DE1662415U - Schau- und vorratsstaender fuer kurzwaren, insbesondere reissverschluesse. - Google Patents
Schau- und vorratsstaender fuer kurzwaren, insbesondere reissverschluesse.Info
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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Description
10406*11713
Or. RelntaU Sdiim*
Oppenau I.Bd.
biij
Qppenau, den 6.7.1953
Br,Seh/L.
1785
Albert f r i t s c h , Qengenbach
Schau- und Yorratsständer für Kurzwaren, insbesondere
iLeii-verscliltsse »
Gregenst'?nd des §ebraticlismusters ist eine Torriclitung zum
Ordnen» Auf"bew&hxen ·und Ausstellen von Kurzwaren,, die in
■verschiedenen WaShen, l&ngen usw. hergestellt werden, wie
zum Beispiel leißversohltxsse. Die "bisher vom Einzelhändler
verwendeten Einrichtungen sind in mancher Beziehung mangelhaft
und nicht geeignet, alle Anforderungen zu erfüllen, die im Interesse der-Übersichtlichkeit., leichten Zugänglichkeit,
und überhaupt der 1se<3.uemen Handhabung heim Ein- und Verkauf zu
stellen sind.
Wenn es sieh zfm Beispiel darum handelt, Eeißverschlüsse in 12
verschiedenen Magen und einer großen Anzahl von Farbtönungen
geordnet und griffbereit aufzubewahren» so ist die Unterbringung in Schubkästen für Terkaufs- und Schaustellungszweeke wegen
der mangelnden Sichtfcarkeit und Übersichtlichkeit offenbar wenig
geeignet. Die satzweise Einordnung der Reißverschlußstreifen in Schlitze von Samrne!gestelleη hat wiederum den Machteil,
daB die Anzahl der so aufbewahrten und ausgestellten linzelsttßke
eine recht begrenzte ist» und daß das Herausnehmen
eines ausgesuchten Stückes, sowie das erneute linordnen eines
für ein. entnommenes Stück durch 'die dichte Jiach-
"barschaft der anschließenden Etüeke erschwert ist. Das Umhänge»
der Reißverschlüsse in die Schlitze derartiger SasmeIgestelle
hat such zur Voraussetzung, üaB die Stärke aller linaelstücke
im wesentlichen dieselbe istj denn τκβκη die Schlitze auch sum
Einführen, der stärkeren, teilbaren Reißverschlüsse bestl ,jat sind
so fallen die schwächeren einfachen Reißverschlüsse leicht durch
Sin weiterer Mangel der bisher gebräuchlichen Einrichtungen
zvaa Aufbewahren und Zeigen der in Hede stehenden Kurzwaren, besteht
darin, daß es im allgemeinen nicht möglich ist, »um Zwecke
des Auswählems oder Auffüllens einen ganzen Sats von Einael*·
stüeken gleicher Lunge, aber verschiedener Farben für sieh
der Sammlung, dem &e stell oder dem Ständer zu entnehmen.
Die den Segenstand der Heuerung bildende Vorrichtung beseitigt
diese Mangel miü bietet noch weitere dem Gebrauchszweck dienenden
Vorteile, die sich aus der folgenden, durch zwei Ausführungsformen
noch im Einzelnen erläuterten Beschreibung ergeben.
Zu alesem Eweok wird bei einea Schau- und Vorratsständer für
Kurzwaren, insbesondere Keilverschlüsse verschiedener iänge und
•verschiedener i'srben ,neueruzigsgemäß die Anordnung so getroffen, c
daß an einem- Halter ein Satz mit Aufhängehaken^η versehener
schwenkbarer Stäbe angeordnet ist, die einzeln vom Halter abgenommen und in beliebigen Gruppierungen wie die Blätter eines
Buches aufgefächert wurden kb'nnen. Im allgemeinen wird man dabei
jeden einzelnen .Stab für eine bestimmte länge der einzuordnenden
Waren verwenden, und die längs des Stabes fest angebrachten
Häkchen nehmen dann die verschiedenen Farben der betreffenden
HeiBverschlußlänge o. dergl- auf. Wenn man 25, S· 12 verschiedene;
Mngen von EeiBverschläsaeii hat, so kann mmi 12 Sehw^nkstäbe
3ait Hlkchen verwenden, wobei $e nach der Menge der elnauordne»-
den Stücke auf jeden Haken u.iteiet. ;uch mehrere HetSverschlüsae
ο« dergl. gelängt werden, Für größere Sammlungen kann man
auch eine größere Anzahl von Schwenkstäten Torsehen, wobei
z. B. je 2 Stäbe für ein und dieselbe länge der Ware bestimmt
sein können. Dadurch das?man die Schwenkstäbe gruppenweise
aufblättern kann, ist eine bequeme Zugänglichkeit zu jeder einzelnen Stelle oder Gruppe der fiärensammlung gegeben. Eine besondere
Bequemlichkeit für das Herausnehmen und das Anbieten
bestimmter Stücke ist auch dadurch gegeben, daß die Schwenkstäbe
einzeln von Halter abgenommen werden können,
Durch die geschilderte Anordnung der mit den Aufhängehäkchen versehenen schwenkbaren Stäbe ist ein: hohes Fassungsvermögen
auch für große WarensaHnalungen bei kleinstem Baumbedarf gegeben.
