DE1655065C3 - Antriebsaggregat für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge - Google Patents
Antriebsaggregat für Fahrzeuge, insbesondere KraftfahrzeugeInfo
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- B60K5/00—Arrangement or mounting of internal-combustion or jet-propulsion units
- B60K5/04—Arrangement or mounting of internal-combustion or jet-propulsion units with the engine main axis, e.g. crankshaft axis, transversely to the longitudinal centre line of the vehicle
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
angeordnetem Getriebe durch zweckmäßige Anordnung von Zubehörteilen einen Gewichtsausgleich zu
rv r- · finden.
Die Erfindung betrifft ein Anh.ebsaggregat für 35 Die Hauptvorteile der Erfindung sind darin zu sehahrzeuge,
insbesondere Kraftfahrzeuge, bestehend hen, daß durch eine relativ einfache bauliche Maßaus
einei^Brennkraftmaschine, einem Schaltgetriebe nähme die unerwünschten Schwingungserscheinun-
und gegebenenfalls einem Achsgetnebe, bei welchem gen bei Antriebsaggregaten, bei denen das Schaltdie
genannten Getnebe m bezug auf die durch die und gegebenenfalls das Achsgetriehc unsymmetrisch
Achsen der Zylinder der Brennkraftmaschine verlau- 40 zur Brennkraftmaschine liegt, beseitigt werden. Die
lende fcbene unsymmetrisch angeordnet sind und bei zum Gewichtsausgleich in unmittelbarer Nähe des
dem am Gehäuse der Brennkraftmaschine Zubehör- Gehäuses der Brennkraftmaschine vorgesehene Befetene
befestigt sind. stigung von Zubehörteilen führt im übrigen zu einer
Antriebsaggregate fur Fahrzeuge, bei denen eine kompakten Bauweise der Gesamtanordnung. Beson-Brennkraftmaschine,
ein Schaltgetriebe und gegebe- 45 ders vorteilhaft ist die erfindungsgemäße Lösung für
nenfalls ein Achsgetnebe eine bauliche Einheit bil- Kraftfahrzeuge mit quer zur Fahrtrichtung angeordoen
sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. neter Brennkraftmaschine, da bei dieser Einbaulace
Bei diesen Aggregaten ist vielfach das Getriebe in der Brennkraftmaschine zur Erzielung einer kurzen
bezug auf die Langsachse der Brennkraftmaschine Baulänge in Richtung der Längsachse der Brenn-Schwern.mS
ή de™lben t angeordnet, so daß der 5o kraftmaschine das Getriebe im allgemeinen stark
Schwerpunkt der Gesamtanordnung außerhalb der seit'ich versetzt angeordnet werden muß.
p Gesamtanordnung außerhalb der seit'ich versetzt angeordnet werden muß.
schTne Zuutnln pJy "ν" drer Brennkraftma- Die Erfindung wird nachfolgend an Hand zeichne-
FI f2 τ fe ^"V'T L" emem soIchen risch dargetllt Afühbiil lä
hll f d Th
schTne Zuutnln pJ ν r g rd nachfolgend an Hand zeichne
FaI mfm2 τ fe ^"V'T L" emem soIchen risch dargestellter Ausführungsbeispiele erläutert,
hall rufen die Tragheitskrafte der beweglichen Teile Es zeigen
efn DrehmomS;11^1 Ί' ™b™mderi d" Kolben<
55 Fig. 1 und 2 Antriebsaggregate mit quer zur
S L^ !T SCphw,er?UnkJ hervor' das Fahrtrichtung des Fahrzeugs liegender Brennkraft-
RotatIonsbewegung des maschine, bei denen ein Zubehörteil in bezug auf die
ΓΤί* ^ S'Ch nicht Fahrtricli<J"g d Bkfhi Id
Eesam?en Aniriär» g ? sbewegung des maschine, bei denen ein Zubehörteil in bezug auf die
ohnTweitetsZt!?*** "ηΓΤί*' ^ S'Ch nicht Fahrtricl'i<J"g v°' der Brennkraftmaschine Ingeordonne
weiteres ausgleichen laßt und besonders störend net ist
u^rrFan^euTÄSS? *" λ I' * I ^Antriebsaggregat, bei dem die durch die
Die AufMbe der^Ss«rf κ» . u λ ■ u · Achse" def zylinder d« Brennkraftmaschine verlau-
einem AnAL™ ?Jindu.n8 ^hI dann, bei fende Ebene waagerecht liegt und ein Zubehörteil
dtaTrwihSäS? ί,Γ ei^n^ ßenannten Art ob"ha'b der Brennkraftmaschine gelagert ist,
meiden Unerwunschten Schwingungen zu ver- F i g. 4 bis 6 Antriebsaggregate in einer Einbaulage
Diese AiifirahA »,,rA arr a ·.„ λ , . 6s entsPrechend den Ausführungen nach den Fig. 1
löst daßÄIS erfindungjgeniaß dadurch ge- und 2 mit unterschiedlichen Zubehörteilen.
