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DE1654751C - Tragvorrichtung für einen Fachboden und für an dessen Unterseite anbringbare Möbelteile - Google Patents

Tragvorrichtung für einen Fachboden und für an dessen Unterseite anbringbare Möbelteile

Info

Publication number
DE1654751C
DE1654751C DE1654751C DE 1654751 C DE1654751 C DE 1654751C DE 1654751 C DE1654751 C DE 1654751C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shelf
underside
carrying device
furniture parts
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Knut Sandvika Ramstad (Norwegen)
Original Assignee
Trepatent A/S, Oslo
Publication date

Links

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Tragvorrich- Der sich on den Fachboden anlegende Teil des x tung für einen Fachboden und für an dessen Unter- Aufhangeorgans weist zweckmaßigerweise e ne Erfseite anbringbare Möbelteile, bestehend aus die hebung, beispielsweise eine warzenförmige Erhebung, Enden des Fachbodens umgreifenden Fachbodenträ- zum Eingriff in eine Ausnehmung des Fachbodens gern und an der Unterseite des Fachbodens angeord- S auf, so daß das Aufhangeorgan nach dem Einschieben neten Aufhangeorganen zur Halterung der Möbel- des Hakens in die Rinne selbsttätig — unter dem teile, wobei die Aufhängeorgane an Ihrem oberen, Gewicht der von dort ausgehenden anderen Aufan der Unterseite des Fachbodens anliegenden Ende hängeorganteile — nach oben gedrückt wird und die mit einem nach unten weisenden Haken versehen Erhebung in die Ausnehmung einrastet. Das Aufsind, ίο höngeorgan ist dann nicht mehr in Längsrichtung der
Eine derartige Tragvorrichtung ist bereits bekannt Rinne ohne weiteres verschiebbar,
(USA.-Patentschrift 3 129 042). Zur Anbringung der Beispiele für die Erfindung sind in der folgenden
Aufhängeorgane dienen besondere Befestigungen^- Beschreibung an Hand der Zeichnung näher erläutert,
tel, die einen sich an die längsseitigen Enden des Darin ist
Fachbodens anlegenden Hakenteil und einen sich 15 Fig. 1 ein Schnitt durch eine Tragvorrichtung der
mindestens teilweise an die Unterseite des Fach- erfindungsgemäßen Art und ein Teilschnitt durch
bodens anlegenden Teil aufweisen und jeweils paar- einen Fachboden und
weise mit den letztgenannten Teilen über eine Zug- Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines Auffeder unter Vorspannung miteinander verbunden hängeorgans.
sind. Der Haken des Aufhängeorgans ist an der Ver- ao Gemäß F i g. 1 ibt das Stirnende des Fachbodens 7 bindungsstelle des Hakenteils mit dem anderen Teil zwischen die Schenkel eines U-förmig profilierten der Befestigungsmittel eingehängt. Der Nachteil die- Teils des Fachbodenträgers 2 eingesetzt, dessen Steg ser Tragvorrichtung besteht in dem verhältnismäßig mit einer Befestigungslasche 1 verbunden, insbesonhohen Aufwand, d.h. den verhältnismäßig hohen dere verschweißt, ist. Zwischen den Befestigungs-Herstellungskosten, sowie dem erheblichen Raum- as laschen 1 verlaufen zu beiden Seiten befestigte, nicht bedarf. Außerdem wird die Verwendung von Befesti- dargestellte Tragbalken, so daß ein starrer, fester gungsmitteln der vorbekannten Art aus ästhetischen Rahmen entsteht. Der Fachbodenträger 2 weist einen Gründen oft unangenehm empfunden. Schließlich stö- sich an die Unterseite des Fachbodens 7 anlegenden ren diese insofern, als sich die hakenförmigen Teile Teil 2' auf, der in einen abgebogenen Teil, eine an den längsseitigen Enden des Fachbodens an des- 30 Rinne 3, übergeht. Der freie Rand der Rinne 3 besen Oberseite erstrecken. findet sich bei dem dargestellten Beispiel etwas nied-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine riger als der waagrecht verlaufende, sich an die
Tragvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaf- Unterseite des Fachbodens 7 anlegende Teil 2'. Die
fen, die sich durch geringeren Herstellungsaufwand Rinne ist für den Eingriff des Hakens 4 des Auf-
und geringeren Raumbedarf auszeichnet und auch 3s hängeorgans vorgesehen, das einen sich von der
ästhetisch weniger störend empfunden wird. Fachbodenunterseite etwa rechtwinklig nach unten
