DE1618719C2 - Verfahren zur Reinigung von Alkoholen unter Entfernung von Eisencarbonylverbindungen - Google Patents
Verfahren zur Reinigung von Alkoholen unter Entfernung von EisencarbonylverbindungenInfo
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Description
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setzen. FIs ist jedoch selbstverständlich, daß. je ge- holen ist es bevorzugt, daß die Alkohole sich in der
ringer die Zahl der Fisen-III-ionen ist, welche auf flüssigen Phase befinden.
dem Bett zurückgehalten werden, desto eher eine Re- Die Drücke, welche bei der Durchführung der vorgenerierung
des Bettes erforderlich ist. liegenden Erfindung verwende! werden können, kön-Sind
die Kunstharzbetten der vorliegenden Erfin- 5 nen von Atmosphärendruck oder niedriger bis zu
dung erschöpft, können sie durch Hindurchleiten Drücken von einigen Atmosphären, z. B. 15Atmoeiner
lO'Voigen Salzsäure- oder Schwefelsäurelösung Sphären und höher, variiert werden. Im allgemeinen
und anschließendes Hindurchleiten einer wäßrigen werden Drücke bei oder nahe dem Atmosphären-Lösung
eines Eisen-IIl-salzes regeneriert werden. druck verwendet, es sei denn, ein höherer Druck ist
Die Kationenaustauscherharze, welche zur Her- io erwünscht, um das strömende Gut, welches gereinigt
stellung der für die Durchführung tier vorliegenden werden soll, in der flüssigen Phase zu halten.
Erfindung geeigneten Kunstharzbetten verwendet So mögen beispielsweise bei der Reinigung von werden, können entweder ein schwach saures Katio- Methanol Drücke von über einer Atmosphäre vernenaustauscherharz, ein Kationenaustauscherharz von wendet werden, falls die Temperatur des Verfahrens mittlerer Säurenstärke oder ein stark saures Kationen- 15 der vorliegenden Erfindung über dem Siedepunkt des austauscherharz sein. Die stark sauren Kationenaus- Methanols liegt. Bei der Durchführung des Verfahtiiusclierharze sind jedoch bevorzugt. Die Kationen- rens der vorliegenden Erfindung ist die Durchllußgeaustauschcrharze sind Polysäuren von hohem Mole- schwindigkcit des Eisencarbonyl enthaltenden Strokulargewicht und ihrem Wesen entsprechend in wäß- mes, welcher gereinigt werden soll, durch das Kunstrigen und in den meisten nicht wäßrigen Medien 20 harzbett frei wählbar, vorausgesetzt, daß die Beunlöslich. Die bevorzugten Kationcnausliiuschcr- lastungsgrenzen des Bettes nicht überschritten werharze haben eine Grundmasse aus vernetzten! den. So kann ■/.. B. die Durchflußgeschwindigkeit Polystyrol, wie z. B. aus einem Copolymeri- durch das Bett von 0,007 l/dm:l des Bettes pro Minute sat mit einem größeren Anteil an Styrol und einem bis zu etwa 0.5 I.'dnv1 des Bettes pro Minute variieren, kleineren Anteil an Divinylbenzol und/oder Äthyl- 25 Die maximale Durchllußgeschwindigkcit durch das vinylbenzol. Verbindungen, wie z. B. Isopren oder Bett ist natürlich abhängig von der Größe des Harzes, Butadien, können ebenso als Vernetzungsmittel ver- welches Verwendung findet, sie wird jedoch gewöhnwendet werden. Eine solche vernetzte Polystyrol- lieh innerhalb der oben angegebenen Grenzen liegen, grundmasse kann durch Sulfonierung zu einem stark Es kann praktisch jedes strömende Gut, welches sauren lonenaustauscherharz umgewandelt werden. 