, Chrysoidin
rend des normalen Handhabens des Übertragung?- und Bismarckbraun) 6
materials vor einem Abreiben oder Abblättern be- Ruß mit Farbstoffpräzipitat
wahrt. (Channel Black, getönt vorwiegend mit
Das erhaltene Endprodukt ist etwa genauso dünn 60 Methylviolettfarbstoff) 10
wie die bekannten Bänder mit hoher Druckqualität Nigrosinoleat (Gemisch von 33 Nigrosin-
auf der Basis von gefüllten Farbmitteln. Ein dünnes base N und 67 ölsäure) 63
Band ist sowohl wegen der Druckqualität als auch Methylviolettbase (Farbstoff) 3
wegen der erhöhten Menge an Band, die in einer Flüssiges Gemisch von Octylfettsäureestern 18
Schreibmaschine untergebracht werden kann, von 65
Vorteil. Bei dem erfindungsgemäß erhaltenen Pro- Das obige Gemisch wird durch einfaches Zusamdukt weist die: äußere Oberfläche eine praktisch reine mengeben der Komponenten und Behandlung in Schicht aus gefülltem Farbmittel auf, und weiteres einer Kugelmühle für eine zur Bewirkung der voll-
5 6
ständigen Dispersion ausreichende Zeitspanne zube- sehen Auslegeschrift 1213 438 beschriebenen ähnreitet. Es ist keine erhöhte Temperatur erforderlich. lieh ist.
Der Ruß wird kolloidal suspendiert. Das Nigrosin- Das Lösungsmittel für das Polyamid wird durch oleat ist eine viskose Flüssigkeit, die sich in den Fett- Wärme und Luftzirkulation verdampft und das den Säureestern löst. Die Methylviolettbase ist ein festes 5 festen 0,025 mm starken Polyamidfilm tragende Po-Material, das sich in den Fettsäureestern löst. Die er- lyäthylenglykolterephthalat wird am Ende der Behaltene Dispersion hält sich für unbestimmte Zeit, Schichtungsvorrichtung aufgerollt. Die erhaltene ohne daß ein Absetzen oder eine anderweitige Tren- Vorratsrolle wird durch dieselbe Beschichtungsvornung auftritt. " richtung abgewickelt, wenn das Herstellungsverfah-
AHe Komponenten des flüssigen Farbmittels sind io ren der bevorzugten Ausführungüform foitgesetzt
entweder flüssige Träger oder bilderzeugende Mate- werden soll.
rialien. Die gewählte Kombination ist derart, daß So wird das von der vorläufigen Unterlage getraeine intensive dunkle Färbung, jedoch nicht das gene Polyamid zum Aufbringen des gefüllten Farbstumpfe bei der Verwendung von Ruß allein als bild- mittels zur Beschichtung des Polyamids durch das erzeugendes Material erhaltene Schwarz produziert 15 Walzenbeschichtungsgerät bewegt. Das Beschichwird. tungsgemisch ist das oben beschriebene dispergierte
Ein dispergiertes, gefülltes Farbmittelgemisch gefüllte Farbmittelgemisch. Es wird durch die Aufkann dann in folgender Weise zubereitet werden. tragswalze in Mengen von etwa 16 g/m2 aufgebracht.
Die vorläufige Unterlage bewegt sich kontinuierlich
Dispergiertes gefülltes Farbmittelgemisch 30 weiter und führt das beschichtete Polyamid praktisch
Gewichisieile unmittelbar anschließend in eine Trocknungsximge-
Äthylalkohol (vergällt) 37,5 bung. In dieser Trocknungsumgebung wird die um-
Flüssiges Farbmittelgemisch (obige Rezep- gebende Luft stark bewegt und die Temperatur wird
tür) 5 zu Beginn bei 82° C für etwa 1 Minute gehalten.
Hochschmelzendes Wachs (zerkleinert — as Dann wird die Temperatur auf 104° C für etwa
ein hartes synthetisches Wachs) 2 bis 3 1 Minute erhöht. Dies vervollständigt die Trocknung.
