DE1655810C - Aus mehreren Einzelscheinwerfern bestehende Scheinwerfereinheit für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Aus mehreren Einzelscheinwerfern bestehende Scheinwerfereinheit für KraftfahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Scheinwerfer- eine Einheit bildenden Zierband 5 abgedeckt,
einheit für Kraftfahrzeuge, bestehend aus zwei oder 40 Die Größe und Form der Lichtaustrittsfläche der mehreren nebeneinander angeordneten und mit beiden Paraboloidreflektoren ist entsprechend den rechteckförmig abgeflachten Paraboloidreflektoren beiden Abschnitten 3 und 3 a der Streuscheibe ausversehenen Einzelscheinwerfern mit unterschiedlicher geführt.
einheit für Kraftfahrzeuge, bestehend aus zwei oder 40 Die Größe und Form der Lichtaustrittsfläche der mehreren nebeneinander angeordneten und mit beiden Paraboloidreflektoren ist entsprechend den rechteckförmig abgeflachten Paraboloidreflektoren beiden Abschnitten 3 und 3 a der Streuscheibe ausversehenen Einzelscheinwerfern mit unterschiedlicher geführt.
Lichtverteilung, von denen mindestens einer abblend- Die Paraboloidreflektoren 6 und 7 sind rechteckbar
oder dauerabgeblendet ist. 45 formig abgeflacht und hochkant nebeneinander an-
Es sind die verschiedensten Kombinationen ein- geordnet. Dadurch erhält man nicht, wie bisher
zelner Scheinwerfergattungen zu einer Scheinwerfer- bekannt, ein langgezogenes Lichtband, sondern einen
einheit bekanntgeworden, wie z. B. die gemeinsame in seiner Form gedrungenen, fast quadratischen
Anordnung von Fernlicht- und Abblendlichtschein- Scheinwerfer, für den auch an den kleineren Kraftwerfer
oder Nebel- und Teilfernlichtscheinwerfer in so fahrzeugtypen genügend Platz vorhanden ist. Der
nur einem Rahmen und/oder einem Gehäusetopf. Glühfaden 8 der Glühlampe für den Nebelschein-Die
bekannten Ausführungsformen hierzu haben je- werfer liegt in der Horizontalebene, und zwar senkdoch
den Nachteil, daß die Scheinwerfer sehr breit recht zur Lampenachse 9. Diese bekannte und bei
sind und somit nicht an alle Kraftfahrzeugtypen an- fast allen Abblendscheinwerfern bevorzugte Glühgebaut
werden können. Durch den immer mehr zu- 55 lampenstellung bewirkt eine geringe Lichtstreuung
nehmenden Anbau von Nebelscheinwerfern und zu- in vertikaler Richtung.
sätzlichen, als Weitstrahler ausgeführten Fernschein- Durch die Anordnung von abgeflachten Para-
werfcrn tritt dieses Problem in verstärktem Maße boloidreflektoren bringt die vorgenannte Glühlampenauf.
Bei den kleineren Fahrzeugtypen müssen meist lage noch den Vorteil einer besseren Lichtausbeute,
zusätzliche Vorrichtungen angebaut v/erden, um beide 60 Wie aus F i g. 3 hervorgeht, gehört zu einem in der
Arten von Zusatzscheinwerfern den Vorschriften ent- Horizontalebene und senkrecht zur Glühlampenachse
sprechend anbringen zu können, ohne daß sie die verlaufenden Glühfaden 8 a eine Lichtverteilungs-Hauptscheinwerfer
verdecken oder die Stoßstange kurve 10, die in der Vertikalen die größte Intensitätsüberragen,
verteilung aufweist. Das beruht, auf der Tatsache, Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die 65 daß der Glühfaden an seinen Enden eine niedrigere
Form der Lichtaustrittsfläche der £u einer Einheit Temperatur aufweist als in der Mitte und daher an
zusammengefaßten . Einzelscheinwerfer unter Beibe- den Enden weniger hell leuchtet als in dem mittleren
haltung ihrer Größe derart abzuwandeln, daß die Bereich. Da sich der rechteckige Paraboloidreflektor
ebenfalls im wesentlichen in vertikaler Richtung erstreckt,
steht für den Lichtstrom mit der höheren Intensität eine große Reflexionsfläche zur Verfügung.
