DE1659595B - Am unteren Ende eines Mull Schachts angeordnete Vorrichtung zum Verdichten von Mull - Google Patents
Am unteren Ende eines Mull Schachts angeordnete Vorrichtung zum Verdichten von MullInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine am unteren Ende eines MüUschachts angeordnete Vorrichtung zum Verdichten
von Müll und Abführen des verdichteten Mülls in Transportbehälter, bestehend aus einem oberen, an
die Müllschachtmündung angeschlossenen Kanal, einem darunter angeordneten weiteren, mit einer Entleerungsöffnung
gegenüber einem Transportbehälter versehenen Kanal und einem in einem der Kanäle bewegten
Stößel zum Verdichten des Mülls.
Bei bekannten Müllverdichtungsvorrichtungen (s. zum Beispiel schweizerische Patentschrift 371 889)
wird der Müll im Inneren der Transportbehälter während deren Füllung verdichtet. Es steht dafür ein in
vertikaler Richtung bewegter Stößel zur Verfügung. Bei solchen Vorrichtungen ist es möglich, daß durch
die Verdichtung des Mülls in den Transportbehältern diese leicht zum Platzen gebracht oder auch in anderer
Weise zerstört werden können und daß oft erhebliche Mengen an Müll neben den Behälter fallen.
Bei einer Vorrichtung der eingangs geschilderten Art (s. französische Patentschrift 1243 694) wird nun
zumindest schon eine teilweise Verdichtung des Mülls vor Eintritt in den Transportbehälter durchgeführt,
während die endgültige Verdichtung innerhalb desselben stattfindet. Hierdurch wird zwar eine gewisse
Verbesserung gegenüber den bekannten Vorrichtungen zum vollständigen Verdichten des MUUs im
Transportbehälter erzielt, jedoch wird damit keinesfalls ausgeschlossen, daß die Behälter bei der heute
üblichen leichten Bauweise, insbesondere bei. Verwendung von Plastikmüllsäcken, durch die Druck-
ausübung in ihrem inneren nach wie vor beschädigt
werden oder gar platzen. Außerdem ist diese bekannte Vorrichtung in baulicher Hinsicht sehr aufwendig,
da bei ihr eine horizontal liegende Vorverdichtungskammer vorgesehen ist, welche für jeden
Verdichtungsvorgaug mit einem Schwenkdeckel verschlossen
werden muß. Die Mülltransportbehälter werden zur Füllung ebenfalls in eine horizontale
Lage neben der Vorverdichtungskammer verschwenkt. Ein Stößel besorgt die Vorverdichtung in
der Vorverdichtungskammer und schiebt dann den Müll in den Behälter ein, wo der Hauptteil der Verdichtung
stattfindet, indem der Boden des Behälters das Gegenlager für den Stößel bildet. Nach erfolgter
Füllung muß der Transportbehälter wieder zurückgeschwenkt werden. Durch das Verschwenken von
Transportbehälter und Deckel für die Vorverdichtungskammer benötigt man v<el Raum.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art so zu
verbessern, daß eine weitgehende Verdichtung des Mülls vor Eintritt in die Transportbehälter möglich
ist.
Diese Aufgabe wird nach er Erfindung dadurch gelöst, daß die Kanäle in der Horizontalen gegeneinander
versetzt und in der Vertikalen s;ch überlappend angeordnet sind und im Bereich der Überlappung
einen Durchlaß für den Müll aufweisen, daß die Entleerungsöffnung in dem unteren Kanal sich über dem
Transportbehälter befindet und daß ferner der Stößel den Müll entweder gegen ein die Entleerungsöffnung
des unteren Kanals oder den Durchlaß zum unteren Kanal sperrendes Gegenlager drückt, welches während
der Verdichtung des Mülls feststeht und nach der Verdichtung in eine den Durchlaß oder die Entleerungsöffnung
über dem Transportbehälter freigebende Lage bewegt wird.
Mit einer solchen Vorrichtung wird in vorteilhafter Weise erreicht, daß die Verdichtung des Mülls vor
Übertritt in den Transportbehälter abgeschlossen ist. Die Gefahr einer Beschädigung der Transportbehälter
durch das Verdichten des Mülls wird vermieden.
Für den Preßvorgang stehen Teile zur Verfügung, die den auftretenden Drücken einen ausreichenden
Widerstand entgegensetzen und nicht ohne weiteres zerstörbar sind.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Vorrichtung nach der Erfindung sind Gegenstand der Ansprüche 2
bis 11.
