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DE166808C - - Google Patents

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Publication number
DE166808C
DE166808C DENDAT166808D DE166808DA DE166808C DE 166808 C DE166808 C DE 166808C DE NDAT166808 D DENDAT166808 D DE NDAT166808D DE 166808D A DE166808D A DE 166808DA DE 166808 C DE166808 C DE 166808C
Authority
DE
Germany
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work
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flocks
walls
pins
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Active
Application number
DENDAT166808D
Other languages
English (en)
Publication of DE166808C publication Critical patent/DE166808C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B5/00Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B2700/00Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
    • D06B2700/17Passing liquid through fibrous materials in open containers with a form not determined by the nature of the fibrous material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

04726
KAISERLICHES PATENTAMT.
M 166808 KLASSE 8«.
in GÖRLITZ.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Behandeln von Fasergut mit kreisenden Flüssigkeiten, bei welcher das Arbeitsgut in Abteilungen untergebracht ist, die nacheinander von der Behandlungsflotte in derselben oder wechselnder Richtung durchströmt werden.
Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art sind die Abteilungen für die Aufnahme
ίο des Fasergutes, durch Siebboden getrennt, übereinander angeordnet. Hierbei wird das Arbeitsgut durch die senkrecht hindurchströmende Flotte gegen den einen oder anderen Siebboden fest angedrückt.
Im Gegensatz hierzu sind die das Fasergut aufnehmenden Abteilungen nach vorliegender Erfindung hintereinander angeordnet und der Flottenstrom ist wagerecht gerichtet. Hierdurch soll erreicht werden, daß das Fasergut in der Flotte schwimmt und, falls es an die jetzt senkrecht angeordneten trennenden Siebwände angepreßt wird, beim Richtungswechsel der Flotte durch die Einwirkung der Schwerkraft aufgelockert und umgelagert wird. Hierdurch soll ein geringer Durchflußwiderstand für die Flotte erzielt werden und die Durchbehandlung des Arbeitsgutes rasch und gleichmäßig vonstatten gehen. Beim Erfindungsgegenstande ist auch die Möglichkeit vorgesehen, jederzeit eine Durchmischung und Auflockerung des. Arbeitsgutes mittels eines Stockes oder dergl. von Hand in den oben offenen Abteilungen vornehmen zu können.
Nach der Erfindung sind ferner die senkrechten Siebzwischenwände behufs Änderung des wagerecht gerichteten Flottenweges mit' zeitweise oder beständig verstellbaren, sie teilweise deckenden Schiebern ausgerüstet.' Man ist hierdurch in der Lage, den Flottenweg beliebig gerade oder zickzackförmig zu gestalten und damit die Durchbehandlung des Arbeitsgutes noch zu beschleunigen und die Gleichmäßigkeit der Behandlung zu erhöhen.
Zweckmäßig wird das Arbeitsgut in den Abteilungen durch für die Flotte durchlässige Stauhindernisse für das Arbeitsgut, wie weitere senkrechte Siebwände oder das Fasergut in Scharen durchsetzende senkrecht stehende Bolzen, Stifte, Stäbe, Nadeln oder dergl. entgegen dem Flüssigkeitsstrome in seiner ursprünglichen Lage festgehalten.
In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegen-Standes dargestellt, und zwar zeigt. Fig. 1 einen senkrechten Längsschnitt, Fig. 2 einen Grundriß und Fig. 3 einen Querschnitt der ersten Ausführungsform, während die zweite Ausführungsform in Fig. 4 im senkrechten Längsschnitt, in Fig. 5 im Grundriß und in Fig. 6 im senkrechten Querschnitt dargestellt ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 besteht die Vorrichtung aus einem Bottich a, welcher durch eine Längswand b längsgeteilt ist. Jeder dieser Teile ist durch z. B. doppelte Sieb wände c d in je eine kleine
G4727
