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DE3327365A1 - Vorrichtung zum fuellen von containern - Google Patents

Vorrichtung zum fuellen von containern

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Publication number
DE3327365A1
DE3327365A1 DE19833327365 DE3327365A DE3327365A1 DE 3327365 A1 DE3327365 A1 DE 3327365A1 DE 19833327365 DE19833327365 DE 19833327365 DE 3327365 A DE3327365 A DE 3327365A DE 3327365 A1 DE3327365 A1 DE 3327365A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
intermediate container
press
base body
garbage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19833327365
Other languages
English (en)
Other versions
DE3327365C2 (de
Inventor
Erwin 4030 Ratingen Kaldenbach
Borchert 4000 Düsseldorf Kassebohm
Chrysanth Marnet
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lyndex Recycling Systems Ltd
Original Assignee
Lindemann Maschinenfabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lindemann Maschinenfabrik GmbH filed Critical Lindemann Maschinenfabrik GmbH
Priority to DE19833327365 priority Critical patent/DE3327365A1/de
Publication of DE3327365A1 publication Critical patent/DE3327365A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3327365C2 publication Critical patent/DE3327365C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F9/00Transferring of refuse between vehicles or containers with intermediate storage or pressing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/30Presses specially adapted for particular purposes for baling; Compression boxes therefor
    • B30B9/3042Containers provided with, or connectable to, compactor means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F1/00Refuse receptacles; Accessories therefor
    • B65F1/12Refuse receptacles; Accessories therefor with devices facilitating emptying
    • B65F1/125Features allowing the receptacle to be lifted and emptied by its bottom

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuse Collection And Transfer (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Fül-
  • len von Containern mit durch Pressen verdichtetem, vorwiegend nichtmetallischem Abfall, bestehend aus einer Müllpresse und einem der Müllpresse nachgeordneten Zwischenbehälter, dessen Inhalt nach Erreichen einer vorbestimmten Füllung an einen Container übergeben wird.
  • Vorrichtungen der vorstehenden Art sind beispielsweise aus der DE-OS 26 21 158 bekannt und dienen dazu, den mit Sammelfahrzeugen aus einem begrenzten Einzugsbereich, z.B. aus einer Stadt angefahrenen Müll unter Verdichtung in Container umzuladen, die den Inhalt mehrerer Sammelfahrzeuge fassen und so auf wirtschaftlichere Weise zu weiter entfernten Deponien oder Verbrennungsanlagen transportieren können. Ein wirtschaftlicher Transport des Mülls ist aber nicht nur eine Frage der Ladekapazität der verwendeten Container sondern vor allem auch eine Frage der Wirtschaftlichkeit der Verladetechnik. Hierbei ist u.a. die Forderung zu erfüllen, die Container möglichst schnell und mit einer möglichst großen Müllmenge zu füllen; letzteres setzt u.a. einen möglichst ununterbrochenen und ungehinderten Betrieb des Preßstempels voraus.
  • Die bekannte Anlage macht Gebrauch von einer horizontalen Drehkastenpresse. Die Drehkastenpresse besteht aus einem horizontalen Füllkasten mit einem quer einmündenden Füllschacht sowie einem Preßstempel und zwei um eine zur Preßrichtung parallele Achse schwenkbare Zwischenbehälter, von denen in Arbeitsposition jeweils einer fluchtend zwiSchen dem Füllkasten mit Preßstempel der Müllpresse und einem Gegenhalter und der andere fluchtend zwischen einem Ausstoßstempel und einem Container liegt.
  • Der zuvor angesprochene, kontinuierlich durchlaufende Betrieb der Presse bzw. des Preßstempels ist bei dieser bekannten Anlage nicht gewährleistet, weil das für den Ausstoß bzw. die Befüllung der Zwischenbehälter erforderliche Verschwenken und Positionieren mit Wartezeiten verbunden ist.
  • Ein weiteres Problem stellt für diese bekannte Anlage die Befüllung von sogenannten "Großraumcontainern" dar.
