DE1659310C - Vorrichtung zum Abstützen von die äußere Schale eines zweischaligen Flachdachs bildenden Dacheindeckungsplatten - Google Patents
Vorrichtung zum Abstützen von die äußere Schale eines zweischaligen Flachdachs bildenden DacheindeckungsplattenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung ziiim Abstützen
von die äußere Schale eines zweischaligen Flachdachs bildenden Dacheindeckungsplatten, bestehend
aus unter den Plattenfugen in einer Richtung verlegten Stützschienen, die einen parallel zu Plattenflache
verlaufenden Stützschenkel und mindestens einen weiteren nach unten abstehenden Schenkel zu
ihrer Befestigung an auf der Dachdecke im Abstand voneinander angeordneten Stützen aufweisen, deren
Höhe an den jeweiligen aus der Dachneigung sich ergebenden Abstand zwischen der Dachdecke und
den Dacheindeckungsplatten anpaßbar ist.
Bei einer bekannten Abstützvorrichtung dieser Art sind die Stützen als aus mehreren Einzelklötzen zusammengesetzte
Betonklötze ausgebildet, auf deren Oberseite Zwischenstücke aus Blech aufliegen, die
durch aufgebogene Lappen mit den nach unten abstehenden Befestigungsschenkeln der Stützschienen
verbunden sind. Die Verwendung derartiger Betonklötze als Stützen bedingt jedoch eine verhältnismäßig
hohe Belastung der Dachdecke. Außerdem ist das Zusammensetzen derartiger Betonklölze aus mehreren
übereinander gelegten und miteinander verklebten Einzelklötzen umständlich und zeitraubend.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abstützvorrichtung der vorstehend angegebenen Art
so auszubilder,, daß sic bei einer möglichst geringen Belastung der Dachdecke eine :n vollem Umfang vorfertigbarc
und besonders einfach zu verlegende Abstützung für die Dacheindeckung platten bildet.
Nach der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Stützen jeweils aus zwei gelenkig miteinander
verbundenen, U-förmig angeordneten Streben gebildet sind, deren freie obere Enden in einem der
erwünschten Stützenhöhe entsprechenden Abstand an den nach unten abstehenden Schenkeln der Stützschienen
befestigt sind.
In dieser Weise ausgebildete Stützen belasten die Dachdecke nur geringfügig und brauchen auf dieser
nicht erst durch Zusammenfügen von Einzelleilen hergestellt zu werden. Da die jeweils erforderliche
Stützenhöhe nur durch eine unterschiedliche Spreizung der beiden Stützenstreben erreicht wird, wird
auch das Verlegen der Abstützung für die Dacheindeckungsplatten besonders einfach.
Nach einer zweckmäßigen weiteren Ausführungsforni der Erfindung können die beiden zur Bildung
eines Gelenks miteinander verbundenen unteren Sircbenendcn einer jeden Stütze in eine auf der Dachdecke
festgelegte Lugcrgabcl eingreifen.
Erfindtingsgcmäß kann ferner vorgesehen sein, daß
die nach unten abstehenden Schenkel der Stül/schicnen
eine Vicl/ahl von Bohrungen zur Aufnahme der
in den freier* Luden der Stülzcnstrcben vorgesehenen Befestigungsschrauben aufweisen. Jc nach der erforderlichen
eder gewünschten Höhenlage der Dachcindctkung.splatlcn
über der Dachdecke können bei der Monlagc die V-förmig angeordneten Stülzenstrcbon
Nomil mehr oder weniger weit auseinandergespreizt
werden und ihre Befestigungsschrauben können da· bei in die entsprechenden vorhandenen Bohrungen
in den nach unten abstehenden Schenkeln der Stütz* .schienen eingreifen.
Die .Sliil/.schicncn können jeweils aus einem im
Querschnitt T-förmigcn Blechprofil bestehen, dessen Mansch den .Slützschcnkel für die Dacheindeckung*-
platten bildet. Voricilhaflcrwcisc können jedoch die
Sli'ii/scltienen auch jeweils aus einem im Querschnitt
umgekehrt U-förmigen Blechprofil bestehen, dessen Steg den Stützschenkel für die DacheindL-ckungsplatten
bildet.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden
näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 ein zweischaliges Flachdach mit einer Vorrichtung
zum Abstützen der die äußere Schale dieses Flachdachs bildenden Dacheindeckungsplatten im
ίο Schnitt,
F i g. 2 den Gegenstand nach F i g. 1 in der Draufsicht,
Fig. 3 eine Vorrichtung zum Abstützen der Dacheindeckungsplatten
in einem größeren Maßstab und
Fig. 4 eine anders ausgebildete Vorrichtung zum Abstützen der Dacheindeckungsplatten, ebenfalls in
einem größeren Maßstab.
Fig. 1 zeigt im Schnitt ein zweischaliges Flachdach
mit der Dachdecke 5 aus Beton und der äußeren
ao Schale aus den Dacheindeckungsplatten 1 und 2. Auf
der Dachdecke 5 sind die Stützen 8 befestigt. Jede Stütze 8 weist zwei V-förmig auseinandergespreizte
Streben 6 auf, die mit ihren unteren Enden in eine mit der Dachdecke S verbundene Lagergabel 9 ein-
*5 greifen. Die oberen Enden der Streben 6 stehen mit
dem nach unten abstehenden Schenkel 16 einer Stützschiene 14 in Verbindung, der im Abstand voneinander
angeordnete Bohrungen 18 aufweist.
