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DE3119517A1 - Verfahren zum brennen oder calcinieren von kohlebloecken in einem ringkammerofen unter zurueckfuehrung des rauchgases sowie eine vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents

Verfahren zum brennen oder calcinieren von kohlebloecken in einem ringkammerofen unter zurueckfuehrung des rauchgases sowie eine vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens

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Publication number
DE3119517A1
DE3119517A1 DE19813119517 DE3119517A DE3119517A1 DE 3119517 A1 DE3119517 A1 DE 3119517A1 DE 19813119517 DE19813119517 DE 19813119517 DE 3119517 A DE3119517 A DE 3119517A DE 3119517 A1 DE3119517 A1 DE 3119517A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flue gas
chamber
chambers
ring line
firing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19813119517
Other languages
English (en)
Other versions
DE3119517C2 (de
Inventor
Steinar 5875 Ardalstangen Frosta
Jan Oslo Sandviknes
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ardal og Sunndal Verk AS
Original Assignee
Ardal og Sunndal Verk AS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ardal og Sunndal Verk AS filed Critical Ardal og Sunndal Verk AS
Priority to DE19813119517 priority Critical patent/DE3119517A1/de
Publication of DE3119517A1 publication Critical patent/DE3119517A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3119517C2 publication Critical patent/DE3119517C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B13/00Furnaces with both stationary charge and progression of heating, e.g. of ring type or of the type in which a segmental kiln moves over a stationary charge
    • F27B13/06Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of this type
    • F27B13/12Arrangements of heating devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Details (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Verfahren zum Brennen oder Calcinieren von Kohleblöcken
  • in einem Ringkammerofen unter Zurückführung des Rauchgases sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens Diese Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben eines Ringkammerofens zum Brennen oder Calcinieren von Kohleblöcken für die elektrothermische und elektrometallurgische Industrie sowie die Einrichtungen, die zur Durchführung des Verfahrens erforderlich sind.
  • Zur Hitzebehandlung - Brennen - vrn Kohleblöcken, die zur Ver-.
  • wendung in der elektrothermischen und elektrometallurgischen Industrie hergestellt werden, sind Spezialöfen im Einsatz. Die Kohleblöcke werden aus einer Mischung aus zerstoßenem Koks und/oder-Anthrazit hergestellt, zu dem in wechselnden.Mengen Pech oder Teer als Bindemittel zugegeben wurde. Bei Ra,umtemperatur ist diese Mischung steif. Beim Erhit.zen bis auf 1200 C wird sie jedoch weich, wobei Teerdämpfe abgegeben werden, und nach längerem Erhitzen bei einer Maximaltemperatur bis zu 13000 c wird die Paste hart. Die Verhältnisse der verschiedenen eingesetzten Rohmaterialien variieren in Abhängicit von der Verwendung, für die das Kohleerzeugnis bestimmt ist, und die Temperaturführung während des Brennens oder Backens wird so gewählt, daß die Verhältnisse auf die herzustellenden Kohleblöcke abgestimmt sind. Die eben genannten Parameter sind für die vorliegende Erfindung ohne Bedeutung.
  • Die Kohleblöcke oder Kohlekörper, die für das Brennen in einen Ofen gegeben werden, werden oft als "grüne Kohle" bezeichnet, wobei das Wort "grün" darauf hinweist, daß sie "noch nicht reif" sind. Sie werden durch Pressen oder Vibrationsverdichtung erzeugt. Diese grünen Kohlen sind oft von beträchtlicher Größe.
  • So kennen zum Beispiel Kohlenstoffkathoden zur Verwendung in elektrolytischen Reduktionszellen für die Herstellung von Aluminium Abmessungen von 700 mm x 900 mm x 4000 mm aufweisen und bis zu etwa 4 Tonnen wiegen. Es ist klar, daß derartige Körper verformt werden, wenn sie erhitzt werden und dabei eine, Erhitzungszone passieren, in der sie erweichen, es sei denn, daß zur Verhinderung dieser Deformierung besondere Vorkehrungen getroffen werden. Aus diesem Grund werden die grünen Kohlen in großen (tiefen) Ofenschächten angeordnet, die aus feuerfestem Material hergestellt sind, wobei der Zwischenraum zwischen den grünen Kohlen und den Schachtwänden mit Koksklein (Pakkungskoks) gefüllt wird. Dieser feine Koks schützt die grünen Kohlen auch gegen Verbrennung.
