DE1660728A1 - Schutzhelm mit Schirm - Google Patents
Schutzhelm mit SchirmInfo
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Description
Schutzhelm mit Schirm
Die Erfindung bezieht sich auf Schutzhelme mit zurückziehbaren Visieren oder Schirmen und insbesondere
auf solche Helme, die eine neuartige und verbesserte Einrichtung zum Halten des Schirmes in einer zurückgezogenen
Stellung aufweisen.
Es ist oftmals erwünscht, einen Schutzhelm mit einem durchsichtigen Schirm zu versehen, um die Augen des
Trägers gegen helles Licht oder gegen fliegende Gegenstände
oder Partikel zu schützen. Um das Aufsetzen und Absetzen des Helmes zu erleichtern und weiterhin die
Benutzung des Helmes ohne Anordnung des Schirmes in der Sichtlinie des Trägers zu ermöglichen, kann der Schirm
für Bewegung zwischen einer die Augen schützenden Stellung und einer zurückgezogenen Stellung oberhalb der Augen des
Trägers angeordnet werden» Solche Bewegung des Schirme» und sein Halten in einer gewünschten Stellung kann durch
eine von Hand betätigbare Einrichtung hervorgerufen werden, wie sie beispielsweise in der USA-Patentschrift 2 066
beschrieben ist«
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Y/enn ein Helm dieser Art unter Bedingungen getragen wird, unter denen gewöhnlich keine Gefahr für die Augen
besteht, wird der Schirm oftmals in der zurückgezogenen Stellung gehalten, und zwar in Übereinstimmung mit den
Wünschen des Trägers oder aus Zweckmäßigkeit oder Be-.quemlichkeit
oder um Genaigkeit oder Klarheit der Sicht zu gewährleisten. Jedoch können Explosionen oder andere
unvorhergesehene Ereignisse, die typischerweise von einem Stoß oder Schlag an den Helm begleitet sind, plötzlich
die unmittelbare Abschirmung der Augen erforderlich machen. Unter solcher. Umstand on karjn die Handeinstellung
des Schirmes durch den Träger den erforderlichen Schutz nicht mit genügender Schnelligkeit schaffen und in jedem
Fall können die Hände des Trägers durch Beschäftigung mit dem Notfall oder zufolge anderer Handhabungen nicht zur
Verfugung stehen.
Es ist demgemäß ein Zweck der Srfindung, eine neuartige
und verbesserte Schutzheiaausführung zu schaffen mit einem Schirm, der gewöhnlich in einer zurückgezogenen
Stellung gehalten werden kann, der sich jedoch in der Wirkung automatisch löst und in eine die Aueen abschirmende
Stellung herabfällt, wenn der Helm einen Stoß oder Schlag erhält.
Ein anderer Zweck besteht darin, einen Helm mit einer einen Schirm haltenden Einrichtung zu schaffen, die einstellbar
ist, um automatische Freigabe des bchirmes bei
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einem Stoß oder Schock oder Schlag vorbestimmter Kraft
hervorzurufen und um den Wert der Kraft vorzuwählen, die
erforderlich ist, ein solches freigeben hervorzurufen.
üin weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, einen
solchen Helm mit einer einstellbaren den Schirm haltenden und verschiebenden Einrichtung zu schaffen, die durch einfache
Handhabung mit den Fingern einer Hand betätigbar isto
Hierfür und für andere Zwecke umfaßt die Erfindung allgemein eine Helmausführung mit einer starren Helmschale
und einem Visier oder Schirm, der an der Helmschale für Bewegung awischen einer zurückgezogenen und einer die
Augen abschirmenden Stellung bewegbar ist, wobei eine Kombination von ersten und zweiten Teilen vorgesehen ist,
die von der Helmschale bzw. dem Schirm zum Halten des Schirmes in einer zurückgezogenen Stellung getragen und
derart angeordnet sind, daß sie bei Bewegung des Schirmes in eine zurückgezogene Stellung zum Halten des Schirmes
in der zurückgezogenen Stellung miteinander in Mngriff
treten und daiB sie den Schirm aus der zurückgezogenen
Stellung freigeben, wenn sie auf eine vorgewählte wirksame Kraft ansprechen, die auf den Helm einwirkt. Die
Helmausf ü;]rung. weist weiterhin eine von Hand einstellbare
Einrichtung, die mit einem der vorgenannten Teile verbunden ist und auf diesem einwirkt, auf, und zwar zum ändern des
Y-'ertes der vorgewünlten G-Kraft, bei welcher der Schirm
freigegeben v.ird.
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Gemäß besonderer Merkmale der Erfindung bieten die ersten und zweiten obengenannten Teile miteinander in
Eingriff tretende Hockenflächen dar, die sich, in der
Sichtung aer Bewegung des Schirmes zwischen einer zurückgezogenen
und einer die Au^en abschirmenden Stellung erstrecken,
so daß Bewegung des Schirmes aus der zurückgezogenen Stellung ohne gleichlaufende bzw« begleitende
Kämmwirkung zwischen diesen Teilen hervorgerufen werden kann. Es sind Mittel vorgesehen zum Vorspannen der ersten
und der zweiten Teile in Eingriff miteinander, um einer β
solchen Kämmbewegung entgegenzuwirken und dadurch gewöhnlich den Schirm in der zurückgezogenen Stellung zu
halten. Ide Vorspannkraft ist jedoch derart, daß sie durch
eine vorgewählte G-Kraft, die.auf den Helm wirkt, überwunden wird, woraufhin^ der Schirm freigegeben wird und
in die die Augen abschirmende Stellung herabfällt, wobei ein Kämmvorgang zwischen den beiden Teilen auftritt. Die von
Hand einstellbare Einrichtung zum Auswählen des Wertes der G-Kraft, die erforderlich ist, um eine solche Preigabe
hervorzurufen, umfaßt eine Einrichtung, die auf die Vorspanneinrichtung
ttirkt und einstellbar ist, um die Große der Vorspannkraft, die zur Freigabe des Schirmes überwunden
werden muß, zu ändern.
