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DE1660289U - Tuer fuer aufenthalts-, abstell-, vorrats- und sonstige raeume. - Google Patents

Tuer fuer aufenthalts-, abstell-, vorrats- und sonstige raeume.

Info

Publication number
DE1660289U
DE1660289U DE1951B0005320 DEB0005320U DE1660289U DE 1660289 U DE1660289 U DE 1660289U DE 1951B0005320 DE1951B0005320 DE 1951B0005320 DE B0005320 U DEB0005320 U DE B0005320U DE 1660289 U DE1660289 U DE 1660289U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
cabinet
housing
hinged
storage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1951B0005320
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Biedermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1951B0005320 priority Critical patent/DE1660289U/de
Publication of DE1660289U publication Critical patent/DE1660289U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

  • Tür für Aufenthalts-, Abstell-, Vorrats- und sonstige Räume. Beschreibung : Die Erfindung bezieht sich. auf eine Tür für Aufenthalts-, Abstell-, vorrats- und sonstige Räume. Sie besteht darin, dass
    hinter der Tür in dem vor 2stock umgebenen Raum ein schrank-
    artiges Gehäuse vorgesehen istf welches beim Öffnen und Schlies-
    sen der Tür mit dieser bewegbar und für sich offenbar ist..
    Es wird also erfindungsgemäss in den bisher unbenutzten Raum
    des Türstocks ein Behälter eingesetzt, der die Schwingbewegung
    beim öffnen und Schliessen der Tür mitmacht und für sich mit-
    tels einer Tür zugänglich ist.
  • Durch die Erfindung ergeben sich zahlreiche wesentliche Vorteile. Abgesehen, davon dass die Ausnutzung des Turstock-Raumes in Ansehung der in den meisten Gebäuden herrschenden beschränkten Wohn- und Raumverhältnisse einen beachtlichen Vorzug darstellte bringt dieser Vorschlag auch den Vorteil, dass zahlreiche Gebrauchs- und Verbrauchsgegenstände nunmehr geordnet und hygienisch einwandfrei untergebracht werden können, welche bisher einen besonderen Aufbewahrungsschrank oder dgl. erforderlich machten, häufig jedoch an Wandhaken oder dgl. aufgehängt wurden, wie dies z. B. für Bekleidungsstücke in Büros, für Handtücher, Schürzen u. dgl. in Küchen, für Frottiertücher, Bademäntel usw. in Badezimmern usf. bisher üblicherweise der Fall ist. Darin erschöpft sich die Erfindung jedoch nicht. Sie hat auch den Fortschritt zur Folge, dass eine schall-und wärmedämmende "doppeltür" entsteht, welche namentlich für Ärzte, Anwälte nützlich ist und Polstertüren entbehrlich macht.
  • Der Erfindungsvorschlag kann in unterschiedlicher Weise verwirklicht werden. Es ist möglich, das Schrankgehäuse an der normalen Zimmertür anzubringen und diese mit einer Einsatztür als Schranktür auszurüsten. Es kann die Ausbildung aber auch so gewählt werden, dass Gehäuse und Zimmertür ein Bauganzes bilden, die Tür also gleichzeitig Zimmer- und Schranktür ist.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind in der nachstehenden Beschreibung der Zeichnung erläutert, welche einige Ausführungsbeispiele in schematischer Darstellung veranschaulicht.
  • In Fig. list eine mit besonderen Vorteil für Speisekammern o. dgl. geeignete tür 1 im Querschnitt dargestellt, die in üblicher Weise an dem Türstock T angelenkt ist. Klinke und Schloss dieser Tür können üblicherweise ausgebildet sein. An sie ist rückseitig das Schrankgehäuse 2 angebaut, welches durch die mittels Bändern 3 an der Tür 1 angelenkte Schranktür 4 zugänglich ist. Das Schrankgehäuse 2 kann zur Unterbringung von Handtüchern, Schürzen usw., zum Aufbewahren von Besen, Wisch-und anderen Reinigungsmitteln und -Geräten dienen. Es ist aber
    auch möglich, darin Gefässe unterzubringen, welche Nahrungs-oder
    Genussmittel aufnehmen,die häufig benotigt werden, weshalb es
    wünschenswert ist, sie rasch entnehmen zu können, ohne jedesmal die Speisekammer betreten zu müssen Wie Fig. 2 zeigt, ist es möglich, das Schrankgehäuse 2 gröser als beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 auszubilden.
  • Bei der Ausbildungsform nach Fig. 2 nimmt es querschnittlich nahezu den ganzen Raum innerhalb des Türstocks T ein. In diesem Fall ist das Sehause an Türstock an Bändern angelenkt. Die Schranktür 4 deckt eine in der Zimmertür 1 befindliche Öffnung 6. ab. Es ist also die Tür gewissermassen unterteilt.
  • Wie Fig. 2 zeigt, ist es in jedem Fall möglich, nicht nur vorderseitig eine Schranktür 4, sondern auch rückseitig eine weitere Schranktür 7 vorzusehen.
  • Die Türklinken besitzen eine das Gehäuse 2 durchsetzende Lager-und Betätigungsachse 8, welche in üblicher Weise mit dem Schlossriegel zusammenwirkt.
  • Fig. 3 lässt ebenfalls im Querschnitt erkennen, dass die Erfindung derart verwirklicht werden kann, dass die Tür 1 mit dem Einsatz 2 nicht nur in Richtung des pfeiles x, also vor-' wärts, sondern auch in Richtung des Pfeiles y, mithin rückwärts,
    zum fjßnen ausgeschwenkt werden kann. In diesem Fall muss al-
