DE1655134A1 - Vorrichtung zur Kuehlung des Motors und Beheizung des Fahrgastraumes bei Motorfahrzeugen - Google Patents
Vorrichtung zur Kuehlung des Motors und Beheizung des Fahrgastraumes bei MotorfahrzeugenInfo
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Description
England
"Vorrichtung zur Kühlung des Motors und Beheizung des Fahrgastraumes "bei Motorfahrzeugen"
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Kühlung des Motors
und Beheizung des Fahrgastraumes bei Motorfahrzeugen.
Erfindungsgemäß ist eine Vorrichtung zur Kühlung des Motors
und Beheizung des Fahrgastraums eines" Motorfahrzeugs vorgesehen,
bestehend aus einem Wärmetauscher, welcher Kühlmittel vom Fahrzeugmotor aufnimmt und wenigstens den Großteil der
überschüssigen Wärme des Fahrzeugmotors abgibt, einer Einrichtung, welche Luft durch den Wärmetauscher- in einem von
der Kühlmitteltemperatur abhängigen Verhältnis strömen läßt,
einer Luft-Mischkammer mit mindestens zwei Einlaßöffnungen,
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von denen durch die eine unbeheizte Luft und durch die andere Luft aus dem durch den Wärmetauscher geführten Luftstrom
eintreten kann und von der aus Luft zum Fahrgastraum des Fahrzeugs strömen kann, einer öffnung zum Austritt der
durch den Wärmetauscher geströmten und nicht in die Mischkammer eintretenden Luft nach außerhalb des Fahrzeugs, Ventileinrichtungen zur Steuerung des Anteils der die Mischkammer
durch deren zwei Einlaßöffnungen erreichenden Luft sowie einer Steuereinrichtung zur Betätigung der Ventileinrichtungen zur Verminderung von kurzzeitigen Schwankungen
der Temperatur der in den Fahrgastraum eintretenden Luft,wobei
diese Steuereinrichtung wenigstens auf· die Temperatur
der aus. der Mischkammer in den Fahrgastraum eintretenden
Luft anspricht.
Wenn bei der Benützung die Menge der durch den Wärmetauscher
strömenden Luft sich ändert, wird sich auch die Temperatur und der Druck der in die Mischkammer nach Passieren des
Wärmetauschers eintretenden Luft und demzufdfee auch die Temperatur
deij&us der Mischkammer in den Fahrgastraum eintretenden Luft verändern. Die Steuereinrichtung spricht auf
diese Veränderung an und betätigt die Ventileinrichtung in
dem Sinn, daß die Temperatur der in den Fahrgastraum eintretenden Luft wieder auf ihren ursprünglichen Wert gebracht
wird.
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Vorzugsweise weist die Vorrichtung weitere Ventileinrichtungen
zur Steuerung des Luftstroms durch die Öffnung,durch welche Luft nach außen aus dem Fahrzeug austreten kann, und
einen temperaturempfindlichen Regler auf, der der Kühlmitteltemperatur
ausgesetzt ist und die weiteren Ventileinrichtungen so betätigt, daß der Luftstrom durch die Öffnung bei
Erhöhung der Kühlmitteltemperatur sich erhöht»
Vorteilhaft weist die ein Strömen der Luft durch den Wärmetauscher
hervorrufende Einrichtung mindestens ein von einem Elektromotor angetriebenes, mit unterschiedlicher Geschwindigkeit
arbeitendes Gebläse auf, wobei die Motorgeschwindigkeit
von einem auf die Kühlmitteltemperatur ansprechenden
Regler gesteuert wird.
Als temperaturempfindiicher Regler, welcher die Motorgeschwindigkeit
steuert, dient vorzugsweise der die weiteren
Ventileinrichtungen betätigende Regler.
Vorzugsweise wird ungeheizte Luft in die Mischkammer durch
diese Einrichtungen eingeleitet, umd ie Luft zum Durchströmen
des Wärmetauschers zu zwingen.
Vorteilhafterweise umfaßt die Vorrichtung eine Lufteinlaßkammer
mit einem ersten Einlaß, durch den Frischluft von
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■ — 4 —■
außerhalb des Fahrzeugs strömt, mit einem zweiten Einlaß,
durch den Luft aus dem Fahrgastraum strömt, sowie mit einer • dritten Ventileinrichtung zur Steuerung des Luftstroms
durch den ersten Einlaß, welche von dem temperaturempfindlichen
Regler gesteuert wird, der die zweiten Ventileinrichtungen betätigt.