30 Eisencarbonyle als Verunreinigungen enthält, gemäß Die Kationenaustauscherharze, welche für die der vorliegenden Erfindung gereinigt werden. Ein Durchführung vorliegender Erfindung geeignet sind, stark saures Medium jedoch könnte nicht gereinigt können von verschiedener Größe und Gestalt sein. werden, und das gleiche trifft zu für ein Medium, Irn allgemeinen liegen jene, welche eine vernetzte welches einen hohen Natriumgehalt aufweist, da die Styrolpolymcrisatgrundmasse besitzen, in der Form 35 Eisen-III-ionen aus dem Kunstharz entfernt würden, von Perlen vor, während jene mit einer Grundmasse Sehr häufig handelt es sich bei den Eisencarbonyl aus einem Phenol-Formaldehyd-Kondcnsat in Gra- enthaltenden Strömen um solche Produkte, welche nulatform vorliegen. Die Kationenaustauscherharze ' sich aus der Umsetzung einer Mischung von Kohlenmit einer Grundmasse aus einer Säure, wie z. B. aus monoxyd und Wasserstoff ergeben, wobei Eisen in Acrylsäure oder deren Ester, liegen ebenfalls ge- 40 dem Katalysator und/oder in den Oberflächen des wohnlich in der Form von Perlen vor. Die Größe liegt Reaktionsgefäßes vorliegt. Die vorliegende Erfindung im allgemeinen zwischen etwa 10 und 70 Mesh, ob- ist besonders geeignet zur Reinigung von Alkoholen gleich die Durchführung der vorliegenden Erfindung mit 1 bis 15 Kohlenstoffatomen, welche Eisencarbonicht auf eine besondere Teilchengröße beschränkt ist. nyle als Verunreinigungen enthalten. Bei diesen zu Die Temperatur, bei welcher das Verfahren der 45 reinigenden Alkoholen kann es sich um Äthanol, Isovorliegenden Erfindung durchgeführt wird, kann über propylalkohol, n-Butanol, die Octanole, die Decanole, einen relativ weiten Bereich variiert werden. Die un- 1-Dodecanol, Tridecanol und 1-Pentadecanol hantere Temperaturgrenze ist natürlich durch die Kinetik dein. Bevorzugt wird das Verfahren gemäß der vorder Umsetzung zwischen den Eisencarbonylverunrei- liegenden Erfindung zur Entfernung von Eisennigungcn und dem Eisen-III-ion, welches in dem 5° carbonylen aus Methanol verwendet. Die Alkohole, Kationenaustauscherharzbett zurückgehalten wurde, welche gemäß der vorliegenden Erfindung gereinigt gegeben. Höhere Temperaturen begünstigen diese werden können, sind beschränkt auf jene, welche Umsetzung. Die Zersetzungstemperatur des Ionen- durch die Umsetzung einer Mischung von Kohlenaustauscherharzes, welches verwendet wird, darf je- monoxyd und Wasserstoff hergestellt werden,
doch nicht überschritten werden. Für die meisten 55 .
Kationenaustauscherharze liegt diese Zersetzungs- Beispiel 1
temperatur im Bereich von 120° C. Die vorliegende Es wurde ein Kunstharzbett durch Füllen eines Erfindung wird bevorzugt bei einer Temperatur von Rohres mit einem Durchmesser von 2,54 cm bis zu mindestens 0 und nicht über 120° C und insbeson- einer Tiefe von 40,64 cm mit einem Kernsulfons.äuredere im Temperaturbereich von etwa 10 bis etwa 60 Ionenaustauscher, welcher als Amberlit IR-200® be-70° C durchgeführt. ' kannt ist, hergestellt. Dieses Kationenaustauscherharz Das Eisencarbonyl enthaltende strömende Gut, besaß eine Grundmasse aus Styrol-Divinylbenzolwelches zu reinigen ist, kann durch das Kunstharzbett Kopolymerisat und lag in der Form von Perlen mit der vorliegenden Erfindung entweder als Gas oder als einer Größe von 20 bis 70 Mesh vor. Zum Austausch Flüssigkeit hindurchgeleitet werden. Gewöhnlich wird 65 der austauschbaren Wasserstoffionen des Ionenausdas unreine, Eisencarbonyle enthaltende Gut sich in tauscherharzes durch Eisen-III-ionen wurde eine der flüssigen Phase befinden. Bei der Durchführung 10%ige wäßrige Lösung von Eisen-III-chlorid mit der vorliegenden Erfindung zur Reinigung von Aiko- einer Geschwindigkeit von 0,04 bis 0,048 1/dm3 pro
