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DE1659268A1 - Flachgepresster Hohlkastentraeger fuer grosse Spannweiten - Google Patents

Flachgepresster Hohlkastentraeger fuer grosse Spannweiten

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Publication number
DE1659268A1
DE1659268A1 DE19671659268 DE1659268A DE1659268A1 DE 1659268 A1 DE1659268 A1 DE 1659268A1 DE 19671659268 DE19671659268 DE 19671659268 DE 1659268 A DE1659268 A DE 1659268A DE 1659268 A1 DE1659268 A1 DE 1659268A1
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DE
Germany
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chord
box girder
diagonal
strut
wood
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Application number
DE19671659268
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English (en)
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DE1659268C3 (de
DE1659268B2 (de
Inventor
Wissler Georg Anton
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WISSLER GEORG ANTON
Original Assignee
WISSLER GEORG ANTON
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by WISSLER GEORG ANTON filed Critical WISSLER GEORG ANTON
Publication of DE1659268A1 publication Critical patent/DE1659268A1/de
Publication of DE1659268B2 publication Critical patent/DE1659268B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1659268C3 publication Critical patent/DE1659268C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C3/00Structural elongated elements designed for load-supporting
    • E04C3/02Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
    • E04C3/12Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of wood, e.g. with reinforcements, with tensioning members
    • E04C3/14Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of wood, e.g. with reinforcements, with tensioning members with substantially solid, i.e. unapertured, web

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  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
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  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)

Description

  • Flachgepreßter Hohlkastenträger für große Spannweiten Die Erfindung betrifft einen flaehgepreßten Hohlkastenträger für große Spannweiten mit einem Obergurt und mit einem Untergurt sowie mit Außenstegen-aus Sperrholz (Furnierplatten), wobei die Gurte zusammen mit den Außenstegen im mittleren Bereich der Spannweite gegenüber den Trägerenden überhöht und vorgespannt sind, und wobei von jedem Ende des Untergurts je eine Diagonalstrebe zum Obergurt führt und an diesem abgestützt ist.
  • Derartige Hohlkastenträger werden auch als Vollwandträger oder Yollwandbinder bezeichnet. Die Außenstege des Hohlkastenträgers bestehen vorzugsweise aus wetterfesten Furnierplatten. - Es ist bekannt, die Gurte der eingangs genannten Träger, anstatt aus Vollhölzern (was nur bei geringeren Stützweiten in Frage kommt) aus hochkant stehenden miteinander verleimten Brettlamellen @@ @ @@,ue tell en. Bevorzugte Anwendungsgebiete für solche Hohlkastenträger großer Spannweite sind Bedachungen für Hallen, Industrie-, Wohn-, Ausstellungs- und Landwirtschaftsbau sowie Brücken für besondere Zwecke, z. B. l'ußgängerbrückel, wobei die Hohlkas-tenträger nur an den Enden auf je einem Auflager aufliegen.
  • In neuerer Zeit werden Hohlkastenträger aufgrund ihres günstigen Festigkeitsverhaltens in der x- und in der y-Achse, d.h. wegen ihrer günstigen Torsionseigenschaften, ihrer günstigen Eigenschaften gegen seitliches Auskippen unter der Wirkung sogenannter Kippkräfte, ferner wegen ihres architektonisch erwünschten glatten Äußeren und wegen des auf einfache Weise möglichen. Feuerschutzes (durch Beschichten mitGipskartoü) häufig anstelle sogenannter Wellsteg-Träger oder anstelle von brettschichtverleimten HETZER-Trägern auch für verhältnismäßig große Spannweiten, insbesondere mehr als 10 m, verwendet. Gegenüber den üblichen Vollholz- bzw. HETZER-Trägern ergibt sich bei Hohlkastenträgern eine Gewichts- und-Materialersparnis von bis zu 50 @.
  • Bei den .genannten Spannweiten ist es bei den bekannten Hohl.-kastenträgern der eingangs genannten Gattung-zur Übertragung der Kräfte vom Obergurt zum Untergurt naWendig, zwischen den Außenstegen einen oder mehrere über die ganze Spannweite des Trägers durchlaufende Sperrholz-M@ttelatege zu verwenden. Bei freien Spannweiten bzw. Ntützweiten von 15 bis 20 m oder bei großen Trägerabständen werden insgesamt 4 durchlaufende, sehr dicke
    Sperrholzstege benötigt. Bei Spe,nni@@eiten, zwischen 20 und 25
    sind sogar 5 oder mehr Sperrholzstege erforderlich. Da SperrhGl
    durchschnittlich vieranal so teuer ist wie PTassivholz, ergibt g ri-r1
    aus der vorstehend erläuterten Notwendigkeit ein beträchtlieW-°_
    Lälul-, Leim- und 1.laterialaufw"and, so daß die bekannten Vielsteg-
    Träger in der Herstellung unwirtschaftlich sind. Diese Unwirt-
    scllai:tlichkeit wird noch dadurch erhöht, daß die 2aserrichtung
    nur eines Teils der sich kreuzenden Sperrholzlagen in der Be-
    anspruchungsrichtung liegt, und daß nur diese in LängsfaserriohtRor,
    beanspruchten Sperrholzlagen ihre volle rechnerische Festigkeit hergeben, während die quer zur Beanspruchungsrichtung laufender Schichten, die also quer zur Faserrichtung beansprucht werden, nur mit 10 ;p belastet werden können. Somit überträgt ein Steg aus Sperrholz-lediglich Beanspruchungen, die einer Auslastung von nur etwa 50 ;@ des Holzquerschnitts entsprechen.
  • Die Hauptbeanspruchungen der Stege eines Hohlkastenträgers der eingangs genannten Art treten nun als Druck- und Zugbeahspruchungen in einem Bereich auf) der sich vom Auflager et,°.T, über das erste Viertel oder maximal das erste Drittel der Spanntt91 erstreckt: Man hat daher' um in diesem Bereich die in Trägerquerrichtung wirkenden Normalspannungen aufnehmen zu können, Sperrholzstege verwendet, die über ihre Gesamtlänge einen so großen Gesamtquerschnitt haben, wie er in der Nähe der Auflager für die höchste Druck-Zugbeanspruchung -erforderlich ist. 1'ür die Dimensionierung wirkt sich dabei besonders negativ die oben genannte geringe Delastbarkeit bzw. Tra#;fähigkeit von Sperrholz aus, da bei der Berechnung nur diejenigen Sperrholzlagen vo'4.`*ia heraaa.gezoges werden, deren Holzfaserrichtung mit der richtung übereinstimmt, während die quer zur Faserrichtung be- anspruchten Sperrhelzlagen nur mit 10 ja ihrer Tragfähigkeit berücksichtigt werden.