  • üblicherweise wird eine gewisse Anzahl von kleinen Schächten eng nebeneinander angeordnet, und von einer gemeinsamen isoliegenden Wand aus feuerfestem Ziegel umgeben. Diese Anhäufung von Schächten wird eine Kammer genannt. Die Wände zwischen den Schächten und um sie herum sind aus Hohlziegein hergestellt, durch die heißen Rauch- oder Verbrennungsgase geleitet werden.
  • Diese Gase werden von unten dem Boden der Schächte zugeführt und dann weiter durch die Kanäle in den Wänden aufwärts geieitet, -und treffen sich dann in einem gemeinsamen Raum über den Schächten. Der Raum über den Schächten ist mit einem Dekkel oder Dach abgedeckt, das entfernt wird, wenn Kohleblöcke eingesetzt oder aus den Schächten entnommen werden.
  • Der Deckel über den Schächten bedeckt auch die öffnung, durch die die Rauchgase in die nächste Kammer weiterströmen. Während die Schächte in jeder Kammer bezüglich des Flusses des Brenngases parallel angeordnet sind, sind die Kammern, hintereinander geschaltet, das heißt in einer Ring-Verbindung. Ein Ofen dieses Typs zum Brennen von Kohleblöcken oder für die ähnliche Behandlung anderer Körper so wie zum Beispiel feuerfester Ziegel ist ein sogenannter Ringkammerofen. Die äußere Form eines solchen Ofens ist häufig rechteckig und kann bis zu 120 x 15 m messen.
  • In den größten Ringkammeröfen können verschiedene "Feuerzonen" oder Brennzonen" gleichzeitig betrieben werden. Jede Brennzone besteht aus einer Reihe von Kammern, indenen die Temperatur nach einem vorgegebenen Programm reguliert wird. Die ersten Kammern weisen eine niedrige Temperatur auf, und sind von Kammern gefolgt, die eine höhere Temperatur aufweisen, undzum Abschluß sind die Kammern angeordnet, die abkühlen oder die geöffnet wurden, um die Kohleblöcke zu- entnehmen. Wenn die Brennzone weiter verlegt wird, durchläuft jede Kammer somit dasselbe Zeit- und Temperaturprogramm. Die Kohleblöcke werden auf etwa 6000 C vorerhitzt, bevor das Brennen beginnt.
  • Da alle diese Kammern dasselbe Temperaturprogramm durchlaufen, muß für jede Kammer eine Wärmequelle, vorgesehen sein, die üblicherweise als ölbrenner ausgebildet ist. Die Weiterverlegung der Brenn- oder Feuerzone erfolgt dadurch, daß der oder die ölbrenner von einer Kammer zur nächsten weiterbewegt werden.
  • Das Zeitintervall zwischen derartigen Bewegungen'wird als Feuerverlegungszyklus bezeichnet, und gibt an, welche Kapazität der Ofen hat. Jede Kammer muß weiterhin die Möglichkeit aufweisen, mit einem Abgassystem verbunden zu werden, mit dem eine Kammer dann verbunden wird, wenn sie die letzte in der Brenn-oder Feuerzone ist. Das wird üblicherweise dadurch bewirkt, daß ein Rohrabschnitt der letzten Kammer in der Feuer zone mit einem entsprechenden kurzen Abschnitt einer Rohrabzweigung verbunden wird, die an einem Abgaskanal vorgesehen ist, der um den Ringkammerofen herumläuft. Dieser Abgaskanal wird auch als Abzugs-Ringleitung bezeichnet, und ist mit einem Ventilator verbunden, der die Abgase aus dem Ofen abzieht. Der Rohrabschnitt, der dazu verwendet wird, die letzte Kammer der Feuerzone mit der Abgas-Leitung zu verbinden, wird auch '1Elephant" genannt, weil er in einer früheren Ausführungsform ähnlich wie ein Elephant aussah. Bevor die Rauchgase den Ventilator erreichen, passieren sie ein Filter, das Teerdämpfe und Kohlenstaub entfernt, bevor die Abgase durch den Schornstein in die Atmosphäre abgelassen werden.
  • Luft für die ölbrenner wird durch den Abgasventilator angesaugt. Die Luft strömt in das System ein, in dem das Dach der Kammer, die gerade geleert wird, an einer Seite ein wenig angehoben ist. Die Luft wird durch diese Kammer in die anderen Kammern bis zu dem ölbrenner gesaugt. Auf diese Weise werden die Kammern und die Kohleblöcke gekühlt, während die Luft -erhitzt wird.
  • Indem die Abgase aus den Kammern mit den blbrennern abgezogen und des weiteren durch die Brennzone geleitet werden, werden die Kohlekörper oder -blöcke erhitzt und die Teerdämpfe aus den Bindemitteln werden abgetrieben.
