DE1657617A1 - Erntemaschine fuer Rueben - Google Patents
Erntemaschine fuer RuebenInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D33/00—Accessories for digging harvesters
- A01D33/10—Crop collecting devices, with or without weighing apparatus
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-
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- A01D19/00—Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners
- A01D19/04—Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners with working tools rotating around a horizontal axis arranged parallel to the direction of travel
- A01D19/10—Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners with working tools rotating around a horizontal axis arranged parallel to the direction of travel with receiving screens; Implements for depositing the root crops
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Description
PatcnSsnwalt
7 Stuttgart H. Γ-'.c:-!straße 40
7 Stuttgart H. Γ-'.c:-!straße 40
P 16 57 617.3-23 17.4.1970
"Erntemaschine für Rttben"
Die Erfindung betrifft eine Erntemaschine für Ruben oder dgl·· .
mit mehreren Rodewerkzeugen und einer in Fahrtrichtung hinter dem Rodewerkzeug angeordneten Vorrichtung zum Sohwadlegen des gerodeten Gutes,
die einen vom Maschinengestell aus schräg nach hinten verlaufenden, um eine senkrechte Achse schwenkbaren und in verschiedenen Sohrägstellungen
feststellbaren Rechen enthält, bei dem am rückwärtigen Ende ein Laufrad
angeordnet ist· , ,
bekannten
Bei einer/Erntemaschine dieser Art werden die Ruben zwischen den
einen in Fahrtrichtung nach vorne offenen Winkel miteinander einsohliessenden Reohen gesammelt, wobei die Rüben über eine mehr oder
weniger gresse Streoke Vlber den Boden mitgesohleppt werden, soda·· grosse
Kräfte ausgettbt werden, welche mittels des Gestelles der Masohine auf dem
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BAD ORlGiNAl.
Fahrzeug übertragen werden, wobei die Gefahr besteht, dass die Maschine mit
dem Schlepper während des Betriebes seitlich abrutscht.
Diese Gefahr wird bei der erfindungsgemässen Erntemaschine dadurch
vermieden, dass der Rechen mit einer parallel neben ihm verlaufenden Stange und mit einem Träger eines Laufrades zu einem Gelenkparallelogramm
vereinigt ist, und dass die Laufradachse während der Fahrt in ihrer Lage
zum Maschinengestell fest eingestellt ist.
erläutert, die einige Ausfuhrungsbeispielen von Maschinen nach, der Erfindung
zeigen.
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf eine RUbenrodemaschine, an der
eine mit FUhrungsstäben versehene Vorrichtung aum seitlichen Versetzen der
gerodeten Rüben angebracht ist.
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf die Maschine nach Fig. 1, wobei
der Winkel zwischen der Vorrichtung zum seitlichen Versetzen der Roben und
der Fahrtrichtung in Vergleich zu der Anordnung nach Fig. 1 geändert ist,
so dass die Reihe von Rüben neben den Schlepper gelegt wird.
Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung zum seitlichen
Versetzen der Rüben nach den Fig. 1 und 2.
Fig. 4 zeigt ein Verstellglied in einer Draufsicht, durch welche die
Lage des hinteren Laufrads der Vorrichtung nach Fig. 1 und 2 geändert
werden kann.
Fig. 5 zeigt eine Draufsicht auf eine Vorrichtung zum seitlichen
Versetzen der Rüben, die mit Rechenrädern versehen ist·
Fig. 6 und 7 zeigen Seitenansichten des hinteren Laufrads der
Vorrichtungen nach den Fig. 1,2 und 51 wobeidas Laufrad in Fig. 6 in
einer senkrechten Lage und in Fig. 7 in einer schragen Lage zum Boden
dargestellt ist.
Fig. 8 zeigt eine Seitenansicht einer anderen Bauart der Befestigung der Vorrichtung zum seitlichen Versetzen der Rüben an der
eigentlichen Rübenrodemaschine und
Fig. 9 aeigt einen Sohnitt längs der Linie H-IX in Fig· 8.