Nach der Erfindung besteht die Lösung dieser Auf- verlaufenden Steg 5 und einen sich daran im rechten gäbe darin, daß der an der Unterseite des Fachbodens Winkel anschließenden, parallel zur Fachbodenunteranliegende Teil des Fachbodenträgers eine Abbie- seite verlaufenden Schenkel 6 aufweist. Am Aufgung in Form einer nach oben offenen Rinne auf- 40 hängeorgan können Möbelstücke, Stützstege u. dgl. weist und daß der Haken des Aufhängeorgans in die befestigt"werden. Es ist auch möglich, sowohl Möbel-Rinne einhängbar ist. stücke als auch das Durchbiegen des Fachbodens 7
Ohne Verwendung besonderer Befestigungsmittel verhindernde Stützstege gleichzeitig einzusetzen,
ist es bei der Erfindung möglich, die Aufhängeorgane Gemäß F i g. 2 ist die Oberseite des Hakens 4 des
unmittelbar in den Fachbodenträger einzuhängen. 45 Aufhängeorgans mit einer warzenförmigen Er-
Mit einfachen Mitteln können Möbelteile, wie hebung 8 versehen, die in eine entsprechende Aus-
Schränke, Schubladen, Schubladenschieber, Auszieh- sparung der Unterseite des Fachbodens 7 einrasten
bretter od. dgl., unter einem Fachboden angebracht kann. Die Rinne 3 wirkt mit dem Haken 4 derart zu-
werden. Ein zusätzlicher Vorteil ergibt sich bei der sammen; daß dieser, wenn der Fachboden 7 in den
Erfindung dadurch, daß die Aufhängeorgane auch 50 U-förmigen Profilteil des Fachbodenträgers 2 ein-
ale Befestigungsmittel für waagerechte, die Fach- gesetzt ist, nicht ohne weiteres außer Eingriff mit der
boden unterstützende Stützstege od. dgl. dienen kön- Rinne 3 kommen kann. Das Aufhängeorgan ist dann
nen, die in Längsrichtung des Fachbodens an dessen in Aufhängelage gesperrt. Weil der freie Rand der
Unterseite anliegen. Entfernt man die Möbelteile, Rinne 3 sich auf einem etwas niedrigeren Niveau als
dann fallen keine an den Längsseiten des Fachbodens 55 der untere waagerechte Teil 2' des Fachbodenträgers 2
befindlichen Teile störend ins Auge, und es ist dar- befindet, ruht der Fachboden 7 nicht auf der Oberseite
über hinaus möglich, den Fachboden besser als den des Hakens 4, sondern auf der Innenseite des unteren
nach der vorbekannten Vorrichtung reinigen zu Schenkels, d. h. des Teiles 2', des Fachbodenträgers 2.
können. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist die Trag-
Zur Befestigung der Möbelteile werden die nicht 60 vorrichtung denkbar einfach gestaltet und auch einin die Rinne eingreifenden Teile der Aufhängeorgane, fach zu handhaben. Außerdem wird unbeabsichtigtes insbesondere deren Stege und Schenkel, verwendet, Lösen der angebrachten Elemente aus ihrer Aufdie sich von der Fachbodenunterseite nach unten bzw. hängung unter dem Rahmen des Fachbodens verparallel zu dieser erstrecken. Dabei ist es zweck- mieden. Die Demontage erfolgt beispielsweise damäßig, einen solchen parallel und im Abstand zur 65 durch, daß der Fachboden zuerst außer Eingriff mit Fachbodenunterseite verlaufenden Schenkel mit dem Profil des Fachbodenträgers gehoben bzw. geLöchern zu versehen, in die Stifte, Haken, Schrauben zogen wird und dann das Aufhängeorgan aus der od. del. einereifen können. Rinne entnehmbar ist.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Tragvorrichtung für eiwen Fachboden und für an dessen Unterseite anbringbare Möbelteile, bestehend aus die Enden des Fachbodens um- s greifenden Fachbodenträger!! und an der Unterseite des Fachbodens angeordneten Aufhangeorganon zur Halterung der Möbelteile, wobei die Aufhängeorgane an ihrem oberen, an der Unter· seite des Fachbodens anliegenden Ende mit einem nach unten weisenden Haken versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Unterseite des Fachbodens (7) anliegende Teil (2') des Fachbodenträgers (2) eine Abbiegung in Form einer nach oben offenen Rinne (3) aufweist und daß der Haken (4) des AufhUngeorgans in die Rinne (3) einhflngbar ist.
2. Tragvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhöngeorgane an den nicht in die Rinne (3) eingreifenden Teilen zur
. Befestigung der Möbelteile ausgebildet sind,
3. Tragvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schenkel (6) des Aufhangeoigans als Befestigungsmittel ein Loch (9) aufweist.
4. Tragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der am Fachboden (7) anliegende Teil des Aufhängeorgans eine Erhebung (8) zum Eingrifl in eine Ausnehmung des Fachbodens (7) aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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