Die vorgenannte Kombination kann in einer HeImausführung
verkörpert sein, bei welcher der Schirm, wenn er sich in zurückgezogener Stellung befindet, in einer Tasche in dem
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166072g
vorderen Teil des Halmes aufgenommen ist. Liese Tasche
kann mit einem Schirmdeckel versehen sein, der an deic
Helm im -Abstand dazu befestigt ist und einen Schlitz
aufweist, der sich in der Richtung der Bewegung des Schirmes in die und aus der zurückgezogenen Stellung
erstreckte Bastmittel, eeispielsweise ein Metallstreifen,,
der eine nach innen gewandte JKTockenf lache schafft, sind an
der Innenfläche des Deckels nahe dem Schlitz und sich in den Schlitz erstreckend angeordnet, und ein mit den Basten
in Eingriff tretender Teil, der eine nach außen gewandte Kämmfläche darbietet, ist von dem Schirm für Eingriff mit
der Nockenfläche an dem Baststreifen getragen. Der letztere
Teil hat einen Schaft, der durch den Schlitz, quer über die Deckeloberfläche und durch ein G-leitelement nach außen
vorragt, aas auf der Außenseite des Deckels für Gleitbewegung entlang des Schlitzes abgestützt ist„ Auswärts des
Gleitelementes ist ein Knopf angeordnet, aer von dem Ünde des vorgenannten Schaftes in Gewindeeingriff mit ihm derart
getragen ist, daß er in Richtung gegen den Schaft und von dem Schaft weg (und damit in Sichtung gegen das Gleitelement
und von ihm weg) axial verschiebbar ist, und zwar durch Einschrauben oder Herausschrauben relativ zu dem
Schaft. Der Knopf und der mit den Rasten in Eingriff tretende Teil einschließlich des Schaftes können üinwärtügleitbewegungen
und Auswärtsgleitbewegungen bzw» Verschiebebewegungen entlang der Schaftachse relativ zu dem Gleit-
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element ausführen»
üine Schraubenfeder unter lruck ist iswischen dem Knopf
und dem Gleitelement angeordnet und sie legt sich gegen die einander zugewandten !'lachen dieser beiden -elemente,
um den Knopf kontinuierlich auswärts relativ zu dem irleit-•
element zu drücken und dadurch die Kämmfläche des mit den Rasten in Eingriff tretenden Teiles im Eingriff mit der
Nockenfläche des Eaststreifens zu halten, um den Schirm
in der zurückgezogenen Stellung zu halten. Von Hand auf
den Knopf ausgeübter lruck, welcher die Vorspannkraft der
Feder überwindet, drückt die Kämmfläche des mit den Rasten in Eingriff tretenden Teiles einwärts von der Eockenfläche
des Raststreifens weg, um freie Aufwärts- und Abwärtsbewegung des bchirmes zu ermöglichen, wenn es erwünscht ist»
Die Vorspannkraft der Feder ist derart, daß sie weiterhin durch eine wirksame Kraft vorgewählter Größe, die auf den
Helm wirkt, überwunden wird, wie es in dem Fall eines Stoßes oder Schlages an den Helm der Fall ist, woraufhin
der Schirm aus der zurückgezogenen Stellung freigegeben wird, um durch Kämmwirkung des mit den Rasten in Eingriff
tretenden Teiles relativ zu dem Raststreifen in die die Augen abschirmende Stellung herabzufallen, -'-'ie Kraft, die
für solche Freigabe erforderlich ist, ist durch Lrehen des Gewindeknopfes relativ zu dem Schaft des mit den Rasten in
Eingriff tretenden Teiles gewählt, um den Abstand zwischen dem Knopf und dem Gleitelement und damit den Grad der Zu-
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saminendrückung der Feder zu ander1--:, welcher die Vorspannkraft
bestimmt, die zur Freigabe des Schirmes überwunden
werden mui3.
Gemäß der Erfindung ist ein Schutzhelm εeschaffen mit
einer Helmschale, die solche Abmessungen hat, daß der Kopf eines Trägers aufgenommen werden kann. Lie Helmschale
trä^t Kittel zum Abstützen eines Schirmes für Bewegung
zwischen einer zurückgezogenen Stellung nahe dem vorderen
Teil der Helmschale oberhalb der Augen äes Trägers und einer Stellung, in welcher die Augen des Trägers abgeschirmt
sind, \.eiter ist eine jSinrichtung vorgesehen, welche den
ersten Von der Helmschale getragenen und einen von dem
Schirm getragenen zweiten Teil umfaßt und zum Halten des Schirmes in der zurückgezogenen cteilung dient, v/obei die
ersten und zweiten Teile einander entsprechend bzw. zusammenpassen angeordnet sind und miteinander in Eingriff
treten können, wenn der Schirm sich in die zurückgezogene Stellung bewegt, und wobei sie zur Freigabe des
Schirmes aus der zurückgezogenen Stellung außer Eingriff
geladen können, wenn eine vorgewählte wirksame Kraft an dem Helm angelegt wird, um Bewegung des Schirmes zu der
die Augen abschirmenden Stellung bei Ansprechen auf die Kraft hervorzurufen. Ferner weist der Schutzhelm eine einstellbare
Einrichtung auf, die mit einem der Teile verbunden ist und dazu dient, den V.ert der vorgewählten
virksamen Kraft, bei welcher der erste und der zweite Teil
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außer Eingriff gelangen, zu ändern, um den Schirm freizugeben.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise erläutert»
Fig. 1 ist eine Seitenansicht, eines Helmes, an welchem
die Erfindung in einer besonderen -^us f uhr ungs form
verkörpert ist»
I1Ig. 2 ist eine Vorderansicht des Helmes gemäß *'ig. 1«
Fig. 3 ist eine senkrechte Teilschnittansicht nach Linie 3-3 der Pig. 2.
Fig. 4 ist eine Teilansichi?nach Linie 4-4 der Fig. 3,
wobei der Raststreifen des Helmes dargestellt ist.
Fig. 5 ist eine Teilansicht nach Linie 5 - 5 der Fig. 3, wobei die Verbindung des mit den Rasten in Eingriff
tretenden Teiles mit dem Schirm wiedergegeben ist.
Fig. 6 ist eine Teilschnittansicht nach Linie 6-6 der Fig. 3» in welcher ein Führungselement zum Abstützen
des Schirmes dargestellt ist.
Fig. 7 ist eine andere Ansicht des Führungselementes nach Linie 7-7 der Fig. 6.
Fig. 8 ist eine teilweise im Schnitt gehaltene Teilansicht
nach Linie 8-8 der Fig. 4, in welcher der mit den Rasten in Eingriff tretende Teil und das
Grleitelement in der den Schirm haltenden Stelluhg
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wiedergegeben sind.