Erfindung geeigneten Kunstharzbetten verwendet So mögen beispielsweise bei der Reinigung von werden, können entweder ein schwach saures Katio- Methanol Drücke von über einer Atmosphäre vernenaustauscherharz, ein Kationenaustauscherharz von wendet werden, falls die Temperatur des Verfahrens mittlerer Säurenstärke oder ein stark saures Kationen- 15 der vorliegenden Erfindung über dem Siedepunkt des austauscherharz sein. Die stark sauren Kationenaus- Methanols liegt. Bei der Durchführung des Verfahtiiusclierharze sind jedoch bevorzugt. Die Kationen- rens der vorliegenden Erfindung ist die Durchllußgeaustauschcrharze sind Polysäuren von hohem Mole- schwindigkcit des Eisencarbonyl enthaltenden Strokulargewicht und ihrem Wesen entsprechend in wäß- mes, welcher gereinigt werden soll, durch das Kunstrigen und in den meisten nicht wäßrigen Medien 20 harzbett frei wählbar, vorausgesetzt, daß die Beunlöslich. Die bevorzugten Kationcnausliiuschcr- lastungsgrenzen des Bettes nicht überschritten werharze haben eine Grundmasse aus vernetzten! den. So kann ■/.. B. die Durchflußgeschwindigkeit Polystyrol, wie z. B. aus einem Copolymeri- durch das Bett von 0,007 l/dm:l des Bettes pro Minute sat mit einem größeren Anteil an Styrol und einem bis zu etwa 0.5 I.'dnv1 des Bettes pro Minute variieren, kleineren Anteil an Divinylbenzol und/oder Äthyl- 25 Die maximale Durchllußgeschwindigkcit durch das vinylbenzol. Verbindungen, wie z. B. Isopren oder Bett ist natürlich abhängig von der Größe des Harzes, Butadien, können ebenso als Vernetzungsmittel ver- welches Verwendung findet, sie wird jedoch gewöhnwendet werden. Eine solche vernetzte Polystyrol- lieh innerhalb der oben angegebenen Grenzen liegen, grundmasse kann durch Sulfonierung zu einem stark Es kann praktisch jedes strömende Gut, welches sauren lonenaustauscherharz umgewandelt werden. 30 Eisencarbonyle als Verunreinigungen enthält, gemäß Die Kationenaustauscherharze, welche für die der vorliegenden Erfindung gereinigt werden. Ein Durchführung vorliegender Erfindung geeignet sind, stark saures Medium jedoch könnte nicht gereinigt können von verschiedener Größe und Gestalt sein. werden, und das gleiche trifft zu für ein Medium, Irn allgemeinen liegen jene, welche eine vernetzte welches einen hohen Natriumgehalt aufweist, da die Styrolpolymcrisatgrundmasse besitzen, in der Form 35 Eisen-III-ionen aus dem Kunstharz entfernt würden, von Perlen vor, während jene mit einer Grundmasse Sehr häufig handelt es sich bei den Eisencarbonyl aus einem Phenol-Formaldehyd-Kondcnsat in Gra- enthaltenden Strömen um solche Produkte, welche nulatform vorliegen. Die Kationenaustauscherharze ' sich aus der Umsetzung einer Mischung von Kohlenmit einer Grundmasse aus einer Säure, wie z. B. aus monoxyd und Wasserstoff ergeben, wobei Eisen in Acrylsäure oder deren Ester, liegen ebenfalls