  • Um die Hauptdruckkräfte vom Obergurt unmittelbar auf den Untergurt ableiten zu können, ohne daß die Hauptdruckkräfte den Umeier über die Sperrholzstege nehmen, ist es bereits bekannt geworden (Aufsatz von E. CZIESIEZSKI: "Berechnung und Konstruktion geleimter Träger mit Stegen aus Furnierplatten11 in "Bauen mit Ho?9, Juli 1967, 7, Seite 335), bei Hohlkastenträgern der eingangs genannten Art in der Nähe jedes der Auflager je eine Diagonal strebe anzubringen, die einerseits an der Unterseite des druck.-beanspruchten Obergurts sowie andererseits an der Oberseite des zugebeanspruchten Untergurts angreift und die Druckkräfte des übergurts unmittelbar in den Zuggurt einleitet. Diese Ausbildung, des bekannten Hohlkastenträgers hat eine Entlastung der Stege zur Folge, so daß die Stegquerschnitte oder die Anzahl der Sperrholzstege herabgesetzt werden können. Die bekannte Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß das jeweilige Ende der
    lediglich
    Diagonalstrebe@mit einer Endfläche versehen ist, die an der
    Anschlußstelle am Obergurt und am Untergurt jeweils parallel zur Holzfaserrichtung des Ober- bzw. Untergurts liegt, mit dem Ergebnis, daß nur diejenigen Druckkräfte übertragen werden können, die die Querdruckfestigkeit des Holzes zuläßt. Bei der bekannten Ausführung- ist der Winkel, den die Diagonalstrebe mit dem Obergurt bzw. mit dem Untergurt bildet, nicht näher bezeichnet,jedoeh, auf jeden Fall sehr groß, d.h. die Diagonalstrebe ist in bezug auf die Gurte sehr steil angeordnet: Infolge dieser Umstände _. kann bei dem nur theoretisch bekanntgewordenen Hohlkastenträger der eingangs genannten Art die Tragfähigkeit der Diagonalstrebe nicht voll ausgenutzt werden, weil, wie ausgeführt, vom Obergurt nur diejenigen Kräfte in die Diagonalstrebe eingeleitet werden können, die die geringe Festigkeit der Vollholzbrettlamellen des Obergurts quer zur Faserrichtung (sog. Querdruckfestigkeit) zuläßt, d.h. die wesentlich höhere Druckfestigkeit in Faserrichtung des lamellierten Obergurts kann nicht ausgenutzt werden.
  • Überdies läßt sich der bekannte Hohlkastenträger in praxi nicht verwirklichen, weil die Diagonaistrebe nicht kraftschlüssig an den Obergurt angeschlossen werden kann. Zwar können die, beiden Sperrholzaußenstege durch Verleimung kraftschlüssig, d.h. starr, mit dem Ober- und dem Untergurt verbunden werden; zwischen dem Obergurt und der Diagonalstrebe läßt sich jedoch infolge mangelnder Bearbeitungsmöglichkeit der Anschlußstelle am Obergurt und infolge Sehwindens des-Holzes und des Klebstoffs bzw. Leims kein direkter Kraftanschluß herstellen.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Nachteile des bekannten Hohlkastenträgers der eingangs genannten Art zu vermeiden und insbesondere einen Hohlkastenträger zu schaffen, bei dem die auf-den Obergurt wirkenden Belastungen mit Sicherheit 'fiter weiteptgehender Entlastung der Stege von der Diagonalstrebe. in. den Untergurt eingeleitet werden. Die erfindungsgemäße Lösung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Untergurt und der Obergurt, wie an sich bekannt,-aus miteinander verleimten, hochkant stehenden Vollholz-Brettlamellen gebildet ist, daß an der Abstützstelle der Diagonalstrebe am Obergurt in dessen Unterseite eine Kerbe mit-einer im wesentlichen senkrecht zur Faserrichtung der Obergurtlamellen verlaufenden Begrenzungsfläche und an dem in die Kerbe eingreifenden Ende der"Diagonalstrebe eine der Begrenzungsfläche entsprechende, quer zur-Faserrichtung der Diagonalstrebe verlaufende Gegenfläche vorgesehen sind, und das Stirnholz des Obergurts an das Stirnholz der Diagonalstrebe angeschlossen ist; und daß die Fuge zwischen der Begrenzungsfläche und der Gegenfläche mit einer an sich bekannten, bei ihrer Erstarrung nicht schrumpfenden und im erstarrten Zustand druckbeständigen Kunstharzverbundmasse ausgegossen ist.
  • Bei dieser Ausbildung der Anschlußstelle der Diagonalstrebe r. den Obergurt wird die hohe Druckfestigkeit des Stirnholzes der Obergurtlamellen und die hohe Druckfestigkeit des Stirnholzes der lamellierten Diagonalstrebe weitgehend ausgenutzt und die Stege werden entlastet. Da erfindungsgemäß die Fugen an der Anschlußstelle mit einer bei ihrer Erstarrung nicht schrumpfenden und im erstarrten Zustand druckbeständigen Kunstharzverbundmasse ausgegossen sind, ist ein sicherer Kraftanschluß zwischen Ober-
    gurt und Diagonalstrebe gewährleistet. Bei der Herstellung des
    erfindungsgemäßen Anschlusses der Diagonalstrebe an den Obergurt tM3 den folgenden Umständen Rechnung getragen werdent Nach Maßgabe :? er im mit tl eren Bereich der Spannweite d 3srä.=_:_!;-. statisch erforderlichen Überhöhung muß der Träger gebogen sG@.@. Für diesen Zweck werden die einzelnen Gurtlamellen gebogen.
  • kann jedoch aus fertigungstechnischen Gründen erst nach dem Anbringen der Abstützkerben geschehen, so daß sich infolge des Biegens der Gurtlamellen ein in bezug auf die Sehne des von der Trägerlängsachse eingenommenen Bogens genauer winkliger Verlwy@ der Stirnholzanschlußflächen der Diagonalstrebe und der Stirnholzanschlußflächen der Absizitzkerbe nicht ergibt. Die @ertigt@@.@ toleranzen und -ungenauigkeiten an den Anschlußflächen in den Abstützkerben verhindern zwar einen direkten Kraftanschluß zwischen Obergurt und Diagonalstrebe, lassen sich jedoch in de_@: Praxis wegen der erheblichen Längenschrumpfung und der Winkei--. ungenauigkeiten und der Abstände beim Biegen zur Herstellung d6-2 Überhöhung nicht vermeiden und tretet in so unterschiedlicher Größe selbst bei präzisester Fertigung auf, daß.unüberbrückba`rd Spalten entstehen, die den Anschluß der Druckkräfte von @tirnh@.:_.°_ zu Stirnholz ohne Beanspruchung der Stege praktisch unmöglich machen. Daher entstehen an den stirnseitigem. Anschlußstellen Diagonalstrebe, wie sich durch praktische Versuche gezeigt hat, schon bei deren Einbau und erst recht bei der Belastung des
    Trägers@sa@as=ü@xms Fugenhohlräume, die den gewünschten
    direkten starren Kraftanschluß zwischen Obergurt,-Stirnhölz und Diagonalstreben-Stirnholz ausschließen. Vielmehr werden die sehr hohen Druckkräfte in unerwünschter Weise vom Obergurt vollständig über die mit den Gurten verleimten Sperrholzstege auf den Untergurt übertragen. Die Sperrholzstege sind jedoch für derartige Belastungen nicht ausgelegt. Be wurde versucht, die Fugen an den Anachlußstelleri mit normalem Leim auszugießen. Weil dieser Leim jedoch schrumpfte,- ergab sich kein kraftschlüssiger Anschluß von Stirnholz zu Stirnholz. Das führt wiederum dazu" daß die Stegplattenfurniere spätestens bei der Beanspruchung des Trägers sich spalten und somit die Verwendung eines solchen Trägers unmöglich machen.