Während des Trocknens wird der Alkohol ausge-
Bei der Zubereitung des obigen Gemische wird das trieben. Vor diesem Austreiben jedoch löst der Alko-Wachs zunächst mit Hilfe einer Kugelmühle in das hol teilweise das Polyamid (ohne die vorläufige Unflüssige Farbmittelgemisch eingebracht. Ein solches 30 terlage würde das Poylamid unter den Beanspru-Mischen zur Erzielung einer vollständigen Durchmi- chungen der Bewegung des Systems versagen). schung von etwa 900 g wurde mit einer Kugelmühle Außerdem liegt die Wärme der Trocknungsumgeinnerhalb von 2 Stunden erreicht. Die Temperatur bung oberhalb eines kritischen Punktes in bezug auf sollte vorteilhafterweise etwa 49° C betragen, jedoch das Gemisch von Wachs und flüssigem Farbmittel, nicht wesentlich darüber liegen. (Die Wärmemenge 35 Ein gewisser innerer Umbau findet statt, wobei die kann durch die innere Reibung in der Kugelmühle Verfestigung des Gemisches verursacht wird,
erzeugt werden.) Das wesentliche Merkmal in bezug Die das fertige Übertragungsmaterial tragende vorauf die Temperatur an dieser Stelle des Verfahrens läufige Unterlage wird zu einer großen Rolle aufgebesteht darin, daß die Temperatur unter dem wickelt. Das Übertragungsmaterial kann leicht gefaßt Schmelzpunkt des Wachses liegen sollte. Dieses Ge- 40 und von dem Polyäthylenglykolterephthalat abgezomisch ist im wesentlichen das gefüllte Farbmittel die- gen oder getrennt werden. Nach einer solchen Trenser bevorzugten Ausführungsform, und das gefüllte nung kann das Übertragungsmaterial geschlitzt und Farbmittel wird hernach durch Erhöhen der Verfah- zu Schreibmaschinenbändern aufgerollt oder in anderenswärme verfestigt. rer Weise zerschnitten werden.
Anschließend wird der Äthylalkohol in die Kugel- 45 Das Endprodukt ist eine etwa 0,038 mm dicke Fo-
mühle eingebracht. Es wird bei der Temperatur von He. Die eine Seite der Folie besteht aus praktisch rei-
49° C so lange weitergemahlen, bis ein dauerhaftes nem Polyamid. Dies ist wünschenswert, um dem
fluides Gemisch erhalten wird. Bei einem gefüllten Übertragungsmaterial Einschneidfestigkeit zu verlei-
Farbmittelgemisch von etwa 900 g kann dies ein hen und das Auspressen von Farbmittel aus der Seite
2stündiges Mahlen erfordern. 50 des Übertragungsmaterials zu verhindern, auf der die
Das Wachs ist in dem Alkohol nicht löslich. Es Belastung erfolgt. (Ein fein zerteilter inerter Füllstoff
wird jedoch eine vollständige Dispersion erhalten. kann dem reinen Polyamid zugesetzt werden, wenn
Diese ist zumindest in bezug auf den Ruß und das beispielsweise ein steiferes Band gewünscht wird.) In
Wachs kolloidaler Art. Die Farbstoffe sind im Aiko- dem Übertragungsmaterial ist das gefüllte Farbmittel
hol löslich, und es wird angenommen, daß sie als 55 in Hohlräumen und öffnungen oder Poren angeord-
Dispergiermittel für die unlöslichen Materialien in net. Auf der der reinen Polyamidsdiicht gegenüber-
der Dispersion wirken. Das dispergierte gefüllte liegenden Seite befindet sich eine Schicht aus prak-
Farbmittelgemisch hält sich unbeschränkt ohne Ab- tisch reinem gefülltem Farbmittel ohne Polyamid von
setzen oder anderweitige Trennung. etwa 0,0127 mm Dicke. Die Hohlräume liefern ge-
Die endgültige Zubereitung des Produkts kann in 60 fiilltes Farbmittel zu der das gefüllte Farbmittel traallgemein üblichen Vorrichtungen erfolgen. Zunächst genden Seite. Die dieser Schicht aus gefülltem Farbwird ein 0,025 mm dicker Film aus alkohollöslichem mittel zugewandte Polyamidoberfläche ist zweifellos Polyamid auf eine vorläufige Unterlage aufgebracht. etwas rauh und zweifellos ragen Vorsprünge des Po-Die vorläufige Unterlage ist vorzugsweise eine breite lyamids in diese praktisch reine gefüllte Farbmittelbiegsame Rolle aus Polyäthylenglykolterephthalatfo- 65 schicht in einem beträchtlichen Ausmaß hinein,
lie. Vorzugsweise wird ein Polyamidfilm als Lösung Während des normalen Gebrauchs als Schreibmadurch einen Walzenbeschichter in einer Weise aufge- schinenband ist das Band sauber in der Handhabung, bracht, die allgemein der in der obenerwähnten deut- Nur vernachlässigbare Mengen des Übertragungsma-
terials blättern ab oder lösen sich und fallen in die Schreibmaschine. Der hauptsächliche kennzeichnende Faktor ist der, daß zumindest zwei Durchläufe desselben Bandbereichs jeweils eine Druckqualität ergeben, die mit der Qualität der besten im Handel
gegenwärtig erhältlichen Bänder auf der Basis > gefüllten Farbmittel vergleichbar sind. Die Qual ist gut, selbst bei noch weiterer Wiederverwendi des Bandes bis zu im allgemeinen vier oder f S Wiederverwendungen.