Es hat sich als besonders günstig erwiesen, wenn die Steueret
einrichtung auch auf die temperatur innerhalb des Fahrgastraums und die Temperatur außerhalb des Fahrzeugs anspricht.
Der Wärmetauscher kann aus einer Mehrzahl von Einzelteilen bestehen oder ein einheitliches Bauteil sein. Die Einzelteile
können im Kühlmittelkreislauf parallel geschaltet sein. .
Bei einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt die Vorrichtung
ein Kühlsystem für die Luft, welches einen in der P Mischkammer für die Luft angeordneten Verdampfer aufweist.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines bevorzugten
Ausführungsbeiepiels sowie an Hand der Zeichnung.
Hierbei zeigen:
Fig* 1 eine aufgebrochene schaubildliche Darstellung der
Fig* 1 eine aufgebrochene schaubildliche Darstellung der
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in einem Eindecker-Omnibus untergebrachtenVorrichtung;
Fig. 2 eine schematisohe Seitenansicht einer Hälfte der
Vorrichtung mit den Klappen in der Stellung für besonders kaltes Wetter)
Fig. 3 mit den Klappen in der Stellung für mäßig kaltes
Wetter sowie
Fig. 4 mit den Klappen in der Stellung für heißes Wetter,
(wobei in Fig. 2 bis 4 der in Fig. 1 gezeigte Kondensor
52-nicht dargestellt ist);
Fig. 5 die Erklärung der Bedeutung der in den Fig. 2 bis
4 verwendeten Pfeile;
Fig. 6 ein Blockschaltbild einer elektronischen Steuereinrichtung
zur Betätigung der in Fig. 1 bis 4 gezeigten Klappen 16,20 und 26 und
Fig. 7 eine schnittbildliche Ansicht des über der Trennwand befindlichen Teils der Vorrichtung von einer
etwas anderen Richtung als in Fig. 1, wobei sich
die in Fig. 7 dargestellten-Einzelheiten etwas von
denen der Fig. 1 unterscheiden.
Die in Fig. 1 bis 5 und 7 dargestellte Vorrichtung ist am
rückwärtigen Ende eines Eindecker-Busses 1 angeordnet,
dessen Seitenfenster 2 angedeutet sind. Die Vorrichtung ist oberhalb und auf beiden Seiten des Rückfensters 3 des
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JOOO
Bussee 1 angebracht.
Die Vorrichtung hat zwei ähnliche Kühler 4, die in Parallelschaltung
mit Kühlflüssigkeit vom Fahrzeugmotor (nicht dargestellt)
durch Zu- und Abflußrohre 51 und 52 versorgt werden. Die Kühler 4 sind nur zur Kühlung des Kühlmittels vorgesehen.
Is ist kein Ventil zur Steuerung des Kühlmittelflusses,
der von einer nicht gezeigten Pumpe aufrecht er-
_ halten wird, vorgesehen. Die Kühler 4 zusammen mit oberen
w . ■ -
und unteren, nahezu horizontalen Blech-Trennwänden 5 und 6,
zwei vertikalen Blech-Trennwänden 7 und einer G-ruppe von
Luft einläßklappen 8 begrenzen eine Lufteinlaßkammer 9. Die
Klappen 8 sind verstellbar und steuern die in die Kammer 9
durch einen sich über die gesamte Breite des Busses 1 erstreckenden
Kanal 10, der mit der Umgebung des Busses in Verbindung steht, eintretende Luft. Der Kanal 10 ist auf
dem Dach des Busses 1 angeordnet und mündet nach vorne, so
daß die Vorwärtsbewegung des Busses ein Eintreten von Luft
} in den Kanal 10 bewirkt.
