DE1671339A1 - Verfahren und Vorrichtung zum gleichzeitigen Verkoken und Kalzinieren von Erdoel-Kohlenwasserstoffen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum gleichzeitigen Verkoken und Kalzinieren von Erdoel-KohlenwasserstoffenInfo
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- C10B55/00—Coking mineral oils, bitumen, tar, and the like or mixtures thereof with solid carbonaceous material
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Description
OIL COMPANY, 539 South Main Street, iindlay, Ohio,
Verfahren und Vorrichtung zum gleichzeitigen Vericoicen und
Kalzinieren von E..döl-Kohlenwasserstoffen
Die Erfindung betrifft ein neuartiges Verfahren und Vorrichtung
für das Vereinigte Vericoicen und Kalzinieren von Erdöl-Kohlenv.asserstoff
en in einer einzigen Ausrüstung.
Jjas rri t Verzögerung arbeitende Verkokungsverfahren zum Herstellen
von Koks und Kühlenwasserstoffen ist allgemein bekannt. Kurs umrissen bestellt das Verfahren darin, daß derartige Kohlenwasserstoffe
auf ausreichende hohe Temperaturen erhitzt werden, um dieselben zu verkoken und es erfolgt ein sofortiges und
schnelles Einlaufenlassen der heißen Kohlenwasserstoffe in eine Kammer, in der relativ ruhige Bedingungen vorliegen, die
allgemein als "Verkokungstrommei" bekannt ist. Das Verkoken
tritt in dieser Trommel ein, wobei die nicht verkokbaren, verflüchtigten Kohlenwasserstoffe allgemein aus dem oberen Ende
der Trommel abgegeben und anderen Raffinationsverfahren zugefünrt
werden. Nach Abschluß des Verkokens wird die Verkokungstrommei gewöhnlich entleert, indem große Abdeckungen für Einstieglöcher
oder Türen am oberen und unteren Ende der Trommel entfernt werden, die in den meisten Fällen einen senkrechten
Zylinder mit kegeligen oder abgerundeten Enden darstellt. Der vermittels dieses Verfahrens erhaltene Erdölkoks ist ein hartes
•lichtes Material, das sich nur schwierig aus der Trommel ent-
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fernen Iäßt„ Wahrscheinlich stellt das allgemein angewandte
Verfahren zum Enxfex*nen ues Kokses ein Arbeiten mit Hociaaruck-V/asserbohrern
dar, die mit einem Druck von z,b„ etwa 56 bis
140 kg/cm arbeiten, wodurch Koksstücke herausgeschni öterj werden
und dieselben durch den unteren Auslaß uer 'i'rommel fallen
kc3nnen<, Diese Verfahrensweise wird fortgesetzt bis die Trommel
leer ist, die sodann wiederum mic heißen, verkokbaren Kohlenwasserstoffen
gefüllt wird.
Me Nachteile dieser Verfahrensweisen bescenen unter anderer, in
der Schwierigkeit, die Hochdruck—Wasseroohrer in aetn relativ
Deschränkten Haue aer Kokstronimel zu hanänaben, der für das
Herausschneiden der ätücke aus relativ hartem dichtem Koks
erforderlichen Z-^iespanne und dem Erfordernis den "grünen"
oder nicht kalzinierten Koks zu handhaben und zu einer Kaizinierungsvorrichtung
zu transportieren.
