DE1655778A1 - Campinganhaenger mit federgespannten Stuetzbeinen - Google Patents
Campinganhaenger mit federgespannten StuetzbeinenInfo
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Description
Prioritäten: 25. März 1966 aufgrund
der USA-Patentanmeldung Ser.No. 537 504
Die Erfindung "betrifft einen Campinganhänger mit einer Ka-*
rosserie, die ein Paar von horizontal zwischen einer zurückgezogenen
und einer ausgezogenen Lage beweglichen Betten abstützt und einen Deckel besitzt, der von federgespannten
Stützbeinen, die auf den Betten befestigt sind, getragen
wird, um ein bequemes Bewegen des Deckels zwischen einer
zusammengeklappten und einer aufgerichteten Lage entsprechend der Bewegung der Betten zwischen der zurückgezogenen und ausgezogenen
Lage zu erleichtern.
Bei Campinganhängern, die ein eine Karosserie tragendes zweirädriges
Fahrgestell verwenden, ist es üblich, ein Paar horizontal angeordneter Betten vorzusehen, die horizontal zwischen
einer zurückgezogenen Lage für ein Abstellen und.Abschleppen
des Anhängers und einer ausgezogenen Lage für die Verwendung
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dee Anhängers nach seinen Parken auf einen Campingplatz bewegbar sind. Der Anhänger ist auch alt irgendeiner Form eines
»usanmenklappbaren Deckels, etwa einem Segeltuchzelt, versehen,-dar über den ausgezogenen Betten und der Karosserie niedergelassen oder aufgerichtet ist, um einen geschützten Lebens- und
Schlaf raum au liefern.
Bine andere form eines Baches besitzt ein starres Oberteil,
das ale Deckel für den Anhänger in zusammengeklappter Lage
für das Abschleppen dient und der als Dach über dem Anhänger dient, wenn die Betten ausgezogen sind. Solche starren oder
halbstarren Oberteile sind mit den Betten durch schwenkbare Stützbeine verbunden, so dad das Oberteil automatisch aufgerichtet wird, wenn die Betten ausgezogen werden. Segeltuch
wände sind mit
der Peripherie dieses Deckels und den Betten
verbunden und werden nach dem Aufrichten des Daches mit der
Karosserie verbunden.
Es ist erwünscht, einen Oamping-anhänger so zu konstruieren,
daß eine Person die Betten bequem und schnell ausziehen und zurückschieben sowie das Dach aufrichten und zusammenklappen
"kann. Infolge des Gewichtes des starren Daches und der Segel-
die
tuchwände, mit dem Dach verbunden sind, muß jedoch eine starke
Zugkraft auf jedes Bett ausgeübt werden, um gleichzeitig mit
dem Ausziehen der Betten das entsprechende Endteil des Daches aufzurichten»
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Die vorliegende Erfindung liefert einen Campinganhänger mitau8ziehbaren Betten und einer Tereinfaohten und stabilen
Einrichtung zur Verbindung eines jeden B inea mit einen
Bett, um daa Bein in eine allgemein aufrechte Lage asu bringen, so daß die zum Aufrichten der Betten und des Daches nötige
Kraft wesentlich vermindert wird. Fach der bevorzugten Ausführungaform der Erfindung ist jedes Stützbein röhrenförmig
und mit Hilfe einer Toreionsspiralfeder vorgespannt« die auf einem mit einem Bett starr verbundenem Arm befestigt ist* Jede
Feder besitzt ein an dem Arm befestigtes Ende, und das andere Ende wird von dem Endteil des Stützbeines so aufgenommen, daS
die Spiralfeder nicht nur eine wesentliche Torspannkraft auf
das Bein ausübt, sondern auch als vereinfachte und kompakte Gelenkverbindung zwischen dem Bein und dem Bett dient·
Unter Bezugnahme auf die Zeichnung wird die Erfindung weiter erläutert.
Sie Figuren 1 bis 3 zeigen einen Campinganhänger nach der Erfindung In drei aufeinanderfolgenden Stufen, nämlich zusammengeklappt für den Transport, halb aufgerichtet und voll aufgeriohtet,
Fig. 4 ist eine perspektivische Darstellung einer der Feder-
und Stützarmeinrichtungen in dem Anhänger der Figuren 1 bis 3, wobei der Stützarm in setaer voll aufgerichteten Stufe dargestellt iat, und
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Fig. 5 ist eine Seitenansicht der Einrichtung, die in Fig. 4
gezeigt ist.
In der Hauptsache basiert diese Erfindung auf der Kraftgleichung:
A * B + C,
wobei A ■ die durch das Gewicht des Baches auftretendeKraft,
B χ die Gerungene Kraft der Feder, .
C « die Kraft, die für die Überwindung des Widerstandes
der seitlichen Bettenbewegung erforderlich ist.