    5
    lerdings das Gehäuse 2 gelenkseitig soweit vom Türstock entfernt sein, dass die Schwenkbewegung in Richtung y ungehindert vollziehbarist.
  • Wie Figuren 4-6 an drei Ausführungsbeispielen zeigen, ist es möglich, die Erfindung derart zu verwirklichen, dass die Tür 1 zugleich als Zimmertür und als Schranktür dient. In Diesem Fall ist die Tür 1 das einemal gegenüber dem Schrankgehäuse 2 und das aneremal zusammen mit dem Schrankgehäuse 2 gegenüber dem Türstock zu öffnen.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 ist das Schrankgehäuse 2 mittels eines üblichen Scharniers oder einer gebräuchlichen
    Tür-Fitsche 9 an den Türstock, angelenkt. Auf der gegenüberlie-
    , elenkt. Auf der gegenuberlie-
    genden Seite des Sehrankgehãuses ist an ihm mittels eines Scharniers o. dgl. 10 die Tür 1 angelenkt. Es kann also, wenn am Griff 11 gezogen wird, das Schrankgehäuse geöffnet werden, indem die Tür 1, wie dies, durch den pfeil il angedeutet ist, ausgeschwenkt wird. Beim Ziehen am Griff 12 werden dagegen die Tür 1 und das Gehäuse 2 zusammen, gemäss den Pfeil Z, um die Achse des Scharniers 9 verschwenkt.
  • Etwas anders verhält es sich beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 6. In diesem Fall ist das Gehäuse 2 auf einer Seite des Türstocks t mittels des Scharniers oder Gelenks 13 schwenkbar angebracht, während an der anderen Türstockseite mittels des Gelenks, Scharniers o. dgl. 14 die Tür 1 angelenkt ist.
  • Eine andere Lösung zeigt Fig. 4. Bei dieser Ausbildung sind die Tür 1 und das Gehäuse 2 an der gleichen Türstockseite angelenkt, wozu beim gezeichneten Ausführungsbeispiel eine Drei-Lappenscharnier 15 dient. Ein solches ist in Fig. 8 schaubild-
    nerisch dargestellt. Es ist dann der Lappen- am Türstock, der
    Lappen 12 an der Tür und der Lappen 1 ; am Gebãuse zu befestigen.
    Es genügt, zwei solcher Drei-Lappenscharniere, eines oben und
    eines unten, vorzusehen. Dabei ergibt sich der Vorteil, dass
    '"
    die Tür, wie bei einer gewöhnlichen Tur-Fitsche, aushebbar ist.
    Es ist aber auch möglich, bei diesem Ausführungsbeispiel so
    vozugehen, wie Fig. 9 schematisch zeigt, nämlich derart, dass
    zwei übliche zweilappige Scharniere s-, unten und oben einer-
    seits am Türstock, anderseits an der Tür angreifen und zwei
    zusätzliche in üblicher Weise zweilappige Scharniere Sp einer-
    C> 2 ei er-
    seits am Stock} anderseits am Gehäuse befestigt sind. Zweck-
    voll sind diese vier Scharniere dann gleichachsig angeordnet.
    Beim Ausfuhrungsbeispiel nach Fig. 7 ist die Ausbildung
    so gewählt, dass die Tür 1 am Türstock angelenkt ist und an
    ihr rückseitig das Schrankgehäuse 2 angebracht und zwar ange-
    lenkt ist. In diesem Fall besitzt also das Schrankgehäuse keine
    besondere Tür. Es musts, damit es zugänglich wird gegenüber der
    c2
    Tür 1 verschwenkt werden.
    clanng wenn das Gehäuse 2 der
    Breite nach den Türstock-Raum nahezu allsffillt, empfiehlt es
    sich die der Schwenkachse gegenüberliegende Tarstock-Fläche f,
    wie dies namentlich in Fig. 2 und 4 gezeigt ist, etwas schräg
    zu führen. Im Hinblick auf die Turbreite und den mithin wirksa-
    men Schwenkradius, kann diese Schräge so gering ausfallen, dass
    sie nicht auffällt.
    Nach einem anderen Merkmal der Erfindung ist es vorteil-
    haft, auf der Ruckseite des Ssrstocks, also auf der der Tor l
    gegenüberliegenden Seite des Sehrankgehäuses am Turstoekvor-
    stehende Leisten 16 anzuhringent welche die zwischen Türstock
    und Gehäuse vorhandenen Fugen abdecken. Dies zeigt Fig. 4 im
    C>
    Querschnitt. Eine gleichartige Deckleiste wird zweckvorll auch am oberen Querhaupt des Türstocks vorgesehen.
  • Et ist selbstverständlich möglich, in Abweichung von den gezeichneten Ausführungsbeispielen, bei denen es sich um schwenkbare Türen handelt, namentlich die Schranktür als Schiebetür oder als Rolladen auszubilden.
  • Das Schrankgehäuse kann, wie schon erwähnt, unterschiedlichen Zwecken dienen. In Büros, ärztichen Sprechzimmern, anwaltlichen Beratungszimmern usw. dient es mit besonderem Vorteil zur Kleiderablage, auch zur Aufbewahrung von Arbeitskleidung. Es macht dann besondere Eleiderschränke entbehrlich. Ausserdem unterstützt solcher Inhalt des Gehäuses dessen schallhemmende Wirkung als Doppelter. In machen Fällen, namentlich, wenn Arbeitsgeräte, Putzmittel und sonstige Dinge in dem Schon gehause abgestellt bzw. aufbewahrt oder vorrätig gehalten werden sollen, ist es tunlich, das Gehäuse mit Fächern, gegebenenfalls mit Schubladen auszurüsten. Bei Fächern werden deren Querbretter zweckvoll etwa nach hinten unten geneigt
    eingesetzt, sodass die auf diesen Brettern aufgelegten Gegen-
    z
    standee selbst dann, wenn die Tür ruckweise geöffnet wird,
    infolge ihres Hangs nach hinten, nicht so leicht nach vorne
    herausfallen,