Claims (3)

schriebenen Schreibcharakteristiken ergeben, weisen Patentansprüche: fast immer eine Kunststoff- oder Papierunterlage auf, die eine leicht an die Unterlage gebundene Schicht
1. Verfahren zur Herstellung eines Übertra- aus gefülltem Farbmittel auf der Basis von Wachs gungsmaterials durch Aufbringen eines gefüllten 5 oder Harz trägt. So ist es aus der DT-AS 1 207 409 Farbmittels auf eine Unterlage, dadurch ge- bei Vervielfältigungsmaterialien, die auch eine Farbkennzeichnel, daß man zunächst eine Übertragungsschicht auf Wachs- oder Kunstc">ffbasis Harzschicht auf eine vorläufige Unterlage auf- aufweisen können, bekannt, einen Träger us therbringt, dann das gefüllte Farbmittel, das durch moplastischem Kunststoffmaterial zu verwenden, der Mischen eines flüssigen Farbmittels aus Träger io auf der der Farbschicht gegenüberliegenden Seite un- und bilderzeugendem Material mit Wachs und ter Bildung einer zusammenhängenden, keine Farbe einem Lösungsmittel, das zwar das Harz, nicht absorbierenden Oberfläche wärmeverschmolzen ist, aber das Wachs löst, bei einer Temperatur unter- während die andere Oberfläche porös und farbabsorhalb des Schmelzpunkts des Wachses hergestellt bierend ist. Hierdurch wird verhindert, daß während wurde, auf die Harzschicht aufbringt, wobei das 15 des Gebrauchs Farbmaterial beispielsweise auf die gefüllte Farbmittel gegenüber der Farbmittel- Typen einer Schreibmaschine übertragen wird. Auch menge, die sich mit dem gelösten Harz vermischt, wird die Haftung des Farbmaterials etwas verbessert, im Überschuß vorliegt, und schließlich den Über- Die bekannten Bänder, die die beste Druckqualität zug auf eine Temperatur oberhalb des Schmelz- ergeben, übertragen die Farbmittelschicht entsprepunktes des Wachses erhitzt, das Lösungsmittel ao chend dem Druckbild vollständig auf das Papier oder austreibt und das Übertragungsmaterial von der ein anderes Aufnahmematerial und können daher vorläufigen Unterlage abnimmt. nicht wiederverwendet werden. Alle aufeinanderfol-
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- genden Bereiche derartiger Übertragungsmaterialien kennzeichnet, daß als Harz ein solches mit einem werden im allgemeinen verwendet, und das Übertra-Hauptanteil Polyamid und als Farbmittel ein sol- 25 gungsmaterial muß anschließend verworfen werden, ches mit einer beträchtlichen Menge Ruß verwen- Ein Hauptnachteil der bekannten Übertragungsdetwird. materialien auf der Basis von gefüllten Farbmitteln
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch besteht daher in dem vollständigen Fehlen einer gekennzeichnet, daß als Wachs ein hochschmel- Wiederverwendbarkeit, wenn das Überiragungsmatezendes Wachs verwendet wird. 30 rial zur Erzeugung hoher Druck- bzw. Schreibqualität ausgestattet ist und zubereitet wird.