Flg. 9 ist eine der Pig. 8 ähnliche Ansicht, in welcher jedoch der mit den Hasten in Eingriff tretende Teil in der den Sobirm freigebenden Stellung
Flg. 9 ist eine der Pig. 8 ähnliche Ansicht, in welcher jedoch der mit den Hasten in Eingriff tretende Teil in der den Sobirm freigebenden Stellung
wiedergegeben isto
Fig. 10 ist eine Teilschnittansicht des mit den Basten in Eingriff tretenden Teiles und des Gleitelemen-
Fig. 10 ist eine Teilschnittansicht des mit den Basten in Eingriff tretenden Teiles und des Gleitelemen-
tes nach linie 10 - 10 der I1Ig. 4«,
Hg. 11 ist eine Schnittansicht nach Linie 11-11 der Mg. 10.
Gemäß der Zeichnung ist die Erfindung bei einem Ausführungsbeispiel
an einer Helmausführung verkörpert, die eine Helmschale 10 allgemein halbkugeliger Gestalt aufweist,
die solche Abmessungen hat, dau) sie auf den Kopf
eines Trägers paßt. Die Helmschale 10 weist nach unten stehende, die Ohren bedeckende Teile 11 auf. Die Kante der
Helmschale 10 ist von einem Streifen 12 aus Kautschuk, Kunststoff oder derglo überdeckt, wie es in den S1Ig. 1
bis 3 dargestellt ist, um den Träger gegen Berührung damit zu schützen. Wie allgemein bei starren Schutzhelmen, kann
eine geeignete Innere Verspannung in der Helmschale 10 angeordnet
sein, um die Helmsohale 10 im Abstand von dem Kopf des Trägers zu halten. Die Verspannung, die vollständig
von üblicher Ausführung sein kannf stellt keinen Teil der
Erfindung dar und ist in der Zeichnung nicht wiedergegeben»
Über dem vorderen Teil des Helmes ist ein starrer
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Visierdeckel bzw. Schirmdeckel 14 angebracht, der in seiner Gestalt allgemein der gekrümmten Oberfläche des
darunterliegenden vorderen !feiles des Helmes entspricht, jedoch in einem Abstand dazu liegt. Die ünterkante 15
des Deckels 14 erstreckt sich über die Vorderseite des Helmes oberhalb der Augen des Trägers und sie befindet sich
in einem Abstand von der Helmschale 10 nach vorn. Die Oberkante 17 des Deckels 14 ist in Bichtung ^egen ^±Β Helmschale 10 zurückgeführt. Ein einen Schirm aufnehmender Raum
bzw. eine solche Tasche 1ε, die sich nach unten entlang
ihrer unteren Erstreckung hinter der leckelkante 15 öffnet, ist dadurch zwischen dem Deckel 14 und der Helmschale 10
gebildet.
Der Helm weist einen durchsichtigen Schirm 20 auf, der
derart gestaltet ist und derartige Abmessungen hat, daß er den oberen Teil des Gesichtes des Trägers überdeckt, wenn
er in der die Augen abschirmenden Stellung vor den Augen des Trägers angeordnet ist. Zwei -Bührungs elemente 23f die
an dem vorderen Teil der Helmschale 10 an deren gegenüberliegende Seiten angeordnet sind, stützen den Schirm 20
für Aufwärtsbewegung und Abwärtsbewegung zwischen einer unteren die Augen abschirmenden Stellung und einer oberen
zurückgezogenen Stellung ab, in welcher der Schirm 20 vollständig in der Tasche 18 aufgenommen ist. Diese £ührungselemente
23 stellen weiterhin die Halterung für den Deckel 14 dar, der entlang seiner gegenüberliegenden Seitenkanten
24 an diesen befestigt ist.
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wie in den Figo 3» 6 und 7 dargestellt, schafft jedes
der Führungselemente 25 eine sich, nach außen öffnende bogenförmige Nut 27, und die beiden Führungselemente 25
sind so angeordnet (Fig. 2), daß die Bögen dieser Nuten in parallelen senkrechten Ebenen liegen. In jedem Führungselement
23 ist die rückwärtige Seite der Hut 27 durch,
eine Seitenfläche eines Körperteiles 29 des Elementes begrenzt. Dieser Körperteil 29 hat eine Außenfläche 30
mit beträchtlicher Erstreckung für üingTiff und Abstützung
der Unterseite des Deckels 14 nahe seiner Seitenkante 24»
Der Körperteil 29 und der Deckel 14 sind an jeder solcher Seitenkante 24 aneinander und an der Helmschale 10 durch
zweckentsprechende Iiittel befestigt, die als Schrauben 51
dargestellt sindo Die Vorderseite der Nut 27 in jedem Führungselement 23 ist durch eine gebogene Wand 24 des
Führungselement es 23 gebildet, die sich, von der Helmschale 10 nach außen erstreckt, jedoch eine Außenfläche 35 aufweist,
die in einem Abstand einwärts von dem Deckel 14 liegt, und zwar in einem Abstand, der ausreicht, um einen freien
Durchgang des Schirmes 20 zwischen der Fläche 35 und dem Deckel 14 zu ermöglichen.
Entlang jeder Seitenkante des Schirmes 20 ist ein Wulstrand 37 angebracht, der derartige Gestalt und derartige
Abmessungen hat, daß er in die Nut 27 zwischen dem Körperteil 29 und der Wand 34 des benachbarten Führungselementes 23 paßt, um Gleitbewegungen entlang der Nut 27
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BAD OBIQiNAL
gleichlaufend mit der Bewegung des Schirmes 20 zwischen der die Aueen abschirmenden Stellung und der zurückgezogenen
Stellungen ausführen zu können. Der an den Führungselementen 23 angebrachte Deckel 14 arbeitet damit
zusammen, um die Randwülste 37 des Schirmes 20 in den
Nuten 27 zu halten, so daß die Führungselemente 23 den Schirm 20 für gleitende -Aufwärts- und Abwärtsbewegung abzustützen,
während der Schirm 20 geführt wird, um ihn in richtiger Lage zu der Helmschale 10 und dem Deckel 14
während solcher Bewegung zu halten.
Bei der beschriebenen Helmausführung kann jeder Rand
eine ländliche gerade Drahtfeder 41 (Fig. 6 und7) tragen,
die ein gebogenes Ende 42, das in dem Randwulst 37 eingebettet ist, und eine Haupterstreckung entlang der Hut 27
aufweist, und zwar unter Biegung zwischen dem Randwulst und der im zugewandten Seitenfläche des Korperteiles 29.
