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DE1660188C3 - Verfahren zum Anspinnen von Viskose fäden - Google Patents

Verfahren zum Anspinnen von Viskose fäden

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Publication number
DE1660188C3
DE1660188C3 DE1660188A DE1660188A DE1660188C3 DE 1660188 C3 DE1660188 C3 DE 1660188C3 DE 1660188 A DE1660188 A DE 1660188A DE 1660188 A DE1660188 A DE 1660188A DE 1660188 C3 DE1660188 C3 DE 1660188C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
viscose
liquid
piecing
spinning
spinneret
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1660188A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1660188A1 (de
DE1660188B2 (de
Inventor
Yutaka Fujinawa
Takeshi Ikeda
Akihiro Isobe
Kogi Iwasaki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Asahi Kasei Corp
Original Assignee
Asahi Kasei Kogyo KK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Asahi Kasei Kogyo KK filed Critical Asahi Kasei Kogyo KK
Publication of DE1660188A1 publication Critical patent/DE1660188A1/de
Publication of DE1660188B2 publication Critical patent/DE1660188B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1660188C3 publication Critical patent/DE1660188C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D5/00Formation of filaments, threads, or the like
    • D01D5/12Stretch-spinning methods
    • D01D5/14Stretch-spinning methods with flowing liquid or gaseous stretching media, e.g. solution-blowing
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D4/00Spinnerette packs; Cleaning thereof
    • D01D4/04Cleaning spinnerettes or other parts of the spinnerette packs
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D5/00Formation of filaments, threads, or the like
    • D01D5/06Wet spinning methods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)
  • Artificial Filaments (AREA)