Drei ähnliche Axialgebläse 11 sind in der Kammer 9 angeordnet
und werden von getrennten Elektromotoren 12 angetrieben,
deren Geschwindigkeit, wie unten erklärt, gesteuert wird. Die Kühler 4, die Blech-Trennwände 5,6 und 7 und eine
Gruppe von Luftauslaßklappen 14 begrenzen eine Kammer 13, ■
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aus der luft nach außen aus dem "Fahrzeug durch die Klappen
14 austreten kann. Bie Klappen 14 sind verstellbar, steuern
die Menge τοη austretender Luft und werden gemeinsam mit
den Klappen 8 von einer auf die Kühlmitteltemperatur ansprechenden
Thermostatanordnung, z.B. einer Wachsthermostat-Anordnung,
53 (Fig. 7) gesteuert. Die Thermostatanordnung ist in dem Strömungsrohr 51 an dem Punkt montiert, an dem
sich dieses in zwei Teile teilt, von denen jedes zu einem
der Kühler 4 führt. Die Thermostatanordnung 53 weist zwei ψ
Thermostäte, z.B. Wachethermostate, üblicher Konstruktion
auf und jeder Thermostat hat ein Betätigungselement 54, das von der Anordnung 53 in einem von der Kühlmitteltemperatur
abhängigem Haß absteht. Jedes Betätigungselement 54 wirkt
auf einen an einem Glied 56 eines gabelförmigen Hebels befestigten
Arm 55 ein. Jedes Glied 56 ist um einen Zapfen -drehbar und die Glieder sind an ihren oberen und unteren
Enden verbunden. Bas untere Ende des Hebels ist über ein
nicht dargestelltes Gestänge mit den Klappen 14 verbunden, ~
während das obere Ende des Hebels über eine Stange 58 und einen weiteren Hebel 59, der von einer leder 60 gehemmt ist,
mit den Klappen 8 verbunden ist. Wenn sich die Kühlmitteltemperatur erhöht, öffnen die Klappen 8 und 14 gleichzeitig
in einem von der Kühlmitteltemperatur abhängigen Maß.
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Jedes Glied trägt einen Nocken 61 (die beiden Nocken-61 sind
nicht identisch), von denen jeder einen eigenen Mikroschalter
62 betätigt (es ist nur e±n Nocken 61 und ein Mikroschalter
62 zu sehen). Die Mikroschalter 62 steuern die Erregung von drei .Spulen 63, welche zusammen mit einem angezapften,
aus Draht gewickelten Widerstand 64- in einem Steuerkreis für die Motoren 12 verbunden sind. Wenn sich
die Kühlmitteltemperatur erhöht, werden die beiden Mikroschalter 62 nacheinander betätigt, um die Geschwindigkeit
der Motoren 12 zu erhöhen.
Die Thermostatanordnung 53 ist. also so eingerichtet, daß
sie bei Erhöhung der Kühlmitteltemperatur die Klappen 8 und 14 progressiv öffnet und die Motorgeschwindigkeit schrittweise
erhöht.
Die Kammer 9 steht mit einer unmittelbar unter ihr angeordneten
Luftmischkammer 17 über eine Öffnung 15 (zweiteilig) in der Trennwand 6 in Verbindung, wobei der Luftstrom durch
die Öffnung 15 von einer (ebenfalls zweiteiligen) Klappe 16
gesteuert wird. Die Kammer 13 ist mit der Kammer 15 über
eine Öffnung 19 (zweiteilig) in der Trennwand 6 verbunden und der Luftstrom durch die Öffnung 19 wird von einer (eben
falls zweiteiligen) Klappe 20 gesteuert. Die Klappen 20 und 16 sind durch einen Hebel 65 verbunden und werden über eine
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noon zu beschreibende elektronische Steuereinrichtung verstellt. Die Kammer 17 ist mit einem Kanal 18 verbunden, der
in den fahrgastraum führt und mit leitungen in Verbindung
steht, welche oberhalb der Sitze im Bus verlaufen und mit einer Zahl von Luftauslaßöffnungen versehen sind.