Die Feder 41, cie sich in tangentialem Reibungseingriff
mit der letzteren Fläche befindet, schafft einen Widerstand gegen Gleitbewegung des Randwulstes 37 entlang der Nut
und hat damit das Bestreben, den Schirm 20 in irgendeiner Stellung zu halten, in welche er eingestellt sein kann.
Gemäß den Fig. 1, 3 und 4 weist der Deckel 14 weiterhin
einen mittleren Schlitz 45 auf, der sich entlang eines
Bogens in einer senkrechten Ebene von einer Stelle unmittelbar
über der unteren Deckelkante 15 zu einer Stelle unmittelbar
unter der Oberkante 17 erstreckt. iDin mit Vorsprüngen bzw. Rasten versehener Teil, der einen länglichen
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Streifen 47 aus Metall oder dergleichen mit einem mittleren
Schlitz 49 gleicher Gestalt,und Größe wie der Leckelschlitz
45 aufweist, ist an der Innenfläche des Deckels 14 entlang des Schlitzes 45 einer solchen Stellung angebracht,
üai3 die Schlitze 45 und 49 sich in -Ausrichtung befinden.
Lie Teile des Streifens 47 auf jeder Seite des Schlitzes 49 stellen in der Wirkung zwei parallele Schenkel 50 dar,
die sich entlang der beiden gegenüberliege -den Seitenkanten des Schlitzes 45 an der Innenfläche des Leckeis 14
erstrecken. Der Streifen 47 ist an dem Deckel durch eine
...κhrzahl von nieten 51 befestigt, die entlang beider
Schenkel 50 und an den iinden des Streifens 47 über und unter aem Schlitz 45 angeordnet sind. Liese iTieten 51
hal:en den streifen 47 an der inneren Leckelflache, so daß
er mit der bogenförmigen ^rstreckung des Deckels 14 nahe
dem zuletzt genannten Schlitz übereinstimmt.
Entlang beider Scheinkel 50 und über die volle Erstreckung
des Schlitzes 45 ist bei der dargestellten Ausführungsforra
der Streifen 47 zu Querwellungen gebogen, die allgemein sinusförmigen umriss haben und eine fortlaufende
Folgo von Zähnen 53 bilden, die in die Tasche 18 ragen und
durch Vertiefungen 54 in gleichen Abständen gehalten und getrennt sind. Die Zähne 53 und die Vertiefungen 54 stellen
üuaarrwien eine Kaateinrichtun^ dar, welche einwärts gewandte
putr-fioiüh angeordnete ^untinuierliciie Nockenflächen
schafft, ο i -i aiuxi in iii ortung der Bewegung des Schirmes 20
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JbB0728
entlang der Innenfläche des Leckeis 14 nahe den oeiden
Seitenkanten des Schlitzes 45 erstrecken.
Eine mit den Rasten in .eingriff tretende Einrichtung,
die allgemein mit 55 bezeichnet und in den iigo 5 und B
bis 11 im einzelnen dargestellt ist, ist von dem Schirm
.getragen und kann mit der beschriebenen Basteinrichtung
zusammenarbeiten, um aen Schirm 20 in irgendeiner gewünschten Stellung zu halten. Liese .einrichtung 55, die
bei der dargestellten combination ait den vorbeschriebenen
Elementen wichtige besondere merkmale der .arfinaung verkörpert,
umfaßt allgemein einen mit den Rasten in .eingriff
tretenden Teil 57» ein ^leitstück 56, einen Knopf 59 und
eine schraubenlinienförmige Vorspann!eder 60, wobei ciese
Teile nachstehend beschrieben werden, ^s ist zu verstehen,
daß in der nachfolgenden Beschreibung aie Bezeichnungen
"einwärts" und "auswärts" sich auf die Sichtungen gegen die benachbarte Fläche der Helnischale 10 bzw. von dieser
weg beziehen.
Ler Teil 57 v;eist an seinem Innenende einen Zapfen 62
zum Verbinden des Teiles 57 mit dem Schira 20 auf. Lieser
Zapfen 62 weist einen schaft 53 rechtwinkligen Mier3chnittsr
der sich durch eine öffnung 65 in dem Schirm 20 nahe dem Ilittelpunkt der überitante ei es ochirmes 20 erstreckt, und
entgegengesetzte FLansche 66 auf, üie aica von dem ochäft
63 auf der Einwürtsseite des Schirmes 20 seitlich aber die
Kanten cer wffnune o5 hinauserotreriicen, au f.ine Trennung
des Zapfens 62 von dem ochirm ^O zu verhiüderno
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BAD ORfGlNAL
'.Vie in i'ig. 5 dargestellt, ist die Schirinöffnung 65
kreisförmig und sie hat einen !Durchmesser, der etwas größer als die lange Querschnittsabmessung des Zapfenschaftes
ist. !bine Hut 67, die kleiner als die zuletzt genannte
Abmessung, jedoch breiter als die kurze Querschnittsabmessung
des Schaftes 63 ist, erstreckt sich durch den Schirm 20 von der Öffnung 65 nach oben zu der oberen Schirmkante.
Wenn somit der Schaft 63 in der Öffnung 65 mit seiner langen ^uerschnittsabmessung quer zu der Nut 67
(die in i'ig« 5 dargestellte Stellung), angeordnet ist,
ist er in der Öffnung 65 zwangsläufig gehalten. Wenn er jedoch aus dieser Stellung um 90° gedreht wird, um seine
lange Querschnittsabmessung mit der ITut 67 auszurichten,
kann er bequem durch die Nut 67 nach oben geschoben werden, um den Zapfen 62 von dem Schirm 20 zu trennen.
Außerhalb des Schirmes 20 ist ein weiterer Abschnitt des Teiles 57 angeordnet, der zwei Flansche 68 aufweist,
die sich seitlich des Schlitzes 45 zwischen dem Schirm und dem Deckel 14 in entgegengesetzten Richtungen erstrecken,
so caß die beiden Plansche 68 unter den beiden Schenkeln
des Raststreifens 47 liegen. Jeder Plansch 68 trägt auf seiner Außenfläche (die dem benachbarten Schenkel 50 zugewandt
ist) eine Rippe 70 mit allgemein halbkugeligen Querschnitt, die eine Kämnflache schafft, welche sich in der
Richtung der Bewegung des Schirmes 20 erstreckt und mit der
ITockenfläche des benachbarten Schenkels 50 in kämmender
109844/002
L&ge dazu in .eingriff treten kann und in irgendeiner der
Vertiefungen 54 aufgenommen werden kann» Die Flansche
einschließlich der Hippen 70 können als massiver einheitlicher starrer Körper als Metall oder dergl. gebildet sein.