  • Diese Schwierigkeiten werden jedoch mit einem erfindungsgemäß ausgebildeten Hohlkastenträger überwunden. Es wird ein Hohlkastenträger geschaffen, bei dem durch den Stirnholz-Stirnholzanschluß zwischen Dagönalstrebe und Obergurt eine bestmögliche Ausnutzung der Diagonalstrebe sowie ein sicherer Anschluß derselben am ist. Selbst bei großen Spann- . weiten, z. B. von über 10 bis 25 m Spannweite, und bei großen Trägerabständen, 2: B. bei mehr als 5 m, 7,5 m oder 10 m, ist für den erfindungsgemäßen Hohlkastenträger ein- über die ganze Trägerlänge durchlaufender Mittelsteg zwischen den beiden Außenstegen nicht erforderlich.
  • Zusätzlich. zu der im wesentlichen senkrecht zur Faserrichtungder Obergurtlamellen verlaufenden Begrenzungsfläche ist die Abstützkerbe in der Unterseite des Obergurts gemäß einer-bevorzugten Ausführungsform der Erfindung auch mit einer im wesentlichen in Faserrichtung der Obergurtlamellen verlaufenden Begrenzung"-Fläche versehen, wobei das in dis Kerbe eingreifende abzustützende Ende der Diagpnalstrebe mit einer dieser Begrenzungsfläche entsprechenden im wesentlichen in Faserrichtung der Diagonalstrebe verlaufenden Gegenfläche versehen ist, und wobei die Fuge zwischen
    den Flächen mit einer an sich bekannten, bei ihrer Erstarrung
    nicht schrumpfenden und im. erstarrten Zustand druckbeständigen "
    gunsthärzverhundmasse ausgegossen ist. --Diese Ausbildung des
    erfindungsgemäßen Anschlusses von Obergurt und Diagonalstrebe
    gewährleistet auch senlwecht zur Holzfaserrichtung:.eine sichere
    Übertragung der Kräfte des Obergurts auf die Diagonalstrebe:
    Vorzugsreise ist die Diagonalstrebe aus hochkant-stehenden,
    miteinander verleimten Vollholzbrettlamellen gebildet:
    Gemäß einer anderen bevorzugten Ausgeataltung der .Erfindung ist
    der Anschluß der Diagonalstrebe an der! Untergurt des Hohlkasten-
    trägers dadurch gekennzeichnet, daß der Obergurt und der .Unter-
    gort an jedem Trägerende mittels je einer aus, hochkant stehenden,
    miteinander verleimten Brettlämellen gebildete. Stirnwand ver-
    bunden ist, daß das -axi den Untergurt angeschlossene Ende der
    Diagonalstrebe mit mindestens einer euer zur Holzfas@rrichtung
    der Diagonalstrebe verlaufenden Begrenzungsfläche versehen ist,
    daß die Dagonalstrebe mit mindestens- einer dieser Begrenzungs-
    flächen =gegen die .Stirnwand abgestützt ist, -und .daß .die Fugen
    -zwischen. .der bzw. den Begrenzungsflächen :vier Diagenalstrebe .und
    der bzw. -den Gegenflächen.:der .Stirnwand und gegebenenfalls such
    des Untergurts mit einer -an sich bekannten, bei: ihrer Erstarrung
    nicht _achrump,fenden und im erstarrten :Zustand -druckbeständigen
    Kunstharzverbundmasse-ausgegossen.sind.
    ,.
    Vorzugsweise ist jede der Abstützstellen für die Diagonalstreben
    an der Unterseite des Untergurts in einem vom ersten Viertel bis
    zum ersten Drittel-der Spannereilte des Trägers liegenden Bereich
    vorgesehen.
    Während es bei bekannten Hohlkastenträgern bisher bei großen
    Spannweiten.. bzw, großen Trägerabständen zur tlbertragung -der
    Kräfte vom Obergurt. zum Untergurt notz@rendig laar, zt-rischen den
    Außenstegen-einen oder mehrere über die ganze Trägerlänge durch-
    ,laufende Sperrholzmittelstege vorzusehen, genügt es bei dem
    erfindungsgemäßen Träger an jedem der beiden Trägerenden je
    einen Mittelsteg anzuordnen, der sich vom jeweiligen Träger-
    ende ausgehend nur über einen Teil der Trägerlänge erstreckt.
    Die zweckmäßige Ausgestaltungier Erfindung, bei der dieser
    Gedanke verwirklicht ist, ist dadurch gekennzeichnet, daß
    jede der beiden Diagonalstreben über einen Teil ihrer Länge
    ausgehend von ihrem an .den Untergurt angeschlossenen :linde
    mit einem mittleren Längsschlitz versehen ist, daß in jeden
    der Gurte Je ein von den Gurtenden-ausgehender mittlerer längs-
    ,ach l,itz vorgesehen ist, wobei .die -länge a12er jeweils an._einem
    Trägerende vorgesehQnen :ScJ-i.litze einarider entspricht und- :&iese:
    .Schlitze miteinander fluchten, -und =daß -an Jedem Trngerende Je
    ein zu den ulenstegen .pae,lleler Drittels teg in die in der
    Diagonalstrebe ;und :den -Trägerenden -vorgesehelien ;schlitze eirege-
    leimt ist. .
    Der Schlitz in jeder der beiden Diagonalstreben kann durch Wegfall einer mittleren lamella gebildet Werden. Vorzugsweise ist jeder der beiden liittelstege an der zur Trägermitte gelegenen 3egrenzungsfläche des in der zugeordneten Diagnnalstrebe vorgesehenen Längsschlitzes angeschlossen und stützt diese druckaufnehmend ab., wobei die Fuge an dieser Abstützstelle mit einer an sich. bekannten, bei ihrer Erstarrung nicht schrumpfenden und im erstarrten Zustand. druckbeständigen Kunstharzverbundmasse ausgegossenist.
