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DE524885C - Vorrichtung zum Nassbehandeln von Einzelfaeden - Google Patents

Vorrichtung zum Nassbehandeln von Einzelfaeden

Info

Publication number
DE524885C
DE524885C DEB145558D DEB0145558D DE524885C DE 524885 C DE524885 C DE 524885C DE B145558 D DEB145558 D DE B145558D DE B0145558 D DEB0145558 D DE B0145558D DE 524885 C DE524885 C DE 524885C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
treatment
liquid
wet treatment
tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB145558D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bemberg AG
Original Assignee
Bemberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bemberg AG filed Critical Bemberg AG
Priority to DEB145558D priority Critical patent/DE524885C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE524885C publication Critical patent/DE524885C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D10/00Physical treatment of artificial filaments or the like during manufacture, i.e. during a continuous production process before the filaments have been collected
    • D01D10/04Supporting filaments or the like during their treatment
    • D01D10/0436Supporting filaments or the like during their treatment while in continuous movement
    • D01D10/0481Supporting filaments or the like during their treatment while in continuous movement the filaments passing through a tube

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Naßbehandeln von Einzelfäden Es ist bekannt, einzelne Fäden mit Flüssigkeiten zu behandeln, indem sie zusammen mit diesen durch ein gebogenes enges Rohr geleitet «-erden. Es ist auch weiterhin bekannt, die Fäden mit Bädern zu behandeln, indem durch Leitorgane, wie Stangen oder Rollen, die erforderliche mehrfacheRichtungsänderung erzielt wird. Diese Art der Behandlung ist bei empfindlichen Fäden mit dein Nachteil verknüpft, daß der Faden an den Umlenkstellen durch Reibung leicht verletzt wird.
  • Es ist weiterhin bekannt geworden, Fäden in gerader Richtung durch Behälter oder 1@@3hre durchzuleiten, welche von Behandlungsflüssigkeiten durchflossen werden. Zu dieser Art von Vorrichtungen gehört auch eine sogenannte Streckspinnvorrichtung für Kupferseide, bei welcher der Faden in senkrechter Richtung und ohne im wesentlichen <eine Richtung zu ändern auf die Spinnspule aufläuft. Der Nachteil der letztgenannten Art von Vorrichtungen besteht darin, daß der Flüssigkeitsstrahl von dein Faden nicht abgetrennt wird. Eine Trennung beider konnte bisher nur dadurch erfolgen, daß der Faden selbst durch geeignete Mittel aus der senkrechten Richtung und damit aus dein Flüssigkeitsstrahl abgelenkt wurde. Damit sind aber wieder die Nachteile der eingangs genannten Vorrichtungen verbunden.
  • Durch die Erfindung werden die geschilrIerten Nachteile dadurch vermieden, daß die 1 >ehandlungsrohre für den Faden in senkrechter Richtung angeordnet sind und im unteren Ende ausgebaucht und nach innen eingestülpt sind, so daß ein Ringkanal für das Auffangen der Behandlungsflüssigkeit entsteht. Aus diesem Ringkanal wird die Behandlungsflüssigkeit laufend durch ein angesetztes Abflußrohr abgeleitet.
  • Die Zuleitung für die Behandlungsflüssigkeit in das Röhrchen kann direkt an der oberen Mündung desselben oder seitlich in beliebiger Höhe erfolgen. Hierdurch ist es möglich, den Faden nur in einem Teil der Röhre im Gegenstrom, dagegen im anderen Teil iin Gleichstrom mit der Behandlungsflüssigkeit zu leiten.
  • Die Erfindung ist einer allgemeinen Anwendbarkeit füli.ig. So können beispielsweise die beim Streckspinnverfahren üblichen Spinnvorrichtungen im unteren Ausflufi mit der erfindungsgemäß gestalteten Röhre versehen sein. Auf diese "'eise gelingt es, den Faden in senkrechter Richtung und ohne seitliche Ablenkung unmittelbar auf die Aufwickelvorrichtung zu führen, ohne <laß der Strahl der Fällflüssigkeit ihn hierbei begleitet. Denn die Fällfliissigkeit wird nahezu vollständig in dein Ringkanal gesammelt und nach der Seite abgeleitet. Wird außerdem berücksichtigt, wie unerwünscht die dt:rch die Schleuderkraft der Spinnzentrifuge zerstäubte und vernebelte Fällflüssigkeit in gesundheitlicher Hinsicht ist, so liegt der Vorteil der Erfindung auf der Hand.
  • Unter anderem läßt sich die lr;indtuig vorteilhaft für (las Färben während eines gleichzeitigen Zwirneis verwenden. Der von. der Zwirnspule beispielsweise über Kopf abgezogene Faden wird in im wesentlichen senkrechter Richtung und ohne seine Richtung zu ändern durch die Röhre von unten nach oben durch die Flotte hindurchgeleitet und hierbei gefärbt. Nach dem Verlassen der Röhre wird der Faden in derselben Richtung auf eine Spule geleitet. Während des Aufspulens wird nun die überschüssig am Faden haftende Farbflotte durch Berieseln, Besprühen oder Eintauchen der Spule in ein Bad herausgewaschen, so daß in einen Arbeitsgang der Faden den drei Behandlungen des Zwirneis, Färbens und Waschens unterzogen wird.
  • Die Erfindung weist eine Anzahl bisher nicht erreichter Vorteile auf. Die Reibung zwischen dein Faden und den Vorrichtungen für die Naßbehandlung ist durch die geradlinige Führung des Fadens auf ein Minimum herabgesetzt und der Faden damit in schoilender Weise behandelt. Durch die geradlinige Führung wird die Apparatur vereinfacht, da alle Leitrollen und weiteren Umlenkteile entfallen. Anderseits sind die Nachteile vermieden, welche den bekannt gewordenen Vorrichtungen anhaften, in welchen Fäden, ohne daß diese aus der geraden Richtung abgelenkt werden, einer Maßbehandlung unterzogen werden. Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung gelingt es in einfacher Weise, die senkrecht strömende, den Faden begleitende oder ihm entgegenfließende Flüssigkeit vom Faden abzutrennen, ohne daß dieser eine Richtungsänderung erfahren muß. Endlich fließt infolge der Stauwirkung der Einschnürungen nur eine geringe Menge der Behandlungsflüssigkeit ab, und damit wird eine erwünschte Ersparnis erzielt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt Abb. i die Gesamtanordnung einer Zwirn-und N aßbehandlungsvorrichtung, Abb. 2 die Behandlungsröhre.
  • Die Röhre i ist entweder glattwandig oder hat in gleichen Abständen Einschnürungen io und am unteren Ende eine Ausbauchung 2 mit eingestülptem Mündungsrand i i, wodurch ein Ringkanal 3 entsteht, der mit einem Ableitungsrohr d. verbunden ist. Unterhalb der oberen Mündung ist das Zuleitungsrohr 6 angeschlossen. Das kurz unterhalb der oberen Mündung angebrachte und mit dem Abflußrohr 4 verbundene ü'berlaufrolir 5 sorgt für einen gleichbleibenden Flüssigkeitsspiegel. Von der Zwirnspule 8 wird der Faden g über Kopf in senkrechter Richtung abgezogen, gezwirnt, durch die Röhre i hindurchgeleitet und auf die Spule 7 aufgewickelt. Besonders zweckmäßig ist es, dabei den Fallen von der unteren umgestülpten Mündung aus nach oben und die Flüssigkeit im Gegenstrom abwärts zu leiten, weil dadurch infolge der durch Adhäsion am Faden haftenden Flüssigkeitsschicht nur wenig Flüssigkeit ausfließen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Naßbehandeln von Einzelfäden, die während der Behandlung senkrecht durch Röhren geführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Behandlungsflüssigkeit durchströmte Röhre (i) an der unteren Offnung in einen durch eine Erweiterung (2) und Einstülpung (i i) des öffnungsrandes gebildeten, mit einem seitlichen Abfluß (d.) versehenen Ringkanal zum Auffangen von Flüssigkeit endigt.
DEB145558D 1929-09-09 1929-09-10 Vorrichtung zum Nassbehandeln von Einzelfaeden Expired DE524885C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB145558D DE524885C (de) 1929-09-09 1929-09-10 Vorrichtung zum Nassbehandeln von Einzelfaeden

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1897122X 1929-09-09
DEB145558D DE524885C (de) 1929-09-09 1929-09-10 Vorrichtung zum Nassbehandeln von Einzelfaeden

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE524885C true DE524885C (de) 1931-05-15

Family

ID=25968791

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB145558D Expired DE524885C (de) 1929-09-09 1929-09-10 Vorrichtung zum Nassbehandeln von Einzelfaeden

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE524885C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740271C (de) * 1941-02-10 1943-10-15 Walther Scheidhauer Verfahren und Vorrichtung zur Nachbehandlung von Faeden oder Fadenbuendeln, insbesondere Kunstseidefaeden, im fortlaufenden Arbeitsgang
DE1233360B (de) * 1959-04-07 1967-02-02 Onderzoekings Inst Res Vorrichtung zum Appretieren eines kontinuierlich fortlaufenden Fadens oder Garnes

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740271C (de) * 1941-02-10 1943-10-15 Walther Scheidhauer Verfahren und Vorrichtung zur Nachbehandlung von Faeden oder Fadenbuendeln, insbesondere Kunstseidefaeden, im fortlaufenden Arbeitsgang
DE1233360B (de) * 1959-04-07 1967-02-02 Onderzoekings Inst Res Vorrichtung zum Appretieren eines kontinuierlich fortlaufenden Fadens oder Garnes

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