-ler Teil 57 umfaßt weiterhin einen Scnaft 72, der rechteckigen
Querschnitt hat und sich "von dem ilanscnen 68
durch den Schlitz 45 entlang einer zu dem !Deckel 14 querverlaufenden
Achse >iach außen erstreckt. Der Schaft 72, ciie Flansche 68 und die Zapfen 62 sind fest aneinander befestigt,
um in der Wirkung einen einzelnen starren von dem Schirm 20 getragenen Teil zu bilden. Wenn der Schirm
sich zwischen seiner zurückgezogenen Stellung una der die
Augen abschirmenden Stellung bewegt, bewegt sich der
Schaft 72 entlang des Schlitzes 45 zwischen einer Stelle nahe dein oberen Ende und einer Stelle nahe dem unteren
Ende des Schlitzes 45.
Eas Gleitstück 5.E umfaßt einen starren Kopf 74, der
an der Außenfläche des Deckels 14 an dem Außenende aes
Schaftes 72 für Gleitbewegung entlang des Schlitzes 45 mit dem Schaft abgestützt ist. Dieser Kopf 74 erstreckt
sich seitlich über beide Seitenkanten des oclilitzes 45
hinaus und liegt über cten Teilen der äußeren Leckelflache
nahe den Schlitzkanten und etffoeist eine vergrößerte und
mittig angeordnete sich nach außen ölinende zylindrische
Ausnehmung 75 zur Aufnahme des Knopfes 59 auf. Iuit dem
Gleitstückkopf 74 ist eine rechteckige Nabe 77 einheitlich
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ausgebildet, ragt von diesem nach innen in den Schlitz 45 vor und hat solche Abmessungen, daß sie sich in dem
Schlitz 45 frei verschieben kann, jedoch mit den Schlitzkanten so zusammenwirkt, daß eine Drehung des Gleitstückes
5B relativ zu dem Deckel 14 verhindert ist, wie es aus
Pig. 11 ersichtlich ist. Der Schaft 72 des Teiles 57 erstreckt sich nach außen in die Ausnehmung 75 durch eine
rechteckige mittig angeordnete öffnung 79 in der Habe 77· Der Spielraum zwischen dem Schaft 72 und den Kanten der
öffnung 79 ist derart, daß Gleitcewegung des Schaftes 72
entlang seiner ach.se einwärts und auswärts relativ zu dem
Gleitstück 58 zugelassen ist, eine Drehung des Schaftes 72 relativ zu dem Gleitstück 56 jedoch verhindert ist. Der
Schaft 72 und das Gleitstück 58 bewegen sich zusammen entlang des Schlitzes 45, und zwar zufolge des seitlichen
Eingriffs des Schaftes 72 mit den Kanten der Öffnung 79»
Der Knopf 59 ist ein Teil mit allgemein scheibenartiger Gestalt, der einen mit .Außengewinde versehenen Schaft 80
trägt, der von der Mitte der ebenen Innenfläche 81 des Knopfes 59 in axial rechtwinkliger Lage zu der letzteren
-Flüche einwärts ,vorragt, jiine mit Innengewinde versehene
axiale Bohrung 83 ist an dem Auüenende des Schaftes 72 innerhalb der Gleitstückausnehuiunü 75 zur Aufnahme des
Schaftes ΓΌ vorgesehen, um einen Gewindeeingriff des
/.mpfes 59 mit dem Teil 57 hervorzurufen. Bei solcher Anordnung
ist der Knopf 59, wenn der Schaft 80 in die Bohrung
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83 eingeschraubt ist, in der Gleitetückausnehmung 75 angeordnet,
wobei sich seine Innenfläche 81 in einem Abstand von der ^läche 87 der Gleitstückausnehmung 75 nach außen
befindet. Da er an dem !'eil 57 befestigt ist, bewegt sich
der Knopf 59 in der Ausnehmung 75. relativ zu dem Gleitstück
58 einwärts und auswärts, und zwar gleichlaufend mit hinwärts- und Auswärtsbewegung des Teiles 57ο
Eine Schraubenfeder 60 ist unter !Druck zwischen den einander
zugewandten Flächen 81 und 87 des Knopfes 59 un(i des
Gleitstücks 58 in konzentrischer Lage zu dem Schaft 72 und dem Schaft 80 in der Ausnehmung 75 angeordnet. Wie
bei 89 in den Fig. 8 bis 10 angedeutet, Kann ein mittlerer Teil der Fläche 87 etwas ausgenommen sein, um einen Sitz
für ein Ende der Feder 60 darzustellen. Das andere Ende der Feder 60 legt sich gegen die Fläche 81 des Knopfes 59»
Da die Feder 60 zwischen dem Knopf 59 und dem Gleitstück
58 (welches einwärts an der Fläche des Deckels 14 anliegt) unter Druck angeordnet ist, übt sie auf die Fläche 81 des
Knopfes 59 eine kontinuierliche auswärts gerichtete Kraft aus, durch welche der Knopf 59 relativ zu dem Deckel 14
nach aui3en vorgespannt wird. Die Kraft dieser Vorspannung ist durch das Ausmaß der Zusammendrückung der Feder 60
bestimmt, welches (für irgendeine gegebene Feder) durch den Abstand zwischen dem Knopf 59 und der Gleitstückfläche
87 gesteuert ist»
Die nach außen wirkende Vorspannkraft, die durch die
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BAD
Feder 60 auf den Knopf 59 ausgeübt wird, wird mit den Flanschen 68 in Verbindung gebracht, mit denen der Knopf
durch den Schaft 72 verbunden ist, so daß die Flansche 68 in ähnlicher '?eise nach außen in Eingriff mit den Schenkeln
50 des Eaststreifens 47 gedruckt sind. 7r"enn die Rippen 70
der Flansche 68 in Vertiefung61^ des Raststreifens 47 angeordnet
sind, wie es in Fig. 8 dargestellt ist, ha.lt die nach außen gerichtete Vorspannkraft der Feder 60 die
Rippen 70 in den Vertiefungen 54 und widersteht einer Kümmbevvegung der Rippen 70 aus den Vertiefungen 54 in jeder
der beiden Eichtungen (aufwärts oder abwärts). Die Vorspannkraft ist derart, daJ3 sie gewöhnlich ausreichend ist,
um eine Kämmbewegung der Rippen 70 aus den Vertiefungen 54 heraus zu verhindern, so daß der Schirm 20 in irgendeiner
Stellung fest gehalten ist, in welche er durch den beschriebenen Eingriff der Rippen 70 mit den Vertiefungen 54
des Raststreifens 47 eingestellt ist.