Denn die schwenkbaren Stäbe lassen sich je nach den Gegebenheiten des Einzelfalles in verschiedener Anordnung an einem entsprechenden
Halter anbringen, ohne daß ein unbenutzter Eaum durch Zwischenleisten o. dergl. verbleibt. In den beiliegenden
Zeichnungen sind .zwei Äusführtmgsbeispiele eines solchen
Auf häng e-Stabsatzes veranschaulicht^ das eine mit einem Satz
von StäbenjdiH in der Ruhestellung parallel zueinander, einer
vor dem andern liegen, und an dem Halter drehbar und in beliebigf
Gruppierungen aulklappbar abnehmbar befestigt sind? «aias andere
mit stern- oder fächerförmiger Anordnung an einem Mittelständer
In den Zeichnungen stellen dar?
Figur 1 eine Vorderansicht eines an der Wand zu befestigenden Ständersatzes,
Figur 1 eine Vorderansicht eines an der Wand zu befestigenden Ständersatzes,
Figur 2 eine Seitenansicht eines solchen Satzes, Figur 5 eine Draufsicht desselben Stand ersatzes und
Figur 4 die SinÄelansicht eines Sehwenkstabes hierfür mit '
zugehörigem Aufhängefaäkcsiien.;
Figur 5 eine andere Ausfuhrungsfons für einen Ständersatz
ait sternförmiger Anordnung der Sehwexikstäbe
von der Seite gesehen und
figur 6 dieselbe Anordnung von oben gesehen«
figur 6 dieselbe Anordnung von oben gesehen«
Bei der AusführungsforsL nach den Figuren 1 Isis 4 besteht
der die schwenkbaren Stäbe tragend© Halter aus einer-Knagge 1
die sweekiaäBig an einem a.B· an der Wand zu befestigenden
Huckenbi'ett 2 angeordnet ist» Die Oberkante der Knagge "besitzt
Bohrungen 3, in die abgebogene AoIf zapfen 4 der Schwenkstäbe 5
eiigesetzt werden können. Me gegenüberliegenden freien Enden
der ...Schwenkstäbe &8nne& in zusammengeklapptem Zustand des
Satzes auf der oberen Stirnseite einer gegenüberliegenden Knagge 6 aufruhea. Siese Knagge kann dort im Bedarfsfälle mit
kleinen Bastenvertiefungen ausgerüstet sein und unterhalb von
diesen etwa an der mit 7 bezeichneten Stelle Bezeichnungen tra
gen» die die Länge und den Preis der zugehörigen Waren angeben. Die Sehwenkstäbe^die einzeln herausnehmbar sind, trägen in
gleichmäßigen. Abständen die Aufhängehaken 8* Diese sind bei
den einander benachbarten Schwenkstäben so angebracht, daS sie versetzt guelnander liegen (fig.3), wodurch einerseits ein sehr
enges Eusammenrücken der Sehwenkstäbe ermöglichst wird und wodurch
andererseits verhindert wird» daS in aufgeklapptem Zustand
eine gegenseitige Behinderung der Häkchen benachbarter Schwenkstäbe
eintritt.