  • Infolge dieser Ausbildung und Anordnung des Mittelstegs wirdein wesentlicher Teil der in die Diagonalstrebe eingeleiteten Druckkräfte am Ende des längsschlitzes der Diagonalstrebe auf den hier endenden dicken Sperrholzmittelsteg druckverateilend übertragen. Dieser wiederum verteilt die ankommenden hohen Druckkräfte über große Leimflächen an. das Strebenwerk unter Benutzung der Querfaserfestigkeit, so da13 die Außenstege von diesem :Teil der Druckkräfte auch dann entlastet werden, wenn die Außenstege, wie erfindungsgemäße bevorzugt, mit den Diagonalstreben im.Flachpreßverfahren_kraftschlüssig., d.h. starr, verleimt sind: Erfindungsgemäß-: bedarf es somit zur Entlastung des Obergurtes keines über die ganze Länge des Trägers durchlaufenden, teuren Sperrholzmittelsteges, sondern jeder der beiden erfindungsgemäß vorgesehenen kurzen 1lIittelstege endet vorzugsweise in einem Abstand vom Auflager bmi. vom Trägerende, der et-via der zweifachen Steghöhe des Träger.- entspricht. Durch die erfindungsgemäße Bauweise ist es also möglich, die Druckaufnahmefähigkeit des lamellierten Obergurtes voll auszunutzen. und die Druckkräfte unter voller Ausnutzung der Stirnholzdruckfestigkeit der Diagonalstrebe zum Auflager des Trägers abzuleiten. Somit ist es möglich, die 6teghöhe des erfindungsgemäßen Trägers verglichen mit einem bekannten,- eine große Anzahl von Sperrholzstegen aufweisenden Hohlkastenträger, bei gleicher Spannweite und bei gleicher Belastung wesentlich zu verringern. Der erfindungsgemäße Hohlkastenträger ist auch wesentlich niedriger als vergleichbare Massivholzträger aus verleimten Brettlamellen vergleichbaren Querschnitts, da diese bereits aus Gründen des höheren Eigengewichtes stabiler und höher sein müssen.
  • Der Winkel der Diagonalstreben zur Trägerlängsachse bzw. Bogensehne-des Trägers soll vorzugsweise nicht größer als 25 bis 30c sein, wobei vorausgesetzt wird, daß die Abstützkerben jedEr der Diagönalstreben am Obergurt in einem vom ersten Viertel bis zum ersten Drittel der Spannweite liegenden Bereich vorgesehen sind, damit die Druckkräfte vom Obergurt über einen Stirnholz-Stirnhol-A.nschluß unter einem geringen Winkel zur Trägerlängsachse in die Diagonalstrebe und von dieser in den zugbeanspruchten Untergurt bzw. zum Auflager des Trägers übergeleitet werden.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Hohlkastenträger hat sich außerdem bei großen Spannweiten herausgestellt, daß in einem Bereich, der sich vom Aufleger bzw. Trägerende ausgehend 'über eine Entfernung erstreckt, die ebv@a der zweifachen Jte ;höhe entspri cht, erhebliche Spreizkräfte zwischen den Oberg-xrt und dem Untergurt auftreten,-die-ein Aufreissen bzw. Aufspalten des Trägers herbeizuführen versuchen. Diese Spreizkräfte können sowohl diagonal als auch horizontal und vertikal verlaufen, j e nach dem wie' breit das Trägerauflager gestaltet ist. Um diese Spreizkräfte in solchen Fällen in geeigneter Weise aufzunehmen, ist bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung- vorgesehen, daß an der Abstützstelle jedes der beiden Mittelstege in der zugeordneten Diagonalstrebe das eine Ende einer schräg zur Trägerlängsachse verlaufenden Stützstrebe -abgestützt ist, deren anderes Ende am Ende des Obergurts abgestützt ist, und daß die Ins-chlußfugen an den beiden Eden dieser--Stützstrebe mit einer an sich bekannten, bei ihrer Erstarrung nicht schrumpfenden und im erstarrten Zustand druckbeständigen Kunstharzverbundmasse ausgegossen sind. Das obere Ende jeder der beiden ist am betreffenden Ende des Obergurts bzw. an der vom Obergurtende zum -Untergurtende-verlaufenden Stirnwand abgestützt.
  • Vorzugsweise ist auch an der Abstitzstelle .jedes der beiden Mittelstege in der zugeordneten Diagonaletrebe =eine im wesentlichen senkrecht zur Trägerlängsachse verlaufende, unterteilte Abatands.steife vorgesehen, die beiderseits an der Diagonalstrebe angreift und gegen den Obergurt-und-.den Untergurt abgestützt ist. Die AnechluBfugen zwischen der :Abstandssteife und der Diagonal.-, strebe sind mit einer an sich bekannten, bei ihrer .Erstarrung nicht schrumpfende und im -.:erstarrten. Zustand druckbeständigen Kunstharzverbundmasse ausgegossen.
  • Die zum Ausgießers der Eugen an den Abstützstellen verwendete K1,lllstharzverbundmasse ist ein vorzugsweise mit- einen,- Füllstoff versehener, bei niedriger Temperatur härtbarer bzir. selbsthärtender, jedoch nicht schrumpfender Kunststoff hoher Druckfestigkeit, vorzugsweise ein Epoxydharz, dessen Druckfestigkeit der Druckfestigkeit des Stirnholzes an der Anschlußstelle mindestens gleich und vorzugsweise größer als .die des Stirnholzes ist.
  • Die Viskosität der KLU2stharzverbundmasse ist so beschaffen, daß die Masse in. das Stirnholz eindringen und einfließen kann. Ebenso gleicht die Kunstharzverbundmasse in ihrem physikalischen Verhalten, insbesondere hinsichtlich ihres Wärmeausdehnungskoeffizienten und hinsichtlich ihres Quellkoeffizienten, dem. Verhalten des Nassivholzes.
  • Ein Hohlkastenträger der erfindungsgemäßen Art muß in Mittelbereich seiner Spannweite aus statischen Gründen gegenüber seinen Enden überhöht sein. Bei den Gurten läßt sieh diese Überhöhung durch Biegender einzelnen Brettlamellen vor dem Flachpressen beirirken, - wahei -die Brettlamellen walsprechend der Überhöhunz Jeweihe an drei Punkten. ct*,h. .an den beider
    Zangeheftet, Z.. -,
    Enden und in der Mitte ", auf :einem Zp.errholzsteg angenagel-t z;rerden..
    Bei den Stegen ist ein derartiges Biegen zur Erzielung d:er Überhöhung nicht möglich, da die Stege bei der- erfindungsgemäß . angestrebten großen Spannyeiten aus Einzelplatten zusammengesetzt werden müssen. Bisher hat man die Einzelplatten r @Stegemit geraden Schäftstössen zusammengefügt und die-Stegplatten insgesamt höher als erforderlich, und zwar um soviel höher bemessen, als die Überhöhung ausmachtyBo daß die Stege unten und oben über die Gurte hinaus vorstehen. Die überstehenden@Ränder der Stege müssen bei der bekannten Herstellungsweise auf der vollen Länge des Trägers abgefräst werden, damit ihre Kanten mit der gebogenen Oberseite bztw. der gebogenen Unterseite der Gurte, fluchten. Das ist mit einem entsprechenden Zeitaufwand und einem erheblichen Ivlaterialverlust verbunden.