ge- 40 dem Katalysator und/oder in den Oberflächen des wohnlich in der Form von Perlen vor. Die Größe liegt Reaktionsgefäßes vorliegt. Die vorliegende Erfindung im allgemeinen zwischen etwa 10 und 70 Mesh, ob- ist besonders geeignet zur Reinigung von Alkoholen gleich die Durchführung der vorliegenden Erfindung mit 1 bis 15 Kohlenstoffatomen, welche Eisencarbonicht auf eine besondere Teilchengröße beschränkt ist. nyle als Verunreinigungen enthalten. Bei diesen zu Die Temperatur, bei welcher das Verfahren der 45 reinigenden Alkoholen kann es sich um Äthanol, Isovorliegenden Erfindung durchgeführt wird, kann über propylalkohol, n-Butanol, die Octanole, die Decanole, einen relativ weiten Bereich variiert werden. Die un- 1-Dodecanol, Tridecanol und 1-Pentadecanol hantere Temperaturgrenze ist natürlich durch die Kinetik dein. Bevorzugt wird das Verfahren gemäß der vorder Umsetzung zwischen den Eisencarbonylverunrei- liegenden Erfindung zur Entfernung von Eisennigungcn und dem Eisen-III-ion, welches in dem 5° carbonylen aus Methanol verwendet. Die Alkohole, Kationenaustauscherharzbett zurückgehalten wurde, welche gemäß der vorliegenden Erfindung gereinigt gegeben. Höhere Temperaturen begünstigen diese werden können, sind beschränkt auf jene, welche Umsetzung. Die Zersetzungstemperatur des Ionen- durch die Umsetzung einer Mischung von Kohlenaustauscherharzes, welches verwendet wird, darf je- monoxyd und Wasserstoff hergestellt werden,
doch nicht überschritten werden. Für die meisten 55 .
Kationenaustauscherharze liegt diese Zersetzungs- Beispiel 1
temperatur im Bereich von 120° C. Die vorliegende Es wurde ein Kunstharzbett durch Füllen eines Erfindung wird bevorzugt bei einer Temperatur von Rohres mit einem Durchmesser von 2,54 cm bis zu mindestens 0 und nicht über 120° C und insbeson- einer Tiefe von 40,64 cm mit einem Kernsulfons.äuredere im Temperaturbereich von etwa 10 bis etwa 60 Ionenaustauscher, welcher als Amberlit IR-200® be-70° C durchgeführt. ' kannt ist, hergestellt. Dieses Kationenaustauscherharz Das Eisencarbonyl enthaltende strömende Gut, besaß eine Grundmasse aus Styrol-Divinylbenzolwelches zu reinigen ist, kann durch das Kunstharzbett Kopolymerisat und lag in der Form von Perlen mit der vorliegenden Erfindung entweder als Gas oder als einer Größe von 20 bis 70 Mesh vor. Zum Austausch Flüssigkeit hindurchgeleitet werden. Gewöhnlich wird 65 der austauschbaren Wasserstoffionen des Ionenausdas unreine, Eisencarbonyle enthaltende Gut sich in tauscherharzes durch Eisen-III-ionen wurde eine der flüssigen Phase befinden. Bei der Durchführung 10%ige wäßrige Lösung von Eisen-III-chlorid mit der vorliegenden Erfindung zur Reinigung von Aiko- einer Geschwindigkeit von 0,04 bis 0,048 1/dm3 pro
Minute bei etwa 25." C und Almosphärendruck durch das Bett geleitet. Sodann wurde Methanol, welches
durch Umsetzung von Kohlenmonoxyd mit Wasserstoff in Anwesenheit eines Katalysators bei etwa
375 ' C hergestellt worden war und welches etwa
80 Teile pro Milliarde Eisenpentacarbonyl enthielt, durch das Bett mit einer Geschwindigkeit von etwa
0,04/bis 0,048 I/dm3 pro Minute bei ,einer Temperatur
von etwa 25° C hindurchgeleitet. Das aus dem Bett ausströmende Methanol enthielt weniger als
.1 Teil pro Milliarde Eisenpentacarbonyl.