Vermittels des erfindungsgemäßen Verfahrens gelingt es nun, jede dieser Schwierigkeiten praktisch auszuräumen una weiterhin
kommt das Erfordernis für eine getrennte Kaizinierungsvorrichtung in Fortfall, so daß sich eine Ersparnis in der Kapitalinvestierung
ergibt. 2>as erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht
das in situ Kalzinieren von Koks, der nach dem verzögerten
Verfahren hergestellt worden ist, und zwar in der gleichen
Vorrichtung, in der das Verkoken eintritt. Zusätzlich zu der
Ersparnis einer Kapitalinvestition und Eliminieren des Transportes
des "grünen" Kokses gelingt es erfinaungsgemäß den kalzinierten Koks aus der Verkokungstrommel schnell zu entfernen,
und zwar häufig, ohne daß es notwendig ist, eine größere mechanische Zerkleinerung des Kokses vorzunehmen. Erfindungsgemäß
wird insbesondere die Tatsache herangezogen, daß in den ■aöiaien Fällen ein wesentliches Einschrumpfen von z.B. etwa
„, 10 9886/0383 BAD^GINAL
'Z _
2Ü-/0 in dem Koks während des Kalzinierens eintritt. Dieses
einschrumpfen zieht den kalzinierten Keks weg von den Wänden
der K-okatromtnel und führt zu einem gewissen Zerbrechen desseluen*
In diesen Fällen wird lediglich das Entfeignen der unteren
Tür da;su führen, daß der größte ieil des Kokses aus der Kckstrorauel
ausfließt. Jede Brückenbildung, die an der unteren Üeffnung eintritt, kann dadurch vermieden werden, daß eine größere
üeffnung vorgesehen wird, oder der kalzinierte Koks durch Stangen oder in anderer '«eise in Bewegung gehalten wird.
Wesentlich für das erfindungsgeraäße Verfahren ist, daß der Koks
kalziniert wird, während derselbe sich noch in der Kokstrommel findet, und zwar vermittels Entzünden des Kokses vorzugsweise
an einer Stelle benachbart zu einer.· -inde der Kukstrommel und
Einführen eines sauerstoffenthaltenden Gases, wie z.üe Luft
durch die Koksmasse, so daß das Gas die Em;zündungssteile erreicnt,
sowie eine relativ begrenzte Verbrennungszone ausgebildet wird, und sodann aui der Vorrichtung an einer Stelle an der
anderen Seite der Verbrennungszone bezüglich der Entzündungsstelle austritt.
Erfindungsgemäß verfährt man somit dergestalt, daß das sauerstoff enthaltende Gas mit dem Koks an einer Stelle in Berührung
gebracht wird, wo der Koks relativ kalt ist (eine Temperatur erheolich unter der Entzündungstemperatur), wobei derselbe
noch nicht durch die Verbrennungszone hindurchgetreten ist. Das sauerstoffenthaltende Gas tritt sodann dach oben durch die
relativ kalte Kokszone, bis dasselbe auf die Verbrennungszone
trifft, wo die flüchtigen Anteile verbrannt werden. Die aus der Verbrennungszone stammenden Verbrennungsgase setzen sodann ihre
j ewegung fort und treten an einer Stelle an der gegenüberlie-
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_ 4 - m
genden Seite der Verbrennungszone gegenüber- der Steile» wo der ■
Sauerstoff eingedrückt wird, aus»· Vorzugsweise wird die Menge des eingedrückten, sauerstoffenthalt en dee G-as.es so gesteuert,,
daß an der VerbrenπungszöBe Verbrennungsigas'© entwickelt wurden,
die nur geringe Sauer stoff menge enthalten* Hierdurch wirdi Jed;e
weitere Oxidation des Kokses verhindert, der bereits kalziniert
worde» ist. Die heißen e¥erbren«üngsgäse werden in deö mei&teü
Fälleii dazu dienen, weitere flüchtige Anteile aus dfetn Koks zu
entfernen, der bereits durch die Verbrennunggzone M.ndurelige'-treten
ist*
Kurz umrissen wird erfindungsgeaäß ein Verfahre« zum Verkoken
von j^döl^Köhlenwasäerstoffen und Kalzinieren des erhaltenen
Kokses in situ in einer einzigen Ausrüstung geschaffen* das
dadurch gekennzeichnet ist, daß verkokbare Bräölkohlenwasser«
stoffs in einer mit Verzögerung arbeitenden Verkokungstrommel#
die in der Lage ist» den bei der Kalzineriung auftretenden Temperaturen-^ζϊί widerstehen, verkokt und im Anschluß hieran der
so erhaltene Koks in der Trommel gehalten und entzündet, sowie ein sauerstoffenthalcendes Gas in diesen Koks an einer Soelle
entfernt vori der Stellef wo der Koks entzündet worden ist, ein~
geführt wird» so daß die flüchtigen Anteile in dem Koks in
einer begrenzte« Verbrennungszone verbrannt werden, aus der Kökstäiömmel alle in der Veibrennungszone gebildeten Verbren*»
nungsgase abgelaässn werden» dieses Ablassen an einer Stelle
an der Seite gegenüberliegend au der Verbrenßungszone gegenüber
der Stelle, wo das sauerstoffenthaltende Gas eingeführt wird»
zur Ausführung kömmt, der Fluß des ßifierstoffenthältenden Gases
so gesteuert wird, daß der mit der" Verbrenfluagszöne in Beruhstehende
Koks iia einem vorherbestimmten zweckmäßigen Aus«
8ÄD ORIGINAL
maß unter geringstmöglichem Verbrennen des Kohlenstoffgehaltes desselben kalziniert wird.
