DE1660180C - Vorrichtung zum Abschneiden und Ablegen laufender Kunstfäden bei Topfspinnmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zum Abschneiden und Ablegen laufender Kunstfäden bei TopfspinnmaschinenInfo
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Description
oder mittels einer Schere oder eines Messers ange-
wendet, bei dem der Faden, der in den Spinntopf
läuft, geführt und in einen anderen bereitstehenden
30 Spinntopf eingeleitet wurde, aber bei einem solchen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung Verfahren wird der Faden immer von Hand abgezum
Abschneiden und Ablegen laufender Kunstfäden schnitten, und somit ist viel Arbeit erforderlich,
bei Topfspinnmaschinen, mit einem Schneidmesser, Außerdem wurde ein anderes Verfahren zum Ab-
einem seitlich bewegbaren und durch einen Spül- schneiden des laufenden Fadens vorgeschlagen, wie
strom beschickten Fadenführungstrichter sowie einem 35 es in der deutschen Patentschrift 620091 beschrieben
in Ablegestellung unter dem Fadenführungstrichter ist. Gemäß diesem Verfahren sind ein Behälter mit
angeordneten Behälter, von welchem ein Faden- einem Flüssigkeitszuführrohr an seinem oberen Teil
ablegerohr abwärts verläuft. und zwei weitere Behälter so vorgesehen, daß die
Eine Vorrichtung dieser Art dient zum sicheren letzteren beiden Behälter auf derselben Höhe unter-Abschneiden
eines laufenden Fadens, ohne das 40 halb des ersten Behälters stehen können, und ein
irgendeine Störung beim Spinnen des Fadens hervor- Messer ist zwischen den beiden unterer. Behältern
gerufen wird, um bei Bedarf leicht und sicher die vorgesehen. Während einer Flüssigkeit die Möglich-Laufrichtung
des Fadens in einer Topfspinnmaschine keit gegeben wird, in den oberen Behälter einzuändern
zu können, wenn der laufende Faden in einen fließen, verschiebt sich dieser obere Behälter in seitsich
drehenden Spinntopf eingeführt oder der Faden, 45 licher Richtung, und der Faden, der aus dem oberen
der in den Spinntopf hineinläuft, an eine andere Behälter zu einem der unteren Behälter läuft, wird
Stelle geleitet werden soll. dadurch abgeschnitten. Bei einem solchen Verfahren
Der Kunstfaden, der in der Topfspinnmaschine ge- ist es, selbst wenn die Kante des Messers zwischen
spönnen wird, wird Üblicherweise durch einen Trich- den unteren beiden Behältern scharf ist, sehr schwieter
in einen Spinntopf geleitet, der sich mit hoher 5° rig, den Faden abzuschneiden, ohne den Spinn-Geschwindigkeit
dreht, und dann zu einem Spinn- Vorgang zu stören, solange die Bewegungsgeschwinkuchen
geformt. Der Spinnkuchen wird aus dem digkeit des oberen Behälters und die Flüssigkeits-Spinntopf
herausgenommen, nachdem der laufende einspritzmenge gering sind, denn eine zum Abschnei-Faden
abgeschnitten und ihm zeitweilig die Mög- den notwendige Spannung wird auf den laufenden
lichkeit gegeben wurde, an eine andere Stelle ge- 55 Faden nicht aufgebracht. Insbesondere das Einleitet
zu werden, und nachdem die Drehung des führen des Fadens in den Spinntopf war nur sehr
Spinntopfes angehalten wurde. Nachdem der Kuchen schwer erreichbar.
herausgenommen worden ist, wird die Drehung des Außerdem wurde ein anderes Verfahren bekannt,
leeren Spinntopfes wieder fortgesetzt, und der Faden, wie es in der USA.-Patentschrift 2 412 403 beschrieder
zu der anderen Stelle läuft, wird abgeschnitten 60 hen ist. Gemäß diesem Verfahren wird der Faden
und wieder durch den Trichter in den Spinntopf ein- durch Bewegung eines L-förmigen Schneideelementes
geführt. Der Faden läuft dann wieder in den Spinn- cjuer zu dem laufenden Faden abgeschnitten. Bei dielopf
und bildet einen Kuchen. Der obige Arbeitsgang sein Verfahren fehlt jedoch die Aufbringung einer
wird wiederholt in der Topfspinnmaschine durch- Spannung auf den laufenden Faden, die zum Abgeführt.
65 schneiden notwendig ist, wie es in dem deutschen Wie es oben festgestellt wurde, muli 'm den lau- Patent 620 091 der Fall ist, und infolgedessen traten
Ienden Faden von der anderen Stelle in den Spinntopf beim Abschneiden des Fadens Schwierigkeiten auf.
/11 k'ili'i'. oder ihn zeitweilig aus dem Spinntopf zu der Diese Schwierigkeiten waren besonders bemerkbar,
I" WT d£Juti5,??hSpi.nnipf einSeIeitet werde" schlitz 112, einem Flüssigkeitsäusiaß 113 und einem
|. sol te. Somit war das Abschneiden nur schwer zu er- Flüssigkeitseinspritzrohr 114, das mit einem Flüssig-
§S. zie^n. keitszuführrohr (nicht gezeigt) verbunden ist, das
■ ,^7 Λ Ϊ η ^Ρ3"2'^Ηεη Patentschrift horizontal über die gesamte Länge der Spinner
46 Π 67 noch ein am^ B
^ maß diesem Verfahren wird der in den Spinntopf Gemäß Fig. 2 und 3 weist die Vorrichtung
P Rufende Faden bei einer Spannung geschnitten, die einen Behälter 21 auf, an dessen oberem Rand 211
ft r ÄT h^g T ^d'· u^ dnem Gerät die eine Fadenführungsplatte 22 mit einem glatten, ge-
|-r Möglichkeit gegeben wird, sich in horizontaler Räch- bogenen Rand 221 an der rechten Außenseite vorig;
tung zwischen der letzten Rolle und dem Trichter io gesehen ist, wie es in Fig. 2 gezeigt ist, während
g: hin- und herzubewegen, wahrend der abgeschnitteae die Platte an ihrer linken geraden Seite mit einem
Faden durch dieses Gerat horizontal gebündelt wird. Durchgangsschlitz 222 mit einer Breite zwischen
gi Wenn der Faden in den Spinntopf eingeführt wer- 7 und 3 mm versehen ist. Außerdem ist am unteren
den soll, wird das Fadenmesser in horizontaler Rieh- Teil des Behälters ein Schutzrohr 24 mit einer
fx tung bewegt, um den Faden abzuschneiden, während iS Fadenführungsdüse 23 vorgesehen, und das Schutzfr
<"e flüssigkeit aus einer Flüssigketeeinspritzdüse rohr 24 ist mit dem Behälter mittels einer Schraubf
unterhalb der letzten Rolle eingeführt wird. Beim muffe 241 verbunden. Außerdem ist das untere
; Bundein des in den Spinntopf einlaufenden Fadens Ende des Schutzrohres 24 mit einem Fadenablegej
in horizontaler Richtung jedoch ist es nicht leicht, rohr 25 fest verbunden. An dem mit dem Schutzj
den Faden zwischen dem Spinntopf und dem Gerät ao rohr verbundenen Fadenablegerohr 25 ist eine Lei-ί
abzuschneiden, und infolgedessen neigt ein Teil des tung 26 fest angebracht, die eine hervorstehende
Fadens in dem Spinntopf dazu, wieder herausgezogen Flüssigkeitseinspritzdüse 261 in der Mitte am rech-
; zu werden, und ein zufriedenstellendes Ergebnis ist ten Ende des Fadenablegerohres 25 aufweist, wie es
! nicht immer erzielbar. in Fig 3 gezeigt ist Die Leitung 26 ist mit einem
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht as Flüssigkeitszuführrohr 27 mittels einer Überwurfdarin,
die eingangs genannte Vorrichtung so weiter- mutter 262 verbunden, wie es in Fig. 1 gezeigt ist,
zubilden, daß sämtliche obenerwähnten Nachteile wobei das Flüssigkeitszuführrohr horizontal von
beseitigt werden und das Abschneiden des laufenden einem Ende der Spinnmaschine (nicht gezeigt) bis
; Fadens, dessen Laufrichtung geändert werden soll, zu dem anderen Ende vorgesehen ist und in seiterleichtert
wird. 3„ lieber Richtung geringfügig gleiten kann. Das andere
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch Ende des Fadenablegerohres 25, d. h., das linke
gelöst, daß ein seitlich bewegbares Flüssigkeit- Ende des Rohres gemäß F i g. 1, erstreckt sich durch
zuführrohr angeordnet ist, von welchem eine Lei- eine Stützplatte 28 hindurch, die an dem Flüssigtung
über eine Flüssigkeitseinspritzdüse zu dem keitszuführrohr 27 befestigt ist, und das Ende des
Fadenablegerohr führt, und daß der Behälter eine 35 Fadenablegerohres 25 ist L-förmig nach unten ge-Fadenführungsplatte
mit gebogenem Rand und einem bogen. Ein Trog 29, der an einem Ende nach unten Durchgangsschlitz für das auf einer Welle schwenk- geneigt ist, ist von einem Ende der Spinnmaschine
bare Schneidmesser aufweist. zum rechten Ende hin unterhalb des Endes des Besonders zweckmäßig ist es, wenn sich das L-förmig gebogenen Fadenablegerohres 25 ange-Schneidmesser
schwenkbar in vertikaler Richtung 40" ordnet.
mit einer Bewegungsgeschwindigkeit bewegt, die we- Die Schneidvorrichtung 3 zum Abschneiden des
nigstens l,5fache so groß ist wie die Laufgeschwin- Fadens weist eine Stütze 33 zum Tragen eines
digkeit des Fadens. Schneidmessers 32 auf einer Welle 31 auf, die von
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand der einem Ende der Spinnmaschine bis zu dem anderen
Zeichnung beschrieben. Darin zeigt 45 Ende horizontal angeordnet und um eine halbe
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Vor- Drehung schwenkbar ist. Die Stütze 33 ist zylin-
richtung, die eine Ausführungsform der vorliegen- drisch und wird von der Welle aufgenommen. Ein ,
den Erfindung zeigt, Ende der Stütze hat ein hervorstehendes Teil zum *"
Fig. 2 eine Draufsicht einer Fadenführung, die Befestigen des Schneidmessers 32, so daß die Kante
ein Teil der vorliegenden Vorrichtung ist, 50 des Messers dem Behälter 2 zugewandt fst.
Fig. 3 einen Schnitt durch die Fadenführung ent- Der Fadenführungstrichter 1, der Behälter 2, die
lang der Linie X-X' in F i g. 2, Schneidvorrichtung 3 zum Schneiden des Fadens
F i g. 4 eine Lage der Vorrichtung gemäß der Er- usw. werden durch eine einzige Autriebsquelle (nicht
findung, in der der Faden in den Spinntopf läuft, gezeigt) über eine Synchronisierungsvorrichtung
F i g. 5 eine Lage, in der der laufende Faden ver- 55 (nicht gezeigt) angetrieben, die an der Außenwand
lagert wird, der Spinnmaschine vorgesehen ist.
F i g. 6 eine Lage, in der der Faden zur anderen Die Arbeitsweise der vorliegenden Erfindung
Stelle läuft, nachdem er verlagert und abgeschnitten wird in bezug auf die Zeichnung erläutert. In
worden ist und Fig. 4 läuft ein Faden A, der zu einem Spinnkuchen
Fig. 7 eine Lage, in der der laufende Faden von 60 geformt werden soll, von der letzten Rolle 4 direkt
der anderen Stelle zum Spinnkopf hin verlagert wird. in einen Trichter 5. Der Trichter 11 befindet sich
In Fig. 1 ist ein Behälter 2 direkt unterhalb an der linken Seite des laufenden Fadens A, die
einem Fadenführungstrichter 1 vorgesehen, und eine Spitze des Schneidmessers 32 der Schneidvorrich-
Schneidvorrichtung 3 zum Abschneiden des Fadens tung 3 zum Abschneiden des Fadens steht aufrecht,
ist in Übereinstimmung mit dem Behälter 2 vor- 65 und der Behälter 21 befindet sich an der rechten
gesehen. Der Fadenführungstrichter 1 ist allgemein Seite des laufenden Fadens A in Ruhelage in einem
bekannt und besteht aus einem Trichter Il mit Abstand von dem laufenden Faden A, ohne das
Fadenführungsflügeln 111, einem Fadenaufnahmc- Spinnen des Fadens A zu stören. Wenn der Spinn-
kuchen aus dem Spinntopf herausgenommen werden soll, gleitet der Trichter 11 in die besondere Lage
nach rechts, und der laufende Faden A wird zu dem Fadenaufnahmeschlitzll2 durch die Fadenführungsflügel 111 des Fadenführungstrichters geführt. Nach
der Aufnahme gleitet der Behälter 21 nach links. Dann wird der laufende Faden A durch den Rand
der Fadenfühningsplatte 22 des Behälters 21 nach links geschoben, wie es in Fig. 5 gezeigt ist. Der
links, so daß der Faden A schräg von der Spitze des
Trichters 11 zu dem Behälter 21 laufen kann, wie es in Fig. 7 gezeigt ist, und gleichzeitig kann die
Spitze des Trichters 11 in vertikaler Ausrichtung 5 mit dem Trichter 5 stehen. Wenn das Schneidmesser
32 um eine halbe Drehung von oben nach vorn geschwenkt wird, während die Flüssigkeit aus dem
Trichter 11 in diesem Zustand eingespritzt wird, wird der Faden Λ an der Kreuzungsstelle des
Faden~ läuft immer noch in den Trichter 5. Die io schräg laufenden Fadens A mit dem Schneidmesser
Mitte des Fadenführungstrichters 11 befindet sich 32 abgeschnitten. In diesem Fall muß die Fadenvertikal in Ausrichtung mit der Mitte des Behälters führungsplatte 22 so angeordnet sein, daß ihr rech-21. Während die Flüssigkeit von dem Trichter 11 tes Ende an der linken Seite des Schneidmessers 32
und von der Flüssigkeitseinspritzdüse 261 in diesem Hegt. Das obere abgeschnittene Ende des auf diese
Zustand eingespritzt wird, wird die Welle 31 der »5 Weise geschnittenen Fadens Λ wird durch die Flüs-Schneidvorrichtung 3 zum Abschneiden des Fadens sigkeit geführt, die aus dem Trichter 11 eingespritzt
um eine halbe Drehung von oben aus nach vorn ge- wird, und fließt zusammen mit der Flüssigkeit in den
schwenkt. Das Schneidmesser 32, das an der Welie Trichter 5. Auf diese Weise wird der Faden A wieder
31 befestigt ist, schneidet den Faden-, der in schrä- in den Spinntopf ί nicht gezeigt) eingeführt und zu
ger Richtung über die Fadenfühningsplatte 22 läuft, ao dem Spinnkuchen geformt. Wenn der Faden Λ in
an der Kreuzungsstelle des Fadens mit dem Messer den Spinntopf eingeführt ist, wird die Flüssigkeitsdurch die Verschwenkung des Messers ab. Die einspritzung beendet, und der Trichter 11 wird in
Fadenfühningsplatte 22 muß, wenn der Faden A ab- seine Ausgangslage gemäß Fig. 4 zurückgeführt,
geschnitten werden soll, so angeordnet sein, daß der Auch das Schneidmesser 32 wird in seine obere
Durchgangsschlitz 222 der Fadenfühningsplatte 22 35 Ausgangslage zurückgeführt. Wenn der Behälter 21
an der Stelle des Schneidmessers 32 liegt. Ent- in seine Ausgangslage an der rechten Seite zurücksprechend tritt das Schneidmesser 32 durch diesen
Durchgangsschlitz 222 hindurch. Der auf diese
Weise abgeschnittene Faden fließt mit Hilfe der aus
dem Trichter 11 eingespritzten Flüssigkeit in den Be- 30
halter 21 des Fadenführungstrichters, wie es in
F i g. 6 gezeigt ist, erreicht das Fadenablegerohr 25
in Fig. 1 und wird aus diesem durch die Flüssigkeit, die aus der Flüssigkeitseinspritzdüse 261 der
Leitung 26 eingespritzt wird, in den Trog 29 ge- 35 Bewegungsgeschwindigkeit und die Bewegungsrichleitet Somit wird der Faden-, der mit der Flüssig- tung des Schneidmessers 32, spielen eine wichtige
keit in den Behälter 21 gespült wird, in die Mitte Rolle. Erfindungsgemäß wurde als Ergebnis von
des Fadenablegerohres 25 geleitet, da die Spitze der verschiedenen Experimenten und Studien heraus-Fadenführungsdüse 23 unterhalb des Behälters 21 gefunden, daß zum leichten Verändern der Laufnahezu bis zur Mitte des Fadenablegerohres 25 her- 40 richtung des Fadens der Faden in einem Zustand gevorsteht, und der Faden wird kräftig geführt und in schnitten werden muß, in dem er sich nahezu verden Trog 29 durch die Flüssigkeit abgegeben, die tikal befindet, und zwar durch Bewegen des Messers
von der Flüssigkeitseinspritzdüse 261 der Leitung in vertikaler Richtung entlang der eingespritzten
26 eingespritzt wird, die in der Mitte des Faden- Flüssigkeit, um zu verhindern, daß das abgeschnitab'egerohrss 25 hervorsteht Infolgedessen errahn 45 tene bnde des Fadens zurückspringt oder vibriert,
der Faden A während seines Spinnens keine Störung, wenn der Faden abgeschnitten ist, und daß die Bewegungsgeschwindigkeit des Messers schneller sein
muß als die Laufgeschwindigkeit des Fadens A. Das heißt, wenn die Bewegungsgeschwindigkeit des
50 Messers 32 mit W bezeichnet wird, die Laufgeschwindigkeit des Fadens Λ mit V bezeichnet wird
und fP^l^V, kann der Faden- sicher abgeschnitten und der Wechsel der Laufrichtung erleichtert werden.
kehrt, gleitet der Faden-, der in den Spinntopf hineinläuft, an dem gebogenen Rand 221 der
Fadenfühningsplatte 22 entlang.
Beim Abschneiden des laufenden Fadens A zum Verändern seiner Laufrichtung muß bemerkt werden, daß der Faden A nicht einfach durch Schwenken des Schneidmessers 32 abgeschnitten werden
kann, sondern die Schwenkgeschwindigkeit, d. h. die
wie z. B. ein Anhaften des Fadens an der Rohrwand
usw. Das geschwenkte Schneidmesser 32 wird in seine Ausgangslage zurückgeführt, während der
Faden A in den Trog 29 abgegeben wird.
Wenn der Faden A, der in den Behälter 21 hineinläuft, in den Spinntopf (nicht gezeigt) durch den
Trichter 5 eingeführt werden soll, gleitet der Behälter 21, in den der Faden A hineinläuft, nach
Claims (1)
1 ^J 2
■Γ t t anderen Stelle zu leiten, der Faden jedesmal abge-
• '■: ' Patentansprüche: schnitten werden, wenn die Laufrichtung des Fadens
. geändert werden soll. Das Abschneiden des laufenden
1, Vorrichtung zum Abschneiden urtd Ablegen Fadens wurde bisher von Hand durchgeführt. Ein
laufender Kunstfäden bei Topfspinnmaschinen, 5 derartiger Vorgang ist jedoch sehr primitiv, und da
mit einem Schneidmesser, einem seitlich bsweg- , jeder Faden von der entsprechenden Rolle her von
baren und durch einen Spülstrom beschickten Hand abgeschnitten werden muß, ist es sehr schwie-Faden
führungstrichter sowie einem in Ablege- rig, jeden Faden gleichzeitig abzuschneiden, und instellung
unter dem Fadenführungstrichter ange- folgcdessen neigt der Spinnkuchen dazu, eine unordneten
Behälter, von welchem ein Fadenablege- io gleiche Fadenlänge zu haben. Das auf diese Weise errohr
abwärts verläuft, dadurch gekenn- zielte Produkt wird oft ungleich. Außerdem muß der
zeichnet, daß ein seitlich bewegbares Flüs- abgeschnittene Faden im Spinnbad gebadet oder'
sigkeitszufiihrrohr (27) angeordnet ist, von wel- während des Spinnens auf die Streckrolle aufgechem
eine Leitung (26) über eine Flüssigkeitsein- wickelt werden. Wenn der Faden wieder in den Spinnspritzdüse
(261) zu dem Fadenablegerohr (25) 15 topf eingeführt werden soll, muß er somit von der
führt, und daß der Behälter (21) eine Fadenfüh- entsprechenden Rolle von Hand abgenommen und
rungsplatte (22) mit gebogenem Rand und einem durch den Trichter in das Gefäß geleitet werden,
Durchgangsschlitz (222) für das auf einer Welle indem er durch den Trichter unter Verwendung
(31) schwenkbare Schneidmesser (32) aufweist. dci Flüssigkeit dort hindurchgeführt wird. Es ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- ao jedoch nicht leicht und erfordert großes Geschick,
kennzeichnet, daß sich das Schneidmesser (32) den Faden in den Spinntopf einzuführen. Auf diese
schwenkbar in vertikaler Richtung mit einer Be- Weise sind die herkömmlichen Hand-Arbeitsgänge
wegungsgeschwindigkeit bewegt, die wenigstens sehr unwirtschaftlich und wenig produktiv.
l,5fach so groß ist wie die Laufgeschwindigkeit Wenn der geformte Kuchen aus dem Spinntopf
des Fadens. 25 herausgenommen werden sollte, wurde allgemein ein
Verfahren zum Abschneiden des Fadens von Hand
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