Fig. 10 zeigt eine Draufsicht auf eine Rübenrodeeasohine mit
iwei Vorrichtungen turn seitlichen Versetien der Rüben, welche
Vorrichtungen ähnlich gebildet sind vie die Vorrichtungen nach den Fig.
und 2.
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BAD OBIGtNAL
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mit einer mit Rechenräder ausgerüsteten Vorrichtung zum seitlichen Versetzen
der Ruben versehen ist.
i'ig. 12 zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig. 11,
in Richtung des Pfeiles .11 in Fig. 11 gesehen.
Fig. 13 zeigt in vergrössertem Masstab einen Einzelteil der Vorrichtung nach Fig. 11 längs der Linie XIII-XIII in Fig. 11 gesehen.
Fig. 14 zeigt in vergrössertem Mässtab einen Schnitt längs der Linie XIV-XIV der Vorrichtung nach Fig. 11.
Die AusfUhrungsform nach den Fig. 1, 2 und 3 hat ein an einem
Schlepper 1 befestigtes Gestell 2, das auf an sich bekannte Weise durch die
Dreipunkthebevorrichtung mit dem Schlepper gekuppelt ist. Die Rübenrodemaschine besitzt drei Gruppen von Rodegliedern 3, 4 und 5» die gegenüber dem Gestell
in Querrichtung verschiebbar am Gestell angebracht sind. Auf der Rückseite der Rübenroderaaschine ist eine Stütze 5 vorgesehen, die mittels durch Löcher
des hinteren Balkens 8 geführter Bolzen 7 mit dem Gestell der Rübenrodemaschine
verbunden ist, und an verschiedenen Stellen an dem hinteren Balken
befestigt werden kann. Die Stütze 6 hat eine vertikale Drehachse 9 τ deren Höhe gegen den Boden einstellbar ist, was weiter unten näher erläutert wird.
Die Stütze 6 hat weiterhin eine vertikale Drehachse 10, die gemeinsam mit der Achse 9 eine Vorrichtung zum seitlichen Versetzen der
Rüben trägt. Diese Vorrichtung zum seitlichen Versetzen der Rüben hat in diesem Ausführungsbeispiel eine Führung, die durch ein Gitterwerk 11 mit
waagerechten Stäben gebildet wird, was weiter unten an Hand der Fig. 3 näher erläutert wird. Auf der Rückseite der Führung 11 ist eine vertikale
Drehachse 13 befestigt, an der eine waagerechte Achse 14 angebracht ist, die
mit einer vertikalen Achse 15 versehen ist, die an sich an einer Kupplungsstange 12 schwenkbar befestigt ist. Um die Achse 14 ißt ein
Laufrad 16 frei drehbar angeordnet, das mit einem Stabilisierungsrand 17
versehen ist, der eine seitliche Verschiebung des Laufrads verhütet oder wenigstens in erheblichen Masse verringert. Das aus der Stütze 6, der
Führung 11, der Kupplungsstange 12 und der Achse 14 bestehende Gebilde ist ein schwenkbares Parallelogramm.