Auf jeder Seite der Kammer 9 ist eine Kammer 40 gelegen,die
von den Trennwänden 5, 6 und 7 und einer Außenwand des
Busses 1 begrenzt ist. Jede der Kammern 40 steht mit der
Kammer 9 durch eine Öffnung 21 in der entsprechenden Trennwand
7 in Verbindung. Jede Kammer 40 ist auch mit dem Kanal
10 durch eine Öffnung 22 in einer mit den Klappen 8 fluchtenden
Wand 23 und über eine Öffnung 24 in der Trennwand
6 mit einer unmittelbar unterhalb gelegenen Kammer 25 verbunden. Der Luftstrom durch die Öffnungen 22 und 24 wird
von einer Klappe 26 gesteuert, die von der elektronischen Steuereinrichtung betätigt wird. Dabei ist die Anordnung so,
daß die Klappen 26 die Öffnungen 22 niemals vollständig verschließen. Luft aus dem fahrgastraum kann in jede Kammer
25 durch eine Öffnung 27 eintreten und kann auch die Kammer 25 durch eine Öffnung 28 und Luftschlitze 29 in der
Wand des Busses verlassen. Der Luftstrom durch jede Öffnung
28 wird von einer Klappe 30 gesteuert, die durch eine Feder 31 in ihre Schließstellung gedrückt ist.
Ein Kondensor 32 (in Fig. 2 bis 4 und 7 nicht dargestellt)
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einer Kühleinheit für die Luft ist in der Kammer 9 den Kühlern 4 parallel anliegend angeordnet. Die Kühleinheit
weist noch einen in der Kammer 17 angeordneten Verdampfer
33» einen vom lahrzeugmotor über eine Kupplung angetriebenen
Kompressor, einen .Luft thermo stat und ein Sichtglas
(sämtlich nicht dargestellt) auf .Sin Filter 34 ist in der
Kammer 17 angeordnet und dient dazu, die in den Kanal 18
eintretende Luft zu reinigen.
Die elektronische Steuereinrichtung, die später genauer beschrieben
werden soll, ist von Hand einstellbar, um die Lufttemperatur im !fahrgastraum auf einen gewünschten Wert
einstellen zu können. Die Steuereinrichtung weist drei
!Thermistoren auf, die die Außentemperatur, die Temperatur innerhalb des lahrgastraums und die Temperatur der in den
Fahrgastraum aus dem Kanal 18 eintretenden Luft entsprechend
abfühlen» Sie weist auch zwei umsteuerbare Gleichstrommotoren auf , von denen einer die Klappen 16 und 20 betätigt,
wobei bei Wegbewegung der Klappe 16 von der Öffnung 15 sich
die Klappe 20 in Sichtung auf die Öffnung 19 bewegt. Der andere Motor verstellt die Klappe 26 und ist so ausgebildet,
daß bei Erreichen der die Öffnung 19 verschließenden Stellung der Klappe 20 die Klappe 26 aus der Stellung, in welcher
sie teilweise die Öffnung 22 verschließt in die Stellung
bewegt wird, in welcher sie die öffnung 24 verschließt.
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Im Folgenden soll die Wirkungsweise der Einrichtung beschrie
ben werden:
Wenn die Umgebungstemperatur sehr niedrig ist, befinden sich
die Klappen in der in Pig. 2 gezeigten Stellung und es ist
natürlich die Kühleinheit ausgeschaltet. Es sei angenommen,'
daß die Kühlmitteltemperatur niedrig ist, so daß die Gebläse 11 sich langsam drehen und die Klappen S und 14 nahezu, jedoch nicht vollständig, geschlossen sind. Es tritt deshalb
Frischluft in die Kammer 9 durch den Kanal 10 und ebenso Luft M
in die Kammer 9 aus der Kammer 40 ein, wobei diese Luft in
der Hauptsache zurückströmende Luft aus dem Fahrgastraum
ist. Die Klappen 26 befinden sich unter der Wirkung der
Steuereinrichtung in der Stellung, in der sie die öffnungen 22 soweit als möglich verschließen. Es ist ersichtlich, daß,
wie kalt auch immer das Kühlmittel sein mag, etwas Frischluft
in die Kammer 9 eintritt, da die Öffnungen 22 niemals
vollständig verschlossen sind. Die Klappen 16 und 20 sind
von der Steuereinrichtung so gestellt, daß sie die Öffnung
15 verschließen und ein Strömen von Luft durch die öffnung
19 ermöglichen. Die gesamte in die Kammer 9 eintretende
Luft strömt deshalb durch die Kühler 4 zur der Kammer 13,
kühlt dabei das Kühlmittel und wird selbst geheizt» Ein Teil der in die Kammer 13 "eingetretenen Luft tritt durch die
Klappen 14 aus, ein anderer Teil strömt durch die Kammer 17
und den Kanal 1Θ in den Fahrgastraum. Da etwas Frischluft
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durch die Gebläse 11 in den fahrgastraum geblasen wird,übersteigt
der Druck innerhalb des Fahrgasträume den außerhalb . · und die Klappen 30 öffnen sich entgegen der Wirkung der Feder 51 in geringem Maß, um ein Austreten von Luft aus der
Kammer 25 durch die Schlitze 29'zu ermöglichen.