In der schematischen Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Vorrichtung nach der Erfindung
dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 einen teilweise geschnittenen Aufriß einer Vorrichtung zum Verdichten von Müll,
F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in F i g. 1,
F i g. 3 einen teilweise geschnittenen Aufriß einer anderen Ausführungsform einer Vorrichtung zum
Verdichten von Müll und
F i g. 4 einen teilweise geschnittenen Aufriß einer dritten Ausführungsform einer solchen Vorrichtung.
Die Vorrichtung zum Verdichten von Müll nach den Fig. 1 und 2 besteht im wesentlichen aus zwei
vertikalen Kanälen 1 und 2.
Diese Kanäle 1 und 2 sind zueinander in horizon' taler und vertikaler Richtung versetzt. Der erste,
obere Kanal 1 ist unten verschlossen und an einen Müllschacht 3 angeschlossen. Der untere Verschluß
des oberen Kanals 1 besteht aus einer Klappe 4, die geöffnet werden kann, wenn man den Müllschacht 3,
beispielsweise zur Inspektion oder bei einer Verstopfung, zugänglich machen muß.
Das obere Ende des unteren Kanals 2 ist an einer Seite mit dem unteren Ende des oberen Kanals 1 verbunden.
Beide Kanäle 1 und 2 stehen über einen Durchlaß 6 miteinander in Verbindung, an den sich
ein horizontaler Durchgang 7 anschließt. Das untere Ende des unteren Kanals 2 mündet oberhalb eines
Stellplatzes zur Aufnahme eines zu füllenden Transportbehälters 8.
Der Durchgang 7 am unteren Ende des oberen Kanals 1 bildet eine Kammer zur Aufnahme der aus
dem Müllschacht 3 kommenden Abfälle, während der untere Kanal 2 als Auinahmekammer für die Abfälle
dient, die von Durchgang 7 kommen und in den Transportbehälter 8 gelangen sollen. Der untere Teil
des unteren Kanals 2 wir. durch ein sperrendes Gegenlager in Form eines Schebebodens9 verschlossen.
Dieser gleitet in einer Führung, und das öffnen dieses Schiebebodens 9 erfolgt durcli eine geeignete
Vorrichtung, z. B. durch einen Druckmittelkolben 12 mit einer Kolbenstange 11, an der der Schiebeboden
9 sitzt.
Am oberen Ende des unteren Kanals 2 ist ein in diesem in vertikaler Richtung beweglicher Stößel 13
angeordnet, der von der beweglichen Kolbenstange 14 eines anderen Druckmittelkolbens 15 getragen
wird. Der Stößel 13 dient dazu, das Zusammendrükken der Abfälle im Inneren der durch den unteren
Kanal 2 gebildeten Kammer und dann das Hinausschieben aus dieser zu bewirken.
Ein Transportstößel 16 ist in dem horizontalen Durchgang 7 des oberen Kanals 1 gegenüber dem
Durchlaß 6 zu dem unteren Kanal 2 vorgesehen. Dieser Transportstößel 16 besteht aus einem gekrümmten
Stück und befindet sich in Ruhestellung genau gegenüber dem Durchlaß 6 zum unteren Kanal 2.
Der Transportstößel 16 soll die Abführung der Abfälle in den Kanal 2 sicherstellen und wird durch
eine geeignete Vorrichtung in Form eines Druckmittelkolbens 18 angetrieben, an dessen beweglicher
Kolbenstange 17 der Transportstößel 16 befestigt ist.
Der Transportstößel 16 trägt einen in einer oberhalb des Durchganges? liegenden Gleitführung 20
beweglichen Schieber 19. Befindet sich der Transportstößel 16 in Ruhestellung, so ist der Schieber 19
in Offenstellung (s. F i g. 1).
Der Druckmittelkolben 18 bewirkt die Verschiebung des Transportstößels 16 im Sinne des Pfeiles F1,
wobei diese Verschiebung periodisch durch eine geeignete Zeitsteuerung geregelt werden kann. Die Arbeit
des Druckmittelkolbens 18 kann jedoch gegebenenfalls auch durch eine Kontrollvorrichtung geregelt
werden, welche die in dem unteren Teil des oberen Kanals 1 befindliche Abfallmenge überwacht und das
Einschieben der Abfalle in den unteren Kanal 2 be· wirkt, sobald der Durchgang 7 gefüllt ist. Diese Kontrollvorrichtung besteht aus einer ersten photoelektrischen Zelle 24, die in der geeigneten Höhenlage angeordnet ist, und einem dieser gegenüber angeordneten Strahler zur Erregung der Zelle 24. An Stelle dieser Zelle 24 kann aber auch ein geeignetes Tastorgan
vorgesehen sein.