Nahe dem hinteren Teil der Führung 11 ist ein Ring 18 vorgesehen,
an dem ein Ende einer Kette oder eines Kabele 19 befestigt werden kann, deren (dessen) anderes Ende nach Wahl in eine der Öffnungen 20 eines
Ansatzes 21 eingehakt werden kann, der im Bereich des Schlepperführers
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liegt} so dass die wirksame Länge der Kette oder des Kabels einstellbar ist,
Die in Fig. 3 dargestellte Führung besteht aus einer Anzahl waagerechter
Stäbe 22, die durch Zwischenstäbe 23 miteinander verbunden sind.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist fdgende. Der Führer des
Schleppers fahrt die Rübenrodemaschine ii Richtung des Pfeiles F, wobei
die RUben von drei Reiten a, b und c durch die Rodeglieder 5j 4 bzw. 3
äusrerodet und darauf durch die Fuhrung 11 in eine einzige Reihe A zusammengebracht
werden. Diese Reihe A liegt neben der linken Reihe von RUben a. Das Laufrad 16 mit dem Stabilisierungsrand 17 ermöglicht dem
SchlepperfUhrer, sogar im Falle eines fettigen, schlüpfrigen Bodens die
Fahrtrichtung F gut beizubehalten. Die Stütze 6 ist an einer solchen Stelle des Gestelles 2 der Rubenrodemaschine angeordnet, dass die Reihe
von RUben A an der gewünschten Stelle zur Anlage kommt. Entweder durch Änderung der Länge der Kette oder des Kabels 19 oder durch .Änderung des
Befestigungspunktes der Kette oder des Kabels an dem Ansatz 21 lässt sich
der Winkel zwischen der Führung 11 und der Fahrtrichtung F ändern. Dies
ist beispielsweise in Fig. 2 veranschaulicht, wobei durch Änderung des Winkels die ausgerodeten Rüben in eine Reihe gesammelt werden, die beim
vorhergehenden Gang bereits entstanden war. Auf diese Weise werden die ausgerodeten Rüben der Reihen d, e, f und die ausgerodeten Rüben der
nebenanliegenden Reihen a, b, c in eine einzige Reihe gesammelt, obgleich die Maschine nur drei Rodeglieder 3» 4 und 5 besitzt.
Die Vorrichtung zum seitlichen Versetzen der Rüben kann statt einer Führung 11 eine Anzahl von Rechenrädern 24 besitzen, die steife
Zinken haben und die durch Achsen 25 an einem Balken 26 angebracht sind (Fig. 5)· Der Balken 26, ähnlich wie die Führung 11, bildet eine Seite
eines schwenkbaren Parallelogrammes. Die Rechenräder 24 werden durch
Bodenberührung beim Fortbewegen der Maschine in Drehung versetzt und rechen somit- die ausgerodeten RUben in eine Reihe.
Es ist madimal erwünscht, den Winkel zwischen dem Laufrad und
der Fahrtrichtung zu ändern, z.B. in Falle eines abfallenden Geländes. Zu diesem Zweck, wie dies in Fig. 4 in Draufsicht dargestellt ist, kann die
Stange 12 des ParallelogrammgebildeB durch ein in der Länge veränderliches
Verstellglied ersetzt werden, die zwei Stangen 12A und 12B enthält, welche an den einander gegenüberliegenden Enden mit einem entgegengesetzt
gerirfrtofcen Schraubengewinde versehen sind. Durch einen Bügel 28, der auf
beiden Seiten ein Schraubloch besitzt, in welche Löcher die einander zu-
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gewendeten Enden der Stangen 12A und 12B eingeschraubt sind, können die
Stangen 12A und 12B zueinander gezogen werden. Auf diese Weise kann die Achse 14 des Laufrades 16 einen Winkel a mit der Fahrtrichtung F einschliessen.
Dieser Winkel kann gewünschtenfalls gegenüber der Fahrtrichtung nach links oder
nach rechts gerichtet sein.
Weiterhin ist es mit Rücksicht auf einen besseren Angriff des
Laufrads 16 an dem Boden möglich, die Achse 14 derart anzuordnen, dass sie
einen Winkel b mit der senkrechten Ebene macht, zu der das Laufrad gewöhnlich parallel verläuft, was in den Fig. 6 und 7 dargestellt ist. Der
Winkel b, der sowohl nach links als auch nach rechts gerichtet sein kann lässt eich durch Anbringung eines Kupplungsgliedes in Form einer Stütze
29 erhalten, durch welche die Vorrichtung am Gestell befestigt ist, wie dies
in den Fig. 8 und 9 dargestellt ist. Der Körper 29 dieser Stütze ist mit
einer Öffnung versehen, durch die ein Bolzen 30 geführt ist, und es ist
weiter ein Schlitz 31 vorgesehen, durch den ein Bolzen 32 gesteckt ist, so dass die Stütze durch die Bolzen 31 und 32 an zwei Flanschen 33 und 34 des
aus zwei Winkeleisen bestehenden Balkens 8 der Rodemaschine befestigt werden kann. An der Stütze ist ein Rohr 35 befestigt, in dem eine^brehaehse
9A gelagert ist, die mit Öffnungen 60 versehen ist, durch die nach Wahl ein
Stift geführt werden kann, so dass die Achse 9A in der Höhenrichtung
einstellbar ist. An dem unteren Ende der Drehachse 9A. ist mittels eines
waagerechten Stiftes 37 die Stange 26 angebracht, an der die Reöhenräder
24 befestigt Bind. Die Stange $k ist um ihre senkrechte Aohse in dem Rohr
35 zur Bnderung des Winkels der Rechenräder mit ds· Fahrtrichtung F drehbar.
