DE2001896C - Einrichtung in Filterpressen zur selbst tatigen Entnahme der Filterkuchen - Google Patents
Einrichtung in Filterpressen zur selbst tatigen Entnahme der FilterkuchenInfo
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- DE2001896C DE2001896C DE2001896C DE 2001896 C DE2001896 C DE 2001896C DE 2001896 C DE2001896 C DE 2001896C
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung in FUterpressen zur selbsttätigen Entnahme der
Filterkuchen durch Schrägstellung der Hohlrahmen bei aufeinanderfolgendem Transport der abwechselnd
zu diesen angeordneten Filterplatten mit zugeordneten
Filtertüchern.
Bei den bekannten Rahmenfilterpressen dieser Art wird die Schrägstellung der Hohlrahmen durch Kupplungsglieder besorgt, die jeweils aus einem am oberen
Ende jeder Filterplatte schwenkbar befestigten Haken bestehen, der über eine Stange oder eine öse am
oberen Ende des zugeordneten Hohlrahmens greift. Der Schwenkweg jedes Hakens ist begrenzt, so daß
die Hohlrahmen nach Überschreitung eines bestimmten Winkelwertes ihrer Schrägstellung eine Freigabe
von dem zugeordneten Haken erfahren. Ist diese Freigabe erfolgt, dann können sich die Hohlrahmen
wieder senkrecht stellen, um durch die· Transporteinrichtung bis an die nächste Filterplatte gedrückt zu
werden. ao
Wird demgegenüber nach der vorliegenden Erfindung vorgesehen, die Hohlrahmen über die Filtertücher
mit den Filterplatten so zu verbinden, daß sie beim Transport der Filterplatten durch die Filtertücher
in die Schrägstellung gezogen werden, dann kann dadurch auf zusätzlich an den Filterplatten
bzw. an den Hohlratunen zu befestigende 'Organe
verzichtet werden, um eine Schrägstel'nng der Hohlrahmen
zum Zwecke der selbsttätigen Entnahme der Filterkuchen zu erzielen. Indem die Fi! srtücher zur
Schrägstellung der Hohlrahmen herangezogen werden, wird damit der zusätzliche Vorteil erreicht, daß
die Filtertücher von anhaftenden Filterkuchen-Rückständen gesäubert werden. Die Schrägstellung der
Hohlrahmen versetzt die Filtertücher in Schwingungen.
Die Erfindung wird nachfolgeui an Hand von zwei
in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht mehrerer Filterplatten und Hohlrahmen einer Rahmenfilterpresse gemäß
einer ersten Ausführungsform der Erfindung,
F i g. 2 eine Vorderansicht nach der Linie H-II der
il
F i g. 3 und 4 zwei Einzelheiten in vergrößertem Maßstab aus der Darstellung gemäß Fi g. 2, und
F i g. S eine Seitenansicht mehrerer Filterplatten und Hohlrahmen einer Rahmenfilterpresse gemäß
einer zweiten Ausführungsform der Erfindung.
In den F i g. i bis 4 bezeichnen 1 die Filterplatten einer Rahmenfilterpresse, die zu Hohlrahmen 2 abwechselnd
angeordnet sind. Die Filterplatten 1 werden durch seitliche Stege 3 auf Holmen 5 geführt, auf
denen die Hohlrahmen 2 mittels auf Schwenkzapfen 4 aufgesetzten Laufrollen 10 laufen. Der aufeinander- ss
folgende Transport der einzelnen Filterplatten 1 wird
durch seitlich angeordnete Transporteinrichtungen, wie Bndlosketten 6 od. dgl., besorgt, die mit in der
Zeichnung nicht dargestellten Mitnehmern versehen sind. βο
Bei diesem aufeinanderfolgenden Transport der leiterplatten 1 erfahren nun die Hohlrahmen 2 da»
durch die in Fig. 1 veranschaulichte Schrägstellung
zum Zweck einer selbsttätigen Entnahme der Filterkuchen, daß jeder Hohlrahmen mit den beiden neben
ihm angeordneten Filterplatten über zwei Filter· tUch\T7 und T verbunden ist, von denen da» eine
Flltertutft 7 an dem unteren finde der einen Filter·
platte und an dem oberen Ende des Hohlrahmens und das andere Filtertuch T an dessen unterem Ende und
an dem oberen Ende der anderen Filterplatte befestigt sind. Eine bewegte Filterplatte zieht also über das an
ihr befestigte Filtertuch den zugeordneten Hohlrahmen in dessen Schrägstellung, wobei die aniiere,
noch ruhende Filterplatte über das an ihr befestigte und mit dem anderen Ende des Hohlrahmens verbundene
Filtertuch als eine Art Widerlager dient. Durch die Schrägstellung des Hohlrahmens erfährt
der in diesem angeordnete Filterkuchen eine selbsttätige Entnahme. Wird dann die ruhende Filterplatte
als nächstes bewegt, dann kann sich der schräggestellte Hohlrahmen senkrecht stellen. Gleichzeitig
stellt die jetzt bewegte Filterplatte den nächsten Hohlrahmen schräg, und sie drückt auch den zuvor
schräggestellten Hohlrahmen gegen die zuvor bewegte Filterplatte an.