Um diesen Effekt auch für den zusätzlichen Fern
lichtscheinwerfer auszunutzen, ist dessen Glühlampe S dies.
ebenfalls mit einer Querwendel 8 ft versehen. Ein in
die Lichtverteilungskurve 10 der Fig. 3 eingezeichneter
hochkant gesteUter Reflektor 12 und eui sich
in die Breite erstreckender Reflektor 13 verdeuüichen
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Scheinwerfereinheit für Kraftfahrzeuge, be- noch vergrößert.
stehend aus zwei oder mehreren nebeneinander 5 Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch geangeordneten
und mit rechteckförmig abgeflach- löst, daß die einzelnen Paraboloidreflektoren hochten
Paraboloidreflektoren versehenen Einzel- kant nebeneinander angeordnet sind.
Scheinwerfern mit unterschiedlicher Lichtvertei- Die Glühlampe der Abblendscheinwerfer, wozu lung, von denen mindestens einer abblendbar auch der Nebelscheinwerfer zählt, verbleibt in ihrer odei dauerabgeblendet ist/dadurch ge kenn- to üblichen und optisch günstigen Lage, nämlich mit zeichnet, daß die einzelnen Paraboloidreflek- .. ihrem langgestreckten Glühfaden in der Horizontaltoren (6; 7) hochkant nebeneinander angeordnet ebene und senkrecht zur Lampenachse verlaufend. . sind. ' ' Ein derartig angeordneter Glühfaden weist eine Licht-
Scheinwerfern mit unterschiedlicher Lichtvertei- Die Glühlampe der Abblendscheinwerfer, wozu lung, von denen mindestens einer abblendbar auch der Nebelscheinwerfer zählt, verbleibt in ihrer odei dauerabgeblendet ist/dadurch ge kenn- to üblichen und optisch günstigen Lage, nämlich mit zeichnet, daß die einzelnen Paraboloidreflek- .. ihrem langgestreckten Glühfaden in der Horizontaltoren (6; 7) hochkant nebeneinander angeordnet ebene und senkrecht zur Lampenachse verlaufend. . sind. ' ' Ein derartig angeordneter Glühfaden weist eine Licht-
2. Scheinwerfereinheit nach Anspruch 1, da- verteilung auf, deren Intensität in vertikaler Richdurch
gekennzeichnet, daß die Glühlampe für den 15 tung am größten ist. Die Hauptausdehnung des im
abgeblendeten Scheinwerfer (Nebelscheinwerfer 1) wesentlichen rechteckigen Reflektors erstreckt sich
derart in den Paraboloidreflektor (6) eingesetzt ist, ebenfalls in vertikaler Richtung, so daß der Lichtdaß
der langgestreckte Glühfaden (8), wie an sich strom mit einer starken Intensität von einer großen
bekannt, in der Hcrizontalebene und senkrecht Fläche des Reflektors erfaßt wird.
zu der Lampenachse (9) verläuft. ao Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungs-
3. Scheinwerfereinheit nach den Ansprüchen 1 beispiel der Erfindung, und zwar zeigt
und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die aus zwei F i g. 1 die Vorderansicht der Scheinwerfereinheit
Einzelscheinwerfern (Nebelscheinwerfer 1 und mit den Lichtaustrittsflächen der einzelnen Schein-Weitstrahler
2) zusammengesetzte Scheinwerfer- werfer und
einheit in etwa eine quadratische Form aufweist. »5 Fig. 2 den Schnitt nach der Linie A-B in Fig. 1,
einheit in etwa eine quadratische Form aufweist. »5 Fig. 2 den Schnitt nach der Linie A-B in Fig. 1,
4. Scheinwerfereinheit nach den Ansprüchen 1 während
bis 3, bei der die beiden Paraboloidreflektoren F i g. 3 die Lichtverteilungskurve eines Glühfadens
durch eine einzige Streuscheibe abgedeckt sind, darstellt.
dadurch gekennzeichnet, daß die Streuscheibe Die in Fig. 1 gezeigte Scheinwerfereinheit besteht
(3, 3 a) an der Stoßstelle der beiden Paraboloid- 30 aus einem Nebelscheinwerfer 1 und einem Weitreflektoren
(6; 7) durch ein mit dem Abdeck- strahler 2, der als zusätzlicher Fernlichtscheinwerfer
rahmen (4) verbundenes Zierband (5) abge- dient. Die beiden Einzelscheinwerfer sind in einem
deckt ist. einzigen Gehäuse 11 zusammengefaßt und mit einer
gemeinsamen Streuscheibe abgedeckt, die in ihren
35 Abschnitten 3 und 3 a unterschiedliche, dem jewei-
ligen Scheinwerfertyp angepaßte optische Mittel aufweist.
Die Stoßstelle der beiden Paraboloidreflektoren 6 und 7 ist durch ein mit dem Abdeckrahmen 4
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