Fig. 3 zeigt die verschiedenen Klappen in den Stellungen, die sie bei mäßig kaltem Wetter einnehmen. Die Klappen 8
m und H sind weiter geöffnet und die Geschwindigkeit der Motoren
12 lie£t etwaB höher. Der Anteil der in die Kammer 9
eintretenden Luft, welche duroh den Kanal 10 kommt/wird daher vergrößert, obwohl die Klappen 26 nicht bewegt wurden.
Die Klappen 16 und 20 befinden sich in Zwischenstellungen,
in denen luft in die Mischkammer 17 sowohl durch die Öffnungen
15, als a,uoh durch die öffnungen 19 eintreten kann, so
daß die durch den Kanal 18 strömende Luft Warmluft ist und die Temperatur hat, auf die die Steuereinrichtung eingestellt
ist. Ein Teil der in die Kammer 13 eintretenden Luft
* tritt über die Klappen H aus, wobei die Menge der über
diese Klappen strömenden Luft höher ist als bei besonders kaltem Wetter.
Wenn sich die Temperatur im Fahrgastraum verändert, stellt
die Steuereinrichtung die Klappen 16 und 20 neu ein und
ändert dabei den entsprechenden Anteil von erwärmter und
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nicht erwärmter, die Kammer 17 erreichender Luft so, daß - ' .
die Lufttemperatur wieder auf den gewünschten Wert eingestellt wird. Die elektronische Steuereinrichtung verhindert
auch, daß aiii dieLufttemperatur im Kanal 18 rasch ändert,
wie sie es ohne Steuereinrichtung tun würde. Dies deshalb, da die elektronische Steuereinrichtung die !Temperatur der
den Kanal 18 verlassenden luft berücksichtig. Solche Temperaturveränderungen
können auftreten, da sich die Temperatur der Luft in der Kammer 17 ändert, wenn die Menge der in die M
Kammer 9 eintretenden Luft sich verändert. Diese Menge ändert sich natürlich stark mit der Fahrgeschwindigkeit
und der Temperatur des Kühlmittels. Die Temperatur in der
Kammer 17 verändert sich, wenn sich die in die Kammer 9 eintretende
Luftmenge ändert j da die Lufttemperatur in der Kammer
13 teilweise von der Geschwindigkeit der die Kühler 4
durchsetzenden Luft abhängig ist und weil der in die Kammer 17 aus den Kammern 9 und 15 eintretende Anteil von Luft teilweise
von der in die Kammer 9 eintretenden Luftmenge ab-
hängig ist. Die Steuereinrichtung verhindert diese Verände- ^
rungen der Lufttemperatur in der Kammer 17 durch Verstellung der Klappen 16 und 20»
Die Klappen 30 werden sich unter diesen Bedingungen gegenüber der Stellung bei besonders kaltem Wetter etwas weiter
öffnen, da eine größere Erischluftmenge in den lahrgastraum
eintritt.
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Hg« 4 zeigt die Klappen in der Stellung bei heißem Wetter
Die Klappen 8 und.14 sind vollständig geöffnet und die Geschwindigkeit der Motoren 12 ist erhöht. Die Klappe 20
verschließt die Öffnung 19 und die Klappe 16 begrenzt den
Luftstrom durch die Öffnung 15 nicht. Die Klappen 26 wurden zum Verschließen.der Öffnungen 24 bewegt. Die in die
Kammer 9 eintretende Fris chluf tmenge ist erhöht und der
größte Teil der in die Kammer 9 eintretenden Luft passiert den Kondensor 32 und die Kühler 4 in Richtung auf das
Äußere des Fahrzeugs. Der verstärkte Luftstrom kühlt das Kühlmittel angemessen. Ein Teil der in die Kammer 9 eintretenden
Luft durchsetzt die Öffnung 15 und strömt zum Kanal 18 und in den Fahrgastraum. Es tritt keine zurückgeströmte
Luft in den Fahrgastraum ein, jedoch eine größere Frischluftmenge. Die Klappen 30 sind deshalb weiter geöffnet, um den Austritt einer größeren Luftmenge aus dem
Fahrgastraum zu ermöglichen.