Duron Schkenkung der Stütze 29 um 4en Bolzen 30, wobei der Bolzen 32 an einer
anderen Stelle im Schlitz 31 beÄstigt wird, kann der Winkel des hinteren
Laufrades 16 mit der Senkrechten geändert werden, so dass der- Schlttpfiophriderdand dieses Laufrads vergröseert werden kann.
Von der vorstehend beschriebenen, mit Parallelogrammgebilden
verbundenen Vorrichtungen zum seitlichen Versetzen der Rüben lassen sich
zwei V-förmig hinter dem Gestell einer Rübenrodeeasohine anordnen, wie dies
in Fig· 10 dargestellt ist. Nach dieser Figur ist an einem Schlepper 1o
•in· Rübenrodemaeohine durch eine schematieoh dargestellte
Dreipunkthebevorrichtung befestigt. Die Rübenrodemaeohine besitzt ein Gestell 2o mit seohs Qruppen von Rodegliedern 38 bis 43 und am hinteren
Balken 8c dieses Gestelles sind awei Stutzen 6o und 6d vorgesehen, die je
nah« einem Ende des Balkens 8o befestigt sind. An den Stützen 6c und 6d sind
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zwei Parallelogrammgebilde angeordnet, die auf gleiche Weise wie die
Parallelogramragebilde nach den Pig. 1 und 2 gestaltet sind. In Pig. 10 sind
denen der Fig. 1 und 2 entsprechend dargestellte Einzelteile mit den
gleichen Bezugsziffern bezeichnet, aber bei der rechten Vorrichtung ist der Buchstabe £ den Bezugsiffern angeordnet, während bei der linken Vorrichtung
der Buchstabe d beigefügt ist. V.'enn die Kabel 19c und 19d gleiche Länge
haben und wenn sie in entsprechenden Löchern 20c und 2Od der Ansätze 21c und 21d angebracht werden, lassen sich beide Vorrichtungen zum seitlichen
Versetzen ausgerodeter Rüben eiander gegenüber symmetrisch anordnen, wobei
die ausgerodeten Rüben in eine einzige Reihe C zusammengerecht werden, wie dies in Fig. 10 dargestellt ist. Durch Änderung der Länge der Kabel 19c
und 19d oder ihres Befestigungspunktes an dem Ansatz 21c bzw. 21d lässt
sich die Lageicder entstandenen Reihe C gegenüber dem Schlepper ändern,
wobei die Reihe von Rüben z.B.mehr nach links oder mehr nach rechts gelegt
werden kann, was in der Figur durch gestrichelte Linien angedeutet ist. Es ist ausserdem möglich, auf diese Weise die Breite der entstandenen
Reihe von Rüben »u ändern, welche Breite durch den Abstand zwischen den
Enden 44 und 45 der Führungen 11c und 11d bedingt wird. Es wird einleuchten,
dass die Maschine nach der Erfindung auch für andere Zwecke als zum Hoden
von Rüben anwendbar ist, z.B. zum Boden von Kartoffeln oder Karotten. Es ist weiter ersichtlich, dass das Kabel (die Kabel) 19 gewünschtenfalIs durch
eine Stange (Stangen) ersetzt werden kann (können).