Beim Gebrauch der dargestellten Ausführung wird Bewegung des Schirmes 20 in die voll zurückgesogene Stellung
oder aus dieser oder in oder aus irgendeiner Zwischenstellung, wie sie beispielsweise in den ^'igo 1 bis 3 dargestellt
ist, durch Niederdrücken des Knopfes 59 von Hand einwärts gegen die Kraft der Feder 60 hervorgerufen, wie es in Figo
9 durch den Pfeil angedeutet ist. Durch die Sinwärtsbewegung des Knopfes 59 werden die flansche 68 aus dem Eingriff mit
den ZUhnen 53 und Vertiefungen 54 der Raststreifenschenkel
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50 einwärts verschoben, und zwar in die in Figo 9 wiedergegebene
stellung, während eine entsprechende Einviärtsbieguni;·
des oberen Teiles des Schirmes 20 (der genügend federnö ist, um eine solche ^inwärtsbiegung aufzunehmen)
hervorgerufen v.ird. Mit auf solche ^eise befreiter mit
den Hasten in Eingriff tretender Einrichtung 55 kann der Schirm 20 dann in irgendeine andere gewünschte Stellung
bewegt werden, indem das Gleitstück 58 entlang des Schlitzes 45 nach oben oder nach unten bewegt wird, während
der Knopf 59 niedergedrückt gehalten wird, um die Flansche 68 von dem Raststreifen 47 freizuhalten. Wenn die gewünschte
Schirmsteilung erreicht ist, wird der Knopf 59 freigegeben.
Hiernach drückt die Feder 60 die Flansche 68 zurück in Eingriff mit dem Baststreifen 47, so dai3 bewirkt wird, daß
die Rippen 70 mit den zunächst liegenden benachbarten Vertiefungen 54 des Raststreifens 47 in Kämmeingriff treten
und darin genalten sind, um den Schirm 20 in dieser Stellung zu halten.
Es ist zu verstehen, daß, wenn der Schirm 20 in irgendeiner Stellung oberhalb der untersten Stellung seines Bewegungsbereichs
angeordnet ist, irgendeine abwärtsgerichtete Kraft, di~ auf den Schirm 20 ausgeübt wird, das
Bestreben hat, abwärtsverlaufende Kämmbewegung der Flansche
68 relativ zu dem Raststreifen 47 hervorzurufen. Wie ausgeführt,
ist die Vorspannkraft der Feder 60 gewöhnlich wirksam,
um solchen Kämmvorgang zu verhindern, so daß der Schirm
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20 fest in seiner Stellung gehalten wird. Jedoch ist die
V or Spannkraft eier Feder 60 derart, daß, wenn der Helm einem
Stoß oder Schlag vorbestimmter wirksamer Kraft ausgesetzt wird, die abwärtsgerichtete Kraft, die daraufhin dem Schirm
20 erteilt wird, ausreichend ist, um-die Vorspannung der
Feder 60 zu überwinden. Demgemäß bewegen sich bei Ansprechen auf eine solche Kraft die Rippen 70 der Plansche 68 durch
einen Lämarvorgang aus den Vertiefungen 54, in denen sie aufgenommen
sind, so daß iiie den Schirm 20 für Abwärtsbewegung
freigeben (mit gleichlauf ender Ab7?ärtskämmbewegung der
ilarjsche 68 entlang des llaststreifens 47), bis der Schirm
i-'O jeine unterste cie Augen abschirmende Stellung erreicht,
an v.elcher weitere Abwärtsbewegung des Schirmes 20 durch
eingriff der G-Ieitstücknabe 77 mit der Unterkante des
Schlitzes 45 angehalten wird.
Auf diese Weise wird", wenn der Helm einem istoß oder
Schlag genügender Kraft ausgesetzt wird, der Schirm 20 tatsächlich automatisch freigegeben und veranlaßt, unmittelbar
in die die Augen abschirmende Stellung herabzufallen,
wie ea f;ir den ochutz der Augen des Trägers erwünscht ist»
Wie ersichtlich, wird der beschriebene, den Schirm freigebende Vorgang durch das besondere Zusammenarbeiten der
Voruparninittel und die Lesondere Ausführungsforai des Rasteingriffb
erreicht, die bei dem Helm gemäß der Erfindung vorgesehen sind. l>.h., aie Schaffung von Nockenflächen, die
von dem Helm "bzw. dem Schirm 20 getragen sind und in üin- t
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griff vorgespannt sind, führt zu einer Bastanordnung, welche
den Schirm 20 in einer T^eise hält, daß aas Halten durch eine
ausreichende abwärtsgericht.ete Stoß- oder Schlagkraft überwunden werden kann, die auf den Schirm 20 wirkto
Ein weiterer besonderer Vorteil der Erfindung "besteht
•darin, daiB die die -Flansche 68 iia Eingriff mit dem Raststreifen
47 haltende vorSpannkraft einstellbar ist, um die
minimale Kraft zu ändern, die erforderlich ist, um die be-A
schriebene automatische Freigabe aes Schirmes 20 hervcrzurufen.
lie Vorspannkraft ist gemäß vorstehender BesehreiDung
von dem Grad des Zusa^rnenarückens der Feder 60 und daher von
dem Abstand der. Flächen des Knopfes 59 und des Gleitetückes
58, zwischen denen die Feder 60 angeordnet ist, abhängig. kie Vorspannkraft kann d em gemä Sauren. Ändern des Abstacdes
zwischen diesen Flächen geändert werden. Da der Schaft BO des Knopfes 59 in das Außenende des Schaftes 72 des Teiles
57 eingeschraubt ist, kann eine solche Abstandsänderung bequem
durch Drehen des Knopfes 59 relativ zu dem Schaft 72
erhalten werden, um das Ausmaß des Gewindeeingriffs des
Knopfschaftes SO und des Schaftes 72 zu ändern.