Mit anderen Worten, die durch den Betätiger ausgeübte Kraft wird
durch die in der Torrichtung eingebauten Kräfte unterstützt, um den Campinganhänger zu errichten und zusammenzulegen. So ist
ein Kraftminimum erforderlich, um das Gleichgewicht gemäß obiger Gleichung zu verschieben· Wenn der Campinganhänger einmal in
Reise- oder Campinglage gebracht wurde, ist eine Klinke oder Klammer vorgesehen, um diese Lage beizubehalten.
In Flg. 1 ist das Campinganhängerfahrgestell 10 mit zwei gleitbar befestigten Betten 11 ausgestattet, von denen jedes mit zwei
Federeinheiten 13 an einem üblichen Boden befestigt ist. Außerdem sind zwei Stützbeine 14 vorgesehen, die sich jeweils von
einer der Federeinheiten 13 aus erstrecken, an diesen befestigt sind und an ihrem entgegengesetzten Ende mit einem horizontalen
5?eil 15 aufhören, das einem Satz von zwei Beinen und zwei Federeinheiten 13 gemeinsam gehört und. in. der Wähe der Unterseite des
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-5- . -■ : ■
gegenüber dem Baoh kann in einem geeigneten U-fOrmigen Lager
15 a begrenzt sein, dae feet mit der Unterseite de· Deohes 12
verbunden ist. BIe Verbindung 16 kann irgendein· geeignet·
Klinkelnriohtung sein., um ein verfrühtes Abfedern de· Daehee
12 während der Bewegung dea Anhängers au verhindern* Die Strebe
17 liegt an dem Fahrgestell 10 nach dem Aufrichten an* um
irgend-eine Einwärtsbewegung von Bett 11 und ein Zusammenklappen
dee Daches 12 au verhindern.
Jede Federeinrlehtung 13, die im einseinen in den Figuren 4 und
erläutert let, beeitat einen Ära 18 mit Tertikaien forteltsen
18 a und 18 b, eine Spiralfeder 19, die axial duroh die fortsätze 18a und 18b begran* wird, einen mit Gewinde versehenen
Stift 20, der eich durch die Mitte der feder und die forts&tse
der Grundplatte erstreckt und dort duroh Muttern 21 a und 21 b sicher befestigt iet· Biese Erfindung beinhaltet auch, daß ein
Boleen mit Kopf den Stift ersetzt und mit einer einseinen Mutter oder einer nieren geeigneten Einrichtung befestigt 1st·
Eine weitere Modifizierung ist es, einen den Stift umgebenden Abstandshalter vorzusehen, um den Stift in Abstand von der
Spiralfeder zu halten. Der Arm 18 let mit mehreren derart aus- '. gebildeten Löchern versehen, um ein Befestigungselement aufzunehmen und mit einer gleitbaren Unterlage in Übereinstimmung
mit wenigstens einem Bett fest verbunden werden su können· Der
Arm 18 enthält eine zusätzliche Öffnung 22, die so ausgebildet ist, daß si· die relative Bewegung des federfortsatses ,19, a .
aufnimmt und beschränkt. Das freie Ende 9 b der Feder 19 1st
auf eine Bewegung von etwa 90° gegenüber den Arm 18 begrenst,
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Sine geeignete Halte- oder Begrenzungseinrichtung 23 kann
in der Nähe der Feder 19 vorgesehen sein» um das freie Ende
t9 b von einem Abwickeln in vertikaler Lage au begrenzen. Ua
eizm starren Fortsatz des Federendes 19 b zu befestigen, kann
Θ8 erwünscht sein, eine Muffe 19 ο um das Federende 19 b vorzusehen, die so ausgebildet ist, daß sie an die innere Fläche des
Stützbeine 14 angrenzt, wobei alle diese Teile eine gemeinsame Öffnung besitzen, welche einen Stift 19 d aufnehmen kann, um
deren Bewegung zu begrenzen.