  • Bei einem erfindungsgemäßen Hohlkastenträger wird dieser Arbeitsaufwand und Materialverlust dadurch vermieden, daß die Außenstege aus Einzelplatten durch Schäftung und Verleimung derart zusammengesetzt sind, daß,die Längskanten der Einzelplatten an den über die Spannweite verteilten Schäftstößen jeweils einen Winkel von etwas weniger als 180° miteinander bilden und die Summe der Abweichungen dieser Winkel. von einer Geraden der Überhöhung der Gurte im mittleren Bereich ihrer Opannweite entspricht. Die auf diese Weise durch sogenannte krummschwftu.-m zusammengeschäfteten Stege werden mit den einzelnen vorgespannten vorgebogenen Gurtlamellen, die nach dem Biegez auf den in der Presse unten liegenden. Steg angenagelt worden sinn, im 1'lachpreßverfahren verleimt.
  • Durch den Stirnholz-Stirnholz-Anschluß des Obergurts an die
    via gonalstrebe werden die Sperrholüaußenste-e sehr e,Tesentlich
    entlastr-@-t. Ddadurch ist es bei einem erfindLuigsgemäßen i-!oh1-
    :i,.rtE-]ttrarzer ]n'i:;lie11, J_'ir die
    . - uch
    billigere 1ieaerialien, die zurzeit allerdings noch nicht
    baubehördlich zugelassen sind, wie phenolverleimte Spanplatten
    zu verwenden, da die I'estigkeiten dieser geringwertigeren Holz-
    i^,erlistoffe zur -lbertragung der Stegkräfte in der Trägermitte
    ausreichen.
    Nachstehend werden zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen beschrieben, und zwar zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform des erfindungs- ' gemäßen Hohlkastenträgers im ganzen, wobei die vordere Stegplatte weggelassen ist; -Fig. 2 in größerem Maßstab eine Seitenansicht-des Hohlkastenträgers nach Fig, 1 als abgebrochene Teilansicht des leinen Trägerendes ohne die vordere Stegplatte; Fig. 3 eine Draufsicht auf den Hohlkastenträger nach Fig. 2 mit .beiden Stegplatten; Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-TV in Fig. 2; Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 2; Fig. 6 eine vereinfachte zweite Ausführungsform des erfindungs-
    gemäßen Hohlkastenträgers 'ähnlicher Darstellungeweise wie
    in Fig. 2, wobei jedoch-im Bereich des Mittelsteges lediglich der Verlauf der Diagonalstrebe schematisch durch Btriohlinien angedeutet iät; Big. schematisch die Art der erfindungsgemäßen Schäftung der Stegplatten (sogenannt® Krummschäftung) bei einem Hohlkastenträger naoh Fig. 1 bis 6; Fig: 8 in größerem ivlaßstab eine Einzelheit der Schäftstelle zweier Stegplatten nach Fig. 7.
  • Der erfindungsgemäße Hohlkastenträger A besteht gemäß den Fig. 1 bis 5 im wesentlichen aus einem Obergurt 1 und einem _ Untergurt 2 jeweils aus hochkantstehenden, miteinander verleimten Vollholzbrettlamellen; ferner aus zwei Diagonalatreben 3 aus hochka.n-stehenden, miteinander verleimten Vollholz-brettlämellen, wobei an jedem der beiden Enden des. üohlkastenträgers eine Diagonalstrebe vorgesehen ist und von dem jeweiligen Ende des Untergurts zum Obergurt führt; aus mehreren in Abständen über die Länge des Hohlkastenträgers verteilten Abstandssteifen 4;- aus zwei Stirniea.ndungen 5 aus hochkantstehenden, miteinander verleimten Vollholz-Brettlamellen; aus zwei I.ii ttelstegen 6 aus Sperrholz,
    jedes
    bei je ein Mittelsteg im Bereich/der beiden Trägerenden vorgesehen
    ist"und sich von jedem der Trägerenden ausgehend zur Trägermitte
    hin nur über einen Teil der Länge des,Trägers erstreckt, und-:zwar
    über eine Strecke, die etwa der zweifachen Steghöhe des Trägers
    entspricht; und aus zwei über die ganze Länge des Hohlkasten-_,=-
    trägers durchlaufenden, mit den Teilen 1-bis .6 verleimten Außen-
    stegen 7 aus Sperrholzplatten. _
    Bei den Ausführungsformen nach Fig. l bis 5 ist .außerdem an
    jedem Trägerende noch je eine Stützstrebe 8 vorgesehen,-die je-
    weils beiderseits des betreffenden lYiittelsteg.s 6 mit diesem und
    mit den Außenstegen 7 druckschlüasig@verbunden, z,7@...: verleimt ,
    ist: Die -Stützstrebe-8 ist -gegen das betreffende Ende.des,Obergurts
    und gegen die zugehörige-Stirnwand 5 abgestützt, verläuft.
    von hier aus bis in die Nähe des zugehörigen Mittelstegs
    und ist hier an der zugehörigen Diagonalstrebe 3 und an einer
    Aus-
    in Längsrichtung durch die Diagonalstrebe unterbrochenen-@eteifungs-
    strebe 9 abgestützt. Jede der beiden Aussteifungsetreben 9 besteht aus hoclzkantstehenden, miteinander verleimten Brettlamellen; ist zwischen die Außenstege 7 eingeleimt und bildet eine dem jeweiligen Trägerende am nächsten liegende verstärkte Abstandssteife. Jede der-beiden lamellierten Stirnwände 5 und. jede der beiden Stützstreben 8, die ebenfalls aus miteinanderverleimten Brettlamellen bestehen können, besteht in :..Qug:richtung gesehen, vorzugsweise aus zwei Schichtpakten bzw. Teilschichten, zwischen die die Enden-des betreffenden Mittelstegs 6 einsgeleimt sind (vergleiche Fig. 5).
  • Gemäß Fig. 2 ist das eine Ende jeder der beiden Diagonalstreben 3 jeweils am Untergurt 2 des Hohlkastenträgers in dessen Aufla.gebereich sowie an der benachbarten Stirnwand 5 abgestützt Diese Abstützstelle ist als Ganzes mit 14 bezeichnet.-Jede der beiden Diagonalstreben 3 erstreckt sich jeweils von dieser Abstützstelle ausgehend in. Richtung auf die Trägermitte:über, einen
    Bereich, der vom Trägerende euskerechnet ein Viertel bis ein
    Drittel der Spannweite des Trägers ausmacht. .n dem zur Träg-ermitte hin gelegenen Eride dieses Bereiches, - d.h.- an einer Steiler, die wis.ehen. dem ersten Viertel und dem- ersten Drittel der Spa=. weite liegt, ist das andere Ende jeder der beiden D aeanal=
    aui -ßbergurt 1.
    streben 3 an einer als Ganzes` mit 13:. bezeahneten Abstützstelle
    abgestützt. An jeder der beiden Abstützetellen 11 ist an der Unterseite des Obergurtsleine@Kerbe ausgebildet, die eine senkrecht zur Längsachse des Obergurts, d.h. senkrecht zur Holzfaserrichtung der Brettlamellen des Obergurts verlaufende Begrenzungsfläche lla aufweist. Außerdem besitzt die Kerbe eine von der-Begrenzungsfläche lla ausgehende, in Hol.zfaserrichtung verlaufende Begrenzungsfläche 11c. Das an der Abstützstelle 11 abzustützende Ende der Diagonalstrebe 3 ist mit den Begrenzungsflächen 11a, llc der Kerbe entsprechenden Begrenzungsflächen. llb und lld versehen. Diese Ausbildung der Abstützstelle 11 änObergurt und des abzustützenden Endes der Diagonalstrebe 3
    - daß
    hat zur Folge, /über die Flächen lla und llb das Stirnholz des
    Obergurts 1 an das Stirnholz der Diagonalstrebe 3 angeschlossen wirdg so _daß eine Überleitung der Hauptkräfte von Stirnholz zu
    1 m.