F i g. 2 zeigt das Flachdach nach F i g. 1 von oben gesehen, und zwar eine Verbindungsstelle der Dacheindeckungsplalten
1 und 2 mit den Dacheindeckungsplatten 3 und 4. Die Dacheindeckungsplatten 1 und 2 liegen mit ihrem einen Rand auf
dem parallel zur Plat'enfläciJ' verlaufenden Stütz-
schenkel 17 der Stützschiene 14, auf dem auch die beiden folgenden Dacheindeckungsplatten 3 und 4
mit ihren Rändern ruhen. Von den beiden dargestellten Klemmvorrichtungen 11 sind in Fig. 2 die
Klemmplaltcn 13 zu erkennen, wobei die eine Klemmplatte 13 die beiden Längsränder der Dacheindeckungsplatten
1 und 2 festklemmt, während die andere Klemmplatte 13 an der Stoßstelle der vier
DachcindeckuRgsplatten 1, 2, 3 und 4 angeordnet ist.
Einzelheiten einer Abstützvorrichtung nach der Erfindung sind in Fig. 3 dargestellt. In die Dachdecke
5 sind Kunststoffdübcl 24 eingelassen, in welche
jeweils die Lagergabel 9 mit Hilfe einer daran befestigten Schraube 23 eingeschraubt ist. Eine Platte
11 aus einem geeigneten Material sorgt für Schall- und Wärmedämmung am Übergang von der Lager·
gabel 9 zur Dachdecke 5. In die Lagcrgabel 9 greifen
die unteren Enden der beiden Streben 6 einer Stütze 8 ein und sind dort mittels der Klemmschraube 10 gelenkig
festgehalten. Der obere Teil der Fig. 3 zeigt
SS die Stützschiene 14, die aus Blech besteht und einen
T-förmigcn Querschnitt aufweist, welcher sich aus dem parallel zur Plattenflächc verlaufenden Stützschenkel 17 und aus dem nach unten abstehenden
Schenkel IS zusammensetzt. Mit diesem nach unten
abstehenden Schenkel 16 sind die beiden auseinandergespreizten Streben 6 der Stütze 8 mit Hilfe der in
die Bohrungen 18 eingreifenden Befestigungsschrau-'cn 21 verschraubt. Auf dem Stützschenkel 17 der
StiitAschicnc 14 liegen die Dacheindeckungsplatten 1 und 2 auf und sind mit diesem über die Klemmplatte
13 und die Schraube 12 verbunden.
Die Schraube 12 ist eine Stahlschraube, die die bekannte Eigenschaft hat, sich selbst ein Gewinde in
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das Blech zu schneiden. Man bracht also nach dem
Auflegen der Dacheindeckungsplatten 1 und 2 und der Klemmplatte 13 lediglich die Schraube 12 durch
die in der Mitte der Klemmplatte 13 vorhandene Bohrung zu stecken und von Hand oder mit Hilfe eines
für diese Zwecke gebräuchlichen Geräts die Schraube 12 durch den Stützschenkel 17 hindurch zu bohren,
wobei sich die Schraube 12 ein Gewinde schneidet und die Dacheindeckungsplatten I und 2 festlegt.
Fig. 4 zeigt eine abgewandelte Abstützvorrichtung nach der Erfindung, bei der die Stüzschiene 15 einen
ungekehrt U-förmigen Querschnitt mit vom Stützschenkel
20 aus nach unten abstehenden Schenkeln 19 aufweist. Die Streben 7 der Stütze sind in diesem
Fall auseinandergekröpft, so daß sie an den Innenseiten
der nach unten abstehenden Schenkel 19 der Stützschierii 15 angreifen und dort mit Hilfe der Befestigungsschrauben
21 angeschraubt sind. Auf dem Stützschenkel 20 liegen die Dacheindeckungsplatten 1
und 2 auf und sind dort auf dieselbe Weise befestigt wie bei dem Ausführungsbeispiel nach F 1 g. 3.
Claims (5)
- Patentansprüche:I. Vorrichtung zum Abstützen von die äußere Schale eines zweischaligen Flachdachs bildenden Dacheindeckungsplatten, bestehend aus unter den Plattenfugen in einer Richtung verlegten Stützschienen, die einen parallel zur PlaUenfläche "erlaufenden Stützschcnkel und mindestens einen weiteren nach unten abstehenden Schenkel zu ihrer Befestigung an auf der Dachdecke im Abstand voneinander angeordneten Stützen aufweisen, deren Höhe an den jeweiligen aus der Dachneigung sich ergebenden Abstand zwischen der Dachdecke und den Dacheindeckungsplatten anpaßbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (8) jeweils aus zwei gelenkig miteinander verbundenen, V-förmig angeordneten Streben (6, 7) gebildet sind, deren freie obere Enden in einem der erwünschten Stützenhöhe entsprechenden Abstand an den nach unten abstehenden Schenkeln (16 oder 19) der Stützachienen (14 bzw. 15) befestigt sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden zur Bildung eines Gelenks miteinander verbundenen unteren Strebenenden einer jeden Stütze (8) in eine auf der Dachdecke (5) festgelegte Lagergabel (9) eingreifen.
- 3. Vorrichtung nach Ansprüchen I oder 2, da-Qurch gekennzeichnet, .'aß die nach unten abstehenden Schenkel (16 ooer 19) der Stützschienen (14 bzw. 15) eine Vielzahl von Bohrungen (18) zur Aufnahme der in den freien Enden der Stützstreben (6, 7) vorgesehenen Befestigungsschrauben (21) aufweisen.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützschienen (14) jeweils aus einem im Querschnitt T-förmigen Blechprofil bestehen, dessen Flansch den Stützschenkel (17) für die Dacheindeckungsplatten (I und 3) bildet.
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützschienen (15) jeweils aus einem im Querschnitt umgekehrt U-form igen Blechprofil bestehen, dessen Steg den Stützschenkel (20) für die Dacheindeckungsplatten (1 und 3) bildet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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