DE1667190B2 - Verfahren zur entfernung von eisencarbonylverbindungen aus organischen reaktionsprodukten - Google Patents
Verfahren zur entfernung von eisencarbonylverbindungen aus organischen reaktionsproduktenInfo
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Description
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- von beladen sind.
kennzeichnet, daß der Kationen-Austauscher ein Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung ist die
sulfonierten Kationen-Austauscherharz ist. 20 Entfernung von Eisencarbonyl-Verunreinigungen aus
Reaktionsprodukten, die bei der Reaktion eines Gemisches aus Kohlenmonoxyd und Wasserstoff entstanden
sind. Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist die Entfernung von Eisencarbonyl aus Alkoholen.
a5 Beim Durchgang des strömenden Mediums, das
Eisencarbonyl-Verunreinigungen enthält, durch die Harzschicht, findet eine Redoxreaktion statt, wobei
die Metallionen der Harzschicht zu niederen Oxydationsstufen
reduziert werden und das Eisen in den
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren 30 Eisencarbonylen zu zweiwertigem Eisen oxydiert
7ur Entfernung von Eisencarbonylverbindungen aus wird. Wenn z. B. die Metallionen der Austauscherorganischen
Reaktionsprodukten, in welchen diese schicht Kupfer(Ii)-Ionen sind, so werden sie zu Kupals
Katalysatorrückstände enthalten sind, durch Be- fer(I)-Ionen reduziert. Das zu Eisen(II) oxydierte
handlung mit Kationen-Austauschern. Eisen wird in der Harzschicht zurückgehalten, wäh-
Die Produkte vieler Reaktionen enthalten Eisen- 35 rend das durch die Redoxreaktion entstehende Koh-Larbonyle
als Verunreinigungen, insbesondere dawn, lenmonoxyd zusammen mit dem zu reinigenden
wenn Kohlenmonoxyd Reaktionsteilnehmer ist. Das Medium die Austauscherschicht verläßt. Aus dem
ist im allgemeinen der Reaktion von Eisen, das wäh- Medium kann Kohlenmonoxyd in bekannter Weise
rend der Umsetzung entweder im Katalysator oder entfernt werden. Falls das zu reinigende Medium
im Reaktorsystem anwesend ist, mit Kohlenmon- 40 eine Flüssigkeit ist, dann entweicht der größte Teil
oxyd zuzuschreiben, wobei Eisencarbonyle, wie des Kohlenmonoxyds als Gas.
Eisenpentacarbonyl, Eisentetracarbonyl und Eisen- Die für die vorliegende Erfindung verwendbaren
Eisenpentacarbonyl, Eisentetracarbonyl und Eisen- Die für die vorliegende Erfindung verwendbaren
neacarbonyl, entstehen. Von den Eisencarbonylen Harze, deren austauschende Plätze mit Metallionen
tritt Eisenpentacarbonyl am häufigsten auf. Die vor- besetzt sind, können dadurch hergestellt werden, daß
liegende Erfindung ist deshalb besonders zur Ent- 45 eine wäßrige Lösung eines Metallsalzes der Metallfernung
von Eisenpentacarbonyl. Die Reaktion von ionen, die für die vorliegende Erfindung brauchbar
Gemischen aus Kohlenmonoxyd und Wasserstoff wird sind, durch eine Kationen-Austauscherharzschicht
zur Herstellung vieler verschiedenartiger Produkte geleitet wird, um die Kationen des Kationen-Ausverwendet.
So kann z. B. die Reaktion von Kohlen- tauscherharzes durch diese Metallionen zu ersetzen,
monoxyd mit Wasserstoff oder die Umsetzung eines 50 Die Kationen, welche durch die Metallionen ersetzt
Gemisches aus Kohlenmonoxyd und Kohlendioxyd werden, sind im allgemeinen Natriumionen oder
mit Wasserstoff zur Herstellung von Methanol ver- Wasserstoffionen. Gewöhnlich wird eine wäßrige
wendet werden, oder es können nach dem bekann- Lösung eines Metallchlorids verwendet. Es können
ten Fischer-Tropsch-Verfahren höhere Alkohole, jedoch auch wäßrige Lösungen von fast jedem lös-Kohlenwasserstoffe,
Ketone und Aldehyde her- 55 liehen Metallsalz verwendet werden. Als nicht eingestellt
werden. Das Fischer-Tropsch-Verfahren schränkende Beispiele geeigneter Metallsalze seien
eignet sich besonders zur Herstellung von Kohlen- angeführt:
Wasserstoffen, wie z. B. Benzin. Die Umsetzung von Kupfer(II)-nitrat, Kupfer(II)-sulfat, Kupfer(II)-
Kohlenmonoxyd und Wasserstoff in der Gegenwart chlorid, Kupfer(II)-bromid, Kupfer(II)-dichromat,
von Olefinen, entsprechend der bekannten Oxo- 60 Kupfer(II)-fluorid, Kupfer(II)-bromat, Kupfer(II)-Synthese,
liefert ein Endprodukt, das häufig eine chlorat,· Kupfer(II)-acetat, Kupfer(II)-salicylat, SiI-Mischung
ist aus Ketonen, Aldehyden und Aiko- bernitrat, Silberfluorid, Silberperchlorat, GoId(III)-holen
verschiedener Molekulargewichte und isomerer bromid, Gold(III)-chlorid, Gold(HI)-cyanid, Cer(IV)-Konfigurationen.