Bei dem Ausföhrungrsbeispiel nach den Piguren 5 und 6 wird der
Satz der Schwenkstäbe von einer Mittelsäule 9 iait fuß TO und
Kopfteil ti getragen» Die SchwenkstMbe 12 tragen ebenfalls die
Aufhängehaken 13» die gleichfalls bei den einander benachbarten
Schwenkstäben versetzt aueixiander angeordnet sind, su deiaselben
Zweekjder oben für die versetzte Anordnung der Häkchen bei der
ersten AusfilbrungsföiM angegeben wurde. Die einzelnen herausnehmbarem
Sahwankstäbe 12 besitsem an ihrem Iniienende gleichfalls
abgewinkelte Achszapfen 14-. Im Segensatz zu den Ächszapfen 4
der oben beschriebenen- anderen Ausführungsform, dierechtwinklig
zur Längsachse der Sehwenkstäbe abgebogen sind, sind die Achssapfen 14 der Schwenkstäbe 12 stumpfwinklig abgebogen«
Auf diese Weise bewegen sich die Stäbe selbst beim Verschwenken auf einem Kegelmantel, deren niedrigste Mantellinie in radialer
lage zum Ständer liegt. Die Sehwenkstäbe befinden sich also in dieser iage in stabilem Gleichgewicht, wodurch also nach einem
Verschwenken oder Aufblättern die Eüekkehr der Stäbe in die
Grundstellung erleichtert wird. Es genügt dazu, den lose auf der iiittelstiitze 9 sitzenden Kopfteil 11 etwas rüttelnd zu
bewegen, um den ganzen Stabsatz in die (Jrunustellung mit gleichmäßig
.verteilten Winkelabständen zurückzubringen. An der mit 15 bezeichneten Mantelfläche des Kopfteiles 11 können im Be-* ■
darfsfalle die gewünschten Bezeichnungen bezüglich Länge,
Preis, usw. der auf dem Stabsatz verteilten Waren angebracht -.
sein. Bei dem Ausführungsbeispiel der Figuren 5 und 6 ist die
doppelte Anzahl von Schwenkstäben vorgesehen als bei dem
ersten Außführungsbeiapiel, sodaß also z.B. je 2 benachbarte
Stabe für ein und dieselbe Eeißverschlußlänge bestimmt sind»
Bei einer abgeänderten Ausführungsform der zuletzt beschriebenen sternförmigen Anordnung kann an Stelle der freistehenden
Mittelstütse 9 z.3. auch ein an de~ Wand zu befestigender,
die schrägen Bohrungen für die Achszapfen der einzuhängenden Stäbe haltender frägerteil dienen. Die geschilderten Vorteile
des neuen Schau- und Vorratsständers sind auch bei einer
solchen abgeänderten Ausführungsform gegeben.
Claims (3)
- eÄ.330406*1i?iPotentanwaltDr. Reinhold S*i**-
ÖDpenau I BaOppeiiau, den 6*7.1953Br „Soli/k.1785Albert F r i t s ο h , Grengenbach 0 c h u t κ a ß s ρ r C c Ja. e .1» Schau*· und Vorrats stand er für Kurzwaren, insbesondere Reißverschlüsse verschiedener Länge und verschiedener Farben, dadurch gekennzeichnet, daß &U, einem Halter (?, 1i)_ ein Satz ait Aufhängehäkcheii (S, 13) versehener schwenkbarer Stäbe (5, 12) angeordnet ist, die einzeln vom Halter, afcgenomiäen und in beliebigen Gruppierungen wie die Blätter eines Buches aufgefächert werden können* ■ ■ - 2. ?orratsßtänder nach Anspruch 1, dadurch gekennseichnet, daß die Satzstäbe parallel zueinander, einer vor dem anderen, an. dem Halter schwenkbar befestigt .sind -(FigVI. bis 4}.
- 3. Vorratsständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ■■■ die Satastäbe fäeherf Qxmlg in einem Mittel Ständer schwenkfear; befestigt sind (Pig. 5 und β)· '.'■'' ' -■4« Vorratsständer nach Ansfröchen 1 Ms 3, dadurch g daß die Stäbe an einem ihreri-"INsuäteäi aur lildmng eines barea Aohszapfeiis (4» 14) abgebogen sind.$« Vorrats ständer nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet» daö die. Achszapien(i4) einen stumpfen Winkel zum Staukörper bilden.» um die Einstellung der radialen lage in deraacii Äasprüciieß. 1 bis 5» äaeteck gekeim- <äie ÄufMag-eliäkchen. (8, 15) bemaelifearter versetzt zueiBanäei1 augebraciit sind«
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF5833U DE1662415U (de) | 1953-07-10 | 1953-07-10 | Schau- und vorratsstaender fuer kurzwaren, insbesondere reissverschluesse. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF5833U DE1662415U (de) | 1953-07-10 | 1953-07-10 | Schau- und vorratsstaender fuer kurzwaren, insbesondere reissverschluesse. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1662415U true DE1662415U (de) | 1953-08-27 |
Family
ID=32005176
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF5833U Expired DE1662415U (de) | 1953-07-10 | 1953-07-10 | Schau- und vorratsstaender fuer kurzwaren, insbesondere reissverschluesse. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1662415U (de) |
-
1953
- 1953-07-10 DE DEF5833U patent/DE1662415U/de not_active Expired
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