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DE1667565A1 - Verfahren zur Herstellung von Phosphorsaeure - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Phosphorsaeure

Info

Publication number
DE1667565A1
DE1667565A1 DE19671667565 DE1667565A DE1667565A1 DE 1667565 A1 DE1667565 A1 DE 1667565A1 DE 19671667565 DE19671667565 DE 19671667565 DE 1667565 A DE1667565 A DE 1667565A DE 1667565 A1 DE1667565 A1 DE 1667565A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
phosphoric acid
solution
phosphate
production
orthophosphate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671667565
Other languages
English (en)
Inventor
Berislav Bozic
Guenter Dipl-Chem Schlegel
Dr Knoetgen Walter V
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Publication of DE1667565A1 publication Critical patent/DE1667565A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B25/00Phosphorus; Compounds thereof
    • C01B25/16Oxyacids of phosphorus; Salts thereof
    • C01B25/18Phosphoric acid
    • C01B25/185Preparation neither from elemental phosphorus or phosphoric anhydride nor by reacting phosphate-containing material with an acid, e.g. by reacting phosphate-containing material with an ion-exchange resin or an acid salt used alone
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B25/00Phosphorus; Compounds thereof
    • C01B25/16Oxyacids of phosphorus; Salts thereof
    • C01B25/26Phosphates
    • C01B25/32Phosphates of magnesium, calcium, strontium, or barium
    • C01B25/328Defluorination during or after the preparation

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Phosphorsäure Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Phosphorsaure durch Aufschluß von phosphathaltigen Mine-
    ralien mit Hilfe von Phosphorsäure, Auskristallisation von
    L
    huonokalziumorthophoihpat und Weiterverarbeitung zu Phosphor-
    säure mit Hilfe eines mit @jasserstoffionen beladenen Kationenaustauscherharzes.
  • Gemäß der französischen Patentschrift 1 418 568 wird das phosphathaltige Rohmaterial mit einer 55 /oigen Phosphorsäure bei einer Temperatur von über etwa 100°C aufgeschlossen. Die unlislichen ierunreinigungen werden anschließend abgetrennt und aus der Lösung durch Abkühlung ionokalziumorthophospha tkristdlle gewonnen, die zur Phosphorsäure weiter verarbeitet weruen. .uds Austreiben von Fluor, das bei diesem bekannten Verfahren durch Einleiten von dasserdampf in die Aufschlußlösung @:rfolgen soll, bereitet jedoch noch erhebliche bchwierigkeiten uiid ist außerdem mit einem verhältnismäßig hohen Küstenaufwand verbunden.
  • ,ier .:,rfinuung liegt daher ciie Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu ocnaffen, durch das die ieseiti_;ung von Fluor aus der Phosphorsäure wesentlich vereinfacht wird. Diese- =ufF:abe wird dadurch gelöst, daß die iiufschlußlösung mit 'iiasserstoffsuperoxyd behandelt wird. üurch die Zugabe von 'Wasserstoffsuperoxyd in die Xufschlußlösung wird bereits der größte Teil des in den phosphathaltigen f-iineralien enthaltenen r'luors ausgetrieben. Es bildet sich durch die Zugabe von H202 ein Schaum, in dem sich das rlluor anreichert und der als solcher
    leicht von der Aufschlußlösung abgeschöpft werden mann.
    Gleichzeitig gehen durch die Zugabe von viassesüp röxyd zu
    der hufschlußlösung auch organische .Bestandteile mit in den Schaum, die ebenfalls eine Verunreinigung darstellen und die auf diese leise gleichzeitig mit dem .fluor beseitigt werden können.
  • Zweckmäßig erfolgt die -behandlung der xufschlußlösung mit Wasserstoffsuperoxyd bei einer Temperatur von etwa 110-115°C. Da für den hufschluß von phosphathaltigen Mineralien mit Hilfe von Phosphorsäure ohnehin eine Temperatur von über etwG 100°C erforderlich ist, erfordert das erfindungsgemäße Verfahren keinen zusätzlichen Energieaufwand. Die in der Aufschlußlösung vorhandenen unlöslichen Bestandteile können anschließend durch 'iltrieren von der Aufschlußlösung getrennt werden. Lein feil des in Lösun,- befindlichen lüonokalziumorthophosphats wird durch hbkühlunö der Lösung auskristallisiert. Die dabei anfallenden ülonokalziumorthophosphatkristalle werden durch r'iltrierung von der Mutterlauge getrennt, die wiederum zum aufschluß verwendet wird.
    jie in dieser Meise gewonnenen L,onokalziumorthophosphat-
    krist311e sind im Gegensatz zu den Kristallen, die nach dem
    eiii;angs erwz.hnten bekannten Verfahren erzeugt werden, schon
    weitgehend von Verunreinigungen befreit und sind daher klar
    und durchsichtig. Sie weisen nur noch einen geringen Anteil
    an Fluor auf. Zur Beseitigung dieser restlichen rluoranteile
    in aen kristallen werden die Kristalle in Wasser oder Phos-
    phorsäure im Verhältnis 1:1 gelöst und diese Lösung wird in
    eine hochkonzentrierte, z. .o. eine 86 yoige Phosphorsäure,
    welche voräer auf etwa 135-14500 erhitzt wurde, langsam ein-
    gebracht. riuf diese ;;eise gelingt es, das r'luor aus dieser
    Lösung nahezu vollstänaig zu verflüchti_-ren, bevor die Lösung
    dem Kationenaustauscüer zur Umwandlung in Phosphorsäure auf-
    gegeben wird.
    Jurch die Behandlung der hufschlußlösung mit H202 gemäß dem
    Veria«ren der Erfindung wird vorteilhaft auch eine R.egenier-
    ung der inutterlauge, die sich sonst immer stärker mit r@luor
    und sonstigen organischen rsestandteilen anreichern würde,
    erzielt.
    ,-.usführungsueispiel:
    ,In 500 g reiner 60 %igen Butterlauge mit einem Fluorgehalt
    von 13g0 ppm wurden 100 g Apatit bei einer Temperatur von
    etwa 1000Cj geist. Der Fluorgehalt im kpatit betrug- etwa
    1@.270 ppm. In diese hufschlußlösuii ; wurden 2 ccm @rüsser-
    ;3toffsupuroi,yct eiii"euraciit. i:auei u_,twickelte sich ein f;rauez
    Schaum,.welcher laufend von der t:ufschlußlösung abgeschöpft wurde. Die im Schaum enthaltenen Rückstände betrugen 78g. einschließend wurden die nichtlöblichen Bestandteile des Äpatits durch Ziltrierung aus der Aufschlußlösung entfernt und die Lösung zwecks Auskristallisation auf etwa 2000 abgekühlt. Die dabei -ausfallenden iäonokalziumorthophosphatkristalle wiesen nur noch etwa 695 ppm Fluor auf. Sie wurden im Verhältnis 1:1 in Wasser gelöst und die Lösung wurde in eine 1400C heiße, etwa 86 jige Phosphorsäure eingetropft oder eingebraust. Dabei wurde das restliche Fluor verflüchtigt. bei anschließender Abkühlung ergaben sich Kristalle, die Keinen nachweisbaren r'luorgehalt mehr aufwiesen.