Die ΟαΓ Synthese kann entweder nitrat, Thallium(III)-bromid, Thallium(III)-niitrat,
als Einstufen-Prozeß oder, wie es häufiger gehand- 65 Thallium(III)-chlorid u. dgl.
habt wird, als Zweistufenverfahren ausgeführt wer- Die wäßrige Lösung des Metallsalzes wird im, all-
den. In all diesen bekannten Verfahren, bei denen gemeinen durch die Kationen-Austauscherschicht
ein Gemisch aus Kohlenmonoxyd und Wasserstoff bei einer Temperatur von 0 bis 120° C und bei
einem Druck, der ausreichend ist, die wäßrige Lösung in flüssiger Phase zu halten, geleitet Im allgemeinen
wird Atmosphärendruck oder überatmosphärischer Druck angewandt. Die Strömungsgeschwindigkeit
der wäßrigen Metallsalzlösung durch die Austauscherschicht kann in weiten Grenzen variieren,
gewöhnlich liegt sie im Bereich von ungefähr 6 ml pro Liter Austauscher und Minute bis etwa
0,531 pro Liter Austauscher und Minute. Sie kann jedoch auch weniger oder mehr betragen. Natürlich
werden die austauschbaren Kationen um so schneller durch Metallionen ersetzt werden, je schneller
der Durchsatz durch die Harzschicht ist. Bei der praktischen Ausführung der vorliegenden Erfindung
ist es nicht nötig, alle austauschbaren Ionen durch Metallionen zu ersetzen. Andererseits ist es jedoch
offensichtlich, daß die Austauscherschicht um so schneller regeneriert werden muß, mit je weniger
Metallionen die Harzschicht beladen ist.
WVnn die AustauscherharzschicLten der vorliegenden
Erfindung erschöpft sind, dann können sie durch Leiten einer lO°/oigen Salzsäure-, Salpetersäure-
oder Schwefelsäure-Lösung durch die Schicht, gefolgt von einer wäßrigen Lösung eines Metallsalzes.
in üblicher Weise regeneriert werden.
Die Kationen-Austauscherharze, die für die Herstellung
der Harzschichten gemäß der vorliegenden Erfindung verwendbar sind, können entweder ein
schwach saures Kationen-Austauscherharz, ein mittelstark saures Kationen-Austauschernarz oder ein
stark saures Kationen-Austauscherharz sein. Vorzugsweise werden jedoch stark saure Kationen-Austauscherharze
verwendet.
Die Kationen-Austauscherharze sind hochpolymere Polysäuren, die in wäßrigen und den meisten
nicht wäßrigen Medien völlig unlöslich sind. Die Säuren, die die austauschenden Gruppen des Kationcn-Austauscherharzes
darstellen, wie sie für die vorliegende Erfindung verwendbar sind, können entweder
stark saure, mittelstark saure oder schwach saure Gruppen sein. Die stark sauren Gruppen sind
im allgemeinen kernsubstituierte oder methylensubstituierte" Sulfonsäuren. Sie sind die bevorzugten
Gruppen für die Durchführung der vorliegenden Erfindung; schwach saure Gruppen dagegen sind die
Carbonsäure-Gruppen oder die phenolischen Hydroxyl-Gruppen. Die mittelstark sauren Gruppen sind im
allgemeinen die Phosphonsäure, die phosphonige Säure oder die Phosphorsäure. Die Kationen-Austauscherharze
stellt man gewöhnlich so dar, daß zuerst ein unlösliches, unschmelzbares Polymergerüst,
auch Matrix genannt, hergestellt wird, in das die wirksamen Säuregruppen durch geeignete chemische
Methoden eingeführt werden. Einige wenige Austauscherharze werden jedoch in einer Einstufenkondensation
dargestellt. Die vorzugsweise verwendeten Kationen-Austauscherharze haben ein Gerüst aus
raumvernetztem Polystyrol, wie z.B. ein Kopolymerisat aus Styrol und Divinylbenzol und/oder
Äthyl-vinylbenzol, wobei mehr Styrol als Divinylbenzol
verwendet wird.