Zur Erläuterung der Leichtigkeit, mit der das Aufrichten erfolgen
kann, wird Bezug auf die drei Stufen des Aufrichtens in den Figuren 1 bis 3 genommen, Wenn die Klinkeinrichtungen 16 in
Fig. 1 gelöst werden, wickeln sich die Federn der Vorrichtungen
13 etwas ab un& richten das Dach auf, bis eil) Gleichgewicht
gemäd der οΜλ erwähnten Gleichung eingetreten ist. Wenn nun
eine seitliche Kraft auf jedes der Betten 11 In Richtung von dem anderen Bett weg ausgeübt wird, beginnt das Bach 12 sich
aufwärts zu bewegen, und die Federn wickeln sich ab, bis die in Fig. 3 gezeigte Lage erreicht ist. Die Strebe 17 wird nun
angebracht, um ein Zusammenklappen zu verhindern. Die Armstütze
24 kam? ebenso wie die Strebe 17 und der Strebe pfeiler 23 (wie in Flg. 3 gezeigt)als eine Sicherheitsmaßnahme angefügt
werden, um zu verhindern, daß die schwere Daoheinrichtung 12
al« Einheit nach rechts oder linki* fällt. Die Armstütze 24 kann
aus einer unwirksamen Lage auf dem benachbarten Bettranmen bei
25 zu einer wirksamen Lage beweglich angelenkt und an dem BrJn
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14 mit Hilfe einer Flügelmutter 26 oder ähnlichen Einrichtungen befestigt sein. TJm den Raum unter dem Dach 12 höher machen zu
können, können teleekopartige Fortsätze-in dem Stützana 14 vorgesehen
sein. Der teleskopartige Fortsatz kann in verschiedenen Höhen eingestellt und mit Hilfe eines sich durch ihn erstreckenden
Stiftes in seiner lage verankert werden»
Obwohl die folgenden Ausführungen die Erfindung nicht beschränken*
wurde gefunden, daß ein spiralförmig gewundener, in der Hitze behandelter
Stahldraht von etwa 0,362 ZoIJ (9«2. msx) Durchmesser
mit einem Außenäurchmea3er und Innendurchraesiser von 1 7/8 (47,7 ramjund
1 1/8 Zoll (28,6 mm) geeignet ist, die Ergebnisse der Erfindung zu gewährleisten. Die Auswahl der Stärk« und des Gewichts der
Feder wird teilweise von der Art des erwünschten beständigen Daches abhängen c Es sei daran erinnert, ds.S die Feder mit minimaler
Unterstützung in der Lage sein muß, das Dach in seine oberste.
Lage zu heben« Daher wurde zusammen mit vier der oben erwähnten
Federn ein Dach aus Polyäthylen vei-wendet, das etwa 60 Pfund :
(27 kg) einschließlich der Metallteile wog · Es ist demnach klar*
daß eine Menge von Materialien in der Dachkonstruktion verwendet werden kaiin, wie zahlreiche ABS-Kunetetoffe t Aluminium-, Holz,
laserglas und dergleichen, ohne daß dabei der Erfindurssgedanke
verlassen wird. Die vorliegende Erfindung wurde mit beachtlichem Erfolg auch beim Heben eines Daches von nahezu dem zweifachen
Gewicht des oben erwähnten Beispiels demonstriert.
109852/0305 bad
Claims (1)
- Patentansprüche1. Campinganhänger, gekennzeichnet durch ein Fahrgestell, ein Pi:ar von horizontal angeordneten, auf dem Fahrgestell .für eine allgemein horizontale Bewegung zwischen einer ausgezogenen und einer zurückgezogenen Lage befestigten Betten,eine; Iacheinrichtung, eIran Satz starrer Stützbeine, die die Dacheinrichtung mit jedem der Betten verbinden und zu einer ! Bewegvng der Dacheinrichtung zwischen einer zusammengeklappten und einer aufgerichteten Lage in Verbindung mit der Bevregtng der Bett on zwischen ihrer zurückgezogenen und ausgesogenen Lage betätigbar sind, Federej^richtungen, die mit jedem der Stützbeine verbunden sind, und die Federeinrichtungen in ihier Lage stützende Vorrichtungen, die die Stützbeine in de:? Richtung zum Aufrichten der Badeeinrichtung vorspannen und ein Mittel zum bequemen Aufrichten und Zusammenklappen .%.';,", der Dacheinrichtung in Verbindung mit der Belegung der Betten ; ■>! liefern.2. Caripinganhänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stiitzeinricfctung eine Vorrichtung zur Befestigung der Feuereinrichtung auf den Betten zur Be7/egung mit diesen beeiitzfc.109852/03053ο Campinganhänger nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet» daß die Feuereinrichtung mehrere Spiralfedern besitzt, von denen jeweils ein Ende starr mit einem der Stützbeine und das andere Ende starr mit einem der Betten verbunden let«4. Campinganhänger nach Anspruch 3» daduroh gekennzeichnet» daß das Stutzbein ein röhrenförmiges Endteil besitzt» welches das entsprechende Endteil einer der Spiralfedern aufnimmt, und einen Arm für jede der Federn sowie Einrichtungen zur starren Befestigung eines jeden Armes auf dem entsprechenden Bett auf*- weist.5· Campinganhänger nach Anspruch 1 bis 4» daduroh gekennzeichnet» daß die Dacheinrichtung ein im wesentlichen starres Dachteil, ein sich horizontal ersteckendes, mit den iStützbei-nen, die mit jedem der Betten verbunden sind, starr verbundenes DaOhteil und auf diesem Dachteil Einrichtungen zur drehbaren Unterstützung eines jeden der horizontal sich erstreckenden Teile aufweist.109852/0305
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