Weiterhin ist in diesem Zusammenhang zu verstehen, daß die F-eder 60 den Knopf 59 nach außen und das Gleitstück 58
nach innen zu den betreffenden Grenzen der Auswärtsbewegung und Einwärtsbewegung dieser iileineEte kontinuierlich drückte
Einwärtsbewegung des Gleitstückes 58 ist durch Anlegen des
Gleitstücks 58 an den Eeckel 14 begrenzt. Auswärtsbewegung
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des Knopfes 59 ist durch Eingriff der Flansche 68, mit
denen er über den Schaft 72 verbunden 1st,, mit dem Raststreifen
47 begrenzt. Die Auswärtssteilung des Knopfes
relativ zu dem Gleitstück 58 ist daher durch den Abstand zwischen dem Knopf 59 und den Flanschen 68 bestimmt. Der
G-ewindeeingriff des Knopfes 59 mit dem Schaft. 72 (an
vs el ehern die Flansche 68 sicher befestigt sind) ermöglicht durch Zulassen von einwärtsgerichteter und auswärtsgerichteter
Axialverschiebung des Knopfes 59 ,relativ zu dem
Schaft 72 und den Flanschen 6S, Viährend der Knopf 59 in
irgendeiner Stellung, in welche der Knopf 59 gedreht wird,
zu den letzteren in fester Lage gehalten'wird, eine Änderung des wirksamen Abstandes zwischen dem Knopf 59
und dem Gleitstück 58 für Einstellung der Vorspannkraft der Feder 60.'
Wenn insbesondere angenommen wird, daß der Schaft 80
und die Bohrung 83 des Schaftes 72 übliches Rechtsgewinde
haben, dann wird durch Drehen des Knopfes 59 nach rechts (in einer Richtung zum weiteren Aufschrauben des Knopfes
59 auf den Schaft 72) der Knopf 59 axial in Richtung gegen den Schaft 72 vorbewegt un& gleichlaufend der Abstand
zwischen den einander zugewandten Flächen des Knopfes 59
des Gleitstückes 58 verringert. Die Zusammendrückung der Feder 60 wird daher vergrößert, so daß die Vorspannkraft
vergrößert wird, die für automatische Freigabe des Schirmes 20 überwunden werden muß«, Wenn der Knopf 59 nach links
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(in der Richtung des Herausschraubens des Knopfes 59) gedreht wird, verschiebt sich der Knopf 59 "von dem Schaft
72 weg, wodurch der Abstand zwischen dem Knopf 59 und dem Gleitstück 58 vergrößert und die Zusammendrückung der
Feder 60 verringert wird, so daß die ^orspannkraft verkleinert wird. Bei einem typischen Beispiel kann die Vorspannkraft
der Feder 60 bei einem Helm der dargestellten
Ausführung auf diese Weise zwischen einem Wert, entsprechend
welchem eine wirksame Kraft von 5 G an dem Helm zu einer
Freigabe des Schirmes 20 führt, und einem lert eingestellt
werden, der eine wirksame Kraft von 20 G zur Freigabe des Schirmes 20 erfordert. = -
Die Einstellung der Vorspannkraft zur Auswahl der Kraft, bei welcher automatische Schirmfrei gäbe auftritt,_
wird durch die Gestaltung der Gleitstücknabe 77 und des Schaftes 72 erleichtert, die, wie bereits erwähnt, eine
Drehung des Schaftes 72 und des Gleitstückes 58 relativ zu dem Helm und zueinander verhindern-. D.h., der Knopf 59
kann zum Hervorrufen einer selchen Einstellung bequem einwärts oder auswärts geschraubt werden, und zwar durch eir.-faches
Drehen mit den Fingern einer Hand, und es besteht keine Notwendigkeit', das Gleitstück 58 zu halten, da weder
es noch der Schaft 72 sich drehen kann.
lie mit den Rasten in Eingriff tretende Einrichtung 55
in der dargestellten Au.sfub.run^sform ist weiterhin so ausgeführt,
daß Zusammenbau una auseinandernehmen leicht cure!:-
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geführt v/erden können. Wenn es beispielsweise erwütischt
sein sollte, dem Schirm 20: vollständig von dem Helm abzunehmen-, wird del* Knopf 59 zuerst vollständig abgeschraubt,
um ihn ν ση dem Schaft 72 zu trennen* -^ie Feder-60 und das
Gleitstück 58 gleite*! dann frei 1?on dem Außenende des
Schaftes 72 herunter* Der Teil 57 kann"dann an Ort und
Stelle um 90° gedreht werden-, indem der Schaft 72 mit den
Fingern gedreht wird, um die lange .Abmessung des Zapfensöhaftes
63 mit der Schirmnut 67 auszurichten, und nach iufwärtsschiebeii
(entlang des. Schlitzes 45) des Steiles- 57
zum Trennen des Zapfens . 62- iron dem Schirm 20 in der bereits beschriebenen Weise kann &ex gesamte Teil 57 einfach
aus dem Schlitz herausgehoben werden, wobei die Breite
der Flansche 66 und 68 genügend klein ist* um es ihßetf zu
ermögliche1!, durch den Schlitz- hindurchzugehen# wenn der Teil
57 so gedreht .wird* Wenn die mit den Basten in .Eingriff
tretende Einrichtung 55 abgenommen ist, kann der Schirm 20
von Hand entlang der Führuägselemente 23 nach unten gezogen
werdeöf bis er ton den Führüögselementen 23 ußd dem JJeck-el
14 freikommt* Bös? erneute ZiisämmensetzeiJ kann dadurch
üürchgeführt werdßH* daß diö irorgenannten Schritte in umgekehrter
Folge durchgeführi; werden.