Der Srfindungsgemäße Gegenstand wird im folgenden unter Bezugnahme
auf das beigefügte J?ließbild im einzelnen erläutert:
iSs werden verkokbare Kohlenwasserstoffe, vorzugsweise Erdöl-Hückstände
von der Kohöldestillation auf eine Verkokungstempe ratur in einem Bereich· von etwa 370 - 65O°O und insbesondere
von 470 bis 515°0 in einen Verkokungsofen 1 erhitzte Die aus
diesem Verkokungsofen austretenden heißen Kohlenwasserstoffe werden durch das offene Ventil 2 in eine Koktrommel eingeführt,
bis dieselbe zu 3/4 gefüllt ist. Die verdampften Anteile der Kohlenwasserstoffbeschickung des Koksofens treten aus der
Trommel an dem oberen Auslaß 10 aus und werden einer Destillation oder teilweisen Kondensation zugeführt, wo ein Auftrennen
in einzelne Fraktionen erfolgt. Zu diesem Zeitpunkt ist das Ventil 7 offen und die Ventile 8 uid 11 sind geschlossen. .Nachdem
die Kokstrommel zu etwa 3/4 voll ist, wird das Ventil 2 geschlossen und man hält die Verkokenden Kohlenwasserstoffe
im ruhigen Zustand. Das Verkoken erfordert 6 bis etwa 30 Stunden, vorzugsweise etwa 12 bis etwa2' 0 Stunden, wobei innerhalb
dieser Zeitspanne dieselben erheblich Abkühlen und sich verfestigen unter Ausbilden des sogenannten verzögerten Kokses.
Wenn die Ventile 7 und 2 geschlossen werden und die Ventile 8 und 11 offen sind, wird Luft vermittels eines Gebläses 9 in
die Kokstrommel eingedrückt, wobei sich die Luft nach oben durch das Koksbett bewegt. Das Koksbett wird benachbart zu
dem oberen ülnde unter Anwenden einer Zündvorrichtung entzündet,
die eine bei der Eisenbahn angewandte Motfackel ader
eine mit Gas oder elektrisch betriebene Zündvorrichtung sein kann. 109886/0383 "* 6 ~
Das sich nach oben bewegende Gas tritt aus dem Koks an der
Enxzündungsstelle aus und bildet sodann "eine relativ leichte
Verbrennungszone, die sich über die Querschnittsfläche der Verkokungstrommel erstreckt. Vorzugsweise wird diese Verbrennungszone
eine Tiefe von etwa 0,7 - 1»2 m und insbesondere von etwa 0,15 - 0,6 m gemessen längs der Hauptachse der Verkokungstrommel,
aufweisen»
Das Ventil 11 wird nunmehr so Detätigt, daß die I?ließgeschwindigkeit
der Luft in die Verkokungstrommel gesteuert wird, so daß praktisch der gesamte Sauerstoff in der Yerbrennungs-
w zone verbraucht wird und die fläche über der Yerbrennungszone
wird praktisch keinen Sauerstoff enthalten» Diese Steue- '
rung ist sehr bevorzugt, um ein nicht notwendiges Verbrennen
des Kohlenstoffs in dem Koks zu verhindern, nachdem derselbe durch Inberührungbringen mit der Verbrenöungszone kalziniert