Die in den Fig. 11 bis 14 dargestellte Vorrichtung ist
grundsätlliäh der in den Fig. 1 Me 5 dargestellten Vorrichtung gleichj
sie hat ein rechteckiges, waaga»ehbeB Gestell 46, an dem ein Rahmenbalken
47 schwenkbar befestigt ist. An dem Gestell 46 sind drei Rodeglieder 48, 49 und 50 angebracht, durch welche Rüben oder anderes Erntegut aus dem
Boden gehoben werden können. Der Rahmenbalken 47 ist mit fünf Rechenrädern 51 versehen, durch welche die ausgerodeten Rüben in eine Reihe
zusammengerecht werden. Das rechteokige Gestell 46 hat zwei parallele
Seiten, die aus je zwei in einem kurzen Abstand übereinanderliegenden
Winkelβiaen 52 und 53 bestehen. Sie anderen Seiten des Gestelles werden
durch Streifen 54 und 55 gebildet. An dem rechten Ende des hinteren Winkeleisens 52, 53 irt eine Stutze oder Konsole 71 angebracht, die mit
einem eenkreohten Lager 72 versehen ist. Die Konsole 71 ist durch Bolzen
73 verschiebbar an den Hinkeleisen 52 und 53 befestigt.
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An der Konsole 71 ist noch eine senkrechte Achse 74 befestigt, die
am unteren Ende der Stutze 71 ausserhalb dieser hervorragt. Im Lager 72 ist
eine senkrechte Achse 75 gelagert, die Über dem Lager 72 mit einem Ring 76
versehen ist, so dass die Achse 75 nicht durch das Lager 72 hindurchsinken
kann und in der Hohenrichtung gehaltert wird. Am unteren Ende ist die Achse
75 mit einem waagerechten Stift 77 versehen, an dem der Rahmenbalken 47
schwenkbar befestigt ist. Der Rahmenbalken 47 hat zu. diesem Zweck an einem
Ende zwei "ungen 78, die schwenkbar mit der Achse 75 gekuppelt sind.
Zwischen den oberen Ende der Achse 75 und der Mitte des Balkens 47 ist ein
Verbindungsglied in Form eines Drahts 79 angeordnet, der eine Verdrehung
des Balkens 47 gegenüber dem Gestell 46 nach unten begrenzt. Der Draht ist
an einem Ende mit einigen KetterÜftSliäÄ 80 versehen, die nach Wahl um einen
am Balken 47 befestigten Stift gelegt werden können, so dass die niedrigste Lage des Balkens 47 gegenüber der Achse 75 einstellar ist.
An dem von der Achse 75 abgewendeten Ende ist der Balken 47 niit
einem senkrechten Lager 81 versehen, in dem eine senkrechte Achse 82
gelagert ist. Die Achse 82 wird oberhalb und unterhalb des Lagers von Ringen 85 umgeben, die eine Verschiebung der Achse 82 in dem Lager 81
verhüten. Die Achse 82 ist am unteren Ende abgebogen und bildet eine waagerechte Welle 83, an der ein Laufrad 84 drehbar angeordnet ist.
Zwischen der Achse 74 und dem Ende der Achse 83 ist ein
Verbindungsglied 92 vorgesehen, das mittels eines senkrechten Stiftes 93
schwenkbar mi» der Achse 83 und mittels eines Ringes 94 in waagerechter
und vertikaler Richtung schwenkbar mit der Achse 74 verbunden ist. Der Ibstand zwischen der senkrechten Achse 82 und dem Stift 93 ist dabei
gleich dem Abrtand zwischen der Achse 75 und der Achse 74· Das
Verbindungsglied 92 hat zwei Stangen 95 und 96, die mit eiander
augewendeten Cchraubengewindeenden in einer mit Schraubengewinde
versehenen Buchse 97 untergebracht sind, die gegenüber den Stangen 95 und
96 drehbar ist, so dass die Länge des Verbindungsglieds 92 einstellbar ist.
Das Laufrad 84 ist mit einem Stabilisieröngsrand versehen, um
das seitliche Schlüpfen des Laufrads 84 zu verhüten. An der Achse 83 ist ein Schabglied 98 angebracht, das mit Ansätzen versehen ist, die beiderseits
des StabilisierungBrandes liegen.