^^vSS^iT^' ?atte^e °der Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist die
) zur Verlagerung des Schwerpunktes der Ge- Brennkraftmaschine M mit Hilfe elastischer Zwi-
i 655
schunstückea auf Stützen b gelagert, die Pinen Teil
der Längsträger der Karosserie des Fahrzeuges bilden. Von dem Fahrzeug ist mit V das Profil schetnatisch
angedeutet. Die durch die Achsen der Zylinder
der Brennkraftmaschine M verlaufende Ebene steht senkrecht zur Zeichenebene und ist durch die strichpunktierte
Linie X-X angedeutet.
Weitere Teile des Antriebsaggregats sind die ölwanne
c, das Schaltgetriebed, der Zylinderblocke,
der Zylinderkopf / und der Zylindei kopfdeckel g. "
Der Schwerpunkt des aus der Brennkraftmaschine M und dem Schaltgetriebe d bestehenden Aggregats
liegt nicht in der Ebene X-X, sondern an der Stelle G'. Zur Verlagerung des Schwerpunktes in die
Ebene X-X ist auf der dem Schaltgetriebe d abgewandten Seite an einem vom Motorgehäuse ausgehenden
Stützteil 1 das Reserverad R am Antriebsaggregat befestigt. In der Zeichnung ist die Radncheibe
mit h, die Felge mit i und der Reifen mit / bezeichnet. Zur Befestigung des Reserverades R dienen
SchraubenbolzenS, die in Gewindebohningen 4 eingreifen,
die sich in nach innen rag.nden Verdickungen 3 der Stirnwand 2 des Stützteiles I befinden.
Bei der in F i g. 1 wiedergegebenen Lage des Reserverades/? haben das Reserverad/? und das a.?
Stützteil 1 zusammen einen Schwerpunkt G". Der Schwerpunkt der gesamten Anordnung, bestehend
aus BrennkraftmaschineAf, Schaltgetriebed, Stützteil
1 und Reserverad/? liegt nunmehr bei G in der Ebene X-X.
In der Nähe des Reifens / sind Anschläge 6 und 7 vorgesehen, die fest mit der Karosserie verbunden
sind und mit denen der Reifen/ gegebenenfalls in Berührung kommt, wenn Kupplungsstöße oder
Schwingungen größeren Ausschlages auftreten.
Im übrigen sei noch darauf hingewiesen, daß bei einem Frontalzusammenstoß des Fahrzeuges der ausgeübte
Schlag wenigstens teilweise nacheinander zunächst auf das Reaer/erad R und danach auf das Gehäuse
der Brennkraftmaschine M übertragen wird, wobei folgende elastischen bzw. verformbaren Teile
Zwischengeschäft sind: der Gummireifen /, die Felge/,
die Scheibe h, das Stützteil 1, die Brennkraftmaschine M, die Zwischenstücke α und schließlich die
Längsträger des Fahrzeugs.
in FiK 2 ist eine Ausführung dargestellt, bei der
·! Hilffeiner Platte» starr an der Brennkraftma-
wÄ Äst Ru diesem Zweck sind am Zy-
Ät?$S&W>· »"gebracht, die Gewinde-
boSungen für die Aufnahme von Defesügungs-"KmAu—beispiel
— Fig.3 lie,t die
Brennkraftmaschine M 2 zwar auch quer zur PahrtrichtJngm
Fahrzeug, aber die Zylinder der BrennnuuHiife
» stehen nicht senkrecht, sondern
hSÄ ^a%ereSSe Lange. Das Schaltgetriebe,
„gt unterhalb der Brennkraftmaschine M2. Dj
Verlagerung des Schwerpunktes m die Ebene X-X
errib? sich durch die Hinzufügung des Reserverades/?
welches hierbei etwa waagerecht an dem Stützteil Ib angebracht fei. Das Stutzte,! 16 ,st am
Zylfnderblock/ unter Einfügung elastischer Elemente
II mittels Schraubenbolzen 12 befest.gt.