  • Entsprechend dem max. Auslastungsvermögen des Großraumcontainers, der eine Länge bis zu 12 m aufweist, gilt es, mit der bekannten Anlage einen Block von 12 m Länge zu produzieren. Durch die erheblichen Gewichtsbelastungen, die dann auf dem System einerseits lasten und die das Verschwenken der Zwischenbehälter erheblich erschweren, kommt andererseits als zusätzlicher Unwirtschaftlichkeitsfaktor auch noch die lange Ausschiebedauer für den Betrieb des Ausstoßstempels, der den fertig produzierten Ballen in den Transportcontainer befördern muß, und -aufgrund des 12 m langen Weges des Ausstoßstempels - die technisch empfindliche Bauweise eines dafür erforderlichen Hydraulikzylinders hinzu. Aufgrund dieser Faktoren ergeben sich bei der bekannten Anlage, insbesondere für den speziellen Befüll- und Verladefall von Großraumcontainern, noch Wartezeiten und Wechselzeiten, die die Leistungsfähigkeit der Müllpresse nicht voll zum Tragen kommen lassen.
  • Nicht zuletzt besteht ein Nachteil der bekannten Vorrichtung auch darin, daß damit nur einzeln anzukoppelnde stirnseitig befüllbare Container zu beladen sind. Ein Befüllen von aneinandergereihten Containern, z.B. Eisenbahnwaggons, die im wesentlichen eine Befüllungsmöglichkeit von oben bieten, ist mit der bekannten Anlage nicht möglich.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so zu gestalten, daß mit geringeren Wartezeiten eine rationelle Verladung bzw.
  • Ubergabe des verdichteten Mülls an insbesondere aneinandergereihte, von oben zu beschickende Container, z.B.
  • Eisenbahnzüge, möglich ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Zwischenbehälter bodenseitig zu öffnen und in einen darunter stehenden Container zu entleeren ist. Wartezeiten entfallen dann völlig, wenn eine Vorkammerpresse als Müllpresse mit dem Zwischenbehälter verbunden ist.
  • In überraschend einfacher Weise wird mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung erreicht, daß insbesondere aneinandergereihte Container oder Eisenbahnwaggons, die stirnseitig keine Belademöglichkeit bieten, ohne Komplikationen mit verdichtetem Müll beladen werden können. Durch den vorzugsweisen Einsatz einer Vorkammerpresse kann die Müllpresse kontinuierlich, ohne Unterbrechung durchlaufend arbeiten und bereits einen weiteren Stopfen für die Produktion eines neuen Blocks herstellen, während gleichzeitig durch Öffnen des Bodens des Zwischenbehälters der im Zwischenbehälter befindliche, fertiggestellte Block an den unterhalb angeordneten Container übergeben wird.
  • Dadurch werden unnötige Warte- und Stillstandzeiten vermieden, die bei der bekannten Anlage durch das Bereitstellen oder den Austausch des gefüllten Zwischenbehälters gegen den leeren Zwischenbehälter verursacht werden. Außerdem entfällt bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung der mit relativ hohem baulichen Aufwand verbundene Drehmechanismus, der bei der bekannten Anlage für die Drehbewegung der verschwenkbaren Zwischenbehälter benötigt wird. Ferner beansprucht die erfindungsgemäße Vorrichtung für ihre Aufstellung im Vergleich zu der bekannten Anlage wesentlich weniger Platz. Der hohe Platzbedarf ist bei der bekannten Anlage sowohl durch den für die Drehbewegung der Zwischenbehälter benötigten Schwenkradius als auch durch den mindestens 12 m langen Ausstoßzylinder bedingt.