Ferner werden bei den bekannten Schreibmaschi-
nenbändern mit vollständiger Übertragung häufig
kleine Teile der Übertragungsschicht verloren oder 35 »abgeblättert«, wenn das Band mechanisch gewun-
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren den oder ähnlich während der Bandführung in der zur Herstellung eines Übertragungsmaterials durch Schreibmaschine belastet wird. Diese abgeblätterten Aufbringen eines gefüllten Farbmittels auf eine Un- Teile können in die Schreibmaschine fallen, wo die terlage. in ihnen enthaltenen Pigmente als zerstörender Ab-
Übliche Schreibmaschinenbänder mit vollständiger 40 rieb wirken. Obgleich durch die Verwendung einer übertragung erhalten gewöhnlich ihre Fülle durch Trägerunterlage aus einem auf einer Seite wärmeverdie Einbeziehung einer merklichen Menge Wachs. schmolzenen Stoff aus thermoplastischem Material, Andere Materialien mit Plastizität, z. B. synthetische z. B. einem Gewebe, die Haftfestigkeit der Farb-Polymere, können ebenfalls als Grundlage bei einem schicht etwas verbessert wird, wie oben ausgeführt derartigen Schreibmaterial mit vollständiger Übertra- 45 wurde, so sind auch diese Materialien diesbezüglich gung dienen. Die Übertragungsschichl: enthält Färb- noch nicht völlig zufriedenstellend,
mittel, wie z. B. Ruß und verschiedene Farbstoffe. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die
Übertragungsschichten dieser Art können »gefüllte obengenannten Nachteile auszuschalten und insbe-Farbmittel genannt« werden, da das Kunststoffmate- sondere Übertragungsmaterialien mit hoher Druckrial dem Material Fülle verleiht, welche in einem 50 qualität zu schaffen, die mehrmals verwendbar sind, flüssigen Farbmittel nicht angetroffen wird. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein
Die Brüchigkeit des Fülle verleihenden Materials Verfahren gelöst, bei welchem man zunächst eine schafft zahlreiche Oberflächen für Lichtreflexion in- Harzschicht auf eine vorläufige Unterlage aufbringt, nerhalb der Begrenzungen eines geschriebenen Zei- dann das gefüllte Farbmittel, das durch Mischen chens. Ein erwünschter »Glanz« wird auf diese 55 eines flüssigen Farbmittels aus Träger und bilderzeu-Weise erhalten, der mit flüssigen Farbmitteln häufig gendem Material mit Wachs und einem Lösungsmi:- nicht erzielt werden kann. Das übliche gefüllte Färb- tel, das zwar das Harz, nicht aber das Wachs löst, bei mittel bleibt auch an der Oberfläche des Kopierpa- einer Temperatur unterhalb des Schmelzpunkts des piers und deckt so die Oberfläche in einer Weise ab, Wachses hergestellt wurde, auf die Harzschicht auldie zur Opazität beiträgt. In dieser Beziehung verhal- 60 bringt, wobei das gefüllte Farbmittel gegenüber der ten sich flüssige Farbmittel wesentlich anders, da Farbmittelmenge, die sich mit dem gelösten Harz flüssige Farbmittel die Tendenz zeigen, in das Papier vermischt, im Überschuß vorliegt, und schließlich einzudringen, und dadurch durch Adsorption an das den Überzug auf eine Temperatur oberhalb des weiße Kopierpapier abgetönt werden. Die Übertra- Schmelzpunktes des Wachses erhitzt, das Lösungsgungsmaterialien mit flüssigem Farbmittel sind daher 65 mittel austreibt und das Übertragungsmaterial von bezüglich Farbtiefe und Glanz den Übertragung«;- der vorläufigen Unterlage abnimmt,
materialien mit gefülltem Farbmittel unterlegen. Die so erfindungsgemäß erhaltenen Übertragungs-
Schreibmaschinenbänder, die die speziellen be- materialien können überschrieben oder in ähnlicher
DE1671622A 1966-02-23 1967-02-16 Verfahren zur Herstellung eines Ubertragungsmaterials Expired DE1671622C3 (de)

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DE1671622A1 DE1671622A1 (de) 1971-10-07
DE1671622B2 DE1671622B2 (de) 1974-10-03
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C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
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