Description

Die F.i'fmdunu hetrilfi ein Verfahren /um Anspinilen von Viskr.-.fäden beim Naßstreckspinnen unter Vermeidunü \on Verstopfungen der Spinndüse.
Fs sind schon Anstrengungen unternommen worden. um das Spinin erfahren von Viskose-Kunstseidefäden unter Verwendung des bekannten Trichterstreckspinineriahrens zu beschleunigen.
Hierfür ist bereits bekannt die Fällflüssiükeit unter wesentlich erhöhtem Druck in den abgedichteten Spinntrichter einzuführen, um die Strömungsiieschwindigkeit der durch das Triehterrohr abwärts fließenden Flüsigkeit entsprechend zu erhöhen und dadurch einen Verfahrensablauf bei hoher Geschwindigkeit /u erzielen. Obgleich bei diesem verbesserten Verfahren wegen ('.er ' ohen Geschwindigkeil eine höhere Arbeitsleistung erzielt wird, treten doch zu Beginn erhebliche Schwierigkeiten dadurch auf. daß die Spinnöffnungen der Spinndüse anfangs durch verfestigte und im Bereich der öffnungen niedergeschlagene Viskose-Lösungen verstopft sind. Dabei ist eine manuelle Entfernung der abgesetzten Substanz praktisch unmöglich, da die Spinndüse innerhalb des Spinntrichters so montiert ist. daß sie völlig in die Flüssigkeit eintaucht.
AIs Gegenmaßnahme hinsichtlich der zuvor geschilderten Schwierigkeiten ist es nicht mehr neu. die Strömungsgeschwindigkeit der Fällflüssigkeit im Anfangsstadium der Viskoseverspinnung beträchtlich zu erhöhen und sie auf die reguläre Geschwindigkeit zu reduzieren. wenn die Viskose im Vorlauf des Durchganges durch den Spinntrichter vci Ystigt ist. sich in Fließkontakt mit der Fällflüssigkeit befindet und dem Triehterrohr als Faden od. dgl. entnommen wird. Hierbei können jedoch infolge der erhöhten Strömungsgeschwindigkeil tier Fällflüssigkeit beim Anspinnen Fadenbrüche auftreten.
Zur Vermeidung bzw. Entfernung von Viskoseverstopfungen ist ferner bekannt, zu Beginn jedes Anspinnvorgangs bzw. nach einer notwendig werdenden Untcrbreehung des Spinnvorgangs die Spinndüsen aus dem Fällbad zu entfernen und die Zuführung der Vikose zu unterbrechen. Anschließend wird die Spinndüsenoberfläche mit kaltem Wasser gereinigt und gegebenenfalls mit einem öl zur Reduzierung der Oberflächenspannung behandelt. Danach wird die Spinndüsenanordnung zum Einleiten des Anspinnvorgangs wieder in ihre Arbeitsposition im Fällbad gebracht. Der wesentliche Nachteil dieses Verfahrens besteht darin, daß es einen umständlichen Reinigungsprozeß mit einer erforderlichen Entfernung der .Spinndüsenanordnung aus ihrer Arbeitsposition beinhaltet.
Die Aufgabe tier Erfindung besteht in der Sehaf-'""g L'>ncs solchen Verfahrens der genannten Art. das unter Vermeidung der Nachteile bekannter Verfahren und Anordnungen äußerst einfach ist und nach dem jederzeit ein einwandfreies Anspinnen möglich ist.
Die Lösung der gestellten Aufgabe wird bei einem Verfahren zum Anspinnen von Viskosefäden beim Naßsireckspinnen unter Vermeidung von Verstopfuiigen der Spinndüse dadurch erzielt, daß beim Anspinnvorgang eine die Viskose lösende Flüssigkeit durch die Spinntrichter geleitet wird, und daß anschließend die Flüssigkeit durch die normale FillI-flüssigkeit ersetzt wird.
ίο Als Lösungsmittel für die Viskose dienen vorzugsweise Wasser oder eine wäßrige Alkalilösup.g.
Die Erfindung wird nachstehend an !!and einer zur Durchführung des Verfahrens geeigneten und zeichnerisch dargestellten Anordnung näher erlaulert.
Fine Spinndüse 1 ist in üblicher, nicht näher dargestellter Weise mit einer Anzahl von < >l'fnungen versehen. Der Spinndüse 1 wird \on einer Pumpe 12 über eine Leitunu2 Viskosespinnflüssigkeit zugeführt. Das untere Ende der Leitung 2 ragt in den Innenraum eines vergrößerten Spinntrichters Il am oberen Ende eines sich senkrecht erstreckenden Rohres 3. Die Spinndüse 1 ist innerhalb des Spinntrichters 11 ortsfest angeordnet und in eine Flüssigkeit
3« eingetaucht.
Ein Rohr 4 steht in Verbindung mit zwei weiteren Rohren 5 und 7. Das Rohr 5 führt über ein Ventil 6 zu einer Vorratsquelle, die eine Pumpe 13 aufweist. Diese Vorratsquelle enthält eine bestimmte Flüssigkeil, die die Viskose lösen kann, beispielsweise Wasscr oder eine wäßrige Alkalilösnig. Das Rohr 7 führt über ein Ventil 8 zu einer Vorratsquelle, welche eine Pumpe 14 aufweist. Diese Vorratsquellc enthält eine Fällflüssigkcit üblicher Säurezusammensetzung. L'nterhalb des unteren Endes des Rohres 3 ist ein Behälter9 vorgesehen, der zum Sammeln der auslaufenden Flüssigkeit und zum Ablassen über ein nicht dargestelltes Ablaßrohr bestimmt ist.
Außerhalb und im Abstand vom Behälter 9 ist eine Ablenkrolle 10 so angeordnet, daß sie die verfestigten Viskosefäden A, die aus dem unteren Ende des Rohres 3 treten, seitlich ableitet.
Vor dem Beginn des regulären Spinnverfahrens wird das Ventil 8 im Rohr 7 geschlossen und das Ventil 6 im Rohr 5 geöffnet. Die dadurch dem Spinntrichter zugeführte Flüssigkeit besteht vorzugsweise aus Wasser, einer alkalischen Lösung od. ä. und ist in der Lage, die Viskose in und auf der Spinndüse 1 zu lösen. Danach fließt die Flüssigkeit durch das Rohr 3 ab und tritt am unteren Ende aus. Anschließend wird die Pumpe 12 betätigt, um der Spinndüse 1 über die Leitung 2 Viskoseflüssigkeit zuzuführen. Selbstverständlich kann sich die austretende Viskose hierbei nicht verfestigen, da sie während ihres Durchganges durch das Rohr 3 in der Flüssigkeit gelöst wird. Danach wird schrittweise das Ventil 8 im Rohr 7 geöffnet, während das zuvor geöffnete Ventil 6 im Rohr 5 schrittweise geschlossen wird. Dadurch wird im Rohr 3 schrittweise die der Reinigung dienende Flüssigkeit durch die reguläre Fällflüssigkeit ausgetauscht. Am Ende dieses Vorgangs wird die Viskose durch die nun durch das Rohr 3 nach unten fließende Fällflüssigkeit sich verfestigen, so daß
sie in Form eines Faden-Bündels /1 am unleren Fiuie des Rohres 3 austritt und /u der Ahlenkrolle 10 gelaunt. Danach läuft das Bündel durch eine nicht dargestellte Streckzone und von dort /u einer nicht dargestellten Aufwickelvorrichtung.
Aus der vorangegangenen Beschreibung wird deutlich, daß bei Anwendung der zuvor beschriebenen Spinnvorrichtung in der Anfangsperiode des Spinnprozesses eine Flüssigkeit, in der die Viskose loslich ist. in fortwährenden Koniakt mit der Spinndüse ge-
bracht wird. Dadurch werden geronnene Viskoseniassen vermieden und die < iffnungen dei Spinndüse immer in völlig sauberem, nicht verstopftem Zustand gehalten. Dies gilt auch wahrend der csien Verfahrensperiode, und zwar im Gegensatz zur herkömmlichen Technik, bei der die Viskose vom Beginn des Spinnprozesses an mit der Fällflüssigkeit in Berührung kommt. Hierbei besteht die Gefahr, daß ausgefällte Viskose sowohl die öffnungen verstopft als auch die Oberfläche der Spinndüse verschmutzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. atcnianspiuch:
    Verfahren zum Anspinnen \on Viskosefäden beim Naßstreckspinnen unter Vermeidung von Verstopfungen der Spinndüse, dadurch gekennzeichnet, daß beim Anspinnvorgang eine die Viskose lösende Flüssigkeit durch die Spinntrichter geleitet wird, und daß anschließend die Flüssiszkeit durch die normale Fällflüssigkeit ersetzt wird.
DE1660188A 1966-10-24 1967-10-21 Verfahren zum Anspinnen von Viskose fäden Expired DE1660188C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP6990366 1966-10-24

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1660188A1 DE1660188A1 (de) 1971-11-04
DE1660188B2 DE1660188B2 (de) 1973-05-24
DE1660188C3 true DE1660188C3 (de) 1973-12-13

Family

ID=13416104

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1660188A Expired DE1660188C3 (de) 1966-10-24 1967-10-21 Verfahren zum Anspinnen von Viskose fäden

Country Status (5)

Country Link
US (1) US3431336A (de)
CH (1) CH473239A (de)
DE (1) DE1660188C3 (de)
GB (1) GB1193314A (de)
NL (1) NL6714368A (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
CH473239A (de) 1969-05-31
DE1660188A1 (de) 1971-11-04
GB1193314A (en) 1970-05-28
US3431336A (en) 1969-03-04
DE1660188B2 (de) 1973-05-24
NL6714368A (de) 1968-04-25

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