    Stirnholz gewährleistet ist. Iüur,ein Teil der gegen,Obergurt
    wirkenden Kräfte wird über die Anlagefläche llc des Obergurts
    und die Art Fläche 11d der Diagonalstrebe vom Obergurt in die-
    Diagonalstrebe eingeleitet, d.h. die Beanspruchung des-Obergurts 1 und-der Diagonalstrebe 3 quer zur Holzfaserrichtung iet entsprechend der geringeren Festigkeit-des Holzes in dieser Richtung entsprechend gering, weil die Hauptkräfte über den Stirnholz-Stirnholz Anschluß vom Obergurt in die Diagonalstrebe eingeleitet wenden.
  • An der im ganzen mit10 bezeichneten Ab®tützstelle des untere, Endes der Diagonalstrebe 3 am Untergurt 2 und der benachbarten
    Stirnwand i st es nicht .unbedingt notwendig,einey der im Ober"
    gurt 3.vorgesehenen Kerbe entsprechende Ausnehmung anzuordnen. Jedoch werden die von der Diägonalstrebe 3 übertragenen Kräfte in ähnlicher Weise wie an der Abstützstelle 11 übertragen, und zwar wie in Fig. 2 dargestellt, über Flächen und Gegenflächen, .. die den Flächen 11a, llc bzw. - 11b, lld an der Abstützstelle 11 , entsprechen.
  • Gemäß den Fig. 4 und 5 sind die Gurte 1 und 2, die Diägonalstre= ben 3 und die Stützstreben 8 aus`hochkantstehenden V.bllholz-Brettlamellen 12 bzw. 13bzw. l¢ bzw. 15 zusammengeleint. Sie haben sämtlich solche Dicke, daß die Stegplatten 7 bündig -mit den Außenseiten der Gurte, der Diagonalstreben und der Stützstreben verleimt werden können.
  • Die Außenstege 7 und die beiden Mittelstege 6. sind aus dickem
    Sperrholz, cl-.h. als ®"er dickeft Fürnierplatte gefertigt. Vor-
    zugsweise ist jäder der beiden Mittelstege doppelt so dick wie einer der beiden Außenstege. Im Bereich des Mittelstegs 6 an jedem der beiden Enden des Trägers besitzen die Gurte 1 und 2-und die betreffende Diagonalstrebe 3 miteinander fluchtende, mittlere Längsschmitzes die bei den Gurten und bei den Diagonalstreben an der zur Trägermitte hin gelegenen Seitenfläche der betreffenden Aussteifungsstrebe enden. Die längsachlitze können z.B. durch Entfernen einer Brettlamelle in dem betreffenden Bauteil ausgebildet sein. In diese Längsschlitze ist gemäß Fig. 5 der betreffende Mittelsteg 6 an jedem der beiden Trägerenden zwischen die benachbarten Brettlamellen-eingeleimt, so daß durch die Leimflächen eine große Übertragwngsfläche geschaffen wird.
    ein
    Auf diese Weise ergibt sich Jzur Trägermitte hin
    Ende
    des Längsschlitzes jeder der-beiden Diagonalstreben 3 je eine als Ganzes mit 17 bezeichnete Äbstützstelle, an der sich die Diagonalstrebe am Piittelsteg abstützt. An der zum Trägerende und zum Obergurt hin gelEgenen Seite jeder der beiden Aussteifungsstreben 9 ist je eine als Ganzes mit 17a bezeichnete Abstützstelle für das untere Ende der jeweiligen Stützstrebe 8 vorgesehen. Jede der zweiteiligen AusstreifungBstreben 9 wird von der zugehörigen Diagonalstrebe durchsetzt. Df-"s obere Ende
    jeder der beiden Streben 8 ist a-l.-e einer als Ganzes mit 18 be-
    zeichneten Abstützstelle an der Unterseite des Obergurts 1 und an der benachbarten Stirnwand 5 abgenützt.
  • Der Winkel jeder der Diagonalstreben 3. mit der Unterseite des Obergurts 1 bzw. mit der Längsachse des Trägers ist in Zig. 2 mit X bezeichnet und kleiner als 30o. Auf diese Weise läßt sich eine günstige Einleitung der Kräfte aus dem Obergurt in die Diagonalstrebe erzielen und ist ein Stirnholz-Stirnholz-Anschluß des Obergurts an die Diagonalstrebe sichergestellt. Wie aus den Fig. 1 und 7 ersichtlich, ist der Hohlkastenträger im Mittelbereich.der Spannweite, wie aus statischen Gründen üblich, gegenüber seinen- Enden überhöht. Bei den Gurten 1 und 2 läßt sich diese Überhöhung durch entsprechendes Biegen der einzelnen Gurtlamellen und Fixieren der Lamellen vor der Verleimung herstellen, Bei den Außenstegen 7 ist dagegen eine solche Verbiegung nicht möglich, so daß man bisher die Außensta-ge, die.
  • in der Regel aus Einzelplatten zusammengeschäftet werden, höher als erforderlich bemessen und die über die gebogenen Gurte oben.. bzw. unten überstehenden Ränder soweit abgefräst hat, daß ihre Kanten mit der-Oberseite des gebogenen Obergurts und mit der Unterseite des gebogenen Untergurts fluchten. Diese Verfahrenweise,-bedingt jedoch einen entsprechenden Arbeitsaufwand und hat Naterialverluste zur Folge, ist _ also-.sehr unwirtschaftlich.
  • Gemäß der in Fig. 7 und 8 dargestellten Ausbildung des erfindungsgemäßen Hohlkastenträgers wird der durch das Abfräsen der Stegplatten bedingte Arbeitsaufwand und Materialverlust dadurch vermieden, daß die Einzelplätten'7a der Außenstege 7 durch Verschäftung und Verleimung derart zusammengesetzt werden, d aß die Längskanten der Einzelplatten an den über die Spannweite verteilen Schaftstößen 20 jeweils einen Winkel von etwas weniger ald 1800 miteinander bilden. Die-Summe der Abweichungen der vor. den. Dänge= kanten der Einzelplatten an den Schaftstößen 20 .miteinander gebildeten. Winkel von einer Geraden entspricht der Überhöhung der Gurte im mittleren Bereich der Spannweite.