Abteilunge bezw./"an jedem Ende und dazwischen liegende größere, beispielsweise drei gleich große Abteilungen g untergeteilt. Die Abteilungen g nehmen das Fasergut auf, die Abteilungen c und/' dagegen die Heizrohre/2. Zwischen den Doppelsiebwänden c d befinden sich die zeitweise oder beständig verstellbaren Schieber i, welche die Siebflächen teilweise decken und von Hand oder auf mechanische Weise bewegt werden können. Die Bewegung kann in senkrechter oder wagerechter oder auch in beiderlei Richtung erfolgen. Je nach der Stellung der Schieber i wird der Weg der durch die Abteilungen gehenden Behandlungsflüssigkeit ein anderer. Die Flüssigkeit wird durch eine Pumpe k (Fig. ι bis 3) oder durch ein Dampfstrahlgebläse ρ in Umlauf versetzt und tritt dabei in den einen Längsteil der Vorrichtung ein, durch Sieblöcher oder Durchbrechungen / der Längswand am entgegengesetzten Ende in den anderen Längsteil über und aus diesem
. wieder in die Pumpe k oder das Gebläse ρ zurück.
Um die Dicke der Arbeitsgutschichten in Richtung der Flottenströmung geringer zu erhalten, können noch senkrechte Siebwände m in die Abteilungen g eingefügt werden.
Die durchströmende Flotte treibt das Arbeitsgut gegen die trennenden Siebwände, wodurch vor dem Arbeitsgute ein freier Sammel- und Mischraum für die Flotte entsteht. Stellt man die Pumpe öder das Dampfstrahlgebläse zeitweise ab, so fällt das an die Siebwand gepreßte Arbeitsgut, den unteren Teil des Raumes ausfüllend, zurück und wird durchgemischt bezw. die Teilchen erhalten eine andere Lage zueinander, so daß durch abwechselndes Aufhören und Wiederbeginnenlassen des Flüssigkeitsstromes eine fortgesetzte Lagenänderung des Arbeitsgutes und damit eine raschere Durchbehandlung erzielt wird.
Man kann auch die Lagenänderung noch beschleunigen, indem man den Flüssigkeitsstrom nach jedesmaligem Stillstande entgegengesetzt wie vorher arbeiten läßt. Schließlich kann man auch eine genügende Lagenänderung nur durch zeitweise Umkehr der Flottenbewegung erreichen. Es kommt hierbei darauf an, welcher Art .das zu verarbeitende Arbeitsgut ist.
Die einzelnen Abteilungen können mit Deckeln versehen sein, welche event, einen leichten Druck auf das Arbeitsgut ausüben können. Die Deckel können auch mit Sieblöchern versehen sein.
Die zweite, in den Fig. 4 bis 6 dargestellte beispielsweise Ausführungsform stimmt im wesentlichen mit der vorigen überein. Es sind nur statt drei Abteilungen g in einem Längsteile, deren nur zwei vorgesehen. Statt der Siebwände m ragen Scharen senkrecht stehender Stäbe, Stifte, Bolzen oder Nadeln η in das in den Abteilungen g befindliche Fasergut. Scharen solcher Stäbe, Stifte, Bolzen oder Nadeln können durch gemeinsame Befestigung an Querschienen q zu Rechen vereinigt sein. Bei Benutzung dünner Nadeln können diese scharenweise an den Deckeln der einzelnen Abteilungen angeordnet sein.
Die Stäbe, Stifte, Bolzen oder Nadeln halten das Arbeitsgut in der Lage, in welcher es in die Vorrichtung eingebracht wird, im wesentlichen fest, und man wird hierbei außer der zweckmäßig fortwährenden Änderung des Flottenweges durch die Schieberverstellungen die zeitweise Umkehr der Flottenbewegung anwenden, um rascher zum Ziele zu gelangen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Behandeln von Fasergut mit kreisenden Flüssigkeiten in aufeinander folgenden, durch Siebwände getrennten Abteilungen, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Abteilungen (g), für das Arbeitsgut hintereinander angeordnet sind und die senkrecht stehenden siebartigen Zwischenwände (c φ behufs Änderung des Flüssigkeitsweges mit senkrecht (Fig. ι bis 3) oder wagerecht (Fig. 4 bis 6) zeitweise oder beständig verstellbaren, die Siebwände teilweise deckenden Schiebern (i) oder dergl. ausgerüstet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das Arbeitsgut aufnehmenden Abteilungen (g) mit Scharen von senkrecht stehenden Stäben, Stiften oder Bolzen (n) ausgerüstet sind, welche das Fasergut in seiner Lage festhalten, wenn der Flottenweg und event, die Stromrichtung zeitweise oder beständig geändert wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Lage des Arbeitsgutes sichernden Stäbe, Stifte oder Bolzen (n) in Scharen an Schienen angeordnet sind, um das leichte Herausnehmen und Einbringen der Scharen zu ermöglichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
DENDAT166808D Active DE166808C (de)

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