Emrch die in diesem Fall vorhandene Elas^.ta. m
Sr Lagerung des Stütz ,ils lft sp,el das Reserverad*
eine zusätzliche Rolle als Dämpfungsglied D,c
geeignete Frequenz dieses Dämpfungsghedes kann durch eine entsprechende Auswahl der verwendeten
Massen eingestellt werden, so daß sich auf diese Weise gewisse Eigenschwingungen der Brennkraftmaschine
M 2 aufheben lassen
Bei der Ausführung nach F1 g. 4 ,st zum Gewichtsausgleich ein Kühler/?' mit Hilfe einer Konsole 1 c
am Gehäuse der Brennkraftmaschine^ befesi.gt,
wobei der Kühler/?' durch zusätzliche Streben 13 gesichert ist. ,-. · ,1
Ebensogut kann zum Gewichtsausgleich eine Akkumulatorenbatterie
B, wie es in Fig.5 dargesielit
ist, verwendet werden, die auf einem am Gehäuse der
Brennkraftmaschine M fest angeschraubten Stutzfuß
1 d steht. .
Es ist auch denkbar, den erforderlichen Gewichtsausgleich
durch den gleichzeitigen Einsatz mehrerer Zubehörteile herbeizuführen, die m geeigneter Wei<e
mit der Brennkraftmaschine verbunden werden. Bei dem in F i». 6 dargestellten Aiwführungsbeispiel sind
mit Hilfe von Stützteilen Xe und 1/ das Reserverad
/?, der Kühler R' und die Batterie B mit dem Gehäuse
der Brennkraftmaschin'1 M verbunden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1 2
,samtonordnung in die durch die Achsen der Zylinder
Patentansprüche: der Brennkraftmaschine gehende Ebene auf der dem
Getriebe abgewandten Seite in bekannter Weise an
I, Antriebsaggregat für Fahrzeuge, insbeson- einem am Gehäuse der Brennkraftmaschine befestigtere
Kraftfahrzeuge, bestehend aus einer Brenn- 5 ten Stützelement angeordnet sind,
kraftmaschine, einem Schaltgetriebe und gegebe- Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist das
nenfalls einem Achsgetriebe, bei welchem die ge- Stützelement entweder unter Zwischenschaltung ernannten
Getriebe in bezug auf die durch die Ach- stischer Glieder oder in an sich bekannter Weise
sen der Zylinder der Brennkraftmaschine verlau- starr am Gehäuse der Brennkraftmaschine befestigt.
fende Ebene unsymmetrisch angeordnet sind und ία Die Lagerung eines Kühlers an Tragarmen, die mit
bei dem am Gehäuse der Brennkraftmaschine einer Brennkraftmaschine fest verbunden jind, ist
Zubehörteile befestigt sind, dadurch ge- aus der deutschen Patentschrift 725 916 bekannt. In
kennzeichnet, daß die Zubehörteile (Reser- dieser Druckschrift ist eine Antriebseinheit für ein
veradÄ, Batterie B, KühlerR') zur Verlagerung Kraftfahrzeug beschrieben und dargestellt, bei der
des Schwerpunktes der Gesamtanordnung in die 15 das Schaltgetriebe nicht seitlich, sondern an der hindurch
die Achsen der Zylinder der Brennkraft- t°ren Stirnseite der Brennkraftmaschine symmetrisch
maschine (M) gehende Ebene (X-X) auf der dem zu der durch die Achsen der Zylinder der Brerm-Getriebe
(d) abgewandten Seite in bekannter kraftmaschine verlaufenden Ebene angeordnet ist.
Weise an einem am Gehäuse der Brennkraftma- Der Kühler befindet sich dagegen an der vorderen
schine (M) befestigten Stützelement (1,1a, 16, 20 Stirnseite der Brennkraftmaschine und ist mit dicvji
1 c, 1 d, 1 f) angeordnet sipd. starr oder unter Einfügung von Gummikissen ν.τ-
2. Antriebsaggregat nach Anspruch I, dadurch bundcn, um die Antriebseinheit als Ganzes leicht ai'sgekennzeichnet,
daß das Stützelement (1,1 a, I c, und einbauen zu können.
1 d oder 1/) in an sich bekannter Weise starr am Aus der deutschen Patentschrift 898 850 ist we;-
Gehäuse der Brennkraftmaschine (M) befestigt 35 terhin eine Antriebsanordnung für Kraftfahrzeug·.·
ist· . bekannt, bei der am Antriebsaggregat, z.B. neben
3. Antriebsaggregat nach Anspruch 1, dadurch der Brennkraftmaschine, die Batterie für die elektngckennzeichnet,
daß das Stützelement (Ib) unter sehe Ausrüstung de.; Fahrzeugs angeordnet ist. in
Zwischenschaltung elastischer Glieder (11) am dieser Literaturstelle wird aber ebensowenig wie in
Gehäuse der Brennkraftmaschine (M) befestigt 30 der vorgenannten Literaturstelle das Problem angelst·
sprachen, bei einem Antriebsaggregat mit einseitig
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