Nahe dem hinteren Ende ist der Balken 47 mit einem über die
Rechenräder hingebogenen Balken 99 versdßn, dessen Ende 100 schwenkbar mit
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einem Verstellmechanismus 101 verbunden ist. Dieser Verstellmechanismus hat
zwei Stangen 102 und 103» deren einander zugewendete Enden mit Schraubengewinde versehen und in eine mit Schraubengewinde versehene Buchse 104 gesteckt
sind, so dass durch Drehung der Buchse die Länge des Verstellmechanismus einstellbar ist. Die Stange 103 ist durch einen waagerechten Stift 105
schwenkbar mit einem Arm 106 verbunden, der drehbar mit einer waagerechten
Achse 107 an dem Gestell 46 verbunden ist. Der Arm IO6 erstreckt sich schräg
aufwärts und ist am oberen Ende mit einer Verlängerung oder Stange IO8 durch
einen waagerechten Stift 109 verbunden. Die Stange IO8 ist am freien Ende
mit einem Handgriff 110 versehen^ der durch einet Seil mit einem Stift
verbunden ist, der in am Umfang einer Platte 112 vorgesehene Einkerbungen
gesteckt werden kann. Die Lage der Stange IO8 gegenüber dem Arm 106 lässt
sich durch Verdrehung der Stange 108 gegenüber dem Arm um die Achse 109
ändern. Eine Verdrehung der Teile IO6 und 108 einander gegenüber kann
dadurch verhütet werden, dass ein Stift 114 nach Wahl in eine der Löcher
einer an Arm befestigten Platte II6 gesteckt wird.
Die Vorrichtung arbeitet wie folgt.
Bei der Portbewegung der Vorrichtung in Richtung des Pfeiles
bewegen sich die Bearbeitungsglieder 48» 49 und 50 je über eine Reihe im
Boden stehender Rüben, wobei die Bretter 66 eines Rodeglieds beiderseits längs der Rüben bewegt werden, die infolgedessen aus dem Boden gehoben
werden.
Die Rechenglieder 51 sind derart angeordnet, dass die in drei
Reihen liegenden, aus dem Boden gehobenen Rüben in eine einzige Reihe
zusammengerecht werden. Die Sammelreihe der Rüben lässt sich durch die waagerechte Verdrehung des Balkens 47 mi"fc den Rechenrädern 51 um die
Mittellinie der Achse 75 ändern. Diese Verdrehung kann dadurch vollführt werden, dass der Verstellmechanismus 101 betätigt wird, so dass der Stift
111 aus-einer der Einkerbungen 113 gehoben und der Arm IO6 um die Achse
gedreht wird. Das freie Ende der Stange 108 und der Handgriff sind zu diesem
Zweck derart angeordnet , dass die Verdrehung des Rahmenbalkens 47 um der
Achse 75 gegenüber dem Gestell 46 von dem Schlepper her durchgeführt werden
kann, mit dem die Vorrichtung gekuppelt ist. Der Abstand zwischen dem Ende
des Balkens 47 und der Achse 105 ist durch Verdrehung der Buchse IO4
einstellbar. Bei Verdrehung des Rahmenbalkens 47 um die Mittellinie der Achse 75 ist das Laufrad 84 nach wie vor parallel zu einer senkrechten
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BAD ORIGINAL
Ebene, die sich in der Fahrtrichtung 117 erstreckt, da die Verbindung
zwischen der senkrechten Achse 74 und der Achse 93 ein Parallelogrammgebilde
mit den Achsen 75 und 82 und dem Balken 47 bildet. Die Länge der Verbindung
92 lässt sich durch Verdrehung der Buchse 97 einstellen, so dass die Lage
des Rads 84 geändert werden kann. Die Stelle air Reihe von Rechenrädern läest sich in einer Richtung quer zur Fahrtrichtung 117 einstellen indem
die Bolzen 73 gelbst werden und die Stütze 71 längs der Winkeleisen J2.und
53 verschoben wird. Mittels dieser Einstellung k'dnnen die Rechenräder an
ihre richtige Stelle gefuhrt werden, um die aus dem Boden gehobenen
Rüben zusaramenzurechen.