B e i s ρ i e 1 2
Fis wurde ein Kunstharzbett in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 beschrieben hergestellt und 1-Dodccano.l,
welches etwa 1 (K) Teile pro Milliarde, Eisenpentacarbonyl enthielt, durch das Bett mit einer Geschwindigkeit
von etwa 0,27 1'dm·"1 pro Minute bei
einer Temperatur von etwa 30' C hindurchgeleitet. Die aus dem Bett ausströmende Flüssigkeit war im
wesentlichen frei von Eisenpentacarbonyl.
Nach dem Hindurchlciten des zu reinigenden Produktes durch das Kationenaustauscherbett,. auf welchem
die Eisen-III-ionen zurückgehalten sind, ist es im allgemeinen wünschenswert, das Produkt durch
ein zweites Bett hindurchzulciten, welches aus einem Kationenaustauscherharz besteht. Obgleich dies nicht
zur Durchführung der vorliegenden Erfindung erforderlich ist, so ist ein zweites Kationenaustauscherbett
als Auffangvorrichtung zweckmäßig zum Abfangen jeglichen Eisens, welches sich aus dem ersten Bett
herauslöst. Das zweite Bett kann in einer Vorrichtung bereitstehen, welche von der des ersten Bettes verschieden
ist, oder beide Betten können im Kontakt miteinander in der gleichen Vorrichtung vorliegen.
Das Kationenauslauscherharz, welches in dem zweiten Bett verwendet wird, ist vorzugsweise das gleiche
wie das, was zur 1 Icrstcllung des Harzbettes verwendet
wird, auf welchem die Eisen-III-ionen zurückgehalten
sind. Es kann jedoch auch ein anderes Kationenaustauscherharz verwendet werden.
Die vorliegende Erfindung tsl· nicht auf die Reinigung
von strömendem Gfat; yvelches Eisencarbonyle
als einzige Verunreinigungen^citthält, beschränkt. Die
ίο vorliegende Erfindung is'f, äTith besonders geeignet
zur Entfernung von AmiricnipiiuApiinc sind basisch,
und bei HindurchJeiten von*stromeridem Gut, welches
diese Amine enthält, durch das Kunstharzbett wird daher ein Aminsalz gebildet, welches auf dem Kationenaustauschcrharz
zurückgehalten wird. Die Bildung von Aminverunreinigungen tritt häufig auf, insbesondere
bei der Herstellung von Alkoholen, wenn ein Synthesegas etwas Stickstoff enthält. Amine, welche
gebildet werden können, sind beispielsweise Mcthylamin, Dimethylamin, Trimethylamin, Propylamin
oder Butylamin.
Weitet hin katalysiert das Kationenaustauscherharz im Eiscn-III-Zustand bei der Herstellung von Alkoholen,
wenn geringere Mengen von Ketonen und Aldehyden vorliegen, auch eine Umsetzung zwischen den
Alkoholen und den Carbonylverbindungen zu den entsprechenden Acetaten und Ketalen dieser Carbonylverbindungen.
Dies ist sehr vorteilhaft, da die Ketale und Acetale weniger einer Oxydation untcrliegen
als die Ketone und Aldehyde. Hierdurch wird daher die Zeit erhöht, weiche benötigt wird,
um die mit Pcrmanganat versetzten Alkohole zu entfärben. Einige häufig auftretende Ketone und
Aldehyde sind Isobutyraldehyd, Butan-2, Aceton, Propionaldehyd, Formaldehyd u. dgl.
Claims (5)
1. Vcil'ahrcn zur Reinigung von Alkoholen 5 Produkt durch ein Bett aus Kationenaustauschern,
unter Entfernung von darin enthaltenen Eisen- welche zumindest* teilweise' mit Eisen-III-ioncn becarbonylverbindungen,
dadurch gekenn- laden sind, durchfließen ,läßt.
zeichnet, daß man das Produkt durch ein Bett Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungs-
aus Kalioiienaustauscherh, welche zumindest teil- form wird das strömende Gut bei einer Temperatur
weise mit Eisen-III-ionen beladen sind, durch- 10 von etwa IO bis 70° C durch das Kätionenaustaufließen
läßt. Scherbett geleitet.