Claims (1)

  1. P a t e n t a n s 2 r ü e h e
    1. Verfahren zur Herstellung von fhosphorsäu _re durch Auf- schlug von phosphathaltigen Mineralien mit Hilfe von Phos- phorsäure, Auekristallisation von Jjonokalziumorthophosphat und Weiterverarbeitung zu 2hosphorsäure mit Hilfe eines mit Viasserstoffionen beladenen Kationenaustauscherharzes, da- durch gekennzeichnet, daß die .4u:. schlußldsung mit @iassex- stoffsupQroxyd behandelt wird. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenuzeic4net, dag die Behandlung der Aufsehlußlösung mit Wasserstoffsuperoxyd bei einer Temperatur von etwa 110-115o0 erfolgt.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich- net, daß die Monokalziumorthophƒaphatkrietalle in Wasoer Ader in konzentrierter oder verdünnter Z40ephoredure ge- wgschen bzw* gelöat werden 49 Yertahren nach Anspruch 3, d4durch gekennzeiohnot, das: die Zßsung in eire k@oahkonentrierta, z. ß. eins $6 %ige hoak@aue eingebracht wird, die vorher auf etwa 133- 145 00 erhitzt wurde,
DE19671667565 1967-04-05 1967-04-05 Verfahren zur Herstellung von Phosphorsaeure Pending DE1667565A1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK0061902 1967-04-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1667565A1 true DE1667565A1 (de) 1971-06-16

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ID=7230319

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19671667565 Pending DE1667565A1 (de) 1967-04-05 1967-04-05 Verfahren zur Herstellung von Phosphorsaeure

Country Status (1)

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DE (1) DE1667565A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN113735083A (zh) * 2021-08-18 2021-12-03 武汉工程大学 一种常温氧化法消除湿法磷酸萃取反应泡沫的方法

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN113735083A (zh) * 2021-08-18 2021-12-03 武汉工程大学 一种常温氧化法消除湿法磷酸萃取反应泡沫的方法
CN113735083B (zh) * 2021-08-18 2023-11-17 武汉工程大学 一种常温氧化法消除湿法磷酸萃取反应泡沫的方法

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