Als Brückenbildner können auch Verbindungen wie Isopren oder Butadien eingesetzt werden. Ein
auf diese Weise raumvernetztes Polystyrol-Gerüst kann durch Sulfonierung in ein stark saures Austauscherharz
übergeführt werden. Viele Kationen-Austauscherharze haben Phenol-Formaldehyd-Kondensationsharze
als Gerüstpolymeres zur Basis. Die meisten schwach sauren Kationen-Austauscherharze
sind Carbonsäureharze, die im allgemeinen durch Kopolymerisation einer Säure, wie z. B. Acrylsäure
oder Methacrylsäure, mit einer vernetzenden Substanz, wie z. B. Divinylbenzol, hergestellt werden.
Die carboxylgruppenhaltigen Kationen-Austauscher können auch dadurch hergestellt werden, daß ein
vernetztes Polymerisat eines Esters, wie z. B. eines Acrylsäureester, hydrolysiert wird,
ίο Die für die vorliegende Erfindung verwendbaren
Kationen-Austauscherharze können verschiedene Größen und Formen haben. Im allgemeinen haben
die Austauscherharze mit einem vernetzten Polystyrol-Gerüst die Form von Perlen, während diejenigen,
die eine Phenol-Formaldehyd-Matrix haben, gekörnt sind. Diejenigen Kationen-Austauscherharze,
deren Gerüst aus einer Säure, wie z.B. Acrylsäure oder deren Ester, aufgebaut ist, liegen im allgemeinen
ebenfalls in der Form von Perlen vor. Die Korngröße liegt im allgemeinen zwischen 1680 und 190 μ,
obwohl die vorliegende Erfindung an keine besondere Körnung gebunden ist.
Die Temperatur, bei der das Verfahren der vorliegenden Erfindung ausgeführt wird, kann inner-
*5 halb eines weiten Bereiches variieren. Die untere
Temperaturgrenze wird naturgemäß durch die Kinetik der Reaktion zwischen den Eisencarbonyl-Verunreinigungen
und dem Metallion, mit dem der Kationen-Austauscher beladen wurde, bestimmt. Höhere
Temperaturen begünstigen diese Reaktion. Die Zersetzungstemperatur des jeweiligen Kationen-Austauscherharzes
soll jedoch nicht überschritten werden. Die Zersetzungstemperatur der meisten Kationen-Austauscherharze
liegt bei ungefähr 120°. Die vorliegende Erfindung gelangt vorzugsweise bei Temperaturen von wenigstens 0 und nicht mehr als
120 zur Ausführung, vorzugsweise im Bereich von
etwa 10 bis ungefähr 70 '.
Die im vorstehenden beschriebenen Kationen-Austauschharze sind als nicht unmittelbar zur Erfindung
gehörig zu betrachten.
Die zu reinigenden eisencarbonylhaltigen Medien können entweder als Gas oder als Flüssigkeit durch
die Harzschicht der vorliegenden Erfindung geleitet werden. Gewöhnlich liegen die mit Eisencarbonyl
verunreinigten Medien in der flüssigen Phase vor. Alkohole werden für die Reinigung nach der vorliegenden
Erfindung vorzugsweise als Flüssigkeiten eingesetzt.
Die bei der vorliegenden Erfindung angewandten Drücke können von Atmosphärendruck oder noch
weniger bis zu Drücken von einigen Atmosphären, d. h. 15 Atmosphären oder höher, schwanken. Im
allgemeinen wird Atmosphärendruck oder weniger davon abweichender Druck angewandt, wenn nicht
ein höherer Druck gewünscht wird, um das zu reinigende, strömende Medium in flüssiger Phase zu halten.
Bei der Reinigung von Methanol z.B. können Drücke von mehr als einer Atmosphäre angewandt
werden, wenn die Temperatur des erfindungsgemäßen Verfahrens über der Siedetemperatur von Methanol
liegt.
Bei der Ausführung des Verfahrens der vorliegenden Erfindung kann die Durchsatzgeschwindigkeit
des zu reinigenden, eisencarbonylhaltigen Mediums durch die Harzschicht beliebig gewählt werden, vorausgesetzt,
daß die Belastungsgrenzen der Austauscherschicht nicht überschritten werden. Die
r-hr 175° C hergestellt worden war und das
^^tarbony] in einer Menge von 0,1 ppm
5 r-hr 175° C hergestellt worden w das
Durchsatzgeschwindigkeit durch die Austauscher- ^^tacarbony] in einer Menge von 0,1 ppm
schicht kLi z.B. Aschen 6ml pro Liter Aus- ^ ^"^e aus dem Austauscher abflößende
s= s äs Ia^ ä* -"* "n8efähr pm
s=
gen eingesetzten Harzes. Sie wird jedoch innerhalb obiger Grenzen liegen.