  • In seiner üblichen Ausführungsform weist ein Ringofen der beschriebenen Art bestimmte Nachteile auf.
  • Der Zug in der Feuerzone kann grob mit Hilfe eines Schiebers oder eines Klappenventils in dem "Elephanten" reguliert werden, aber da die Zonen, wie bereits erwähnt, mit derselben Abgas-Ringleitung verbunden sind, beeinflussen sie sich gegenseitig, wodurch einer individuellen Einstellung deutliche Crenzen gezogen sind.
  • Infolge der großen Dimensionen eines Ringkammerofens sowie der Länge des Abgaskanals kommt es zu einem großen Druckabfall.
  • Je älter der Ofen ist, desto geringer wird ferner der Querschnitt des Abgaskanals, da sich in ihm eine Schicht Kohlestaub und Teer aus den grünen Kohlen absetzt, die immer dicker wird. Der Abgasventilator muß daher einen starken Unterdruck erzeugen, um für den gewünschten Abgaszug für den Rauch zu sorgen. Ein derartiger hoher Unterdruck führt wiederum dazu, daß Undichtigkeiten entstehen, durch die Falschluft in die Ringleitung gelangt, zum Beispiel aus den zahlreichen Verbindungsabzweigungen für die "Elephanten"-Rohrabschnitte, die nur sehr schwierig so dicht zu verschließen sind, wie wünschenswert wäre.
  • Infolge all dieser Falschluft muß die Gaswaschanlage dafür ausgelegt werden, ein größeres Gasvolumen zu verarbeiten als eigentlich nötig wäre.
  • In der DE-OS 2 519 738 ist ein Verfahren zur Verbesserung des Ofenbetriebs angemeldet, sowie die dafür erforderlichen Veränderungen an dem Ofen-.
  • Der Anmelder weist auf die Tatsache liin, daß während des Vorerhitzens der grünen Kohlen große Mengen an Teerdämpfen abgetrieben werden, und daß diese brennbar sind. Sie können sich an Stellen entzünden, wo es nicht gewünscht ist, was dazu führt, daß beim Brennen der Kohlekörper unkontrollierte Temperaturen auftreten. Der Anmelder schlägt vor, das dadurch zu verhindern, daß ein Teil der Rauchgase aus dem Abzugsventilator zurück in die Kammern geführt werden, und zwar in der Form eines Spülgases, aus dem die Teerdämpfe vorher entfernt wurden.
  • Um dieses Verfahren durchzuführen, muß der Ofen mit einer besonderen Ringleitung versehen werden, damit das Spülgas den Kammern zugeführt werden kann, in denen es-erforderlich ist, das heißt gemäß der oben genannten Patentanmeldung, zu der. Kammer, in die frische Kühlluft eingeführt wird.
  • Das'Verfahren gemäß der DE-OS 2 519 738 erfordert die Installierung einer besonderen Ringleitung. Außerdem weist das zurückgeführte Gas einen hohen Sauerstoffgehalt auf, der aus der angesaugten Falschluft stammt.
  • Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen genauer dargestellt, wie ein Ringkammerofen betrieben wird. Es zeigen: Fig. 1 einen Schnitt durch eine Kammer in einem Ringkarnmerofen in perspektivischer Ansicht.
  • Fig. 2 den Weg des Rauchgases in einem Ringkammerofen.
  • Fig. 3 den Weg des Rauchgases in einer Feuer zone im Schnitt.
  • In Fig. 1 ist eine leere Brennkammer (nach Abnahme des Deckels) gezeigt, die fünf Schächte (1) enthält. In den Schachtwänden sind Rauchgaskanäle (2) angeordnet, durch die die Rauchgase zu dem Boden der Kammern (3) geleitete'werden, von wo sie durch Feuerkanäle (4) über die nächste Kammer geleitet werden.
  • Außerhalb der Kammer ist neben jeder Trennwand (5) zwischen den Kammern ein Abzug (6) angeordnet, der mit einer Verb.indungsabzweigung (7) an der Rauchgas-Ringleitung verbunden werden kann.
  • Fig. 2 zeigt einen Ringkammerofen mit zwei Brennzonen.
  • In jeder Brennzone gibt es Brennkammern, die sich, in verschiedenen Stadien befinden.
  • Mit Bezugszeichen (8) ist eine Kammer bezeichnet, deren De.ckel angehoben und auf Klötze gestellt wurde, wodurch Luft eingesaugt werden kann, wodurch die Kammern gekühlt werden und die Luft vorerhitzt wird, bevor sie die Brenner erreicht.