Bei der Verschiebung des Transportstößels 16 schließt der Schieber 19 den oberen Kanal 1 oberhalb
des zur Aufnahme der Abfälle dienenden Durchgan-
ges 7. Dadurch wird das unerwünschte Herabfallen Öffnen durch einen geeigneten Mechanismus Steuer
von Abfällen aus dem Müllschacht 3 vermieden. bar ist, z. B. durch einen Druckmittelkolben 12 β
15 tritt nach jeder Verschiebung des Transportstößels Platte 9 α verbunden ist.
16 In Tätigkeit, um die in den unteren Kanal 2 ge- S Die Arbeit des den Stößel 13 α bedienender
langten Abfälle zusammenzudrücken. Da diese Ab- Druckmittelkolbens 15 α wird durch ein Kontrollsy
fälle durch den am unteren finde des unteren Ka- stern gesteuert, welches die Menge der in dem durch
nals 2 befindlichen Schiebeboden 9 zurückgehalten den oberen Kanal 1 α gebildeten Aufnahmeraum be
werden, werden sie einem Zusammendrücken unter findliehen Abfälle überwacht.
der Wirkung des Stößels 13 unterworfen. Der Stößel io Das Kontrollsystem wird durch ein in dem oberer
13 dient aber gleichermaßen dazu, die Abfälle aus Kanal 1 α in einer geeigneten Höhenlage, beispiels
dem unteren Kanal 2 herauszuschieben, sobald dieser weise unmittelbar unter der Gleitführung für der
eine bestimmte Abfallmenge für einen Transportbe- Schieber 19 a. vorgesehenen Taster gebildet. Da!
hälter 8 enthält. Kontrollsystem kann aber ebenso durch eine photoe
teren Kanal 2 eingelagerten Abfälle oder nach deren meraum für die Abfälle gefüllt ist. tritt der Druckmit
kens derselben arbeitet. Abführung der Abfälle durch den Stößel 13 a ir
einer Scheibe 25 (s. Fig. 1), die oberhalb des beweg- Kanal 2a gesichert ist. Der Schieber 19a. der mi
liehen Schiebebodens 9 angeordnet und um eine dem Stößel 13 a aus einem Stück ist. verschließt danr
können, sobald das Gewicht der in dem unteren Ka- 15 fen Kanals 1 α während der Verschiebung des Stößel·
nal 2 befindlichen Abfälle einen bestimmten Wert er- 13 α gelangen können.
reicht hat. Das freie Ende der Scheibe 25 kommt da- Indessen werden die so von dem Stößel 13 α be
bei auf einen Kontakt zur Einwirkung, der in einen wegten Abfälle durch die Platte 9 a zurückgehalten
die Arbeit der Druckmittelkolben 12 und 15 steuern- so daß sie einem Zusammendrücken unterworfer
den elektirschen Stromkreis eingeschaltet ist. Der 30 werden.
bebodens 9 durch Verschiebung desselben in Rieh- Platte 9 α wird durch den Druckmittelkolben 12 α mi1
tung des Pfeiles F2. einer gewissen Verzögerung gesteuert. So kann bei
stoßen der Abfälle bewirkt, sobald diese ein bestimm- 35 wenn der Stößel 13 α ein Drittel seines Weges in den
tes Volumen erreicht haben, so besteht dieses System oberen Kanal 1 α zurückgelegt hat. d. h.. die Platt«
beispielsweise aus einer zweiten photoelektrischen 9 a bremst die Verschiebung der durch den Stöße
ren Kanals 2 angeordnet ist. Diese Zelle 29 kann gewisse Kontinuität des Zusammendrückens der Ah
dann die beiden Druckmittelkolben 12 und 15 in Ta- &
fälle durch den Stößel 13 a gewährleistet ist, um
tigkeit setzen, sobald die Abfalle ihr Niveau erreicht zwar bis zum Ende des Weges der beweglichen KoI
haben. benstange des Druckmittelkolbens 15 a.