  • Unter einem Container im Sinne der erfindungsgemäßen Lösung ist nicht nur ein verfahrbarer Behälter zu verstehen, sondern beispielsweise auch ein solcher Behälter, der den aus dem Zwischenbehälter übernommenen Inhalt selbst zunächst nur zwischenspeichert, um ihn schließlich an einen verfahrbaren Behälter weiterzugeben.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung besteht der Zwischenbehälter aus einem unten und an seiner der Müllpresse zugewandten Stirnseite offenen, vorzugsweise U-förmigen, starren Grundkörper, der unten mit einem entfernbaren Boden zu verschließen ist, wodurch gewährleistet wird, daß der durch die Müllpresse produzierte Block eine Formgebung erhält bzw. behält, die der Form des jeweiligen Containers entspricht.
  • Damit der Container mit dem fertigen Block optimal bzw.
  • das maximale Containeraufnahmevermögen ausgenutzt wird und eine einwandfreie Übergabe des Blockes - ohne Festsetzen bzw. Verkeilen - erfolgen kann, sind in vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung die Innenabmessungen des Grundkörpers kleiner als die des Containers.
  • Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist der Boden des Zwischenbehälters mittig in Teilböden längsgeteilt und sind die Teilböden um oberhalb des Grundkörpers liegende Drehachsen seitlich auszuschwenken. Durch diese vorteilhafte Lagerung wird erreicht, daß auf den Öffnungsmechanismus des Bodens keine unerwünscht großen Drehmomente übertragen werden, die bei anderen Lagerverhältnissen unter dem Einfluß des Ladungsgewichtes entstehen könnten. Ein optimales Vermeiden dieses unerwünschten Einflusses des Ladungsgewichtes wird dadurch erreicht, daß die Drehachsen in der vertikalen Längsmittelebene des zugehörigen Teilbodens liegen. Durch die Längsteilung des Bodens des Zwischenbehälters wird der Block zu gleicher Zeit zu gleichen Teilen flächenmäßig freigegeben, so daß er ohne ein Abbröckeln von Materialtellen dem Container durch Ausschwenken der Teilböden übergeben werden kann.
  • Damit der Block ohne nennenswerte Beschädigung in den Container gelangt, liegt in vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung der Abstand zwischen der Oberkante des Containers und den unteren Innenkanten des Grundkörpers in der Größenordnung der ein- bis zweifachen Stärke eines Teilbodens. Der von dem Zwischenbehälter freigegebene Block fällt aufgrund dieser Maßnahme nur eine minimale Strecke, wodurch sowohl die Gefahr der Beschädigung bzw.
  • des Abbröckelns von Materialteilen vor Erreichen des Containerbodens als auch die auf den Containerboden übertragene Fall energie auf ein Minimum herabgesetzt wird. Dazu trägt auch die erfindungsgemäße, nahezu horizontale Verschiebung der Teilböden ganz wesentlich bei.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung erden nachfolgend anhand eines schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung; Fig. 2 eine Vorderansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 1; Fig. 3 eine Draufsicht auf die Vorrichtung gemäß Fig. 1; Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV - IV in Fig.
  • 1; und Fig, 5 einen Teilausschnitt der Fig. 4 in vergrößertem Maßstab mit in Ruhestellung und - strichpunktiert - in ausgeschwenktem Zustand dargestellten Teilböden.
  • Zu der Vorrichtung zum Füllen von Containern gehört eine Vorkammerpresse 1, ein in Bewegungs- oder Preßrichtung des Preßstempels 2 sich anschließender Zwischenbehälter 3 sowie ein Container 4 unterhalb des Zwischenbehälters 3; bei dem Container 4 handelt es sich in dem dargestellten Ausführungsbeispiel um einen von oben zu beschickenden Eisenbahnwaggon. Der Container 4 weist die Innenabmessungen a1 (Länge) und a2 (Breite) auf. Die Vorkammerpresse 1 besteht aus einem horizontalen Preßkasten 5, in dem sich der Preßstempel 2 bewegt und der an der dem Zwischenbehälter 3 zugewandten Seite durch eine vertikal verschiebbare Platte 6 für den Fall verschließbar ist, daß Material vor dem Ausstoß in den Zwischenbehälter vorgepreßt werden soll. Durch einen hydraulischen Zylinder-Kolbenantrieb 7 kann die Platte 6 auf- und niedergefahren werden. In niedergefahrener Stellung verschließt die Platte 6, wie in Fig. 1 dargestellt, den Preßkasten 5.