  • Die Kerben an der Abstützstelle 11 in den Obergurtlamellen lassen sich nicht so genau herstellen, wie es zu der erfindungsgemäß `-angestrebten starren Druckübertragung vom Stirnholz des Obergurten 1 auf das Stirnholz der zugehörigen Diagonalstrebe 3 erforderlich ist. Erfindungsgemäß soll die Diagonalstrebe die vonihr aufgenommenen Druckkräfte zum Teil an der Abstützstelle 17 auf den Mittelsteg -6 und zum-anderen Teil an der Abstützstelle 10 auf den-Untergurt absetzen.-Die Ungenauigkeit der Einpassung des-cberen Endes jeder der beiden Di-agonalstreben -3 in die Kerben der jeweiligen AbstUtzstelle 1l wird noch dadurch erhöht, daß die Kerben in jeder einzelnen Brettlamelle des Obergurts vor dem zur Überhöhung erforderlichen Biegen derselben angebracht werden müssen. Ähnliche Ungenauigkeiten treten infolgedessen auch an den Abstützstellen 10 und 17 auf. Es bilden sich daher an der Abstützstelle 11 Fugen 21, 22 und 23, ferner an der Abstützstelle 17 Fugen. 24 und an der Abstützstelle 10 Fugen 25 und 26. Gemäß der Erfindung werden die Fugen 21, 22, 24, 25 und -25 mit einer an sich bekannteng bei ihrer Erstarrung nicht schrumpfenden und im erstarrten Zustand druckbeständigen Kunstharzverbundmasse ausgegossen. Diese Fugenverbundmasse ist vorzugsweise ein mit Füllstoff versehener, bei niedriger Temperatur härtba.rer oder selbst härtender, nichtschrumpfender Kunststoff hoher Druckfestigkeit. Die Druckfestigkeit des erhärteten Kunststoffes ist mindestens so groß wie die Druckfestigkeit des Stirnblzes der Brettlamellen der Gurte und der Diaaonalstrebe und ist vorzues-
    Stirnholzes.
    weise größer als die Druckfestigkeit de8 -Pe4-1-e$ Am besten hat
    sich als Fugenverbundmasse ein -Epoxydharz als geeignet erWi,esen, das z.B. mineralischen Füllstoff enthält und selbsthärtend ist oder als _Zwei@-Komponenten-Kunstharz durch Anwendung eines Härters zur Aushärtung gebracht wird-. Es hat die Eigenschaft, satt in die Fugen einzufließen, sich mit dem Stirnholz zu verbinden und alle Hohlräume sicher auszufüllen. Außerdem ist es in bezug auf seine-Wärmeausdehnungskoeffizienten und seine Quellköeffizienten etwa dem Holz gleich. Dasselbe trifft auch für den Schrumpf-
    koeffizienten zu. Das Harz ist so beschaffen, daß%ä,ch alle
    Bearbeitungsungenauigkeiten wie Sägestriche, Hobelstriche, die beim Herstellen-der gerben an den Abstützstellen entstehen, sicher-ausgleicht. Eine derartige Kunstharzverbuna-masse wird zweckmäßigerweise auch zum Ausgießen der Ansehlußiugen 27 und 28 an der Abstützstelle 17-und der Abstützstelle 17a sowie zum Ausgießen der Anschlußfugen 29 und 30 verwendet. Die schrägverlaufenden Anschlußfugen 23 an den beiden Abstützstellen 11 kännen Freibleiben oder gewünschtenfalls ebenfalls mit der Kunstharzverbundmasse ausgegossen werden.
  • Das Ausgießen der vorgenannten Anschlußfugen an den Abstützstellen 10, l1, 17, 17a und 1$ geschieht im Zuge des Zusammenbaue der Teile des Hohlkostenträgers vor dem Verleimen in der Flachpresse. In der Flachpresse werden die Außenstege 7 flachliegend mit den hamellenpälEten der Gurte 1 und 2, mit den Streben 3 und 8, mit den Abstands- bzw. Aussteifungshölzern 4
    und 9 und mit den Stirnwandungen5in an si. bekannter Weise
    unter Einwirkung von Hitze und Druck verleimt. Das Ausgießen der Anschlußfugen folgt von oben her, während diese unten durch einen zunächst in die Fresse eingelegten Außensteg-7. im Bereich des Mittelstegs 6 unten durch. diesen abgedeckt und nach oben offen sind. DAbei werden. die zur Längsachse des Trägers verlaufenden Fugenöffnungen an den Abstützstellen-vorübergehend mit einem selbstklebenden Film gedichtet bzw. verschlossen, der nach dem Eingießen der Fugenverbundmasse und deren Erstarren wieder entfernt oder auch dort belassen werden kann. Beim Fressen werden die zwecks Überhöhung gebogenen Lamellenpakete des Obergurts und des üntergtixts auf dem in der Presse unten liegenden Außensteg festgelegt bzw. fixiert.
  • Die Ausführungsform nach Fig. 6 unterscheidet sich von derjenigeh. nach Fig. 1 bis 5 dadurch, daß für den Fp11 geringerer Belastungen oder Spannweiten die Stützstreben 8 und die j@ussteifungsstreben 9-weggelassen sind. Im übrigen sind in hig. 6 für entsprechende-Teile die gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 2 verwendet und noch die Leimstellen 31 und 32 ersichtlich, an denen der Mittelsteg 6 jeweils an den T-Iittelteil der Gurte 1 und 2 angeleimt ist.

Claims (1)

  1. P a t e n t a n s p r Ü c h e 1. Flachgepreßter Hohlkastenträger fü.t große Spannweiten mit einem Obergurt und mit einem Untergurt sowie mit AuSetegen aus Sperrholz (Furnierplatten), wobei die Gurte zusammen mit den Außenstegen im mittleren Bereich der Spannweite gegenüber den Trägerenden überhöht und vorgespannt Bind, und wobei iron jedem Erde des Untergurte je eineliagonalstxebe zum 0,berg=t führt und an diesem abgestützt. ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Untergurt (2) und der Obergurt (1), wie an sieh bekannt, aus miteinander verleimten,hochkant stehendeh Vollholz-Brett- lamellen (13 bzw. 12) gebildet ist g daß an der Abstützötelle (11) der Diagonalstrebe (3) am Obergurt (1) indessen Unter- leite eine Kerbe mit einer im wesentlichen senkrecht zur Faser- richtung der Obergurttlamellen verlaufenden Begrenzungsfläche (lla) und an dem in die Kerbe eingreifenden Ende.der Diagonal- strebq6ine der Begrenzungsfläche (11a) entsprechende quer zur Faserrichtung der Diagonalstrebe verlaufende Degenfläche (11b) vorgesehen sind, und das Stirnholz des Obergurte an das Stirn- holz der Diagonälstrebe angeschlossen ist, und daß die Fuge (21) zwischen der $egrenzungefläche (liLa) und der Gegenfläche (11b) mit einer an sich bekannten, bei, ihrer Erstarrung nicht schrumpfenden und im erstarrten Zustand druckbeständigen Kunst- ha.rzverbundmasse ausgegossen ist.