Wenn die Klappen 26 so gestellt sind, daß sie die Öffnungen
24 verschließen, wird gleichzeitig ein Schalter betätigt, um die Kühleinheit an deren Thermostat anzuschließen. So
wird wenn bei heißem Wetter die Temperatur im Fahrzeug
einen vorgegebenen Wert übersteigt, der Kompressor gestartet, so daß die durch die Kammer 1? strömende Luft
mittels des Verdampfers 33 gekühlt wird. Der Kondensor 32
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\ ■ ■ ■: - 15 -■- ,;" Λ ■■■-
wird ebenfalls durch die die Kammer 9 durchströmenöe luft
gekühlt. Die Kompreesorkupplung kuppelt gesteuert ron dem
Thermostat ein oder aus, wodurch der Kompressor arbeitet
oder nicht.
Die elektronische Steuereinrichtung nach fig* 6 wei£ eine
Brücke 41 mit drei in einem Zweig in Reihe geschalteten
Thermistoren auf, welche jeweils auf die Außentemperatur,
die Temperatur im Fahrgastraum und die Temperatur der den Kanal 18 verlassenden Luft ansprechen* Bin veränderlicher,
von einem Ausgangsmotor 45 angetriebener Widerstand 44 1st im gleichen Zweig in Reihe zu den Thermistoren geschaltet.
Ein von Hand verstellbarer Widerstand 42» der ssur Einstellung der Lufttemperatur im Fahrgastraum dient, ist in einen
anderen Zweig der Brücke 41 eingeschaltet. Zwei Verstärker
46 und 47 sind mit der Brücke 41 verbunden und verstärken
das Ausgangssignal der Brücke entsprechend, wenn es positiv
bzw. negativ ist/ Die Verstärker 46 und 47 sind jeweils mit
getrennten Wicklungen des Motors 45 über Endschalter 48 und 49 verbunden. Der Motor 45 verstellt die Klappen 16 und
20 über ein Getriebe (nicht dargestellt) und betätigt, wie
bereits erwähnt, den veränderlichen Wideretand 44· Der Motor
45 betätigt auch eine Ausdehungseinheit 50, die noch beschrieben
werden wird.
Wird beim Betrieb die Brücke beispielsweise aufgrund einer T
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Veränderung der Lufttemperatur im Kanal 18 unausgeglichen, so gelangt ein Signal auf einen der Verstärker. Angenommen,
die Lufttemperatur sei gefallen, so^ird der Verstärker 46
den Motor erregen, so daß er die Klappe 16 auf die Öffnung
15 zu und die Klappe 20 von.der Öffnung 19 weg bewegt.
Gleichzeitig verstellt er den Widerstand 44 so, daß die Brtioke wieder abgeglichen wird. In ähnlicher Weise regt der
Verstärker 47 seine zugeordnete Wicklung des Motors 45 an, wenn die Temperatur im Fahrgastraum sich.erniedrigt haben
sollte. Die Endschalter 48 und 49 entregen die ihnen zugeordneten
Wicklungen im Motor 45» wenn die Klappe 20 die Öffnung 19 bzw. die Klappe 16 die Öffnung 15 verschlossen
hat.
Die Ausdehnungseinheit 50 enthält einen Motor, der mit entsprechenden
Endschaltern versehen ist und der die Klappen 26 über ein Getriebe antreibt. Diese Einheit wird durch die
fc Betätigung eines nicht dargestellten Schalters angelassen,
wenn der Endsehalter 49 geöffnet ist. Ihr Motor wird dann
in dem Sinn angetrieben, daß er die Öffnungen 24 durch die Klappen 26 verschließt. Die Klappen 26 werden gleichzeitig
in der entgegengesetzten Richtung bewegt, wenn der Endschalter 49 nach Erregung des Verstärkers 46 wieder geschlossen
ist.