Das Laufrad 84 ist gegenüber dem Rahmenbalken 47 i*1 der
Hohenrichtung durch Verschiebung der Achse 82 im Lager 81 und durch
Verschiebung der Ringe 85 um die Achse 82 einstellbar. Mittels dieser Einstellung kann die Höhe des Balkens 47 über dem Boden und somit der Druck
der Reohenräder 51 auf den Boden eingestellt werden. Das Vorderende des
Rahmenbalkens 47 und somit die Rechenräder lassen sich in der
Hohenrichtung gegenüber dem Gestell 46 einstellen, indem der Ring J6 längs
der Achse 75 verschoben wird.
-Patentansprüche-
10 90,04/0 6.6. D
Claims (8)
1667617
PATEtTTANSPRUECHE:-
1· Erntemaschine fur Ruben oder dgl., mit mehreren Rodewerkzeugen
und einer in Fahrtrichtung hinter dem Rodewerkzeug angeordneten Vorrichtung zum Schwadlegen des gerodeten Gutesf die einen vom Maschinengestell aus
schräg nach hinten verlaufenden, um eine senkrechte Achse schwenkbaren und in verschiedenen Schrägstellungen feststellbaren Rechen enthält, bei dem am
rückwärtigen Ende ein Laufrad angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass
der Rechen (11, 26, 47) mit einer parallel neben ihm verlaufenden Stange
(12, 92) und mit einem Träger (14| 83) eines Laufrades (16, 84) zu einem
Gelenkparallelogramm vereinigt ist, und dass die Laufradachse während der Fahrt in ihrer Lage zum Maschinengestell (2, 46) fest eingestellt ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Laufradtrager (14| 83) durch die waagerechte Drehachse des Laufrades
(16 bzw. 84) gebildet ist.
3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Laufrad (16, 84) in Bezug auf den Arbeitsbalken (11, 26, 47) um eine
senkrechte Achse (13» 82) verschwenkbar und in mehreren Lagen feststellbar
ist.
4· Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass der Arbeitsbalken (11, 26, 47) gegenüber dem Gestell
(2, 46) höhenverstellbar ist.
5. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Arbeitsbalken (47) w® eine waagerechte, quer zur
Fahrtrichtung liegende Achse (77) gegenüber dem Gestell (46) verschwenkbar
ist und dass seine Abwärtsbewegung begrenzt ist.
6. wCföHUuUwg nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Länge der parallel zum Arbeitsbalken (11, 26, 47) verlaufenden Stange (12, 92) einstellbar ist.
7. $HH&&JtSs »ach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass das Laufrad (16) mit seiner Radebene aus der
senkrechten Lage in verschiedene Lag» verstellbar ist.
8. BCl nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das
Gelenkparallelogram» (11, 12) mit dem Laufrad (16) um eine in
Fahrtrichtung liegende Achse (30) gegenüber dem Gestell (2) versohwenkbar und in mehreren Lagen feststellbar ist·
Untedwn ^$υΜ^
BAD ORIGINAL
165/617
9· W5¥¥«9v6mg naoh einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass zwei sich gegensinnig schräg zur Fahrtrichtung erstreckende Arbeitsbalken (lic, 11d) hinter den Rodewerkzeugen (38-43)
angeordnet sind und um senkrechte Achsen schwenkbar an den Seiten der Maschine angeordnet sind.
109809/06.60' ORIGINAL INSPECTED
Leerseite
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR844755A FR1280717A (fr) | 1960-11-23 | 1960-11-23 | Perfectionnement apporté aux aligneurs-groupeurs attelés à une arracheuse de betteraves et analogues |
| NL261986 | 1961-03-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1657617A1 true DE1657617A1 (de) | 1971-02-25 |
Family
ID=26188256
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19611657617 Pending DE1657617A1 (de) | 1960-11-23 | 1961-11-18 | Erntemaschine fuer Rueben |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1657617A1 (de) |
| GB (1) | GB1011012A (de) |
-
1961
- 1961-11-17 GB GB4127061A patent/GB1011012A/en not_active Expired
- 1961-11-18 DE DE19611657617 patent/DE1657617A1/de active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1011012A (en) | 1965-11-24 |
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