  • Mit Bezugszeichen (9) ist eine Kammer bezeichnet, deren Deckel sich in einer solchen Lage befindet, daß sie oben geschlossen ist, so daß die Luft aus'(8) durch die Schachtwände und über die nächste Kammer ge-zogen wird.
  • Bezugszeichen (10).bezeichnet eine Kammer, in der die ölbrenner in den Feuer- oder Flammkanälen in Betrieb sind.
  • Bezugszeichen (11) bezeichnet Kammern, durch die die Rauchgase abgesaugt werden.
  • Bezugszeichen (12) bezeichnet eine offene Kammer mit abgedeckten Feuerkanälen, aus denen die Rauchgase aus der Brennzone abgezogen werden Bezugszeichen (13) bezeichnet offene Kammern. In diesen Kammern werden die gebrannten Kohlen entfernt und grüne Kohlen nachgeladen.
  • Bezugszeichen (14) bezeichnet den "Elephanten", das heißt das Verbindungsstück zwischen der Kammer und der Rauchgas-Ringleitung (15).
  • Bezugszeichen (15) bezeichnet die Rauchgas-Ringleitung und (16) den Abzugs-Ventilator.
  • Die Waschanlage und der Schornstein sind nicht gezeigt.
  • Fig. 3 zeigt in Form eines Diagramms einen Schnitt durch den Weg, der von den Rauchgasen in einer Brennzone durchlaufen wird.
  • Die Luft (17) tritt in die Kammer ganz links auf der Zeichnung ein, wird durch die Schachtwände gesaugt, dann unter dem Boden des Schachtes und anschließend aufwärts in den Feuerkanal', dann durch eine Kammer, die durch einen Deckel (18) abgeschlossen ist, zu der nächsten Kammer, wo den Brennern (19) Öl zugeführt wird. Die Rauchgase strömen durch die anschließenden abgedeckten Kammern weiter, bis sie durch den "Elephanten" (14) und aus diesem in die Rauchgas-Ringleitung gesaugt werden, die wie in der Zeichnung gezeigt, mit einem Abzugsventilator (16) verbunden ist.
  • Auf der Zeichnung ist ferner zu sehen, daß außerhalb der Kammer Rohrabzweigungen (21) vorgesehen sind, um die Rauchgas-Ringleitung mit den Kammern zu verbinden, wenn die Brennzone weiterverlegt wird.
  • Der "Elephant", das heißt die Rohrverbindung (14), ist mit einem Ventilator (20) versehen sowie gegebenenfalls auch noch mit einem regulierbaren Schieber oder Klappenventil, der die Rauchgase in die gemeinsame Rauchgas-Ringleitung (15) hinausbläst. Der Abzugsventilator (16) saugt die Rauchgase durch einen Wäscher und dann hinaus in den Schornstein. Der Wäscher für den Ventilator (16) und der Schornstein sind nicht gezeigt, genauso wenig wie der regelbare Schieber für den Ventilator (20) wenn letzterer mit einem Schieber versehen sein sollte.
  • Das Rauchgas, das durch den Ventilator (20) in die Raucilgas-Ringleitung (15) geblasen wird, ist wie bereits erwähnt reich an brennbarem Teerdampf und Kohlenstoffstaub, das heißt, es ist reduzierend.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird der in dem Rauchgas enthaltene Heizwert teilweise ausgenutzt, indem ein Teil des Rauchgases bis zu 50 % der Primär luft mittels eines Ventilators (nicht gezeigt) in eine Kammer in der Brennzone geblasen wird, wo es sich mit der Primär luft für die Verbrennung vermischt. Die Kammer, bzw. die Kammern, in die diese Sekundärluft geblasen wird, kann direkt vor dem Ort des Einspritzens des Primärbrennstoffes liegen, oder das Einblasen kann über verschiedene Kammern verteilt erfolgen. Die Primärluft trägt somit ein Rauchgas mit seinem Anteil an Brennstoffen, und diese brennbaren Bestandteile verbrennen in den folgenden Kammern, in denen die ölbrenner in Betrieb sind.
  • Ein solches Verfahren bietet eine Reihe von Vorteilen.
  • Einmal wird der chemische Heizwert im Rauchgas zum Teil ausgenutzt, wodurch blbrennstoff gespart wird.