In Fig. 2 ist noch mit 8 ein Einlaßkanal und mit 9 tin Auslaßkanal für das zu filtrierende Medium bzw.
für das Filtrat bezeichnet. Am unteren Ende der Hohlrahmen 2 sind jeweils zwei L-förmige Halter 11
für eine Stange 12 befe-rtigt. Diese Stange 12 durchfaßt,
wie insbesondere aus F i g. 3 erkennbar, das beutelähnlich ausgeführte Ende des zugeordneten
Filtertuches 7', sie ist, wie bei 13 angedeutet, im Abstand zu dem Hahhahmen angeordnet. Die in Fi g. 4
veranschaulichte Einzelheit zeigt schließlich ein am unteren Steg der Hohlrahmen 2 befestigtes, schräges
Führungsglied la, das die selbsttätige Entnahme der Filterkuchen bei der Schrägstellung der Hohlrahmen
begünstigt. Es kann auch für ausreichend befunden werden, den unteren Steg der Hohlrahmen selbst abgeschrägt
auszubilden.
Die in F i g. 5 veranschaulichte AvAführungsform
unterscheidet sich von der vorbeschriebenen Ausführungsform nur darin, daß hier jeder Hohlrahmen 2
mit den beiden neben ihm angeordneten Filterplatten 1 über zwei an diesen befestigten Filtertüchern?"
und T" verbunden ist, von denen das Filtertuch 7" der einen Filterplatte am unteren Ende
des Hohlrahmens und das Filtertuch 7'" der anderen Filterplatte an dessen oberem Ende beweglich fixiert
sind. Aus der Darstellung ist erkennbar, daß an jedem Hohlrahmen 2 oben und unten Halter 14 für Stangen
12' befestigt sind, über welche die Filtertücher 7", T" umgelenkt sind. Eine bewegte Filterplatte zieht
also auch hier den zugeordneten Hohlrahmen in eine Schräglage, aus welcher er sich wieder senkrecht
stellt, wenn die nächste Filterplatte bewegt wird.
Claims (3)
1. Einrichtung in Filterpressen zur selbsttätigen Entnahme der Filterkuchen durch Schrägstellung der Hohlrahmen beim aufeinanderfolgenden Tramport der abwechselnd zu diesen angeordneten Fflterplatien mit zugeordneten Fllteriüchem, dadurch gekennzeichnet, daß
die Hohlrahmen (21 Über die Filtertücher (7, T;
7", T") mit den Filterplatten (1) so verbunden sind, daß sie beim Transport der Filterplatten
durch die Filtertücher in die Schrttgstetlung gezogen werden können.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Hohlrahmen (2) mit den
beiden neben ihm angeordneten Filterplatten (1) über zwei Filtertücher (7, T) verbunden ist, von
896
denen das eine Filtertuch (7) an dem unteren
Ende der einen Filterplatte und an dem oberen
Ende des Hohlrahmens und das andere Filtertuch
(7') an dessen unterem Ende und an dem oberen
Ende der anderen Filterplatte befestigt sind.
Ende der einen Filterplatte und an dem oberen
Ende des Hohlrahmens und das andere Filtertuch
(7') an dessen unterem Ende und an dem oberen
Ende der anderen Filterplatte befestigt sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Hohlrahmen (2) mit den
beiden neben ihm angeordneten Filterplatten (1) über zwei an diesen befestigten Filtertüchern (7",
T") verbunden ist, von denen das Filtertuch (7") der einen Filterplatte am unteren Ende des Hohlrahmens
und das Filtertuch (7'") der anderen Filterplatte an dessen oberem Ende beweglich
fixiert sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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