dem Maß des Zusammendrückens derselben gesteu- fortsetzt, werden die Abfälle freigegeben und könnet
ert werden. Zu diesem Zwecke trägt der Stößel 13 45 in den unteren Kanal 2 a faden. Der Air .toß in der
einen Kontakt, dessen bewegliches Steuerorgan nur zu füllenden Behälter wird durch ein Kontrollsysten
anspricht wenn ein bestimmtes Maß des Zusam- in Abhängigkeit vom Gewicht und/oder vom VoIu
mendrückens der Abfälle erreicht ist men der in die Behälter zu füllenden Abfälle gesteu
des Transportstößels 16 zwischen den Kanälen 1 und 5° Zu diesem Zweck ist ein eine Prüfeinrichtung bil
2 vor, wobei dieser dann durch einen geneigten For- dender Speicherraum vorgesehen, der von einen
dergang ersetzt wird, der den Transport des Mülls Trichterkanal 26 gebildet wird (s. Fig. 3), der un
vom oberen Kanal 1 in den unteren Kanal 2 unter eine Achse 43 am unteren Ende des unteren Kanal:
ein Stößel 13 a vorgesehen, der den Müll zusam- 44 auf einer tarierten Feder 45 auf, die von einen
mendriickt und seinen Transport zwischen einem einen festen Bestandteil der MüDverdichtungsvorrich
oberen Kanal 1 α und einem unteren Kanal 2 α durch- tung bildenden Auflager 46 getragen wird,
führt Dieser Stößel 13 α ist in ähnlicher Weise an- Der untere Teil des Trichterkar^Is 2 b ist durcl
geordnet, wie der Transportstößel 16 bei dem Aus- 60 einen beweglichen Schieber 9 6 verschlossen, desser
führungsbeispiel gemäß den Fig. 1 und 2. Der Stößel Bedienung durch einen geeigneten Mechanismus
13a wird durch einen Druckmittelkolben 15a be- z.B. einen Antriebskolben 12 6, srfolgt, dessen Ge
dient, der ihn bis zu dem Verbindungsdurchgang zwi- häuse an einem festen Ann 47 des schwenkbarer
sehen den Kanälen la und 2a verschiebt In Ruhe- Trichterkanals Ib befestigt ist Die Arbeit diese:
stellung befindet sich der Stößel 13 α direkt dem Ver- 65 Kolbens wird durch einen Schalter 48 gesteuert, dei
bindungsdurchgang gegenüber. in gewissem Abstand unterhalb des Vorspnmgs 44 ai
durch eine bewegliche Platte 9 α verschlossen, deren 2 6 angeordnet ist
7 τ 8
Die in den unteren Kanal 2 α durch den Stößel 13 α
Volumen der Abfälle in dem schwenkbaren Trichtergeschobenen Abfälle werden in dem Trichterkanal kanal 2 b vorgesehen sein. Dieses System besteht aus
Ib durch den Schieber 9 b zurückgehalten. Sobald einer weiteren photoelektrischen Zelle 19 b und
das Gewicht der Abfälle bis auf einen festgelegten einem entsprechenden Lichtstrahler in dem oberen
Wert anw&hst, gibt die Feder 45 nach und gestattet S Teil des Trichterkanals 2 b, wobei die Zelle 29 b bei
ein geringes Verschwenken des Trichterkanals 2 b um ihrer völligen Verdunkelung den Antriebskolben 12 b
die Achse 43 im Sinne des Pfeiles F4. Dab<rf gelangt steuert, um die Bewegung des Schiebers 9 b zu bewirder Vorsprung 44 in Wirkverbindung mit dem Schal' ken, und weiter eine den Austausch des gefüllten Beter 48, der dann die Bewegung des Schiebers 9 b ein- hälters bewirkende Vorrichtung; steuert,
leitet, so daß die Abfälle in den zu füllenden Behälter to Die Ausfuhrungsform nach IPi g. 4 weicht von der
gelangen. Der Schalter 48 steuert zugleich mit einer nach Fig. 3 dadurch ab, daß hier der Trichterkanal
bestimmten Verzögerung einen Antrieb für den Aus- Ib weggelassen ist und der untere Teil des untausch des gefüllten Behälters. teren Kanals la frei in ein Entleerungsmundstück
gigkeit vom Gewicht — oder auch in Verbindung mit is 8 a, beispielsweise in Form eines Papiersackes
diesem — ein Kontrollsystem in Abhängigkeit vom mündet
Claims (11)
1. Am unteren Ende eines Müllschachts angeordnete Vorrichtung zum Verdichten von Müll
und Abführen des verdichteten Mülls in Transportbehälter, bestehend aus einem oberen, an die
Müllschachtmündung angeschlossenen Kanal, einem darunter angeordneten weiteren, mit einer