    2. Hohlkastenträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Abstützstelle (11) in der Unterseite des Obergurts (1) vorgesehene Kerbe eine im wesentlichen in Faserrichtung der Obergurtlamellen verlaufende Begrenzungsfläche (11c) aufweist, daß das in die Kerbe eingreifende abzustützende Ende der Diagonalstrebe (3) mit einer der Begrenzungsfläche (11c) entsprechenden im wesentlichen in Faserrichtung der Diagonalstrebe verlaufende Gegenfläche (114)-versehen ist, und daß die Fuge (22) zwischen den Flächen (11e, 11d) mit einer an sich bekannten, bei ihrer Erstarrung nicht schrumpfenden und im erstarrten Zustand druckbeständigen Kunstharzverbundmasse ausgegossen ist. 3, Hohlkastenträger=naeh Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die J)iagonalstrebe (3) aus hochkant stehenden, miteinander verleimten liollholzbrettlamellen (14) gebildet ist. 4. Hohlkastenträger nach einem der Ansprüche 1 bis 3p dadurch gekennzeichnet, daß der Obergurt (1) und der Untergurt (2) an jedem Trägerende mittels je einer aus hochkant stehenden, miteinander verleimten Brettlamellen gebildeten Stirnwand (5) verbunden ist, daß das an den Untergurt. (2) angeschlossene Ende der Diagonalstrebe (3) mit mindestens einer quer zur Holzfaserrichtung der Diagonaletrebe verlaufenden Begrenzungsfläche versehen ist, daB die -Oiagonalstrebe mit mindesteng einer dieser Begrenzungeflächen gegen die Stirnwand (5) abgestützt ist, und daß die Fugen (25, 26) zwischen der bzwo den Begrenzungsflächen der Diagonalstrebe und der bzw. den Gegenflächen der Stirnwand und gegebenenfalls auch des Untergurts mit einer an sieh bekannten, bei ihrer Erstarrung nicht schrumpfenden und im erstarrten Zustand druckbeständigen Kunstharzverbundmasse ausgegossen sind. 5. Hohlkastenträger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden Abstützstellen (11) für die Diagonalstreben (3) an der Unterseite des Untergurts (1) in-einem vom ersten Viertel bis zum ersten Drittel der Spannweite des Trägers liegenden Bereich vorgesehen ist. 6. Hchlkastenträger-nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden üiagonalstreben (3) über einen Teil ihrer Länge. ausgehend von ihrem a4 den Untergurt (2) angeschlossenen ßnde mit einem mittleren Längsschlitz` versehen ist, daß in jedem der Gurte (1, 2) je ein von den Gurtenden ausgehender mittlerer Längsschlitz vorgesehen ist, wobei die Länge aller jeweils an einem Trägerende vorgesehenen Schlitze einander entspricht und diese Schlitze miteinander fluchten,und daß an-Jedem Trägerende je ein zu den Außenstegen (7) paralleler Mittelsteg (6) in die in der Diagonalstrebe und den Trägerenden vorgesehenen Schlitze eingeleimt ist. 7. Hohlkastenträger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden Mittelstege (6) sich vom jeweiligen Trägerende aus gerechnet zur Trägermitte-hin über eine Länge erstreckt, die etwa der zweifachen Steghöhe des Trägers entspricht. B. Hohlkastenträger nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß jeder.der beiden Mittelstege (6) an der zur Trägermitte hin gelegenen Begrenzungsfläche (bei 24) des in der zugeordneten Diagonalstrebe (3) vorgesehenen Längsschlitzes angeschlossen ist und diese druckaufnehmend abstützt, und daß die. Fuge (24) an dieser Abstützstelle (17) mit einer an sich bekannten, bei ihrer Erstarrung nicht schrumpfenden und im erstarrten Zustand druckbeständigen Kunstharzverbundmasse ausgegossen ist. 9o Hohlkastenträger nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Abstützstelle (17) jedes der beiden Mittelstege (6) in der zugeördneten Diagonalstrebe (3) das eine _ Ende einer schräg zur Trägerlängsachse verlaufenden Stützstrebe (8) abgestützt ist, deren anderes. Ende am Ende des Obergurts (1) abgestützt ist, und daß die Anschlußfugen (29, 30, 17a) an den beiden Enden dieser Stützstrebe mit einer an sich bekannten, bei ihrer Erstarrung nicht schrumpfenden und im erstarrten Zustand druckbeständigen Kunstharzverbunämasse ausgegossen sind. Io. Hohlkastenträger nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Abstützstelle (17) jedes der beiden Mittelstege (6) in der zugeordneten Diagonälstrebe (3) eine im wesentlichen senkrecht zur Trägerlängsachse verlaufende, unterteilte Abstandssteife (9) vorgesehen ist, die beiderseits an der Diagonalstrebe (3) angreift und gegen den Obergurt (1) und den Untergurt (2) abgestützt ist, und daß die Anschlußfugen (279 28) zwischen der Abstandssteife (9) und der Liagonalstrebe (3) mit. einer an sich bekannten, bei ihrer Erstarrung nicht schrumpfenden und im erstarrten Zustand druckbeständigen Kunstharzverbundmasse ausgegossen sind. llo Hohlkastenträger nach einem.. der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Ausgießen der Fugen an den Abstütz-:-stellen (10, 11 und vorzugsweise auch 17 und 18)-verwendete Kunatharzverbundmasse ein vorzugsweise mit einem Füllstoff versehener, bei niedriger Temperatur härtbarer bzwo selbsthärtender, jedoch nicht schrumpfender Kunststoff hoher Druckfestigkeit, vorzugsweise ein Epoxydharz ist, dessen Druckfestigkeit der Druckfestigkeit des Stirnholzes an der Anschlußatelle mindestens gleich ist. 'i2. Hohlkastenträger nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenstege (7) aus Einzelplatten (7a) durch Schäftung und Verleimung derart zusammengesetzt sind, daß die Längskanten der Einzelplatten an den über die Spannweite verteilten Schäftatößen (20) jeweils einen Iyinkel von etwas -weniger als 180o miteinander bilden und die Summe der Abweichun-.gen dieser Winkel von einer Geraden der Überhöhung der Gurte (1, 2) im mittleren Bereich ihrer Spannweite entspricht.
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DE1659268B2 DE1659268B2 (de) 1973-12-20
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2009125270A3 (en) * 2008-04-08 2009-12-30 Emanuele Lucatello Load bearing beam made of wood for building structures of various kind and building structures realized by means of a plurality of such load bearing beams made of wood

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2009125270A3 (en) * 2008-04-08 2009-12-30 Emanuele Lucatello Load bearing beam made of wood for building structures of various kind and building structures realized by means of a plurality of such load bearing beams made of wood

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