  • Durch das Verpressen des Materials gegen die Platte 6 wird die Materialdichte im Zwischenbehälter 3, in den das verpreßte Material anschließend eingeschoben wird, unabhängig von der wechselnden Zusammensetzung des Mülls, erheblich gegenüber nur losem Einschieben in den Zwischenbehälter erhöht.
  • In den Preßkasten 5 mündet von oben ein Füllschacht 8, durch den das zu verpressende Material eingebracht wird.
  • Der durch einen weiteren hydraulischen Zylinder-Kolbenantrieb 9 zu betätigende Preßstempel 2 hat außer der Preßfunktion auch noch eine Förderfunktion zu erfüllen. Das gegen die Platte 6 zu einem Block lOa vorverdichtete Material wird nämlich sodann, nachdem die Platte 6 hochgefahren worden ist, in den Zwischenbehälter 3 eingeschoben.
  • Der Zwischenbehälter 3 besteht im dargestellten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 aus einem unten und an der der Vorkammerpresse 1 zugewandten Stirnseite offenen, vorzugsweise U-förmigen starren Grundkörper 11, der die Innenabmessungen b1 (Länge) und b2 (Breite) besitzt. Damit ein Container 4 bzw. Eisenbahnwaggon zum Beladen unter den Zwischenbehälter gelangen kann, ist der Zwischenbehälter 3 einerseits an zwei auf dem Boden aufgesetzten Trägern 12 befestigt und andererseits an der Vorkammerpresse abgestützt, die von einem Gestell 13 getragen wird. Bodenseitig ist der Grundkörper 11 durch zwei Teilböden 14 verschließbar, die zusammen den Boden 15 des Zwischenbehälters 3 bilden. Durch die Teilböden 14 ist der Boden 15 des Zwischenbehälters 3 mittig längs in zwei Teile unterteilt. Oberhalb des Grundkörpers 11 sind Lager 16 angeordnet, um die die Teilböden 14 über abgewinkelte Arme 14a mittels hydraulischer Zylinder-Kolbenantriebe 17 um Drehachsen 18 seitlich ausschwenkbar sind. Zwischen der Oberkante 19 des Containers 4 und den unteren Innenkanten lla des Grundkörpers 11 wird nur ein Abstand c in der Größenordnung der ein- bis zweifachen Stärke d eines Teilbodens 14 belassen, um die Fallhöhe des fertiggestellten Blockes 10, der in den Container 4 verladen werden soll, auf ein Minimum zu begrenzen, damit ein Abbrechen von Materialteilen vor Erreichen des Containerboden vermieden wird, d.h.
  • eine geordnete Materialübergabe gesichert ist.
  • Durch Betätigen des Öffnungsmechanismus bzw. der hydraulischen Zylinder-Kolbenantriebe 17 werden die Teilböden 14 des Zwischenbehälters 3 weggeschwenkt, wodurch der in dem Grundkörper 11 zwischengelagerte, fertig produzierte Block 10 an den Container übergeben wird. Durch das Wegschwenken der Teilböden 14 des Zwischenbehälters 3 wird der Block 10 schonend freigesetzt, so daß ohne weitere Beschädigung dem in Flucht mit den Innenabmessungen a1 und a2 des Grundkörpers 11 ausgerichteten, darunter angeordneten Container übergeben werden kann.
  • Während der Block 10 aus dem Zwischenbehälter 3 in den Container 4 verladen wird, kann die Presse 1 gleichzeitig bereits einen ersten Stopfen 10a zur Bildung eines neuen Blockes 10 produzieren. Der produzierte Stopfen 10a wird nach Ausstoß bzw. Verladen des Blockes 10 und Schließen der Teilböden 14 des Zwischenbehälters 3 in den Zwischenbehälter 3 eingeschoben. Die Presse 1 kann also während des Ausstoßes des fertig produzierten Blockes 10 kontinuierlich durchlaufend weiterarbeiten, weil das Umladen des fertigen Blockes 10 aus dem Zwischenbehälter 3 in den Container 4 schneller erfolgt, als das Pressen eines Stopfens 10a mit der Müllpresse.