worden ist» Die Temperatur in der Verbrennungszone wird bei
5400C und in den meisten Fällen unter 155O°G gehalten. Wenn
auch die Temperatur etwas in Abhängigkeit davon schwanken wird, ob eil vollständig oder teilweises Kalzinieren angestrebt
fe wird und in Abhängigkeit von dem prozentualen Gehalt an
flüchtigen Anteilen des Kokses vor dem Kalzinieren (grüner Koks), liegt doch der bevorzugte Temperaturbereich in der
Verbrennungszone bei etwa 700 - 13000C. Sine zusätzliche
Steuerung der Temperatur in der Verbrennungszone und des Sauerstofflusses in dem Verkoker kann dadurch erreicht werden»
daß ein Teil der Abgase, die durch den oberen Auslaß der Verkokungszone und durch das Ventil 8 austreten, wieder
zurückgeführt werden. Vermittels des Drosselventils 14 und
des Oeffnungsventils 13 kann die Zurückführung dieser abgegebenen Gase gesteuert werden, um so eine Verringerung des
m-, , 109886/0583 ~.7 "*
"'-^^^m-. ■■■■■- ■■'"'■■
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Säuerstoffgehaltes der in die Verkokungs trommel durch den
Ofenauslaß 12 eintretenden Gase zu erreichen»
In den meisten Fällen wird es zweckmäßig sein, daß sich die
Verbrennungs zone nach oben mit einer Geschwindigkeit von etwa 0,15 - 1,8 m/h und insbesondere mit einer Geschwindigkeit von
etwa 0*9 m/h bewegt« Es lassen sich verschiedene abgewandelte
ausfUhrungsformen anwenden,Und zwar einschließlich des
Vorliegens von zwei Verbrennungszonen, Z6B. durch Entzünden
der Koksmasse in der Kokstrommel sowohl an dee oberen als auch an den unteren Oberflächen und sodann Einführen von
Sauerstoff etwa in der Mitte der Trommel*
Es können automatische Steuersysteme für das Messen der Temperatur
im Inneren der Eckstrommel und entsprechende Steuerungen
für den Sauerstoffgehalt und die Menged.es sauerstoffenthaltenden
Gases angewandt werden»
Die Materialien» aus denen die Kokstromtnel aufgäaut ist*
müssen ausreichende., Temperaturf es tigkeit besitzen, damit
es möglich ist die angestrebten Temperaturen in der Verbrennungszone* zu erreichen* In den meisten Eällen wird man
eine Kokstrommel aus herkömmlichem Stahl anwenden, die in
spezieller Weise mit feuerfesten Materialien, ζ»B» gießfesten,
feuerfesten Materialien oder feuerfesten Steinen mit ausreichender Dicke ausgekleidet ist·
Die Vermittels des erfindungsgemäßen Verfahrens hergestellten
Produkte sind natürlich für eine Vielzahl von Anwendungsgebieten einschließlich der Anwendung alsBrennstoffe und metallurgijgche
Zusatzmittel geeignet.