Claims (9)
- - 26 - ■-..'■-"■4660-728Patentans prüohe1» Schutzhelm mit einer Helmschale, welche/ derartige Abmessungen hat, daß sie den Kopf eines !ragers aufnehmen kann, und mit einer von der Helmschale getragenen -einrichtung zum -Abstützen eines Schirmes für Bewegung zwischen einer zurückgezogenen Stellung nahe des vorderen Teiles der Schale oberhalb der Augen des Trägers und einer die Augen des trägers abschirmenden Stellung, dadurch gekennzeichnet, daß eine Bißrichturig, die einen von der Helmschale (10) getragenen ersten Teil (47) und einen von äem Schirm (20) getragenen zweiten Teil (55, 51) zum Halten des Schirmes in der zurückgezogenen Stellung aufweist, vorgesehen ist, der erste üiid der zweite Teil zueinandeipassend angeordnet sind und bei Bewegung des Schirmes in die zurückgezogene Stellung miteinander in iSingriff, und. für freigäbe des Schirmes aus der zurückgezogenen Stellung bei Anlegen einer vorgewählten wirksamen G-Eräft an äeö Helm außer Eingriff treten können, um Bewegung des Schirmes in die die lugen des Trägers abschirmende Stellung bei Ansprechen auf die ö-Kfaft hervorzurufen, und daß eine einstellbare Ednrichtüög (80, 83) die mit einem der Teile verbunden ist, zum Anderri des Wertes, der vorgewählten Kraft, bei welcher der erste und der zweite Teil zur Freigabe des Schirmes außer Eingriff gelangen, vorgesehen ist»
- 2. Helm nach Anspruch 1, dadurch gekennzelehnet, daß die .Einrichtung zum Halten des Schirmes (20) eine auf einen1Q984 4/0029 BADORIQiNALder Teile (57) zum Vorspannen dieses Teiles in Eingriff mit dein arideren der Teile einwirkende Vorspanneinrichtung (60) aufweist, deren ausgeübte Kraft derart ist, daß sie bei Anlegen der vorgewählten wirksamen Kraft an den Helm überwunden wird, wobei die einstellbare Einrichtung (80, 83) auf die Vorspanneinrichtung zum Ändern, der von dieser ausgeübten Kraft einwirkt,
- 3. Helm nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Teil (47) eine Eockenflache schafft, die sich in Sichtung der Bewegung des Schirmes (20) erstreckt, und daß der zweite Teil eine Kämmflache (70) für Eingriff mit der Ήοckenflache, wenn der Schirm sich in der zurückgezogenen Stellung befindet, aufweist»
- 4 <, Helm nach einem der Anspräche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein !Deckel (14) an der Helmschale (10) befestigt ist und sich über den vorderen Teil der Helmschale im Abstand zu dieser zum Bilden einer Tasche (18) zwischen dem Eeckel und der Helmsohale erstreckt und zur Aufnahme des cchirmes (20) in der zurückgezogenen Stellung dient unä einen Schlitz (45) aufweist, der sich in der Hichtung der Bewegung des Schirmes erstreckt, der erste Teil (4.7) eine Easteinrichtung (53) aufweist, die eine ITuckenflache schafft, welche an der Innenfläche des Deckels r.vne dem Schlitz angeordnet- ist und sich in der Sichtung der --le'vegung ei es Schirmes erstreckt, der zweite Teil (55, 57)-eis G-I ei 1^? tück .(58) aufweist, das-an.der Aui3enf lache des4-0029,ßAD offlewAL" - 28 -168072$Deckels für Bewegung entlang des Schlitzes abgestützt ist, und daß ein mit den Basten "in Eingriff tretender Teil an dem Schirm "befestigt ist und sich von diesem auswärts durch den Schlitz und das Gleitstück erstreckt und relativ zu dem Gleitstück einwärts und auswärts-"bewegbar ist sowie einen sich seitlich zwischen dem Deckel und dem Schirm erstreckenden Abschnitt aufweist, welcher eine Kämmfläche (70) für Eingriff mit der' lockenfläche der Rasteinrichtung schafft.
- 5. Helm nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die einstellbare Einrichtung (80, 83) einen von dem mit den Hasten in Eingriff tretenden Ceil in einem Abstand nach außen von einer fläche (87) des Gleitstücks (58) getragenen Knopf (59) aufweist, der relativ zu dem mit den Rasten in Eingriff tretenden Teil einwärts und auswärts verschiebbar ist, um den Abstand zwischen ihm und der Fläche (87) zu ändern, und daß"--die Vorspanneinrichtung =(60) auf den Knopf und das Gleitstück einwirkt und eine Vorspannkraft zwischen ihnen ausübt, die durch den Abstand zwischen dem Knopf und der !"'lache bestimmt ist.
- 6. Helm nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspanneinrichtung eine Federeinrichtung (60) aufweist, die zwischen dem Knopf (59) und der genannten fläche (87) unter Druck angeordnet ist«
- 7. Helm nach Anspruch 5 oder 6, dadurch, gekennzeichnet, daß der Knopf (59) in Gewindeeingriff mit dem mit derr Saaten in Eingriff tretenden Teil angeordnet ist und durch.109844/0029 bad16&0728Drehen zum Ändern des Ausmaßes des Gewindeeingriffs in Richtung gegen diesen Teil und von ihm weg verschiebbar ist. -
- 8. Helm nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitstück (58) eine Habe (77) aufweist, die sich einwärts in den. Schlitz erstreckt und eine Öffnung (79) aufweist, der mit den kasten in Eingriff tretende Teil einen Schaft (72) aufweist, der durch die Öffnung hindurch nach außen vorragt, der Schaft und die Öffnung mit zusammenpassender Gestalt gebildet sind, um eine Drehung des mit den Rasten in Eingriff tretenden Teiles relativ zu dem Gleitstück zu verhindern, und daß die Nabe (77) derart gestaltet ist, daß ein Zusammenwirken mit den Seitenkanten des Schlitzes zum Verhindern der Drehung des Gleitstückes relativ zu dem Schlitz geschaffen" ist.
- 9. Helm nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Basteinrichtung eine kontinuierliche Fockenfläche schafft, die sich entlang im wesentlichen der vollen Länge des Schlitzes erstreckt und eine Folge von Hockenzähnen (53), die durch nockenartige Vertiefungen (54) im Abstand voneinander gehalten sind, aufweist, und daß die Kämmfläche des mit den Hasten in Sin/griff tretenden Teiles so ausgeführt ist, daß sie in irgendeiner der Vertiefungen (54) aufgenommen werden kann» um den Schirm (20) ixx\ irgendeiner einer Mehrzahl von Stellungen zu halten, deren jede einer der Vertiefungen entspricht»109 844/002 9 BAD ORIQlNAL10o Helm nach, einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an der Helmschale (10) zum Abstützen des Schirmes (20) für geführte Gleitbewegung zwischen einer zurückgezogenen und einer abschirmenden Stellung Führungselemente (23) befestigt sind und eine Federeinrichtung (41) von dem Schirm in tangentialem Eingriff mit den Führungselement en- getragen ist, um einer Gleitbewegung des Schirmes relativ zu den Führungselementen durch Reibung zu widerstehen·BAD109844/0029
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