  • Im Rahmen der Erfindung können anstelle einer Vorkammercontainerpresse auch andere hierfür geeignete Pressen Verwendung finden Im Hinblick auf einen möglichen höheren Durchsatz der Anlage bzw. auf eine schnellere Befüllung des Zwischenbehälters ist es im Rahmen der Erfindung auch durchaus möglich, anstatt des vorgesehenen Anschlusses nur einer Presse stirnseitig an dem anderen Ende des Zwischenbehälters eine zweite Presse anzuschließen, wodurch dann auch zusätzlich gewährleistet ist, daß auch bei Ausfall einer Presse die Anlage durchlaufend in Betrieb gehalten werden kann. Um einen noch effektiveren Betrieb der erfindungsgemäßen Anlage zu erreichen, wäre es beispielsweise auch denkbar, stirnseitig zwei unterschiedliche, jedoch gleichzeitig arbeitende Pressensysteme an den Zwischenbehälter anzuschließen, nämlich eine Vorkammerpresse einerseits, mit der dann Materialien wie Sperrmüll gefahren werden können, und eine Stopfpresse andererseits, die bei leicht verpreßbaren Materialien, z.B. Papier, Pappe etc. zum Einsatz gelangt.
  • Ferner ist es im Rahmen der Erfindung möglich, anstelle der beschriebenen Bodenkonstruktion 14, 15 auch absolut geradlinig verschiebbare Bodenteile zu verwenden.
  • Um die wirksame Füllänge b des Zwischenbehälters 3 möglicherweise unterschiedlichen Containerlängen a anpassen zu können, kann es von großem Vorteil sein, die in Preßrichtung hintere Stirnwand 20 in Längsrichtung verstellbar zu gestalten.

Claims (8)

  1. "Vorrichtung zum FUilen von Containernu Patentansprtlche: 1. Vorrichtung zum FUllen von Containern mit vorher durch Pressen verdichtetem, vorwiegend nichtmetal8ischem Abfall, bestehend aus einer MUllpresse und einem der Mülls presse nachgeordneten ZwischenbehKlter, dessen Inhalt nach Erreichen einer vorbestimmten FUllung an einen Container übergeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenbehälter (3) bodenseitig zu öffnen und in einen darunter stehenden Container (4) zu entleeren ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Vorkammerpresse (1) als Mülipresse, die mit dem Zwischenbehälter (3) verbunden ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenngeichnet; daß die Vorkammerpresse (1) mit einer der Stirnseiten des ZwischenbehAlters (3) in Preßrichtung fluchtend verbunden ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenbehälter (3) aus einem unten und an seiner der Müllpresse zugewandten Stirnseite offenen, vorzugsweise U-förmigen, starren Grundkörper (11) besteht, der unten mit einem entfernbaren Boden (15) zu verschließen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenabmessungen (b1, b2) des Grundkörpers (11) kleiner als die Innenabmessungen (a1, a2) des Containers (4) sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (15) des Zwischenbehälters (3) mittig in Teilböden (14) längsgeteilt ist und die Teilböden (14) um oberhalb des Grundkörpers (11) liegende Drehachsen (16) seitlich auszuschwenken sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachsen (16) in der vertikalen Längsmittelebene des zugehörigen Teilbodens (14) liegen.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (c) zwischen der Oberkante (19) des Containers (4) und den unteren Innenkanten (lla) des Grundkörpers (11) in der Größenordnung der einbis zweifachen Stärke (d) eines Teilbodens (14) liegt.
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RU2479477C2 (ru) * 2009-05-12 2013-04-20 Владимир Александрович Парамошко Способ доставки материалов и устройство для его реализации

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