Entleerungsöffnung gegenüber einem Transportbehälter versehenen Kanal und einem in einem
der Kanäle bewegten Stößel zum Verdichten des Mülls, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kanäle (1 und 2 oder 1 α und 2 d) in der Horizontalen
gegeneinander versetzt und in der Verti kai en sk*H überlappend angeordnet sind und im
Bereich der Überlappung einen Durchlaß (6) für den Müll aufweisen, daß die Entleerangsöffnung
in dem unteren Kanal (2 oder 2 a) sich über dem Transportbehälter (8 bzw. 8 α) befindet und daß
ferner der Stößel (13 bzw. 13 a) den Müll entweder gegen ein die Entleerun^söffnung des unteren
Kanals (2) oder den Durchlaß zum unteren Kanal (2 a) sperrendes Gegenlager drückt, welches während
der Verdichtung des Mülls feststeht und nach der Verdichtung in eine den Durchlaß oder
die Entleeiungsöffnung über dem Transportbehälter (8 bzw. 8 ä) freigebe"de Lage bewegt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel ,13) in dem unteren
Kanal (2) vertikal verschieblich und das bewegliche Gegenlager in Form eines Schiebebodens (9)
am unteren Ende des unteren Kanals (2) angeordnet ist, während sich am unteren Ende des oberen
Kanals (1) ein Transportstößel (16) für den in den unteren Kanal (2) zu verschiebenden Müll
befindet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Transportstößel (16) mit
einem während seiner Verschiebung den oberen Kanal (1) nach unten abschließenden Schieber
(19) fest verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Transportstößel
(16) durch einen Druckmittelkolben (18) betätigt wird, der durch eine photoelektrische Zelle (24)
entsprechend der Müllmenge im unteren Teil des oberen Kanals (1) steuerbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schiebeboden (9) am unteren Ende des unteren Kanals (2)
durch einen Druckmittelkolben (12) betätigt wird, der durch eine weitere, die Müllmenge in dem unteren
Kanal (2) überwachende, photoelektrische Zelle (29) und/oder einen das Gewicht des Mülls
überwachenden Taster steuerbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stößel (13 a) am unteren Ende des oberen Kanals (1 α) gegenüber dem Durchlaß zwischen beiden Kanäle (id und 2a)
und das Gegenlager in Ruhelage in diesem Durchlaß angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stößel (13 a) fest mit einem den oberen Kanal (1 a) während der Ver·
Schiebung des Stößels (13 a) verschließenden Schieber (19 a) verbunden ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel (13«) durch
einen Druckroittelkolben (15 a) betätigt wird, der
durch eine die Müllmenge in dem oberen Kanal (1 α) überwachende photoelektrische Zelle (29 α)
steuerbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenlager als Platte (9 ä)
ausgebildet ist und durch einen Druckmittelkolben (12 a) betätigt wird, der gleichfalls durch die
photoelektrische Zelle (29 a) mit einer gewissen Verzögerung gegenüber dem Stößel (13 a) steuerbar
ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das untere
Ende des unteren Kanals (2 a) einen Speicherraum aufweist, der aus einem um eine Achse (43)
schwenkbaren Trichterkanal (2 b) besteht und mit einem Vorsprung (44) auf einer oder mehreren
tarierten, eine leichte Verschwenkung des Trichterkanals ermöglichenden Federn (45) aufliegt,
während das untere Ende dieses Speicherraumes durch einen Schiebei (9 b) verschlossen
ist, für dessen öffnung ein Antriebskolben (12 b)
vorgesehen ist, der durch einen beim Verschwenken des Trichternanals (2 b) infolge des Müllgewichtes
ausgelösten Kontakt steuerbar ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Teil des Trichterkanals
(2 b) eine auf das Müllvolumen ansprechende photoelektrische Zelle (29 b) vorgesehen
ist, die den den Schieber (9 b) öffnenden Antriebskolben (12 b) steuert.
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