109S86703Ö3
Nachdem die Verbrennizngszone -sick na&h. einten über die geahmte
Iiänge der Eoiestrootttel,, wie io der· Zeichnung wiedergegeben, bewegt
hat.», wird die Srommel in. dem meisten Fällen mit einer
Masse Verkleinerten Kokses aus relativ großen Stticken gefüllt
sein» Biese Koksmasse wird natürlich. aufgrund des;
gens der verflilchtigbaren Anteile so eingesekrutiipft
sieh dieselbe von deo Wänden dar Kokstrommel weggezogea hat
und lose isto Da kalzinierter Koks auch relativ" teüehig ist*
lassen sich die größeren Teile schnell und leicht dareh Ifer^
arbeiten mit einer Stange oder ähnlichen SührwerJEzeugen zerbrechen
* iivobei man mit der Stange entweder Von dem oberen
Zügangsloch 1Ö aus oder mit einem anderen BreehweÄzeug von
dem unteren Zugangsloch 12 aus.arbeitet»
BAD ORIGINAL
Claims (7)
1. Verfahren zum Verkoken von EräÖl-Kohfenwasserstoffen and
Kalzinieren des erhaltenen Kokses in situ in einer einzigen Ausrüstung, dadurch gekenn zeichnet , daß nach
dem sogenannten mit Verzögerung arbeitenden, herkömmlichen Verkokungsverfahren verkokbare Erdöl-Kohlenwasserstoffe in
einer Verkokungstrommel, die so aufgebaut ist, daß dieselbe den bei dem Kalzinieren des erhaltenen Kokses auftretenden
Temperaturen zu widerstehen vermag, zunächst verkokt und sodann der so erhaltene Koks in der Trommel,in der derselbe ■
verkokt worden ist, belassen, der Koks sodann entzündet und ein saaerstoffenthaltendes Gas in den Koks an einer Stelle
entfernt von der Suelle, wo der Koks entzündet worden ist,
eingeführt wird, wodurch ein Entzünden der flüchtigen Anteile
im Inneren des Kokses in einer relativ begrenzten Verbrennungszone bedingt wird, aus der Kokstrommel alle in der
Verbrennungszone gebildeten Verbrennungsgase abgelassen werden, dieses Ablassen an einer Stelle gegenüberliegend zu der Seite
der Verbrennungszone erfolgt, wo das sauerstoffenthaltende Gas eingeführt wird, der .Fluß, des sauerstoffenthalteriden Gases so
gesteuert wird, daß der mit der Verbrennungszone in Berührung stehende Koks in einen vorherbestimmten Ausmaß unter geringstmöglichem
Verbrennen des Kohlenstoffes in dem Koks kalziniert wird.
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_ ο —
2. Verfahren nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbrennungszone über die gesamte Länge der
Kokstrommel geführt wird, so daß ein praktisch vollständiges
Kalzinieren des vorliegenden Kokses durchgeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekenn ze ichn e t , daß der Koks im Anschluß hieran aus der Kokstrommel
entfernt wird.
4o Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Koks praktisch an dem oberen Ende der Kokstrommel entzündet wird.
5o Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennze i ohne
t , daß der Koks praktisch an dem unteren Ende der Koks^
trommel entzündet wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Koks praktisch, sowohl am oberen als auch am unteren Ende entzündet und sodann das sauerstoffenthaltende
Gas etwa in der Mitte der Kokstrommel eingeführt wirdo
7. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach einem der
vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Verkokungstromael herkömmlichen Aufbaus in Zylinderform
vorgesehen ist, die eine feuerfeste Auskleidung trägt und ein Gaseinlaß (6) für das Einführen eines sauerstoffenthaltenden
Grases vorgesehen ist.
109886/0383
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| US544189A US3391076A (en) | 1966-04-21 | 1966-04-21 | Single unit delayed coking and calcining process |
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| DE1671339B2 DE1671339B2 (de) | 1974-05-16 |
| DE1671339C3 DE1671339C3 (de) | 1975-01-30 |
Family
ID=24171124
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE1671339A Granted DE1671339B2 (de) | 1966-04-21 | 1967-04-21 | Verfahren zum Verkoken von Erdöl-Kohlenwasserstoffen im Kammerverfahren und anschließenden Kalzinieren in situ |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3391076A (de) |
| DE (1) | DE1671339B2 (de) |
| ES (1) | ES339617A1 (de) |
| GB (1) | GB1135307A (de) |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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