Nach der vorliegenden Erfindung kann pnutüsch
jedes strömende Medium, das Eisencarbonyle als Verunreinigungen enthält, gereinigt werden Am
häufigsten fallen solche Eisencarbonyl enthaltenden Meditn bei der Umsetzung eines Gemisches aus
Kohlenmonoxyd und Wasserstoff an, bei der Eisen
im Katalysator und/oder in der Reaktorwand an-Tesend
ist. Die vorliegende Erfindung ist besonders
für die Reinigung von einwertigen Alkoholen geeignet, die 1 bis 15 Kohlenstoffatome aufweisen und
Eisencarbonyl als Verunreinigung enthalten. Zu den
Alkoholen, die gereinigt werden können, zaiuen: *o
Äthanol, Isopropanol, n-Butanol, die Octanole, die
Decanole, 1-Dodecanol, Tridecanol ^nd 1-Pentadecanol.
Ganz besonders geeignet ist das Venahren
der vorliegenden Erfindung zuin Entfernung von
Eisencarbony'-en aus Methanol. Die Alkohole, die *s
nach der vorliegenden Erfindung geieinjgt werden
können, sind nicht auf diejenigen beschrankt, die
durch die Umsetzung eines Gemisches aus Kohlenmonoxyd und Wasserstoff hergestellt werden können.
Obwohl alle obenerwähnten Metalle im Sinn der
vorliegenden, Erfindung wirksam sind, werden im all-
gemeinen die Metalle der Gruppe IB des Penodensystems
in ihrer höheren Oxydationsstufe verwendet. Die Gruppe IB enthält Kupfer, Silber und Gold. Daher
wird im allgemeinen ein Metallion aus der Gruppe verwendet, die aus Kupfer(II)-Ionen Silber(I)-Ionen,
Gold(III)-Ionen und Mischungen davon besteht. Nach der vorliegenden Erfindung sind besonders
KupfeKIIHonen für das Beladen einer Austauscherharzschicht
geeignet
Als Reaktionsmischungen, die fur das erfindungsgemäße
Verfahren als Ausgangsprodukte d,enen, werden Mischungen des Methanol, Äthanol oder
1-Decanole verwendet. Diesen Mischungen werden
lOOTeile pro Billion des Eisenpentacarbonyls hinzugefügt.
Diese Proben wurden dann, wie die folgenden Beispiele zeigen, behandelt.
Eine Harzschicht wurde hergestellt, indem, in ein Rohr von 2,54 cm Durchmesser b,s zu einer
Höhe von 40,6 cm ein kernsu foniertes saures; Kaionen-Austauscherharz
eingefüllt wurde (Amberl te IR-200·). Dieses Kationen-Austauscherharz hatte
als Gerüstpolymeres ein Styrol-Divmylbenzol-Copolymerisat
und hatte die Form von Perlen mit einer
Teilchengröße zwischen 190 und 840 μ. Eine 2O«/o,ge,
wäßrige KupferdD-chlorid-Lösung wurde mit einer
Geschwindigkeit von 47 ml pro Liter Austauscher und Minute bei einer Temperatur von 25° C und bei
Normaldruck durch die Harzschicht geleitet, um die austauschbaren Wasserstoffionen des Austauscherharzes
durchKupfcr(ll)-Ionen zu ersetzen. Anschheßend
wurde bei einer Temperatur von 25° C mit einer Geschwindigkeit von 47ml pro Liter Austauscher
und Minute Methanol durch die Austauschcrschicht geleitet, das in Gegenwart eines Katalysators
aus Kohlcnmonoxyd und Wasserstoff bei Harzschicht wurde wie im Beispiel 1 beschrieben
hergestellt und 1-Decanol das ungefähr
schrieben η J^ carbonyl enthielt, wurde be,
0 1 pprr^ H^ Schicht m;t e,ner Geschwindig-
etwa ju 68, Liter Austauscher und Minute
ket von U ^F Austauscherschlcht verlassende
g?™* mt weniger als 0,04 ppm Eisenpentacarbon)
i.