Claims (1)

  1. Schutzansprüche : 1. Tür für aufenthalts-, Abstell-, Vorrats-und sonstige Räume : dadurch gekennzeichnet, dass hinter der Tür (1) in dem vom Türstock (r) umgebenen Raum ein schrankartiges Gehäuse (2) vorgesehen ist, welches beim Öffnen und Schliessen der Tür mit dieser be- wegbar und für sich öffenbar ist. 2. Tür nach Anspruch 1" dadurch gekennzeichnet, dass an der äs Turstock (r) angelenkten Tür (1) rückseitig ein Schrankgehäuse (2) angebaut und an der Tür die Schrankturoffenbar angebracht z. B. u-r angelenkt ist" as Tür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der is Turstock (r) angelenkten Tür (1) rückseitig ein Schrankgehäuse (2) angelenkt ist.
    4. Tür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der am Türstock (r) angelenkten Tür (1) rückseitig ein Schrankgehäuse (2) derart angebaut it, dass sie zugleich die Schranktür bildet. 5. Tür nach einender Ansprache 1 oder 4y dadurch gekennzeich- nete dass die Tür (1) an einer Turstcckseite (T) das Schrankge- häuse t2) an der gegenüberliegenden Turstockseite angelenkt ist.
    6. TEr nach einem der Ansprüche 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Schrankgehäuse (2) an einer Türstockseite (T) und an ihm auf der gegenüberliegenden Seite die Tiir Cl) angelenkt ist.
    7. Tür nach einen der Ansprüchen 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Tür (1) und das Schrankgehäuse (2) auf der gleichen Seite am Turstock, vorzugseise gleichachsig, z.B. mittels eines oder mehrerer Drei-Lappenschsmiere (L L) angelenkt ist.
DE1951B0005320 1951-04-28 1951-04-28 Tuer fuer aufenthalts-, abstell-, vorrats- und sonstige raeume. Expired DE1660289U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1951B0005320 DE1660289U (de) 1951-04-28 1951-04-28 Tuer fuer aufenthalts-, abstell-, vorrats- und sonstige raeume.

Applications Claiming Priority (1)

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DE1951B0005320 DE1660289U (de) 1951-04-28 1951-04-28 Tuer fuer aufenthalts-, abstell-, vorrats- und sonstige raeume.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1660289U true DE1660289U (de) 1953-07-30

Family

ID=31964838

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1951B0005320 Expired DE1660289U (de) 1951-04-28 1951-04-28 Tuer fuer aufenthalts-, abstell-, vorrats- und sonstige raeume.

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DE (1) DE1660289U (de)

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