  • Das Rauchgas, das zurückgeführt wird, ist nur geringfügig mit Falschluft vermischt, weil in der Ringleitung (15) nur ein schwacher negativer Druck aufrechterhalten wird, wobei ein solcher schwacher Druck dann zulässig ist, wenn das Verfahren und ein Ventilator gemäß der norwegischen Parallelanmeldung 80.0363 verwendet wird.
  • Durch den nur geringen Gehalt an Falschluft bewirkt das zurückgeführte Rauchgas nur eine geringfügige Verbrennung des Packungskokses, der die Kohlekörper in den Schächten schützt, während gleichzeitig die Temperatur des Rauchgases hoch ist, wodurch das Vorheizen verbessert wird. Dadurch wird Koks gespart..
  • Während gemäß den Ausführungsformen des Standes der Technik ein Brennen des Kokses anhielt, auch nachdem die ölbrenner eine Brennstufe weiter verlegt wurden, stoppt nunmehr die Koksverbrennung, wodurch die Kühlzeit vermindert -und die Ofenkapazität erhöht wird.
  • Schließlich wird auch das absolute Gasvolumen geringer, mit dem Ergebnis, daß das Rauchgassystem kleinere Abmessungen aufweisen darf, die wiederum dazu Eühren, daß die Wartungs- und Betriebskosten niedriger werden.
  • Es ist ferner darauf hinzuweisen, daß die geringere Menge an Gas bedeutet, daß die Emission aus dem Schornstein vermindert wird, wodurch auch die Umweltbelastung geringer wird.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist somit in vielfacher Hinsicht dem gemäß DE-OS 2 519738 überlegen, gemäß welchem beträchtliche zusätzliche Installationen erforderlich sind und gemäß welchem ein kaltes sauerstoffangereichertes Rauchgas zurückgeführt wird, ohne daß dadurch die Wirtschaftlichkeit hinsichtlich des Brennstoffverbrauchs verbessert wird, während andererseits die normalen Abmessungen der Anlage vergrößert werden müssen, um ein größeres Gasvolumen verarbeiten zu können.
  • Es ist an dieser Stelle nötig zu erwähnen, daß die Verbindung eines "Elephanten" mit einem Ventilator, wie er in der norwegischen Parallelanmeldung No. 80.03633 offenbart ist, keine notwendige Bedingung dafür ist, einen Teil der Rauchgase zurückzuführen, daß jedoch die Verwendung eines solchen die vorteilhaftesten Wirkungen zeigt.
  • Es ist ferner auch nicht erforderlich, daß die zurückgeführten Rauchgase aus ein- und derselben Brennzone entnommen werden, aber ein solches Vorgehen zeigt wiederum die vorteilhaftesten Wirkungen.
  • Das zuruckgeführte Rauchgas wird dadurch geregelt, indem die Primärluft aus dem Ofen entsprechend eingestellt wird.
  • Leerseite

Claims (7)

  1. Patentansprüche ¼ Verfahren zum Betreiben eines Ringkammerofens zum Brennen von Kohleblöcken, der verschiedene Brennzone aufweist und mit einer gemeinsamen Rauchgas-Ringleitung versehen ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß aus der.
    Ringleitung (15) ungewaschenes Rauchgas abgenommen und der Brennzone zugeführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rauchgase in eine oder mehrere Kammern eingeblasen werden, die sich mindestens eine.Kammer vor den Brennkammern, in der ein primärer Brennstoff verbrannt wird, befinden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rauchgas in die Kammer eingeblasen wird, die direkt vor der Kammer angeordnet ist,-in der der eingespritzte primäre Brennstoff verbrannt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruchi, dadurch gekennzeichnet, daß das Rauchgas in eine oder mehrere Kammern geblasen wird, in denen.
    eingespritzter primärer Brennstoff verbrannt wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rauchgas der Primärluft in Mengen bis zu 50 % zugesetzt wird.
  6. 6. Vorrichtung zur Durchführung-des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rohrabschnitt (14) vorgesehen ist, mit dem Rohrabzweigungen (21) an der Ringleitung (15) für das Rauchgas mit den ihnen gegenüberliegenden Kammern verbunden werden können, wobei dieser Rohrabschnitt (14) mit einem Ventilator (20) zur Förderung des Rauchgases aus der Ringleitung (15) in die Brennkammern versehen ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6,- dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrabschnitt (14) mit einem einstellbaren Ventilator (20) und einem einstellbaren Schieber oder Klappenventil versehen ist.
DE19813119517 1981-05-15 1981-05-15 Verfahren zum brennen oder calcinieren von kohlebloecken in einem ringkammerofen unter zurueckfuehrung des rauchgases sowie eine vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens Granted DE3119517A1 (de)

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