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Claims (1)
- Patentans prüche1. Vorrichtung zur Kühlung des Motors und Beheizung des Fahrgastraums bei einem Motorfahrzeug mit einem Wärmetauscher, welcher Kühlmittel vom Fährzeugmotor erhält und wenigstens den Großteil der überschüssigen Wärme des Fahrzeugmotors abführt, mit einer Einrichtung zur Erzeugung eines Luftstroms durch den Wärmetauscher, mit einer mindestens zwei Einlaß- * öffnungen aufweisenden Luftmischkammer, durch deren eine Öffnung nicht erwärmte Luft und durch deren andere Luft aus dem durch den Wärmetauscher geleiteten Luftstrom eintreten kann und aus der Luft in den fahrgastraum des Fahrzeugs strömen kann, mit einer Öffnung, durchweiche die den Wärmetauscher.durchsetzende Luft, die nicht in die Mischkammer eintritt, nach außerhalb des Fahrzeugs austreten kann sowie mit Ventileinrichtungen, welche die Luftmengen steueuv die die Mischkammer durch deren beide Einlaßöffnungen erreichen, dadurch gekennzeichnet, daß die Luft den M Wärmetauscher (4) in einem von der Kühlmitteltemperatur abhängigen Maß durchströmt, sowie daß Steuerelemente zur Betätigung der Ventileinrichtungen (16,20) vorgesehen sind, die kurzzeitige Schwankungen der Temperatur der in den Fahrgastraum eintretenden Luft verringern, wobei die Steuereinrichtung (Fig. 6) wenigstens auf die Temperatur der aus1 0 9 8 4 1 /03 05:■- 18 -der Mischkammer (17) in den Fahrgastraum eintretenden Luft anspricht.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch weitere Ventileinrichtungen (H), zur Steuerung des luftstroms durch, die Öffnung, durch die. Luft nach außen aus dem Fahrzeug austreten kann, sowie durch einen temperaturempfindlichen Regler (53), der abhängig von der Kühlmitteltemperatur arbeitet und die Ventileinrichtungen so betätigt, daß der Luftstrom durch die Öffnung bei Erhöhung der Kühlmitteltemperatur ansteigt.3ο Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Bewirtung des Luftstroms durch den Wärmetauscher (4) wenigstens ein mit verschiedender Geschwindigkeit arbeitendes, von einem Elektromotor (12) angetriebenes Gebläse (11) aufweist, wobei die Motorgeschwindigkeit mittels eines auf die Kühlmitteltemperatur ansprechenden Reglern (53)' -4e*- steuerbar ist·4# Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet, daß der temperaturempfindliohe die Motorgeschwindigkeit steuerende Regler, der Regler (53) ist, welcher die weiteren Ventileinrichtungen (14) betätigt.10984 1/030S -BAD ORIG1NÄP '-c Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis4» dadurch gekennzeichnet, daß die zum Durchleiten von Luft durch den Wärmetauscher (4) dienenden Elemente im Strömungsweg der nicht erwärmten luft vor der Mischkammer (17) liegen«6. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet» durch eine Lufteinlaßkammer (9) mit einem ersten Einlaß (10)für die Frischluft,einem zweiten Einlaß (21) für Luft aus dem Fahrgastraum, dritten Ventileinriehtungen (8), die den Luftstrom durch den ersten Einlaß steuern und selbst von dem <(| temperaturempfindlichen Regler (53) steuerbar sind» der die zweiten Ventileinriehtungen (14) betätigt.7. Vorrichtung nach einem der Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (fig. 6) auch auf die Lufttemperatur innerhalb des Fahrgaetraums und die Lufttemperatur außerhalb des Fahrzeugs anspricht.8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis lt dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmetauscher (4) in Einzelelemente ™ unterteilt ist, <9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelelemente parallel im Kühlmittelkreislauf verbunden sind«109841/0305SAO ORiGINAL• 1O0 Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch ein Kühlsystem für die Luft, welches einen in der Mischkammer (17) angeordneten Verdampfer.(35) aufweist.ο Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Kühlsystem ein Steuerelement aufweist, welches das Kühlsystem nur dann einschaltet, wenn die gesamte in den Fahrgastraum eintretende Luft nicht beheizt ist„12. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Kühlsystem für die Luft einen stromauf gegenüber dem Wärmetauseher (4) angeordneten Kondensor (32) aufweist, so daß die gesamte den Wärmetauscher durchsetzende Luft zuerst den Kondensor durchströmt.109 8417 03 05BAD ORIGINALL e e γ s e i t e
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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