2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch ge- Hierbei wird vorzugsweise eint Druck verwendet,
kennzeichnet, daß das strömende Gut bei einer der das strömende Gut in der flüssigen Phase zu hal-Teniperalurvon
etwa K) bis 70° C durch das Kat- ten vermag. Als Kationenaustauscherharz wird vorioneiuiiistauscherbett
geleitet wird. 15 zugsweisc ein stark saures Ioncnaustauscheiharz ein-
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gesetzt, das vorzugsweise sulfoniert ist. Es ist hierbei
gekennzeichnet, daß ein Druck verwendet wird. besonders günstig, ein sull'oniertes Kationenaustauder
das strömende Gut in der flüssigen Phase zu scherharz zu verwenden, das auf der Basis von PoIyhalten
vermag. styrol besteht. In einigen Fällen ist es besonders vor-
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, 20 teilhaft, das aus dem Kationenaustausche! bett ausdadurch
gekennzeichnet, daß ein stark saures fließende Gut durch ein zweites Kationenaustauschersulfoniertes
Kationenaustauscherharz auf der Ba- bett zu leiten. .
sis von Polystyrol eingesetzt wird. Wenn das die Carbonylverunreinigungen enthal-
5. Verfahren nach einem der Ansprüche I bis 4, tende Gut das Austauscherbett passiert, tritt eine Redadurch
gekennzeichnet, daß das aus dem Katio- 25 dox-Reaküon ein. Dabei werden die Eisen-III-ionen
nenaustauscherbett ausfließende Gut durch ein des Kunstharzbettes zum zweiwertigen Zustand reduzweitcs
Kationenaustauscherbett geleitet wird. ziert, und das Eisen in den Eüsencarbonylcn wird zum
zweiwertigen Zustand oxydiert. Das Eisen, welches zum Eisen-If-ion oxydiert wurde, wird auf dem
30 Kunstharzbett zurückgehalten, während das Kohlen-
monoxyd, das durch die Redox-Reaktion entsteht, mit dem zu reinigenden Gut das Bett verläßt. Das
Kohlenmonoxyd kann sodann aus dem strömenden
Die Produkte vieler Umsetzungen enthalten Eisen- Gut in üblicher Weise entfernt werden. Ist das zu
carbonyle als Verunreinigungen, insbesondere die 35 reinigende Gut eine Flüssigkeit, wird der größte Teil
Produkte jener Reaktionen, bei welchen Kohlen- des Kohlenmonoxyds als Gas entweichen,
monoxyd beteiligt ist. Dies ist darauf zurückzuführen, Die Kunstharze, welche für die vorliegende Erfin-
daß sich jegliches Eisen, welches während der Um- dung geeignet sind, können durch Hindurchleiten
setzung entweder in dem Katalysator oder in der Re- einer wäßrigen Lösung eines Eisen-III-salzes durch
aktionslage selbst vorliegt, mit dem Kohlenmonoxyd 40 ein Kationenaustauscherharzbett zum Austausch der
zu Eisencarbonylen umsetzt, so zu Eisenpentacarbo- Kationen in dem Kationenaustauscherharz durch
nyl, Eisentetracarbonyl und Eisennonacarbonyl. Ei- Eisen-III-ionen hergestellt werden. Die durch die
senpentacarbonyl tritt am häufigsten auf, und Eisen-III-ionen ausgetauschten Kationen sind im alldie
vorliegende Erfindung ist besonders gc- gemeinen entweder Natrium-oder Wasserstoff ionen,
eignet für die Entfernung von Eisenpenta- +5 Im allgemeinen wird eine wäßrige Lösung von
carbonyl. Die Umsetzung von Mischungen, welche Eisen-III-chlorid verwendet werden. Es können jedoch
Kohlenmonoxyd und Wasserstoff enthalten, wird zur wäßrigeLösungenvonfastallenlöslichenEisen-III-sal-Herstellung
zahlreicher verschiedener Produkte ein- zen verwendet werden. Als Beispiele für geeignete
gesetzt. So kann z. B. die Umsetzung von Kohlen- Eisen-III-salze sind die folgenden Salze genannt:
monoxyd mit Wasserstoff oder die Umsetzung einer 50 Eisen-III-sulfat, Eisen-III-nitrat, Eisen-III-bromid,
Mischung von Kohlenmonoxyd und Kohlendioxyd Eisen-III-dichromat, Eisen-III-fluorid, Eisen-III-cimit
Wasserstoff zur Herstellung von Methanol dienen. trat und Eisen-III-oxalat. Die wäßrige Lösung des
Diese Umsetzung kann auch Anwendung zur Her- Eisen-III-salzes wird im allgemeinen bei einer Temstellung
höherer Alkohole, Kohlenwasserstoffe, Ke- \ peratur von 0 bis 120° C und bei einem Druck, weltone
und Aldehyde nach der wohlbekannten Fischer- 55 eher ausreichend ist, um die wäßrige Lösung in der
Tropsch-Synthese finden. flüssigen Phase zu halten, durch das Kationenaustau-
Die Umsetzung von Kohlenmonoxyd und Wasser- scherharzbett hindurchgeleitet, wobei der Druck im
stoff in Anwesenheit von Olefinen nach der wohlbe- allgemeinen eine oder etwa eine Atmosphäre beträgt,
kannten Oxo-Synthese führt zu einem Endprodukt, Die Durchflußgeschwindigkeit der wäßrigen Lösung
welches in der Regel eine Mischung von Alkoholen 60 des Eisen-III-salzes durch das Bett kann über weite
von verschiedenen Molekulargewichten und isomeren Bereiche variieren und beträgt etwa 0,007 1/dm3 des
Konfigurationen sowohl als auch von Ketonen und Bettes pro Minute und weniger bis etwa 0,5 I/dm3
Aldehyden ist. In allen Produkten dieser wohlbekann- des Bettes pro Minute und höher. Je schneller natürten
Verfahren, worin eine Mischung von Kohlen- Hch der Durchfluß durch das Bett erfolgt, desto
monoxyd und Wasserstoff umgesetzt wird, sind ge- 65 schneller werden die austauschbaren Kationen darin
wohnlich Eisencarbonyle als Verunreinigungen an- durch Eisen-III-ionen ersetzt. Zur Durchführung der
wesend. vorliegenden Erfindung ist es nicht erforderlich, alle
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht austauschbaren Ionen durch Eisen-III-ionen zu er-
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US559420A US3373180A (en) | 1966-06-22 | 1966-06-22 | Purification process |
Publications (2)
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|---|---|
| DE1618719B1 DE1618719B1 (de) | 1972-05-31 |
| DE1618719C2 true DE1618719C2 (de) | 1973-01-04 |
Family
ID=24233538
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| Country | Link |
|---|---|
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| US3466340A (en) * | 1967-05-29 | 1969-09-09 | Monsanto Co | Alcohol purification process |
| US3624165A (en) * | 1969-04-25 | 1971-11-30 | Monsanto Co | Purification process |
| DE3110723A1 (de) * | 1981-03-19 | 1982-10-07 | Bayer Ag, 5090 Leverkusen | Verfahren zur reinigung des bei der herstellung von formaldehyd eingesetzten methanols |
| DE3608202C1 (de) * | 1986-03-12 | 1987-07-02 | Texaco Ag | Verfahren zum Deodorieren von Isopropylalkohol |
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| US5196603A (en) * | 1991-02-12 | 1993-03-23 | Uop | Process for decomposing peroxide impurities in a teritary butyl alcohol feedstock using an iron (II) compound |
| US20050004415A1 (en) * | 2003-07-02 | 2005-01-06 | Chevron U.S.A. Inc. | Ion exchange methods of treating a Fischer-Tropsch derived hydrocarbon stream |
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1967
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| Date | Code | Title | Description |
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| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |