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DE1660180B1 - Vorrichtung zum Abschneiden und Ablegen laufender Kunstfaeden bei Topfspinnmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Abschneiden und Ablegen laufender Kunstfaeden bei Topfspinnmaschinen

Info

Publication number
DE1660180B1
DE1660180B1 DE19671660180 DE1660180A DE1660180B1 DE 1660180 B1 DE1660180 B1 DE 1660180B1 DE 19671660180 DE19671660180 DE 19671660180 DE 1660180 A DE1660180 A DE 1660180A DE 1660180 B1 DE1660180 B1 DE 1660180B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
spinning
pot
cut
cutting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19671660180
Other languages
English (en)
Inventor
Atsumi Asami
Eitoku Ikee
Eizo Nakashima
Hirokichi Takata
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Asahi Chemical Industry Co Ltd
Original Assignee
Asahi Chemical Industry Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Asahi Chemical Industry Co Ltd filed Critical Asahi Chemical Industry Co Ltd
Publication of DE1660180B1 publication Critical patent/DE1660180B1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H9/00Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine
    • D01H9/02Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine for removing completed take-up packages and replacing by bobbins, cores, or receptacles at take-up stations; Transferring material between adjacent full and empty take-up elements
    • D01H9/16Yarn-severing arrangements, e.g. for cutting transfer tails; Separating of roving in flyer
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D7/00Collecting the newly-spun products
    • D01D7/02Collecting the newly-spun products in centrifugal spinning pots

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

wenn der Faden in den Spinntopf eingeleitet werden sollte. Somit war das Abschneiden nur schwer zu erzielen.
Außerdem ist aus der japanischen Patentschrift 461167 noch ein anderes Verfahren bekannt. Gemaß diesem Verfahren wird der in den Spinntopf laufende Faden bei einer Spannung geschnitten, die dadurch aufgebracht wird, daß einem Gerät die Möglichkeit gegeben wird, sich in horizontaler Richtung zwischen der letzten Rolle und dem Trichter hin- und herzubewegen, während der abgeschnittene Faden durch dieses Gerät horizontal gebündelt wird. Wenn der Faden in den Spinntopf eingeführt werden soll, wird das Fadenmesser in horizontaler Richtung bewegt, um den Faden abzuschneiden, während die Flüssigkeit aus einer Flüssigkeitseinspritzdüse unterhalb der letzten Rolle eingeführt wird. Beim Bündeln des in den Spinntopf einlaufenden Fadens in horizontaler Richtung jedoch ist es nicht leicht, den Faden zwischen dem Spinntopf und dem Gerät abzuschneiden, und infolgedessen neigt ein Teil des Fadens in dem Spinntopf dazu, wieder herausgezogen zu werden, und ein zufriedenstellendes Ergebnis ist nicht immer erzielbar.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die eingangs genannte Vorrichtung so weiterzubilden, daß sämtliche obenerwähnten Nachteile beseitigt werden und das Abschneiden des laufenden Fadens, dessen Laufrichtung geändert werden soll, erleichtert wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß ein seitlich bewegbares Flüssigkeitszuführrohr angeordnet ist, von welchem eine Leitung über eine Flüssigkeitseinspritzdüse zu dem Fadenablegerohr führt, und daß der Behälter eine Fadenführungsplatte mit gebogenem Rand und einem Durchgangsschlitz für das auf einer Welle schwenkbare Schneidmesser aufweist.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn sich das Schneidmesser schwenkbar in vertikaler Richtung mit einer Bewegungsgeschwindigkeit bewegt, die wenigstens l,5fache so groß ist wie die Laufgeschwindigkeit des Fadens.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand der Zeichnung beschrieben. Darin zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung, die eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt,
F i g. 2 eine Draufsicht einer Fadenführung, die ein Teil der vorliegenden Vorrichtung ist,
F i g. 3 einen Schnitt durch die Fadenführung entlang der Linie X-X' in F i g. 2,
F i g. 4 eine Lage der Vorrichtung gemäß der Erfindung, in der der Faden in den Spinntopf läuft,
F i g. 5 eine Lage, in der der laufende Faden verlagert wird,
F i g. 6 eine Lage, in der der Faden zur anderen Stelle läuft, nachdem er verlagert und abgeschnitten worden ist und
F i g. 7 eine Lage, in der der laufende Faden von der anderen Stelle zum Spinnkopf hin verlagert wird.
In Fig. 1 ist ein Behälter 2 direkt unterhalb einem Fadenführungstrichter 1 vorgesehen, und eine Schneidvorrichtung 3 zum Abschneiden des Fadens ist in Übereinstimmung mit dem Behälter 2 vorgesehen. Der Fadenführungstrichter 1 ist allgemein bekannt und besteht aus einem Trichter 11 mit Fadenführungsflügeln 111, einem Fadenaufnahmeschlitz 112, einem Flüssigkeitsauslaß 113 und einem Flüssigkeitseinspritzrohr 114, das mit einem Flüssigkeitszuführrohr (nicht gezeigt) verbunden ist, das horizontal über die gesamte Länge der Spinnmaschine verläuft.
Gemäß Fig. 2 und 3 weist die Vorrichtung einen Behälter 21 auf, an dessen oberem Rand 211 eine Fadenführungsplatte 22 mit einem glatten, gebogenen Rand 221 an der rechten Außenseite vorgesehen ist, wie es in F i g. 2 gezeigt ist, während die Platte an ihrer linken geraden Seite mit einem Durchgangsschlitz 222 mit einer Breite zwischen 7 und 3 mm versehen ist. Außerdem ist am unteren Teil des Behälters ein Schutzrohr 24 mit einer Fadenführungsdüse 23 vorgesehen, und das Schutzrohr 24 ist mit dem Behälter mittels einer Schraubmuffe 241 verbunden. Außerdem ist das untere Ende des Schutzrohres 24 mit einem Fadenablegerohr 25 fest verbunden. An dem mit dem Schutzrohr verbundenen Fadenablegerohr 25 ist eine Leitung 26 fest angebracht, die eine hervorstehende Flüssigkeitseinspritzdüse 261 in der Mitte am rechten Ende des Fadenablegerohres 25 aufweist, wie es in F i g. 3 gezeigt ist. Die Leitung 26 ist mit einem Flüssigkeitszuführrohr 27 mittels einer Überwurfmutter 262 verbunden, wie es in F i g. 1 gezeigt ist, wobei das Flüssigkeitszuführrohr horizontal von einem Ende der Spinnmaschine (nicht gezeigt) bis zu dem anderen Ende vorgesehen ist und in seitlicher Richtung geringfügig gleiten kann. Das andere Ende des Fadenablegerohres 25, d. h., das linke Ende des Rohres gemäß Fig. 1, erstreckt sich durch eine Stützplatte 28 hindurch, die an dem Flüssigkeitszuführrohr 27 befestigt ist, und das Ende des Fadenablegerohres 25 ist L-förmig nach unten gebogen. Ein Trog 29, der an einem Ende nach unten geneigt ist, ist von einem Ende der Spinnmaschine zum rechten Ende hin unterhalb des Endes des L-förmig gebogenen Fadenablegerohres 25 angeordnet.
Die Schneidvorrichtung 3 zum Abschneiden des Fadens weist eine Stütze 33 zum Tragen eines Schneidmessers 32 auf einer Welle 31 auf, die von einem Ende der Spinnmaschine bis zu dem anderen Ende horizontal angeordnet und um eine halbe Drehung schwenkbar ist. Die Stütze 33 ist zylindrisch und wird von der Welle aufgenommen. Ein Ende der Stütze hat ein hervorstehendes Teil zum Befestigen des Schneidmessers 32, so daß die Kante des Messers dem Behälter 2 zugewandt ist.
Der Fadenführungstrichter 1, der Behälter 2, die Schneidvorrichtung 3 zum Schneiden des Fadens usw. werden durch eine einzige Antriebsquelle (nicht gezeigt) über eine Synchronisierungsvorrichtung (nicht gezeigt) angetrieben, die an der Außenwand der Spinnmaschine vorgesehen ist.
Die Arbeitsweise der vorliegenden Erfindung wird in bezug auf die Zeichnung erläutert. In Fig. 4 läuft ein Faden-, der zu einem Spinnkuchen geformt werden soll, von der letzten Rolle 4 direkt in einen Trichter 5. Der Trichter 11 befindet sich an der linken Seite des laufenden Fadens A1 die Spitze des Schneidmessers 32 der Schneidvorrichtung 3 zum Abschneiden des Fadens steht aufrecht, und der Behälter 21 befindet sich an der rechten Seite des laufenden Fadens A in Ruhelage in einem Abstand von dem laufenden Faden-, ohne das Spinnen des Fadens A zu stören. Wenn der Spinn-
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kuchen aus dem Spinntopf herausgenommen werden links, so daß der Faden- schräg von der Spitze des soll, gleitet der Trichter 11 in die besondere Lage Trichters 11 zu dem Behälter 21 laufen kann, wie nach rechts, und der laufende Faden A wird zu dem es in F i g. 7 gezeigt ist, und gleichzeitig kann die Fadenaufnahmeschlitz 112 durch die Fadenführungs- Spitze des Trichters 11 in vertikaler Ausrichtung flügel 111 des Fadenführungstrichters geführt. Nach 5 mit dem Trichter 5 stehen. Wenn das Schneidmesser der Aufnahme gleitet der Behälter 21 nach links. 32 um eine halbe Drehung von oben nach vorn ge-Dann wird der laufende Faden- durch den Rand schwenkt wird, während die Flüssigkeit aus dem der Fadenführungsplatte 22 des Behälters 21 nach Trichter 11 in diesem Zustand eingespritzt wird, links geschoben, wie es in Fig. 5 gezeigt ist. Der wird der Faden- an der Kreuzungsstelle des Faden läuft immer noch in den Trichter 5. Die io schräg laufenden Fadens yi mit dem Schneidmesser Mitte des Fadenführungstrichters 11 befindet sich 32 abgeschnitten. In diesem Fall muß die Fadenvertikal in Ausrichtung mit der Mitte des Behälters führungsplatte 22 so angeordnet sein, daß ihr rech-21. Während die Flüssigkeit von dem Trichter 11 tes Ende an der linken Seite des Schneidmessers 32 und von der Flüssigkeitseinspritzdüse 261 in diesem liegt. Das obere abgeschnittene Ende des auf diese Zustand eingespritzt wird, wird die Welle 31 der 15 Weise geschnittenen Fadens^ wird durch die Flüs-Schneidvorrichtung 3 zum Abschneiden des Fadens sigkeit geführt, die aus dem Trichter 11 eingespritzt um eine halbe Drehung von oben aus nach vorn ge- wird, und fließt zusammen mit der Flüssigkeit in den schwenkt. Das Schneidmesser 32, das an der Welle Trichter 5. Auf diese Weise wird der Faden A wieder 31 befestigt ist, schneidet den Faden-, der in schrä- in den Spinntopf (nicht gezeigt) eingeführt und zu ger Richtung über die Fadenführungsplatte 22 läuft, 20 dem Spinnkuchen geformt. Wenn der Faden- in an der Kreuzungsstelle des Fadens mit dem Messer den Spinntopf eingeführt ist, wird die Flüssigkeitsdurch die Verschwenkung des Messers ab. Die einspritzung beendet, und der Trichter 11 wird in Fadenführungsplatte 22 muß, wenn der Faden A ab- seine Ausgangslage gemäß Fig. 4 zurückgeführt, geschnitten werden soll, so angeordnet sein, daß der Auch das Schneidmesser 32 wird in seine obere Durchgangsschlitz 222 der Fadenführungsplatte 22 25 Ausgangslage zurückgeführt. Wenn der Behälter 21 an der Stelle des Schneidmessers 32 liegt. Ent- in seine Ausgangslage an der rechten Seite zurücksprechend tritt das Schneidmesser 32 durch diesen kehrt, gleitet der Faden-, der in den Spinntopf Durchgangsschlitz 222 hindurch. Der auf diese hineinläuft, an dem gebogenen Rand 221 der Weise abgeschnittene Faden fließt mit Hilfe der aus Fadenführungsplatte 22 entlang,
dem Trichter 11 eingespritzten Flüssigkeit in den Be- 30 Beim Abschneiden des laufenden Fadens A zum hälter 21 des Fadenführungstrichters, wie es in Verändern seiner Laufrichtung muß bemerkt wer-Fig. 6 gezeigt ist, erreicht das Fadenablegerohr 25 den, daß der Faden- nicht einfach durch Schwenin Fig. 1 und wird aus diesem durch die Flüssig- ken des Schneidmessers 32 abgeschnitten werden keit, die aus der Flüssigkeitseinspritzdüse 261 der kann, sondern die Schwenkgeschwindigkeit, d. h. die Leitung 26 eingespritzt wird, in den Trog 29 ge- 35 Bewegungsgeschwindigkeit und die Bewegungsrichleitet. Somit wird der Faden-, der mit der Flüssig- tung des Schneidmessers 32, spielen eine wichtige keit in den Behälter 21 gespült wird, in die Mitte Rolle. Erfindungsgemäß wurde als Ergebnis von des Fadenablegerohres 25 geleitet, da die Spitze der verschiedenen Experimenten und Studien heraus-Fadenführungsdüse 23 unterhalb des Behälters 21 gefunden, daß zum leichten Verändern der Laufnahezu bis zur Mitte des Fadenablegerohres 25 her- 40 richtung des Fadens der Faden in einem Zustand gevorsteht, und der Faden wird kräftig geführt und in schnitten werden muß, in dem er sich nahezu verden Trog 29 durch die Flüssigkeit abgegeben, die tikal befindet, und zwar durch Bewegen des Messers von der Flüssigkeitseinspritzdüse 261 der Leitung in vertikaler Richtung entlang der eingespritzten 26 eingespritzt wird, die in der Mitte des Faden- Flüssigkeit, um zu verhindern, daß das abgeschnitablegerohres 25 hervorsteht. Infolgedessen erfährt 45 tene Ende des Fadens zurückspringt oder vibriert, der Faden A während seines Spinnens keine Störung, wenn der Faden abgeschnitten ist, und daß die Bewie z. B. ein Anhaften des Fadens an der Rohrwand wegungsgeschwindigkeit des Messers schneller sein usw. Das geschwenkte Schneidmesser 32 wird in muß als die Laufgeschwindigkeit des Fadens A. seine Ausgangslage zurückgeführt, während der Das heißt, wenn die Bewegungsgeschwindigkeit des Faden A in den Trog 29 abgegeben wird. 50 Messers 32 mit W bezeichnet wird, die Lauf-Wenn der Faden-, der in den Behälter 21 hinein- geschwindigkeit des Fadens^4 mit V bezeichnet wird läuft, in den Spinntopf (nicht gezeigt) durch den und F^1,5V, kann der Faden- sicher abge-Trichter 5 eingeführt werden soll, gleitet der Be- schnitten und der Wechsel der Laufrichtung erhälter 21, in den der Faden A hineinläuft, nach leichtert werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

1 2 anderen Stelle zu leiten, der Faden jedesmal abge- Patentansprüche: schnitten werden, wenn die Laufrichtung des Fadens geändert werden soll. Das Abschneiden des laufenden
1. Vorrichtung zum Abschneiden und Ablegen Fadens wurde bisher von Hand durchgeführt. Ein laufender Kunstfäden bei Topfspinnmaschinen, 5 derartiger Vorgang ist jedoch sehr primitiv, und da mit einem Schneidmesser, einem seitlich beweg- jeder Faden von der entsprechenden Rolle her von baren und durch einen Spülstrom beschickten Hand abgeschnitten werden muß, ist es sehr schwie-Fadenführungstrichter sowie einem in Ablege- rig, jeden Faden gleichzeitig abzuschneiden, und instellung unter dem Fadenführungstrichter ange- folgedessen neigt der Spinnkuchen dazu, eine unordneten Behälter, von welchem ein Fadenablege- io gleiche Fadenlänge zu haben. Das auf diese Weise errohr abwärts verläuft, dadurch gekenn- zielte Produkt wird oft ungleich. Außerdem muß der zeichnet, daß ein seitlich bewegbares Flüs- abgeschnittene Faden im Spinnbad gebadet oder sigkeitszuführrohr (27) angeordnet ist, von wel- während des Spinnens auf die Streckrolle aufgechem eine Leitung (26) über eine Flüssigkeitsein- wickelt werden. Wenn der Faden wieder in den Spinnspritzdüse (261) zu dem Fadenablegerohr (25) 15 topf eingeführt werden soll, muß er somit von der führt, und daß der Behälter (21) eine Fadenfüh- entsprechenden Rolle von Hand abgenommen und rungsplatte (22) mit gebogenem Rand und einem durch den Trichter in das Gefäß geleitet werden, Durchgangsschlitz (222) für das auf einer Welle indem er durch den Trichter unter Verwendung (31) schwenkbare Schneidmesser (32) aufweist. der Flüssigkeit dort hindurchgeführt wird. Es ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- 20 jedoch nicht leicht und erfordert großes Geschick, kennzeichnet, daß sich das Schneidmesser (32) den Faden in den Spinntopf einzuführen. Auf diese schwenkbar in vertikaler Richtung mit einer Be- Weise sind die herkömmlichen Hand-Arbeitsgänge wegungsgeschwindigkeit bewegt, die wenigstens sehr unwirtschaftlich und wenig produktiv.
l,5fach so groß ist wie die Laufgeschwindigkeit Wenn der geformte Kuchen aus dem Spinntopf
des Fadens. 25 herausgenommen werden sollte, wurde allgemein ein
Verfahren zum Abschneiden des Fadens von Hand oder mittels einer Schere oder eines Messers angewendet, bei dem der Faden, der in den Spinntopf läuft, geführt und in einen anderen bereitstehenden 30 Spinntopf eingeleitet wurde, aber bei einem solchen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung Verfahren wird der Faden immer von Hand abgezum Abschneiden und Ablegen laufender Kunstfäden schnitten, und somit ist viel Arbeit erforderlich,
bei Topfspinnmaschinen, mit einem Schneidmesser, Außerdem wurde ein anderes Verfahren zum Ab-
einem seitlich bewegbaren und durch einen Spül- schneiden des laufenden Fadens vorgeschlagen, wie strom beschickten Fadenführungstrichter sowie einem 35 es in der deutschen Patentschrift 620 091 beschrieben in Ablegestellung unter dem Fadenführungstrichter ist. Gemäß diesem Verfahren sind ein Behälter mit angeordneten Behälter, von welchem ein Faden- einem Flüssigkeitszuführrohr an seinem oberen Teil ablegerohr abwärts verläuft. und zwei weitere Behälter so vorgesehen, daß die
Eine Vorrichtung dieser Art dient zum sicheren letzteren beiden Behälter auf derselben Höhe unter-Abschneiden eines laufenden Fadens, ohne das 4° halb des ersten Behälters stehen können, und ein irgendeine Störung beim Spinnen des Fadens hervor- Messer ist zwischen den beiden unteren Behältern gerufen wird, um bei Bedarf leicht und sicher die vorgesehen. Während einer Flüssigkeit die Möglich-Laufrichtung des Fadens in einer Topfspinnmaschine keit gegeben wird, in den oberen Behälter einzuändern zu können, wenn der laufende Faden in einen fließen, verschiebt sich dieser obere Behälter in seitsich drehenden Spinntopf eingeführt oder der Faden, 45 licher Richtung, und der Faden, der aus dem oberen der in den Spinntopf hineinläuft, an eine andere Behälter zu einem der unteren Behälter läuft, wird Stelle geleitet werden soll. dadurch abgeschnitten. Bei einem solchen Verfahren
Der Kunstfaden, der in der Topfspinnmaschine ge- ist es, selbst wenn die Kante des Messers zwischen spönnen wird, wird üblicherweise durch einen Trich- den unteren beiden Behältern scharf ist, sehr schwieter in einen Spinntopf geleitet, der sich mit hoher 50 rig, den Faden abzuschneiden, ohne den Spinn-Geschwindigkeit dreht, und dann zu einem Spinn- Vorgang zu stören, solange die Bewegungsgeschwinkuchen geformt. Der Spinnkuchen wird aus dem digkeit des oberen Behälters und die Flüssigkeits-Spinntopf herausgenommen, nachdem der laufende einspritzmenge gering sind, denn eine zum Abschnei-Faden abgeschnitten und ihm zeitweilig die Mög- den notwendige Spannung wird auf den laufenden lichkeit gegeben wurde, an eine andere Stelle ge- 55 Faden nicht aufgebracht. Insbesondere das Einleitet zu werden, und nachdem die Drehung des führen des Fadens in den Spinntopf war nur sehr Spinntopfes angehalten wurde. Nachdem der Kuchen schwer erreichbar.
herausgenommen worden ist, wird die Drehung des Außerdem wurde ein anderes Verfahren bekannt,
leeren Spinntopfes wieder fortgesetzt, und der Faden, wie es in der USA.-Patentschrift 2 412 403 beschrieder zu der anderen Stelle läuft, wird abgeschnitten 60 ben ist. Gemäß diesem Verfahren wird der Faden und wieder durch den Trichter in den Spinntopf ein- durch Bewegung eines L-förmigen Schneideelementes geführt. Der Faden läuft dann wieder in den Spinn- quer zu dem laufenden Faden abgeschnitten. Bei dietopf und bildet einen Kuchen. Der obige Arbeitsgang sem Verfahren fehlt jedoch die Aufbringung einer wird wiederholt in der Topfspinnmaschine durch- Spannung auf den laufenden Faden, die zum Abgeführt. 65 schneiden notwendig ist, wie es in dem deutschen
Wie es oben festgestellt wurde, muß, um den lau- Patent 620 091 der Fall ist, und infolgedessen traten fenden Faden von der anderen Stelle in den Spinntopf beim Abschneiden des Fadens Schwierigkeiten auf. zu leiten oder ihn zeitweilig aus dem Spinntopf zu der Diese Schwierigkeiten waren besonders bemerkbar.
DE19671660180 1966-05-09 1967-05-08 Vorrichtung zum Abschneiden und Ablegen laufender Kunstfaeden bei Topfspinnmaschinen Withdrawn DE1660180B1 (de)

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Date Code Title Description
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