Be,spiel 3
entsprechend wird eine Harzschicht
Beisp ^ ^ einprozentlge wäßrige
hergesteiu-^ durch ώβ Austauscherschicht
£ ν) ^ ^^ ^1 der 3υ«1ιεηαοη
| K^onen-Austauscherharzes mitCer(IV)-
Meue Durch die Austausche-seicht
Kmen kitet) der „nd 0,08 ppm Elen
mrä Amy ^ Die Aust h las.
Pf"""™ fRkeit enthält weniger als 0,011 Eisensende
FUissig
pentacaroony
des in Beispiel 1 verwendeten
°u^°e ^t einer Höhe von 40,6cm «ure'.
^usjaus ungefähr 0,065 ppm Eisen-
Methan^ gel , ^ ausfließenden Methanol
Pent d a e Ca k r e D°"y Abnahme des Eisencarbonylgehalts festwurae
κι daß ^ Kationen.Austauscher-
f;^1 dessen aktive Stellen nicht durch Metallionen
^„ de S r ei;orliegenden Erfindung besetzt sind, kerne
|5ma^erJ°sich 8 tlich der Entfernung von EisenWirkung
mn
^D^hgang des zu reinigenden Produkts
die Kationen-Austauscherharzschicht, das mit
een beladen ist, wird es am allgeme.nen
n n das Produkt durch eine zweite Harzm
aas ^ ^m Kationen.Aus.
zu e^i ^ dies ^ Durch{üh.
^γ1£^ Erfindung nicht notwendig ist,
g der vo«^ Harzschicht ais Puffer, der alles
der anderes Metall aufnimmt, das durch die
erste Schicht bricht. Die ™ei* Sf"™ ™ί
«eordnet
erster ^
erster ^
^^^ ^L· Austauschereinheit an-Das g
Kationen-Austauscherharz der vorzugsweise dem der das mit den Metallionen beladen ist.
d Austauscherharz
^ Ernndung ist nicht daraufhin ausog
b 1J^ J1 von strömenden
^^dfe'n da d ß ie ^Eisencarbonyle als die einzigen Ver-Med
en J'e ^sen^arD Jeschränkt ist. Neben den
ϊ"™™^1^^ auch Amine entfernt wer-Etsencarbo^yten
tomien Durchgang
den. Da Amme oasiscn sinu,,
e.ne._^J^mj geS def.das im Harz
schicht ein Ammomuinsa; geo , ω_
^^^ν'™η"ΐ"SJ Se„teTunR von
den s.ch häufig, besonders bei der "™Hung von
Alkoholen, wenn ein Synthesegas etwas Mickston
7 8
enthält. Einige Amine, die gebildet werden können, entsprechenden Acetalen und Ketalen dieser Carbosind:
Methylamin, Dimethylamin, Trimethylamin, nyl-Verbindungen. Das ist von Vorteil, da die Ketale
Propylamin, Butylamin usw. und Acetale weniger oxydalionsempfindlich sind als Bei der Herstellung von Alkoholen, die geringe die Ketone und Aldehyde und deshalb die Perman-Mengen
Ketone oder Aldehyde enthalten, kataly- 5 ganatzeit der Alkohole erhöhen. Häufig vorkomsieren
die Kationen-Austauscherharze, wenn sie mende Ketone und Aldehyde sind Isobutyraldehyd,
Eisen(III) enthalten, die Reaktion zwischen den 2-Butanon, Aceton, Propionaldehyd und Form-Alkoholen
und den Carbonyl-Verbindungen zu den aldehyd.
309J
Claims (2)
1. Verfahren zur Entfernung von Eisencarbo- nen (Industrial Engineering Chemistry, 1953, S. 228
nyl-Verbindungen aus organischen Reaktions- bis 233); Ul!mann, dritte Auflage 1957, Bd. 8,
produkten, in welchen diese als Katalysatorrück- S. 820: USA.-Patentschrift 2 792344; deutsche Ausstände
enthalten sind, durch Behandlung mit legeschrift 1 072 607).
Kationen-Austauschern, dadurch gekenn- io Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die
zeichnet, daß die Kationen-Austauscher zu- Eisencarbonylverbindungen aus Reaktionsprodukten
mindest zum Teil mit Kupfer(II)-, Silber(I)-, zu entfernen, welche durch den Ionen-Austauscher
GoId(III)-, Cer(IV)-, Thallium(III)-Ionen oder hindurchströmen.
Mischungen davon beladen sind. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß so durch-
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- 15 geführt, daß die Kationen-Austauscher zumindest
kennzeichnet, daß die Kationen-Austauscher zum Teil mit Kupfer(II)-, Silber(I)-, GoId(III)-,
Kupfer(II)-Ionen sind. Thallium(III)-, Cer(IV)-Ionen oder Mischungen da-
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8340 | Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent |